NEWS ---------------
SKELETON

Skeleton: Christopher Grotheer wird Dritter in Altenberg

• Christopher Grotheer ist bester Deutscher mit Rang 3
• Alexander Gassner und Axel Jungk mit den Plätzen 7 und 8 in den Top Ten
• Sungbin Yun aus Korea holt sich vierten Saisonsieg

Altenberg (bsd/05.01.2018) Der DKB Eiskanal in Altenberg scheint für Christopher Grotheer ein gutes Pflaster zu sein – immerhin hatte er in der vergangenen Saison auf der anspruchsvollen Bahn den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere feiern können. Den Vorjahressieg konnte er am heutigen Tag zwar nicht verteidigen, mit dem dritten Platz holte er in der Olympiasaison 2017/18 dafür sein bisher bestes Ergebnis ein und wurde zudem bester Deutscher.

Der Sieg ging an den überragenden Halbzeitführenden Sungbin Yun aus Korea, der sich damit seinen vierten Saisonsieg sicherte. Auf den zweiten Platz fuhr der Russe Alexander Tretiakov mit 39 hundertstel Sekunden Rückstand.

Zweitbester Deutscher wurde Alexander Gassner mit dem siebten Rang, Lokalmatador Axel Jungk wurde Achter.

In der Gesamtweltcup-Wertung führt weiterhin der Koreaner Sungbin Yun mit 1320 Punkten. Auf dem zweiten Rang liegt Martins Dukurs (LAT) mit 1230 Zählern, vor seinem Bruder Tomass Dukurs (1104 Pkte).

Die nächste Weltcupstation der Skeleton Männer liegt im schweizerischen St. Moritz. Der erste Lauf der Skeleton Männer startet am Freitag, 12. Januar 2018, um 14.00 Uhr. (lr)

Platzierungen der deutschen Skeleton-Athleten

3. Platz: Christopher Grotheer
7. Platz: Alexander Gassner
8. Platz: Axel Jungk

Zur Ergebnisliste -->

 

Bilder: Sportpresse Reker

Skeleton: Deutscher Dreifacherfolg in Altenberg

• Jacqueline Lölling holt sich dritten Saisonsieg
• Teamkollegin Tina Hermann wird Zweite
• Anna Fernstädt komplettiert das deutsche Podest mit dem dritten Rang

Altenberg (bsd/05.01.2018) Für „Speed-Queen“ Jacqueline Lölling konnte das Olympiajahr 2018 kaum besser beginnen: Beim sechsten BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup im sächsischen Altenberg holte sich die 22-jährige Brachbacherin ihren dritten Saisonsieg und düpierte einmal mehr die internationale Konkurrenz mit ihren überragenden Geschwindigkeitsläufen. Lölling versteht es in dieser Saison wie keine andere, vor allem in den unteren Streckenabschnitten das Tempo stetig zu erhöhen und kann somit ihre Startzeitrückstände wettmachen.

Tina Hermann, die nach dem ersten Lauf auf Rang zwei gelegen hatte, fuhr mit 13 hundertstel Sekunden Rückstand auf Lölling auf den zweiten Platz. Die dritte deutsche Starterin Anna Fernstädt komplettierte das sensationelle deutsche Ergebnis mit dem dritten Rang (+ 0,43 Sek.) und holte sich zugleich ihren ersten Podestplatz der neuen Saison.

Im Gesamtweltcup baut Jacqueline Lölling ihren Vorsprung weiter aus und führt nun mit 1227 Punkten vor der Kanadierin Elisabeth Vathje (1118 Punkte). Tina Hermann liegt mit 1084 Zählern auf dem dritten Platz.

Die nächste Station ist der BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup in St. Moritz (SUI) vom 12. bis 14. Januar 2018.

