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Rennrodeln: Geisenberger, Loch und Eggert/Benecken führen Olympiateam an

• BSD schlägt Olympiateam der Rennrodler vor
• Sochi-Olympiasieger auch in PyeongChang wieder dabei
• Langenhan fehlt noch nationale Qualifikation

Lake Placid (bsd/17.12.2017) Die Nominierungsphase der Rennrodler für die 23. Olympischen Winterspiele vom 9. bis 25. Februar 2018 im südkoreanischen PyeongChang, endete mit der fünften Station zum Viessmann Rennrodel Weltcup am 16. Dezember 2017 in Lake Placid (USA). Der BSD wird nun an den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) folgenden Nominierungsvorschlag für die Olympischen Winterspiele geben.    

 

Vorschlag Olympia-Team:

Damen:    Natalie Geisenberger, Tatjana Hüfner, Dajana Eitberger

Doppel:    Toni Eggert/Sascha Benecken, Tobias Wendl/Tobias Arlt

Herren:    Felix Loch, Johannes Ludwig, Andi Langenhan

 

 

Cheftrainer Norbert Loch ist überzeugt: „Wir haben auch für 2018 ein starkes Olympiateam und wollen an die Erfolge von 2014 anknüpfen!“ 

Nur Andi Langenhan hat die nationale Olympianorm bis zur Weihnachtspause noch nicht erreicht. Ihm fehlt nur noch ein drittes Top-8 Ergebnis im Weltcup. Der Routinier aus Zella-Mehlis, der bereits bei den Winterspielen in Vancouver 2010 und Sochi 2014 am Start war, muss dieses zu den Weltcups in Königssee (6./7. Januar 2018) oder Oberhof (13./14. Januar 2018) erzielen. 

 

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird die Nominierung des Team Deutschland für die Winterspiele bis 16. Januar 2018 vornehmen. (mdp)

 

 

 

 

Bob: Team Lochner Europameister im Viererbob in Igls

• Team Lochner verteidigt erfolgreich seinen EM-Titel im Viererbob
• Team Friedrich holt sich Silbermedaille
• Team Walther wird Vierter in der EM-Wertung

Innsbruck/Igls (bsd/17.12.2017) Das Triple ist perfekt: Bei den Bob-Europameisterschaften in Innsbruck/Igls holte sich das Viererbob-Team von Johannes Lochner die dritte Goldmedaille für Deutschland an diesem Wochenende und verteidigte erfolgreich seinen EM-Titel des Vorjahres.

Für Pilot Johannes Lochner ist es zudem der dritte Saisonsieg im Viererbob: „Ich bin superglücklich. Unser Material läuft, da haben wir keinerlei Probleme mehr. Im Zweierbob müssen wir uns noch verbessern, aber im Viererbob können wir ganz vorne mitfahren. Hinsichtlich der Spiele müssen wir uns bei den Startzeiten im Vierer noch etwas verbessern und die Jungs müssen vor allem fit bleiben. Wir werden jeden Weltcup mit voller Konzentration angehen und dann bei den Spielen um eine Medaille kämpfen“, so Johannes Lochner.

--> O-Ton Johannes Lochner


Francesco Friedrich, der am Vortag EM-Gold im Zweierbob gewonnen hatte, sicherte sich am heutigen Tag die Silbermedaille in der EM-Wertung sowie den dritten Platz in der Weltcup-Wertung. Der erste Saisonsieg im Viererbob lässt noch auf sich warten: „Im unteren Streckenabschnitt hatten wir noch einige kleine Fehler und auch die Einstiege haben heute leider nicht so perfekt funktioniert. Wenn Johannes einen super Lauf erwischt, dann ist er sehr schwer zu schlagen. Die Bilanz für die Olympischen Spiele ist denke ich ganz gut, die Kurve zeigt auf jeden Fall nach oben. Wir sind auf einem guten Niveau und können positiv ins neue Jahr starten“, so Francesco Friedrich.

--> O-Ton Francesco Friedrich


Nico Walther verpasste mit seinem Team in der EM-Wertung um sieben hundertstel Sekunden das Podest und musste die Bronzemedaille dem lettischen Team um Oskars Melbardis überlassen. In der Weltcup-Wertung landete Walther auf dem fünften Platz.

