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NEWS

Bob: Nico Walther holt sich zweiten Saisonsieg beim Viererbob in Park City

• Viererbob-Team Walther gewinnt mit 3 hundertstel Sekunden Vorsprung
• Team Lochner fährt nach Führung im ersten Lauf auf Platz 4
• Team Friedrich wird 9ter

Park City (bsd/18.11.2017) Für den deutschen Bobpiloten Nico Walther könnte die Olympiasaison 2017/18 kaum besser starten. In der vergangenen Woche holte sich der WM-Dritte von 2017 souverän den Sieg im ersten Zweierbob-Rennen der Saison in Lake Placid.

Beim zweiten Weltcupwochenende in Park City gewann er mit drei hundertstel Sekunden zusätzlich noch den ersten Viererbob-Wettkampf im US-amerikanischen Park City. Für Nico Walther ein super Einstieg in den Olympiawinter: „Es war ein extrem enges Rennen. Ich denke, das zeigt bereits, was uns diesen Winter erwartet. Wir sind froh, dass wir in Park City gewonnen haben und hoffen, dass die Saison so weitergeht.“

--> O-Ton Nico Walther


Das zweite deutsche Team um Johannes Lochner lag nach dem ersten Lauf noch in Führung. Er musste sich jedoch aufgrund der zeitlich sehr eng beieinanderliegenden Platzierungen geschlagen geben. Mit gerade einmal sieben hundertstel Sekunden fiel er auf Platz vier zurück.

Das dritte deutsche Team um Francesco Friedrich konnte mit dem neunten Platz zwar noch in die Top-Ten-Wertung fahren, blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück.

Das Podest teilten sich mit Nico Walther die starken kanadischen Teams um Justin Kripps (+ 0,03 Sek.) und Chris Spring (+ 0,06 Sek.).

Cheftrainer René Spies ist wie bereits bei den Frauen mit dem Ergebnis im Viererbob sehr zufrieden: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir im ersten Viererbob-Rennen gleich den ersten Sieg durch Nico Walther holen konnten. Johannes Lochner lag lange auf dem Medaillenplatz, für den nur sieben hundertstel Sekunden gefehlt haben. Er hat jedoch fahrerische Reserven, die er sicherlich morgen beim zweiten Rennen zeigen wird. Francesco Friedrich ist in beiden Läufen der Mittelteil nicht gelungen, aber das kann er morgen sicher besser machen.“

--> O-Ton René Spies


Am Sonntag, 19. November 2017, startet um 00.00 Uhr (MEZ) das zweite Viererbob-Rennen in Park City. (lr)

Auflistung der deutschen Bob-Athleten


1. Platz: Nico Walther/Kevin Kuske/Christian Poser/Eric Franke
4. Platz: Johannes Lochner/Marc Rademacher/Christopher Weber/Christian Rasp
9. Platz: Francesco Friedrich/Jannis Bäcker/Martin Grothkopp/Thorsten Margis


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Bob: Drei Top-Ten-Platzierungen für die deutschen Frauen

• Team Schneider/Buckwitz nur knapp am Podest vorbei
• Team Jamanka/Nolte wird 6ter, Köhler/Strack fahren auf den 8. Platz
• Dreifach-Führung der Nordamerikanerinnen

Park City (bsd/18.11.2017) Für das deutsche Frauenbobteam um die drei Pilotinnen Stephanie Schneider, Mariama Jamanka und Anna Köhler startete in der vergangenen Woche in Lake Placid die Olympiasaison mit einem sehr guten Endergebnis. Mit den Plätzen drei, fünf und 12 ließen die deutschen Damen durchaus aufhorchen.

