---------------  NEWS
RENNRODEL

Rennrodel: Sieg für Deutschland bei der Team-Staffel in Igls

• Natalie Geisenberger, Felix Loch und Eggert/Benecken gewinnen Team-Staffel
• Kanada auf Rang 2, Russland auf dem 3. Platz

Innsbruck/Igls (bsd/19.11.2017) Zum Abschluss des ersten Weltcupwochenendes der Rennrodler in Innsbruck/Igls holte sich das deutsche Team um Natalie Geisenberger, Felix Loch sowie dem Doppelsitzer-Duo Toni Eggert und Sascha Benecken den ersten Platz in der Team-Staffel. Mit 0,358 Sekunden Vorsprung legte das deutsche Quartett noch einmal eine starke Leistung auf die Innsbrucker Eisbahn.

Zweiter wurde das kanadische Team mit Alex Gough, Mitchel Malyk und dem Duo Walker/Snith. Auf den dritten Platz fuhr das russische Team mit Ekaterina Baturina, Semen Pavlichenko und Denisev/Antonov.

Die nächste Weltcupstation der Rennrodler ist im nordrhein-westfälischen Winterberg. Am Samstag (25.11.) finden die Rennen der Herren Einsitzer und der Doppelsitzer statt. Am Sonntag (26.11.) werden der Damen- sowie der erste Sprint-Weltcup ausgetragen.

 

Zur Ergebnisliste -->

 

Rennrodel: Dritter Platz für Felix Loch beim Weltcupauftakt in Igls

• Felix Loch als bester Deutscher auf dem Podest
• Ralf Palik und Andi Langenhan in den Top Ten
• Johannes Ludwig auf dem 19. Rang, Julian v. Schleinitz auf Platz 22

Innsbruck/Igls (bsd/19.11.2017) Das deutsche Rennrodelteam mischte beim Weltcupauftakt in Innsbruck/Igls im Herren Einsitzer-Bewerb das Feld dieses Mal eher von hinten auf. Bester Deutscher wurde Felix Loch, der nach dem ersten Durchgang auf dem 7. Platz lag und mit einem starken zweiten Lauf auf das Podest fuhr. Mit 0,070 Sekunden Rückstand auf den Gewinner Semen Pavlichenko (RUS) holte sich Felix Loch den dritten Platz. Zweiter wurde der Österreicher Wolfgang Kindl.

Felix Loch ist sehr zufrieden mit seiner Platzierung: „Ich bin sehr froh, dass der Weltcup so gut losgegangen ist. Es waren schwierige Bedingungen heute mit dem Schnee, aber da mussten alle durch.“

--> O-Ton Felix Loch


Zweitbester Deutscher wurde Ralf Palik. Er lag nach dem ersten Lauf auf Rang acht und fuhr auf den fünften Rang vor. Für Ralf Palik ein tolles Ergebnis: „Es war ein sehr spannender Auftakt. Nach dem ersten Lauf dachte ich, dass es nicht so gut läuft. Aber im zweiten Lauf habe ich meinen Schlitten auf Risiko eingestellt und habe nochmal alles gegeben. Ich bin so glücklich, dass sich der fünfte Platz ausgegangen ist.“

--> O-Ton Ralf Palik


Andi Langenhan lag nach dem ersten Lauf auf dem aussichtsreichen zweiten Platz, musste sich jedoch aufgrund einiger Fahrfehler mit dem neunten Rang zufrieden geben. Auch für Julian v. Schleinitz, Dritter nach dem ersten Durchgang, ging sich kein solider zweiter Lauf aus. Er landete leider weit abgeschlagen auf dem 22. Platz. Johannes Ludwig konnte nach einem verpatzten ersten Lauf wieder einige Plätze gutmachen und fuhr schließlich auf den 19. Rang.

