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BOB

Bob: Weltcupteam nominiert – Köhler sichert sich das letzte Ticket bei den Frauen

• Friedrich, Lochner und Walther starten bei den Männern • Jamanka, Schneider und Köhler stellen das Weltcupteam bei den Frauen

Königssee (bsd/14.10.2017) Mit den Bob-Teams von Francesco Friedrich, Johannes Lochner und Nico Walther waren die WM-Medaillengewinner bei den Männern sowie Mariama Jamanka und Stephanie Schneider bei den Frauen bereits für den BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcup 2017/18 gesetzt. Das fehlende Weltcupticket bei den Frauen sicherten sich nun die Winterbergerinnen Anna Köhler und Erline Nolte.

Die Vize-Juniorenweltmeisterin Anna Köhler hatte in der vergangenen Woche gemeinsam mit Erline Nolte das erste Weltcup-Qualifikationsrennen in Winterberg gewonnen. Die Teams von Christin Senkel, Sandra Kroll und Kim Kalicki folgten auf den Rängen zwei bis vier.

Senkel und Kroll hatten von Cheftrainer René Spies, da beide die Einzel-Startzeitnorm für den Weltcup nicht erfüllt hatten, die Auflage beide Selektions-Rennen gewinnen zu müssen um nominiert zu werden. Somit hatten beide Athletinnen von Anfang an für das zweite Qualifikationsrennen am Königssee keine Chance mehr. Kim Kalicki verzichtete auf das zweite Rennen.

Cheftrainer René Spies: „Der Focus bei den Männern lag in den letzten zwei Wochen auf den Materialtests. Das haben wir sehr intensiv betrieben.
Die Damen haben einen Selektion in Winterberg gefahren und werden am Samstag, 14. Oktober am Königssee noch ein Testrennen unter Wettkampfbedingungen bestreiten. Insgesamt haben die Frauen alle nochmal einen Sprung vom letzten Jahr zu diesem gemacht. Alle Teams haben sich am Start verbessert. Daher bin ich mit den Leistungen sehr zufrieden. Es war knapp in der Qualifikation, aber letztendlich haben sich Köhler und Nolte durchgesetzt vor dem Team von Christin Senkel. Wir fahren jetzt mit den drei nominierten Männern und Frauen nach Korea und starten so in den Weltcup. Im Falle einer Verletzung einer der drei nominierten Damen, würde Christin Senkel nachrücken.“

Bob/Skeleton: Die Oberhofer Eis-Starthalle bebte

• Internationale Deutsche Startmeisterschaften in Oberhof
• Skeletonis Griebel und Keisinger sowie Bobteam Schneider holen sich Titel

Oberhof (bsd/01.10.2017) Am Samstag, 30. September 2017 ging es in der Oberhofer Eisstart-Halle um den Titel Deutscher Startmeister beziehungsweise Startmeisterin im Bob und Skeleton. Über 60 Athletinnen und Athleten waren zu den internationalen Deutschen Anschub-Meisterschaften nach Oberhof gereist.

Die Titel im Skeleton sicherten sich Sophia Griebel (Suhl) und Felix Keisinger (Königssee). Deutsche Vizemeister im Skeletonstart wurden Susanne Kreher (Oberbärenburg) und Dominic Rady (Königssee). Die beiden Sauerländer Janine Becker (Winterberg) und Yannik Loth (Hochsauerland) kamen auf den Bronzerang.

Im Frauenbob siegten die Favoritinnen Stephanie Schneider (Oberbärenburg) und Lisa Buckwitz (Potsdam). Fünf Hundertstelsekunden dahinter auf den Bronzerang schoben die Europameisterinnen Mariama Jamanka (Thüringen) und Annika Drazek (Winterberg). Rang drei bei den Deutschen Bob-Startmeisterschaften ging an Sandra Kroll und Ann Kathrin Strack (Königssee).

