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BSD: Management-Seminar für Weltcup-Trainer
„Rennrodel-Trainer arbeiten engagiert und motiviert“

Erlangen (bsd/24.05.2017) Nach der BSD-Führung und dem Trainerteam im Skeleton-Weltcup im Jahr 2016, nahmen vom 22. bis zum 24. Mai 2017 die Rennrodel-Trainer an einem individuellen Führungsseminar teil.

 

Erlangen (bsd/24.05.2017)  Vom 22. bis 24. Mai 2017 traf sich das verantwortliche Weltcupteam der Rennrodel-Trainer unter der Leitung von Cheftrainer Norbert Loch zum Führungskräfte-Seminar mit dem Management-Coach Bernd Huber in Erlangen.

Der erfahrene Management-Trainer Huber begleitet die BSD-Führung mittlerweile im dritten Jahr in Teamtrainings und Management-Seminaren und bescheinigte den Rennrodel-Trainern: „Das gesamte Trainer-Team der Rennrodel Nationalmannschaft ist unheimlich interessiert, engagiert und motiviert. Wir haben abends bis 19 und 20 Uhr sehr intensiv gearbeitet und das ganze Team ist während des Seminars noch mehr zusammen gerückt.“

In dem dreitägigen Trainer-Seminar im Novum Hotel LikeApart Erlangen ging es vor allem um die Optimierung der Zusammenarbeit der Trainer untereinander, im Hinblick auf die bevorstehende Olympiasaison und um die Weiterentwicklung der individuellen Führungskompetenzen jedes einzelnen Trainers.


Athletiktrainer Patric Leitner ist überzeugt: „Alle Trainer unseres Teams haben sich gemeinsam, intensiv mit dem Thema Konfliktlösung und Kooperation beschäftigt. Das Seminar hat uns auf jeden Fall viel gebracht.“


Cheftrainer Norbert Loch freut sich: „Bernd Huber hat uns sehr gut mitgenommen während des ganzen Seminars. Wir haben viele interessante Themen besprochen, die wir in der täglichen Arbeit brauchen können. Jeder Einzelne von uns wurde mit seinem individuellen Aufgabenbereich und Führungsstil angesprochen und die Kommunikation untereinander konnte gemeinsam gefördert werden. Ich freue mich auf die neue Saison und die Arbeit mit meinem hoch motivierten Trainerteam.“

BSD: Sommermaßnahmen
Wintersportler werden im Sommer gemacht

Berchtesgaden (bsd/15.05.2017) An allen Stützpunkten und in allen Bob- und Schlitten-sportarten hat das Athletiktraining der Kaderathleten für die Olympiasaison 2017/18 längst begonnen.

Berchtesgaden (bsd/15.05.2017) An allen Stützpunkten und in allen Bob- und Schlitten-sportarten hat das Athletiktraining der Kaderathleten für die Olympiasaison 2017/18 längst begonnen. Knapp neun Monate bleiben noch bis am 9. Februar 2018 im koreanischen PyeongChang die XXIII. Olympischen Winterspiele offiziell eröffnet werden.

Während das Grundlagentraining und verschiedene Trainingslager der einzelnen Trainingsgruppen individuell organisiert und durchgeführt werden, gibt es auch zentrale Trainingsmaßnahmen und Leistungstests zu denen alle BSD-Kaderathletinnen und -athleten der Sportarten und Disziplinen zusammen kommen.

Wie folgt sind die geplanten Sommer-Lehrgänge des BSD im Überblick zu finden:


• 12. bis 16. Juni, Konditionslehrgang Rennrodeln (C-Kader) in Rabenberg
• 19. Juni bis 1. Juli, Eisstart- und Athletiklehrgang Rennrodeln (A- und B-Kader in drei Gruppen nach Disziplinen) in Oberhof
• 29. Juni bis 3. Juli, ZLT (zentraler Leistungstest) Skeleton (A- bis C-Kader) in München (Athletik und Sportmedizinische Untersuchungen)
• 3. bis 7. Juli, Eisstart- und Athletiklehrgang Rennrodeln (C-Kader) in Oberhof
• 2./3. September, ZLT (zentraler Leistungstest) Bob (A- bis C-Kader) in Oberhof
• 11. bis 21. September, Eisstart- und Athletiklehrgang Rennrodeln (A- und B-Kader in drei Gruppen nach Disziplinen) in Schönau a. Königssee
• 12. bis 17. September, Eisstart- und Athletiklehrgang Rennrodeln (C-Kader) in Oberhof
• 15. bis 18. September, ZLT Skeleton (A- bis DC-Kader, Eisstart und Athletik) in Oberhof
• 30. September, Startwettkampf Bob und Skeleton in Oberhof

Die einzelnen Bundesstützpunkte führen  eigene Trainingslager für ihre Athletinnen und Athleten über die Sommermonate durch. Zum Beispiel geht es nach Kienbaum, Zinnowitz, Südtirol, Bad Endorf oder Kroatien. 

