------------ PRESSE
NEWS

Bob/Skeleton: 6. BMW IBSF World Cup Altenberg, 05. – 07.01.18 / Vorschau

• Lölling und Lochner Weltcupführende nach 5 von 8 Rennen
• Lokalmatadore wollen in Altenberg angreifen
• 4 von 5 Weltcupsiege 2017 in Altenberg

Altenberg (bsd/01.01.2018) Im DKB EISKANAL von Altenberg startet der BMW ISBF Weltcup vom 5. bis 7. Januar ins Olympia-Jahr 2018. Fünf Weltcup-Rennen standen bereits im Jahr 2017 auf dem Programm der BMW Weltcup-Serie 2017/2018. Drei Weltcupstationen folgen noch mit dem sächsischen Altenberg, St. Moritz in der Schweiz und dem bayerischen Königssee, bevor in PyeongChang (Südkorea) am 9. Februar 2018 die XXIII. Olympischen Winterspiele als Saison-Highlight eröffnet werden.

Athletinnen und Athleten aus 24 Nationen haben für den Altenberg-Weltcup gemeldet. Insgesamt werden 51 Skeletonis (26 Frauen, 25 Männer) und 71 Bob-Teams (23 Frauenbobs, 24 Männer Zweierbobs und 23 Vierer) an den Start gehen.

Am Freitag, 5. Januar starten zunächst die Skeletonis mit ihren Weltcuprennen. Die Zweierbobs der Frauen und Männer gehen am Samstag in die Eisschlange am Altenberger Kohlgrund und am Sonntag bilden die großen Viererbobs den Abschluss des Weltcup-Wochenendes in Sachsen.
Als Lokalmatadore vom BSC Sachsen Oberbärenburg gehen die frischgebackene Europameisterin Stephanie Schneider, der viermalige Zweierbob-Weltmeister und amtierende Weltmeister im Vierer Francesco Friedrich sowie der WM-Dritte im Viererbob Nico Walther, der in dieser Saison insgesamt schon viermal auf dem Treppchen stand, an den Start. Skeleton-Pilot Axel Jungk, amtierender Vizeweltmeister im Einzel und Team-Weltmeister, will auf seiner Heimbahn angreifen – traditionell lautstark unterstützt wird der Hohndorfer von seinem Fanclub.

In der Gesamtwertung zum BMW IBSF Weltcup 2017/2018 führt bei den Skeleton Frauen  souverän die  Titelverteidigerin Jacqueline Lölling (Winterberg, 1002 Punkte) vor Elisabeth Vathje (CAN, 966). Mirela Rahneva (CAN, 920) startet auf Platz drei ins Olympia-Jahr 2018. Bei den Männern holte sich der 33-Jährige erfolgreichsten Skeleton-Athleten aller Zeiten, Skeleton-Athlet Martins Dukurs aus Lettland hat zuletzt in Igls sein goldenes Weltcup-Jubiläum mit dem Gewinn des EM-Titels gekrönt: Beim BMW IBSF Weltcup in Innsbruck (AUT) gewann der Skeleton-Athlet aus Lettland sein insgesamt 50. Weltcup-Rennen und feierte bei der gleichzeitigen EM-Wertung den neunten Titel in Folge seit 2010.

In der Gesamtwertung zum BMW IBSF Weltcup 2017/2018 verteidigte Sungbin Yun (KOR, 1095 Punkte) nach fünf von acht Rennen seine Führung vor Titelverteidiger Martins Dukurs (LAT, 1046). Tomass Dukurs (LAT, 928), Sechster in Innsbruck, ist derzeit Gesamt-Dritter. Axel Jungk (912) folgt auf Rang vier. Jungk holte sich in Igls EM-Bronze.

Überraschend stark präsentierten sich die Bob-Frauen des BSD bisher in der Olympia-Saison: Stephanie Schneider sicherte sich kurz vor Weihnachten ihren zweiten Weltcupsieg und den EM-Titel in Igls. Ex-Europameisterin Mariama Jamanka wurde Weltcup-Dritte und Vize-Europameisterin. In der Gesamtwertung zum BMW IBSF Weltcup 2017/2018 verteidigte Olympiasiegerin Kaillie Humphries aus Kanada (1044 Punkte) ihre Führung knapp vor Elana Meyers Taylor (USA, 1030). Weltcup-Titelverteidigerin Jamie Greubel Poser (USA, 979) ist vor den letzten drei Weltcups im Olympia-Winter Gesamt-Dritte. Doch Mariama Jamanka sitzt den Nordamerikanerinnen auf Rang vier mit 952 Punkten im Nacken. Bis zum 14. Januar 2018 möchten die drei Frauenbob-Teams von Jamanka, Schneider und der Winterbergerin Anna Köhler in der Weltrangliste auf Rang eins oder zwei liegen, um sich den dritten Startplatz für die Olympischen Winterspiele in Korea zu sichern.