Die Rennen der Skeleton Frauen starten am Freitag, 12. Januar, um 09.30 Uhr mit dem ersten Lauf. (lr)

Platzierungen der deutschen Skeleton-Athletinnen

1. Platz: Jacqueline Lölling
2. Platz: Tina Hermann
3. Platz: Anna Fernstädt

Zur Ergebnisliste -->

 

Bilder: Sportpresse Reker

Skeleton: Siegesserie geht weiter

• Felix Keisinger mit Doppelsieg
• Janine Becker siegt beim 5. Intercontinental Cup

St. Moritz (bsd/08.01.2018) Das ICC-Team startete vergangenes Wochenende beim 5. und 6. Intercontinental-Cup im schweizerischen St. Moritz ins neue Jahr.

Am Donnerstag (04. Januar) sicherte sich Janine Becker ihren ersten Saisonsieg vor der US-Amerikanerin Katie Uhlaender und der Russin Olga Potylitsina. Sophia Griebel und Hannah Neise beendeten das Rennen auf den Plätzen 7 und 12. Das Rennen der Männer wurde aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse auf den nächsten Tag verschoben.



Am Freitag (05. Januar) stand demnach der 5. und 6. ICC der Männer auf dem Programm. Bei beiden Rennen konnte sich Felix Keisinger souverän mit bester Start- und Laufzeit den Sieg sichern.
Michael Zachrau wurde zweimal Sechster, Kilian von Schleinitz holte sich mit Platz zwei einen Podestplatz sowie den 15. Rang.



Beim 6. ICC-Rennen der Frauen gewann Katie Uhleander vor Sophia Griebel und Alina Taraychenkova. Die Vortages-Siegerin Janine Becker belegte den  vierten  Rang, Hannah Neise wurde Sechste.

Bundesnachwuchstrainer David Lingmann war trotz der schwierigen Wetterlage sehr zufrieden mit den Ergebnissen seiner Athleten und zeigt sich im Hinblick auf die letzten beiden ICC-Rennen sehr zuversichtlich.

Der nächste und zugleich letzte ICC der Saison 2017/18 findet am 12. und 13. Januar im DKB Eiskanal in Altenberg statt.

Skeleton: Tina Hermann und Felix Seibel gewinnen Deutsche Meisterschaften in Winterberg

Winterberg (bsd/23.12.2017) Am Tag vor Heiligabend, den 23. Dezember 2017, fanden in der Veltins EisArena in Winterberg die Deutschen Meisterschaften im Skeleton statt.

Deutsche Meisterin 2017/18 wurde Tina Hermann, Weltmeisterin von 2016, mit einem Vorsprung von 0,73 Sekunden. Auf den zweiten Platz fuhr Sophia Griebel, Dritte wurde die Lokalmatadorin Hannah Neise (+ 1,02 Sek.). Cheftrainer Jens Müller ist mit den Leistungen der Frauen zufrieden: „Tina Hermann hat heute zwei gute und stabile Läufe abgeliefert. Sophia Griebel konnte als Zweitplatzierte mit guten Startzeiten aufzeigen. Hannah Neise ist nach ihrer langen Verletzungspause im Dezember wieder im Training eingestiegen und konnte sich aufgrund ihrer guten fahrerischen Leistungen und den guten Startzeiten den dritten Platz sichern.“

Bei den Männern ging der Sieg an den 20-jährigen Felix Seibel aus Hallenberg. Seibel lag nach dem ersten Lauf noch auf Rang zwei, konnte sich jedoch mit einem starken zweiten Lauf den Titel sichern. Zweiter wurde Martin Rosenberger mit einem Rückstand von 0,10 Sekunden. Den dritten Rang belegte Felix Keisinger mit 0,31 Sekunden Rückstand, der in beiden Läufen mit Startbestzeit aufzeigte (4,94 Sek.).

„Mit den Leistungen der Männer bin ich insgesamt sehr zufrieden. Für die Zukunft haben wir bei den Männern einige Athleten, die auch den Sprung in die Weltcup-Mannschaft schaffen können.“, so Jens Müller.