Cheftrainer Norbert Loch: „Es war aufgrund der Witterungsverhältnisse ein schwieriges Rennen heute. Mit der Podiumsplatzierung von Felix Loch können wir zufrieden sein, allerdings waren die Leistungen insgesamt zu instabil heute. Andi Langenhan, der sich im ersten Lauf sehr gut verkauft hat, ist im zweiten Lauf zurückgefallen. Julian v. Schleinitz hat im ersten Lauf zwar die Gunst der Stunde mit der guten Startnummer genutzt, konnte seine Leistung im zweiten Lauf jedoch nicht wiederholen. Ralf Palik hatte zwei stabile Läufe, mit denen man ganz vorne mit dabei sein kann. Unterm Strich bin ich mit der Mannschaftsleistung nicht ganz zufrieden.“   

--> O-Ton Norbert Loch


Die nächste Station für die Rennrodel Herren ist der Weltcup in Winterberg vom 25. bis 26. November 2017. (lr)

Platzierungen der deutschen Rennrodel-Athleten

 

3. Platz: Felix Loch
5. Platz: Ralf Palik
9. Platz: Andi Langenhan
19. Platz: Johannes Ludwig
22. Platz: Julian v. Schleinitz


Zur Ergebnisliste -->

 

 

 

Rennrodel: Zwei Podestplätze für die deutschen Doppelsitzer in Igls

• Toni Eggert/Sascha Benecken gewinnen Saisonauftakt in Innsbruck/Igls
• Tobias Wendl/Tobias Arlt fahren auf den dritten Platz
• Robin Geueke/David Gamm fallen auf den 15. Rang zurück

Innsbruck/Igls (bsd/18.11.2017) Die Startkurve in der Eisbahn in Innsbruck/Igls hat es definitiv in sich. Nachdem bereits die Rennrodel-Damen einige Stunden zuvor damit zu kämpfen hatten und eine gelungene Ausfahrt aus dieser Kurve über eine gute Platzierung entscheiden konnte, hatten auch die ein oder anderen Doppelsitzer-Teams ihre Probleme an dieser Stelle.

Am besten meisterte das deutsche Doppelsitzer-Duo Toni Eggert und Sascha Benecken die anspruchsvolle Startkurve und konnte somit den Sieg im ersten VIESSMANN Rennrodel-Weltcup 2017/18 für sich verbuchen. Für Eggert/Benecken ist der erste Saisonsieg bei den winterlichen Innsbrucker Verhältnissen ein besonders schöner Erfolg: „Beim ersten Weltcuprennen einer neuen Saison werden erst mal wieder alle Karten auf den Tisch gelegt, was uns sehr gut gelungen ist. Es ist jedoch auch ein gewisser Druck für uns, in Igls zu starten, da wir hier bereits sechsmal in Folge gewonnen haben und man mit einem zweiten Platz nicht mehr zufrieden ist. Umso schöner ist es, dass wir es heute geschafft haben, wieder zu gewinnen.“

--> O-Ton Eggert/Benecken


Das zweite deutsche Duo um Tobias Wendl und Tobias Arlt holte sich den zweiten deutschen Podestplatz und fuhr auf Platz drei. Für Wendl/Arlt fehlte es für einen Platz ganz oben noch an der Feinjustierung des Schlittens: „Die Startkurve hat uns bei den letzten Rennen doch meistens einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber dieses Jahr hat es eigentlich ganz gut funktioniert. So wie Toni und Sascha die Kurve gefahren sind, war es heute einfach am besten.“

--> O-Ton Wendl/Arlt


Robin Geueke und David Gamm, das dritte deutsche Duo, konnte auf der Innsbrucker Bahn ihre übliche Leistungsform leider nicht abrufen und landete auf dem 15. Platz.

Den zweiten Platz sicherte sich das italienische Duo um Ludwig Rieder und Patrick Rastner.

Cheftrainer Norbert Loch ist mit dem Auftakt seiner Damen und Doppelsitzer auf jeden Fall zufrieden: „Die Bahn in Igls liegt uns, es ist aber auch eine schwierige Bahn, vor allem am Starteck oben. Unsere beiden Doppelsitzer haben diese gut gemeistert, aber leider nicht so souverän wie gewünscht. Ein dritter Podestplatz wäre natürlich noch sehr gut gewesen, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden mit dem Ergebnis.“

--> O-Ton Norbert Loch


Das nächste Weltcuprennen für die Doppelsitzer findet nächstes Wochenende (25./26.11.) in Winterberg statt. Am morgigen Sonntag (19.11.) schließen die Rennen der Herren Einsitzer (ab 10.15 Uhr) und die Team-Staffel (ab 13.45 Uhr) das erste Weltcupwochenende der Rennrodler in Innsbruck/Igls ab.(lr)