Der BSD trauert um Bob-Olympiasieger Steven Holcomb (USA)

Berchtesgaden (bsd/07.05.2017) Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland sowie die ganze Bob- und Schlittensportszene trauern um den 37-jährigen Steven Holcomb, Viererbob-Olympiasieger von 2010, aus den USA.

Berchtesgaden (bsd/07.05.2017) Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland sowie die ganze Bob- und Schlittensportszene trauern um den 37-jährigen Steven Holcomb, Viererbob-Olympiasieger von 2010, aus den USA. Der dreimalige Olympiamedaillengewinner Holcomb lag am Samstagmorgen, 6. Mai 2017 in Lake Placid (USA) leblos in seinem Zimmer im Olympic Training Center.

Holcomb nahm an drei Olympischen Winterspielen (Turin, Vancouver und Sochi) teil und gewann in Vancouver 2010 im Viererbob die Goldmedaille. Mit dieser ersten Goldmedaille  eines US-Bob-Teams seit 1948 schrieb der in Utah geborene und frühere Skirennläufer Geschichte. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 im russischen Sochi holte Holcomb Bronze im Zweier- und Viererbob. Außerdem gewann der amerikanische Bob-Held vier WM-Titel.


Bei den letzten Weltmeisterschaften im Februar am Königssee klatschte der Publikumsliebling im Ziel noch jeden Fan ab und feierte die super WM-Stimmung. Für die Olympischen Spiele in Pyeongchang im kommenden Jahr war Steven Holcomb ein Medaillenkandidat.

BSD-Sportdirektor Thomas Schwab: „Wir sind zu tiefst erschüttert und fühlen mit Stevens Familie und seinen Team-Mitgliedern. Der Bobsport verliert mit Holcy einen herausragenden Sportler und tollen Menschen.“

Bilder: Hans Bittner

BSD: Trainerschule in Bad Blankenburg

Aus- und Fortbildung für die Trainer des BSD

Bad Blankenburg (bsd/04.05.2017) Vom 28. bis 30. April 2017 führte der BSD im thüringischen Bad Blankenburg wieder seine Traineraus- und -weiterbildung durch.

Bad Blankenburg (bsd/04.05.2017) Vom 28. bis 30. April 2017 führte der BSD im thüringischen Bad Blankenburg wieder seine Traineraus- und -weiterbildung durch. Es wurden Trainerausbildungslehrgänge für die BSD-Lizenzen A, B und C durchgeführt als auch Fortbildungskurse für die A-, B- und C-Trainer angeboten. Unter der Leitung von Prof. Dr. Siegfried Randandt und Dr. André Sander finden die BSD-Trainerqualifizierungen immer zweimal jährlich in der Landessportschule Bad Blankenburg statt.
Derzeit befinden sich zwölf Trainer in der Ausbildung für den A-Schein, acht absolvieren aktuell die Kurse als B-Trainer und 15 Nachwuchskräfte werden als C-Trainer ausgebildet.
 
An der Fortbildung für den bestehenden Trainerschein nahmen 28 Trainer teil. Während es bei der Fortbildung für die C-Trainer in den drei Tagen vor allem um Trainerkompetenzen und Methodik beim Training im Kinder- und Jugendbereich sowie um den Schlittenbau ging, wurden die A- und B-Trainer im Bereich des plyometrischen Trainings sowie im Functional- und Faszien-Training weitergebildet.


 
Die Ausbildungsinhalte zu den Trainerscheinen des BSD laufen in mehreren Modulen ab. Beim durchgeführten Modul 2 im Bereich des A-Trainerscheins wurden Inhalte zur Trainingsplanung, Rehabilitation, Leistungsdiagnostik und Taktik gelehrt. Die zukünftigen B-Trainer des BSD beschäftigten sich in Theorie und Praxis mit der Technikvermittlung und Krafttraining sowie mit dem Führen und der Motivation bzw. Psyche der Athletinnen und Athleten.
 