In Abwesenheit der Weltmeister Francesco Friedrich und Johannes Lochner, die sich noch im Champions Club der Deutsche Sporthilfe in Apulien aufhielten, zeigte der EM-Dritte  Benjamin Maier mit Markus Sammer (Österreich) in beiden Starts die schnellsten Zeiten mit dem Zweierbob. Die Lokalmatadore Hans-Peter Hannighofer und Alexander Rödiger (BRC Thüringen) waren mit neun Hundertstelsekunden Rückstand nach den beiden Durchgängen Zweite. Duminik Dvorak und David Egydy aus Tschechien kamen drei Hundertstel hinter den Thüringern auf den dritten Rang. Als schnellste BSD-Starter sind Hannighofer/Rödiger damit die Deutschen Bobstart-Meister 2017.

Im Viererbob wiederholte das österreichische Team von Benjamin Maier den Sieg. Drei Hundertstelsekunden hinter den Tirolern kam Juniorenweltmeister Richard Oelsner mit Benedikt Hertel, Alex Schüller und Philipp Knötzsch auf den Silberrang in der internationalen Wertung. Damit ist das Team von Richard Oelsner (Oberbärenburg/Potsdam) zugleich Deutscher Meister im Viererbob-Anschub. Weitere drei Hundertstelsekunden in Addition der beiden Starts dahinter landeten Bennet Buchmüller, Costa Laurenz, Issam Ammour und Niklas Scherer (Winterberg/Wiesbaden).

Die offene Deutsche Meisterschaft wurde für die BSD-Athletinnen und Athleten auch als zentraler Leistungstest im Mannschaftsstart gewertet. Zahlreiche Zuschauer feuerten die Spitzenathleten und -athletinnen lautstark an und genossen die Thüringer Köstlichkeiten vor der Eisstart-Halle, wo im Anschluss auch die Siegerehrungen stattfanden.

 

 

 

Potsdamer Bobsportler ins 'Team Pyeongchang - Land Brandenburg' berufen

Potsdam ist eine erfolgreiche Bobsport-Stadt. Für die Winterspiele 2018 gibt es fünf Hoffnungsträger vom Luftschiffhafen, die ins brandenburgische Olympiateam berufen wurden.

Potsdam ist eine erfolgreiche Bobsport-Stadt. Für die Winterspiele 2018 gibt es fünf Hoffnungsträger vom Luftschiffhafen, die ins brandenburgische Olympiateam berufen wurden. Vor den Wettkämpfen in Pyeongchang beschäftigt auch die angespannte politische Lage in Korea.
Dr. Dietmar Woidke setzt angesichts der gegenwärtig beunruhigenden Politiklage in Nordkorea auf die Kraft des Sports. „Die jungen Menschen sollen bei den Olympischen Spielen 2018 von Pyeongchang ein Signal des Miteinanders aus Südkorea senden“, sagte Brandenburgs Ministerpräsident (SPD), als am vergangenen Freitag in der Staatskanzlei fünf Bobanschieber und ein Trainer des SC Potsdam ins märkische Olympia-Förderteam berufen worden. Das Potsdamer Sportler-Quintett hofft, im Februar an den Spielen teilzunehmen – in friedlicher Atmosphäre.

Deutschland hat mindestens zwei Startplätze pro Disziplin


Woidke, der auch Schirmherr der brandenburgischen Sporthilfe ist, überreichte die Ernennungsurkunden an Lisa-Marie Buckwitz, Kevin Kuske, Christian Poser, Philipp Wobeto sowie Coach Jörg Weber. Tino Paasche, der fünfte Luftschiffhafen-Athlet im Bunde vom Stuttgarter Team des Piloten Johannes Lochner, fehlte krankheitsbedingt.
Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) darf in Pyeongchang je zwei Mannschaften in der Zweier- und Viererkonkurrenz der Männer sowie im Zweier der Frauen an den Start bringen. Sogar eine dritte Teilnehmercrew wäre jeweils möglich, wenn der BSD in der diesjährigen Weltcup-Nationenwertung unter die Top 3 kommt. Der harte Kampf um die begehrten Plätze in den deutschen Schlitten hat bereits begonnen. Anfang September fand in Oberhof der zentrale Anschub-Leistungstest statt.

