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Bob: 8. BMW IBSF Weltcup im Viererbob in Pyeongchang

Francesco Friedrich holt sich Kombinations-Gesamtweltcupsieg

Pyeongchang (bsd/19.03.2017) Am Samstag, 18. März 2017, starteten die achten und zugleich letzten Bob-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang.

Pyeongchang (bsd/19.03.2017) Am Samstag, 18. März 2017, starteten die achten und zugleich letzten Bob-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang. Nach den ersten Rennen im Zweierbob der Männer und im Frauenbob schlossen am Sonntag (19.03.) die beiden Rennläufe der Viererbobs die Weltcupsaison 2016/17 ab.

Auf den ersten Platz fuhr das russische Team um Alexander Kasjanov mit einem Vorsprung von 23 hundertstel Sekunden. Den zweiten Platz belegte das Team um Rico Peter aus der Schweiz. Den dritten Platz sicherte sich das lettische Team um Oskars Kibermanis.

Das beste deutsche Ergebnis holte sich das Team um Nico Walther mit dem fünften Platz. Team Lochner wurde Sechster, Team Friedrich fuhr auf den elften Rang.

O-Ton Nico Walther -->

O-Ton Johannes Lochner -->


Den Gesamtweltcupsieg sicherte sich der Russe Alexander Kasjanov mit insgesamt 1500 Punkten. Zweiter wurde Rico Peter aus der Schweiz mit 1471 Punkten, den dritten Platz belegt Steven Holcomb (USA) mit 1362 Punkten.
Bester Deutscher in der Gesamtwertung wird Nico Walther auf dem fünften Rang mit 1268 Punkten. Johannes Lochner setzt sich mit 1243 Punkten auf den sechsten Platz, Francesco Friedrich wird mit 1224 Siebter.



Im Kombinations-Gesamtweltcup gewinnt Francesco Friedrich mit drei Punkten Vorsprung und insgesamt 2769 Punkten. Zweiter wird Alexander Kasjanov (2766 Punkte), Dritter wird Steven Holcomb aus den USA mit 2693 Punkten.
Johannes Lochner setzt sich mit 2527 Punkten auf den fünften Rang, Nico Walther wird mit 2220 Punkten Neunter.

Auflistung der deutschen Bob-Athleten im Weltcup-Rennen

5. Platz: Team Nico Walther (Rödiger/Korona/Franke)
6. Platz: Team Johannes Lochner (Sommer/Bluhm/Rasp)
11. Platz: Team Francesco Friedrich (Bauer/Bäcker/Margis)

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Bob: 8. BMW IBSF Weltcup der Zweierbobs in Pyeongchang

Team Friedrich/Margis gewinnt Weltcuprennen und siegt im Gesamtweltcup

Pyeongchang (bsd/18.03.2017) Am Samstag, 18. März 2017, wurden die achten und zugleich letzten Bob-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang ausgetragen.

Pyeongchang (bsd/18.03.2017) Am Samstag, 18. März 2017, wurden die achten und zugleich letzten Bob-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang ausgetragen. Die ersten Rennen wurden am Samstag von den Frauen gefahren, anschließend fanden die beiden Rennläufe der Zweierbobs statt.

Mit einem Vorsprung von 30 hundertstel Sekunden sicherte sich das deutsche Team Friedrich/Margis den Sieg. Die Letten Kibermanis/Miknis fuhren auf den zweiten Rang, das Team Lochner/Bluhm (GER) wurde Dritter.

Das dritte deutsche Team Walther/Korona fuhr auf den elften Platz.

Im Gesamtweltcup sicherte sich Francesco Friedrich mit insgesamt 1545 Zählern souverän den Sieg. Zweiter wurde der US-Amerikaner Steven Holcomb mit 1331 Punkten, den dritten Platz belegt Yunjong Won aus Korea (1312 Punkte).

O-Ton Francesco Friedrich -->


Johannes Lochner verfehlte um 28 Punkte das Podest und belegt in der Gesamtwertung den vierten Platz. Nico Walther fuhr mit insgesamt 952 Punkten auf den elften Rang.

Das abschließende Rennen der Viererbobs wird am Sonntag, 19. März 2017 ab 07.30 Uhr (MEZ) ausgetragen.