Bei der Ausbildung der C-Trainer geht es vor allem um den Kinder- und Jugend-Leistungssport. Die Entwicklung der sportlichen Leistungsfähigkeit, psychologische und pädagogische Grundlagen, die Rolle der Schule, des Vereins, die Sicherheit und Anforderungsprofile für die jungen Athletinnen und Athleten standen beim Modul 1 zum C-Trainerschein auf dem Ausbildungsplan.



Als Veranstaltungsort für die BSD-Trainerqualifizierungskurse ist die Landessportschule Bad Blankenburg als Sport- und Tagungszentrum in Thüringen bestens geeignet. Ihre Geschichte begann vor 90 Jahren mit dem Bau eines Sportplatzes und anschließenden Erweiterungen zur Landessportschule. Im Jahr 1991 wurde sie dann als Bildungswerk des Landessportbundes Thüringen e. V. gegründet und war damals die erste Einrichtung der Erwachsenenbildung in den Landessportbünden der neuen Bundesländer.


 
Weitere Informationen und Anmeldungen zu den nächsten Ausbildungs-Lehrgängen des BSD, die vom 8. bis 10. September 2017 stattfinden, gibt es bei der Landessportschule Bad Blankenburg unter www.sportschule-badblankenburg.de

Leitender Verbandsarzt des BSD eröffnet Privatpraxis in München

München (bsd/17.04.2017) Der leitende Verbandsarzt des BSD, Dr. Christian Schneider, eröffnete am 3. April 2017 gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Christian Obersteiner in München eine privatärztliche Gemeinschaftspraxis als Orthopädiezentrum auf der Theresienhöhe 13A.

München (bsd/17.04.2017) Der leitende Verbandsarzt des BSD, Dr. Christian Schneider, eröffnete am 3. April 2017 gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Christian Obersteiner in München eine privatärztliche Gemeinschaftspraxis als Orthopädiezentrum auf der Theresienhöhe 13A.

Die neue Münchner Praxis bietet einen direkten Blick auf die weltberühmte Theresienwiese mit der Bavaria, auf die Türme der Frauenkirche sowie auf die Skyline der bayerischen Landeshauptstadt. Unter einem Dach haben die Spezialisten Dr. Christian Schneider und Dr. Christian Obersteiner ihre Expertise bei Rücken-, Muskel-/Sehnen- und Gelenkerkrankungen sowie Verletzungen mit weiteren Experten aus Orthopädie, Innerer Medizin, Neurologie und Sportwissenschaft vereint.

Ziel ist es, für die Patienten durch gezielte Diagnostik eine optimale Behandlung anbieten zu können – effektiv und wirksam. Beide Fachärzte greifen auf langjährige Erfahrungen in der Praxis, großen Kliniken und Instituten zurück und Behandlungen von mehreren tausend Patienten. Gerade die aktive Einbindung in die weltweite Sportmedizin ist für Patienten von großem Nutzen. Das Ziel von Dr. Christian Schneider ist es, seine Patienten zurück in die Bewegung und zum Sport zu bringen. 

Weitere Informationen findet man unter folgendem Link:

http://www.oz-theresie.de/


Der BSD wünscht "FROHE OSTERN"

Berchtesgaden (bsd/15.04.2017) Wir wünschen unseren Athletinnen und Athleten, Trainern, Betreuern, Funktionären sowie unseren Premiumpartnern, Förderern, Ausrüstern und Kooperationspartnern ein erholsames und schönes Osterfest!

Berchtesgaden (bsd/15.04.2017) Wir wünschen unseren Athletinnen und Athleten, Trainern, Betreuern, Funktionären sowie unseren Premiumpartnern, Förderern, Ausrüstern und Kooperationspartnern ein erholsames und schönes Osterfest!

 

 

 

Bundespolizeisportschule Bad Endorf feiert Medaillenrekord

Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière, und DOSB-Präsident Alfons Hörmann ehren Medaillengewinner

Bad Endorf (Bundespolizei/13.04.2017) 46 Medaillen – davon 25x Gold, 10x Silber und 11x Bronze – bei Weltmeisterschaften, Junioren- und U23-Weltmeisterschaften sowie Europa- und Junioreneuropameisterschaften, das ist die sensationelle Sportbilanz der Bundespolizeisportschule Bad Endorf.