Jens Müller möchte sich in diesem Zuge nochmals sehr herzlich bei der Winterberger Bahn-Crew sowie bei den Betreuern und Ehrenamtlichen bedanken, die mit der reibungslosen Organisation der Deutschen Meisterschaften eine tolle Arbeit abgeliefert haben.

Zur Ergebnisliste der Skeleton Frauen

 

Zur Ergebnisliste der Skeleton Männer 

 

Bilder: Sportpresse Reker

Skeleton: EM-Silber für Jacqueline Lölling in Igls

• Jacqueline Lölling wird EM-Zweite und WC-Vierte
• Tina Hermann und Anna Fernstädt auf den Plätzen 8 und 11 bei der EM
• Russin Elena Nikitina gewinnt EM und Weltcup

Innsbruck/Igls (bsd/15.12.2017) Die überragende Siegerin der Skeleton-Europameisterschaften 2017/18 sowie des fünften Saisonweltcups in Innsbruck/Igls hieß Elena Nikitina. Mit zweimal Startbestzeit und zwei Top-Läufen war die Russin heute nicht zu schlagen und holte sich nach Park City im Olympia-Eiskanal Innsbruck ihren zweiten Saisonsieg. Die Tirolerin Janine Flock fuhr auf ihrer Heimbahn auf den dritten Platz.

Die Silbermedaille sicherte sich mit 67 hundertstel Sekunden Rückstand die Gesamtweltcup-Führende Jacqueline Lölling. Als „Speed-Queen“ konnte Lölling vor allem in den unteren Streckenabschnitten mit hoher Geschwindigkeit die fehlerhaften Startzeiten ausgleichen und auf das Podest fahren: „Es ist ein bisschen ärgerlich, dass ich in der Weltcup-Wertung von Platz zwei auf Platz vier zurückgefallen bin. Mein Ziel war eine Top Sechs-Platzierung, sprich eine Steigerung zu den letzten Jahren hier. Das habe ich zwar geschafft, aber es hätte noch besser sein können. Am Start sind mir noch zu viele Fehler passiert.
Das Fazit zur ersten Saisonhälfte ist für mich persönlich ganz gut. Es hat holprig angefangen in Lake Placid, aber durch die zwei Siege in Whistler und Winterberg bin ich sehr zuversichtlich und habe mir viel Selbstvertrauen holen können.
Der Druck bezüglich der Olympischen Spiele ist bisher noch nicht so schlimm. Ich freue mich einfach auf die Spiele – es ist für jeden Sportler etwas Besonderes, mit dabei sein zu können. Das Ziel ist auf jeden Fall eine Top Sechs-Platzierung, wenn nicht sogar eine Podestplatzierung.“

--> O-Ton Jacqueline Lölling


In der Weltcup-Wertung gewann ebenso Elena Nikitina, vor den zwei Kanadierinnen Elisabeth Vathje und Mirela Rahneva. Um knappe drei hundertstel Sekunden verpasste Jacqueline Lölling das Podest und wurde Vierte.

Für Tina Hermann und Anna Fernstädt endete das heutige Rennen mit den Plätzen 11 und 14 in der Weltcup-Wertung. In der EM-Wertung fuhr Hermann auf Platz acht, Fernstädt wurde Elfte. Für die beiden Athletinnen, die normalerweise bei den vorderen Plätzen mitmischen, wohl eher ein enttäuschendes Ergebnis.

In der Gesamtweltcup-Wertung liegt Jacqueline Lölling mit 1002 Punkten immer noch an erster Stelle. Elisabeth Vathje (966 Punkte) und Mirela Rahneva (920) aus Kanada liegen nun auf den Rängen zwei und drei.

