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NATURBAHN

Weltcup-Finale in Umhausen – Ein Versprechen für die Zukunft

Auf den ersten Blick wirkt das Ergebnis beim Weltcup-Finale der Naturbahnrodler in Umhausen (Tirol) durchschnittlich ohne großen Ausreißer nach oben – so wie auch der Rest der Saison.

Auf den ersten Blick wirkt das Ergebnis beim Weltcup-Finale der Naturbahnrodler in Umhausen (Tirol) durchschnittlich ohne großen Ausreißer nach oben – so wie auch der Rest der Saison. Betrachtet man die Umstände aber genauer, darf man sehr positiv gestimmt in die Zukunft blicken. Denn das deutsche Team ist um einiges jünger als die anderen Teams im Weltcup.

Hoch zu bewerten ist daher zum Beispiel das Top-Resultat vom erst 21-jährigen Marius Schmelzer. Der Student aus Kiefersfelden kam auf der Grantau-Bahn auf Rang elf und verpasste nur um 0,37 Sekunden die Top Ten. „Das ist bei den Herren sehr gut“, analysiert auch Thomas Niemetz, der Spartenverantwortliche im BSD. Schmelzer selbst ist vor allem mit Lauf zwei sehr glücklich: „Die achte Zeit ist wirklich gut, die top Plätze also in Reichweite.“ Bedenkt man nun, dass der junge Bayer aufgrund seines Studiums fast den ganzen Januar nicht auf dem Rodel saß, ist die Leistung noch ein wenig mehr wert. Seine aus dem Juniorenbereich stammenden Teamkollegen Seppi Limmer und Maxi Leiner schlugen sich als 17. und 18. ebenfalls zufriedenstellend. Der einzige Routinier im Team, Christian Wichan, hatte nach einer Kollision im Training einen beschädigten Rodel, kam aber trotzdem noch auf Rang 16.

Auch das zweite gute Resultat des Wochenendes, den vierten Platz im Teamwettbewerb, fuhren die Jungstars ein. Nur die wirklich großen Nationen des Naturbahnsports – Italien, Österreich und Russland – waren schneller als Schmelzer, Lisa Walch und Seppi Limmer mit Simon Dietz. Und diese haben mit wesentlich erfahreneren Athleten einen gewaltigen Vorteil. Denn während bei den Deutschen im Schnitt gerade mal 17 Jahre auf dem Rodel sitzen, fahren in Italien, Österreich und Russland nahezu 30 Jahre Rodelroutine über die Bahn. „Selbst wir vergessen das gerne einmal und erwarten dann zu viel“, erklärt Niemetz.

So auch bei Lisa Walch, die erst 15 Jahre alt ist und dennoch regelmäßig an die Top Ten herankommt. In Umhausen belegte sie wieder Rang zehn. Dicht hinter ihr als Zwölfte Teamkollegin Michaela Niemetz. Selbst sie gehört mit 23 bei weitem noch nicht zu den alten Hasen im Feld. „Und ohne den Fehler in der Zielkurve wäre sicher noch mehr drin gewesen“, ärgert sie sich ein bisschen, dann ihrer Meinung nach hätte sie doch schon genügend Erfahrung.

An Erfahrung mangeln tut es dagegen noch dem Doppel Seppi Limmer und Simon Dietz. In ihrer ersten gemeinsamen Saison haben sie sich dennoch tapfer geschlagen und sind zum Abschluss noch einmal Zwölfte geworden.

Für die nächsten Wochen heißt es nun also, noch einmal Trainingskilometer und Erfahrung sammeln. Damit es in der kommenden Saison wieder einen Schritt nach vorne geht.

 

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Weltcup-Finale in Umhausen: Noch einmal Vollgas

Noch einmal Vollgas heißt es für die Naturbahnrodler beim Weltcupfinale in Umhausen (Tirol). Damen und Doppelsitzer haben die Top Ten zum Ziel.

Noch einmal Vollgas heißt es für die Naturbahnrodler beim Weltcupfinale in Umhausen (Tirol). Damen und Doppelsitzer haben die Top Ten zum Ziel. Beim Teamwettbewerb möchte die ganze Mannschaft zeigen, was in ihr steckt. Denn nach den recht gelungenen Großereignissen ist die Motivation groß.

