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Rennrodeln: Geisenberger, Langenhan und Eggert/Benecken Deutsche Meister

• Deutsche Meisterschaften in Altenberg
• Von Schleinitz sichert sich 5. Weltcup-Ticket
• Tiebel, Paffe und Löffler/Berkes starten in Igls im Nationencup

Altenberg (bsd/22.10.2017) Die deutschen Rennrodler starteten mit ihren nationalen Titelkämpfen am Sonntag, 22. Oktober 2017 in Altenberg in die Olympiasaison. Natalie Geisenberger (Miesbach), Andi Langenhan (Zella-Mehlis) und Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) sicherten sich die Deutschen Meistertitel. Für Geisenberger war das bereits der fünfte nationale Titel. Langenhan siegte zum zweiten und Eggert/Benecken zum dritten Mal.

Bei den Herren und Doppelsitzern gab es die zu erwarteten Ergebnisse mit den Weltcup-Startern auf den Medaillenrängen. Für eine Überraschung sorgte Juniorenweltmeisterin Jessica Tiebel (Altenberg) als Deutsche Vizemeisterin bei den Damen, vor der drittplatzierten Dajana Eitberger (Ilmenau).

Cheftrainer Norbert Loch sagte zum  Damen-Ergebnis: „Für eine Juniorin ist das ein Top-Ergebnis, was Jessica heute gezeigt hat. Tatjana war heute etwas außer Form. Bei ihr ist es nicht so gelaufen. Auch der Rückstand von Julia Taubitz auf die Siegerin ist mir zu groß. Umso überzeugender ist die Vorstellung von Natalie Geisenberger, die mit fünf Zehntelsekunden Vorsprung gewinnt.“ 

Zu den Herren und Doppelsitzern resumiert der Cheftrainer: „Da sind die vier Hirsche vorne, wie ich zu sagen pflege. Unser Top-Team hat die Leistung als Gesetzte für den Weltcup bestätigt. Auch bei den Doppelsitzern ist das Ergebnis erwartungsgemäß. Schön ist, dass Löffler/Berkes aus dem B-Team schon recht nah an die etablierten Doppel heran fahren“, so Norbert Loch. 

Die frisch gebackenen Deutschen Meister im Doppelsitzer waren zufrieden. Toni Eggert: „Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Aber wir hatten im ersten Lauf einen Patzer am Start. Das darf uns nicht passieren, sonst hätten wir noch schneller sein können“, sein Hintermann Sascha Benecken ergänzte: „Es ist das erste Rennen in der Saison gewesen. Also ein Gradmesser im nationalen Team und das am Beginn einer sehr wichtigen Saison mit dem weltweit größten Sportfest am Ende. Auf jeden Fall ist es schön zu sehen, dass sich die Rodelwelt nicht verändert hat. Wir freuen uns auf die Saison!“

Im Anschluss an die Deutsche Meisterschaft, als viertes Weltcup-Qualifikationsrennen, wurde Julian von Schleinitz (Königssee) als fünfter Herr für die ITW in Korea und den Weltcup-Auftakt in Igls nominiert. Von Schleinitz lag nach den vier Qualifikationsrennen in Oberhof, Winterberg, Königssee und der DM in Altenberg drei Punkte vor Christian Paffe (Winterberg). Paffe, die Deutsche Vizemeisterin Jessica Tiebel und die DM-Vierten Florian Löffler/Florian Berkes (Sonneberg/Suhl) wurden auf Grund ihrer überzeugenden Leistungen von Cheftrainer Norbert Loch für den Nationencup-Start in Igls, Winterberg und Altenberg nominiert.

 

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O-Töne:

Natalie Geisenberger

Andi Langenhan

Eggert/Benecken

Cheftrainer Norbert Loch

 


 

 

Start in die Olympiasaison: Wir haben unsere Hausaufgaben erledigt

• BSD-Vorstandsvorsitzender Thomas Schwab spricht über Erwartungen für die kommende Saison

• BMW bleibt auch in Zukunft Premium- und Technologiepartner des BSD

• Konkurrenz belebt das Geschäft: FES- und Wallner-Bob

Herr Schwab, die sportliche Vorbereitung im Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) steht vollständig im Zeichen der Olympischen Winterspiele, die im kommenden Februar im südkoreanischen PyeongChang ausgetragen werden. Sehen Sie den BSD gerüstet für diese ganz besondere Saison?


