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RENNRODEL

Rennrodeln: Drei Fragen an … Tobias Wendl und Tobias Arlt

• Interview mit den Berchtesgadener „Gold-Tobis“, vierfache Olympiasieger im Doppelsitzer

Berchtesgaden (bsd/11.09.2018) Mit insgesamt vier olympischen Goldmedaillen sind die bayerischen Rennrodler Tobias Wendl und Tobias Arlt das international erfolgreichste Doppelsitzer-Duo der Rennrodel-Geschichte. Als „Bayernexpress“ sind die beiden „Tobis“, wie sie meistens genannt werden, in der internationalen Rennrodel-Elite bekannt und fahren seit über zehn Jahren in der Weltspitze mit. Acht Weltmeister- und zwei Vizeweltmeistertitel sowie vier Gesamtweltcupsiege gehören ebenfalls zu ihrem beeindruckenden Erfolgsrepertoire. Für die neue Saison 2018/19 haben sich die Beiden wieder Einiges vorgenommen.

Wie sieht euer Tagesablauf im Sommer bzw. im Herbst aus?

Tobias Arlt: Ich stehe wie auch im Winter früh auf und bringe anschließend meine beiden Töchter zum Kindergarten. Von 9.00 bis 11.00/11.30 Uhr haben wir Training, dann fahre ich wieder heim zum Mittagessen mit meiner Familie. Nachmittags um ca. 15 Uhr steht erneut Training auf dem Programm, danach gehen wir meistens noch in die Werkstatt. Mein Tag ist auch im Sommer sehr gut ausgefüllt.

Tobias Wendl: Bei mir läuft es ähnlich ab, nur dass ich morgens keine Kinder zum Kindergarten bringe, sondern mit meinem Hund Gassi gehe. Ansonsten unterscheidet sich mein Tagesablauf nicht sehr von Tobis Programm. Manchmal gehen wir vor dem Vormittagstraining noch in die Werkstatt, wenn etwas vorbereitet werden muss. Und zwischen den Trainingseinheiten haben wir oftmals auch Physio-Termine für die Regeneration.

Was sind eure nächsten großen Ziele?

Beide: Wir haben uns vorgenommen, dieses Jahr in eine Saison zu starten, in der wir von Anfang an kontinuierlich auf einem hohen Niveau fahren und uns nicht wie im letzten Winter erst von Rennen zu Rennen steigern. Wir haben in diesem Sommer einiges an Material getestet und hoffen, dass wir in der neuen Saison auf einem stetig hohen Niveau fahren werden. Den nächsten „Vier-Jahres-Zyklus“ haben wir natürlich auch schon im Hinterkopf.

Uns persönlich ist es zudem sehr wichtig, dass wir gesund bleiben, unsere Heimat und all jene, die uns in den letzten Jahren unterstützt und gefördert haben, nicht zu vergessen und uns für die Familie immer Zeit zu nehmen.

Verbringt ihr die Sommermonate lieber mal getrennt oder seid ihr auch da eher zu zweit unterwegs?

Tobias Wendl: Im Training lässt es sich nicht verhindern, dass wir zusammen unterwegs sind. In diesem Sommer waren wir außerdem zusammen auf Mallorca auf Trainingslager. Das Trainingslager haben wir uns selbst organisiert, da wir einen Ortswechsel brauchten. Wir waren zwar auf einer „Urlaubsinsel“, haben aber hauptsächlich trainiert: Wir waren klettern, biken und beim Berggehen. Früher waren wir öfters auch zusammen im Urlaub, aber Tobi fährt jetzt doch eher mit seiner Familie weg. Die Zeiten ändern sich halt.

Tobias Arlt: Aber auch wenn wir getrennt unterwegs sind, telefonieren wir mindestens einmal in der Woche miteinander, um uns auf dem Laufenden zu halten. In unserer Disziplin sind gegenseitiges Vertrauen sowie ein stetiger Austausch einfach sehr wichtig, um erfolgreich zu sein.

Rennrodeln: Schweizer Rodlerin Martina Kocher verkündet Karriereende

• Rücktritt nach 20 Jahren im Leistungssport
• Jahrelange starke Integration im deutschen Rodelteam
• Neue Ziele als Lehrerin im sozialen Bereich

Berchtesgaden (bsd/05.09.2018) Für die Schweizer Rennrodlerin Martina Kocher war die olympische Saison 2017/18 die letzte ihrer eindrucksvollen Karriere als Wintersportlerin: Vor ein paar Tagen verkündete die 33-jährige Bernerin ihren offiziellen Rücktritt und beendete damit eine Rennrodel-Karriere, die in der Schweiz einen einzigartigen Stellenwert innehatte.