Michaela Niemetz ist mit ihrem neunten Platz bei den Weltmeisterschaften in Rumänien so richtig auf den Geschmack gekommen und möchte „beim Finale noch einmal nach vorne.“ Gleiches gilt für Theresa Maurer. Zuletzt wurde sie auf der Grantau-Bahn Dritte bei den Junioren, nun möchte sie bei den Großen auch mit den Besten mithalten, um sich endgültig mit dieser holprigen Saison zu versöhnen. „Ich muss zwar das ganze Wochenende um meine Arbeitszeiten planen, aber das ist es mit wert.“ Da Training und Rennen erst am späten Nachmittag starten, sollte sich das mit der Morgenschicht in der Backstube schon ausgehen. Diese bleibt Schülerin Lisa Walch zum Glück noch erspart. Die gebürtige Tiroler freut sich auf das Rennen nahe der Heimat und hofft auf den ein oder anderen heimischen Fan.

Bei den Herren kehren mit Christian Wichan und Marius Schmelzer zwei Athleten zurück, die zuletzt den Rodelsport aufgrund ihres Berufs und Studiums hintan stellen mussten. Sie sind daher besonders heiß auf die finalen Läufe der Saison. Maxi Leiner und Seppi Limmer gehen da etwas entspannter ins Rennen, auch wenn sie nach dem verpassten Top Ten Platz bei der Junioren-EM beweisen wollen, dass sie vorne mithalten können.

Limmer geht zudem wieder im Doppelsitzer mit Simon Dietz an den Start. Die beiden waren mit ihrem knappen vierten Platz bei den Europameisterschaften „sehr zufrieden“ und freuen sich nun noch einmal auf der Grantau-Bahn, die ihnen recht gut liegt, starten zu können. Denn schließlich wird ihr Lauf wieder mitentscheidend für eine gute Platzierung um Teamwettbewerb sein, der am Samstagabend den spannenden Saisonabschluss der Naturbahnrodelfamilie bildet.

Programm

Donnerstag, 16.2.17

Trainingsläufe

Freitag, 17.2.17

Trainingsläufe
16:20 Uhr Qualifikationslauf Damen
17:30 Uhr Qualifikationslauf Herren
18:45 Uhr Qualifikationslauf Doppel

Samstag, 18.2.17

15:00 Uhr Finallauf Doppel
16:00 Uhr Finallauf Damen
16:45 Uhr Finallauf Herren
18:15 Uhr Teamwettbewerb

34. FIL Junioren-Europameisterschaft: Glückliches Ende einer schwierigen Saison

Zu Saisonbeginn schien eine Medaille bei der Junioren-EM in Umhausen (Tirol) eine Formsache zu sein.

Umhausen (14.02.2017) Zu Saisonbeginn schien eine Medaille bei der Junioren-EM in Umhausen (Tirol) eine Formsache zu sein. Heute ist das deutsche Naturbahnrodelteam glücklich, dass es mit der Bronzenen für Theresa Maurer geklappt hat. Denn der Weg zum Großereignis war alles andere als einfach.

Mit Rang sechs beim Weltcupauftakt im Kühtai (Tirol) und einem knappen zweiten Platz beim Junioren-Weltcup in Winterleiten (Steiermark) schien Maurer dort anzuknüpfen, wo sie vergangene Saison aufgehört hatte: ganz vorne. Doch dann begannen die Probleme. Sie fing sich einen Virus ein und lag fast zwei Wochen flach, versäumte wichtige Trainingszeit und zwei komplette Rennwochenenden. In Unterammergau beim Heimweltcup der Junioren kam sie im Training zu Sturz und verletzte sich am Fuß. Zwar rettete sie mit Schmerzen Rang drei im Rennen, aber gelaufen war es alles andere als ideal. „Ja irgendwie ist es ein Jahr zum abhaken“, lautete ihre Analyse. Bei der WM in Rumänien war sie aus beruflichen Gründen nicht mit dabei.