Der nächste Skeleton-Weltcup der BMW IBSF Bob- und Skeleton-Serie 2017/18 findet am 05. Januar 2018 in Altenberg statt. Den Anfang machen die Skeleton Frauen, die um 10.00 Uhr mit dem ersten Lauf starten. Im Anschluss fahren um 14.00 Uhr die Skeleton Männer ihren ersten Wertungslauf. (lr)
 

EM-Platzierungen der deutschen Skeleton-Athletinnen

2. Platz: Jacqueline Lölling
8. Platz: Tina Hermann
11. Platz: Anna Fernstädt

 

Zur EM-Ergebnisliste -->

 

Weltcup-Platzierungen der deutschen Skeleton-Athletinnen

4. Platz: Jacqueline Lölling
11. Platz: Tina Hermann
14. Platz: Anna Fernstädt

Zur WC-Ergebnisliste -->

 

Skeleton: Axel Jungk holt sich EM-Bronze in Igls

• Axel Jungk fährt in der EM-Wertung auf Platz 3
• Grotheer auf Platz 4, Gassner wird 6ter in der EM-Wertung
• Drei deutsche Top Ten-Platzierungen in der Weltcup-Wertung

Innsbruck/Igls (bsd/15.12.2017) Bei den Europameisterschaften der Skeleton Männer im österreichischen Innsbruck/Igls stand heute vor allem einer im Rampenlicht – der lettische Superstar Martins Dukurs. Er verteidigte nicht nur seine EM-Titel der letzten beiden Jahre, sondern holte sich gleichzeitig seinen 50. Weltcupsieg sowie den neunten Weltcupsieg in Folge in Igls. Trotz schwieriger Wetterbedingungen ließ sich der Halbzeitführende den EM-Titel nicht mehr aus der Hand nehmen und fuhr mit zwei überragenden Läufen der internationalen Konkurrenz davon.

Zweiter wurde der Russe Nikita Tregubov. Den dritten Platz sicherte sich Axel Jungk, der mit zwei starken Startzeiten als bester Deutscher aus dem EM-Rennen geht.
Christopher Grotheer, der nach dem ersten Lauf mit Platz drei in Lauerstellung gelegen hatte, kämpfte im zweiten Lauf mit einigen Fahrfehlern und fiel auf den vierten Rang zurück. Alexander Gassner wurde in der EM-Wertung Sechster und komplettierte damit das gute Mannschaftsergebnis.

In der Weltcup-Wertung siegte Martins Dukurs mit 15 hundertstel Sekunden Vorsprung vor dem Koreaner Sungbin Yun. Dritter wurde Nikita Tregubov.

Axel Jungk, nach dem ersten Lauf auf Platz sechs, verpasste mit dem vierten Rang leider das Podest. Christopher Grotheer wurde Fünfter, Alexander Gassner fuhr auf den achten Rang.

Cheftrainer Jens Müller: „Im Weltcup haben wir heute mit den Plätzen 4, 5 und 8 mannschaftlich ein gutes Ergebnis erreicht. Das Ziel, auch im Weltcup auf das Podest zu fahren, hat leider nicht geklappt. Bei der EM haben wir mit den Plätzen 3, 4 und 6 unser Ziel dahingehend erreicht, dass ein Sportler auf das Podest fahren konnte. Hinsichtlich der Olympischen Spiele bleibt festzuhalten, dass es für die Männer schwierig sein wird, um das Podest mitfahren zu können. Die Möglichkeiten sind zwar vorhanden, aber es geht vor allem darum, am Start vorne mitzufahren und zwei konstante Läufe runterzubringen – bzw. bei den Spielen vier Läufe. Wir müssen auch in der Materialabstimmung vorankommen, da wir vor allem in den unteren Streckenabschnitten immer zu viel Zeit auf die Topathleten wie Dukurs oder Yun verlieren.“(lr)

 

--> O-Ton Cheftrainer Jens Müller

 

EM-Platzierungen der deutschen Skeleton-Athleten

3. Platz: Axel Jungk
4. Platz: Christopher Grotheer
6. Platz: Alexander Gassner

 

Zur EM-Ergebnisliste -->

 