Platzierungen der deutschen Doppelsitzer-Athleten


1. Platz: Toni Eggert/Sascha Benecken
3. Platz: Tobias Wendl/Tobias Arlt
15. Platz: Robin Geueke/David Gamm

Zur Ergebnisliste -->

 

 

Rennrodel: Sensationeller Dreifachtriumph für die deutschen Damen in Igls

• Natalie Geisenberger gewinnt Weltcupauftakt in Innsbruck/Igls
• Dajana Eitberger und Tatjana Hüfner auf den Plätzen 2 und 3
• Julia Taubitz komplettiert mit dem 5. Platz das erfolgreiche deutsche Gesamtergebnis

Innsbruck/Igls (bsd/18.11.2017) Natalie Geisenberger hatte mit der Eisbahn in Innsbruck/Igls definitiv noch eine Rechnung offen. Bei der Rennrodel-WM im Januar 2017 blieb die 7-fache Weltmeisterin weit hinter ihren Erwartungen zurück und belegte damals nur den sechsten Platz.

Beim Auftakt der VIESSMANN Rennrodel-Weltcupserie 2017/18 fand Natalie Geisenberger hingegen wieder zu ihrer alten Topform zurück und fuhr mit 0,173 Sekunden Vorsprung auf das Siegerpodest.
„Es war ein schwieriges Rennen, da gerade bei der Startkurve sehr viele Topathletinnen eine gute Platzierung liegen gelassen haben. Diese Kurve habe ich einfach besser getroffen als die Konkurrenz“, so Natalie Geisenberger.

--> 1. O-Ton Natalie Geisenberger

--> 2. O-Ton Natalie Geisenberger


Zweite wurde ihre Teamkollegin Dajana Eitberger. Tatjana Hüfner komplettierte den deutschen Dreifachtriumph mit dem dritten Platz. „Es war insgesamt eine gute Fahrleistung von meiner Seite, allerdings bin ich mit der Startkurve nicht sehr zufrieden. Da braucht es sehr viel Feingefühl, um ohne einen Rutscher durchzukommen“, so Tatjana Hüfner zu ihrem dritten Rang.

--> O-Ton Tatjana Hüfner


Die vierte deutsche Starterin Julia Taubitz, die nach dem ersten Lauf auf dem aussichtsreichen dritten Platz gelegen hat, machte während des zweiten Laufs leider einen Fahrfehler und fiel auf den fünften Platz zurück. Für einen Start in die Olympiasaison sind die Platzierungen des deutschen Quartetts sowohl für die Athletinnen als auch für das Betreuerteam definitiv eine sehr positive Ausgangslage.

Cheftrainer Norbert Loch ist mit dem Ergebnis rundum zufrieden: „Es war ein sehr guter Saisonauftakt für unsere Damen und unser Team. Man hat jedoch bemerkt, dass wir in eine Olympiasaison gestartet sind und wie nervös alle waren. Sie haben es jedoch mit Cleverness und Bravour gemeistert. Es muss allerdings noch eine bessere Wettkampfstabilität rein. Das Ergebnis wird dennoch einen gewissen Auftrieb für die weiteren Rennen geben.“

--> O-Ton Norbert Loch



Die nächste Station für die Rennrodel Damen ist der Weltcup in Winterberg vom 25. bis 26. November 2017. (lr)


Platzierungen der deutschen Rennrodel-Athletinnen


1. Platz: Natalie Geisenberger
2. Platz: Dajana Eitberger
3. Platz: Tatjana Hüfner
5. Platz: Julia Taubitz


Zur Ergebnisliste -->

 

Rennrodeln: 1. Viessmann Weltcup in Igls (17. – 19. 11.2017)

• Start in den Olympia-Winter
• FIL meldet Rekordbeteiligung: 31 Nationen
• BSD-Männer wollen WM-Revanche

Igls (bsd/14.11.2017) Mit der Rekordbeteiligung von 31 Nationen startet der Viessmann Rennrodel Weltcup in Innsbruck-Igls in die Olympia-Saison 2017/2018. 71 Herren, 65 Damen, 36 Doppelsitzer und 15 Team-Staffeln sind gemeldet. 