Dann kam das vergangene Wochenende im Umausen. Maurer fuhr solide Trainingsläufe und ging motiviert an den Start. Doch in Lauf eins war sie „zu brav am Weg“, Rang fünf ganz knapp vor Teamkollegin Lisa Walch. „Der Lauf hat mich sehr geärgert“, meint die ehrgeizige Garmisch-Partenkirchnerin. Mit dieser Wut dreht sie dann in Lauf zwei auf und konnte noch die beiden Italienerinnen Camilla Singer (4.) und Daniela Mittermair (5.) überholen sowie die erst 15-jährige Walch (6.) hinter sich lassen. Alexandra Pfattner (ITA) und Maria Auer (AUT) waren schon zu weit vorne. „In Anbetracht der ganzen Saison ist das voll in Ordnung“, meint Maurer. „Jetzt schauen wir auf nächstes Jahr zur Junioren-WM.“

Diese wird auch das große Ziel vom Doppelsitzer Seppi Limmer und Simon Dietz werden. Die beiden verpasste in Umhausen nur ganz knapp Bronze. In Lauf eins waren sie im Hundertstelkrimi um die Ränge eins bis vier noch auf Rang drei gelegen. Im Finale „haben sie es dann nicht mehr ganz runter gebracht“, erklärt Trainer Gerhard Pilz. Dafür fehle vor allem Dietz noch die Erfahrung. Er fährt heuer schließlich erst seine allererste Rennrodel-Saison.

Bei den Herren wird der Weg zum Erfolg noch ein wenig länger werden. Dem Ziel Top Ten Platz kamen Limmer als Zwölfter und Maxi Leiner als 13. noch am nächsten. „Ja, die Saison war nicht einfach“, fasst Pilz zusammen. „Wir haben einfach ein sehr junges und sehr kleines Team und brauchen darum noch ein bisschen Zeit zum Erfahrung sammeln.“

 

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34. FIL Junioren-Europameisterschaften: Der eigentliche Saisonhöhepunkt

Umhausen (10.02.2017) Sicher waren die Weltmeisterschaften in Vatra Dornei (Rumänien) das wichtigste Rennen der Saison für die Naturbahnrodler.

Umhausen (10.02.2017) Sicher waren die Weltmeisterschaften in Vatra Dornei (Rumänien) das wichtigste Rennen der Saison für die Naturbahnrodler. Doch die nun anstehenden Junioren-Europameisterschaften in Umhausen (Tirol) sind vor allem für die noch sehr junge deutsche Mannschaft nicht minder wichtig. Vor allem Theresa Maurer möchte hier nach einer für sie sehr schwierigen Saison noch einmal aufzeigen.

Der sportliche Leiter der Naturbahnrodler, Gerhard Pilz, hatte schon zu Saisonbeginn betont, dass das Fokus heuer aufgrund der Altersstruktur im Team vor allem auf den Juniorenrennen liegt. Daher ist auch die Junioren-EM nicht nur Saisonhöhepunkt Nummer zwei, sondern jenes Rennen, für das klare Ziele gesteckt wurden. Eine Medaille lautete im Dezember die Ansage. Nun im Februar ist das immer noch der Wunsch der Verantwortlichen. Aber alle sind sich auch bewusst, dass die vergangenen Monate, die von Krankheiten und andern Problemen gekennzeichnet waren, nicht die ideale Vorbereitung für das Saisonziel Nummer eins waren. Selbst Frohnatur Maurer bäckt momentan kleine Brötchen: „Ich kann es schwer einschätzen, da ich heuer so wenig gefahren bin. Darum schauen wir einfach, was rauskommt.“

Mit dieser Einstellung geht auch Simon Dietz in seine erste Junioren-EM. Er ist überwältig von seinem ersten Rennrodeljahr und den vielen gesammelten Eindrücken. „Das ist schon alles sehr cool“, meint der 14-Jährige und fügt lässig an: „In Umhausen schauen wir einfach wieder spontan, was geht.“

Als Favoriten gehen die Deutschen sicher nicht auf die Grantau-Bahn. Die Titelanwärter sind jene Athleten aus Italien und Österreich, die auch schon den Junioren-Weltcup dominierten. Die heimischen Starter Theresa Maurer, Lisa Walch, Regina Rowold, Seppi und Flori Limmer, Oliver Schiller, Maxi Leiner und das Doppel Limmer/Dietz können daher ohne Druck ins Rennen gehen und haben so sicher das auf Großereignissen nicht zu unterschätzende Überraschungsmoment auf ihrer Seite.