Die Bilanz dieses EM-Wochenendes fällt mit insgesamt sieben Medaillen – davon 3x Gold, 2x Silber sowie 2x Bronze – mehr als überragend aus. Für Cheftrainer René Spies ein tolles Ergebnis: „Die Leistungen unserer Frauen und Männer an diesem Wochenende waren super. Wir haben drei heiße Eisen im Feuer mit Lochner, Friedrich und Walther, trotzdem müssen wir weiter an uns arbeiten. An der Materialabstimmung wird immer noch gearbeitet, da jede Bahn anders ist. Trotz der starken Konkurrenz ist das Selbstbewusstsein in der Mannschaft da. Das Fazit für das Jahr 2017 ist von meiner Seite sehr positiv: Wir haben bei der letzten EM alle Goldmedaillen gewonnen, wir haben bei der WM gewonnen und bei der diesjährigen EM auch alle Goldmedaillen gewonnen. Der Höhepunkt im neuen Jahr sind natürlich die Spiele, auf die wir uns seit vier Jahren vorbereiten. Der Druck ist da, aber im Moment können alle gut damit umgehen. Wir müssen einfach Ruhe bewahren, weiter an uns arbeiten und dann können wir das in PyeongChang hoffentlich positiv zu Ende bringen.“

--> O-Ton René Spies


Die nächste Station der BMW IBSF Bob- und Skeleton-Serie 2017/18 ist der sechste Saison-Weltcup im sächsischen Altenberg vom 05. bis 07. Januar 2018. (lr)
 

EM-Platzierungen der deutschen Bob-Athleten

1. Platz: Johannes Lochner/Marc Rademacher/Joshua Bluhm/Christian Rasp
2. Platz: Francesco Friedrich/Candy Bauer/Martin Grothkopp/Thorsten Margis
4. Platz: Nico Walther/Kevin Kuske/Christian Poser/Eric Franke

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Weltcup-Platzierungen der deutschen Bob-Athleten

1. Platz: Johannes Lochner/ Marc Rademacher/Joshua Bluhm/Christian Rasp
3. Platz: Francesco Friedrich/ Candy Bauer/Martin Grothkopp/Thorsten Margis
5. Platz: Nico Walther/ Kevin Kuske/Christian Poser/Eric Franke

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Rennrodeln: Wolfgang Kindl, Dajana Eitberger und Eggert/Benecken gewinnen bei 2. Sprint-Weltcup in Lake Placid

• Johannes Ludwig sensationell auf dem zweiten Platz
• Dajana Eitberger sichert sich ersten Saisonsieg
• Eggert/Benecken holen sechsten Saisonsieg

Lake Placid (bsd/16.12.2017) Das fünfte Weltcup-Wochenende der Rennrodler im US-amerikanischen Lake Placid endete mit dem zweiten von vier BMW Sprint-Weltcups der Saison 2017/18. Die deutsche Mannschaft holte sich hierbei insgesamt vier Podestplätze.

Bei den Herren siegte der Österreicher Wolfgang Kindl mit 0,214 Sekunden Vorsprung vor Johannes Ludwig und Taylor Morris aus den USA (+ 0,224 Sek.). Für Johannes Ludwig ist es der erste Podestplatz der Saison. Die zwei weiteren deutschen Starter Andi Langenhan und Felix Loch wurden Siebter und Zehnter.

Im Sprint-Weltcup der Damen konnte Dajana Eitberger ihren ersten Saisonsieg feiern und machte sich damit frühzeitig wohl das schönste Weihnachtsgeschenk. Zweite wurde die Kanadierin Alex Gough (+ 0,043 Sek.). Auf den dritten Platz fuhr Natalie Geisenberger (+ 0,049 Sek.), die kurz zuvor noch ihren vierten Saisonsieg einholte. Tatjana Hüfner wurde Fünfte, Julia Taubitz konnte sich für den Sprint aufgrund des Sturzes im vorigen Rennen nicht qualifizieren.

Beim Sprint-Weltcup der Doppelsitzer setzten sich in gewohnter Manier Toni Eggert und Sascha Benecken an die Spitze und sicherten sich somit ihren sechsten Saisonsieg. Auf den zweiten Platz fuhr das österreichische Duo Penz/Fischler (+ 0,254 Sek.), Dritter wurden die Letten Sics/Sics (+ 0,305 Sek.). Robin Geueke und David Gamm rodelten auf den neunten und die Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt auf den zehnten Rang. 