Die ersten Ergebnisse unserer zentralen Leistungstests stimmen mich positiv. Dennoch weiß man bis zum ersten Kräftemessen mit der internationalen Konkurrenz nie genau, wo man steht. Unsere Leistungsträger haben über die Sommermonate intensiv an ihrer athletischen Performance gearbeitet. Ebenso haben wir viel in die Optimierung unserer Sportgeräte investiert. Dennoch wissen wir aktuell noch nicht, was die Konkurrenz aufs Eis bringen wird. Letztendlich benötigt man zum Gewinnen immer auch ein wenig das Glück des Tüchtigen. Ich denke aber, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben. 

Mit welchen Erwartungen und Zielvorgaben geht der BSD in den Olympia-Winter?

Wir versuchen natürlich in jeder Saison, in allen Disziplinen zum Saisonhöhepunkt eine Medaille zu gewinnen. In den Paradedisziplinen des BSD können es auch schon mal zwei Medaillen sein. In diesem Winter zählen die Weltcuprennen bis Olympia als Vorbereitung, bei denen wir sicherlich auch neues Material testen werden. Allerdings ist auch der Gesamtweltcup für den BSD und seine Sportler eine wichtige Zielstellung.

Die internationale Sportwelt ist aufgrund der politischen Lage in Nordkorea knapp vier Monate vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele in PyeongChang sehr besorgt. Wie schätzen Sie die Lage ein? Werden die Spiele stattfinden können?


Das politische Leben Nordkoreas ist von scharfer Rhetorik geprägt, die sich besonders gegen die USA und Südkorea richtet. Diese Situation beunruhigt mich schon ein wenig. Bislang wird aber eine konkrete Gefährdung deutscher Staatsangehöriger in diesem Zusammenhang nicht gesehen. Eine Gefährdung kann im Fall einer weiteren Eskalation jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden. Deshalb stehen wir aktuell vor jeglicher Reisetätigkeit in Richtung Korea in engem Kontakt zum Auswärtigen Amt. Weiter melden wir alle Reisen bei der Deutschen Botschaft in Korea an. Mehr können wir im Moment nicht tun. Ich hoffe, dass sich die politische Lage bis zu den Olympischen Spielen in PyeongChang entspannt.

Das Team des kanadischen Rennrodelverbandes wird nicht zur ITW nach Korea reisen. Gibt es auch beim BSD Überlegungen, nicht an den Trainingswochen der internationalen Verbände teilzunehmen?


Bislang ist eine Absage der Trainingsmaßnahmen bei uns noch kein Thema. Wir stehen kurz vor den Olympischen Winterspielen, dafür haben unsere Sportler vier Jahre hart gearbeitet.

Stichwort Sportgeräte – Hat sich der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) mit seinem Partner, der Forschungs- und Entwicklungsstelle für Sportgeräte (FES) in Berlin, und mit dem Technologiepartner BMW für den Saisonhöhepunkt des bevorstehenden Winters und die speziellen Anforderungen der koreanischen Olympiabahn etwas Besonderes einfallen lassen?


Natürlich haben wir zusammen mit unseren Partnern an der Optimierung unserer Sportgeräte gearbeitet. Im Bereich der Rennrodler haben wir die BMW-Messtechnologie zur Erfassung der trainingsrelevanten Daten auf der Bahn in PyeongChang weiter vorantreiben können. Die Daten waren für alle Sportarten zugängig und wurden in einem eigens dafür abgehaltenen Trainerseminar ausgewertet. Die Schlitten wurden in individueller Bauweise in unseren Werkstätten und beim FES auf die speziellen Bedürfnisse der Athleten angepasst und aerodynamisch im Windkanal validiert. Ebenso wurde eine Vielzahl an unterschiedlichen Rennanzügen für die Rennrodler und die Skeletonis aerodynamisch untersucht, um schlussendlich mit dem besten Material bei Olympia an den Start gehen zu können.