Bad Endorf (Bundespolizei/13.04.2017) 46 Medaillen – davon 25x Gold, 10x Silber und 11x Bronze – bei Weltmeisterschaften, Junioren- und U23-Weltmeisterschaften sowie Europa- und Junioreneuropameisterschaften, das ist die sensationelle Sportbilanz der Bundespolizeisportschule Bad Endorf. Damit hat das Wintersportleistungszentrum der Bundespolizei den bisherigen Rekord von 44 Medaillen aus dem vergangenen Jahr übertroffen. Neben den überragenden Ergebnissen bei den diversen Welt-Titelkämpfen ist auch die Bilanz der internationalen Weltcup-Serie mehr als beeindruckend. Die Bad Endorfer Sportlerinnen und Sportler standen 109 Mal auf dem Siegerpodest und holten dabei die stolze Zahl von 49 Weltcupsiegen.

Die Ehrung der Weltklasse-Athleten übernahmen im „Kultursaal am Park“ der Bad Endorfer Chiemgau-Thermen der Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière, und DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

Neben diesen abstrakten Zahlen haben die „Athleten in Uniform“ aber auch das eine oder andere bedeutende Kapitel für das Sportgeschichtsbuch neu geschrieben.

So verteidigte Skispringerin Carina Vogt als erste in ihrer Sportart erfolgreich den WM-Titel.
Bob-Pilot Francesco Friedrich konnte als erster in der langen Bob-Historie vier Mal hintereinander die Trophäe im kleinen Schlitten gewinnen.


Die Skeleton-Pilotinnen Jacqueline Lölling und Tina Hermann feierten ausgelassen den WM-Doppelerfolg der Bundespolizei.


Die deutschen Rennrodel-Doppelsitzer „zelebrierten“ einen historischen WM-Dreifach-Triumph. Mit von der Partie waren drei Endorfer Athleten: Sascha Benecken, Tobias Arlt und David Gamm.


Nach sieben Jahren bejubelten die deutschen Biathleten wieder WM-Gold mit dem Mixed-Team. Mit einer Top-Performance trug Arnd Pfeiffer einen entscheidenden Beitrag dazu bei.
Bei der Skisprung-WM stand das deutsche Mixed-Team ganz oben auf dem Podest. Neben Andreas Wellinger konnten mit Carina Vogt, Svenja Würth und Markus Eisenbichler drei Bundespolizisten den WM-Siegerpokal in Empfang nehmen.

Diese Erfolgsliste präsentierte die Bundespolizeisportschule bei ihrer traditionellen Saisonabschlussfeier und Sportlerehrung mit einem bunten  Mix aus Sport, Ehrungen und lockerer Moderation. Zu den 300 geladenen Gästen im professionell gestalteten Veranstaltungssaal gehörten darüber hinaus weitere hochrangige Repräsentanten des Bundesministeriums des Innern, der Bundespolizei, der deutschen Sportverbände sowie weitere namhafte Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie von weiteren Organisationen und Institutionen.

Nach einer kurzen Begrüßung von Thomas Leuthardt, Leiter der Bundespolizeisportschule, begrüßte der Bundesminister des Innern die Festgäste: „Die Saisonabschlussfeier der Bundespolizeisportschule ist immer ein schöner Anlass, um nach Bad Endorf zu kommen.“ Weiter skizzierte er bei seiner Festrede das enge Zusammenspiel von Können, Leidenschaft und Leistung als Grundlage für den Erfolg: „Ich möchte ihnen, den Sportlerinnen und Sportlern, meinen allergrößten Respekt ausdrücken, für ihr Können in ihrem Sport und für ihre Leidenschaft und der damit verbundenen Leistung, die sie zu den Erfolgen geführt hat.“ Auch thematisierte er die Neustrukturierung des Leistungssports: „Bei allen Überlegungen über die Optimierung des Systems sollen die Athleten im Mittelpunkt stehen.“ Dabei war er sich auch sicher, dass am Ende des Entscheidungsprozesses eine verbesserte Sportinfrastruktur in Deutschland steht.

DOSB-Präsident Hörmann erläuterte dazu, dass der Fokus bei der Neuorientierung mit einem intensiven Dialog auf gemeinsame und tragbare Konzepte liegt: „Wir wollen den Athleten eine gute Basis für den Erfolg bieten.“ Im Anschluss an weitere Grußworte wurde der Startschuss zu dem überregional beachteten Sportevent mit einem actiongeladenen Sportvideo-Teaser gegeben.