Im BMW Sprint-Gesamtweltup führt bei den Damen Natalie Geisenberger vor Tatjana Hüfner und Dajana Eitberger. Bei den Doppelsitzern liegt Eggert/Benecken an erster Stelle, vor Mortensen/Terdiman aus den USA und Sics/Sics aus Lettland. Den Gesamtweltcup der Herren führt nun Wolfgang Kindl vor Semen Pavlichenko und Johannes Ludwig.

Der nächste Sprint-Weltcup wird im norwegischen Lillehammer ausgetragen. Vom 20. bis 21. Januar 2018 findet in der Olympiastadt von 1994 der achte Weltcup der VIESSMANN Rennrodel-Serie 2017/18 statt. (lr)

Platzierungen der deutschen Rennrodel-Herren

1. Platz: Johannes Ludwig
7. Platz: Andi Langenhan
10. Platz: Felix Loch

Platzierungen der deutschen Rennrodel-Damen

1. Platz: Dajana Eitberger
3. Platz: Natalie Geisenberger
5. Platz: Tatjana Hüfner

Platzierungen der deutschen Rennrodel-Doppelsitzer

1. Platz: Toni Eggert/Sascha Benecken
9. Platz: Robin Geueke/David Gamm
10. Platz: Tobias Wendl/Tobias Arlt

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Rennrodeln: 4. Saisonsieg für Natalie Geisenberger in Lake Placid

• Natalie Geisenberger siegt nach Halbzeitführung in Lake Placid
• Tatjana Hüfner wird Vierte, Dajana Eitberger fährt auf den 5. Platz
• Julia Taubitz stürzt im ersten Lauf

Lake Placid (bsd/16.12.2017) Die deutschen Rennrodler haben auf der Bahn in Lake Placid seit Jahren stets mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Nicht so am heutigen Tag – der fünfte Saisonweltcup der Damen endete mit dem überragenden Sieg von Natalie Geisenberger, die nach der Halbzeitführung mit 0,104 Sekunden Vorsprung vor der Kanadierin Alex Gough und deren Teamkollegin Kimberley McRae (+ 0,141 Sek.) ins Ziel fuhr. Für Natalie Geisenberger ist es bereits der vierte Saisonsieg.

Um knappe neun tausendstel Sekunden verpasste Tatjana Hüfner das Podest und wurde Vierte. Dajana Eitberger fuhr auf den fünften Platz. Die vierte deutsche Starterin Julia Taubitz stürzte im ersten Lauf und konnte sich daher nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren.

Im Gesamtweltcup konnte Natalie Geisenberger ihren Vorsprung weiter ausbauen und führt nun mit 540 Punkten vor Teamkollegin Tatjana Hüfner (460 Pkte.) und Alex Gough aus Kanada (368 Pkte.).

Die nächste Station der VIESSMANN Rennrodel-Serie ist der Weltcup im bayerischen Berchtesgaden-Königssee am 06./07. Januar 2018. Die Rennen der Damen starten am Samstag, 06. Januar, um 14.20 Uhr mit dem ersten Lauf. (lr)

 

 

Platzierungen der deutschen Rennrodel-Athletinnen

1. Platz: Natalie Geisenberger
4. Platz: Tatjana Hüfner
5. Platz: Dajana Eitberger

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Bob: Team Friedrich Europameister im Zweierbob in Igls

• Team Friedrich/Margis verteidigt EM-Titel des Vorjahres und gewinnt 1. Saisonweltcup
• Team Lochner/Bluhm sichert sich EM-Bronze
• Team Walther/Poser auf Platz 7 (EM) und 12 (Weltcup)

Innsbruck/Igls (bsd/16.12.2017) Auch die zweite von insgesamt drei Goldmedaillen ging bei den Bob-Europameisterschaften 2017 in Innsbruck/Igls an Deutschland. Francesco Friedrich konnte seinen Titel des Vorjahres erfolgreich verteidigen und sicherte sich zudem seinen ersten Weltcupsieg der neuen Saison.

Mit je zweimal Start- und Laufbestzeit ist Pilot Francesco Friedrich zusammen mit Anschieber Throsten Margis pünktlich zum neuen Jahr „back on track“: „Wir können denke ich ganz zufrieden sein. Der erste Lauf war nicht ganz so sauber, vor allem in den unteren Streckenabschnitten müssen wir noch analysieren, wie wir uns da noch verbessern können“, so Francesco Friedrich.