Programm

Samstag, 11.02.2017

10 und 12 Uhr: Trainingsläufe Damen und Herren
14 Uhr: Trainingsläufe Doppelsitzer
18 Uhr: Eröffnungsfeier

Sonntag, 12.02.2017

9 Uhr: Wertungsläufe Doppelsitzer
10:45 Uhr: 1. Wertungslauf Damen und Herren
12:45 Uhr: 2. Wertungslauf Damen und Blumenzeremonie
anschließend: 2. Wertungslauf Herren und Blumenzeremonie
15:15 Uhr: Siegerehrung

Weltmeisterschaften in Vatra Dornei (Rumänien): Verregnete Erfolge

Vatra Dornei (bsd/07.02.2017) Das Wetter meinte es nicht gut mit den Rodlern bei der WM in Rumänien.

Vatra Dornei (bsd/07.02.2017) Das Wetter meinte es nicht gut mit den Rodlern bei der WM in Rumänien. Dennoch erreichten Michaela Niemetz bei den Damen und das Doppel Seppi Limmer/Simon Dietz mit jeweils Rang neun ihre besten WM-Resultate. Beim Teamevent belegte die junge Mannschaft zudem Rang fünf.

Nur während der Trainingsläufe am Donnerstag war es trocken in den Karpaten, ab dem ersten Wettkampf am Freitag war der Regen der bestimmende Thema. Und der tröpfelte nicht vom Himmel, nein: „Es hat geschüttet wie aus Eimern“, erzählt Teamchef Thomas Niemetz. „So etwas habe ich wirklich noch nie erlebt.“ Nicht nur, dass Rodler und Betreuer ständig patschnass waren, auch die Bahn litt gewaltig unter dem Dauerregen. „Sie ist an mehreren Stellen gebrochen und war dann letztendlich gar nicht mehr zu befahren“, erzählt Niemetz.

Am Freitag beim Teamevent lief alles noch recht glatt auf der längsten Bahn im Naturbahnzirkus. Die junge, deutsche Mannschaft fuhr mit Lisa Walch, Oliver Schiller und dem Doppel Limmer/Dietz auf einen guten fünften Rang und genoss damit auch abends die feierliche Siegerehrung im Stadtpark ‚La Izvorul Sentinela’.

Tags darauf am Samstag begannen dann die Probleme mit der Strecke. Die Doppelentscheidung wurde von vornherein in nur einem Lauf ausgetragen, um die Bahn für die Einzelrennen zu schonen. Limmer und Dietz erwischten dabei eine guten Lauf und kamen auf Rang neun; eine deutliche Steigerung zum Training, wo sie noch einigen Rückstand auf die besten Zehn hatten.

Im ersten Lauf der Damen, der ebenfalls am Samstag gefahren wurde, lieferte Michaela Niemetz dann eine top Leistung ab. Bis zur letzten Kurve hielt sie mit den besten Sechs des Rennens mit und stand kurz vor einer kleinen Sensation. „Dann hab ich leider das wetterbedingte Loch erwischt, dass auch Sara Bachmann (Italien) das Stockerl gekostet hat und viel Zeit verloren“, erzählt die 23-Jährige. Dennoch reichte es noch zu Rang neun, dem besten WM-Ergebnis ihrer Laufbahn. Lisa Walch fuhr auf Rang 13. Bei den Herren war die Bahn noch schwieriger zu fahren, daher kamen die jungen deutschen Starter Limmer und Schiller leider nicht über die Ränge 26 und 28 hinaus. Die für Sonntag geplante Aufholjagd fiel dann leider buchstäblich ins Wasser; die Bucovina-Bahn war über Nacht unfahrbar geworden.

21. FIL Weltmeisterschaften auf Naturbahn – Hauptsache Erfahrung sammeln

Vatra Dornei (03.02.17) – Die WM ist gestartet, das Erfahrung sammeln für das junge deutsche Team beginnt.

Vatra Dornei (03.02.17) – Die WM ist gestartet, das Erfahrung sammeln für das junge deutsche Team beginnt. Gestern absolvierten Lisa Walch, Michaela Niemetz, Oliver Schiller, Seppi Limmer und Simon Dietz die ersten Trainingsläufe. Am Abend fand dann die feierliche Eröffnung im Stadtpark des Kur- und Wintersportes Vatra Dornei statt. Heute beginnen um 12.30 Uhr mit dem Teamevent die Wettkämpfe auf der Bucovina-Bahn.