Auflistung der deutschen Bob-Athleten im Weltcup-Rennen

1. Platz: Francesco Friedrich/Thorsten Margis
3. Platz: Johannes Lochner/Joshua Bluhm
11. Platz: Nico Walther/Kevin Korona

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Bob: 8. BMW IBSF Weltcup im Frauenbob in Pyeongchang

Team Jamanka fährt auf den 4. Platz

Pyeongchang (bsd/18.03.2017) Am Samstag, 18. März 2017, starteten die achten und zugleich letzten Bob-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang.

Pyeongchang (bsd/18.03.2017) Am Samstag, 18. März 2017, starteten die achten und zugleich letzten Bob-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang. Die beiden Rennläufe der Frauenbobs wurden am Samstag ab 06.00 Uhr (MEZ) ausgetragen.

Den ersten Platz sicherte sich das US-amerikanische Team Greubel Poser/Evans mit einem Vorsprung von 15 hundertstel Sekunden. Zweiter wurde das Team Meyers Taylor/Jones (USA), auf den dritten Platz fuhr das Team Rissling/Appiah aus Kanada.

Das deutsche Frauenbob-Team Jamanka/Drazek, das nach dem ersten Lauf noch auf Platz 3 lag, verfehlte leider knapp das Podest und fuhr auf den 4. Platz. Das Team Schneider/Buckwitz wurde Siebter, das dritte deutsche Team Senkel/Strack fuhr auf den 15. Platz.

O-Ton Mariama Jamanka -->


Im Gesamtweltcup setzte sich letztendlich die US-Amerikanerin Jamie Gereubel Poser mit insgesamt 1644 Punkten an die Spitze. Zweite wurde die Kanadierin Kallie Humphries (1630 Punkte), den dritten Platz belegt Elana Meyers Taylor aus den USA (1530 Punkte).

Mariama Jamanka erzielte in der Gesamtwertung mit 1258 Punkten den siebten Rang. Christin Senkel belegt mit 696 Punkten den 15. Rang, Stephanie Schneider wird mit 480 Punkten Achtzehnte.

Gleich im Anschluss finden ab 10.00 Uhr (MEZ) die Bewerbe der Zweierbob Männer statt.

Auflistung der deutschen Bob-Athletinnen im Weltcup

4. Platz: Mariama Jamanka/Annika Drazek
7. Platz: Stephanie Schneider/Lisa-Marie Buckwitz
15. Platz: Christin Senkel/Ann-Christin Strack

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Skeleton: 8. BMW IBSF Weltcup der Skeleton Männer in Pyeongchang

Gassner bester Deutscher auf Rang 6, Jungk wird Gesamt-WC-Vierter

Pyeongchang (bsd/17.03.2017) Am Freitag, 17. März 2017, wurde im koreanischen Pyeongchang das achte und zugleich letzte Skeleton-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 ausgetragen.

Pyeongchang (bsd/17.03.2017) Am Freitag, 17. März 2017, wurde im koreanischen Pyeongchang das achte und zugleich letzte Skeleton-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 ausgetragen.

Den ersten Platz sicherte sich der Weltmeister von 2017 Martins Dukurs (LAT) mit einem Vorsprung von nur einer hundertstel Sekunde. Auf den zweiten Platz fuhr der Koreaner Sungbin Yun, Dritter wurde Tomass Dukurs (LAT).

Bester Deutscher wurde Alexander Gassner. Er fuhr auf den sechsten Rang. Axel Jungk wurde Siebter, Christopher Grotheer fuhr auf den achten Rang.

O-Ton Alexander Gassner -->


Den Gesamtweltcupsieg sicherte sich zum achten Mal in Folge der Lette Martins Dukurs mit insgesamt 1662 Punkten. Zweiter wurde der Koreaner Sungbin Yun (1623). Den dritten Platz belegt Alexander Tretiakov aus Russland mit 1454 Punkten.



Axel Jungk wird Gesamtweltcup-Vierter mit 1448 Punkten. Christopher Grotheer belegt mit 1425 Punkten den fünften Platz im Gesamtweltcup, Alexander Gassner wird mit 1392 Punkten Sechster.

Auflistung der deutschen Skeleton-Männer

6. Platz: Alexander Gassner
7. Platz: Axel Jungk
8. Platz: Christopher Grotheer

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Skeleton: 8. BMW IBSF Weltcup der Skeleton-Frauen in Pyeongchang

Lölling gewinnt und holt sich Gesamtweltcupsieg

Pyeongchang (bsd/17.03.2017) Am Freitag, 17. März 2017, fand das achte und zugleich letzte Skeleton-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang statt.

