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Regionalzentrum Wintersport in Berchtesgaden nimmt Betrieb auf -

Offizielle Eröffnung und Tag der offenen Tür am 15. September

Berchtesgaden (bsd/25.07.2017) Die neue BSD-Geschäftsstelle im Regionalzentrum Wintersport in Berchtesgaden ist fertig. Nach einer Millioneninvestition für den Ersatz-Neubau haben die Berchtesgadener Wintersportler und die BSD-Zentrale eine neue Heimat erhalten.

Berchtesgaden (bsd/25.07.2017) Alle Büros, die Krafträume und Werkstätten wurden neu errichtet und sind inzwischen fertig bezogen. Die Arbeit wurde in den neuen Räumlichkeiten wieder komplett aufgenommen.


Alles begann vor knapp eineinhalb Jahren. Die BSD-Geschäftsstelle und das  Olympia-stützpunkt-Büro zogen im März 2016 in das Übergangs-Quartier nach Bischofswiesen. Danach begann der Rückbau des alten Gebäudes an der Schießstätte. Unter der Leitung des Architekten Armin Riedl wurde in den folgenden 15 Monaten das neue Regionalzentrum Wintersport am alten Standort an der Schießstätte errichtet. Die Investition für den Ersatz-Neubau, mit gesamt 2.100 Quadratmetern, wurde mit 6,3 Millionen Euro veranschlagt.


BSD Vorstandsvorsitzender Thomas Schwab berichtet: „Wie es im Moment aussieht, sind wir bei den Baukosten unter dem veranschlagten Betrag geblieben. Der im Gesamtvolumen enthaltene Teil der BSD-Geschäftsstelle mit neun Büros, Besprechungsraum, Teeküche, Sozialraum und Kleiderlager war nicht förderfähig und musste vom BSD aus Eigenmitteln finanziert werden.“


Auf 219 Quadratmetern ist die Außenstelle des Olympiastützpunkt Bayern mit zwei Büros, Diagnostikraum, Physiobereich mit Infrarotkabine, Eisbecken, Unterwassermassage und Arztzimmer, untergebracht.


Gesamt 500 Quadratmeter im Parterre sind jetzt für die Werkstätten der Sportarten Bob, Rennrodel und Skeleton reserviert. Hier konnte nun endlich der Sportlerbereich von der Fertigung getrennt und der Arbeitsschutz, der zuvor nicht gegeben war, gewährleistet werden.
Über den Werkstätten, im ersten Stock, sind jetzt auf 310 Quadratmetern die beiden Krafträume für die Wintersportler zu finden. Zuvor waren die Krafträume weit voneinander entfernt. Nun bilden sie eine für den Trainingsbetrieb vernünftige Einheit mit dem OSP, BSD und dem Trainerbereich. In acht Büros sind Cheftrainer, Bundesstützpunkttrainer und Landestrainer des BSD und des Snowboardverband Deutschland untergebracht.



Am Freitag, 15. September 2017 wird das nagelneue Regionalzentrum Wintersport in Berchtesgaden offiziell eröffnet. Ab 10 Uhr starten die Feierlichkeiten für geladene Gäste mit Rundgängen durch die neuen Räumlichkeiten. Ab 13 Uhr ist das Regionalzentrum dann für die Öffentlichkeit zum „Tag der offenen Tür“ bereit. Die einzelnen Wintersportdisziplinen präsentieren sich und bieten ein umfangreiches Kinderprogramm (vom Biathlon-Schießen bis zum Elektro-Rodeln) für die Besucher an.

Der BSD gratuliert:

Ex-Bobanschieber und Sportwart Bogdan Musiol wird 60

Berchtesgaden (bsd/25.07.2017) 31 Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften gewann der spätere BSD-Sportwart Bogdan Musiol als Bob-Anschieber im Laufe seiner Karriere. Damit ist er der erfolgreichste Bob-Anschieber weltweit.

Berchtesgaden (bsd/25.07.2017) 31 Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften gewann der spätere BSD-Sportwart Bogdan Musiol als Bob-Anschieber im Laufe seiner Karriere. Damit ist er der erfolgreichste Bob-Anschieber weltweit.
Am 25. Juli 2017 feiert der Sachse zu Hause in Oschatz seinen 60. Geburtstag und der ganze BSD gratuliert dazu recht herzlich.