Igls bildet die erste von neun Weltcupstationen in der Viessmann-Serie, die in diesem Winter ihr 40-jähriges Jubiläum feiert. Die Saison wird mit den XXIII. Olympischen Winterspielen vom 9. bis 25. Februar 2018 im südkoreanischen PyeongChang ihren Höhepunkt finden.

Am Freitag, 17. November ab 9.30 Uhr findet mit dem Nationencup die Weltcup-Qualifikation statt. Die jeweils zwölf schnellsten Damen und Doppelsitzer sowie die 15 schnellsten Herren der vergangenen Saison sind bereits für den Weltcupauftakt nominiert. Sie fahren am Freitag ab 14.30 Uhr das Training der Gesetzten-Gruppe.

Die BSD-Athletinnen und Athleten gehören zu den Favoriten in allen Disziplinen. Bei den Damen muss man vor allem die Olympiasiegerinnen Natalie Geisenberger (2014) und Tatjana Hüfner (2010) auf der Rechnung haben. Hüfner wurde im vergangenen Winter in Igls zum fünften Mal Weltmeisterin im Einsitzer. Bei den Doppelsitzern holten sich Toni Eggert und Sascha Benecken WM-Gold an gleicher Stelle und das vor den weiteren deutschen Duos Wendl/Arlt und Geueke/Gamm.

Am schwierigsten dürfte es für die BSD-Männer im Einsitzer werden. Auf Lokalmatador und Igls-Weltmeister Wolfgang Kindl ruhen die Hoffnungen des Gastgebers Österreich. Russland hat mit Weltcupsieger Roman Repilov sowie dem WM-Zweiten und Europameister Semen Pavlichenko gleich zwei heiße Eisen im Feuer. Doch der WM-Vierte Johannes Ludwig, Olympiasieger Felix Loch und Andi Langenhan (sieben Weltcupsiege) wollen die Revanche für die Medaillenlose Herren-WM im vergangenen Winter in Igls.

Cheftrainer Norbert Loch: „Wir fahren sehr gerne in Igls, haben dort schon sehr schöne Erfolge einfahren können und freuen uns jetzt auf den Weltcupstart. Wir wollen beim Auftakt in den Viessmann-Weltcup vor allem auch bei den Männern erfolgreich in den Olympiawinter starten.“

BSD-Nominierungen

Damen
Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)

Herren
Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis)
Johannes Ludwig (BRC Oberhof)
Ralf Palik (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
Julian von Schleinitz (WSV Königssee)

Doppelsitzer
Toni Eggert / Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/RT Suhl)
Tobias Wendl / Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke / David Gamm (BSC Winterberg)

Nationencup
Jessica Tiebel (RRV Altenberg)
Christian Paffe (BRC Hallenberg)
Florian Löffler/Florian Berkes (RRV Sonneberg-Schalkau / RT Suhl)

Zeitplan

Freitag, 17. November 2017

09.30 Uhr  Nationencup
14.30 Uhr  Training Gesetzten-Gruppe

Samstag, 18. November 2017

10.30 Uhr  Viessmann Weltcup Damen, 1. Lauf
11.50 Uhr  Viessmann Weltcup Damen, 2. Lauf

13:10 Uhr   Viessmann Weltcup Doppelsitzer, 1. Lauf
14.30 Uhr  Viessmann Weltcup Doppelsitzer, 2. Lauf

Sonntag, 19. November 2017

10.15 Uhr  Viessmann Weltcup Herren Einsitzer, 1. Lauf
11.50 Uhr  Viessmann Weltcup Herren Einsitzer, 2. Lauf

13.45 Uhr  Team-Staffel Weltcup

Bahn-Informationen Igls

Land: AUT (Österreich)
Name der Bahn:  Olympia Eiskanal Innsbruck
Gesamtlänge: 1478 m
Wettkampflänge: Herren:  1227 m Länge, 14 Kurven
Damen:  817 m Länge, 10 Kurven
Starthöhe: 1124 m
Zielhöhe:  1006 m
Maximalgefälle: 18  %
Durchschnittsgefälle:  9 %
Höhenunterschied:  124 m
Zahl der Kurven: 14

 

Rennrodeln: Olympia-Qualifikation hat begonnen

• Etablierte Athleten überzeugten
• Loch, Ludwig, Geisenberger und Wendl/Arlt haben Nase vorne

PyeongChang (bsd/11.11.2017) Mit einem offiziellen Staffel-Test aller Nationen ging am Samstag, 11. November die Internationale Trainingswoche (ITW) des Welt-Rennrodelverbandes FIL auf der neuen Olympiabahn im koreanischen PyeongChang zu Ende.