Mit drei WM-Medaillen ist Martina Kocher die erfolgreichste Rennrodlerin ihres Heimatlandes. Im Jahr 2006 wurde sie bei der Rennrodel-WM am Königssee die erste Sprint-Weltmeisterin der FIL-Rennrodel-Geschichte und komplettierte ihren Erfolg am nächsten Tag mit der Silbermedaille in der olympischen Disziplin der Damen Einsitzer.

Ein Jahr später gewann sie ihren dritten Titel bei den Weltmeisterschaften in Innsbruck/Igls und sicherte sich im Sprint ihre zweite Silbermedaille. Im Interview mit der Berner Zeitung war der Gewinn ihrer dritten WM-Medaille die noch wertvollere Leistung als die ersten beiden: „Ich konnte den WM-Titel von 2016 mit Silber an der folgenden Weltmeisterschaft bestätigen.“

In insgesamt 14 Weltcupsaisonen schaffte sie es hingegen nicht einmal auf das Podest: „Ich war einige Male nahe dran am Podest, schade, hat es nicht geklappt. Aber die Weltcuprennen waren für mich immer nur Mittel zum Zweck, gar nicht so relevant. Der Fokus galt den Titelkämpfen.“

Martina Kocher nahm an insgesamt vier Olympischen Winterspielen teil – beginnend 2006 in Turin, 2010 in Vancouver, 2014 in Sochi und ihre letzten Spiele 2018 in PyeongChang. Ihre beste Platzierung erzielte sie mit dem 7. Platz bei den Spielen in Vancouver. In Turin und Sochi wurde sie beide Male Neunte, die Spiele in Südkorea beendete sie mit dem elften Platz.

Als neues berufliches Ziel hat sich Martina Kocher für eine Arbeit im sozialen Bereich entschieden – als Lehrerin wird es in ihrem Job darum gehen, „Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren wieder fit für die Gesellschaft zu machen. Ich bin nicht eine gewöhnliche Lehrerin, vielmehr Betreuerin, Coach, Erzieherin.“

Seit Mitte der 90er Jahre gibt es zwischen dem Bob- und Schlittenverband für Deutschland e. V. und dem Schweizer Rennrodelverband „Swiss Sliding“ eine Kooperation, von der besonders Martina Kocher stark profitierte, da sie als einzige Schweizer Rennrodlerin im deutschen Team mittrainieren und innerhalb der erfolgreichen Mannschaft an ihren sportlichen Fähigkeiten feilen konnte.

Thomas Schwab, Vorstandsvorsitzender des BSD, war bei Kochers ersten Olympischen Winterspielen 2006 in Turin deutscher Bundestrainer und integrierte die damals 20-Jährige in seine Mannschaft. Für die weitere Zukunft wünscht Thomas Schwab ihr viel Erfolg: „Das deutsche Trainerteam kann zusammen mit Martina sehr stolz sein, wenn man resümiert, was sie alles zusammen erreicht haben. Die Kooperation mit dem Schweizer Verband ist beispielhaft und zeigt, was in unserem Sport möglich ist. Wir wünschen Martina für ihre weitere berufliche und persönliche Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg. Wir freuen uns, wenn wir sie auch in Zukunft an einer unserer Wettkampfstrecken begrüßen dürfen.“

Zitatquellen: Rindlisbacher, Philipp: „Es ist Zeit für ein neues Leben“, https://www.bernerzeitung.ch/sport/weitere/Es-ist-Zeit-fuer-ein-neues-Leben/story/21344025 (29.08.2018)

Rennrodeln: Dajana Eitberger und Andi Langenhan gewinnen FIL-Sommerrodel Cup in Ilmenau

• 28. Auflage des traditionellen Sommerrodel Cups in Ilmenau
• Dajana Eitberger gewinnt zum 11. Mal
• „Jung-Coach“ Andi Langenhan verteidigt erfolgreich Vorjahressieg

Ilmenau (bsd/04.09.2018) Beim traditionellen FIL-Sommerrodel Cup in Ilmenau am 01. September 2018 setzten sich wie bereits im Vorjahr die beiden „Altmeister“ Dajana Eitberger und Andi Langenhan gegen die internationale Konkurrenz durch.