In Wermsdorf begann Bogdan Musiol ursprünglich als Leichtathlet. Das Kugelstoßen war seine Paradedisziplin. 1977 wechselte er zum Bobsport. Als erstes fuhr er im Zweierbob mit dem Piloten Horst Bernhardt. Mit Horst Schönau wurde er 1978 erstmals Weltmeister. Nach und nach schob Musiol fast alle bedeutenden Bobpiloten der DDR zum Erfolg: Bernhard Germeshausen, Meinhard Nehmer, Bernhard Lehmann, Detlef Richter und schließlich Wolfgang Hoppe waren seine Piloten.


Von 1980 bis 1994 nahm „Boggi“ – wie er liebevoll genannt wird - an fünf Olympischen Spielen teil (Erfolge siehe unten). Der Hauptmann der NVA war bei seinem Karriereende mit 31 Medaillen bei internationalen Wettkämpfen (Olympische Spiele, Weltmeisterschaften, Europameisterschaften – 7x Gold, 16x Silber, 8x Bronze) der erfolgreichste Bobfahrer überhaupt. Erst sein langjähriger Pilot Wolfgang Hoppe konnte diese Marke mit 33 Erfolgen übertreffen. Noch heute – 22 Jahre nach seinem Karriereende – ist Musiol der erfolgreichste Bobanschieber weltweit. Bis 1993 war Musiol als Bob-Anschieber für Oberhof aktiv.


Im Jahr 2000 wurde er Sportwart des BSD. Bis zum Jahr 2010 unterstützte Diplomsportlehrer Musiol das BSD-Präsidium als Bob-Sportwart. 2010 gab er das Amt ab, weil er sich mehr um sein Gesundheitszentrum in Oschatz und seine Familie kümmern wollte.


Olympische Erfolge:


1980 in Lake Placid: Gold im Viererbob, Bronze im Zweierbob
1984 in Sarajevo: Silber im Viererbob, Silber im Zweierbob
1988 in Calgary: Silber im Viererbob, Silber im Zweierbob
1992 in Albertville: Silber im Viererbob

BSD Olympiaseminar PyeongChang 2018

Auf dem Weg nach Korea

Berchtesgaden (bsd/20.07.2017) Am Dienstag, 18. Juli 2017 trafen sich alle BSD-Trainer der Nationalmannschaften in der neuen BSD-Geschäftsstelle in Berchtesgaden zum Olympia-Vorbereitungsseminar für PyeongChang 2018.

Berchtesgaden (bsd/20.07.2017) Am Dienstag, 18. Juli 2017 trafen sich alle BSD-Trainer der Nationalmannschaften in der neuen BSD-Geschäftsstelle in Berchtesgaden zum Olympia-Vorbereitungsseminar für PyeongChang 2018.
 
Gut 200 Tage vor dem Beginn der XXIII. Olympischen Winterspiele am 9. Februar 2018 steht beim BSD bereits alles im Zeichen der fünf Ringe. Die einzelnen Disziplinen analysierten während des BSD-Seminars die Olympiabahn in Korea mit ihren verschiedenen Bahnparametern, den optimalen Fahrweisen und der Auswirkung des Bahncharakters auf das Material. Aus den Arbeitsergebnissen wurden die trainingsmethodischen Strategien für die kommenden Internationalen Trainingswochen und schließlich auch für die Olympischen Winterspiele abgeleitet.



Zudem wurden die organisatorischen Maßnahmen in Sachen Reise, Quartiere, Mobilität und Trainingsstätten vor Ort besprochen. Weiter standen Themen wie die Akkreditierung, Nominierung, Zusammenstellung der Betreuerteams, medizinische Versorgung, Einkleidung sowie die Kommunikation vor Ort auf der Tagesordnung des BSD-Olympiaseminars.
 