Genau 90 Tage vor der Eröffnungsfeier zu den XXIII. Olympischen Winterspielen, am 9. Februar 2018, trainierten noch einmal über 150 Athletinnen und Athleten aus 29 Nationen. Für den Staffel-Trainings-Wettkampf hatten 27 Teams gemeldet.

Das BSD-Team von Cheftrainer Norbert Loch bestritt im Rahmen der zehn Trainingstage im Alpensia Sliding Centre zwei interne Qualifikationsrennen für die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen. Es dürfen für Deutschland nur drei Herren Einsitzer, drei Damen Einsitzer und zwei Doppelsitzer bei den Olympischen Winterspielen im Februar 2018 in  PyeongChang teilnehmen. Von den ersten fünf Saisonweltcups gehen für die Sportlerinnen und Sportler noch vier Leistungen in die Qualifikation mit ein. Bis Weihnachten steht dann das Rennrodel-Olympiateam.

Nach den beiden ersten Qualifikationsrennen haben derzeit Felix Loch und Andi Langenhan (beide punktgleich) sowie Natalie Geisenberger und das Doppel Wendl/Arlt die Nase vorne im internen Wettkampf. Es wurden drei Rennen, bei einem Streichresultat gefahren.

Cheftrainer Norbert Loch resümierte: „Trotz wechselhafter Witterungsbedingungen konnten faire Wettbewerbe ausgetragen werden. Auf Grund der geografisch nahen Lage zum Meer, muss man in PyeongChang oftmals mit hoher Luftfeuchtigkeit und wechselhaftem Wetter rechnen. Wir haben aber eine sehr gute Trainingswoche hinter uns. Die Bahncrew hat gut gearbeitet. Alle BSD-Rodler haben die anspruchsvolle Bahn am Ende sehr gut gemeistert und sind bestens auf die Spiele im Februar vorbereitet.“

O-Ton Norbert Loch ->

 

 

 

 

Rennrodeln: Interview Cheftrainer Norbert Loch

• „Bis Weihnachten steht unser Olympiateam.“
• „Wichtig ist, dass es im Februar einen fairen Olympischen Wettkampf gibt.“

Berchtesgaden (bsd/30.10.2017) Die BSD-Rennrodler befinden sich auf dem Weg zur internationalen Trainingswoche auf der Olympiabahn in PyeongChang (KOR). Cheftrainer Norbert Loch und der Bundesstützpunkt-Trainer Jan Eichhorn fliegen am Montag, 30. Oktober nach Korea, während der Rest der Mannschaft am Dienstagnachmittag folgt.

Herr Loch, wann beginnt das Training im Alpensia Sliding Center und wie viele Fahrten bekommen die BSD-Rennrodler auf der Olympiabahn?

Norbert Loch: „Am Donnerstag, 1. November um 11 Uhr findet das erste Training für uns statt. Wir kommen am Mittwoch an, haben keinen Akklimatitions-Tag. Es geht sofort los. Unsere Schlitten und Ausrüstung kommen am Dienstagabend an. Wir haben insgesamt zehn Trainingstage mit jeweils drei Läufen. Das ist sehr kulant vom OK in PyeongChang. Normalerweise müssten sie uns nur sieben Trainingstage mit gesamt 21 Läufen anbieten.“

Was ist das Ziel für diese letzten Trainingsläufe vor den Olympischen Winterspielen im Februar 2018?

Norbert Loch: „Die gesamte Mannschaft war bereits im Februar 2017 auf der Bahn. Von dieser Seite sind wir gut vorbereitet. Jetzt geht es bei der bevorstehenden Trainingswoche nocheinmal darum, das eine oder andere zu testen. Natürlich muss man erst sehen wie die Kurve 9 dieses Mal steht. Die Frage ist, ob man sie so fahren muss wie wir es im Februar beim Weltcuprennen versucht haben oder ob es so sein wird, wie es in der vergangenen Woche bei der Trainingswoche der Skeletonis und Bobsportler war, dass der Eisausbau besser ist. Das müssen wir jetzt erst einmal abwarten. Aber ich denke, dass das Bahnpersonal schon verstanden hat wie man es machen muss, dass es im Februar einen fairen Olympischen Wettkampf gibt.“

Die Frage wird dann ja sein, wie es zu den Olympischen Spielen im Februar 2018 sein wird, oder?