An diesem Wochenende stand nun der zweite Weltcup im US-amerikanischen Park City auf dem Programm. Das beste deutsche Team waren wie bereits in Lake Placid Stephanie Schneider und Lisa-Marie Buckwitz. Mit 13 hundertstel Sekunden Rückstand auf die Drittplatzierte verpassten sie leider das Podest und fuhren auf den vierten Rang. Für Pilotin Stephanie Schneider war es das erste Rennen auf der Bahn in Park City: „Mit der Platzierung sind wir sehr zufrieden, vor allem mit dem zweiten Lauf und den Startzeiten. Leider haben wir im ersten Lauf einen größeren Fehler eingebaut, aber für sechs Trainingsfahrten ist es ein super Ergebnis“, so Stephanie Schneider.

--> O-Ton Stephanie Schneider


Das zweite deutsche Team um Mariama Jamanka und Erline Nolte belegte den fünften Platz und sind wie bereits in der vergangenen Woche ganz vorne im Klassement mit dabei.
Im Vergleich zum ersten Weltcup in Lake Placid konnte sich die dritte deutsche Pilotin Anna Köhler am meisten verbessern. Sie fuhr an diesem Wochenende mit Anschieberin Ann-Christin Strack und belegte Rang 8 – letzte Woche war sie 12te.

Cheftrainer René Spies ist mit dem Ergebnis seines Teams mehr als zufrieden: „Der vierte Platz für Stephanie Schneider, die zuvor noch nie auf dieser Bahn gefahren ist, ist ein überragendes Ergebnis für mich. Auch Mariama Jamanka ist mit ihrem sechsten Platz vorne mit dabei, auch wenn sie selber nicht ganz zufrieden ist. Die große Überraschung war heute sicherlich Anna Köhler mit Platz 8, die auch das erste Mal auf dieser Bahn gefahren ist. Für die Bahn in Whistler werden wir uns ganz individuell und aufmerksam vorbereiten. Aber ich denke, dass wir uns dieses Jahr die fahrerische Klasse erarbeiten, um auch auf schwierigen Bahnen wie Whistler gut fahren zu können.“

--> O-Ton Cheftrainer René Spies


Das Podest reservierten sich erneut die Topfavoritinnen aus Nordamerika. Den Sieg holte sich die US-Amerikanerin Jamie Greubel Poser mit Anschieberin Lauren Gibbs. Zweite wurde das Team um Kaillie Humphries und Melissa Lotholz aus Kanada, auf den dritten Platz fuhren Elana Meyers Taylor und Lolo Jones (USA).

Nächste Woche steht das letzte der drei Überseerennen im kanadischen Whistler an. Am 25. November 2017 startet um 03.00 Uhr (MEZ) der erste Lauf der Frauen. (lr)

 

 

Auflistung der deutschen Bob-Athletinnen

 

4. Platz: Stephanie Schneider/Lisa-Marie Buckwitz
6. Platz: Mariama Jamanka/Erline Nolte
8. Platz: Anna Köhler/Ann-Christin Strack

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Bob/Skeleton: Stimmen zum 2. Weltcup in Park City (USA)

Park City (bsd/17.11.2017) Vom 17. bis 19. November 2017 findet der zweite Weltcup der BMW IBSF Bob- und Skeleton-Rennserie 2017/18 im US-amerikanischen Park City statt. Für die Athleten und Trainer des BSD stand in den letzten Tagen vor allem die Erarbeitung der Bahn auf dem Programm, die zu einer der schnellsten weltweit gehört – ab Kurve 6 werden bereits Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h erreicht, die es zu meistern gilt.

Hören Sie rein in die O-Töne unserer Trainer und Sportler und erfahren Sie News aus erster Hand.