Der BSD Vorstandsvorsitzende und Sportdirektor Thomas Schwab resümierte: „Ich denke, dass das Seminar, das im erweiterten Trainerkreis mit allen BSD-Disziplinen durchgeführt wurde, für alle Beteiligten sehr interessant und vor allem innovativ war. Der gemeinsame Austausch der  unterschiedlichen Erfahrungswerte über die recht schwierige Bahn in Korea hat uns alle ein Stück weiter gebracht. Außerdem halte ich es für extrem wichtig, dass die Trainer in die organisatorischen Maßnahmen des Verbandes eng eingebunden sind. Auch hier ergaben sich neue Ansätze, die wir gemeinsam verfolgen werden.“

„Silberne Schlange“ feiert 40-jähriges Jubiläum

VELTINS-EisArena verkörpert absolute Weltklasse

Winterberg (ske) Man nennt sie liebe- und gleichzeitig respektvoll „die Silberne Schlange am Hang“. In diesem Jahr feiert sie Geburtstag, keinen „echten“ runden, aber immerhin hat sie am 10. Dezember 40 Jahre auf dem Buckel.

Winterberg (ske) Man nennt sie liebe- und gleichzeitig respektvoll „die Silberne Schlange am Hang“. In diesem Jahr feiert sie Geburtstag, keinen „echten“ runden, aber immerhin hat sie am 10. Dezember 40 Jahre auf dem Buckel. In dieser Zeit hat sich die VELTINS-EisArena, wie sie dank des Engagements der Grevensteiner Brauerei seit Oktober 2015 heißt, zu einer Kunsteisbahn von absoluter Weltklasse entwickelt und spielt seit Jahrzehnten eine überragende Rolle im Regionalmarketing. Winterberg und die Region sind dank der Eisarena weltweit bekannt. Zudem ist sie ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. In sportlicher Hinsicht besitzt sie einen glänzenden Ruf als Austragungsstätte bedeutender internationaler Veranstaltungen. Mit der Rennrodel-WM 2019 steht bereits das nächste Großereignis bevor.

Die Idee, in Winterberg eine künstliche Bob- und Rodelbahn zu bauen, entstand in den 1960er-Jahren, als die 1910 errichtete Natureisbahn unter anderem aufgrund der Witterung buchstäblich nicht mehr „funktionierte“ und 1969 am Königssee die erste deutsche Kunsteisbahn eröffnet wurde. Winterberg musste sich gegen namhafte Konkurrenz wie Garmisch-Partenkirchen durchsetzen. Nach Königssee, Oberhof und Igls wurde schließlich am 10. und 11. Dezember 1977 die weltweit vierte Kunsteisbahn für Bob und Rodeln eingeweiht. Der Spatenstich war bereits am 30. September 1976 erfolgt.

Spatenstich am 30. September 1976


Als „Vater der Bobbahn“ gilt der langjährige Bundestagsabgeordnete Ferdi Tillmann aus Sundern-Dörnholthausen. Tillmann, Unternehmer und von 1980 bis 1994 auch Vorsitzender des Bundestags-Sportausschusses, setzte sich mit Vehemenz dafür ein, dass an der Winterberger Kappe anstelle der ehemaligen Natureisbahn die zukunftsträchtige Kunsteisbahn entstand. Dass es dabei Schwierigkeiten zu überwinden galt, war klar. Was die Finanzierung betraf, so musste Tillmann in der Politik Überzeugungsarbeit leisten. Bund, das Land NRW, der damalige Kreis Brilon und die Stadt Winterberg mussten dem Bau zustimmen und auch für die Finanzierung sorgen. Es entstand, so Tillmann im Jubiläums-Magazin „100 Jahre BSC Winterberg“, ein regelrechtes „Schwarzer-Peter-Spiel“. Schließlich stand die Finanzierung, der Bau sollte nicht mehr als 10 Millionen D-Mark kosten. Die Einweihungsfeier war ein wichtiges Winterberger Datum – und darüber hinaus. Auch die Kritiker feierten mit. „Ich habe aber von vielen Seiten, darunter vor allem vom Winterberger Bürgermeister Josef Schnorbus und Oberkreisdirektor Dr. Adalbert Müllmann aus Brilon, Unterstützung bekommen“, meinte Tillmann, der von 1977 bis 1993 auch Präsident des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes (NWBSV) war.