Alles ist möglich im Zweierbob: Fünf verschiedene Weltcupsieger gab es in der laufenden Saison in fünf verschiedenen Rennen. Mit seinem ersten Saisonsieg beim Zweierbob-Weltcup von Innsbruck-Igls und dem Gewinn des EM-Titels, hat sich Weltmeister Francesco Friedrich in der IBSF-Rangliste auf Platz drei vorgearbeitet (859 Weltcuppunkte). Justin Kripps aus Kanada baute mit 1014 Punkten, nach fünf von acht Saisonrennen seine Führung vor seinem Teamkollegen Chris Spring (963 Zähler) aus. In seiner Paradedisziplin will der Pirnaer Friedrich zu Hause in Altenberg den Sieg holen.

Im großen Schlitten ist der Berchtesgadener Johannes Lochner favorisiert. Sein Team und das von Francesco Friedrich sind zeitgleich amtierende Viererbob-Weltmeister. Doch Lochner schaffte zuletzt in Igls seinen dritter Saisonsieg und die Verteidigung des EM-Titels. In der Gesamtwertung zum BMW IBSF Weltcup 2017/2018 baute Johannes Lochner ( 1051 Punkte) seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus. Nico Walther (GER, 971 Punkte), Fünfter in Innsbruck, verteidigte Platz zwei im Zwischen-Klassement knapp vor Justin Kripps (CAN, 964).

Bob Cheftrainer Rene Spies: "Altenberg ist immer eine Herausforderung, auch für unsere Pilotinnen und Piloten und vor allem natürlich im Viererbob. Alle müssen daher im Training und im Wettkampf sehr konzentriert ans Werk gehen. Bei den Herren erwarte ich im Zweier und im Vierer, dass wir um den Sieg mitfahren. Bei den Frauen erwarte ich eine stabile Fahrweise und dass wir mit Anna Köhler und Anni Drazek weiter den dritten Olympia-Startplatz absichern."

Altenberg ist traditionell ein gutes Pflaster für die BSD-Athletinnen und Athleten. Beim letzten Weltcup Anfang Januar 2017 siegten Francesco Friedrich und Martin Grothkopp im kleinen und  Johannes Lochner, Sebastian Mrowka, Joshua Bluhm und Christian Rasp im großen Schlitten. Das Team von Francesco Friedrich fuhr im Viererbob mit Rang drei ebenfalls auf das Podium.

Skeleton Cheftrainer Jens Müller: „Wir wollen im Jahr 2018 wieder an die Erfolge des vergangenen Weltcups in Altenberg anknüpfen, der ist damals recht erfolgreich für uns verlaufen.“
Am 6. und 7. Januar 2017 fand zuletzt der BMW Weltcup in Altenberg statt. Damals holten die BSD-Skeletons vier von sechs möglichen Podestplätzen und sicherten sich auch noch die beiden vierten Ränge, bei den Frauen und Männern. Christopher Grotheer und Jacqueline Lölling waren damals die Schnellsten und standen ganz oben auf dem Weltcup-Podium. (mdp)


BSD-Nominierungen:

Skeleton:
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Tina Hermann (WSV Königssee)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)
Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BSR Oberhof)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Frauenbob:
Bobteam Stephanie Schneider (BSC Sachsen Oberbärenburg): Schneider/Buckwitz
Bobteam Mariama Jamanka (BRC Thüringen): Jamanka/Strack
Bobteam Anna Köhler (BSC Winterberg): Köhler/Drazek

Zweierbob Männer:
Bobteam Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg): Friedrich/Margis
Bobteam Nico Walther (BSC Sachen Oberbärenburg): Walther/Kuske
Bobteam Johannes Lochner (BSC Stuttgart): Lochner/Bluhm

Viererbob:
Bobteam Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg): Friedrich/Bauer/Grothkopp/Margis
Bobteam Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg): Walther/Kuske/Poser/Franke
Bobteam Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude): Lochner/Weber/Bluhm/Rasp


Zeitplan:

Freitag, 05.01.2018
10.00 Uhr BMW IBSF World Cup, Skeleton Frauen
14.00 Uhr BMW IBSF World Cup, Skeleton Männer

Samstag, 06.01.2018
13.00 Uhr BMW IBSF World Cup, Frauenbob
17.15 Uhr BMW IBSF World Cup, Zweierbob

Sonntag, 07.01.2018
13.45 Uhr BMW IBSF World Cup, Viererbob


Bahn-Informationen Altenberg:

Land: Deutschland (Sachsen)
Name der Bahn: DKB Eiskanal Altenberg
Gesamtlänge: 1.413 m
Wettkampflänge:  1.411 m
Zahl der Kurven:  17
Starthöhe: 785 m
Zielhöhe: 660 m
Höhenunterschied:  122 m
maximales Gefälle:  15 %
durchschnittliches Gefälle:  8,66 %
Geschwindigkeit:  bis 140km/h

Fotos: Viesturs Lacis

Rennrodeln: 6. Viessmann Weltcup mit Team-Staffel am Königssee (6./7.1.2018) / Vorschau

·   Geisenberger, Loch und Eggert/Benecken im gelben Trikot
·   Team-Staffel Weltcup am Sonntag, 7. Januar
·   Team Korea nicht dabei – individuelle Vorbereitung auf Olympiabahn

Königssee (bsd/27.12.2017) In der Deutsche Post Eisarena Königssee, am Fuße des Watzmanns, starten die weltbesten Rennrodler beim 6. Viessmann Rennrodel-Weltcup am 6. und 7. Januar ins Olympia-Jahr 2018.