Die folgende Sportlerehrung wurde in lockerer und legerer Art von Gerhard Willmann, Radio-Moderator des Bayerischen Rundfunks, moderiert. Bei den diversen Interviewrunden ließ er die Athleten aus „dem sportlichen Nähkästchen“ plaudern. Die Übergänge der einzelnen WM-Ehrungsblöcke bildeten emotional aufbereitete Einspielungen von Fernseh-Mitschnitten der Weltmeisterschaften. Für die professionelle musikalische Umrahmung sorgte die Bigband des Bundespolizei Orchesters München.

Geehrt wurden:

Shooting Stars der Saison

Polizeimeisterin Svenja Würth – WM-Gold Skispringen Team
Polizeimeisteranwärter David Gamm – WM-Bronze Rennrodeln Doppelsitzer
JWM/JEM-Medaillengewinner
Polizeimeisteranwärterin Lisa Gericke – U 23 WM-Gold Bob & Bronze JWM
Polizeimeisteranwärter Paul Krenz – Silber JWM Bob
Polizeimeisteranwärter Johannes Pfeiffer – Silber JEM Rennrodeln Doppelsitzer
Polizeimeisteranwärter Martin Hahn – Bronze JWM Nordische Kombination
Polizeimeisteranwärter Dominic Schmuck – Bronze JWM Biathlon

Weltcup-Podestplatzierung  

Polizeimeisteranwärterin Daniela Maier – 3. Platz Ski Cross
Polizeimeisteranwärterin Anna Rupprecht – 3. Platz Skispringen
Felix Loch – 2. Platz Gesamtweltcup Rennrodeln

WM- und EM-Medaillengewinner

Bob
Polizeimeisteranwärterin Annika Drazek – Gold EM Bob
Polizeimeisteranwärter Joshua Bluhm – Gold und Bronze WM Bob
Polizeimeister Francesco Friedrich – 2x Gold WM Bob
Polizeimeister Nico Walther – Silber und Bronze WM Bob

Rennrodeln
Polizeihauptmeisterin Natalie Geisenberger – 2x Gold EM Rennrodeln
Polizeihauptmeister Tobias Arlt – Gold und Silber WM Rennrodeln Doppelsitzer
Polizeimeister Sascha Benecken – Gold und Bronze WM Rennrodeln Doppelsitzer
Polizeiobermeister Johannes Ludwig – Gold WM Rennrodeln

Skeleton
Polizeimeisteranwärterin Jacqueline Lölling – 2x Gold WM Skeleton
Polizeimeisterin Tina Hermann – 2x Silber WM Skeleton
Polizeimeister Axel Jungk – Gold und Silber WM Skeleton

Der BSD trauert um Olympiasiegerin Margit Schumann

Oberhof (bsd/12.04.2017) Der BSD trauert um Margit Schumann. Die 64-jährige Thüringer Olympiasiegerin und 4-fache Weltmeisterin im Rennrodeln ist in der Nacht von Dienstag, 11. auf Mittwoch, 12. April 2017 verstorben.


Oberhof (bsd/12.04.2017) Die 64-jährige Thüringer Olympiasiegerin und 4-fache Weltmeisterin im Rennrodeln Margit Schumann ist in der Nacht von Dienstag, 11.  auf Mittwoch, 12. April 2017 verstorben. Der BSD trauert um die erfolgreiche ehemalige Athletin und Trainerin.

Margit Schumann wurde am 14. September 1952 in Waltershausen geboren. Schon als Kind war sie sehr sportbegeistert. Es zog sie zum Federball und Faustball und später zur  Friedrichrodaer Rodelschule. Margit Schumann besuchte die Zella-Mehliser Kinder- und Jugendsportschule und fuhr fast täglich mit dem Fahrrad zum Training nach Oberhof. 1971 gelang der 18-Jährigen der Sprung in die Junioren-Nationalmannschaft der DDR. Sie gewann auf Anhieb den EM-Titel der Junioren und wurde darauf 1971 in den Olympia-Kader aufgenommen. Bei den olympischen Spielen in Sapporo 1972 gewann Margit Schumann Bronze - nach zwei Bahnrekorden und zwischenzeitlicher Führung - hinter ihren Teamkolleginnen Anna-Maria Müller und Ute Rührold.