Die Stimmung passt im Team, die Trainingsläufe waren solide mit noch genügend Luft nach vorn. Walch und Niemetz klopften auf der sehr unruhigen Bahn als 12. und 13. jeweils an die Top Ten an. Limmer und Schiller platzierten sich im Mittelfeld. Das junge Doppel Limmer/Dietz meisterte ihr Debüt sicher und belegte Rang 11. „Die Bedingungen sind sehr schwierig, die Bahn äußerst unruhig, und der Wärmeeinbruch alles andere als ideal“ erklärt Thomas Niemetz, wieso das WM-Rennen für die junge Mannschaft ein große Herausforderung wird.

Am Abend waren Nervosität und schwierige Bahnbedingungen aber erst einmal vergessen. Denn der stand im Zeichen der feierlichen Eröffnungsfeier, bei der Küken Dietz das Nationenschild tragen durfte. Und so überdeckten sich in der Nacht vor dem ersten WM-Rennen die Bilder der Feier mit jenen elf Kurven, die es heute schnell zu meistern gilt.

Für diese Kurven drücken die daheim geblieben Sportler des BSD ihren Kollegen in Rumänien fest die Daumen. Theresa Maurer, Christian Wichan und Maxi Leiner, alle eigentlich Kandidaten für die WM, verfolgen die Rennen zuhause im Internet und im Livestream (http://www.fil-luge.org/de/live-streaming-naturbahn-1). Wichan und Maurer sind beruflich verhindert, Leiner erholt sich noch von seiner Erkrankung im Januar. Neben dem Anfeuern aus der Ferne, fahren Maurer und Leiner dieser Tage aber auch oft nach Umhausen, um sich dort beim Training für ihr Großereignis, die Junioren-Europameisterschaft (11. und 12.02.2017), fit zu machen und um die schnellste Linie auf dieser spannenden Bahn zu finden.

Starter Team:

Lisa Walch

Oliver Schiller

Seppi Limmer/Simon Dietz


FIL-Weltcup in Deutschenhofen (Italien): Letzter Check für die Weltmeisterschaften

Vatra Dornei (01.02.2017) Für die Naturbahnrodler stand am vergangenen Wochenende in Südtirol der letzte Test für die bevorstehende WM in Rumänien am Programm.

Vatra Dornei (01.02.2017) Für die Naturbahnrodler stand am vergangenen Wochenende in Südtirol der letzte Test für die bevorstehende WM in Rumänien am Programm. Neben den Einzelrennen wurde auch ein Teamwettbewerb ausgetragen, so wie er am Freitag auch in Vatra Dornei stattfinden wird. Lisa Walch, Christian Wichan und das Doppel Seppi Limmer mit Simon Dietz fuhren dabei den vierten Rang hinter Italien, Österreich und Russland ein; ein zufriedenstellendes Ergebnis für die junge Mannschaft.

„Wir dürfen nicht zu viel erwarten“, sagt der Koordinator der Sparte Naturbahn im BSD Thomas Niemetz und bezieht sich damit sowohl auf das Ergebnis von Deutschenhofen als auch auf die anstehende WM. „Das Team ist noch jung und muss noch viel Erfahrung sammeln.“ Daher sind er und das Trainergespann Gerhard Pilz und Herbert Kögl recht zufrieden mit den Ergebnissen in Deutschenhofen. „Der Abstand zu Spitze könnte geringer sein, aber wir fallen nicht wirklich ab und das ist gut.

In den Einzelrennen haben vor allem die Damen mit Walch auf Rang acht und Michaela Niemetz auf Rang zwölf überzeugt. „Für Lisa ist das ein wirklich gutes Ergebnis beim Weltcup der Großen“, analysiert Niemetz. „Michaela war im Training schneller, daher wäre wohl mehr drin gewesen.“ Vielleicht hat sie sich ja ihre Körner für die WM in Rumänien gespart. Denn die Bahn in den Karpaten mag die 23-Jährige mag wirklich gern und hoff nun, dass „sich dort endlich der Top Ten Platz ausgeht“, den sie seit Saisonbeginn anpeilt.

Zufrieden sind die Verantwortlichen auch mit den Herren. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich Wichan (14.), Limmer (17.) und Oliver Schiller (20.) allesamt verbessert. Limmer und Schiller sind um fast zehn Ränge nach vorne gerückt.