Pyeongchang (bsd/17.03.2017) Am Freitag, 17. März 2017, fand das achte und zugleich letzte Skeleton-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang statt. Den Anfang machten die Skeleton Frauen, die mit einem hervorragenden Ergebnis aufzeigten und die Saison 2016/17 zugleich mit einem Zweifacherfolg im Gesamtweltcup abschließen konnten.

Mit einem Vorsprung von 30 hundertstel Sekunden und Bahnrekord sicherte sich die Weltmeisterin von 2017 Jacqueline Lölling den ersten Platz. Zweite wurde Elena Nikitina aus Russland, auf den dritten Platz fuhr Kimberley Bos (NED).


Die weiteren deutschen Starterinnen Anna Fernstädt und Tina Hermann platzierten sich beide in den Top Ten – Fernstädt wurde Siebte, Hermann fuhr auf den neunten Rang.

Den Gesamtweltcup gewann mit 98 Zählern Vorsprung Jacqueline Lölling (1591 Punkte). Zweite wurde die Vorjahres-Siegerin und Teamkollegin Tina Hermann mit 1493 Punkten. Auf den dritten Platz setzte sich die Kanadierin Mirela Rahneva (1475).


Anna Fernstädt, die in dieser Saison das erste Mal im Weltcup gefahren ist, platzierte sich in der Gesamtwertung auf dem sehr guten achten Rang.

O-Ton Jacqueline Lölling -->

O-Ton Cheftrainer Jens Müller -->


Im Anschluss werden ab 10.00 Uhr (MEZ) die Bewerbe der Skeleton Männer ausgetragen.

Auflistung der deutschen Skeleton-Frauen im Weltcup

1. Platz: Jacqueline Lölling
7. Platz: Anna Fernstädt
9. Platz: Tina Hermann

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Bob/Skeleton: Weltcup-Finale auf neuer Olympiabahn

8. BMW IBSF Weltcup PyeongChang (KOR) / Vorbericht

PyeongChang (bsd/15.03.2017) Das Finale zur BMW IBSF Bob und Skeleton Weltcup Tour findet vom 17. bis 19. März 2017 auf der neuen Olympiabahn im koreanischen PyeongChang statt.

PyeongChang (bsd/15.03.2017) Das Finale zur BMW IBSF Bob und Skeleton Weltcup Tour findet vom 17. bis 19. März 2017 auf der neuen Olympiabahn im koreanischen PyeongChang statt. Eine internationale Trainingswoche fand bereits vom 02. bis 12. März für die BobsportlerInnen und Skeletonis im neuen Alpensia Sliding Center von PyeongChang statt. Im Februar 2018 werden die Olympischen Winterspiele auf dieser neuen Bahn ausgetragen. Aus 30 Nationen kommen die Bob- und Skeleton-Sportler, die beim BMW IBSF Weltcupfinale 2017 und damit am Olympia-Test teilnehmen werden.

Die Kufen-Cracks des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) haben seit dem 02. März versucht, sich die neue und anspruchsvolle Olympiabahn zu erarbeiten. Dabei haben sich vor allem die Kurven 2 und 9 mit der anschließenden Geraden (K10 und K11) als Schlüsselstellen herausgestellt. Die Schützlinge von Bob-Cheftrainer René Spies und Skeleton-Cheftrainer Jens Müller gehen nach der erfolgreichen Heim-WM voller Selbstvertrauen in die „Olympia-Generalprobe“ in Korea.

O-Ton Cheftrainer Bob René Spies -->

 

O-Ton Cheftrainer Skeleton Jens Müller -->

 
Im Kampf um die begehrten Weltcup-Kristallkugeln liegen zwei BSD-Asse aussichtsreich in Führung: In der Zweierbob-Wertung liegt Weltmeister Francesco Friedrich mit vier Weltcupsiegen und zwei zweiten Plätzen souverän an der Spitze (1320 Punkte), obwohl die BSD-Bobs beim zweiten Saisonweltcup in Lake Placid (USA) nicht am Start waren. Der US-Amerikaner Steven Holcomb (USA, 1219) ist vor dem Weltcupfinale Gesamt-Zweiter, der Russe Alexander Kasjanaov folgt auf Rang drei mit 1170 Zählern.