Norbert Loch: „Auf jeden Fall wird das Eis im Februar viel schneller werden. Die Witterung ist ja eine ganz andere und es wird sicher deutlich kälter sein. Aber wir wissen nicht genau, ob die Bahn nochmal abgetaut wird und im Januar vielleicht nochmal ganz neues Eis auf die Bahn kommt. Dann wird es im Februar wieder ganz anders aussehen, weil ja dann viel weniger Eis vorhanden ist und die Profilierung der Kurven dadurch eingeschränkter möglich ist. Wir werden sehen, wie das wird.“

Dann geht es in erster Linie um den Eisausbau der Kurve 9?

Norbert Loch: „Nein, auf keinen Fall. Wir dürfen uns natürlich nicht nur mit der K9 auseinandersetzen. Es geht auch darum im oberen Teil richtig Speed zu machen und ganz sauber zu fahren. Wenn der Mittelteil mit der Kurve 9 geschafft ist, dann ist es wichtig unten - vor allem im Bereich der Kurven 13 und 14 - die Ideallinie zu treffen, um den Schwung für den letzten Abschnitt der Strecke optimal mitzunehmen.“

Dann gibt es einige Aufgaben für die Trainingswoche. Ist auch ein Qualifikationsrennen auf der Olympiabahn geplant?

Norbert Loch: „Wir planen sogar zwei Qualifikationsrennen in Korea. Wir müssen ja aus dem Weltcupteam mit fünf Männern, vier Frauen und drei Doppelsitzern das Olympiateam mit drei Männern, drei Frauen und zwei Doppeln bilden. Außer den Weltcupergebnissen der ersten fünf Weltcuprennen in Europa und Nordamerika, möchten wir auch auf der Olympiabahn noch zwei Selektionsrennen fahren. Wann die Rennen gefahren werden, müssen wir vor Ort festlegen. Die Bahnbedingungen müssen entsprechend gut sein, auch die Uhrzeit ist entscheidend und die Entwicklung der Eisbedingungen vom ersten zum zweiten Lauf und so weiter. Da müssen viele Einflussfaktoren berücksichtigt werden, damit wir faire Rennbedingungen haben. Auf jeden Fall werden wir erst einmal fünf Trainingseinheiten als reines Training anbieten.“

Rechnen Sie damit, dass es dann auch im Februar sehr wechselhaft sein kann und die Bedingungen schwierig sein könnten?

Norbert Loch: „ Nein, damit rechnen wir nicht. Im Februar ist es normalerweise sehr kalt in PyeongChang, das Eis wird dann auch kalt und schnell sein und das bringt gute Rennbedingungen für alle. Die Schwierigkeit ist es eher jetzt, bei den herbstlichen Bedingungen eine ordentliche Qualifikation hinzubekommen.“

Dann gibt es insgesamt sieben Olympia-Qualifikationsrennen und bis Weihnachten sollten die Olympiastarter dann feststehen, oder?

Norbert Loch: „Ja, wir planen die beiden Qualifikationsrennen in Korea, wenn es von der Witterungs-situation möglich ist und dann werden die Weltcups von Igls, Altenberg, Winterberg, Calgary und Lake Placid als Olympia-Qualifikationsrennen gewertet. Danach steht unser Team für die Olympischen Winterspiele im Februar eigentlich fest.“

Rennrodeln: Geisenberger, Langenhan und Eggert/Benecken Deutsche Meister

• Deutsche Meisterschaften in Altenberg
• Von Schleinitz sichert sich 5. Weltcup-Ticket
• Tiebel, Paffe und Löffler/Berkes starten in Igls im Nationencup

Altenberg (bsd/22.10.2017) Die deutschen Rennrodler starteten mit ihren nationalen Titelkämpfen am Sonntag, 22. Oktober 2017 in Altenberg in die Olympiasaison. Natalie Geisenberger (Miesbach), Andi Langenhan (Zella-Mehlis) und Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) sicherten sich die Deutschen Meistertitel. Für Geisenberger war das bereits der fünfte nationale Titel. Langenhan siegte zum zweiten und Eggert/Benecken zum dritten Mal.