 

O-Töne:


Skeleton


Tina Hermann

Jacqueline Lölling

Christopher Grotheer

Axel Jungk

Cheftrainer Jens Müller

 

Bob

Johannes Lochner

Stephanie Schneider

Cheftrainer Rene Spies

 

Bob/Skeleton: 2. BMW IBSF World Cup in Park City (USA), 17. – 19.11.17

• BMW IBSF World Cup geht in die zweite Runde
• Zwei Viererbob-Weltcups in Park City
• Skeletonis wollen wieder ähnlich gut in Fahrt kommen wie zuletzt 2016

Park City (bsd/14.11.2017) Nachdem beim Auftakt zum BMW IBSF Weltcup am 9. und 10. November in Lake Placid (USA) auf Grund der Eisqualität nur zwei Zweierbob Weltcups gefahren werden konnten, kommt am Wochenende vom 17. bis 19. November in Park City (USA)  dafür zweimal der große Schlitten zum Einsatz.

Zuletzt fand am 15. und 16. Januar 2016 ein IBSF Weltcup in Park City statt. Damals wurden auch zwei Viererbob-Rennen und kein Zweier gefahren. Für das BSD-Team war der Weltcup mit zwei Siegen und drei weiteren Podestplätzen damals sehr erfolgreich. Tina Hermann im Skeleton der Damen und Nico Walther beim ersten Vierer-Weltcup konnten ganz oben auf das Podium fahren. Aber auch Max Arndt mit zweimal Platz Zwei und Axel Jungk mit einem dritten Rang beim Skeleton der Männer überzeugten.



Bob Cheftrainer René Spies: „Die Temperaturen sind, wie in Lake Placid, tagsüber wieder sehr hoch und mit Sonnenschein und um die 13 Grad. Die Bahn ist trotzdem in einem sehr guten Zustand. Die Eisqualität ist gut. Wir müssen abwarten wie sich das mit den vielen Viererbobs über die Woche entwickelt. Es soll die ganze Woche relativ warm bleiben. Wir sind aber guter Dinge, alle sind gesund und optimistisch. Wir freuen uns auf den zweiten Weltcup hier in den USA. Wir wollen das Ergebnis des zweiten Zweierbob-Weltcups in Lake Placid revidieren und hier in Park City wieder um die Medaillen fahren.“

Skeleton Cheftrainer Jens Müller: „Ein Teil unserer Schlittenkisten, mit dem ganzen Material, ist beim Verladen in Lake Placid abgestürzt. Jetzt waren wir schon etwas nervös wegen der zu erwartenden Schäden an unseren Sportgeräten. Doch als wir die Kisten vor dem ersten Training hier in Park City ausgepackt haben, konnten wir zum Glück keine größeren Schäden feststellen. Nun hoffen wir, dass wir in Park City wieder ähnlich gut wie 2016 in Fahrt kommen. Normalerweise ist uns die Bahn ja immer recht gut gelegen.“



BSD-Nominierungen:

Skeleton:
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Tina Hermann (WSV Königssee)
Sophia Griebel (RT Suhl)
Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BSR Oberhof)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Frauenbob:
Mariama Jamanka (BRC Thüringen) und Erline Nolte (BSC Winterberg)
Stephanie Schneider (BSC Sachsen Oberbärenburg) und Lisa Buckwitz (SC Potsdam)
Anna Köhler und  Ann-Christin Strack (BSC Winterberg)

Viererbob:
Francesco Friedrich, Martin Grothkopp (beide BSC Sachsen Oberbärenburg), Jannis Bäcker (BSC Winterberg)  und Thorsten Margis (SV Halle)
Nico Walther, Eric Franke (beide BSC Sachsen Oberbärenburg), Kevin Kuske und Christian Poser (beide SC Potsdam)
Johannes Lochner, Christopher Weber (beide BC Stuttgart Solitude), Marc Rademacher  (BC Bad Feilnbach) und Christian Rasp (WSV Königssee)


Zeitplan:

Freitag, 17. November 2017
20.00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Skeleton Frauen
23.00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Viererbob

Samstag, 18. November 2017
02.00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Frauenbob
20:00 Uhr (MEZ)     BMW IBSF World Cup, Skeleton Männer

Sonntag, 19. November 2017
0.00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Viererbob