Weltcup-Platzierungen der deutschen Skeleton-Athleten

4. Platz: Axel Jungk
5. Platz: Christopher Grotheer
8. Platz: Alexander Gassner


Zur Weltcup-Ergebnisliste -->

 

 

Skeleton/Rennrodeln: Stimmen zu den Weltcups in Igls und Lake Placid

Igls/Lake Placid (bsd/14.12.2017) Am letzten Wochenende vor der Weihnachtspause stehen für die internationale Kufensport-Elite noch zwei Weltcups auf dem Programm: Der fünfte VIESSMANN Rennrodel-Weltcup im US-amerikanischen Lake Placid (15. bis 16. Dez.) sowie der fünfte BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup (15. bis 17. Dez.) im österreichischen Innsbruck/Igls. In Igls werden im Race-in-race-Modus zudem die Europameisterschaften im Bob und Skeleton ausgetragen.

Hören Sie rein in die O-Töne unserer Trainer und Sportler und erfahren Sie, wie die Vorbereitungen auf die Weltcups in Igls und Lake Placid gelaufen sind.

O-Töne

 

 

 

Skeleton

 

Tina Hermann -->

 

Jacqueline Lölling -->

 

Axel Jungk -->

 

Christopher Grotheer -->

 

Cheftrainer Jens Müller zum Frauenrennen -->

 

Cheftrainer Jens Müller zum Männerrennen -->

 

Rennrodeln

 

Cheftrainer Norbert Loch -->

 

 

 

Skeleton: Axel Jungk bester Deutscher beim Weltcup in Winterberg

• Axel Jungk und Christopher Grotheer mit Platz 6 und 10 in den Top Ten
• Alexander Gassner wird 16ter
• Rennen wird witterungsbedingt nach dem ersten Lauf abgesagt

Winterberg (bsd/08.12.2017) Das Wetter im nordrhein-westfälischen Winterberg ist ja bekanntermaßen nicht immer das stabilste – vor allem wenn in der Veltins EisArena Weltcups im Bob, Skeleton oder Rennrodel ausgetragen werden. Bereits vor zwei Wochen, als der Rennrodel-Weltcup in Winterberg Station hatte, war es für die internationale Rennrodel-Elite kein Leichtes, unter fairen Bedingungen das Rennen zu fahren.

Beim vierten Bob- und Skeleton-Weltcup 2017/18 hatten dieses Mal die Skeleton Männer Pech mit dem Wetter und mussten bereits im ersten Lauf mit Schneefall und widrigen Bedingungen kämpfen. Der zweite Lauf wurde aufgrund des verstärkten Schneefalls schließlich abgesagt – und das Rennen nach den Ergebnissen aus dem ersten Lauf gewertet.

Als Sieger ging wie bereits in den letzten beiden Weltcups der Koreaner Sungbin Yun aus dem Rennen. Zweiter wurde der Lette Martins Dukurs mit sechs hundertstel Sekunden Rückstand, auf den dritten Platz fuhr Dave Greszczyszyn aus Kanada (+ 0,26 Sekunden).

Bestplatzierter Deutscher wurde Axel Jungk mit Platz sechs, Christopher Grotheer fuhr mit Platz 10 noch in die Top Ten-Wertung. Alexander Gassner wurde Sechzehnter.

Cheftrainer Jens Müller: „Aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen war bereits der erste Lauf ein Roulettespiel für die Athleten. Es kam hierbei vor allem auf die Startnummern an. Wir sind mit Platz 6 von Axel Jungk, Platz 10 von Christopher Grotheer und Platz 16 von Alexander Gassner heute aus dem Rennen gegangen. Dieses Ergebnis ist natürlich für alle drei nicht zufriedenstellend. Das Ziel war, auf das Podium oder unter die Top Sechs zu fahren. Das war bei den heutigen Bedingungen leider nicht möglich. Wir hoffen, dass wir nächste Woche in Innsbruck ein besseres Ergebnis erzielen können.“

--> O-Ton Jens Müller


Die nächste Weltcupstation der Skeleton Männer liegt im österreichischen Innsbruck/Igls. Im Zuge des fünften BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcups werden zudem die Europameisterschaften ausgetragen – im Race-in-race-Modus können alle europäischen Athleten um EM-Medaillen kämpfen.