Bei den Herren und Doppelsitzern gab es die zu erwarteten Ergebnisse mit den Weltcup-Startern auf den Medaillenrängen. Für eine Überraschung sorgte Juniorenweltmeisterin Jessica Tiebel (Altenberg) als Deutsche Vizemeisterin bei den Damen, vor der drittplatzierten Dajana Eitberger (Ilmenau).

Cheftrainer Norbert Loch sagte zum  Damen-Ergebnis: „Für eine Juniorin ist das ein Top-Ergebnis, was Jessica heute gezeigt hat. Tatjana war heute etwas außer Form. Bei ihr ist es nicht so gelaufen. Auch der Rückstand von Julia Taubitz auf die Siegerin ist mir zu groß. Umso überzeugender ist die Vorstellung von Natalie Geisenberger, die mit fünf Zehntelsekunden Vorsprung gewinnt.“ 

Zu den Herren und Doppelsitzern resumiert der Cheftrainer: „Da sind die vier Hirsche vorne, wie ich zu sagen pflege. Unser Top-Team hat die Leistung als Gesetzte für den Weltcup bestätigt. Auch bei den Doppelsitzern ist das Ergebnis erwartungsgemäß. Schön ist, dass Löffler/Berkes aus dem B-Team schon recht nah an die etablierten Doppel heran fahren“, so Norbert Loch. 

Die frisch gebackenen Deutschen Meister im Doppelsitzer waren zufrieden. Toni Eggert: „Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Aber wir hatten im ersten Lauf einen Patzer am Start. Das darf uns nicht passieren, sonst hätten wir noch schneller sein können“, sein Hintermann Sascha Benecken ergänzte: „Es ist das erste Rennen in der Saison gewesen. Also ein Gradmesser im nationalen Team und das am Beginn einer sehr wichtigen Saison mit dem weltweit größten Sportfest am Ende. Auf jeden Fall ist es schön zu sehen, dass sich die Rodelwelt nicht verändert hat. Wir freuen uns auf die Saison!“

Im Anschluss an die Deutsche Meisterschaft, als viertes Weltcup-Qualifikationsrennen, wurde Julian von Schleinitz (Königssee) als fünfter Herr für die ITW in Korea und den Weltcup-Auftakt in Igls nominiert. Von Schleinitz lag nach den vier Qualifikationsrennen in Oberhof, Winterberg, Königssee und der DM in Altenberg drei Punkte vor Christian Paffe (Winterberg). Paffe, die Deutsche Vizemeisterin Jessica Tiebel und die DM-Vierten Florian Löffler/Florian Berkes (Sonneberg/Suhl) wurden auf Grund ihrer überzeugenden Leistungen von Cheftrainer Norbert Loch für den Nationencup-Start in Igls, Winterberg und Altenberg nominiert.

 

Zur Ergebnisliste -->


O-Töne:

Natalie Geisenberger

Andi Langenhan

Eggert/Benecken

Cheftrainer Norbert Loch

 


 

 

Rennrodel: Top-Team kehrt aus Lillehammer und Sigulda zurück

Sigulda (BSD/09.10.2017) Die ersten beiden Eiswochen des Rennrodel Top-Teams des BSD sind absolviert. Bei den Lehrgängen im norwegischen Lillehammer und anschließend im lettischen Sigulda, absolvierten die Top-Rennrodler des Olympiakaders des BSD insgesamt 420 Abfahrten. Jeweils neun Trainingseinheiten gab es zum Auftakt in Norwegen auf der Olympiabahn von 1994 und im Anschluss in Lettland.

Das Top-Team, bestehend aus vier Damen, vier Herren-Einsitzer und drei Doppelsitzer konnte sich so sehr intensiv auf den anstehenden Weltcup vorbereiten.