Im Bereich des Bobsports wurden wie auch in den anderen Sportarten des BSD die beiden Schlittensysteme von FES und Wallner weiterentwickelt. Hierbei sind wir mit der Unterstützung von BMW mittels neuer aerodynamischer sowie ergonomischer Berechnungen einen guten Schritt weitergekommen. Erstmalig wurde in diesem Sommer bei BMW eine neue Form für die aerodynamische Verkleidung der Bobs gebaut. Mit diesem Schritt hat sich BMW erstmalig auch in die Fertigung unserer Schlitten eingebracht. Das ist ein weiterer Meilenstein in unserer technologischen Zusammenarbeit.

Im Bereich Bob gibt es in diesem Winter bereits zum zweiten Mal mit dem österreichischen Bob-Bauer Hannes Wallner ein Konkurrenzsportgerät zu den FES-Bobs. Die Damen sowie Nico Walther starten allesamt mit FES-Bobs, während sich die Weltmeister Francesco Friedrich und Johannes Lochner für die Wallner-Bobs entschieden haben. Warum ist das so und wie schätzen Sie diese Konkurrenzsituation ein?


Grundsätzlich dürfen wir nach einem Jahr Zusammenarbeit mit zwei Herstellern feststellen, dass Konkurrenz das Geschäft belebt. Beide Produzenten konnten bereits im vergangenen Winter aufgrund des ständigen Vergleiches ihre Technologien weiterentwickeln. Für unsere Sportler und den Verband ist dies eine gute Situation. Im Moment liegen beide Systeme in ihrer Leistungsfähigkeit sehr nah beieinander. Wer über die Sommermonate die bessere Arbeit geleistet hat, wird sich noch zeigen. Ich bin jedoch überzeugt, dass beide Hersteller für uns einen siegfähigen Schlitten bereitstellen können.

In der vergangenen Saison haben wir festgestellt, dass beide Schlitten sehr schnell waren, sich aber unterschiedlich fahren ließen. Dies war neben der Einschätzung der Stabilitätsvoraussetzungen zur Erreichung von Spitzenleistungen ein ausschlaggebender Punkt, warum sich unsere Athleten für unterschiedliche Schlittensysteme entschieden haben.   

BSD: Startschuss in Olympia-Saison

• Saisoneröffnungs-Pressekonferenz 2017 in BMW-Welt

München (bsd/17.10.2017) Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland startete am Dienstag, 17. Oktober 2017 im Doppelkegel der BMW-Welt in München offiziell in die Olympia-Saison 2017/18.

Im Technologie-Teil zeigten die BMW-Ingenieure Holger Gau und Thomas Hahn gemeinsam mit Bob-Cheftrainer René Spies, wie die deutschen Bobs fit für Olympia gemacht wurden. Technologiepartner BMW optimierte die Sportgeräte des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) in den Bereichen Aerodynamik, Ergonomie, Strukturanalyse und Materialtechnik.

Auch die Ideallinie der Rennrodler im Eisakanal wurde von der BMW Motorsport Messtechnologie optimiert. Mit Mess- und Analysetechnologien aus dem Motorsport wurden Abweichungen von der Ideallinie präzise analysiert. Initiator und Junioren-Weltmeister Julian von Schleinitz sowie Olympiasieger Felix Loch sammelten bei rund 100 Testfahrten unzählige Daten. Besonders von Interesse für den bevorstehenden Winter sind natürlich die Messdaten der neuen Olympiabahn in Korea. Dort wird es im Februar 2018 bei den Olympischen Winterspielen erneut um Tausendstelsekunden im Kampf um die Medaillen gehen. Mit Hilfe von BMW Motorsport kann die Messtechnik das Fahrgefühl der Athleten wesentlich unterstützen.

Im Anschluss an den Technologieteil präsentierte BR-Sportmoderator Markus Othmer in lockeren Talkrunden die Olympia- und WM-Medaillengewinner aus den Sportarten Skeleton, Bob und Rennrodeln.