Der erste Lauf der Skeleton Männer startet am Freitag, 15. Dezember um 10.00 Uhr. (lr)

Platzierungen der deutschen Skeleton-Athleten

6. Platz: Axel Jungk
10. Platz: Christopher Grotheer
16. Platz: Alexander Gassner

Zur Ergebnisliste -->

 

Bilder: Sportpresse Dietmar und Petra Reker

Skeleton: Jacqueline Lölling gewinnt auf Heimbahn in Winterberg

• Jacqueline Lölling holt sich zweiten Saisonsieg in Folge
• Tina Hermann wird Fünfte, Anna Fernstädt Neunte
• Vathje (CAN) und Nikitina (RUS) auf Platz 2 und 3

Winterberg (bsd/08.12.2017) Der vierte BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup im nordrhein-westfälischen Winterberg endete für Lokalmatadorin Jacqueline Lölling mit dem zweiten Saisonsieg in Folge. Mit 24 hundertstel Sekunden Vorsprung konnte sie das Rennen für sich entscheiden und holte wie bereits im ersten Lauf vor allem im unteren Streckenabschnitt die wertvollen Hundertstel heraus.

Zweite wurde die Kanadierin Elisabeth Vathje, auf den dritten Platz fuhr Elena Nikitina aus Russland. Nikitina und Lölling lagen nach dem ersten Lauf zeitgleich in Führung – die Deutsche konnte jedoch den Heimvorteil nutzen und Nikitina trotz neuem Startzeitrekord auf Platz drei verweisen.

Tina Hermann, nach dem ersten Lauf noch auf dem aussichtsreichen dritten Platz, konnte ihre Leistung im zweiten Lauf nicht wiederholen und fiel auf den fünften Rang zurück.

Anna Fernstädt hatte im zweiten Lauf mit einer schlechten Startzeit zu kämpfen, konnte allerdings ihren großen Rückstand während der Fahrt stark minimieren. Sie wurde letztendlich Neunte.

Cheftrainer Jens Müller: "Jacqueline Lölling hat sich hier bei schwierigen Bedingungen durchgesetzt und das Rennen gewonnen. Tina Hermann fiel aufgrund zu vieler Fahrfehler auf den fünften Rang zurück, sie hätte allerdings locker auf das Podium fahren können. Anna Fernstädt hatte etwas Pech mit der Startnummer und ist auf den neunten Platz gefahren. Wir hatten sehr widrige Bedingungen mit viel Schneefall, Sturmböen – sogar ein kleines Gewitter war dabei. Insofern bin ich mit der Leistung der Damen zufrieden. Wir müssen schauen, dass wir nächste Woche in Innsbruck an die Ergebnisse anknüpfen können – vor allem bei Jacqueline Lölling – und dass die anderen beiden wieder weiter nach vorne fahren."

--> O-Ton Jens Müller


Im Gesamtweltcup baut Lölling ihren Vorsprung weiter aus und führt nun mit 810 Punkten, vor Elisabeth Vathje aus Kanada (756) und Tina Hermann (738).

Die nächste Station ist der BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup in Innsbruck/Igls (AUT) vom 15. bis 17. Dezember 2017. Im Race-in-race-Modus finden für alle europäischen Athleten zugleich die Europameisterschaften statt.