Die Schützlinge von Cheftrainer Norbert Loch, allen voran die bayerischen Olympiasieger Natalie Geisenberger, Felix Loch, Tobias Wendl und Tobias Arlt wollen am heimischen Königssee natürlich auf das Weltcup-Siegertreppchen rodeln. Der Weltcup bringt vor allem wertvolle Punkte im Kampf um die große Kristallkugel der Gesamtweltcupsieger. Immerhin 100 Punkte gibt es für den Sieger eines Weltcuprennens. Der zweite Rang bringt noch 85 und der dritte Platz 70 Zähler.
In der Gesamtwertung des Viessmann-Weltcups hat die Miesbacherin Natalie Geisenberger bei den Damen nach fünf von neun Rennen 80 Weltcuppunkten Vorsprung auf Rekord-Weltmeisterin Tatjana Hüfner (460 Punkte) und Alex Gough aus Kanada (368 Zähler).
Olympiasieger Felix Loch liegt in der Gesamtweltcupwertung derzeit in  Führung mit 501 Punkten. Auf den Plätzen zwei und drei folgen der russische Ex-Weltmeister Semen Pavlichenko (351 Zähler) und Österreichs Weltmeister Wolfgang Kindl (329).
Vor der sechsten Station des Viessmann Weltcups im Doppelsitzer, am Samstag 6. Januar 2018 in der Deutsche Post Eisarena Königssee führen die Weltmeister Toni Eggert und Sascha Benecken mit 585 Weltcuppunkten vor den Olympiasiegern Tobias Wendl/Tobias Arlt (431). Die Österreicher Peter  Penz/Georg Fischler folgen mit 331 Punkten auf Rang drei.


Cheftrainer Norbert Loch freut sich auf den Heim-Weltcup: „Man hat schon bei den ersten Weltcuprennen gesehen, die Konkurrenz im Einsitzer ist sehr groß. Daher erwarte ich beim Heimrennen am Königssee wieder sehr  spannende Entscheidungen. Unser Olympiateam steht bereits fest. Einzig Andi Langenhan sollte am Königssee mit einem top Weltcupergebnis sein nationales Nominierungskriterium noch erfüllen.
Mit Erfolgen gleich zu Beginn des neuen Jahres wollen wir natürlich die Weltcupführung in allen Disziplinen ausbauen und uns noch das nötige Selbstvertrauen für die am 9. Februar in Südkorea beginnenden Olympischen Winterspiele holen.“


Am Samstag, 6. Januar fallen die Entscheidungen bei den Doppelsitzern und Damen. Am Sonntag, 7. Januar starten die Herren Einsitzer und der beliebte Viessmann Team-Staffel Weltcup presented by BMW. Die Team-Staffel des Internationalen Rennrodelverbandes FIL feierte zu Beginn des Jahres 2017 ihr 10-jähriges Bestehen. Die Premiere fand vor elf Jahren, am 7. Januar 2007 auf der Kunsteisbahn Königssee im Rahmen der Weltcupserie statt. Zuvor wurden die Zeiten der einzelnen Schlitten beim Team-Weltcup noch addiert. Bei der Staffel läuft die Zeit bei allen drei Schlitten durch. Nachdem der erste Schlitten mit der Dame im Ziel ist und bei der Zieldurchfahrt erfolgreich am Touch-Pad angeschlagen wurde, öffnet sich das Start-Tor für den nächsten Schlitten mit dem Herren Einsitzer. Die Männer fahren ebenfalls vom Damen- und Doppelsitzer-Start, was eine besondere Herausforderung ist, da es nicht ihre gewohnte Starthöhe im Weltcup ist. Die Zeit läuft weiter, auch beim zweiten Wechsel. Der Rennrodler schlägt bei der Zieldurchfahrt mit der Hand auf die Anschlag-Matte und das Tor am Start springt wieder auf für den Doppelsitzer-Schlitten. Erst wenn der dritte Schlitten im Ziel ist und sein Vordermann das Ziel-Pad bei rasanter Fahrt mit der Hand getroffen hat, stoppt die Zeit. Das Team mit der schnellsten Zeit gewinnt den Weltcup. (mdp)

BSD-Nominierungen:

Damen
Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
Jessica Tiebel (RRV Altenberg)

Herren
Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis)
Johannes Ludwig (BRC Oberhof)
Ralf Palik (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
Christian Paffe (BRC Hallenberg)

Doppelsitzer
Toni Eggert / Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/RT Suhl)
Tobias Wendl / Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke / David Gamm (BSC Winterberg)

Nationencup

Jessica Tiebel (RRV Altenberg)
Chris Eißler (ESV Lok Zwickau)
Toni Gräfe (RC Ilmenau)
Markus Hummer (RC Berchtesgaden)
Florian Löffler/Florian Berkes (RRV Sonneberg-Schalkau / RT Suhl)
Nico Semmler/Johannes Pfeiffer (BRC Ilsenburg/WSC Oberwiesenthal)