O-Ton Francesco Friedrich -->

 

O-Ton Mariama Jamanka -->


Beste Chancen auf den Triumph im Gesamtweltcup hat auch Skeleton-Weltmeisterin Jacqueline Lölling. Die 22-Jährige liegt mit 1366 Weltcuppunkten bei zwei Saisonsiegen und vier Podestplätzen in Führung. Vor dem letzten Rennen in Korea hat Lölling 25 Zähler Vorsprung auf ihre Teamkollegin Tina Hermann (1341 Punkte) und Janine Flock aus Österreich (1321).

Austragungsort: Alpensia Sliding Center (KOR)

Das Alpensia Sliding Centre von PyeongChang (KOR) ist nach Nagano (JPN) die zweite Kunsteisbahn in Asien. Der neue Olympia-Eiskanal befindet sich in fußläufiger Nähe zum Hauptpressezentrum von PyeongChang 2018 und in unmittelbarer Nähe zu vielen olympischen Austragungsstätten im alpinen und nordischen Skisport. Die Eisbahn ist insgesamt 1.376 Meter lang und weist einen Höhenunterschied von gut 116 Metern auf.

Vor dem Auftakt des Olympia-Winters 2017/2018 steht für die IBSF-Athleten vom 23. bis 29. Oktober 2017 eine weitere Internationale Trainings-Periode (ITP) in PyeongChang auf dem Terminkalender.

Technische Daten

Bauzeit: Dezember 2013 bis Dezember 2017
Rennstrecke Bob/Skeleton: 1.376 m
Gesamt-Bahnlänge: 1.857 m
Höhendifferenz: 117 m
Seehöhe Start: 930 m
Durchschnittliches Gefälle Bob/Skeleton: 9.48 %
Kurvenanzahl: 16
Zuschauer-Kapazität: 7.000 (1.000 Sitz- und 6.000 Stehplätze)
Offizielle Website: www.pyeongchang2018.com

BSD-Nominierungen


Skeleton Frauen

Tina Hermann (WSV Königssee)
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)

Skeleton Männer

Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BRC Thüringen)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Zweierbob Männer

Francesco Friedrich / Thorsten Margis (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) / Christian Rasp (WSV Königssee)
Nico Walther / Eric Franke (BSC Sachsen Oberbärenburg)

Frauenbob

Mariama Jamanka (BRC Thüringen) / Annika Drazek (BSC Winterberg)
Stephanie Schneider / Lisa Buckwitz (BSR Sachsen Oberbärenburg)
Christin Senkel (ESC Erfurt) / Franziska Bertels (BSR Oberhof)

Viererbob

Team Francesco Friedrich (Friedrich, Bauer, Grothkopp, Margis)
Team Johannes Lochner (Lochner, Mrowka, Kagerhuber, Rasp)
Team Nico Walther (Walther, Hübenbecker, Rödiger, Wobeto)

Zeitplan

Freitag, 17.03.2017
 
14.00 Uhr (06.00 Uhr MEZ): Skeleton Frauen
18.00 Uhr (10.00 Uhr MEZ): Skeleton Männer
 
Samstag, 18.03.2017
 
14.00 Uhr (06.00 Uhr MEZ): Frauenbob
18.00 Uhr (10.00 Uhr MEZ): Zweierbob Männer
 
Sonntag, 19.02.2017
 
15.30 Uhr (07.30 Uhr MEZ): Viererbob

Deutsche und Bayerische Meisterschaften: Tiefster Winter zum Saisonabschluss

Da Regen und Wärme die Bahn in Unterammergau zu stark in Mitleidenschaft gezogen hatten, mussten die Naturbahnrodler für ihre Titelkämpfe um den Deutschen und Bayerischen Meistertitel nach Südtirol ausweichen.

Da Regen und Wärme die Bahn in Unterammergau zu stark in Mitleidenschaft gezogen hatten, mussten die Naturbahnrodler für ihre Titelkämpfe um den Deutschen und Bayerischen Meistertitel nach Südtirol ausweichen. In Moos im Passeier erwartete sie dann ein gewaltiger Wintereinbruch, der Athleten, Betreuern und Veranstaltern alles abverlangte.

„Wir haben den ganzen Tag über geschaufelt und gekehrt“, erzählt Thomas Niemetz vom harten Arbeitstag der Helfer. Zum Glück waren die Veranstalter des WSV Unterammergau sowie alle anderen Betreuer aber höchst motiviert und zauberten trotz permanentem Schneefall eine perfekte Bahn für die Sportler.