Bahn-Informationen Park City:

Land: United States of America
Name der Bahn: Utah Olympic Park
Olympische Winterspiele: 2002
Gesamtlänge: 1570 m
Wettkampflänge: 1335 m
Starthöhe: 2232 m
Zielhöhe: 2128 m
Maximalgefälle: 15 %
Durchschnittsgefälle: 8 %
Höhenunterschied: 104 m
Zahl der Kurven: 15

Skeleton: Dominante Vorstellung in Übersee

• Zweimal Doppelsieg
• Fernstädt und Keisinger überragen
• Halbzeit beim ICC der Skeletonis

Calgary (bsd/14.11.2017) Das ICC-Team der deutschen Skeletonis startete in der vergangenen Woche im kanadischen Whistler in die neue Wintersaison 2017/18. Das Team um Junioren-Bundestrainer David Lingmann konnte auf der schwierigen Olympiabahn von 2010 der Konkurrenz deutlich Einhalt bieten. Auch beim dritten und vierten IntercontinentalCup in Calgary dominierte das deutsche Team.

Am Sonntag (12.11.) feierte Felix Keisinger den ersten ICC-Sieg seiner jungen Karriere. Kilian v. Schleinitz und Michael Zachrau belegten die Plätze vier und fünf. Bei den Frauen behielt Anna Fernstädt ihre gute Form bei und gewann vor den Kanadierinnen Madison Charney (+0.15 Sek) und Lanette Prediger (+0.19 Sek). Janine Becker steigerte sich im Vergleich zur Vorwoche und fuhr mit einem sechsten Platz ihr bisher bestes Ergebnis in dieser Saison ein.

Beim vierten IntercontinentalCup am Montag (13.11.) fuhren wie bereits in Whistler alle drei Männer auf das Podest. Den Doppelsieg holte sich Felix Keisinger knapp vor Michael Zachrau (+0.05 Sek) und Kilian v. Schleinitz (+0.32 Sek). Ebenfalls entschied Anna Fernstädt das Rennen für sich und verlässt Kanada mit drei von möglichen vier Siegen. Janine Becker konnte die Form des Vortages nicht halten und fuhr auf den elften Rang.

Die Trainer David Lingmann und Anja Selbach zeigten sich sehr zufrieden mit den starken Leistungen ihrer Athleten: „Zum Abschluss gab es heute viermal die Hymne, und das in Übersee. Ich bin verdammt stolz auf die Leistungen unsere Mädels und Jungs.“

 

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Rennrodeln: 1. Viessmann Weltcup in Igls (17. – 19. 11.2017)

• Start in den Olympia-Winter
• FIL meldet Rekordbeteiligung: 31 Nationen
• BSD-Männer wollen WM-Revanche

Igls (bsd/14.11.2017) Mit der Rekordbeteiligung von 31 Nationen startet der Viessmann Rennrodel Weltcup in Innsbruck-Igls in die Olympia-Saison 2017/2018. 71 Herren, 65 Damen, 36 Doppelsitzer und 15 Team-Staffeln sind gemeldet. 

Igls bildet die erste von neun Weltcupstationen in der Viessmann-Serie, die in diesem Winter ihr 40-jähriges Jubiläum feiert. Die Saison wird mit den XXIII. Olympischen Winterspielen vom 9. bis 25. Februar 2018 im südkoreanischen PyeongChang ihren Höhepunkt finden.

Am Freitag, 17. November ab 9.30 Uhr findet mit dem Nationencup die Weltcup-Qualifikation statt. Die jeweils zwölf schnellsten Damen und Doppelsitzer sowie die 15 schnellsten Herren der vergangenen Saison sind bereits für den Weltcupauftakt nominiert. Sie fahren am Freitag ab 14.30 Uhr das Training der Gesetzten-Gruppe.