Ministerpräsident Woidke: "Brandenburg fiebert mit ihnen"


Am besten präsentierte sich dabei Bob-Ikone Kevin Kuske. Viermal Olympiagold hat er schon gewonnen, nun möchte er zum Abschluss seiner glorreichen Karriere ein fünftes Mal in die olympische Eisrinne und dabei erneut eine Edelmetallspur ziehen. Neben dem 38 Jahre alten Routinier gehören auch seine Vereinskollegen Philipp Wobeto, früherer Junioren-Weltmeister und amtierender WM- Titelträger mit der Mannschaft, sowie Christian Poser zum Team von Pilot Nico Walther aus Oberbärenburg. Hinter Poser, der 2011 Weltmeister war und drei Jahre später bei Olympia in Sotschi startete, liegt eine einjährige Verletzungspause. Diese hat er offenbar gut überstanden, denn beim Leistungstest in Oberhof überzeugte er. „Ich bin total fit“, sagte der 31-Jährige. Gleiches gilt für Lisa-Marie Buckwitz, die sich bei den Tests auch stark präsentierte. Wie viele Bobanschieber war sie einst in der Leichtathletik zuhause, doch als die Entwicklung der Siebenkämpferin stagnierte, wechselte sie zum Bobfahren. Das erste Mal sauste Buckwitz 2013 in Altenberg den Kanal hinab. „Das war überwältigend für mich und genau die richtige neue Herausforderung“, erzählte die 22-Jährige, die bereits zweifache Junioren-Weltmeisterin ist und ein gemeinsames Gespann mit Pilotin Stephanie Schneider (Oberbärenburg) bildet. Schneider erhielt ebenfalls in Potsdam ihren sportlichen Schliff. Sie begann als Werferin, ehe ihr dann von Athletiktrainer Heinz Rieger das Abc des Bobanschiebens vermittelt wurde – bis zu seinem Tod in diesem Juni betreute er Schneider.

Nach den guten Auftritten im reinen Anschubvergleich müssen Potsdams explosive Bob-Beschleuniger nun bei den Weltcup-Rennen Top-Leistungen bringen, um das Ticket Richtung Südkorea zu lösen. Im Anschluss an die letzte Station der Serie – Königssee vom 19. bis 21. Januar – wird die endgültige Entscheidung über die Nominierung für das deutsche Bob-Team der Winterspiele 2018 fallen. „Unsere olympischen Hoffnungen in Eis und Schnee ruhen wieder auf den ‚Bob- Exoten‘ des SC Potsdam, Brandenburg fiebert mit ihnen“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke. Er ergänzte: „Es ist eine Erfolgsgeschichte, die Mitte der 1970er-Jahre begann.“ Und im südkoreanischen Pyeongchang ein weiteres Kapitel hinzubekommen soll. 

Text: Gerhard Pohl

Bob: Erster zentraler Leistungstest – Start in die Olympiasaison steht bevor

Oberhof (bsd/04.09.2017) Am vergangenen Wochenende fand auf der Bob-Eisstartanlage in Oberhof der erste zentrale Leistungstest im Einzel-Anschub für die bevorstehende Olympiasaison statt.

Oberhof (bsd/04.09.2017) Am vergangenen Wochenende fand auf der Bob-Eisstartanlage in Oberhof der erste zentrale Leistungstest (ZLT) im Einzel-Anschub für die bevorstehende Olympiasaison statt.
Vor allem für die Anschieber/Innen hat der ZLT im Einzel-Start eine hohe Bedeutung. Jeder möchte natürlich einen Platz in einem der Olympiaschlitten ergattern. Da gilt es schon jetzt zu zeigen, dass man sich gut auf die Saison vorbereitet hat.
Aber auch die Pilotinnen und Piloten müssen zuerst die Weltcupnorm im Oberhofer Eishaus schieben, um an den Qualifikationsrennen für das Weltcupteam und schließlich dann auch für die Olympischen Winterspiele im Februar 2018 in Korea berücksichtigt zu werden.