 

Zeitplan:

Eisarena Königssee (GER)

Freitag, 05.01.2018
09:30 Uhr  Nationencup
14:30 Uhr  Training Gesetztengruppe

 

Samstag, 06.01.2018

11:15 Uhr  1. Rennlauf Viessmann Weltcup Doppelsitzer

12:35 Uhr  2. Rennlauf Viessmann Weltcup Doppelsitzer

14:20 Uhr  1. Rennlauf Viessmann Weltcup Damen
15:40 Uhr  2. Rennlauf Viessmann Weltcup Damen 

 

Sonntag, 07.01.2018

10:40 Uhr  1. Rennlauf Viessmann Weltcup Herren
12:15 Uhr  2. Rennlauf Viessmann Weltcup Herren

14:10 Uhr Viessmann Team-Staffel Weltcup presented by BMW

 

 

Bahn-Informationen Königssee:

Land: Deutschland (GER), Bundesland: Bayern
Name der Bahn: Deutsche Post Eisarena Königssee
Starthöhe: 730 m SH
Zielhöhe: 630 m SH
Höhenunterschied: 120 m
Gesamtlänge: 1.675,4 m
Wettkampflänge:
Herren: 1.332 m Länge, 16 Kurven
Damen/Doppel: 1.216 m Länge, 12 Kurven
Maximalgefälle: 20 %
Durchschnittsgefälle: 10,35 % (vom Herrenstart)
Höhenunterschied: 128 m
Zahl der Kurven: 16
Bahnberohrung: 70 km
Gesamte vereiste Fläche: 7.000 qm

 

 

 

Bob/Skeleton: 5. BMW IBSF World Cup + EM in Igls (AUT), 15. – 17.12.17 / Vorschau

• BMW Worldcup und Europameisterschaften in Igls
• Europameisterin Annika Drazek startet mit Stephanie Schneider
• Lölling und Lochner Weltcupführende zur Saison-Halbzeit

Igls (bsd/13.12.2017) Am Wochenende vom 15. bis 17. Dezember 2017 finden im Tiroler Igls die Rennen zum fünften BMW IBSF Worldcup und die Europameisterschaften im Bob und Skeleton statt.

Die Olympiabahn von 1976 in der Nähe von Innsbruck, war schon oftmals ein erfolgreiches Pflaster für die deutschen Bob- und Skeletonsportler. Zuletzt fand der BMW Worldcup vom 3. bis 5. Februar 2017 am Fuße des Patscherkofel statt. Damals konnten Tina Hermann auf dem Skeleton und Francesco Friedrich /Thorsten Margis im Zweierbob einen Weltcupsieg einfahren. Mit vierten Plätzen im Skeleton (Axel Jungk), Frauenbob (Stephanie Schneider) und Viererbob (Francesco Friedrich) fuhren drei BSD-Schlitten damals knapp am Podium vorbei. Das soll in der Olympiasaison 2017/18 besser werden und zum Podium reichen.

Stephanie Schneider wird in Igls erstmals mit Annika Drazek an den Start gehen. Dazu sagt Bob-Cheftrainer René Spies: „Wir wissen, dass Stephanie Schneider und Lisa Buckwitz, genauso wie Mariama Jamanka und Annika Drazek zusammen sehr gut funktionieren. Jetzt versuchen wir einfach einmal die Kombination Stephanie mit Annika, um zu sehen was heraus kommt. Das ist einfach ein weiterer Versuch in Richtung Olympia.“ Doch Spies weiß auch: „Igls ist eine absolute Gleiterbahn auf der viele Bobteams schnell sein können. Auf jeden Fall erwarten wir sehr enge Rennen und die Podiumsplätze sind international hart umkämpft.“

In der Gesamtwertung zum BMW IBSF Weltcup 2017/2018 baute Jacqueline Lölling mit dem ersten Weltcupsieg auf ihrer Heimbahn in Winterberg die Führung zur Weltcup-Halbzeit auf 810 Punkte aus. Verfolgerin ist Elisabeth Vathje aus Kanada (756 Zähler). Vizeweltmeisterin Tina Hermann (738) geht als Gesamt-Dritte in die zweite Hälfte der Olympia-Saison.

Bei den Skeleton-Männern führt der Koreaner Sungbin Yun die Weltcupwertung vor dem Wochenende in Igls (885 Punkte) und vor Rekord-Weltmeister Martins Dukurs aus Lettland (821) an. Dukurs Bruder Tomass folgt mit 752 Weltcuppunkten auf Rang 3. Der WM-Zweite Axel Jungk aus Deutschland liegt mit 720 Zählern noch in Schlagdistanz.

Bei den Bob-Frauen liegt Olympiasiegerin Kaillie Humphries aus Kanada (852 Zähler) in Führung. Elana Meyers Taylor (USA/ 820) ist nach vier von acht Weltcupstationen Zweite vor ihrer Teamkollegin Jamie Greubel Poser (803 Punkte). Europameisterin Mariama Jamanka folgt mit 752 Punkten auf dem vierten Rang.