BSD-Präsident Andreas Trautvetter, Vorstandsvorsitzender Thomas Schwab sowie die Cheftrainer Norbert Loch (Rennrodel), René Spies (Bob) und Jens Müller (Skeleton) gaben ihren Ausblick auf die bevorstehende Wintersaison und berichteten über die Vorbereitungen und Erwartungen im Hinblick auf das absolute Saisonhighlight in PyeongChang.

Annika Drazek (Weltmeisterin 2016 im Bob), die Weltmeister Francesco Friedrich und  Johannes Lochner, der WM-Dritte Nico Walther (Viererbob), Natalie Geisenberger (Rennrodel-Olympiasiegerin), Felix Loch (Olympiasieger 2010 & 2014),  Rennrodel Weltmeister Tatjana Hüfner und Toni Eggert/Sascha Benecken, Vizeweltmeisterin Tina Hermann und der WM-Zweite Axel Jungk standen den zahlreich erschienenen Journalisten Rede und Antwort.

Seit dem Jahr 2010 ist BMW Deutschland offizieller Premium- und Technologie-Partner des BSD. Als Gastgeber begrüßte Friedrich Edel (Leiter Sportmarketing BMW Deutschland) alle Medienvertreter, Cheftrainer, Sportler und Gäste.

„Die olympische Saison stellt immer höhere Anforderungen an unsere Athleten. Wir sind jedoch aufgrund der tollen Vorbereitung unserer technologischen Innovationen in Hinblick auf die Olympischen Spiele 2018 sehr zuversichtlich gestimmt“, sagte Thomas Schwab, Generalsekretär und Sportdirektor des BSD. „Herzlichen Dank an BMW für eine besondere Auftaktsveranstaltung und die großartige technologische Unterstützung, die unsere Partnerschaft auszeichnet und von der wir bei jedem einzelnen Lauf messbar profitieren.“

Im Rahmen der Saisoneröffnung wurde auch die neue BSD-App vorgestellt, die ab sofort aktuelle Infos, Ergebnisse, Termine und Videos auf die Smartphones bringt.

Pressemappe 2017/2018 ->

 

Aktuelle Pressefotos von der Veranstaltung zur redaktionellen Verwertung finden Sie unter folgendem Link in der Fotodatenbank des BSD ->

Skeleton: Spannung bei den internen Qualifikationsrennen

• Halbzeit der Selektionen für Intercontinentalcup und Europacup

Winterberg (bsd/15.10.2017) Im Rahmen des Lehrgangs der Skeleton B-Mannschaft standen am Freitag und Samstag (13./14.10.) in der VELTINS-EisArena die ersten beiden von insgesamt vier Qualifikationsrennen an.

Für Junioren-Bundestrainer David Lingmann ging es um die Nominierung für die Anfang November in Kanada beginnende Intercontinentalcup-Saison (ICC) sowie die Europacup-Serie (EC). Die ICC- und EC-Teams sollen nach den Selektionsrennen am Königssee am 24. und 25.Oktober endgültig feststehen.

Trotz der schwierigen Witterungsverhältnisse waren es heißumkämpfte Rennen. Den Sieg bei den Frauen konnte sich Janine Becker zweimal sichern. Bei den Männern hatten Felix Keisinger und Felix Seibel die Nase vorne.

Sehr angetan war Lingmann von den Startzeiten der Männer, die sich in Top-Form präsentierten. „Das Startniveau unserer jungen Männer lag auf Weltcup-Niveau. Das stimmt uns sehr zuversichtlich und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Lingmann.

Bob: Weltcupteam nominiert – Köhler sichert sich das letzte Ticket bei den Frauen

• Friedrich, Lochner und Walther starten bei den Männern • Jamanka, Schneider und Köhler stellen das Weltcupteam bei den Frauen

Königssee (bsd/14.10.2017) Mit den Bob-Teams von Francesco Friedrich, Johannes Lochner und Nico Walther waren die WM-Medaillengewinner bei den Männern sowie Mariama Jamanka und Stephanie Schneider bei den Frauen bereits für den BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcup 2017/18 gesetzt. Das fehlende Weltcupticket bei den Frauen sicherten sich nun die Winterbergerinnen Anna Köhler und Erline Nolte.