Dass später nachfinanziert werden musste, unter anderem wegen der „wandernden“ und rutschenden Kurve 9, sorgte für „Katzenjammer“, wie Tillmann es ausdrückte. Wegen Fehlplanungen war 1986 gar ein Generalumbau der Zielkurve und der Auslaufstrecke fällig. Der Auslauf war viel zu gefährlich geworden. Nach diesen anfänglichen Problemen entwickelte sich die Bahn immer mehr zu einem anerkannten und begehrten „Prestigeobjekt des Sportlandes NRW“. Sie war auch die Grundlage für den Aufstieg heimischer Athletinnen und Athleten in allen drei Sportarten.

Die „Silberne Schlange“ häutete sich in den folgenden Jahren. Wichtige Stationen waren u. a. die enorm wichtige Neugestaltung des Start-Areals (2005/2006) und der Zielarena mit dem Bau eines Funktionsgebäudes (2013) sowie die Modernisierung und Energie-Optimierung der Bahn. Auch die weltweit beachtete und Nachahmer findende Videoüberwachung gehört dazu. Bei der Bob & Skeleton WM 2015, die weltweit überragende Resonanz fand, präsentierte sich die „Silberne Schlange im WM-Look“. Weitere Maßnahmen folgten seitdem, besonders was den Zielbereich betrifft. Er ist das „Herzstück“ der Bahn mit Event- und Stadioncharakter. Für die Sportler aus aller Welt ist klar: Hier sind sie ganz nah an den Zuschauern, eine entsprechende Atmosphäre inbegriffen.

BMW IBSF Bob und Skeleton WM 2015

Das wird auch in dieser Saison wieder der Fall sein. Den Auftakt der Rennsaison macht der IBSF Europa Cup Skeleton am 17. und 18. November 2017. Zwei Weltcups stehen an der Kappe wieder auf dem Programm. Der Viessmann Rennrodel-Weltcup mit den beiden Renntagen am 25. und 26. November 2017. Die drei Renntage des BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcups presented by VETINS sind für den 8., 9. und 10. Dezember 2017 terminiert. Die Deutsche Meisterschaft Skeleton findet am 22. und 23. Dezember 2017 statt. Im neuen Jahr geht es mit dem IBSF Europa Cup Bob (12. bis 14. Januar. 2018) und dem Junioren Weltcup Rennrodeln (20./21. Januar 2018) weiter. Der Deutsche Jugend B Cup Rennrodeln am 27. und 28. Januar 2018 beschließt die Rennsaison in der VELTINS-EisArena.

Danach wird der endgültige Countdown für das nächste Großereignis in Winterberg eingeläutet, die Rennrodel-Weltmeisterschaft 2019. Dieses Event vom 21. bis 27. Januar 2019 ist nach 1989 und 1991 bereits die dritte Rodel-WM auf der Kunsteisbahn im Sauerland, die mit den Bob-Weltmeisterschaften 1995, im Damen-Bob 2000 und 2003 sowie mit der letzten WM im Bob & Skeleton 2015 ihre absolute „Weltklasse“ und ihren internationalen Ruf unterstrichen hat.

BSD: In sieben Monaten beginnen die XXIII. Olympischen Winterspiele 2018

Olympia-Qualifikation steht an

Berchtesgaden (bsd/18.07.2017) Die Qualifikationskriterien für eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang werden vom IOC (Internationales Olympisches Komitee) gemeinsam mit den internationalen Verbänden (FIL und IBSF) festgelegt.

Berchtesgaden (bsd/18.07.2017) Die Qualifikationskriterien für eine Teilnahme an den  Olympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang werden vom IOC (Internationales Olympisches Komitee) gemeinsam mit den internationalen Verbänden (FIL und IBSF) festgelegt. Neben den Altersvoraussetzungen und den medizinischen Rahmenbedingungen gibt es natürlich die internationalen und nationalen sportlichen Kriterien für eine Olympianominierung.

Maximal drei Herren Einsitzer, drei Frauen Einsitzer, zwei Doppelsitzer-Schlitten sowie eine Team-Staffel dürfen im Rennrodeln bei den am 09. Februar 2018 im koreanischen PyeongChang beginnenden Olympischen Winterspielen für Deutschland an den Start gehen. Die internationale Qualifikation dafür erfolgt über die Weltcups (nicht Sprintbewerbe). Wer die nationale Weltcup-Qualifikation der BSD-Rennrodler geschafft hat, kann an den Olympia-Qualifikationsrennen in PyeongChang, Igls, Winterberg, Altenberg, Calgary und Lake Placid teilnehmen, um sich so eines der begehrten Olympia-Tickets im Rennrodeln zu sichern.