Andi Langenhan, der im Mai 2018 sein offizielles Karriereende als Rennrodel-Leistungssportler bekannt gegeben hatte und seitdem als Co-Trainer der deutschen B-Mannschaft arbeitet, schnupperte vergangenes Wochenende noch einmal erfolgreich Wettkampfluft und sicherte sich mit einer Zeit von 1:01,184 Minuten vor seinem ehemaligen Oberhofer Teamkollegen Johannes Ludwig (1:01,248) und Junioren-Weltmeister Max Langenhan (1:01,348) den Sieg. „Ich wollte in Ilmenau noch einmal mitfahren, weil es mir einfach Spaß macht und ich ein paar Sportler von mir anfeuern wollte. Dass es jetzt für den Sieg gereicht hat, hätte ich nicht gedacht“, so der 33-jährige Zella-Mehliser im Interview mit dem MDR Thüringen.

Lokalmatadorin Dajana Eitberger setzte mit ihrem ersten Platz bei den Damen ihre eindrucksvolle Siegesserie fort und gewann zum elften Mal bzw. zum achten Mal in Folge das Thüringer Traditionsrennen. Mit 1:02,484 Minuten siegte die Olympia-Silbermedaillengewinnerin vor Julia Taubitz (1:03,134) und der Österreicherin Lisa Schulte (01:03,283).
 
Der Bahnrekord konnte auch in diesem Jahr nicht egalisiert werden. Seit 16 Jahren hält ihn Jan Eichhorn, Stützpunkttrainer in Oberhof. „Das wurmt mich jedes Jahr, dass Jan diesen Rekord immer noch hält. Der Rekord steht hartnäckig, da müssen wir nochmal angreifen“, so Johannes Ludwig, Team-Goldmedaillengewinner und Bronzemedaillengewinner von PyeongChang, gegenüber dem MDR Thüringen.

Neben dem sportlichen Aspekt stand für Dajana Eitberger und Johannes Ludwig auch Pressearbeit auf dem Programm. Mit ihren Medaillengewinnen bei den Olympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang waren die Beiden bei den zahlreichen Fans und Zuschauern heiß begehrt und standen für Autogramme und Selfie-Schnappschüsse zur Verfügung.

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Rennrodeln: Trainerwechsel im Nachwuchsbereich

• Steffen Wöller übernimmt B-Mannschaft
• Steffen Sartor neuer Juniorencheftrainer

Berchtesgaden (bsd/08.08.2018) Das Team der deutschen Rennrodelmannschaft um Cheftrainer Norbert Loch startet mit einem Trainerwechsel in die nacholympische Saison 2018/19.

Steffen Wöller, der in den vergangenen fünf Jahren das Juniorenteam geleitet hat, übernimmt ab sofort die B-Mannschaft und wird den sogenannten „Anschlusskader“ neu strukturieren. Als Trainerkollege steht ihm Andi Langenhan zur Seite – Langenhan hatte im Mai seinen Rücktritt als aktiver Rennrodler bekannt gegeben und wird nun mit Steffen Wöller den Nachwuchs an die Spitze des Leistungssports heranführen. Auch die Betreuung der neuen Disziplin „Damen Doppelsitzer“ wird an das B-Team angegliedert.

Neuer Juniorencheftrainer wird Steffen Sartor, langjähriger Doppelsitzer-Partner von Steffen Wöller. Als Steffen Skel bildete er mit Wöller eines der erfolgreichsten Doppelsitzer-Duos der 1990er und der beginnenden 2000er Jahre. Bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City verpassten sie nur knapp die Bronzemedaille und wurden Vierte. Weiter wurden sie zweimal Vize-Weltmeister, gewannen 2004 den EM-Titel und sicherten sich in der Saison 2000/2001 den Gesamtweltcup-Sieg.

Steffen Sartor, seit 2010 mit der ehemaligen Skeleton-Athletin Diana Sartor verheiratet, arbeitete seit 2007 als Juniorentrainer in Kanada. Nach weiteren Stationen beim BSD sowie beim Schweizer Rennrodel-Verband war er zuletzt vier Jahre als Cheftrainer in Südkorea tätig.