Zwei Wochen nach den Olympischen Winterspielen von Sapporo begann mit dem Sieg beim WM-Test auf der neuen Oberhofer Kunsteisbahn eine unglaubliche Serie. Von Februar 1972 bis zum 7. Januar 1977 sammelte Margit Schumann Goldmedaillen. Sie holte den Olympiasieg 1976 in Innsbruck-Igls, wurde Weltmeisterin 1973, 1974, 1975 und 1977, wurde Europameisterin 1973, 1974, 1975 und 1976, DDR-Meisterin in den gleichen Jahren und  siegte ausnahmslos bei allen anderen Wettkämpfen.

Von Verletzungen und einem Schlüsselbeinbruch gehandicapt beendete Margit Schumann ihre aktive Laufbahn mit dem sechsten Platz bei den Olympischen Winterspielen 1980 in Lake Placid. Nach ihrer aktiven Zeit wurde die Diplomsportlehrerin dann Rennrodel-Trainerin in Oberhof. Zuerst betreute sie den Nachwuchs und später die DDR-Auswahl. 1990 beendete Schumann ihre Trainerkarriere und arbeitete zunächst als Personalsachbearbeiterin bei der Sportfördergruppe in Oberhof und dann im Kreiswehrersatzamt in Zella-Mehlis.

Mit dem unverhofften und plötzlichen Ableben von Margit Schumann verliert der BSD eine seiner erfolgreichsten ehemaligen Sportlerinnen und eine großartige Repräsentantin unseres Verbandes.

Der BSD trauert um Margit Schumann.

Die Urnenbeisetzung findet am Samstag, 22. April 2017 um 11.00 Uhr in Schnepfenthal statt.

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Foto: Bundesarchiv

BSD: Sportausschuss-Sitzung und Mitgliederversammlung

Trainerberichte, neue Kaderlisten, WM-Bewerbungen & Neuigkeiten vom BSD

Berchtesgaden (bsd/10.04.2017) In den verschiedenen Trainergremien des BSD wurden von Montag, 03. April 2017 bis Mittwoch, 05. April 2017 im Kongresshaus Berchtesgaden die Saisonanalysen zum vergangenen Winter vorgestellt. Am Samstag, 08. April 2017 fanden abschließend die jährliche Sportausschuss-Sitzung des BSD sowie eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt.

Berchtesgaden (bsd/10.04.2017) In den verschiedenen Trainergremien des BSD wurden von Montag, 03. April 2017 bis Mittwoch, 05. April 2017 im Kongresshaus Berchtesgaden die Saisonanalysen zum vergangenen Winter vorgestellt und die weiteren Maßnahmen für die kommende Olympiasaison 2017/18 in die Wege geleitet. Am Samstag, 08. April 2017 fanden abschließend die jährliche Sportausschuss-Sitzung des BSD sowie eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt.

Nach der Begrüßung durch BSD-Präsident Andreas Trautvetter und dem Saison-Bericht und Ausblick durch den BSD-Vorstandsvorsitzenden und Sportdirektor Thomas Schwab trugen die Cheftrainer Jens Müller (Skeleton), René Spies (Bob) und Norbert Loch (Rennrodel) dem Sportausschuss ihre Saisonanalysen vor. Die Ergebnisse der vergangenen Trainerratssitzungen standen dabei im Fokus. Der Sportausschuss genehmigte die neuen Kaderlisten.

 

Zu den Kaderlisten 2017/18 -->

 

Sportdirektor Thomas Schwab berichtete unter anderem von einem sportartübergreifenden Olympiaseminar, das der BSD im Sommer 2017 durchführen wird. Ziel ist der Austausch von Informationen für eine zielgerichtete Vorbereitung und organisatorische Planungen im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2018 in Korea.

Für den DOSB waren der neue Ressortleiter Verbandsmanagement Thomas Kurschilgen sowie der für den BSD verantwortliche DOSB-Koordinator Carsten Embach anwesend. Die beiden Herren gratulierten den Verantwortlichen des BSD zur erfolgreichen vergangenen Saison und sprachen über weitere Planungen für die gut 300 Tage bis zu den Olympischen Winterspielen in Korea.



Die ersten Saisonplanungen der internationalen Verbände sowie die davon abhängigen Planungen der deutschen Bahnen konnten bereits besprochen werden. Demnach werden die Bahnen in Oberhof und Winterberg ab dem 02. Oktober 2017 mit dem Training auf Eis beginnen. Während die Rennrodler in Oberhof in die Olympiasaison starten, wird es für die Nationalmannschaften im Bob und Skeleton in Winterberg losgehen. Am 08. Oktober 2017 startet Königssee, ab dem 14. Oktober wird auch in Altenberg wieder auf Eis gefahren.
Die Deutschen Meisterschaften 2017 der Rennrodler sind bereits für den 19. bis 22. Oktober in Altenberg geplant.