Die Vize-Juniorenweltmeisterin Anna Köhler hatte in der vergangenen Woche gemeinsam mit Erline Nolte das erste Weltcup-Qualifikationsrennen in Winterberg gewonnen. Die Teams von Christin Senkel, Sandra Kroll und Kim Kalicki folgten auf den Rängen zwei bis vier.

Senkel und Kroll hatten von Cheftrainer René Spies, da beide die Einzel-Startzeitnorm für den Weltcup nicht erfüllt hatten, die Auflage beide Selektions-Rennen gewinnen zu müssen um nominiert zu werden. Somit hatten beide Athletinnen von Anfang an für das zweite Qualifikationsrennen am Königssee keine Chance mehr. Kim Kalicki verzichtete auf das zweite Rennen.

Cheftrainer René Spies: „Der Focus bei den Männern lag in den letzten zwei Wochen auf den Materialtests. Das haben wir sehr intensiv betrieben.
Die Damen haben einen Selektion in Winterberg gefahren und werden am Samstag, 14. Oktober am Königssee noch ein Testrennen unter Wettkampfbedingungen bestreiten. Insgesamt haben die Frauen alle nochmal einen Sprung vom letzten Jahr zu diesem gemacht. Alle Teams haben sich am Start verbessert. Daher bin ich mit den Leistungen sehr zufrieden. Es war knapp in der Qualifikation, aber letztendlich haben sich Köhler und Nolte durchgesetzt vor dem Team von Christin Senkel. Wir fahren jetzt mit den drei nominierten Männern und Frauen nach Korea und starten so in den Weltcup. Im Falle einer Verletzung einer der drei nominierten Damen, würde Christin Senkel nachrücken.“

Skeleton: Weltcup-Team nominiert

• Zweites Selektionsrennen am Königssee • Griebel, Gassner und Grotheer qualifizieren sich noch

Königssee (bsd/12.10.2017) Skeleton Weltmeisterin Jacqueline Lölling und die beiden Vizeweltmeister Tina Hermann und Axel Jungk  waren bereits für die BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcup-Serie 2017/18 vornominiert. In zwei Qualifikationsrennen in Winterberg am 6. Oktober und Königssee am 12. Oktober konnten sich nun auch Sophia Griebel, Alexander Gassner und Christopher Grotheer die Weltcuptickets sichern.

Bei den Männern qualifizierten sich der Winterberger Alex Gassner und der Oberhofer Christopher Grotheer mit jeweils einem Sieg und einem zweiten Platz punktgleich hinter dem gesetzten Vizeweltmeister Axel Jungk (Riesa). Die beiden weiteren Männer Michael Zachrau (Oberhof) und Kilian von Schleinitz (Königssee) sicherten sich eine Vornominierung für den InterContinentalCup (ICC) des Internationalen Bob und Skeleton Verbandes IBSF.

Ganz so eindeutig war das bei den Frauen nicht. Nachdem nur noch ein Weltcup-Startplatz zu vergeben war, stand Cheftrainer Jens Müller vor der Wahl zwischen Winterberg-Siegerin Sophia Griebel (Suhl) und der Königssee-Gewinnerin Anna Fernstädt (Berchtesgaden). Die beiden Damen waren nach den zwei Selektionsrennen punktgleich. Das Trainerteam um Cheftrainer Jens Müller und BSD-Vorstand Dr. André Sander musste sich länger besprechen. Letztendlich fiel die Wahl auf die schneller Starterin.