Rennrodel-Cheftrainer Norbert Loch ist mit der neuen Aufstellung seines Trainerteams sehr zufrieden: „Die Rennrodel-Abteilung ist für die kommende Saison 2018/19 in allen drei Bereichen – im Junioren-, Anschluss- und Hochleistungskader – sehr gut aufgestellt und wird dahingehend optimal betreut."

Steffen Wöller und Steffen Sartor

Rennrodeln/Skeleton: Erste Startlehrgänge in Oberhof und Berchtesgaden

Oberhof/Berchtesgaden (bsd/20.07.2018) Für die Rennrodler und Skeletonis des BSD standen in den letzten zwei Wochen die ersten Start- und Athletiklehrgänge auf dem Programm. Während die Rennrodler ihren Lehrgang auf der Eisstartanlage im thüringischen Oberhof absolvierten, feilten die Skeleton-Athleten auf der Startanlage in der Struber Kaserne in Berchtesgaden an ihren Startleistungen.

Das Starttechniktraining bildete bei beiden Disziplinen den zentralen Schwerpunkt der Lehrgänge, um gezielt an den individuellen Defiziten des letzten Winters zu arbeiten. Neben den Starteinheiten standen zudem Athletikprogramme auf dem Plan sowie Teambuilding-Maßnahmen.

 

Rennrodeln

Der Startlehrgang der Rennrodel-Mannschaft in Oberhof wurde vom 06. bis 19. Juli von den drei Stützpunkttrainern Jan Eichhorn, Patric Leitner und Torsten Görlitzer geleitet.

Mit dem Ziel, eine individuellere Trainingsbetreuung der Sportler zu generieren, wurde der Lehrgang getrennt in den jeweiligen Disziplinen absolviert. Die Damen machten den Anfang, gefolgt von den Herren. Die Doppelsitzer bildeten den Abschluss des Lehrgangs.


In der Damen-Mannschaft waren Tatjana Hüfner, Dajana Eitberger, Julia Taubitz und Jessica Tiebel bei dem Lehrgang mit dabei. Natalie Geisenberger konnte aufgrund einer Rückenverletzung nicht teilnehmen. Auch Tatjana Hüfner musste im Laufe der Woche das Training abbrechen, da sie Probleme mit dem Rücken bekam. Laut Patric Leitner sind alle Rennrodel-Damen im Athletikbereich auf einem sehr hohen Niveau: „Mich hat es besonders gefreut, dass alle Mädels bei den Starttests persönliche Bestzeiten gefahren sind.“


Der Lehrgang der Rodelherren wurde vom 11. bis 15. Juli von Jan Eichhorn geleitet. Mit dabei waren Johannes Ludwig, Ralf Palik, Max Langenhan, Chris Eißler und Markus Hummer. Mit einem neuen Messsystem der FES konnten die Rodelherren noch detaillierter an ihrer Technik arbeiten, was zu sehr guten Leistungen bei allen Athleten führte. Sieger des Starttests wurde Johannes Ludwig, aber auch alle anderen konnten sich im Laufe der fünf Tage steigern und sich starttechnisch als auch athletisch auf einem hohen Niveau präsentieren.

Den Abschluss bildete der Lehrgang der Doppelsitzer um Tobias Wendl und Tobias Arlt, Toni Eggert und Sascha Benecken, Robin Geueke und David Damm sowie Nico Semmler und Johannes Pfeiffer. „Die beiden Tobis sowie Toni und Sascha sind athletisch und starttechnisch bereits auf einem sehr hohen Niveau, das war super. Robin und David konnten während des Lehrgangs sehr nah an die Leistungen von Wendl/Arlt und Eggert/Benecken anknüpfen. Auch das vierte Duo um Semmler/Pfeiffer hat gute Leistungen erbracht.“

Als Teambuilding-Maßnahmen wurden Grillabende sowie Paintballspiele von der Trainermannschaft organisiert.

 

 

Skeleton

Die Skeletonis trainierten vom 16. bis 20. Juli auf der Startrollbahn in der Kaserne in Strub. Für die Athletikeinheiten stand der Skeleton-Mannschaft Langhantelathletiktrainer Christian Thomas als Berater zur Seite. Wichtige Techniken wie Reißen, Umsetzen oder Kniebeugen wurden von ihm begleitet, um Korrekturen vorzunehmen oder Fehltechniken frühzeitig vorbeugen zu können.