Im Zweierbob ist der Halbzeit-Führende im Gesamtklassement Justin Kripps aus Kanada  (804 Punkte). Sein Landsmann Chris Spring (787) folgt dahinter, vor dem BSD-Bobteam von Nico Walther (697).
Weltmeister Johannes Lochner (GER, 826) geht mit der Gesamtweltcup-Führung im Viererbob in die zweite Saisonhälfte. Nico Walther (787) ist Gesamt-Zweiter und der Kanadier Justin Kripps (754) Dritter.

Skeleton Cheftrainer Jens Müller: „Das erste Training in Igls wurde bereits wegen Schneefall abgesagt. Wir werden sicher bis zu den Rennen keine sechs Trainingsfahrten mehr bekommen. Das macht die Vorbereitung  nicht einfach.

Am Freitag zu unseren beiden Wettkämpfen, sind wieder Schneefälle angesagt, wie zuletzt in Winterberg. Daher gehe ich davon aus, dass auch hier wieder die Auslosung wichtig sein wird. Der Winter hält nun endgültig Einzug. Wir müssen versuchen, uns darauf einzustellen, damit wir mit dem Schnee besser klar kommen. Denn auch in Winterberg konnten sich die Top-Favoriten unter schwierigen Witterungsbedingungen durchsetzen. Wir wollen uns natürlich trotzdem erfolgreich präsentieren und bei den Damen und Herren um das Podium mitkämpfen!“ mdp


BSD-Nominierungen:

Skeleton:
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Tina Hermann (WSV Königssee)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)
Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BSR Oberhof)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Frauenbob:
Bobteam Stephanie Schneider (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Bobteam Mariama Jamanka (BRC Thüringen)
Bobteam Anna Köhler (BSC Winterberg)


Zweierbob Männer:

Bobteam Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Bobteam Nico Walther (BSC Sachen Oberbärenburg)
Bobteam Johannes Lochner (BSC Stuttgart)

Viererbob:
Bobteam Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Bobteam Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Bobteam Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude)

 


Zeitplan:

Freitag, 15. Dezember 2017

10.30 Uhr  BMW IBSF World Cup + EM, Skeleton Männer
14.00 Uhr   BMW IBSF World Cup + EM, Skeleton Frauen

Samstag, 16. Dezember 2017

09.30 Uhr  BMW IBSF World Cup + EM, Frauenbob, 1. Lauf
13.30 Uhr  BMW IBSF World Cup + EM, Zweierbob Männer, 1. Lauf

Sonntag, 17. Dezember 2017

14.00 Uhr  BMW IBSF World Cup + EM, Viererbob


Bahn-Informationen Igls:

Land: Österreich (Tirol)
Name der Bahn: Olympia-Eiskanal Innsbruck
Gesamtlänge: 1478 m
Wettkampflänge:
1207 m Bobsleigh
1218 m Skeleton
Starthöhe: 1124 m
Zielhöhe: 1006 m
Maximalgefälle: 18 %
Durchschnittsgefälle: 9 %
Höhenunterschied: 124 m
Zahl der Kurven: 15

Rennrodeln: 5. Viessmann Weltcup in Lake Placid (15. / 16.12.2017) / Vorschau

·   Geisenberger, Loch und Eggert/Benecken im gelben Trikot
·   2. BMW Sprint Worldcup am Samstag, 16. Dezember
·   Team Korea nicht dabei – individuelle Vorbereitung auf Olympiabahn

Lake Placid (bsd/11.12.2017) Am Freitag, 15. und Samstag, 16. Dezember 2017 gastiert der Viessmann-Weltcup im US-amerikanischen Lake Placid, dem fünften und letzten Weltcuport bevor es für die Rennrodler in die Weihnachtspause geht. Im US-Bundesstaat New York, steht am Samstag auch der zweite BMW Sprint-Weltcup auf dem Programm. 


In der Gesamtwertung des Viessmann-Weltcups führt nach fünf Rennen Natalie Geisenberger mit 440 Zählern vor Weltmeisterin Tatjana Hüfner (400 Punkte) und der Kanadierin Alex Gough (283 Zähler).
Bei den Doppelsitzern liegen  die drei deutschen Duos an der Spitze. Toni Eggert und Sascha Benecken führen die Rangliste nach vier Weltcupsiegen mit 485 Punkten  an. Die beiden Weltmeister mussten sich nur im BMW Sprint-Weltcup von Winterberg auf Rang zwei, von ihren Landsleuten Wendl/Arlt, geschlagen geben. Die Verfolger  Wendl/Arlt haben mit 385 Zählern bereits 100 Punkte Rückstand und Robin Geueke/David Gamm folgen auf Rang drei mit 291 Zählern.