Der Athletensprecher der Bobsportler, Alexander Rödiger (Silbermedaillengewinner im Viererbob bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver), zeigte sich „stolz, die Interessen der deutschen Bobsportlerinnen und Bobsportler im Sportausschuss vertreten zu dürfen“. Rödiger gab dem Gremium wichtige Hinweise auf Verbesserungswünsche in Sachen Trainingsbedingungen und Verpflegung in Korea. Er klärte über Technikprobleme beim NADA-Athletensystem ADAMS auf und bat darum, die Nachwuchssportler hier noch besser zu schulen. Der Thüringer Athletensprecher bedankte sich für die optimale Betreuung des Physio-Teams während der Wettkampfphasen und bat um mehr Unterstützung in diesem Bereich während der Trainingsphasen und Lehrgänge. Er bescheinigte Cheftrainer René Spies und dem Trainer- und Betreuer-Team einen tollen Job und lobte die Maßnahmen im Bereich Material, die zu „zwei konkurrenzfähigen Gerätesystemen“ geführt hätten: „Ich hoffe auf die Weiterführung dieses wichtigen Konkurrenzkampfes im Bereich Material, auch für die Olympiasaison.“

Der Naturbahn-Beauftragte Thomas Niemetz bekam von den Anwesenden viel Applaus für seine Arbeit und den Tätigkeitsbericht der Abteilung Naturbahn.

BSD-Vorstand Dr. André Sander präsentierte das gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Alexander Resch erarbeitete Konzept zur BSD-Akademie. Diese neu initiierte Akademie soll in den kommenden Jahren in drei Bausteinen realisiert werden: Das wäre erstens das Athleten-Management (z. B. in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Medientraining, Ernährungsberatung, Finanzberatung, etc.). Im zweiten Schritt soll das Personal der Trainer und Geschäftsstelle weiter ausgebildet werden. Hier haben schon in den vergangenen Jahren erste Maßnahmen stattgefunden. Im dritten Baustein wird es um das so genannte Wissens-Management gehen. Hier wird beispielsweise sportartübergreifend in den Kompetenzteams im Bereich Trainingssteuerung, Materialentwicklung oder Führungskompetenz gearbeitet.

Bewerbung um FIL Meisterschaften beim Kongress im Juni in Rumänien

Im Sportausschuss wurde außerdem einstimmig die Bewerbung Oberhofs um die FIL Rennrodel Weltmeisterschaften 2021 sowie die Bewerbung um die Junioren-Weltmeisterschaften der Rennrodler für 2020 in Oberhof und für 2021 in Winterberg beschlossen. Der BSD wird die drei Bewerbungen in der kommenden Woche beim Internationalen Rennrodelverband FIL einreichen.
Über die Entscheidung zur Vergabe dieser Meisterschaften wird beim 65. FIL-Kongress am 23. und 24. Juni 2017 in Rumänien entschieden.

Die Themen Antidoping-Prävention und Zusammenarbeit mit der NADA sowie eine Änderung der Deutschen Bob- und Skeleton-Ordnung wurden beschlossen. Im Bereich Antidoping muss sich in Zukunft jeder Sportler/in, der/die eine Lizenz bei der IBSF beantragt, dem BSD ADC unterwerfen. Das ist Voraussetzung für eine Lizenz und damit für die Teilnahme an nationalen und internationalen Wettkämpfen.

Zwei neue Koordinatoren für Breitensport und Parasport im BSD

Die Mitgliederversammlung des BSD beschloss, zwei neue Koordinatoren für Breitensport und Parasport in den Sportausschuss zu berufen. Bei der nächsten Satzungsänderung werden diese beiden Koordinatoren in die BSD-Satzung mit aufgenommen.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des BSD wurde Alois Schnorbus von Präsident Andreas Trautvetter und dem Vorstandsvorsitzenden Thomas Schwab mit der Silbernen Ehrennadel des BSD für seine Verdienste um den Bob- und Schlittensport ausgezeichnet. In den nächsten Wochen wird auch Bernd Sattler die Bronzene Ehrennadel des BSD verliehen bekommen.