Als Ausgleich zum Training hatte die Mannschaft um Cheftrainer Dirk Matschenz beim Soccer Golf in Salzburg viel Spaß. Auch ein Grillabend wurde am Vorabend der Lehrgangswoche organisiert, um sich bestens verköstigt auf die Woche einstimmen zu können.

Cheftrainer Dirk Matschenz: „Unser Start- und Atheltiklehrgang ist sehr gut gelaufen, die Sportler konnten vieles mitnehmen und sich im Laufe der Woche auch stetig verbessern. Es war dieses Mal ein etwas längerer Lehrgäng im Vergleich zu früher, bei dem wir als Mannschaft auch neben den Trainingseinheiten sehr viel zusammen unternommen haben. Ein Highlight war sicher der Ausflug zum Soccer Park in Salzburg. Insgesamt war es für mich eine sehr gelungene Woche in Berchtesgaden.“

FIL-Rennrodel-WM zu Gast bei den Gerry Weber Open

• KUFI und 360-Grad-Abfahrt begeistern die Besucher
• Wichtige Erfahrungen und Anregungen gewonnen

Halle/Winterberg. (ske) Die Promotion-Tour für die 48. FIL-Rennrodel-WM 2019 in der VELTINS-EisArena nimmt an Fahrt auf. Eine Winterberger Delegation war jetzt zu Gast bei den Gerry Weber Open, dem renommierten Tennisturnier in Halle/Westfalen und präsentierte das Großereignis (25. - 27. Januar 2019) beim GERMAN SPORTS DAY auf dem Messestand in Zusammenarbeit mit SPORTLAND NRW und TOURISMUS NRW.

„Neben der Präsentation haben wir wichtige Erfahrungen und Anregungen für unser Rahmenprogramm bei einer anderen großen Sportveranstaltung gewonnen“, erklärt Michelle Tesche, Mitarbeiterin der Erholungs- und Sportzentrum Winterberg GmbH (ESZW) und zuständig für das Veranstaltungsprogramm bei der WM. „Es war insgesamt ein sehr gelungener und erfolgreicher Promotion-Auftritt.“

Für Begeisterung der Besucher sorgte Winterbergs WM-Maskottchen KUFI, das erste Versuche im Golf und Tennis unternahm und dabei eine gute Figur machte. Auch die Möglichkeit, mit einer Virtual-Reality-Brille in einem 360-Grad-Video den Eiskanal aus der Perspektive der Sportler „hautnah“ zu erleben, stieß in Halle auf große Resonanz.

Die Winterberger Delegation absolvierte zwei Auftritte auf der Hauptbühne. Rennrodler Robin Geueke (BSC Winterberg) und Ex-Handballnationalspieler Florian Kehrmann, Weltmeister 2007 und dreimaliger Handballer des Jahres, gewährten den Besuchern in einer ansprechenden Talkrunde weitgehende Einblicke in ihre Sportarten. Themen waren unter anderem die beiden „Weltmeisterschaften vor der Haustür“. Fast parallel zur Rennrodel-WM tritt die deutsche Mannschaft bei der 26. Handball-WM in Deutschland und Dänemark an. „Wir waren uns einig, dass die deutschen Rennrodlerinnen und Rodler starke Anwärter auf Medaillen sind und dass sich auch die Handballer gute Chancen auf Edelmetall ausrechnen können“, sagt Geueke, der 2017 mit David Gamm im Doppelsitzer WM-Bronze in Igls gewonnen hat. „Es war für mich eine große Freude, mich mit einem langjährigen Weltklassemann im Handball austauschen zu können.“

Auch eine weitere Talkrunde bereitete dem Rodler großes Vergnügen. Geueke und Betriebsleiter Stefan Knipschild nahmen die VELTINS-EisArena buchstäblich unter die Lupe. Knipschild erläuterte unter anderem wie das Eis aufbereitet, die Bahn gewartet und das Eis in einen „WM-reifen Zustand“ gebracht wird. Am 17. Oktober soll das erste Eis stehen. Geueke ließ es sich zudem nicht nehmen, den Besuchern den mitgebrachten Rennschlitten zu erklären und ein wenig über die Geheimnisse der „Tüftelei“ zu sprechen. Außerdem musste Geueke beim Torwandschießen ran. Dabei wurden 4 x 2 Freikarten für die Heim-WM verlost. Bei aller Arbeit ließ es sich die Winterberger Delegation nicht nehmen, Tennis hautnah auf dem Rasen zu erleben. „Einen Roger Federer sieht man ja nicht jeden Tag“, betont Stefan Knipschild.