--> O-Ton Francesco Friedrich


Mit 45 hundertstel Sekunden Rückstand holte sich Johannes Lochner mit Anschieber Joshua Bluhm die Bronzemedaille und komplettierte damit das sehr gute EM-Ergebnis für Deutschland. In der Weltcup-Wertung wurde Team Lochner/Bluhm Fünfter: „Es war ein gutes Rennen heute, mit dem besten Ergebnis im Zweierbob in dieser Saison. Das gibt wieder mehr Zuversicht. Wir müssen uns aber trotzdem noch verbessern, vor allem am Start und in der Materialabstimmung. Aber insgesamt sind wir sehr zufrieden, so können wir im Zweierbob weitermachen“, so Pilot Johannes Lochner.

--> O-Ton Johannes Lochner


Nico Walther und Anschieber Christian Poser kämpften im zweiten Lauf mit Startproblemen und fielen auf den 12. Platz zurück. In der EM-Wertung fuhren sie auf den siebten Platz.  

Cheftrainer René Spies: „Wir können mit dem Ergebnis heute sehr zufrieden sein: Francesco Friedrich mit seinem Weltcupsieg und dem EM-Titel und Johannes Lochner mit EM-Bronze und dem fünften Platz im Weltcup. Nico Walther hat wahrscheinlich in der Kufenwahl einen strategischen Fehler gemacht, aber er wird in den nächsten Rennen sicher wieder zuschlagen. Wir sehen jedoch sehr deutlich, dass die Konkurrenz sehr stark ist. Wir müssen wirklich alles geben, um vorne mitmischen zu können. In den nächsten Wochen werden wir versuchen, unsere Schwächen auszumerzen. Im Großen und Ganzen sind wir hinsichtlich der Olympischen Spiele aber auf einem guten Weg.“ (lr)

--> O-Ton René Spies

 

EM-Platzierungen der deutschen Bob-Athleten

1. Platz: Francesco Friedrich/Thorsten Margis
3. Platz: Johannes Lochner/Joshua Bluhm
7. Platz: Nico Walther/Christian Poser

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Weltcup-Platzierungen der deutschen Bob-Athleten

1. Platz: Francesco Friedrich/Thorsten Margis
5. Platz: Johannes Lochner/Joshua Bluhm
12. Platz: Nico Walther/Christian Poser

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Bob: Deutscher Dreifachtriumph im Frauenbob bei der EM in Igls

• Schneider/Drazek gewinnen Europameisterschaften und Weltcup in Igls
• EM-Silber und 3. Platz im Weltcup für Jamanka/Buckwitz
• Köhler/Strack werden EM-Dritte und fahren auf den 5. Platz im Weltcup

Innsbruck/Igls (bsd/16.12.2017) Was für ein sensationeller Abschluss der ersten Saisonhälfte im Olympiawinter 2017/18: Beim fünften Saison-Weltcup im österreichischen Innsbruck/Igls, im Zuge dessen zudem die Europameisterschaften ausgetragen wurden, zeigten die deutschen Frauenbob-Teams nun endgültig, dass sie mit der internationalen Konkurrenz mithalten und die starken Nordamerikanerinnen auch mal vom Podest verdrängen können.

Die EM-Medaillen wurden am heutigen Tag allesamt an Deutschland vergeben. Stephanie Schneider, die das erste Mal mit Annika Drazek als Anschieberin an den Start gegangen war, gewann bei den Europameisterschaften als auch im Weltcup überragend mit je zweimal Lauf- und Startbestzeit: „Es war ein super Rennen mit toller Stimmung und vor einer coolen Kulisse. Ein großes Dankeschön an alle“, so Pilotin Stephanie Schneider.

--> O-Ton Stephanie Schneider


Die EM-Silbermedaille sowie den dritten Platz in der Weltcup-Wertung holte sich das Team um Mariama Jamanka und Lisa-Marie Buckwitz. Mit einem perfekten zweiten Lauf sowie der zweitbesten Zeit im zweiten Durchgang ließen sich die beiden die Podestplätze nicht mehr nehmen: „Das war ein echt gutes Rennen. Wir konnten uns im zweiten Lauf am Start auch nochmal verbessern. Ich denke, dass wir heute gezeigt haben, dass wir mithalten können, vor allem da wir außer Elana Meyers Taylor die Nordamerika-Mädels mal hinter uns gelassen haben. Das war richtig schön“, so Mariama Jamanka.