Auf dieser fuhren viele Altbekannte zum Titel, aber auch zwei Neulinge fanden sich unter den Rodlern. Leo und Luca Niedermair, die zuletzt auf der Seiser Alm bei den FIL Jugendspielen internationale Wettkampfluft geschnuppert hatten, starteten im Passeier auch national. Leo sicherte sich dabei die Titel in der Schülerklasse. Luca wurde in der Juniorenklasse 1 Zweiter hinter dem erfahreneren Florian Limmer.

 

 

Die Titelgewinner

Deutsche Meisterschaft

Bayerische Meisterschaft

Schüler: Leo Niedermair

Schüler: Leo Niedermair

Jugend w: Sarah Schiller

Jugend w: Sarah Schiller

Junioren w: Lisa Walch

Junioren w: Lisa Walch

Junioren 1 m: Florian Limmer

Junioren 1 m: Florian Limmer

Junioren 2 m: Oliver Schiller

Junioren 2 m: Oliver Schiller

Damen: nicht vergeben

Damen: Michaela Niemetz

Herren: Marius Schmelzer

Herren: Marius Schmelzer

Senioren: Hubert Erb

Senioren: Hubert Erb

 

 

FIL Jugendspiele: Beeindruckend und motivierend

Schwer beeindruckt waren die jüngsten Naturbahnrodler von den 29. FIL Jugendspielen auf der Seiser Alm in Südtirol.

Schwer beeindruckt waren die jüngsten Naturbahnrodler von den 29. FIL Jugendspielen auf der Seiser Alm in Südtirol. Den 117 Nachwuchsrodlern aus zehn Nationen wurden ein Rahmenprogramm und Wettkämpfe auf allerhöchstem Niveau geboten. Sportlich waren die Gastgeber aus Italien klar überlegen. Der heimische Nachwuchs nimmt aber einen großen Motivationsschub mit nach Hause.

„Wir konnten nicht mehr erwarten“, erklärt Thomas Niemetz vom BSD die mittemäßigen, sportlichen Ergebnisse. „Unser Team bestand fast ausschließlich aus Athleten, die erst heuer mit dem Rodeln angefangen haben.“ Vor allem Gastgeberland Italien hat da Jahre Trainingsvorsprung.

Dennoch zieht Niemetz ein positives Fazit: „Sarah Schiller hat sich von Lauf zu Lauf verbessert und überzeugt vor allem durch eine gute Eigenanalyse.“ Die junge Unterammergauerin weiß genau, wo sie auf der Bahn ihre Zeit liegen lässt und wie sie dies verbessern kann. Ähnlich ist es auch bei Leo Niedermaier, der als Siebter der Schüler zwei das beste Resultat für die deutsche Mannschaft einfuhr.

Wichtiger als die Ergebnisse war Niemetz aber ohnehin die internationale Erfahrung, die die Kinder in Italien machen konnten: „Ein solcher Event ist Motivation pur.“ Ob die top präparierte Bahn, die stimmungsvolle Eröffnung oder die Spiele-Challenge am Nachmittag: All das macht Lust auf mehr. „Besonders schön war, dass die Gruppen beim Spielenachmittag bunt durchgemischt wurden und sich so alle Nationen untereinander kennenlernen konnten“, erzählt Niemetz.

Schlussendlich haben alle einen großen Motivationsschub bekommen, um sich für eine Zukunft im internationalen Rodelsport fit zu machen und dort die neu gewonnenen Freunde wiederzusehen.

„Danke Königssee“

IBSF-Präsident Ivo Ferriani fehlen die Worte

Schönau am Königssee (bsd/27.02.2016) 18 Medaillen sind vergeben. Die geehrten Sportler kommen aus sieben verschiedenen Nationen. Alle Athleten freuen sich über die gelungenen BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften am Königssee, aber einer freut sich am meisten.

