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Weltcup-Finale in Umhausen – Ein Versprechen für die Zukunft

Auf den ersten Blick wirkt das Ergebnis beim Weltcup-Finale der Naturbahnrodler in Umhausen (Tirol) durchschnittlich ohne großen Ausreißer nach oben – so wie auch der Rest der Saison.

Auf den ersten Blick wirkt das Ergebnis beim Weltcup-Finale der Naturbahnrodler in Umhausen (Tirol) durchschnittlich ohne großen Ausreißer nach oben – so wie auch der Rest der Saison. Betrachtet man die Umstände aber genauer, darf man sehr positiv gestimmt in die Zukunft blicken. Denn das deutsche Team ist um einiges jünger als die anderen Teams im Weltcup.

Hoch zu bewerten ist daher zum Beispiel das Top-Resultat vom erst 21-jährigen Marius Schmelzer. Der Student aus Kiefersfelden kam auf der Grantau-Bahn auf Rang elf und verpasste nur um 0,37 Sekunden die Top Ten. „Das ist bei den Herren sehr gut“, analysiert auch Thomas Niemetz, der Spartenverantwortliche im BSD. Schmelzer selbst ist vor allem mit Lauf zwei sehr glücklich: „Die achte Zeit ist wirklich gut, die top Plätze also in Reichweite.“ Bedenkt man nun, dass der junge Bayer aufgrund seines Studiums fast den ganzen Januar nicht auf dem Rodel saß, ist die Leistung noch ein wenig mehr wert. Seine aus dem Juniorenbereich stammenden Teamkollegen Seppi Limmer und Maxi Leiner schlugen sich als 17. und 18. ebenfalls zufriedenstellend. Der einzige Routinier im Team, Christian Wichan, hatte nach einer Kollision im Training einen beschädigten Rodel, kam aber trotzdem noch auf Rang 16.

Auch das zweite gute Resultat des Wochenendes, den vierten Platz im Teamwettbewerb, fuhren die Jungstars ein. Nur die wirklich großen Nationen des Naturbahnsports – Italien, Österreich und Russland – waren schneller als Schmelzer, Lisa Walch und Seppi Limmer mit Simon Dietz. Und diese haben mit wesentlich erfahreneren Athleten einen gewaltigen Vorteil. Denn während bei den Deutschen im Schnitt gerade mal 17 Jahre auf dem Rodel sitzen, fahren in Italien, Österreich und Russland nahezu 30 Jahre Rodelroutine über die Bahn. „Selbst wir vergessen das gerne einmal und erwarten dann zu viel“, erklärt Niemetz.

So auch bei Lisa Walch, die erst 15 Jahre alt ist und dennoch regelmäßig an die Top Ten herankommt. In Umhausen belegte sie wieder Rang zehn. Dicht hinter ihr als Zwölfte Teamkollegin Michaela Niemetz. Selbst sie gehört mit 23 bei weitem noch nicht zu den alten Hasen im Feld. „Und ohne den Fehler in der Zielkurve wäre sicher noch mehr drin gewesen“, ärgert sie sich ein bisschen, dann ihrer Meinung nach hätte sie doch schon genügend Erfahrung.

An Erfahrung mangeln tut es dagegen noch dem Doppel Seppi Limmer und Simon Dietz. In ihrer ersten gemeinsamen Saison haben sie sich dennoch tapfer geschlagen und sind zum Abschluss noch einmal Zwölfte geworden.

Für die nächsten Wochen heißt es nun also, noch einmal Trainingskilometer und Erfahrung sammeln. Damit es in der kommenden Saison wieder einen Schritt nach vorne geht.

 

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Deutsche Medaillen-Kandidaten in drei Disziplinen

BMW IBSF WM Bob & Skeleton 2017: Skeleton und Viererbob am 2. Wochenende

Schönau a. Königssee (bsd/22.02.2017) Athletinnen und Athleten aus 36 Nationen nehmen an den BMW IBSF Weltmeisterschaften im Bob und Skeleton teil. Das erste WM-Wochenende brachte über 5.000 Zuschauer an die Eisbahn am Königssee.