--> O-Ton Mariama Jamanka


Anna Köhler und Ann-Christin Strack holten sich mit dem dritten Platz ihre erste EM-Medaille und komplettierten somit das deutsche Podest in der EM-Wertung. In der Weltcup-Wertung wurden Köhler/Strack Fünfter und sicherten sich zugleich ihre beste Weltcup-Platzierung in dieser Saison.

Cheftrainer René Spies: „Wir haben heute ein sehr tolles Rennen von unseren Damen gesehen, mit sehr starken Startleistungen und Fahrten. Das war wirklich herausragend. Die Akribie und die Professionalität, mit welcher die Mädels in den letzten Wochen gearbeitet haben, ist wirklich toll und sie können mit einem sehr guten Gefühl in die Weihnachtspause gehen.“ (lr)

--> O-Ton René Spies

 

EM-Platzierungen der deutschen Bob-Athletinnen

1. Platz: Stephanie Schneider/Annika Drazek
2. Platz: Mariama Jamanka/Lisa-Marie Buckwitz
3. Platz: Anna Köhler/Ann-Christin Strack

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Weltcup-Platzierungen der deutschen Bob-Athletinnen

1. Platz: Stephanie Schneider/Annika Drazek
3. Platz: Mariama Jamanka/Lisa-Marie Buckwitz
5. Platz: Anna Köhler/Ann-Christin Strack

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Rennrodeln: Johannes Ludwig auf Platz 4 in Lake Placid

• Johannes Ludwig wird bester Deutscher mit Platz 4
• Felix Loch auf Platz 7 und Andi Langenhan mit Platz 10 in den Top Ten
• Ralf Palik fällt auf den 18. Rang zurück, Christian Paffe wird 26ter

Lake Placid (bsd/15.12.2017) Der fünfte Saison-Weltcup der Rennrodel-Herren in Lake Placid (USA) endete überraschenderweise ohne einen deutschen Podestplatz. Das Siegertreppchen lag am heutigen Tag fest in russischer und US-amerikanischer Hand. Den ersten Platz sicherte sich der Russe Roman Repilov mit 0,064 Sekunden Vorsprung. Auf den zweiten Platz fuhr sein Teamkollege Semen Pavlichenko, Dritter wurde der Halbzeitführende Tucker West aus den USA.

Bester Deutscher wurde dieses Mal der Oberhofer Johannes Ludwig. Er verpasste seinen ersten Podestplatz in dieser Saison und wurde Vierter. Felix Loch fuhr auf den siebten Rang, Andi Langenhan fiel auf den zehnten Platz zurück.

Weit abgeschlagen war Ralf Palik, der in den letzten Rennen vor allem mit seinen stabilen und konstanten Läufen aufgefallen war, und heute auf den 18. Platz zurückfiel. Weltcup-Rookie Christian Paffe, der fünfte deutsche Starter, wurde 26ter.

Im Gesamtweltcup liegt nach der ersten Saisonhälfte Felix Loch mit 501 Punkten an erster Stelle, vor Semen Pavlichenko (351 Pkte.) und Wolfgang Kindl (329 Pkte.).

Nach der Weihnachtspause läutet der sechste VIESSMANN Rennrodel-Weltcup am 06./07. Januar 2018 in Berchtesgaden-Königssee das neue Sportjahr ein. Die Rennen der Herren Einsitzer beginnen am Sonntag, 07. Januar, um 10.40 Uhr mit dem ersten Lauf. (lr)


Platzierungen der deutschen Rennrodel-Athleten

4. Platz: Johannes Ludwig
7. Platz: Felix Loch
10. Platz: Andi Langenhan
18. Platz: Ralf Palik
26. Platz: Christian Paffe


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Rennrodeln: Eggert/Benecken holen sich 5. Saisonsieg in Lake Placid

• Toni Eggert und Sascha Benecken auch beim 5. Weltcup nicht zu schlagen
• Tobias Wendl und Tobias Arlt auf dem siebten Rang
• Robin Geueke und David Gamm mit Platz 9 in den Top Ten

Lake Placid (bsd/15.12.2017) Das Wochenende des fünften VIESSMANN Rennrodel-Weltcups im US-amerikanischen Lake Placid startete für die deutsche Mannschaft mit einem erneuten Sieg bei den Doppelsitzern.