Bob-Cheftrainer René Spies zeigte sich sehr zufrieden mit den meisten Leistungen seiner Schützlinge: „Die drei Weltcupteams der Männer haben sich sehr stark präsentiert. Bei den Piloten sind Johannes Lochner und Francesco Friedrich in bestechender Form. Nico Walther musste leider aufgrund eines Muskelfaserrisses in der Schulter noch geschont werden. Aber auch er hat über den Sommer sehr gut trainiert und wird zum Saisonstart wieder ganz fit sein“, so der Cheftrainer.

Bei den Anschiebern freute sich René Spies über drei Comebacks: „Kevin Kuske war der schnellste Mann mit dem schweren Gerät.
Jannis Bäcker und Christian Poser sind mit tollen Leistungen nach ihren Verletzungen zurück und Martin Grothkopp, Thorsten Margis, Christian Rasp, Joshua Bluhm und Eric Franke haben mich ebenfalls sehr überzeugt. Erwähnen möchte ich aber auch noch Paul Krenz, der als stärkster Junior schon bei den ganz Großen mitschieben kann. Das stimmt mich sehr zuversichtlich für den kommenden Winter.“

Bei den Frauen gab es sogar einen neuen deutschen Startrekord der Pilotinnen durch Stephanie Schneider. René Spies freut sich: „Steffi ist in der Form ihres Lebens, das lässt auf eine tolle Saison hoffen. Es freut mich aber auch, dass sich sechs Pilotinnen für die Qualifikationsrennen um die Weltcup-Startplätze qualifiziert haben, auch wenn es Auflagen gibt. Die stärksten Anschieberinnen sind derzeit Annika Drazek, die noch an einer Wadenverletzung laboriert, Erline Nolte, Ann-Christin Strack, Lisa Buckwitz und Franziska Fritz-Glahn.“

BSD: 86. IBSF Kongress am 28. Juni 2017 in Salt Lake City (USA) - Vergabe WM 2021, Bericht PyeongChang 2018

Berchtesgaden (bsd/26.06.2017) Der jährliche Kongress des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes IBSF findet am Mittwoch, 28. Juni 2017 in Salt Lake City im Bundesstaat Utah (USA) statt. In Salt Lake City fanden im Februar 2002, also vor gut 15 Jahren, die Olympischen Winterspiele statt.

Berchtesgaden (bsd/26.06.2017) Der jährliche Kongress des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes IBSF findet am Mittwoch, 28. Juni 2017 in Salt Lake City im Bundesstaat Utah (USA) statt. In Salt Lake City wurden im Februar 2002, also vor gut 15 Jahren, die Olympischen Winterspiele ausgetragen.

Rund 140 Kongressteilnehmer aus über 35 Ländern werden an dem Jahrestreffen des Bob- und Skeletonsports teilnehmen. Vom BSD sind Andreas Trautvetter (IBSF Vizepräsident für Finanz- und Verbandsfragen) sowie Thomas Schwab und Alexander Resch als Delegierte des BSD-Vorstandes in Salt Lake City dabei.

Neben den Berichten von IBSF-Präsident Ivo Ferriani (ITA) und den Organisatoren der Olympischen Winterspiele im Februar 2018 im südkoreanischen PyeongChang, werden auch die IBSF Weltmeisterschaften des Jahres 2021 vergeben. Im Jahr 2019 findet die IBSF WM im kanadischen Whistler und 2020 dann im sächsischen Altenberg statt. Am Mittwoch, 28. Juni fällt in einer Wahl der Delegierten der anwesenden Nationalverbände dann die Entscheidung für den WM-Ort 2021.

IBSF gibt Saisonkalender bekannt:
8 Weltcups und OWS in PyeongChang (KOR) als Höhepunkt

Berchtesgaden (bsd/18.06.2017) Der Internationale Bob & Skeleton Verband IBSF hat den Wettkampfkalender für die folgende Olympiasaison 2017/18 bekannt gegeben. Im kommenden Winter werden die XXIII. Olympischen Winterspiele im Februar 2018 im koreanischen PyeongChang das Highlight der Saison bilden.

<b>Berchtesgaden</b> (bsd/18.06.2017) Der Internationale Bob & Skeleton Verband IBSF hat den Wettkampfkalender für die folgende Olympiasaison 2017/18 bekannt gegeben. Im kommenden Winter werden die XXIII. Olympischen Winterspiele im Februar 2018 im koreanischen PyeongChang das Highlight der Saison bilden.