Cheftrainer Norbert Loch resümierte: „In den beiden ersten Lehrgängen, auf für uns recht schwierigen Bahnen auf denen wir normalerweise sehr wenig Fahrten haben, konnte sich unser Top-Team eine optimale Fahrweise und Fahrlage erarbeiten. Ich möchte mich recht herzlich bei den beiden Bahnbetreibern für die guten Bedingungen bedanken. Trotz der oftmals schwierigen Witterung mit viel Regen, haben wir bei guten Eisverhältnissen trainiert. Vor allem bedanke ich mich bei den Bahnarbeitern in Sigulda, die uns immer optimale Trainingsbedingungen bescherten!“

Während sich die Trainer gleich im Anschluss an das Abschlusstraining mit den Schlitten und dem Material per LKW auf den Heimweg machten. Werden die Sportler und Sportlerinnen nach einem weiteren Athletiktraining am Dienstag, 10. Oktober 2017 zurück in die Heimat fliegen.

Am Samstag, 14. Oktober geht es dann für das Top-Team, gemeinsam mit der B-Mannschaft, die sich aktuell in Winterberg auf die Saison vorbereitet, am bayerischen Königssee weiter mit dem dritten Vorbereitungslehrgang. Am Dienstag, 17. Oktober wird es am Königssee ein gemeinsames Qualifikationsrennen geben. Das zweite und finale interne Nominierungsrennen gibt es dann bei den Deutschen Meisterschaften am Sonntag, 22. Oktober in Altenberg. Danach wird Cheftrainer Norbert Loch das Weltcupteam benennen.</colum>

 

 

Online-Voting zum Juniorsportler des Jahres 2017

Erstmals wählen Sportbegeisterte aus fünf Nachwuchs-Talenten ihren Juniorsportler / Abstimmung auf juniorsportler-des-jahres.de / Deutsche Post zum dritten Mal Partner der Juniorsportler / Gewinnspiel mit Mercedes-Benz A-Klasse PEAK Edition

Frankfurt am Main, 20. September 2017 - Zusammen mit der Deutschen Post sucht die Deutsche Sporthilfe den Juniorsportler des Jahres 2017. Erstmals kann jeder Sportinteressierte vom 20. September bis zum 8. Oktober auf www.juniorsportler-des-jahres.de aus fünf Top-Talenten seinen Favoriten wählen - und mit etwas Glück eine A-Klasse PEAK Edition von Mercedes-Benz, zwei VIP-Tickets inkl. einer Renntaxifahrt für ein DTM Rennen 2018 nach Wahl oder zwei Tickets für das DFB-Länderspiel am 14.11.2017 in Köln gewinnen.

Zur Wahl stehen (in alphabetischer Reihenfolge):

 - Vinzenz Geiger (Nordische Kombination), 20 Jahre, aus Oberstdorf:
Junioren-Weltmeister 2017

 - Niklas Kaul (Leichtathletik - Zehnkampf), 19 Jahre, aus Saulheim:
Junioren-Europameister 2017 mit Junioren-Weltrekord

 - Jacob Schopf (Kanurennsport), 18 Jahre, aus Berlin: zweifacher Junioren-Weltmeister 2017

 - Jessica Tiebel (Rennrodeln), 18 Jahre, aus Altenberg:
Junioren-Weltmeisterin 2017


 - Elena Wassen (Wasserspringen), 16 Jahre, aus Berlin:
Junioren-Weltmeisterin 2016

Die Deutsche Sporthilfe ehrt mit der höchsten Auszeichnung im deutschen Nachwuchssport seit 39 Jahren Talente, von denen sich viele zu internationalen Größen in ihrer Disziplin entwickelt haben, seit drei Jahren in Kooperation mit ihrem Nationalen Förderer Deutsche Post. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Persönlichkeiten wie Michael Groß (1981), Franziska van Almsick (1992), Timo Boll (1997), Maria Höfl-Riesch (2004), Magdalena Neuner (2007/2008) und Laura Dahlmeier (2013). Im vergangenen Jahr wurde die inzwischen vierfache Junioren-Weltmeisterin im Bahnradsport, Pauline Grabosch ausgezeichnet.

Welches der fünf Top-Talente dieses Jahr die wichtigste Auszeichnung im deutschen Nachwuchssport erhält, wird im Rahmen einer Preisverleihung am 14.
Oktober in DIE HALLE Tor 2 in Köln verkündigt.

Zur Abstimmung: www.juniorsportler-des-jahres.de