Beim Bob und Skeleton gibt es pro Nation und Disziplin bis zu drei Olympia-Startplätze. Bei den Bob-Männern dürfen die drei Top-Nationen laut IBSF-Ranking drei Bobs im Zweier und Vierer an den Start bringen. Die zwei besten Nationen dürfen bei den Frauen mit drei Bobs starten. „Die drei Piloten der Männer stehen bereits fest, sollte es die drei Startplätze für den BSD geben“, sagt Bob-Cheftrainer René Spies. „Bei den Frauen sind zwei Pilotinnen im Grunde klar. Die Bob-Pilotin, die sich im Oktober 2017 das dritte Weltcup-Ticket für Deutschland sichert, hat noch beste Chancen auf einen Olympiastartplatz, sollte der BSD zu den beiden besten Nationalteams der Bob-Frauen zählen“, berichtet der Cheftrainer weiter.

Auch im Skeleton stellen die zwei besten Nationen der Weltrangliste drei Frauen. Bei den Männern starten, wie beim Bob, ebenso die drei besten Nationen mit drei Schlitten. Für die Nationen dahinter gibt es – laut IBSF Rangliste - zwei oder einen Startplatz bei den Olympischen Winterspielen. Stichtag für den Stand der IBSF-Rangliste ist der 14. Januar 2018.
Bei der nationalen Nominierung ist im Gegensatz zum Bobsport noch alles offen. Niemand ist vornominiert und die Sportlerinnen und Sportler müssen sich erst einmal für das deutsche Weltcup-Team qualifizieren, um Chancen auf eines der begehrten Olympiatickets zu haben.
Die erste Hürde ist also für alle BSD-Athletinnen und Athleten, egal aus welcher Sportart sie kommen, die Weltcup-Qualifikation. Nur wer im Weltcup-Team ist, hat auch die Möglichkeit, sich für die Olympia-Tickets anzubieten.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird schließlich die Deutsche Olympiamannschaft auf Vorschlag der Fachverbände – in unserem Fall des BSD - nominieren. Hier gibt es zwei offizielle Termine, an denen die Qualifizierungsphase abgeschlossen ist:

Nominierungsstichtag Rennrodel:            
31. Dezember 2017

Nominierungsstichtag Bob/Skeleton:      
14. Januar 2018


Die Nominierungssitzungen des DOSB für die Deutsche Olympiamannschaft finden dann am 16. und 23. Januar 2018 statt.

Praktikant/in ab Oktober 2017 gesucht

Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland e.V. sucht ab sofort eine/n neue/n Praktikanten/in.

Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland e.V. möchte sein Team mit einem/einer motivierten Praktikanten/in ab Oktober 2017 für einen Zeitraum von mindestens 6 Monate verstärken.

Mehr zur Stellenausschreibung findet Ihr unter der Rubrik Jobs ->

Der BSD gratuliert Raimund Bethge zum 70er

Zwei Jahrzehnte Cheftrainer beim BSD

Chieming (bsd/07.07.2017) Raimund Bethge war zwei Jahrzehnte lang Cheftrainer für Bob und Skeleton beim Bob- und Schlittenverband für Deutschland. Der BSD gratuliert dem gebürtigen Brandenburger, der seit seiner Pensionierung im Jahr 2010 in Chieming lebt, nun zu seinem 70. Geburtstag am 07. Juli 2017!

Chieming (bsd/07.07.2017) Raimund Bethge war zwei Jahrzehnte lang Cheftrainer für Bob und Skeleton beim Bob- und Schlittenverband für Deutschland. Der BSD gratuliert dem gebürtigen Brandenburger, der seit seiner Pensionierung im Jahr 2010 in Chieming lebt, nun zu seinem 70. Geburtstag am 07. Juli 2017!

Gemeinsam mit seiner Gattin Helga ist der Jubilar für ein paar Tage – um dem Geburtstags-Trubel zu entkommen – in den Urlaub Richtung Süden ans Meer gefahren.