Die BSD-Athletinnen und Athleten gehören zu den Favoriten in allen Disziplinen. Bei den Damen muss man vor allem die Olympiasiegerinnen Natalie Geisenberger (2014) und Tatjana Hüfner (2010) auf der Rechnung haben. Hüfner wurde im vergangenen Winter in Igls zum fünften Mal Weltmeisterin im Einsitzer. Bei den Doppelsitzern holten sich Toni Eggert und Sascha Benecken WM-Gold an gleicher Stelle und das vor den weiteren deutschen Duos Wendl/Arlt und Geueke/Gamm.

Am schwierigsten dürfte es für die BSD-Männer im Einsitzer werden. Auf Lokalmatador und Igls-Weltmeister Wolfgang Kindl ruhen die Hoffnungen des Gastgebers Österreich. Russland hat mit Weltcupsieger Roman Repilov sowie dem WM-Zweiten und Europameister Semen Pavlichenko gleich zwei heiße Eisen im Feuer. Doch der WM-Vierte Johannes Ludwig, Olympiasieger Felix Loch und Andi Langenhan (sieben Weltcupsiege) wollen die Revanche für die Medaillenlose Herren-WM im vergangenen Winter in Igls.

Cheftrainer Norbert Loch: „Wir fahren sehr gerne in Igls, haben dort schon sehr schöne Erfolge einfahren können und freuen uns jetzt auf den Weltcupstart. Wir wollen beim Auftakt in den Viessmann-Weltcup vor allem auch bei den Männern erfolgreich in den Olympiawinter starten.“

BSD-Nominierungen

Damen
Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)

Herren
Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis)
Johannes Ludwig (BRC Oberhof)
Ralf Palik (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
Julian von Schleinitz (WSV Königssee)

Doppelsitzer
Toni Eggert / Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/RT Suhl)
Tobias Wendl / Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke / David Gamm (BSC Winterberg)

Nationencup
Jessica Tiebel (RRV Altenberg)
Christian Paffe (BRC Hallenberg)
Florian Löffler/Florian Berkes (RRV Sonneberg-Schalkau / RT Suhl)

Zeitplan

Freitag, 17. November 2017

09.30 Uhr  Nationencup
14.30 Uhr  Training Gesetzten-Gruppe

Samstag, 18. November 2017

10.30 Uhr  Viessmann Weltcup Damen, 1. Lauf
11.50 Uhr  Viessmann Weltcup Damen, 2. Lauf

13:10 Uhr   Viessmann Weltcup Doppelsitzer, 1. Lauf
14.30 Uhr  Viessmann Weltcup Doppelsitzer, 2. Lauf

Sonntag, 19. November 2017

10.15 Uhr  Viessmann Weltcup Herren Einsitzer, 1. Lauf
11.50 Uhr  Viessmann Weltcup Herren Einsitzer, 2. Lauf

13.45 Uhr  Team-Staffel Weltcup

Bahn-Informationen Igls

Land: AUT (Österreich)
Name der Bahn:  Olympia Eiskanal Innsbruck
Gesamtlänge: 1478 m
Wettkampflänge: Herren:  1227 m Länge, 14 Kurven
Damen:  817 m Länge, 10 Kurven
Starthöhe: 1124 m
Zielhöhe:  1006 m
Maximalgefälle: 18  %
Durchschnittsgefälle:  9 %
Höhenunterschied:  124 m
Zahl der Kurven: 14

 

BSD: Herzlichen Glückwunsch Wolfgang Hoppe

• Der BSD gratuliert
• Wolfgang Hoppe wird 60
• „eine herausragende Persönlichkeit im BSD“

Berchtesgaden (bsd/13.11.2017) Der BSD gratuliert seinem Trainer und erfolglreichen Bobpiloten Wolfgang Hoppe recht herzlich zum 60er, den er am Dienstag, 14. November feiert.