BSD: 9x WM-Gold, 4x Silber und 5x Bronze

Saisonrückblick BSD 2016/17

Berchtesgaden (bsd/03.04.2017) Die Erfolge der Eiskanal-Sportler des BSD in der vorolympischen Saison 2016/17 können sich sehen lassen: Nicht weniger als neun Gold-, vier Silber- und fünf Bronzemedaillen gewannen die Rennrodler, Bobsportler und Skeletonis bei den Weltmeisterschaften 2017.

Berchtesgaden (bsd/03.04.2017) Die Erfolge der Eiskanal-Sportler des BSD in der vorolympischen Saison 2016/17 können sich sehen lassen: Nicht weniger als neun Gold-, vier Silber- und fünf Bronzemedaillen gewannen die Rennrodler, Bobsportler und Skeletonis bei den Weltmeisterschaften 2017.


Die Bob-Teams von Francesco Friedrich und Johannes Lochner, Jacqueline Lölling am Skeleton, Tatjana Hüfner sowie Toni Eggert/Sascha Benecken auf dem Rennrodel sowie die Teams der Rennrodler bei der WM in Igls und der Bobsportler und Skeletonis bei der WM am bayerischen Königssee holten sich allesamt die WM-Titel.


Von 13 Gesamtweltcups in den drei Olympischen Sportarten holten die BSD-Sportlerinnen und Sportler insgesamt acht Weltcup-Titel. Diese zeigen, wer über die gesamte Saison am konstantesten die Erfolge brachte.

Team Francesco Friedrich: König im Bob

Im Zweierbob konnte sich Francesco Friedrich zum ersten Mal die Kristallkugel des Gesamtweltcup-Siegers holen. Die große Kugel für den Gesamtsieger aus der Weltcupwertung im Zweier- und Viererbob in Addition ging ebenfalls an das Team des sächsischen Doppelweltmeisters der vorolympischen Saison – und das, obwohl das BSD-Team beim Weltcup Nummer zwei in Lake Placid gar nicht an den Start ging und so eine Weltcup-Station weniger als die Konkurrenz absolvierte.

Lölling dominierte Skeleton-Saison

Die BSD-Frauen dominieren die Welt des Skeleton-Sports. Jacqueline Lölling hat die vor-olympische Saison als Welt- und Europameisterin beendet und holte mit ihrem dritten Saison-Sieg auf der Olympiabahn in Korea auch den Gesamtweltcup. Vorjahres-Weltmeisterin Tina Hermann wurde sowohl bei der WM als auch im Gesamtweltcup hinter ihrer Teamkollegin Lölling Zweite.
Der Gesamtweltcup-Vierte Axel Jungk konnte bei der Heim-WM am bayerischen Königssee Silber gewinnen und zeigte damit, dass er für die Olympischen Winterspiele im kommenden Jahr zum Kreis der Favoriten gehört.

Doppelsitzer-Rennrodler zeigen es allen

Sowohl bei der WM als auch bei der EM holten die Doppelsitzer-Rennrodler des BSD alle drei Medaillen. Neben den Dominatoren des vorolympischen Winters Toni Eggert und Sascha Benecken und den Olympiasiegern Tobias Wendl und Tobias Arlt ist das dritte deutsche Doppel mit Robin Geueke und David Gamm im vergangenen Winter in der Weltspitze angekommen. Man spricht deutsch in der Doppelsitzer-Disziplin.

Bei den Frauen holte sich  Tatjana Hüfner zum fünften Mal den WM-Titel und Natalie Geisenberger sicherte sich den fünften Gesamtweltcupsieg in Folge. Bei den Männern wurde Olympiasieger Felix Loch Gesamtweltcup-Zweiter.


Sieben Europameistertitel, fünfmal EM-Silber und dreimal EM-Bronze gingen im vergangenen Winter auf das Konto der deutschen Bob- und Schlittensportler.
Die Erfolge des vorolympischen Winters machen Lust auf die kommende Olympiasaison.

Olympische Winterspiele als Saison-Höhepunkt 2018


Das Saison-Highlight des nächsten Winters sind die XXIII. Olympischen Winterspiele im koreanischen PyeongChang. Die Spiele werden am 09. Februar 2018 offiziell eröffnet. Bis dahin werden die BSD-Athletinnen und -Athleten noch bei neun Viessmann Rennrodel Weltcups und acht BMW IBSF Weltcups im Bob und Skeleton starten und ihre Qualifikationsrennen bestreiten.