Der BSD-Vorstandsvorsitzende Thomas Schwab gratuliert im Namen aller Sportlerinnen und Sportler, aller ehemaligen Schützlinge von Raimund Bethge und seinen Trainer- und Funktionärs-Kollegen: „Raimund, mit dem ich selbst noch als Trainerkollege und dann als Sportdirektor zusammengearbeitet habe, war nicht nur ein äußerst erfolgreicher Kollege, sondern auch ein großes Vorbild für uns alle. Raimund Bethge ist aktuell noch auf Übungsleiterbasis am Bundesstützpunkt in Berchtesgaden tätig, wo er bei Engpässen mit großem Engagement unseren Nachwuchs betreut. Wir sind ihm dafür sehr dankbar und wünschen Raimund auf diesem Weg alles erdenklich Gute und vor allem viel Gesundheit und Glück!“  

Der langjährige Cheftrainer Raimund Bethge begann als Anschieber 1975 mit dem Bobsport und holte mit Meinhard Nehmer WM-Gold im Vierer. Als Cheftrainer blickt der ehemalige Hürdensprinter auf eine herausragende Bilanz zurück: 69 Gold-, 54 Silber- und 55 Bronze-Medaillen errangen die deutschen Bob- und Skeletonpilotinnen und -piloten unter seiner Regie bei Olympia, Welt- sowie Europameisterschaften. 1979 begann der Brandenburger seine Trainerkarriere als Vereinstrainer in Oberhof. Nach der politischen Wende wurde Bethge im Jahr 1990 vom damaligen Verbands-Präsidenten Klaus Kotter zum Cheftrainer berufen. Als Cheftrainer formte Raimund Bethge aus einem Ost- und einem West-Lager eine echte Einheit.

Am 30. Juni 2010 endete eine einmalige Ära beim Bob- und Schlittenverband für Deutschland. Cheftrainer Raimund Bethge ging nach zwei Jahrzehnten, in denen er die Sportlerinnen und Sportler des BSD zu Olympiasiegern und Weltmeistern formte, in den Ruhestand. „Raimund Bethge war ein Glücksfall für unseren Verband“, so BSD-Präsident Andreas Trautvetter.

Die Lobeshymnen für Bethge, der als bescheidener, aber knallharter Stratege galt, sind lang. „Er hat den Laden mit seiner besonnenen Art zusammengehalten“, so Trautvetter weiter. Der viermalige Bob-Olympiasieger Kevin Kuske betont: „Bethge ist einzigartig. Es herrschte immer ein großer Respekt, wenn er den Raum betrat. Er war die lenkende Kraft mit seiner Perfektion.“

Wie geachtet und beliebt er bei den Sportlern war, zeigte eine Aktion des Olympiateams beim letzten Weltcuprennen 2010 in Sankt Moritz. Die Sportler ließen „Raimund for Whistler“ auf ihre T-Shirts drucken, um ihn zur Reise nach Vancouver zu überreden. Bethge, der immer noch stark unter den Folgen des schweren Unfalls vom 30. November 2005 in der Bahn von Cesana litt, stimmte zu und unterstützte das deutsche Olympiateam dann auch persönlich in Vancouver.

Öffentliche Anerkennung erhielt Bethge mit der Auszeichnung zum ersten DOSB-Trainer des Jahres 2006.

So ganz in Rente ging Raimund Bethge allerdings nicht wirklich. „Als ehrenamtlicher Heimtrainer“ unterstützte er Anja Huber-Selbach noch bis zu ihrem Karriereende bei der WM 2015. Seither half er nach dem Motto: „Wenn mich jemand braucht und fragt, dann helfe ich gerne“ auch als Rennrodel-Athletik-Trainer in der Bundespolizeisportschule Bad Endorf und als Skeleton-Nachwuchs-Trainer am Stützpunkt Berchtesgaden-Königssee aus.

Vita

Raimund Bethge
Wohnort: 83471 Schönau a. Königssee
Geboren: 07.07.1947 in Schwedt an der Oder
Verheiratet mit Helga Bethge
Drei Kinder (zwei Töchter, einen Sohn)

Hobbys: Autos und Motorsport
Beruf: Diplomsportlehrer
Verbringt seine Ferien auf der Ostseeinsel Rügen

Erfolge/Leichtathletik aktiv

1969: 1. Platz bei den DDR-Meisterschaften 110 m Hürden
und 5. Platz bei den Europameisterschaften in Athen 110 m Hürden

Bestleistungen Raimund Bethge (ASK Vorwärts Potsdam):
100 m: 10,2 Sek.
110 m Hürden: 13,4 Sek.