Wolfgang Hoppe – oder „Hoppfried“ – wie Freunde den erfolgreichen Bobpiloten und späteren Bobtrainer nennen, wurde am 14. November 1957 in Apolda geboren.
Mit insgesamt 36 Medaillen, davon 17 goldene bei internationalen Meisterschaften ist Wolfgang Hoppe heute noch der erfolgreichste Bobpilot der Welt.


Familie Hoppe kommt aus dem Rennsport. Auch bei Wolfgang deutete alles auf eine Motorrad-Karriere hin, denn sein Vater Werner war mehrmals DDR-Meister im Motocross. Wolfgang Hoppes Bruder Heinz brachte es mit 37 Meistertiteln zum Rekordmeister der DDR Motocross-Szene.


Doch Wolfgang Hoppe entschied sich für die Leichtathletik. Für den SC Turbine Erfurt wurde er 1976 Zweiter der DDR-Jugendmeisterschaften im Zehnkampf. 1981 wechselte der gelernte Maschinenbauer dann zum Bobsport. Zunächst begann Hoppe als Anschieber. Sein Trainer in Oberhof war von Anfang an Raimund Bethge, der später als Cheftrainer beim Bob- und Schlittenverbandes (BSD) Geschichte schrieb und die Gesamtdeutsche-Mannschaft als Bundestrainer formte.


In nur drei Jahren im Bobsport arbeitete Wolfgang Hoppe sich nicht nur an die Pilotenposition vor, sondern auch an die Weltspitze. Schon 1984 holte er in Sarajevo Olympia-Gold im Zweier- und Vierer-Bob und das trotz eines Bandscheibenvorfalls, der ihm schwer zu schaffen machte.


Vier Jahre später in Calgary holte „Hoppfried“ im kleinen und großen Schlitten olympisches Silber. Hoppe hatte in Calgary 1988 zweimal Pech. Im Zweierbewerb fehlte Stamm-Anschieber Dietmar Schauerhammer und im Viererbob musste er nach dem vielbejubelten jamaikanischen Bob antreten. Dieser stürzte und beschädigte die Bahn enorm. Nach einstündiger Unterbrechung mit Abfall der Eisqualität, verpasste der favorisierte Hoppe-Vierer die Goldmedaille um sieben Hundertstelsekunden.


Doch Wolfgang Hoppe startete noch einmal durch und krönte seine olympische Medaillenbilanz mit der Silbermedaille 1992 im französischen Albertville und mit Bronze 1994 im norwegischen Lillehammer, beides im Viererbob.

Zu den olympischen Medaillen kommen noch fünf WM-Titel, drei im Viererbob (1984, 1990 und 1997) und zwei Zweierbob (1985 und 1986) hinzu.
1998 beendete der Ausnahmeathlet seine Karriere und schlug die Trainer-Laufbahn beim BSD ein.

In Albertville war Hoppe bei der Eröffnungsfeier zu den Olympischen Winterspielen der Fahnenträger der ersten gesamtdeutschen Olympiamannschaft.

Der BSD-Vorstandsvorsitzende Thomas Schwab bezeichnet Wolfgang Hoppe als „eine der herausragenden Persönlichkeiten im BSD. Wolfgang war nicht nur als Athlet einer unserer Leistungsträger, sondern hat sich auch in seiner anschließenden Trainerkarriere um den Bobsport mehr als verdient gemacht. Wir wünschen ihm und seiner Familie alles Gute, noch lange beste Gesundheit und natürlich viel Spaß mit seiner Familie und seinen Enkelkindern.“

 

Bob: Gelungener Saisonauftakt für das EC-Team

• Acht von zwölf Podestplätze für Team Deutschland
• Beierl und Bracher gewinnen Doppel-EC

Lillehammer (bsd/13.11.2017) Das BSD Europacup-Team startete am Samstag und Sonntag mit einem gelungenen Auftakt in die neue Saison. Das Team um Junioren-Bundestrainer Matthias Höpfner beendete den Doppel-Europacup im norwegischen Lillehammer mit acht von insgesamt zwölf möglichen Podestplätzen.