Das überragende Duo des Olympia-Winters, Toni Eggert und Sascha Benecken, holte sich auf einer der schwierigsten Bahnen der Welt ihren fünften Saisonsieg und dominierte wie bereits in den letzten Rennen das Geschehen. Mit zweimal Startbestzeit und einem neuen Bahnrekord im ersten Lauf waren sie erneut das Maß der Dinge und verwiesen die ebenfalls sehr starken Duos um Penz/Fischler (AUT) und Walker/Snith (CAN) auf die Plätze zwei und drei.

Das zweite deutsche Duo um Tobias Wendl und Tobias Arlt landete nach einem schweren Fehler im zweiten Lauf auf dem siebten Rang. Robin Geuke und David Gamm kämpften ebenfalls mit einigen Fahrfehlern und fuhren auf Rang neun.


Der nächste Rennrodel-Weltcup wird in der Deutsche Post Eisarena Königssee im bayerischen Berchtesgaden ausgetragen. Die Rennen der Doppelsitzer starten am Samstag, 06. Januar, um 11.15 Uhr mit dem ersten Lauf. (lr)

 

Platzierungen der deutschen Doppelsitzer-Athleten

1. Platz: Toni Eggert/Sascha Benecken
7. Platz: Tobias Wendl/Tobias Arlt
9. Platz: Robin Geueke/David Gamm


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Skeleton: EM-Silber für Jacqueline Lölling in Igls

• Jacqueline Lölling wird EM-Zweite und WC-Vierte
• Tina Hermann und Anna Fernstädt auf den Plätzen 8 und 11 bei der EM
• Russin Elena Nikitina gewinnt EM und Weltcup

Innsbruck/Igls (bsd/15.12.2017) Die überragende Siegerin der Skeleton-Europameisterschaften 2017/18 sowie des fünften Saisonweltcups in Innsbruck/Igls hieß Elena Nikitina. Mit zweimal Startbestzeit und zwei Top-Läufen war die Russin heute nicht zu schlagen und holte sich nach Park City im Olympia-Eiskanal Innsbruck ihren zweiten Saisonsieg. Die Tirolerin Janine Flock fuhr auf ihrer Heimbahn auf den dritten Platz.

Die Silbermedaille sicherte sich mit 67 hundertstel Sekunden Rückstand die Gesamtweltcup-Führende Jacqueline Lölling. Als „Speed-Queen“ konnte Lölling vor allem in den unteren Streckenabschnitten mit hoher Geschwindigkeit die fehlerhaften Startzeiten ausgleichen und auf das Podest fahren: „Es ist ein bisschen ärgerlich, dass ich in der Weltcup-Wertung von Platz zwei auf Platz vier zurückgefallen bin. Mein Ziel war eine Top Sechs-Platzierung, sprich eine Steigerung zu den letzten Jahren hier. Das habe ich zwar geschafft, aber es hätte noch besser sein können. Am Start sind mir noch zu viele Fehler passiert.
Das Fazit zur ersten Saisonhälfte ist für mich persönlich ganz gut. Es hat holprig angefangen in Lake Placid, aber durch die zwei Siege in Whistler und Winterberg bin ich sehr zuversichtlich und habe mir viel Selbstvertrauen holen können.
Der Druck bezüglich der Olympischen Spiele ist bisher noch nicht so schlimm. Ich freue mich einfach auf die Spiele – es ist für jeden Sportler etwas Besonderes, mit dabei sein zu können. Das Ziel ist auf jeden Fall eine Top Sechs-Platzierung, wenn nicht sogar eine Podestplatzierung.“

--> O-Ton Jacqueline Lölling


In der Weltcup-Wertung gewann ebenso Elena Nikitina, vor den zwei Kanadierinnen Elisabeth Vathje und Mirela Rahneva. Um knappe drei hundertstel Sekunden verpasste Jacqueline Lölling das Podest und wurde Vierte.

Für Tina Hermann und Anna Fernstädt endete das heutige Rennen mit den Plätzen 11 und 14 in der Weltcup-Wertung. In der EM-Wertung fuhr Hermann auf Platz acht, Fernstädt wurde Elfte. Für die beiden Athletinnen, die normalerweise bei den vorderen Plätzen mitmischen, wohl eher ein enttäuschendes Ergebnis.