Schönau a. Königssee (bsd/22.02.2017) Athletinnen und Athleten aus 36 Nationen nehmen an den BMW IBSF Weltmeisterschaften im Bob und Skeleton teil. Das erste WM-Wochenende brachte über 5.000 Zuschauer an die Eisbahn am Königssee. Medaillen im Zweierbob und Team-Bewerb gab es am ersten WM-Wochenende für Deutschland, USA und Kanada.
Am zweiten WM-Wochenende vom 24. bis 26. Februar werden wieder in jeweils vier Rennläufen die Entscheidungen im Skeleton und im Viererbob fallen.


Die Medaillen-Favoritinnen im Skeleton kommen aus Deutschland, Kanada und Österreich. Die 22-jährige Sauerländerin Jacqueline Lölling startet als Weltcup-Spitzenreiterin bei der WM am Königssee. Die frisch gebackene Europameisterin hat in diesem Winter bereits zwei Weltcupsiege eingefahren – einen davon Ende Januar auf der WM-Bahn am Königssee. Konkurrenz um den WM-Titel hat Lölling dabei vor allem aus dem eigenen Team. WM-Titelverteidigerin Tina Hermann (WSV Königssee) ist aktuell hinter Lölling Gesamtweltcup-Zweite. Eine starke Saison lieferten bisher vor allem die kanadischen Skeleton-Athletinnen. Mirela Rahneva kam in den bisherigen sieben Weltcup-Rennen auf vier Podiumsplätze. Ihre Teamkollegin Elisabeth Vathje überzeugte mit zwei Weltcup-Siegen im kanadischen Whistler und in Winterberg. Vizeweltmeisterin Janine Flock aus Österreich fuhr im laufenden Winter viermal auf das Podest. Sie siegte auf der anspruchsvollen Bahn im amerikanischen Lake Placid.


Bei den Männern ist WM-Favorit Martins Dukurs aus Lettland aktuell auch der Spitzenreiter im Weltcup, den er sich bereits zum achten Mal in Folge sichern könnte. Sungbin Yun aus Korea liegt Dukurs jedoch mit nur 14 Weltcup-Punkten Rückstand auf den Fersen. Fünf Mal stand der Koreaner in dieser Saison auf dem Weltcup-Podium. Doch er wird nicht bei der WM am Königssee starten, sondern zu Hause auf der Olympiabahn in Pyeongchang trainieren. Dafür müssen die BSD-Skeletonis Olympiasieger Alexander Tretjakov aus Russland ganz oben auf der Liste der WM-Favoriten haben. Der WM-Vierte Axel Jungk aus Sachsen ist aktuell Dritter im Gesamtweltcup und darf sich neben seinen beiden Teamkollegen – dem Thüringer Christopher Grotheer und dem Sauerländer Alexander Gassner – durchaus Chancen auf einen Podestplatz ausrechnen. Grotheer feierte in diesem Winter in Altenberg (GER) seinen ersten Weltcup-Sieg. Alexander Gassner fuhr am Sonntag (19. Februar) bei der Team-WM bereits Bahnrekord am Königssee und stand Ende Januar 2017 auf der WM-Bahn mit Rang drei auf dem Weltcup-Podium.

Deutschland, Lettland, Russland und USA mit Medaillenchancen im Vierer


Aus dem WM-Gastgeberland Deutschland, aus den USA, Lettland und Russland kommen die Favoriten für WM-Medaillen im Viererbob bei den BMW IBSF Weltmeisterschaften. Am Samstag (25.02.) und Sonntag (26.02.) stehen die vier WM-Läufe auf dem Programm.


Neben Vizeweltmeister Francesco Friedrich, Nico Walther und Lokalmatador Johannes Lochner startet auch Junioren-Weltmeister Bennet Buchmüller bei der WM im großen Schlitten.
Johannes Lochner, WM-Dritter vom Zweierbob-Wochenende, hat besonders gute Karten für den Titel. Der 26-Jährige kann in dieser Saison bereits auf drei Viererbob-Weltcupsiege blicken. Unter anderen siegte er beim Königssee-Weltcup Ende Januar. Nico Walther, Vizeweltmeister von 2015, landete dabei auf dem Silberrang. Neben Lochner und Walther ist aber auch der viermalige Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich ein großer Medaillenkandidat. Weltcupspitzenreiter Alexander Kasjanov aus Russland und sein Teamkollege Alexey Stulnev (Dritter beim Königssee-Weltcup) müssen die deutschen Piloten ebenso auf der Rechnung haben wie den Titelverteidiger Oskars Melbardis aus Lettland und Altmeister Steven Holcomb aus den USA. Der Olympiasieger von 2010 landete bei der WM-Generalprobe am Königssee auf dem vierten Platz.