Gesamt wird es 151 Rennen in acht Ländern und auf drei Kontinenten geben. Die internationalen BobsportlerInnen und Skeletonis messen sich wieder in der BWM IBSF Weltcup Serie mit acht Stationen und jeweils fünf Disziplinen. Außerdem wird es den IBSF Para-Sport Weltcup, die IBSF Para-Sport Weltmeisterschaften, acht Bob & Skeleton Europacups, acht Nordamerika-Cups und acht Intercontinental-Cups (nur Skeleton) geben.

Die Weltcupsaison im Bob & Skeleton wird in Nordamerika starten. Lake Placid/USA (5. - 10. Nov. 2017) bildet den Auftakt, bevor Park City/USA (13. - 18. Nov. 2017) und Whistler Mountain/CAN (20. - 25. Nov. 2017) als Weltcuporte der BMW-Serie folgen.

In Europa beginnen die Sportlerinnen und Sportler in Winterberg/GER (4. - 10. Dez. 2017). Darauf folgt Igls/AUT (11. - 17. Dez. 2017), bevor es in eine kurze Weihnachtspause geht.

Zum Jahresstart 2018 folgt das  Weltcup-Rennen in Altenberg/GER (1. - 7. Jan. 2018), danach geht es auf die Natureisbahn in St. Moritz/SUI (8. - 14. Jan. 2018) und danach zum Saisonfinale der BMW IBSF Weltcup Serie an den Königssee/GER (15. - 21. Jan. 2018).

Am 14. Januar 2018 endet der Qualifikationsprozess für die XXIII. Olympischen Winterspiele. Die 220 qualifizierten IBSF-Athletinnen und Athleten werden vom 15. bis 17. Februar (Skeleton), 18. bis 21. Februar (Zweierbob der Männer und Frauen) und am 24. und 25. Februar (Viererbob) im Alpensia Sliding Center in PyeongChang/Korea um die Medaillen fahren.

Der Para-Sport Rennkalender bietet eine spannende Rennserie mit insgesamt fünf Doppel-Weltcup Events (Calgary/CAN, 19. - 24. Nov.; Lake Placid/USA, 27 Nov. - 01. Dez.; Igls/AUT, 14. - 19. Jan.; Oberhof/GER 21. - 26. Jan.; St. Moritz/SUI, 29. Jan. - 02. Feb.). Die Para-Sport Weltmeisterschaften vom 6. - 11. März 2018 bilden das Highlight der Para-Sport Saison.

IBSF Saison 2017/2018:


1. BMW IBSF Bob + Skeleton Weltcup Lake Placid (USA) 5. - 10. Nov. 2017
2. BMW IBSF Bob + Skeleton Weltcup Park City (USA) 13. - 18. Nov. 2017
3. BMW IBSF Bob + Skeleton Weltcup Whistler Mountain (CAN) 20. - 25. Nov. 2017
4. BMW IBSF Bob + Skeleton Weltcup Winterberg (GER) 4. - 10. Dez. 2017
5. BMW IBSF Bob + Skeleton Weltcup Innsbruck (AUT) 11. - 17. Dez. 2017
6. BMW IBSF Bob + Skeleton Weltcup Altenberg (GER) 1. - 7. Jan. 2018
7. BMW IBSF Bob + Skeleton Weltcup St. Moritz (SUI) 8. - 14. Jan. 2018
8. BMW IBSF Bob + Skeleton Weltcup Königssee (GER) 15. - 21. Jan. 2018
XXIII. Olympische Winterspiele in PyeongChang (KOR) 9. - 25. Feb 2018
IBSF Para-Sport Weltmeisterschaften 6. - 11. März 2018

Bob: 8. BMW IBSF Weltcup im Viererbob in Pyeongchang

Francesco Friedrich holt sich Kombinations-Gesamtweltcupsieg

Pyeongchang (bsd/19.03.2017) Am Samstag, 18. März 2017, starteten die achten und zugleich letzten Bob-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang.