Rennrodeln: KUFI verstärkt WM-OK Team in Winterberg

• WM-Maskottchen in Winterberg präsentiert

Berchtesgaden (bsd/15.05.2018) Einen sportlichen Neuzugang hat das Organisationsteam der 48. FIL-Weltmeister
schaften 2019 im Rennrodeln in Winterberg zu verzeichnen. Seit Anfang Mai unterstützt KUFI, das offizielle WM-Maskottchen, die Informations- und Werbekampagnen für den Saisonhöhepunkt der Rodler im kommenden Winter.

Die Vorbereitungen für die Heim-WM in der VELTINS-EisArena laufen auf Hochtouren, und ab sofort ist Pinguin KUFI bei allen öffentlichen WM-Werbeauftritten mit dabei. Erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde der knuffige Vogel beim „Stadterlebnis Winterberg“ am 5. und 6. Mai, wo die Erholungs- und Sportzentrum Winterberg GmbH (ESZW) und der BRC Hallenberg als Ausrichter der WM mit einem gemeinsamen Informationsstand vertreten waren.

Die FIL Rennrodel WM wird vom 25. bis 27. Januar 2019 in der Winterberger VELTINS-EisArena ausgetragen. Alle Informationen zum vorläufigen Zeitplan, Ticketverkauf und natürlich KUFI sind hier zu finden.

Rennrodeln: Oberhof richtet 50. Rodel-EM und Weltcup 2019 aus

• Europäische Jubiläumswettkämpfe 2019 in Thüringen
• TSBV-Sportdirektor Uwe Theisinger freut sich auf Volksfeststimmung

Berchtesgaden (bsd/03.05.2018) Die 50. FIL Rennrodel-Europameisterschaften werden in dieser Saison in Oberhof ausgetragen. Damit geht es für das deutsche Team vom 4. bis 10. Februar 2019 auf der Rennschlitten- und Bobbahn unweit des legendären Grenzadlers nicht nur um Weltcup-Punkte, sondern auch um EM-Medaillen. Die europäischen Jubiläumswettkämpfe werden als sogenannte „Race in Race“ Veranstaltungen durchgeführt.

TSBV- Sportdirektor und Cheforganisator Uwe Theisinger zeigt sich über die Entscheidung sehr erfreut: „Es ist eine große Wertschätzung für uns als Verband aber vor allem für die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, dass wir im kommenden Jahr nicht nur einen Weltcup, sondern zugleich die 50. europäischen Titelkämpfe durchführen werden. Die Rodelwettkämpfe sind bei uns nicht nur reine Sportveranstaltungen, sondern haben mit mehr als 11.000 Zuschauern immer Volksfestcharakter.  Die FIL honoriert damit die Einzigartigkeit Wettbewerbe im nationalen und internationalen Vergleich. Darauf sind wir sehr stolz.“

Bei den letzten Europameisterschaften, die in Sigulda ausgetragen wurden, konnte sich der BSD über einen EM-Titel durch Toni Eggert und Sascha Benecken im Doppelsitzer sowie drei Silbermedaillen durch Nathalie Geisenberger und Felix Loch im Einsitzer und in der Teamstaffel sowie eine Bronzemedaille durch Tobias Wendl und Tobias Arlt im Doppelsitzer freuen. 

Rennrodeln: TATJANA HÜFNER FÄHRT BIS ZUR HEIM-WM WEITER

• Hüfner verlängert Karriere um mindestens 1 Jahr
• Vorfreude auf Heim-WM in Winterberg 2019

Berchtesgaden (bsd/19.04.2018). Nachdem es am Samstagabend beim Thüringer Ball des Sports bereits durchgesickert ist, hat Tatjana Hüfner es gestern auf ihrer Facebook-Seite offiziell verkündet: Die Rekord-Weltmeisterin wird noch mindestens ein Jahr auf den Rennrodelbahnen der Welt unterwegs sein.