Zeitplan 2. WM-Wochenende


Freitag, 24. Februar
11.00 Uhr            Skeleton Männer 1. und 2. Lauf
15.00 Uhr            Skeleton Frauen 1. und 2. Lauf

Samstag, 25. Februar
08.30 Uhr            Skeleton Frauen 3. und 4. Lauf
13.30 Uhr            Viererbob 1. und 2. Lauf

Sonntag, 26. Februar
08.30 Uhr            Skeleton Männer 3. und 4. Lauf
13.30 Uhr            Viererbob 3. und 4. Lauf

Die Frauen werden zuschlagen

Interview mit Skeleton-Cheftrainer Jens Müller über die Heim-WM am Königssee

Nach dem Team-Wettbewerb bei den BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften haben wir mit Skeleton-Cheftrainer Jens Müller gesprochen. Über seine erste Bilanz, das kommende Wochenende und die nächste Saison.

Nach dem Team-Wettbewerb bei den BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften haben wir mit Skeleton-Cheftrainer Jens Müller gesprochen. Über seine erste Bilanz, das kommende Wochenende und die nächste Saison.

Im Team-Wettbewerb sind die deutschen Skeletonis zweimal Bahnrekord gefahren. Das lässt für die Einzelwettkämpfe hoffen, oder?
Jens Müller: „Die Stärksten waren noch nicht hier zum Team-Wettbewerb, das muss man auch mal sehen. Aber von der Vorbereitung her, von der Performance, sind wir auf einem guten Weg.“

Wer sind die stärksten Konkurrenten der Deutschen?
Müller: „Bei den Männern sind die beiden Letten Martins und Tomass Dukurs, dann natürlich Olympiasieger Alexander Tretjakov und der aktuell Gesamtweltcup-Zweite Sungbin Yun aus Korea die stärksten Konkurrenten. Bei den Frauen Lelde Priedulena aus Lettland sowie die Kanadierin Mirela Rahneva. Sie ist auch sehr stark. Sie sehe ich als unsere Hauptkonkurrenten.“

Ist bei den Männern eine Medaille möglich?
Müller: „Ein Podiumsplatz bei den Männern wird schwer. Aber wir haben es uns als Ziel gesetzt, dass es wenigstens einer von den dreien schaffen kann. Alle drei haben es drauf. Es ist ein bisschen von der Tagesform abhängig.
Das Problem ist eigentlich, dass die Männer zwischen den Rennläufen einen Tag Pause haben. Da ist es natürlich schwierig, die Konzentration und Motivation über den einen Tag aufrechtzuerhalten und dieselbe Form dann wieder zu erreichen.“

Bei den Damen sollte es aber eine Medaille werden, oder?
Müller: „Jaqueline hat momentan eine absolute Topform hier auf der Bahn. Sie hat ja auch den Weltcup gewonnen. Tina hat sich auch weiter entwickelt. Und Anna mit ihrer Unbekümmertheit ist auch für eine Überraschung gut. Da hoffe ich schon, dass die Frauen vorne zuschlagen.“

War die kurzfristige Verlegung der Weltmeisterschaften an den Königssee ein Problem?
Müller: „Nein, überhaupt nicht. Hier zu fahren ist immer schön, weil es zuhause ist und man nicht nach Sochi fliegen muss. Es ist unsere Heimbahn und wir nehmen das mit als Motivation, dass wir uns auch hier gut vorbereitet haben. Es ist natürlich so, dass die anderen Nationen sich auch sehr gut vorbereiten konnten. Sie haben noch extra Läufe bekommen. Aber für uns ist es Motivation und die Stimmung am Königssee ist immer super.
Hut ab, dass man in so kurzer Zeit so eine Veranstaltung auf die Beine stellt. Ich glaube, es gibt keine Bahn auf der Welt, die das so gut könnte.“