Beim Doppel geht es dagegen derzeit vorrangig um das Kennenlernen der einzelnen Bahnen und das sichere Fahren. „Das haben die Seppi und Simon sehr gut gemacht.“ Ähnlich junge Doppelpaarungen, wie zum Beispiel jene aus der Türkei und Großbritannien, haben das nicht geschafft und mussten dann beim Rennen in Deutschenhofen zusehen.

Für die WM bleiben die Ziele dennoch bescheiden: Ein Top Ten Platz bei den Damen, soliden Leistungen um Rang 15 bei den Herren, ein sicheres Doppel und ein Herantasten an die besten Teams. Mehr möchte Niemetz derzeit von Walch, Niemetz, Limmer, Schiller und Dietz noch nicht verlangen.

WM-Programm Vatra Dornei (ROU)

Freitag, 03.02.2017

Teamwettkampf

Samstag, 04.02.2017

Rennen der Doppelsitzer

Sonntag, 05.02.2017

Rennen der Damen und Herren

 

Bilder:

© Gerhard Pilz

Naturbahn: 5. FIL Weltcup im Naturbahnrodeln – Deutschnofen (Italien)

Kaum ist der Juniorenweltcup zu Ende, geht es für die deutschen Naturbahnrodler schon mit dem Weltcup in der allgemeinen Klasse weiter.

Kaum ist der Juniorenweltcup zu Ende, geht es für die deutschen Naturbahnrodler schon mit dem Weltcup in der allgemeinen Klasse weiter. Von Freitag bis Sonntag stehen die Einzelrennen und ein Teamwettbewerb in Deutschnofen (Südtirol) an. Während es für die Großen, Michaela Niemetz und Christian Wichan, im Einzelrennen um Weltcuppunkte und die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft (2. bis 5. Februar 2017) in Vatra Dornei (Rumänien) geht, liegt für die jungen Starter der Hauptaugenmerk auf dem Teamwettkampf. Der soll als Training für die Junioren-Europameisterschaften (11. und 12. Februar 2017) in Umhausen (Österreich) dienen. Denn Gerhard Pilz und Herbert Kögl sehen in eben diesem Format große Chancen auf einen Medaillenrang bei den Meisterschaften. Daher sind von den Junioren in Deutschenhofen mit dabei: Lisa Walch, Seppi Limmer, Oliver Schiller und Simon Dietz.

Programm

 

Freitag, 27.1.17

Trainingsläufe

Samstag, 28.1.17

Wertungslauf 1 für Damen, Herren und Doppelsitzer
13 Uhr Wertungslauf 2 Doppelsitzer

Sonntag, 29.1.17

10.30 Uhr Wertungslauf 2 für Damen und Herren
13 Uhr Teamwettbewerb

Naturbahn: Traumfinale mit Achtungserfolg

Theresa Maurer fährt zum Abschluss des Juniorenweltcups nochmals aufs Stockerl.

Nach den großen Erfolgen vom Vorjahr – Maurer gewann die Gesamtwertung im Juniorenweltcup und Lisa Walch fuhr gleich in ihrem ersten Rennen aufs Podest – lief die heurige Saison der Junioren des Naturbahnrodelteams schleppend, von Trainingsmangel und Infekten geprägt.

Nach den großen Erfolgen vom Vorjahr – Maurer gewann die Gesamtwertung im Juniorenweltcup und Lisa Walch fuhr gleich in ihrem ersten Rennen aufs Podest – lief die heurige Saison der Junioren des Naturbahnrodelteams schleppend, von Trainingsmangel und Infekten geprägt.