Schönau am Königssee (bsd/27.02.2016) 18 Medaillen sind vergeben. Die geehrten Sportler kommen aus sieben verschiedenen Nationen. Alle Athleten freuen sich über die gelungenen BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften am Königssee, aber einer freut sich am meisten: „Als ich die Entscheidung getroffen habe, mit der WM 2017 nicht nach Sochi zu gehen, war die einzig wirkliche Lösung Königssee“, resümiert IBSF-Präsident Ivo Ferriani. „Hier liegt die Professionalität, hier liegt das Herz.“

In nur sieben Wochen haben die Verantwortlichen der Deutsche Post Eisarena Königssee das Unmögliche möglich gemacht. Sportler, Trainer, Funktionäre – alle bestätigen in Gesprächen, dass Königssee die einzige Bahn auf der Welt sei, die das schaffen konnte: Weltmeisterschaften mit Herz, guter Organisation und unglaublicher Stimmung. Ivo Ferriani ist gerührt: „Es ist überschön, ich habe keine Worte. Danke Königssee!“

Danke für 14 Tage spannende Wettkämpfe, gute Unterhaltung und Sport zum Anfassen. „Wir hätten auch nach Nordamerika fliegen können, aber das wäre teurer und komplizierter gewesen“, erklärt der IBSF-Präsident noch einmal seine Entscheidung. „Die Gesamtanalyse hat uns bestätigt, Königssee war die beste Entscheidung.“

Die Entscheidung, beim Historischen Bobrennen mitzufahren, hat Ivo Ferriani auch nicht bereut. Zusammen mit dem Generalsekretär des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland, Thomas Schwab, ist er in einen Siropaes-Bob aus dem Jahr 1973 gestiegen. „Es ist fantastisch“, strahlt Ferriani im Ziel. „Da werde ich wieder zum Kind.“
Dabei ist der IBSF-Präsident 30 Jahre nicht mehr am Königssee gefahren, obwohl er noch fast jedes Jahr einen Lauf an einer anderen Bahn absolviert. Ob neuer Schlitten oder alter spielt für ihn keine Rolle. „Ich habe auf den alten Schlitten in Cortina das Bobfahren gelernt – von ganz oben. Ich habe gelernt, die Lenkung zu nutzen. Ich weiß, was überleben bedeutet“, zwinkert er. „Die neuen Bobs sind viel feinfühliger, aber ich kann auch noch mit den alten fahren.“

Ob die aktuellen Weltmeister auch mit den alten Bobs fahren können, ist nicht bekannt, aber ihre aktuellen Geräte haben sie bestens unter Kontrolle. Deshalb haben sie sich auch mit Recht feiern lassen. Danke Königssee!

 

Bild: Jürgen Wassmuth

Bob: BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM am Königssee

Endergebnis Viererbob: Doppelweltmeistertitel und Dreifachtriumph für Deutschland

Königssee (bsd/26.02.2017) Am zweiten Wochenende der BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM 2017 am Königssee wurden die Weltmeistertitel im Skeleton sowie im Viererbob ermittelt. Nach den sensationellen Erfolgen der deutschen Skeletonis – einmal Gold und zweimal Silber – beendeten die Viererbobs der Männer die WM mit einem Doppelweltmeistertitel und insgesamt drei Medaillen.

Königssee (bsd/26.02.2017) Am zweiten Wochenende der BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM 2017 am Königssee wurden die Weltmeistertitel im Skeleton sowie im Viererbob ermittelt. Nach den sensationellen Erfolgen der deutschen Skeletonis – einmal Gold und zweimal Silber – beendeten die Viererbobs der Männer die WM mit einem Doppelweltmeistertitel und insgesamt drei Medaillen.

Erstmals in der Geschichte des Bobsports fuhren zwei Teams gleichzeitig auf den ersten Platz und holten zwei Goldmedaillen für Deutschland – das Team um Johannes Lochner als auch das Team um Francesco Friedrich, der sich nun Doppelweltmeister 2017 (2er- und 4er-Bob) nennen darf. Das Team um Nico Walther holte sich Bronze und machte somit den Dreifachtriumph für Deutschland perfekt.

O-Ton Johannes Lochner und Francesco Friedrich -->

 

O-Ton Francesco Friedrich -->


Das vierte deutsche Team um Juniorenweltmeister Bennet Buchmüller fuhr bei ihrer ersten Weltmeisterschaft auf den 20. Platz.

Auflistung der deutschen Bob-Athleten

1. Platz: Team Johannes Lochner (Kagerhuber/Bluhm/Rasp)
1. Platz: Team Francesco Friedrich (Bauer/Grothkopp/Margis)
3. Platz: Team Nico Walther (Kuske/Korona/Franke)
20. Platz: Team Bennet Buchmüller (Krenz/Scherer/Laurenz)

Zur Ergebnisliste -->