Olympiasieger Felix Loch holte sich zuletzt im kanadischen Calgary den 37. Weltcupsieg seiner Karriere. Der  fünfmalige Weltmeister im Einsitzer führt nach fünf von 13 Rennen im Viessmann-Weltcup des Olympiawinters mit 455 Zählern die Gesamtwertung souverän an. Zweiter ist Weltmeister Wolfgang Kindl  aus Österreich (279 Zähler). Auf Rang drei der Gesamtwertung folgt nun ein weiterer BSD-Rennrodler. Der Vizeweltmeister von 2016 Ralf Palik hat in fünf Weltcuprennen 271 Punkte gesammelt.


Zuletzt fand vom 1. bis 3. Dezember 2016 ein Viessmann Weltcup am Fuße des Mount van Hoevenberg in Lake Placid statt. Damals setzte sich bei den Herren der Lokalmatador Tucker West (USA) durch. Felix Loch kam in seiner bislang schwierigsten Saison als bester Deutscher Rennrodler nur auf den sechsten Platz. Bei den Damen und Doppelsitzern fuhren mit den Weltmeistern Eggert/Benecken und Tatjana Hüfner zwei BSD-Schlitten zum Weltcupsieg.


Cheftrainer Norbert Loch: „Die Gesamtweltcup-Platzierungen unserer Athleten zeigen das Ergebnis der sehr guten Saisonvorbereitung. Sowohl  die athletischen Werte, die sich in den Startzeiten niederschlagen, im Materialbereich, aber vor allem die insgesamt stabilen Fahrweiseleistungen, sind die Gründe für das bisher hervorragende Abschneiden. Sicher wird es hier auf der Bahn in Lake Placid, vor allem bei den zu erwartenden Temperaturen um minus 20°, nicht leicht. Aber unser Team ist stark genug, um auch auf der sehr selektiven Strecke am Mount Van Hoevenberg gute Leistungen zu zeigen. Nicht zuletzt ist der fünfte Weltcup in dieser Saison der Letzte im Nominierungsmodus für die OWS. Die Tendenzen des Olympiateams zeichnen sich schon langsam ab. Nach dem Rennen in Lake Placid werden wir teamintern darüber beraten und dann dem DOSB unsere Nominierungsvorschläge unterbreiten.“
 
 
BSD-Nominierungen:


Damen
Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
 
Herren
Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis)
Johannes Ludwig (BRC Oberhof)
Ralf Palik (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
Christian Paffe (BRC Hallenberg)
 
Doppelsitzer
Toni Eggert / Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/RT Suhl)
Tobias Wendl / Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke / David Gamm (BSC Winterberg)

 

Zeitplan (MEZ):

 
Freitag, 15. Dezember 2017
16.00 Uhr        Viessmann Weltcup, Doppelsitzer (1. Lauf)
17.20 Uhr        Viessmann Weltcup, Doppelsitzer (2. Lauf)
18.40 Uhr        Viessmann Weltcup, Herren Einsitzer (1. Lauf)
20.15 Uhr        Viessmann Weltcup, Herren Einsitzer (2. Lauf)

 

Samstag, 16. Dezember 2017
15.30 Uhr        Viessmann Weltcup, Damen (1. Lauf)
16.50 Uhr        Viessmann Weltcup, Damen (2. Lauf)
 
18.05 Uhr        BMW Sprint-Weltcup Doppelsitzer
18.45 Uhr        BMW Sprint-Weltcup Damen
19.30 Uhr        BMW Sprint-Weltcup Herren Einsitzer
 
 
Bahn-Informationen Lake Placid:

Land: United States of America (USA), Bundesstaat: New York
Name der Bahn: Mt. Van Hoevenberg Bobsled, Skeleton & Luge Track
Gesamtlänge: 1680 m
Wettkampflänge:
Herren: 1335 m Länge, 19 Kurven
Damen: 1135 m Länge, 16 Kurven
Maximalgefälle: 20 %
Durchschnittsgefälle: 9 %
Höhenunterschied: 128 m
Zahl der Kurven: 20

 


 

Bob/Skeleton: 4. BMW IBSF World Cup in Winterberg, 8. – 10.12.17 / Vorschau

• 27 Nationen in Winterberg am Start
• Mehr Konstanz auf deutschen Bahnen erwartet
• Saison-Comeback für Annika Drazek
• Skeleton-Lokalmatadorin Lölling favorisiert

Winterberg (bsd/06.12.2017) Athletinnen und Athleten aus 27 Nationen werden bei der vierten Station zur BMW IBSF World Cup Tour vom 8. bis 10. Dezember 2017 in Winterberg an den Start gehen. 35 Zweierbobs und 32 Viererbobs bei den Männern, 21 Frauenbobs, 34 Skeleton Männer sowie 28 Skeleton Frauen haben für den Weltcup im Sauerland gemeldet.

Winterberg bildet mit der VELTINS-EisArena, nach den drei Übersee-Stationen in Lake Placid und Park City (USA) sowie Whistler (Kanada),  die vierte von insgesamt acht Weltcup-Veranstaltungen in der Olympiasaison. Der Saisonhöhepunkt findet mit den 23. Olympischen Winterspielen vom 9. bis 25. Februar 2018 im südkoreanischen PyeongChang statt.