Beim Heimfinale wollte das Team daher so richtig aufzeigen und der Saison doch noch seinen Stempel aufdrücken. Doch auch in Unterammergau war ein wenig der Wurm drin: Maxi Leiner fehlte krankheitsbedingt, Seppi Limmer war von einem Infekt geschwächt, und Maurer stürzte im ersten Trainingslauf in der gefürchteten Zielkurve der schnellen Bahn und verletzte sich am Fuß. Ohne weiteres Training und mit Schmerzen rettete sie sich dann am Renntag auf Rang drei. „In Anbetracht der Umstände ist das ein sehr gutes Ergebnis“, meint Betreuer Herbert Kögl. Ein bisschen enttäuscht sei man, dass Walch nicht mithalten konnte, und so den möglichen dritten Gesamtrang verpasste. „Dazu waren die Fehler in der Zielkurve einfach zu groß.“

Bei den Burschen erreichte Seppi Limmer als Neunter nochmals einen Top Ten Platz, Oliver Schiller pirschte sich als 13. wieder näher an die besten Zehn heran. Im Doppel waren Limmer und Simon Dietz wie immer nah dran an den Besten, mussten letztlich aber doch noch der mangelnden Erfahrung Tribut zollen und wurden Fünfte.

Zugegeben, ganz glücklich ist das Betreuerteam mit dem Verlauf des diesjährigen Juniorenweltcups nicht, aber dafür sind alle begeistert von der Heimveranstaltung: „Da hat der WSV Unterammergau Großes geleistet – eine super Bahn, ein super Event mit vielen Zuschauern und eine perfekte Organisation.“

Weiter geht es für die Junioren nun im Februar (11. und 12.02.2017) mit ihrem Saisonhöhepunkt, der Junioren-Europameisterschaft in Umhausen (Österreich).

Naturbahn: Finale im Juniorenweltcup der Naturbahnrodler: Team startet angeschlagen ins Heimrennen

Unterammergau (19.01.2017) Es ist alles angerichtet für das perfekte Finale des Juniorenweltcups in Unterammergau (Bayern)

Unterammergau (19.01.2017) Es ist alles angerichtet für das perfekte Finale des Juniorenweltcups in Unterammergau (Bayern): Die Bahn ist top präpariert, die Wettervorhersage ist kalt und sonnig, und das Festzelt steht. Einzig die Gesundheit der Lokalmatadore lässt zu wünschen übrig. Und so haben die Verantwortlichen des BSD Thomas Niemetz, Gerhard Pilz und Herbert Kögl vor dem ersten Heimweltcup seit 2011 einige Sorgenfalten auf der Stirn.

„Es ist schon fast traurig“, meint Pilz. „Da ist endlich einmal die Bahn perfekt und ein super Heimevent steht vor der Tür und wir müssen schwitzen, wen wir überhaupt an den Start bringen können.“ In den vergangenen zwei Wochen hat ein Virus die Runde im Team gemacht. Erst hat es Titelverteidigerin Theresa Maurer erwischt. Sie fiel daraufhin bei den Rennen in Latzfons und Laas aus und musste die Titelverteidigung vorzeitig abschreiben. In Laas wurde dann Maxi Leiner krank und diese Woche erwischte es Seppi Limmer, der in Unterammergau im Einzel und Doppel starten soll. Einzig Lisa Walch und Oliver Schiller sind noch fit. Beide zeigten zuletzt eine aufsteigende Form. Walch möchte bei ihrem Heimatverein sogar um das Stockerl mitfahren. „Das sollte schon möglich sein, denn den Bahn gefällt mir recht gut“, meinte sie optimistisch nach den ersten Trainingsfahrten an der Scherenauer Straße.

Doch nicht nur Walchs Optimismus gibt in den letzten Tagen vor dem Heimrennen Anlass zur Hoffnung. Auch Maurer ist endlich auf die Bahn zurückgekehrt und zeigte sich schon wieder gewohnt locker. Das „für des Jahr bin i bedient“ ist dem „des wir scho gut wern“ gewichen. Daher ist auch Kögl wieder zuversichtlich: „Gemeinsam können die Mädels die starken Italienerinnen sicher ein bisserl aufmischen.“

Bleibt zu hoffen, dass auch die anderen Sorgenkinder wieder fit werden bis zum Rennen am Sonntag.

Programm:

Samstag, 21.01.17

09:00 Uhr 1. Trainingslauf Einsitzer
11:00 Uhr 2. Trainingslauf Einsitzer
12:30 Uhr 1. Trainingslauf Doppelsitzer
13:00 Uhr 1. Trainingslauf Doppelsitzer

Sonntag, 22.01.17

09:30 Uhr 1. Wertungslauf Einsitzer
11:30 Uhr 2. Wertungslauf Einsitzer
13:00 Uhr 1. Wertungslauf Doppelsitzer
13:30 Uhr 2. Wertungslauf Doppelsitzer