Pyeongchang (bsd/19.03.2017) Am Samstag, 18. März 2017, starteten die achten und zugleich letzten Bob-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang. Nach den ersten Rennen im Zweierbob der Männer und im Frauenbob schlossen am Sonntag (19.03.) die beiden Rennläufe der Viererbobs die Weltcupsaison 2016/17 ab.

Auf den ersten Platz fuhr das russische Team um Alexander Kasjanov mit einem Vorsprung von 23 hundertstel Sekunden. Den zweiten Platz belegte das Team um Rico Peter aus der Schweiz. Den dritten Platz sicherte sich das lettische Team um Oskars Kibermanis.

Das beste deutsche Ergebnis holte sich das Team um Nico Walther mit dem fünften Platz. Team Lochner wurde Sechster, Team Friedrich fuhr auf den elften Rang.

O-Ton Nico Walther -->

O-Ton Johannes Lochner -->


Den Gesamtweltcupsieg sicherte sich der Russe Alexander Kasjanov mit insgesamt 1500 Punkten. Zweiter wurde Rico Peter aus der Schweiz mit 1471 Punkten, den dritten Platz belegt Steven Holcomb (USA) mit 1362 Punkten.
Bester Deutscher in der Gesamtwertung wird Nico Walther auf dem fünften Rang mit 1268 Punkten. Johannes Lochner setzt sich mit 1243 Punkten auf den sechsten Platz, Francesco Friedrich wird mit 1224 Siebter.



Im Kombinations-Gesamtweltcup gewinnt Francesco Friedrich mit drei Punkten Vorsprung und insgesamt 2769 Punkten. Zweiter wird Alexander Kasjanov (2766 Punkte), Dritter wird Steven Holcomb aus den USA mit 2693 Punkten.
Johannes Lochner setzt sich mit 2527 Punkten auf den fünften Rang, Nico Walther wird mit 2220 Punkten Neunter.

Auflistung der deutschen Bob-Athleten im Weltcup-Rennen

5. Platz: Team Nico Walther (Rödiger/Korona/Franke)
6. Platz: Team Johannes Lochner (Sommer/Bluhm/Rasp)
11. Platz: Team Francesco Friedrich (Bauer/Bäcker/Margis)

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Bob: 8. BMW IBSF Weltcup der Zweierbobs in Pyeongchang

Team Friedrich/Margis gewinnt Weltcuprennen und siegt im Gesamtweltcup

Pyeongchang (bsd/18.03.2017) Am Samstag, 18. März 2017, wurden die achten und zugleich letzten Bob-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang ausgetragen.

Pyeongchang (bsd/18.03.2017) Am Samstag, 18. März 2017, wurden die achten und zugleich letzten Bob-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang ausgetragen. Die ersten Rennen wurden am Samstag von den Frauen gefahren, anschließend fanden die beiden Rennläufe der Zweierbobs statt.

Mit einem Vorsprung von 30 hundertstel Sekunden sicherte sich das deutsche Team Friedrich/Margis den Sieg. Die Letten Kibermanis/Miknis fuhren auf den zweiten Rang, das Team Lochner/Bluhm (GER) wurde Dritter.

Das dritte deutsche Team Walther/Korona fuhr auf den elften Platz.

Im Gesamtweltcup sicherte sich Francesco Friedrich mit insgesamt 1545 Zählern souverän den Sieg. Zweiter wurde der US-Amerikaner Steven Holcomb mit 1331 Punkten, den dritten Platz belegt Yunjong Won aus Korea (1312 Punkte).

O-Ton Francesco Friedrich -->


Johannes Lochner verfehlte um 28 Punkte das Podest und belegt in der Gesamtwertung den vierten Platz. Nico Walther fuhr mit insgesamt 952 Punkten auf den elften Rang.

Das abschließende Rennen der Viererbobs wird am Sonntag, 19. März 2017 ab 07.30 Uhr (MEZ) ausgetragen.