Cheftrainer Jens Müller sagte im Anschluss an die Bekanntgabe der Nominierung: „Ich hätte sehr gerne beide Frauen mit in die Weltcup-Serie genommen. Leider geht das nicht, die Startplätze sind begrenzt und so mussten wir uns entscheiden.
Sophia hat mehrfach die Startnorm für den Weltcup erfüllt. Anna hat das nicht geschafft. Keine Frage, dass Anna sehr gut fährt. Aber ich traue Sophia auch noch eine Steigerung bei der Fahrleistung zu. Sie war die ganze letzte Saison verletzt und ihr fehlt es noch an Fahrpraxis. Wir haben nun einmal eine Weltcup-Startzeitnorm und in diesem Fall war sie entscheidend. Anna Fernstädt ist für den ICC vornominiert und wird jetzt erst einmal in dieser Serie Punkte sammeln. Die Entscheidung für einen Wechsel  zwischen den Serien  behalten wir uns bei den Männern und Frauen vor.“

Kommende Woche geht es am Königssee weiter mit den Qualifikationsrennen für den ICC und Europacup. Das Weltcupteam startet am 19. Oktober zur Internationalen Trainingswoche auf die neue Olympiabahn nach Korea. Ab 6. November startet in Lake Placid (USA) die BMW IBSF Weltcup-Serie der Saison 2017/18.

BSD-Sportler haben jetzt vollen Durchblick

• Dr. med. Volker Rasch im Kreis der
Verbandsärzte

• Potsdamer Augenlaser-Zentrum

Der Kreis der Verbandsärzte des BSD wurde diesen Sommer um einen wichtigen Aspekt – die Augenheilkunde – erweitert. Viele der BSD-Sportler leiden unter Fehlsichtigkeit und müssen diese oftmals mit Hilfe von Brille oder Kontaktlinsen ausgleichen. Wie ausschaggebend das perfekte Sehvermögen im Rennsport ist, kann sich jeder gut vorstellen. Umso wichtiger ist es, dass die BSD-Sportler jetzt bei ihrem neuen Verbandsarzt, Dr. med. Volker Rasch, im Augen-Laser-Zentrum-Potsdam die Möglichkeit modernster ambulanter OP-Methoden zur Korrektur der Fehlsichtigkeit haben.

Potsdamer Augenklinik im Graefe-Haus GmbH
Privatklinik
Hans-Thoma-Str. 11
14467 Potsdam

Tel. 0331 600 77 11
Fax  0331 280 86 29
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Rennrodel: Top-Team kehrt aus Lillehammer und Sigulda zurück

Sigulda (BSD/09.10.2017) Die ersten beiden Eiswochen des Rennrodel Top-Teams des BSD sind absolviert. Bei den Lehrgängen im norwegischen Lillehammer und anschließend im lettischen Sigulda, absolvierten die Top-Rennrodler des Olympiakaders des BSD insgesamt 420 Abfahrten. Jeweils neun Trainingseinheiten gab es zum Auftakt in Norwegen auf der Olympiabahn von 1994 und im Anschluss in Lettland.

Das Top-Team, bestehend aus vier Damen, vier Herren-Einsitzer und drei Doppelsitzer konnte sich so sehr intensiv auf den anstehenden Weltcup vorbereiten.

Cheftrainer Norbert Loch resümierte: „In den beiden ersten Lehrgängen, auf für uns recht schwierigen Bahnen auf denen wir normalerweise sehr wenig Fahrten haben, konnte sich unser Top-Team eine optimale Fahrweise und Fahrlage erarbeiten. Ich möchte mich recht herzlich bei den beiden Bahnbetreibern für die guten Bedingungen bedanken. Trotz der oftmals schwierigen Witterung mit viel Regen, haben wir bei guten Eisverhältnissen trainiert. Vor allem bedanke ich mich bei den Bahnarbeitern in Sigulda, die uns immer optimale Trainingsbedingungen bescherten!“

Während sich die Trainer gleich im Anschluss an das Abschlusstraining mit den Schlitten und dem Material per LKW auf den Heimweg machten. Werden die Sportler und Sportlerinnen nach einem weiteren Athletiktraining am Dienstag, 10. Oktober 2017 zurück in die Heimat fliegen.