Bedeutet die Heim-WM für die Athleten eine zusätzliche Belastung?
Müller: „Klar gibt es mehr Anfragen, aber Richtung Olympia nächstes Jahr müssen die Leute auch lernen, damit umzugehen. Sicherlich ist es jetzt erst mal nicht so einfach, aber vielleicht ist es auch schon ein bisschen eine Vorbereitung auf Olympia nächstes Jahr.“

Vielen Dank Jens Müller.

 

Bild: Sportpresse Dietmar Reker

Rennrodel: 6. FIL Junioren-Weltcup Winterberg (GER)

Schwarz-rot-goldene Festspiele

Winterberg (bsd/21.02.2017) Die BSD-Rennrodel Youngsters haben beim Weltcup-Finale im nordrhein-westfälischen Winterberg groß aufgezeigt.

Winterberg (bsd/21.02.2017) Die BSD-Rennrodel Youngsters haben beim Weltcup-Finale im nordrhein-westfälischen Winterberg groß aufgezeigt. Die jungen Nachwuchs-Rennrodler holten am Sonntag (19.02.) im letzten Rennen vor der Sommerpause neun von insgesamt zehn Podestplätzen und machten damit den Saisonabschluss perfekt.

Bei den Juniorinnen holte sich Junioren-Weltmeisterin Jessica Tiebel mit einem souveränen Vorsprung von 0,203 Sekunden vor ihren beiden Teamkolleginnen Cheyenne Rosenthal und Alisa Dengler (+ 0,258 sec.) den Sieg. Die 19-Jährige feierte damit ihren dritten Saisonsieg und konnte  – trotz Nicht-Teilnahme an den Überseerennen – den Gesamtweltup 2016/17 für sich entscheiden. Die vierte deutsche Starterin, Anna Berreiter, belegte Rang sechs.

Die jungen Herren konnten ebenso einen Dreifach-Erfolg feiern: Max Langenhan setzte sich vor Moritz Bollmann (+0,018 sec.) und Paul-Lukas Heider (+0,101 sec.) an die Spitze und holte sich damit seinen dritten Saisonsieg. In der Weltcup-Gesamtwertung musste er sich mit 342 Zählern nur knapp den beiden Russen LEBEDEV (370) und PETROV (344) geschlagen geben und wurde somit Dritter. Die weiteren Deutschen um Benjamin Gabber und Markus Hummer landeten auf den Plätzen acht und 16.

Bei den Doppelsitzern gewann das Duo Orlamünder/Gubitz mit zweimal Laufbestzeit vor den Teamkollegen Heinze/Illmann (+0,293 sec.) und belegte damit in der Weltcup-Gesamtwertung Rang drei. Das Doppel Semmler/Pfeiffer verpasste nur knapp das Podest und landete hinter den Italienern Nagler/Malleier auf Rang vier.

Als krönenden Abschluss holte das Team Deutschland noch den Sieg im Mannschaftswettbewerb. Das Quartett um Jessica Tiebel, Max Langenhan und Orlamünder/Gubitz gewann vor Team Russland und Team Italien.

Junioren-Cheftrainer Steffen Wöller zog folgende Saisonbilanz:

O-Ton Wöller


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Skeleton: Deutsche Juniorenmeisterschaften in Altenberg

Altenberg (bsd/20.02.2017) Am Samstag (18. Februar) fanden im DKB Eiskanal in Altenberg die Deutschen Juniorenmeisterschaften im Skeleton statt, die in den Bereichen Junioren A (männlich & weiblich), Jugend (männlich & weiblich) und Junioren B (männlich & weiblich) ausgetragen wurden.

Altenberg (bsd/20.02.2017) Am Samstag (18. Februar) fanden im DKB Eiskanal in Altenberg die Deutschen Juniorenmeisterschaften im Skeleton statt, die in den Bereichen Junioren A (männlich & weiblich), Jugend (männlich & weiblich) und Junioren B (männlich & weiblich) ausgetragen wurden.