Auflistung der deutschen Bob-Athleten im Weltcup-Rennen

1. Platz: Francesco Friedrich/Thorsten Margis
3. Platz: Johannes Lochner/Joshua Bluhm
11. Platz: Nico Walther/Kevin Korona

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Bob: 8. BMW IBSF Weltcup im Frauenbob in Pyeongchang

Team Jamanka fährt auf den 4. Platz

Pyeongchang (bsd/18.03.2017) Am Samstag, 18. März 2017, starteten die achten und zugleich letzten Bob-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang.

Pyeongchang (bsd/18.03.2017) Am Samstag, 18. März 2017, starteten die achten und zugleich letzten Bob-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang. Die beiden Rennläufe der Frauenbobs wurden am Samstag ab 06.00 Uhr (MEZ) ausgetragen.

Den ersten Platz sicherte sich das US-amerikanische Team Greubel Poser/Evans mit einem Vorsprung von 15 hundertstel Sekunden. Zweiter wurde das Team Meyers Taylor/Jones (USA), auf den dritten Platz fuhr das Team Rissling/Appiah aus Kanada.

Das deutsche Frauenbob-Team Jamanka/Drazek, das nach dem ersten Lauf noch auf Platz 3 lag, verfehlte leider knapp das Podest und fuhr auf den 4. Platz. Das Team Schneider/Buckwitz wurde Siebter, das dritte deutsche Team Senkel/Strack fuhr auf den 15. Platz.

O-Ton Mariama Jamanka -->


Im Gesamtweltcup setzte sich letztendlich die US-Amerikanerin Jamie Gereubel Poser mit insgesamt 1644 Punkten an die Spitze. Zweite wurde die Kanadierin Kallie Humphries (1630 Punkte), den dritten Platz belegt Elana Meyers Taylor aus den USA (1530 Punkte).

Mariama Jamanka erzielte in der Gesamtwertung mit 1258 Punkten den siebten Rang. Christin Senkel belegt mit 696 Punkten den 15. Rang, Stephanie Schneider wird mit 480 Punkten Achtzehnte.

Gleich im Anschluss finden ab 10.00 Uhr (MEZ) die Bewerbe der Zweierbob Männer statt.

Auflistung der deutschen Bob-Athletinnen im Weltcup

4. Platz: Mariama Jamanka/Annika Drazek
7. Platz: Stephanie Schneider/Lisa-Marie Buckwitz
15. Platz: Christin Senkel/Ann-Christin Strack

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Bob/Skeleton: Weltcup-Finale auf neuer Olympiabahn

8. BMW IBSF Weltcup PyeongChang (KOR) / Vorbericht

PyeongChang (bsd/15.03.2017) Das Finale zur BMW IBSF Bob und Skeleton Weltcup Tour findet vom 17. bis 19. März 2017 auf der neuen Olympiabahn im koreanischen PyeongChang statt.

PyeongChang (bsd/15.03.2017) Das Finale zur BMW IBSF Bob und Skeleton Weltcup Tour findet vom 17. bis 19. März 2017 auf der neuen Olympiabahn im koreanischen PyeongChang statt. Eine internationale Trainingswoche fand bereits vom 02. bis 12. März für die BobsportlerInnen und Skeletonis im neuen Alpensia Sliding Center von PyeongChang statt. Im Februar 2018 werden die Olympischen Winterspiele auf dieser neuen Bahn ausgetragen. Aus 30 Nationen kommen die Bob- und Skeleton-Sportler, die beim BMW IBSF Weltcupfinale 2017 und damit am Olympia-Test teilnehmen werden.

Die Kufen-Cracks des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) haben seit dem 02. März versucht, sich die neue und anspruchsvolle Olympiabahn zu erarbeiten. Dabei haben sich vor allem die Kurven 2 und 9 mit der anschließenden Geraden (K10 und K11) als Schlüsselstellen herausgestellt. Die Schützlinge von Bob-Cheftrainer René Spies und Skeleton-Cheftrainer Jens Müller gehen nach der erfolgreichen Heim-WM voller Selbstvertrauen in die „Olympia-Generalprobe“ in Korea.