„Ich habe es mir gut überlegt, und die endgültige Entscheidung ist tatsächlich erst letzte Woche gereift. Aber ich bin mir sicher, dass es die richtige Entscheidung ist. Wichtig ist für mich, dass ich die richtigen Schlüsse aus den Erfahrungen in PyeongChang gezogen habe. Und deshalb werde ich in jedem Fall noch einmal voll angreifen“, erklärt die 34jährige.

Bei den Olympischen Winterspielen in PyeongChang war Hüfner auf dem undankbaren vierten Platz gelandet. Neben ihrem Olympiasieg in Vancouver 2010 hatte sie bereits Bronze bei den Olympischen Spielen in Turin (2006) und Silber in Sochi (2014) gewonnen. Tatjana Hüfner ist eine der erfolgreichsten deutschen Rennrodlerinnen. Sie gewann acht Weltmeistertitel (5x Einzel und 3x Team), war Europameisterin und hat von 2008 bis 2012 insgesamt fünf Mal in Folge den Viessmann Gesamtweltcup gewonnen.

Ab Mai steigt Tatjana Hüfner wieder voll ins Training ein und freut sich schon auf die Heim-WM, die vom 25. bis 27. Januar 2019 in der Veltins EisArena in Winterberg stattfinden wird.
 

Rennrodeln: Neuer Saisonkalender des internationalen Rennrodelverbands FIL

• Rennrodel-Weltmeisterschaften in Winterberg als Saisonhöhepunkt
• Insgesamt 9 Weltcupstationen in der Saison 2018/19
• Weltcupstart in Innsbruck/Igls (AUT)

Berchtesgaden (bsd/19.04.2018) Vor Kurzem gab der internationale Rennrodelverband FIL (Fédération Internationale de Luge de Course) den neuen Kalender für die Weltcupsaison 2018/19 bekannt. Als Wettkampfhöhepunkt stehen die 48. FIL Rennrodel-Weltmeisterschaften auf dem Programm, die vom 25. bis 27. Januar 2019 in der Veltins EisArena in Winterberg stattfinden.

Am 24. November 2018 startet die internationale Rennrodel-Elite im Olympia Eiskanal im österreichischen Innsbruck/Igls in die neue Saison. Eine Woche später werden bereits die Überseerennen bestritten: Die Rennen in den kanadischen Wintersportorten Whistler (30.11./01.12.) und Calgary (07./08.12.) sowie jenes im US-amerikanischen Lake Placid (14./15.12.) gehören mit zu den anspruchsvollsten Weltcupstationen der Rennrodler.

Nach einer zweiwöchigen Weihnachtspause startet das neue Jahr mit dem Weltcup am Königssee am 05./06. Januar 2019. Anschließend geht es weiter ins lettische Sigulda (12./13.01.), zum DKB Eiskanal nach Altenberg (02./03.02.) und weiter ins thüringische Oberhof (09./10.02.). Der letzte Saisonweltcup findet im russischen Sochi vom 23. bis 24. Februar statt.

Das deutsche Team um Doppel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger wird alles daran setzen, ihre Titel im Viessmann Rennrodel Gesamtweltcup zu verteidigen. In der zurückliegenden Saison hatten Natalie Geisenberger und Felix Loch zum jeweils sechsten Mal den Gesamtweltcup im Einzel für sich entschieden. Im Doppelsitzer sicherten sich Toni Eggert und Sascha Benecken ihren zweiten Gesamtweltcup in Folge. Alle zusammen konnten sich über den Team-Gesamtweltcup für Deutschland freuen.

VIESSMANN Rennrodel-Weltcup 2018/19


1. VIESSMANN Weltcup Innsbruck/Igls (AUT) am 24./25. November 2018

2. VIESSMANN Weltcup Whistler (CAN) am 30. November/01. Dezember 2018

3. VIESSMANN Weltcup Calgary (CAN) am 07./08. Dezember 2018

4. VIESSMANN Weltcup Lake Placid (USA) am 14./15. Dezember 2018

5. VIESSMANN Weltcup Berchtesgaden-Königssee am 05./06. Januar 2019

6. VIESSMANN Weltcup Sigulda (LAT) am 12./13. Januar 2019

7. VIESSMANN Weltcup Altenberg am 02./03. Februar 2019

8. VIESSMANN Weltcup Oberhof am 09./10. Februar 2019

9. VIESSMANN Weltcup Sochi (RUS) am 23/24. Februar 2019

48. FIL Rennrodel-WM Winterberg vom 25. bis 27. Januar 2019