In der Gesamtweltcup-Wertung liegt Jacqueline Lölling mit 1002 Punkten immer noch an erster Stelle. Elisabeth Vathje (966 Punkte) und Mirela Rahneva (920) aus Kanada liegen nun auf den Rängen zwei und drei.

Der nächste Skeleton-Weltcup der BMW IBSF Bob- und Skeleton-Serie 2017/18 findet am 05. Januar 2018 in Altenberg statt. Den Anfang machen die Skeleton Frauen, die um 10.00 Uhr mit dem ersten Lauf starten. Im Anschluss fahren um 14.00 Uhr die Skeleton Männer ihren ersten Wertungslauf. (lr)
 

EM-Platzierungen der deutschen Skeleton-Athletinnen

2. Platz: Jacqueline Lölling
8. Platz: Tina Hermann
11. Platz: Anna Fernstädt

 

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Weltcup-Platzierungen der deutschen Skeleton-Athletinnen

4. Platz: Jacqueline Lölling
11. Platz: Tina Hermann
14. Platz: Anna Fernstädt

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Skeleton: Axel Jungk holt sich EM-Bronze in Igls

• Axl Jungk fährt in der EM-Wertung auf Platz 3
• Grotheer auf Platz 4, Gassner wird 6ter in der EM-Wertung
• Drei deutsche Top Ten-Platzierungen in der Weltcup-Wertung

Innsbruck/Igls (bsd/15.12.2017) Bei den Europameisterschaften der Skeleton Männer im österreichischen Innsbruck/Igls stand heute vor allem einer im Rampenlicht – der lettische Superstar Martins Dukurs. Er verteidigte nicht nur seine EM-Titel der letzten beiden Jahre, sondern holte sich gleichzeitig seinen 50. Weltcupsieg sowie den neunten Weltcupsieg in Folge in Igls. Trotz schwieriger Wetterbedingungen ließ sich der Halbzeitführende den EM-Titel nicht mehr aus der Hand nehmen und fuhr mit zwei überragenden Läufen der internationalen Konkurrenz davon.

Zweiter wurde der Russe Nikita Tregubov. Den dritten Platz sicherte sich Axel Jungk, der mit zwei starken Startzeiten als bester Deutscher aus dem EM-Rennen geht.
Christopher Grotheer, der nach dem ersten Lauf mit Platz drei in Lauerstellung gelegen hatte, kämpfte im zweiten Lauf mit einigen Fahrfehlern und fiel auf den vierten Rang zurück. Alexander Gassner wurde in der EM-Wertung Sechster und komplettierte damit das gute Mannschaftsergebnis.

In der Weltcup-Wertung siegte Martins Dukurs mit 15 hundertstel Sekunden Vorsprung vor dem Koreaner Sungbin Yun. Dritter wurde Nikita Tregubov.

Axel Jungk, nach dem ersten Lauf auf Platz sechs, verpasste mit dem vierten Rang leider das Podest. Christopher Grotheer wurde Fünfter, Alexander Gassner fuhr auf den achten Rang.

Cheftrainer Jens Müller: „Im Weltcup haben wir heute mit den Plätzen 4, 5 und 8 mannschaftlich ein gutes Ergebnis erreicht. Das Ziel, auch im Weltcup auf das Podest zu fahren, hat leider nicht geklappt. Bei der EM haben wir mit den Plätzen 3, 4 und 6 unser Ziel dahingehend erreicht, dass ein Sportler auf das Podest fahren konnte. Hinsichtlich der Olympischen Spiele bleibt festzuhalten, dass es für die Männer schwierig sein wird, um das Podest mitfahren zu können. Die Möglichkeiten sind zwar vorhanden, aber es geht vor allem darum, am Start vorne mitzufahren und zwei konstante Läufe runterzubringen – bzw. bei den Spielen vier Läufe. Wir müssen auch in der Materialabstimmung vorankommen, da wir vor allem in den unteren Streckenabschnitten immer zu viel Zeit auf die Topathleten wie Dukurs oder Yun verlieren.“(lr)

 

--> O-Ton Cheftrainer Jens Müller

 

EM-Platzierungen der deutschen Skeleton-Athleten

3. Platz: Axel Jungk
4. Platz: Christopher Grotheer
6. Platz: Alexander Gassner

 

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Weltcup-Platzierungen der deutschen Skeleton-Athleten

4. Platz: Axel Jungk
5. Platz: Christopher Grotheer
8. Platz: Alexander Gassner


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