Erfolge/Bob aktiv


1977: WM-Erster im Vierer
1978: WM-Zweiter im Zweier, WM-Dritter im Vierer
Teilnahme Olympische Winterspiele 1976 Innsbruck/Igls/AUT

Erfolge/Bob Cheftrainer

69 Gold-, 54 Silber- und 55 Bronze-Medaillen errangen die deutschen Bob- und Skeletonpiloten unter seiner Regie bei Olympia, Welt- und Europameisterschaften.

Skeleton: Zentraler Leistungstest und medizinische Jahresuntersuchung

BSD-Skeletonis in München

München (bsd/05.07.2017) Vom 30. Juni bis 3. Juli 2017 fand am Olympiastützpunkt (OSP) München der zentrale Leistungstest (ZLT) der BSD-Skeletonis des A-, B- und C-Kader statt. Neben den allgemeinen Kraft- und Schnelligkeitstests nahmen 21 Athletinnen und Athleten des BSD an der medizinischen Jahresuntersuchung der TU (Technische Universität) München teil.

München (bsd/05.07.2017) Vom 30. Juni bis 3. Juli 2017 fand am Olympiastützpunkt (OSP) München der zentrale Leistungstest (ZLT) der BSD-Skeletonis des A-, B- und C-Kader statt. Neben den allgemeinen Kraft- und Schnelligkeitstests nahmen 21 Athletinnen und Athleten des BSD an der medizinischen Jahresuntersuchung der TU (Technische Universität) München teil.

Skeleton-Cheftrainer Jens Müller leitete den ZLT in München und ist von den Neuerungen und der Entwicklung im Athletikbereich überzeugt: „Die jüngsten Tests in München haben ergeben, dass sich die meisten Sportlerinnen und Sportler im Bereich der Zubringerwerte für den Skeletonstart verbessert haben. Das stimmt mich für die kommende Saison grundsätzlich optimistisch. Den positiven Trend im Bereich der Startleistungen gilt es auszubauen und vor allem dann beim Saisonhöhepunkt im Februar 2018 auf das Eis zu bringen. Auf dem Weg dahin gibt es natürlich noch viel zu tun und unsere Leistungsträger müssen verletzungsfrei bleiben. Dann sehe ich uns auf einem sehr guten Weg“, so der Chef-Coach.

Nach den Olympischen Winterspielen 2014 wurde ein Kompetenzteam Athletik im Bereich Skeleton initiiert. Das Kompetenzteam trifft sich regelmäßig, zuletzt im Juni 2017 in Oberhof. Dazu BSD-Vorstand Dr. André Sander: „Wir haben uns im Bereich Athletik seit Sochi auf jeden Fall weiter entwickelt. Aktuell arbeiten wir bereits wieder an der Ausrichtung nach PyeongChang 2018. Vor allem im Bereich der zukünftigen Leistungsdiagnostik und der zu setzenden Trainingsschwerpunkte haben wir neue Erkenntnisse, die wir in Zukunft umsetzen werden“, so der promovierte Sportwissenschaftler.

BSD-Rennrodel-Team schwitzt beim zentralen Vorbereitungslehrgang in Oberhof

Oberhof (bsd/04.07.2017) Die Vorbereitungen des BSD-Rennrodel-Teams auf die bevorstehende Olympia-Saison sind bereits voll im Gange.

Oberhof (bsd/04.07.2017) Die Vorbereitungen des deutschen Rennrodel-Teams auf die bevorstehende Olympia-Saison sind bereits voll im Gange. In den vergangenen zwei Wochen (19. - 30. Juni) absolvierten die Schützlinge von Cheftrainer Norbert Loch unter der Leitung von Konditionstrainer Patric Leitner den ersten zentralen Startlehrgang im thüringischen Oberhof. Neben diversen Start- und Krafttests standen zugleich sportspezifische Leistungsüberprüfungen auf dem Programm.