In der Junioren A-Kategorie bei den Männern gewann Kilian v. Schleinitz (WSV Königssee) mit einem Vorsprung von 80 hundertstel Sekunden, vor Dominic Rady (WSV Königssee) und Stefan Röttig (Eintracht Frankenhain).


Bei den Junioren A-Frauen sicherte sich Maxi Just (BSC Sachsen Oberbärenburg) mit einem Vorsprung von 99 hundertstel Sekunden den ersten Platz. Zweite wurde Corinna Leipold (BRC Thüringen), auf den dritten Platz fuhr Hannah Neise (BRC Winterberg).



In der Jugend-Gruppe der Männer fuhr Robin Schneider (RC Ilmenau) mit einem Vorsprung von einer Sekunde auf den ersten Platz, vor Cedric Renner (RC Berchtesgaden) und Lukas Nydegger (RC Berchtesgaden).


Bei den Frauen (Jugend) gewann Hannah Neise (BRC Winterberg) mit einem Vorsprung von 3,13 Sekunden. Zweite wurde Vanessa Voß (BSC Winterberg), Dritte Nele Kaschinski (RT Suhl).



In der Junioren B-Kategorie sicherte sich bei den Männern Stefan Röttig (Eintracht Frankenhain) mit einem Vorsprung von 58 hundertstel Sekunden den Sieg, vor Felix Keisinger (WSV Königssee) und Felix Seibel (BRC Hallenberg).


Bei den Frauen (Junioren B) gewann Hannah Neise (BRC Winterberg) mit einem Vorsprung von 32 hundertstel Sekunden. Zweite wurde Luisa Hornung (BRC 05 Friedrichroda), auf den dritten Platz fuhr Susanne Kreher (BSC Sachsen Oberbärenburg).

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BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM am Königssee

Team-Event: Zweifacherfolg für Deutschland

Königssee(bsd/19.02.2017) Nach den Titelkämpfen der Frauenbobs und der Zweierbob der Männer – Gold ging an Meyers Taylor/Jones und Friedrich/Margis – schloss am Sonntag (19. Februar) der Team-Event das erste WM-Wochenende ab.

Königssee (bsd/19.02.2017) Die kommenden zwei Rennwochenenden stehen für die deutschen Bob- und Skeleton-Athletinnen und Athleten ganz im Zeichen des Saisonhöhepunkts – den BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften am heimischen Königssee. Nach den Titelkämpfen der Frauenbobs und der Zweierbob der Männer – Gold ging an Meyers Taylor/Jones und Friedrich/Margis – schloss am Sonntag (19. Februar) der Team-Event das erste WM-Wochenende ab.

Beim Team-Bewerb traten jeweils zwei Zweierbobs (Frauen und Männer) und zwei Skeleton-Athleten (Frau und Mann) an. Die Zeiten aus je einem Lauf wurden addiert, der Sieg ging an die Mannschaft mit der besten Gesamtzeit.



Die Goldmedaille holte sich Team Deutschland I mit Jacqueline Lölling, Axel Jungk, Mariama Jamanaka, Franziska Bertels sowie Johannes Lochner und Christian Rasp mit einem Vorsprung von 60 hundertstel Sekunden. Silber gewann Team Deutschland II mit Tina Hermann, Christopher Grotheer, Stephanie Schneider, Lisa-Marie Buckwitz sowie Nico Walther und Philip Wobeto. Auf den dritten Platz fuhr Team International III mit Anna Fernstädt, Alexander Gassner, dem rumänischen Frauenbob-Team Maria Constantin und Andreea Grecu sowie Richard Oelsner und Marc Rademacher.

Team-Event

1. Platz: Team Deutschland I
2. Platz: Team Deutschland II
3. Platz: Team International III

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Bob: BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM am Königssee

Entscheidung Zweierbob Männer: Team Friedrich/Margis ist Weltmeister

Königssee (bsd/19.02.2017) Nach den Titelkämpfen der Frauenbobs am Tag zuvor, bei der sich das US-amerikanische Team Meyers Taylor/Jones Gold holte, wurden am Sonntag (19. Februar) schließlich die Weltmeister der Zweierbob Männer gekürt.