Die Weltcupwertung wird aktuell im Viererbob von Weltmeister Johannes Lochner und seinem Team angeführt. Im Zweier liegt das Team von Nico Walther derzeit auf dem dritten Rang. Bei den Frauen rangiert Mariama Jamanka auf Platz vier und im Skeleton liegt die Winterberger Lokalmatadorin und Weltmeisterin Jacqueline Lölling in Führung und der WM-Zweite Axel Jungk auf Rang fünf. Dem BMW IBSF Weltcup kommt in diesem Winter eine ganz besondere Bedeutung zu. Es geht schließlich um die Olympiaqualifikation und um die Anzahl der Startplätze für das deutsche Olympiateam.

In den drei Übersee-Weltcups holten die deutschen Männer-Bobs drei Siege und einen dritten Platz. Allerdings waren die anderen Ergebnisse noch etwas inkonstant. Das soll nun auf den Heimbahnen besser werden.


Der vierfache Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich wird beim BMW IBSF Weltcup in Winterberg mit einem neuen Zweierbob des Herstellers Wallner aus Österreich, antreten. Mit dem bisherigen Bob war Friedrich nicht zufrieden. Er belegte in Übersee zweimal die  Plätze neun (Lake Placid und Park City) und 13 (Whistler).


In Winterberg wird auch die schnellste Anschieberin der BSD-Frauenbobs, Lokalmatadorin Annika Drazek ihr Saison-Debut geben. Sie war nicht auf der Übersee-Tour dabei. Im vergangenen Winter gewann Drazek gemeinsam mit ihrer Pilotin Mariama Jamanka in Winterberg erstmals den Europameister-Titel.

Bei den Skeleton-Frauen ist Lokalmatadorin und Weltmeisterin Jacqueline Lölling – nicht nur in Winterberg – hoch favorisiert. Die Favoritenrolle der deutschen Skeleton Damen unterstreicht Vizeweltmeisterin Tina Hermann, die derzeit im Gesamtweltcup auch auf Rang zwei liegt. Nach dem sechsten Platz bei ihrem ersten Saisonweltcup in Whistler, erhält Skeletoni Anna Fernstädt auch in Winterberg das Vertrauen von Cheftrainer Jens Müller. Sophia Griebel, die bei den ersten beiden Weltcups in den USA die Plätze 23 und 13 belegte, wird als Vorläuferin an den Start gehen.


BSD-Nominierungen:

Skeleton:
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Tina Hermann (WSV Königssee)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)
Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BSR Oberhof)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Frauenbob:
Bobteam Stephanie Schneider (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Bobteam Mariama Jamanka
Bobteam Anna Köhler (BSC Winterberg)

Zweierbob Männer:
Bobteam Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Bobteam Nico Walther (BSC Sachen Oberbärenburg)
Bobteam Johannes Lochner (BSC Stuttgart)

Viererbob:
Bobteam Francesco Friedrich (beide BSC Sachsen Oberbärenburg)
Bobteam Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Bobteam Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude)

 

Zeitplan:

Freitag, 8. Dezember 2017

10.00 Uhr   BMW IBSF World Cup, Skeleton Frauen
13.30 Uhr  BMW IBSF World Cup, Skeleton Männer

 

Samstag, 9. Dezember 2017

09.45 Uhr  BMW IBSF World Cup, Frauenbob
13.30 Uhr  BMW IBSF World Cup, Zweierbob Männer

Sonntag, 10. Dezember 2017

11.30 Uhr  BMW IBSF World Cup, Viererbob

 

Bahn-Informationen Winterberg:


Land: Deutschland
Name der Bahn: Veltins EisArena Winterberg
Gesamtlänge: 1330 m
Wettkampflänge: 1609 m
Starthöhe: 760 m
Zielhöhe: 665 m
Maximalgefälle: 15 %
Durchschnittsgefälle: 9 %
Höhenunterschied: 110 m
Zahl der Kurven: 15
www.bobbahn.de 

Rennrodeln: 4. Viessmann Weltcup in Calgary (08. / 09. 12.2017) / Vorschau

• Die Übersee-Tour beginnt in Kanada
• Geisenberger, Loch und Eggert/Benecken Weltcup-Spitzenreiter
• 27 Nationen und 163 Athletinnen und Athleten am Start
• "Die Bahn in Calgary liegt uns"

Calgary (bsd/05.12.2017) Nach den überragenden Erfolgen der deutschen Rennrodler bei den Heim-Weltcups in Winterberg und Altenberg, geht es nun nach Nordamerika. Am 8. und 9. Dezember 2017 wird der 4. Viessmann Rennrodel Weltcup der Olympiasaison im Canada Olympic Park in Calgary ausgetragen. Gut 120 Athletinnen und Athleten werden auf der Olympiabahn von 1988 um die Weltcuppunkte und Olympia-Nominierungen kämpfen.

Die so genannte Gleiterbahn, 80 Kilometer östlich der Kanadischen Rocky Mountains, scheint den deutschen Rennrodlern und -rodlerinnen sehr gut zu liegen. Zuletzt fand am 18. und 19. Dezember 2015 ein Viessmann Weltcup und BMW Sprint-Weltcup in der kanadischen Provinz Alberta statt. Damals überzeugten die aktuellen Weltcupspitzenreiter Felix Loch, Natalie Geisenberger und Eggert/Benecken mit Siegen. Den  anschließenden BMW Sprint konnten Felix Loch, Summer Britcher (USA) und Wendl/Arlt für sich entscheiden.  