Das gesamte Trainerteam der Rennrodel-Nationalmannschaft war beim Lehrgang mit vertreten. Auch Cheftrainer Norbert Loch ließ es sich nicht nehmen, bei den Tests persönlich zu erscheinen. Die Betreuer setzten dabei vor allem auf die Bandbreite an Möglichkeiten, die das thüringische Leistungszentrum den Trainingsgruppen bieten kann.

So bildeten unter anderem biomechanische Messungen in Zusammenarbeit mit dem OSP Thüringen sowie Staffelstart-Analysen wichtige Bestandteile des Lehrganges. Neben dem straffen Trainingsprogramm kam jedoch auch der Spaß nicht zu kurz. Gemeinsame Grillabende, Bike-Touren sowie lustige Stunden am Schießstand, bei dem das Ziel immer fest im Visier blieb, sorgten abseits des Trainings für Abwechslung und gute Stimmung im gesamten Team.


„Wir haben das komplette Programm, das wir uns für die Tage in Oberhof vorgenommen haben, durchziehen können. Das gesamte Team war mit viel Einsatz und Freude bei der Sache. Die hohe Motivation der AthletInnen spiegelte sich auch in den Leistungen wider. Alle haben ihre Korrekturen gut umgesetzt und sind bis auf die Haarspitzen motiviert“, zog Patric Leitner nach dem Trainingskurs zufrieden Bilanz.

BSD: Jahreskongress des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes in den USA - Lake Placid erhält Zuschlag für WM 2021

Park City (bsd/29.06.2017) Zum Jahreskongress des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes IBSF (International Bobsleigh & Skeleton Federation) am 28. Juni 2017 waren rund 130 Delegierte aus 35 Nationen nach Salt Lake City (USA) gereist.

Park City (bsd/29.06.2017) Zum Jahreskongress des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes IBSF (International Bobsleigh & Skeleton Federation) am 28. Juni 2017 waren rund 130 Delegierte aus 35 Nationen nach Salt Lake City (USA) gereist.

IBSF-Präsident Ivo Ferriani (ITA) eröffnete den Kongress mit einem Gedenken an den verstorbenen Viererbob-Olympiasieger von 2010 Steven Holcomb (USA) und den langjährigen IBSF-Fotografen Charly Booker (USA). Präsident Ferriani, der schon zu Lebezeiten Steven Holcomb als eine Legende des Bobsports bezeichnete, versprach, dass ihm die IBSF immer ein ehrenvolles Gedenken bewahren wird.

Ferriani und die Mitglieder des Exekutivboards berichteten dem Kongress ausführlich über die aktuellen Aktivitäten des Weltverbandes. Dabei lobte der Präsident die erfolgreiche Arbeit seiner Exekutivmitglieder, die alle sehr hart an der Weiterentwicklung der IBSF-Sportarten arbeiten. Er betonte aber auch, dass die IBSF in Konkurrenz zu anderen Verbänden steht und es noch eine Vielzahl an Aufgaben gäbe, um den Bob- und Skeletonsport erfolgreich weiterzuentwickeln.

Die Entscheidung, die Weltmeisterschaften 2017 von Sochi (RUS) nach Königssee (GER) zu verlegen, wäre richtig gewesen, erklärte der Italiener weiter und bedankte sich für die gute Kooperation mit dem russischen Verband und die hervorragende Organisation der Weltmeisterschaften durch den Bob- und Schlittenverband für Deutschland e.V.

Sportchef Darrin Steele berichtete über die laufenden Entwicklungsprogramme und ging auf die Regeländerungen für die kommende Saison näher ein. Die Änderungen werden in den nächsten Wochen noch an die Nationalverbände versendet.

Neben den Arbeitsberichten der IBSF-Exekutive, berichteten die Vertreter der Austragungsorte der nächsten beiden Olympischen Winterspiele PyeongChang (KOR) und Yanqing (CHN) über den Stand ihrer aktuellen Aktivitäten.

Zum Abschluss des Jahreskongresses wurden die IBSF-Weltmeisterschaften des Jahres 2021 zum elften Mal nach Lake Placid (USA) vergeben. Als nächster Kongressort im Jahr 2018 wurde die italienische Hauptstadt Rom gewählt.