O-Ton Cheftrainer Bob René Spies -->

 

O-Ton Cheftrainer Skeleton Jens Müller -->

 
Im Kampf um die begehrten Weltcup-Kristallkugeln liegen zwei BSD-Asse aussichtsreich in Führung: In der Zweierbob-Wertung liegt Weltmeister Francesco Friedrich mit vier Weltcupsiegen und zwei zweiten Plätzen souverän an der Spitze (1320 Punkte), obwohl die BSD-Bobs beim zweiten Saisonweltcup in Lake Placid (USA) nicht am Start waren. Der US-Amerikaner Steven Holcomb (USA, 1219) ist vor dem Weltcupfinale Gesamt-Zweiter, der Russe Alexander Kasjanaov folgt auf Rang drei mit 1170 Zählern.

O-Ton Francesco Friedrich -->

 

O-Ton Mariama Jamanka -->


Beste Chancen auf den Triumph im Gesamtweltcup hat auch Skeleton-Weltmeisterin Jacqueline Lölling. Die 22-Jährige liegt mit 1366 Weltcuppunkten bei zwei Saisonsiegen und vier Podestplätzen in Führung. Vor dem letzten Rennen in Korea hat Lölling 25 Zähler Vorsprung auf ihre Teamkollegin Tina Hermann (1341 Punkte) und Janine Flock aus Österreich (1321).

Austragungsort: Alpensia Sliding Center (KOR)

Das Alpensia Sliding Centre von PyeongChang (KOR) ist nach Nagano (JPN) die zweite Kunsteisbahn in Asien. Der neue Olympia-Eiskanal befindet sich in fußläufiger Nähe zum Hauptpressezentrum von PyeongChang 2018 und in unmittelbarer Nähe zu vielen olympischen Austragungsstätten im alpinen und nordischen Skisport. Die Eisbahn ist insgesamt 1.376 Meter lang und weist einen Höhenunterschied von gut 116 Metern auf.

Vor dem Auftakt des Olympia-Winters 2017/2018 steht für die IBSF-Athleten vom 23. bis 29. Oktober 2017 eine weitere Internationale Trainings-Periode (ITP) in PyeongChang auf dem Terminkalender.

Technische Daten

Bauzeit: Dezember 2013 bis Dezember 2017
Rennstrecke Bob/Skeleton: 1.376 m
Gesamt-Bahnlänge: 1.857 m
Höhendifferenz: 117 m
Seehöhe Start: 930 m
Durchschnittliches Gefälle Bob/Skeleton: 9.48 %
Kurvenanzahl: 16
Zuschauer-Kapazität: 7.000 (1.000 Sitz- und 6.000 Stehplätze)
Offizielle Website: www.pyeongchang2018.com

BSD-Nominierungen


Skeleton Frauen

Tina Hermann (WSV Königssee)
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)

Skeleton Männer

Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BRC Thüringen)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Zweierbob Männer

Francesco Friedrich / Thorsten Margis (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) / Christian Rasp (WSV Königssee)
Nico Walther / Eric Franke (BSC Sachsen Oberbärenburg)

Frauenbob

Mariama Jamanka (BRC Thüringen) / Annika Drazek (BSC Winterberg)
Stephanie Schneider / Lisa Buckwitz (BSR Sachsen Oberbärenburg)
Christin Senkel (ESC Erfurt) / Franziska Bertels (BSR Oberhof)

Viererbob

Team Francesco Friedrich (Friedrich, Bauer, Grothkopp, Margis)
Team Johannes Lochner (Lochner, Mrowka, Kagerhuber, Rasp)
Team Nico Walther (Walther, Hübenbecker, Rödiger, Wobeto)

Zeitplan

Freitag, 17.03.2017
 
14.00 Uhr (06.00 Uhr MEZ): Skeleton Frauen
18.00 Uhr (10.00 Uhr MEZ): Skeleton Männer
 
Samstag, 18.03.2017
 
14.00 Uhr (06.00 Uhr MEZ): Frauenbob
18.00 Uhr (10.00 Uhr MEZ): Zweierbob Männer
 
Sonntag, 19.02.2017
 
15.30 Uhr (07.30 Uhr MEZ): Viererbob