Die Rennen der Skeleton Frauen starten am Freitag, 15. Dezember um 14.00 Uhr mit dem ersten Lauf. (lr)

Platzierungen der deutschen Skeleton-Athletinnen


1. Platz: Jacqueline Lölling
5. Platz: Tina Hermann
9. Platz: Anna Fernstädt


Zur Ergebnisliste -->

 

Bilder: Sportpresse Dietmar und Petra Reker

Interview Cheftrainer Skeleton Jens Müller

• In Park City und Whistler konnten wir zeigen wo wir stehen
• Aktuell Verletzungen auskurieren und athletisch weiter entwickeln
• Winterberg wird für uns gar nicht so leicht!

Oberhof (bsd/29.11.2017) Nach fünf Wochen Training in Korea und anschließenden Weltcups in den USA und Kanada, ist die deutsche Skeleton Nationalmannschaft in die Heimat zurückgekehrt. Für das BSD-Portal haben wir die Woche an den Stützpunkten genutzt um mit Cheftrainer Jens Müller über den Saisonstart seiner Schützlinge zu sprechen.

Herr Müller, wie zufrieden sind sie mit dem Saisonstart in den vergangenen fünf Wochen auf internationalem Eis?


Jens Müller: „Zuerst haben wir uns einmal die Olympiabahn in Korea recht gut erarbeiten können. Wir hoffen, dass das unter den veränderten Eisbedingungen im Februar zu den Olympischen Winterspielen auch noch so gilt. Danach sind wir direkt von Korea aus zum Weltcupauftakt nach Lake Placid geflogen. Unter den schwierigen Bedingungen dort und dem wenigen Training auf Grund der zuerst sommerlichen und dann arktischen Temperaturen zum Wettkampf – weit unter Null Grad – konnten wir bei den Rennen nicht zeigen was wir `drauf haben. Westlich besser ging es dann zum zweiten Weltcup in Park City und beim 3. Weltcup in Whistler. Hier haben wir uns als Mannschaft dort präsentiert wo wir wirklich stehen, nämlich bei den Damen und Herren im Vorderfeld.“

Jetzt sind Sie wieder ein paar Tage an den jeweiligen Heim-Stützpunkten. Was steht da für ihre Sportlerinnen und Sportler auf dem Programm?


Jens Müller: „Wir können uns jetzt athletisch an den Stützpunkten weiter entwickeln und die eine oder andere Verletzung auskurieren. Nach fünf Wochen am Stück auf sehr schwierigen Bahnen mit wenig Training, bleiben schon die einen oder anderen Blessuren zurück.
Auch die FES hat momentan Hochkonjunktur. Im Bereich Material gibt es auch viel zu tun. Einiges muss noch verfeinert und optimiert werden. Am Wochenende reisen wir bereits nach Winterberg.“

 

Kommende Woche geht es in Winterberg mit dem 4. BMW IBSF Weltcup weiter. Dürfen wir da ein großes Heimspiel erwarten?


Jens Müller: „Es wird für uns gar nicht so leicht in Winterberg zu bestehen, auch wenn es unser erstes Heimrennen ist. Jeder der Top-Leute ist hier in der Lage die Bahn optimal zu bewältigen. Der Heimvorteil wird also nicht so groß sein. Aber wir wollen in Winterberg natürlich angreifen und uns ordentlich präsentieren. Wir brauchen Top-Platzierungen, denn wir wollen weiterhin Punkte sammeln um in der Damen und Herren-Nationenwertung den jeweils dritten Startplatz für die Olympischen Winterspiele zu bekommen. Aus diesem Grund haben wir auch eine Entscheidung währen der drei Wochen in Übersee treffen müssen. Wir haben Sophia Griebel mit Anna Fernstädt getauscht. Das ist im Hinblick auf PyeongChang 2018 und unsere Startplätze geschehen. Der sechste Platz von Anna Fernstädt in Whistler hat die Richtigkeit dieser Entscheidung bestätigt.
Wir hoffen, dass wir in Winterberg bei sehr guten Bedingungen – optimalerweise Sonnenschein und winterliche Bedingungen – fahren könnten.“ mdp

Vielen Dank für das Gespräch!