Am Samstag, 14. Oktober geht es dann für das Top-Team, gemeinsam mit der B-Mannschaft, die sich aktuell in Winterberg auf die Saison vorbereitet, am bayerischen Königssee weiter mit dem dritten Vorbereitungslehrgang. Am Dienstag, 17. Oktober wird es am Königssee ein gemeinsames Qualifikationsrennen geben. Das zweite und finale interne Nominierungsrennen gibt es dann bei den Deutschen Meisterschaften am Sonntag, 22. Oktober in Altenberg. Danach wird Cheftrainer Norbert Loch das Weltcupteam benennen.</colum>

 

 

Skeleton: Griebel und Grotheer gewinnen erste Selektion

• Weltcupvorbereitung der BSD-Skeletonis in Winterberg gestartet

Winterberg (bsd/06.10.2017) Sophia Griebel ( Suhl) und Christopher Grotheer (BRC Thüringen) haben am Freitag, 6. Oktober 2017 die erste Weltcup-Selektion der BSD-Skeletonis gewonnen. Anna Fernstädt (Königssee) und Alexander Gassner (Winterberg) belegten die jeweils zweiten Plätze in dem ersten von zwei Qualifikationsrennen.

Es stehen jeweils drei Startplätze für Frauen und Männer im Weltcup zur Verfügung. Bei den Frauen sind die Weltmeisterin und die Vizeweltmeisterin Jacqueline Lölling (Hochsauerland) und Tina Hermann (Königssee), bei den Männern der Vizeweltmeister Axel Jungk (Riesa) bereits für den Weltcup gesetzt.

Cheftrainer Jens Müller: „Die erste Weltcup-Vorbereitungswoche in Winterberg war sehr schwierig. Bei dem warmen Wetter und teilweise starkem Wind hatte die Bahncrew alle Hände voll zu tun. Zur Selektion herrschten dann allerdings gute Bedingungen. Es blieb für die Rennläufe trocken. Sophia hat eine ordentliche Leistung abgeliefert. Vor allem ihre Startzeiten haben überzeugt. Christopher hat eine sehr gute Leistung in der Bahn gezeigt. Ich denke, damit ist er international auf jeden Fall konkurrenzfähig.“

Damit ist die Hälfte der Weltcupqualifikation der Skeletonis gefahren. In der kommenden Woche geht es am bayerischen Königssee weiter. Das zweite und entscheidende Selektionsrennen wird am Donnerstag, 12. Oktober am Königssee gefahren.

 

BSD mit Eisarena Königssee auf der Sportmesse in Salzburg

• Weltcups, Taxibob und Bahnführungen in der Mozartstadt gefragt!

Salzburg (bsd/04.10.2017) Bei strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen feierte  am vergangenen Samstag die Sportmesse Salzburg ihre Premiere. Gemeinsam mit der Kulinarikmesse lockten rund 200 Aussteller auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern mit einem vielfältigen Angebot am Samstag, 30. September und Sonntag, 1. Oktober viele interessierte Besucher ins Messezentrum Salzburg.

Mit dabei war auch der Bob- und Schlittenverband für Deutschland als einziger Wintersportanbieter mit der Eisarena Königssee. Beworben wurden die Sportarten Rennrodeln, Bob und Skeleton, die Weltcups, Bahnführungen und Gästefahrten im Eiskanal. Vor allem das Rennbob-Taxi war bei den Besuchern sehr gefragt. Viele wollten im Taxibob probesitzen und das obligatorische Bobfoto aufnehmen und an die Freunde verschicken.

Rund 9.000 Messebesucher lockte die Sport- und Kulinarikmesse in den beiden Tagen ins Messezentrum in Salzburg. Neben zahlreichen Trends zeigten viele Vereine auf der Sportmesse Salzburg, wie sehr Bewegung begeistern kann. In der Calisthenics Area konnten die Besucher eine beeindruckende Show ansehen. Geschick und Balance waren in der Slackdeck und Balance Area gefragt. Beim Soccer Cup stellten die Nachwuchsspieler ihren sportlichen Ehrgeiz unter Beweis. Die Conventionbühne lud mit einem abwechslungsreichen Programm wie Tae Bo, Salsa oder Trimilin Trampolin zum Mitmachen ein.

Foto: Tanja Pöpperl (links) und Martina Perendi im Gespräch mit Sportinteressenten während der Messe in Salzburg. Viele Besucher wollten vor allem im Taxibob probesitzen und Fotos machen.