Die Frauen konnten jeweils am Samstag und Sonntag mit zwei Podestplätzen aufzeigen. Am ersten Tag sicherte sich Christin Senkel mit ihrer Anschieberin Franziska Bertels den zweiten Platz. Auf den dritten Rang fuhren ihre Teamkolleginnen Kim Kalicki/Lisa-Marie Gericke (+ 0,6 Sek.). Bob-Rookie Laura Nolte verpasste mit ihrer Anschieberin Vanessa Mark mit Platz vier (+ 0,71 Sek.) nur knapp das Podest, komplettierte jedoch das gute deutsche Ergebnis.  

Am Sonntag tauschten Senkel und Nolte ihre Platzierungen vom Tag zuvor: Nolte holte sich in ihrem erst zweiten Europacup-Rennen ihren ersten Podestplatz (2./+ 0,72 Sek.) und verwies ihre Teamkolleginnen Kalicki/Gericke (3. /+ 0,92 Sek.) und Senkel/Bertels (4./ + 1,05 Sek.) auf die hinteren Plätze. Geschlagen geben mussten sich die deutschen Mädels immer nur der Österreicherin Katrin Beierl.

Auch die Männer zeigten sowohl am Samstag als auch am Sonntag mit guten Leistungen auf: Beim Sieg von Clemens Bracher (SUI) holte sich Richard Oelsner mit seinem Anschieber Alexander Schüller den zweiten Platz (+ 0,44 Sek.) vor Romain Heinrich (3./+ 0,54 Sek.). Die weiteren Deutschen um Bennet Buchmüller/Issam Ammour, Pablo Nolte/Matthias Sommer und Christoph Hafer/Markus Reichle platzierten sich auf den Plätzen 6, 8 und 11.
Am Sonntag konnten die Schützlinge Matthias Höpfner noch einen drauflegen und holten sich zwei Podestplätze. Beim erneuten Sieg von Clemens Bracher (SUI) platzierte sich das Team Buchmüller/Krenz mit 0,32 Sekunden Rückstand auf Platz zwei (+0,32 Sek.). Dritter wurde das Team Hafer/Schneider (+ 0,41 Sek.).

Matthias Höpfner war mit dem Saisonauftakt mehr als zufrieden: „Wir haben mit der geringsten Anzahl an Trainingsläufen ein gutes Mannschaftsergebnis erreicht. Bei allen Piloten war von Lauf zu Lauf eine fahrerische Steigerung zu sehen. Besonders positiv stimmen mich die sehr guten Startleistungen. Im Zuge des Doppel-Europacups konnten alle Athleten mit sehr guten Leistungen überzeugen“, so der Junioren-Bundestrainer.

Der nächste Europacup findet vom 23. bis 25. November 2017 in Altenberg statt.

 

 

Rennrodeln: Olympia-Qualifikation hat begonnen

• Etablierte Athleten überzeugten
• Loch, Ludwig, Geisenberger und Wendl/Arlt haben Nase vorne

PyeongChang (bsd/11.11.2017) Mit einem offiziellen Staffel-Test aller Nationen ging am Samstag, 11. November die Internationale Trainingswoche (ITW) des Welt-Rennrodelverbandes FIL auf der neuen Olympiabahn im koreanischen PyeongChang zu Ende.

Genau 90 Tage vor der Eröffnungsfeier zu den XXIII. Olympischen Winterspielen, am 9. Februar 2018, trainierten noch einmal über 150 Athletinnen und Athleten aus 29 Nationen. Für den Staffel-Trainings-Wettkampf hatten 27 Teams gemeldet.