Königssee (bsd/19.02.2017) Die kommenden zwei Rennwochenenden stehen für die deutschen Bob- und Skeleton-Athletinnen und Athleten ganz im Zeichen des Saisonhöhepunkts – den BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften am heimischen Königssee. Nach den Titelkämpfen der Frauenbobs am Tag zuvor, bei der sich das US-amerikanische Team Meyers Taylor/Jones Gold holte, wurden am Sonntag (19. Februar) schließlich die Weltmeister der Zweierbob Männer gekürt.

Die Goldmedaille holten sich Francesco Friedrich und Thorsten Margis aus Deutschland mit einem Vorsprung von 1,20 Sekunden und stellten zugleich noch einen neuen Start- und Bahnrekord auf. Silber gewann das kanadische Team Justin Kripps/Jesse Lumsden, auf den dritten Platz fuhr der Lokalmatador Johannes Lochner mit Anschieber Joshua Bluhm.

 

O-Ton Francesco Friedrich -->

O-Ton Thorsten Margis -->

O-Ton Joshua Bluhm -->

Video Francesco Friedrich -->


Das dritte deutsche Team um Nico Walther und Eric Franke fuhr auf den 8. Platz, Richard Oelsner und Alexander Schüller wurden 25te.



Gleich im Anschluss findet um 15.00 Uhr der Team-Event statt, bei dem jeweils zwei Zweierbobs (Frauen und Männer) und zwei Skeleton-Athleten (Frau und Mann) antreten. Die Zeiten aus je einem Lauf werden addiert, der Sieg geht an die Mannschaft mit der besten Gesamtzeit.

Auflistung der deutschen Bob-Athleten nach dem 4. Rennlauf

1. Platz: Francesco Friedrich/Thorsten Margis
3. Platz: Johannes Lochner/Joshua Bluhm
8. Platz: Nico Walther/Eric Franke
25. Platz: Richard Oelsner/Alexander Schüller

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Rennrodeln: 8. Viessmann Rennrodel Weltcup der Herren in PyeongChang

Sieg in der Teamstaffel

Pyeong Chang (bsd/19.02.2017) Nach dem guten Mannschaftsergebnis der Doppelsitzer und Damen am Tag zuvor konnten auch die BSD-Herren am Sonntag (19.02.) im koreanischen Pyeong Chang einen Podestplatz holen

Pyeong Chang (bsd/19.02.2017) Nach dem guten Mannschaftsergebnis der Doppelsitzer und Damen am Tag zuvor konnten auch die BSD-Herren am Sonntag (19.02.) im koreanischen Pyeong Chang einen Podestplatz holen. 

Andi Langenhan fuhr auf der schwierigen Olympiabahn von 2018 auf den zweiten Platz und holte damit sein bestes Saisonergebnis. Der Halbzeitdritte musste sich nur dem Italiener Dominic Fischnaller (+ 0,149 sec.), der Bahnrekord fuhr, geschlagen geben. Platz drei ging an Samuel Edney aus Kanada (+ 0,465 sec.).

Johannes Ludwig, der zur Halbzeit noch auf Rang zwei gelegen hatte, musste sich letztlich aufgrund eines schweren Fehlers im unteren Streckenabschitt mit Rang fünf zufrieden geben.

Die weiteren deutschen Starter um Youngster Sebastian Bley und Julian v. Schleinitz belegten die Plätze 13. und 29.

Olympiasieger Felix Loch ging krankheitsbedingt nicht an den Start.

In der Weltcup-Gesamtwertung führt nach elf von insgesamt zwölf Weltcup-Rennen weiterhin der Russe Roman Repilov mit 745 Zählern vor Semen Pavlichenko (674) und Felix Loch (663).

 

Platzierungen der deutschen Athleten

2. Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis)

5. Johannes Ludwig (BSR Oberhof)

13. Sebastian Bley (RT Suhl)

29. Julian v. Schleinitz (WSV Königssee)

 

Team-Staffel

In der anschließenden Team-Staffel konnte das Quartett um Natalie Geisenberger, Andi Langenhan und Toni Eggert/Sascha Benecken noch den Sieg holen. Platz zwei und drei ging an Team Österreich und Russland. 