Das BSD-Team von Cheftrainer Norbert Loch bestritt im Rahmen der zehn Trainingstage im Alpensia Sliding Centre zwei interne Qualifikationsrennen für die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen. Es dürfen für Deutschland nur drei Herren Einsitzer, drei Damen Einsitzer und zwei Doppelsitzer bei den Olympischen Winterspielen im Februar 2018 in  PyeongChang teilnehmen. Von den ersten fünf Saisonweltcups gehen für die Sportlerinnen und Sportler noch vier Leistungen in die Qualifikation mit ein. Bis Weihnachten steht dann das Rennrodel-Olympiateam.

Nach den beiden ersten Qualifikationsrennen haben derzeit Felix Loch und Andi Langenhan (beide punktgleich) sowie Natalie Geisenberger und das Doppel Wendl/Arlt die Nase vorne im internen Wettkampf. Es wurden drei Rennen, bei einem Streichresultat gefahren.

Cheftrainer Norbert Loch resümierte: „Trotz wechselhafter Witterungsbedingungen konnten faire Wettbewerbe ausgetragen werden. Auf Grund der geografisch nahen Lage zum Meer, muss man in PyeongChang oftmals mit hoher Luftfeuchtigkeit und wechselhaftem Wetter rechnen. Wir haben aber eine sehr gute Trainingswoche hinter uns. Die Bahncrew hat gut gearbeitet. Alle BSD-Rodler haben die anspruchsvolle Bahn am Ende sehr gut gemeistert und sind bestens auf die Spiele im Februar vorbereitet.“

O-Ton Norbert Loch ->

 

 

 

 

Bob: Lochner/Weber mit Platz 6 bestes deutsches Team beim Zweierbob in Lake Placid

• Drei deutsche Top Ten-Platzierungen
• Lochner/Weber auf Platz 6, Friedrich/Grothkopp und Walther/Kuske zeitgleich auf Platz 9
• Nordamerikanische 5-fach Führung

Lake Placid (bsd/10.11.2017) Beim zweiten Zweierbob-Wettbewerb der Männer im US-amerikanischen Lake Placid hatten die Nordamerikaner eindeutig die Nase vorn. Der gestrige Drittplatzierte Codie Bascue holte sich den heutigen Sieg im Zweierbob mit 11 hundertstel Sekunden Vorsprung vor dem Kanadier Justin Kripps und Bascues Teamkollegen Justin Olsen (+ 0.40 Sek). Danach reihten sich noch Nick Cunningham (USA) auf Platz vier und Chris Spring aus Kanada ein.

Erst danach mischte sich auch das restliche internationale Feld in die Rangwertung ein. Auf den sechsten Platz fuhr Johannes Lochner mit Anschieber Christopher Weber als bester deutscher Pilot: "Nach der gestrigen Platzierung mussten wir unser System nochmal umändern. Es hat zwar gut funktioniert, aber bis Olympia wird es sicherlich noch sehr viel Arbeit werden. Die Start- und die Fahrlinie passen mittleweile sehr gut, alles andere werden wir auch noch hinbekommen."

--> O-Ton Johannes Lochner


Francesco Friedrich/Martin Grothkopp und Nico Walther/Kevin Kuske landeten zeitgleich auf dem neunten Rang. "Gestern war einfach ein Tag, an dem alles zusammengepasst hat und heute hingegen wieder weniger. Im ersten Lauf hatten wir ziemlich grobe Fahrfehler, aber im zweiten Lauf waren wir nicht so schlecht unterwegs. Wir freuen uns jetzt auf den Viererbob in Park City nächste Woche", so das Statement von Nico Walther.

--> O-Ton Nico Walther

 

In Park City werden nächste Woche am 17. November (23.00 Uhr MEZ) und am 19. November (00.00 Uhr MEZ) zwei Viererbob-Rennen ausgetragen.

 

Auflistung der deutschen Bob-Athleten


6. Platz: Johannes Lochner/Christopher Weber
9. Platz: Francesco Friedrich/Martin Grothkopp
9. Platz: Nico Walther/Kevin Kuske

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