Ergebnisliste Herren->

Gesamt-Weltcupstand Herren ->

 

Ergebnisliste Team->

Gesamt-Weltcupstand Team ->

 

 

Bob: BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM am Königssee

Frauenbob-Entscheidung: Team Jamanka/Drazek wird Vierter

Königssee (bsd/18.02.2017) Die kommenden zwei Rennwochenenden stehen für die deutschen Bob- und Skeleton-Athletinnen und Athleten ganz im Zeichen des Saisonhöhepunkts – den BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften am heimischen Königssee.

Königssee (bsd/18.02.2017) Die kommenden zwei Rennwochenenden stehen für die deutschen Bob- und Skeleton-Athletinnen und Athleten ganz im Zeichen des Saisonhöhepunkts – den BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften am heimischen Königssee. Am Samstag wurden die Weltmeisterinnen im Frauenbob gekürt.

Den Weltmeistertitel holte sich nach insgesamt vier Läufen das US-amerikanische Team Meyers Taylor/Kehri Jones mit einem Vorsprung von drei hundertstel Sekunden. Vize-Weltmeisterinnen wurden Kaillie Humphries und Melissa Lotholz aus Kanada, Bronze holte sich das Team Jamie Greubel Poser und Aja Evans (USA).


Das deutsche Team Mariama Jamanka und Annika Drazek verpasste das Podest um 37 hundertstel Sekunden. Stephanie Schneider und Lisa-Marie Buckwitz wurden Achte, Christin Senkel und Ann-Christin Strack fuhren auf den 9. Platz.

 

O-Ton Mariama Jamanka und Annika Drazek -->


Am Sonntag (19. Februar) fahren zunächst ab 10.30 Uhr die Zweierbobs der Männer um den Weltmeistertitel. Um 15.00 Uhr steht abschließend zum ersten WM-Wochenende noch der Team-Bewerb auf dem Programm.

Auflistung der deutschen Bob-Athletinnen nach dem 4. Lauf

4. Platz: Mariama Jamanka/Annika Drazek
8. Platz: Stephanie Schneider/Lisa-Marie Buckwitz
9. Platz: Christin Senkel/Ann-Christin Strack


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Rennrodeln: 8. Viessmann Rennrodel Weltcup der Damen in PyeongChang

Zwei Podestplätze für Deutschland

PyeongChang(bsd/18.02.2017) Nach dem hevorragenden Mannschaftsergebnis der Doppelsitzer zuvor konnten auch die Damen beim Viessmann Weltcup in PyeongChang einen Erfolg feiern.

PyeongChang (bsd/18.02.2017) Nach dem hevorragenden Mannschaftsergebnis der Doppelsitzer zuvor konnten auch die Damen beim Viessmann Weltcup im koreanischen PyeongChang eine gute Figur machen.

Olympiasiegerin Natalie Geisenberger musste sich bei der Olympia-Generalprobe nur knapp um 0,046 Sekunden der Russin Tatyana Ivanova geschlagen geben und landete letztlich auf Rang zwei. Geisenberger reichte hingegen der zweite Platz und sicherte sich damit zum fünften Mal in Folge den Gesamt-Weltcup 2016/17 vor Tatjana Hüfner, die mit Platz vier (+ 0,559 sec.) in PyeongChang knapp das Podest verpasste. 

Für eine Überraschung sorgte BSD-Youngster Julia Taubitz. Taubitz, die am Tag zuvor den Nationencup für sich entscheiden konnte, fuhr auf Rang drei (+ 0,262 sec.) und feiert damit ihr erstes Weltcup-Podest.

Dajana Eitberger landete auf Rang acht (+ 1,0369 sec.).


Am Sonntag (19.02.) findet um 08:20 Uhr das Rennen der Herren sowie um 12:00 Uhr der Team-Wettbewerb statt.

 

Platzierungen der deutschen Athletinnen

 

2. Natalie Geisenberger (SV Miesbach)

3. Julia Taubitz (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)

4. Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)

8. Dajana Eitberger (RC Ilmenau)

 


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Gesamt-Weltcupstand ->