In diesem Jahr wird allerdings kein Sprint-Weltcup in Calgary ausgetragen, sondern eine Team-Staffel am Samstagabend nach Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) gefahren.

Cheftrainer Norbert Loch: „In Calgary waren die BSD-Rennrodler schon oft sehr erfolgreich. Die Bahn liegt uns eigentlich sehr gut. Interessant ist hier das Wetter, das häufig schnell von Plus- auf tiefe Minusgrade wechselt und oft mit starkem Wind einhergeht. Aber wir hoffen, dass die Witterungsbedingungen mitspielen und wir unsere aktuellen Spitzenpositionen im Viessmann Weltcup bestätigen können.“

Den zweiten Weltcup-Einsatz seiner Karriere erhält in Calgary Christian Paffe vom BRC Hallenberg. Der 23-jährige Goldmedaillengewinner der Olympischen Jugendspiele 2012 in Innsbruck-Igls, hatte sich über seine Leistungen im B-Team der deutschen Rennrodler qualifiziert und kommt nun für Julian von Schleinitz ins Weltcup-Team.

Mit dem Gelben Trikot der Weltcupspitzenreiter gehen die Olympiasieger Natalie Geisenberger und Felix Loch sowie die Doppelsitzer-Weltmeister Toni Eggert und Sascha Benecken an den Start beim 4. Viessmann Weltcup der Olympiasaison. Die BSD-Spitzenreiter konnten sich bei den ersten vier Rennen, an drei Standorten (Igls, Winterberg und Altenberg) jeweils schon einen ordentlichen Vorsprung auf die Verfolger herausfahren. Bei Natalie Geisenberger sind das 70 Punkte auf ihre Teamkollegin Tatjana Hüfner, die wiederum 72 Zähler Vorsprung vor Dajana Eitberger hat. Die vierte BSD-Athletin Julia Taubitz liegt nur 13 Punkte hinter Eitberger auf dem vierten Rang. Bei den Männern hat Felix Loch bereits einen komfortablen Vorsprung von 99 Weltcuppunkten auf den Weltmeister von 2015 Semen Pavlichenko aus Russland. Und das Weltmeister-Doppel Eggert/Benecken liegt 70 Zähler vor den Olympiasiegern Wendl/Arlt. Auf Rang drei, 79 Zähler dahinter, folgen die Winterberger Geueke/Gamm.


BSD-Nominierungen:


Damen
Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)


Herren

Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis)
Johannes Ludwig (BRC Oberhof)
Ralf Palik (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
Christian Paffe (BRC Hallenberg)

Doppelsitzer
Toni Eggert / Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/RT Suhl)
Tobias Wendl / Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke / David Gamm (BSC Winterberg)

Zeitplan (MEZ):

Freitag, 08. Dezember 2017

23.00 Uhr  Viessmann Weltcup, Doppelsitzer (1. Lauf)

Samstag, 09. Dezember 2017

0.20 Uhr Viessmann Weltcup, Doppelsitzer (2. Lauf)

1.40 Uhr Viessmann Weltcup, Herren Einsitzer (1. Lauf)
3.15 Uhr Viessmann Weltcup, Herren Einsitzer (2. Lauf)

17.40 Uhr  Viessmann Weltcup, Damen Einsitzer (1. Lauf)
19.00 Uhr  Viessmann Weltcup, Damen Einsitzer (2. Lauf)

20.50 Uhr  Viessmann Team-Staffel Weltcup presented by BMW

 

Bahn-Informationen Calgary:


Land: Kanada (Alberta)
Name der Bahn:  WinSport Canada Olympic Park
Gesamtlänge: 1494 m
Wettkampflänge:
Herren:  1494 m Länge, 14 Kurven
Damen: 1487 m Länge, 14 Kurven
Starthöhe: 1251 m
Zielhöhe: 1130 m
Maximalgefälle: 15 %
Durchschnittsgefälle: 8 %
Höhenunterschied: 121 m
Zahl der Kurven: 19

Naturbahn: Naturbahnrodler starten in die Saison

• Naturbahn-Weltcup-Auftakt im österreichischen Kühtai
• Junges Team gut aufgestellt

Kühtai (bsd/29.11.2017) Während die Konkurrenz im künstlichen Eiskanal bereits die ersten Weltcup-Siege und -Punkte eingesackt hat, fiebern die Naturbahnrodler auf ihr erstes Weltcup-Rennen am Wochenende hin.

Im österreichischen Kühtai findet am Samstag und Sonntag das erste Kräftemessen statt. Geht es bei den Kunsteis-Rodlern um die Olympia-Qualifikation, arbeiten die Naturbahnrodler daran, 2022 auch endlich an olympischen Spielen teilnehmen zu dürfen.

Das steht für Marius Schmelzer (WSV Oberaudorf), Christian Wichan, Oliver Schiller (beide WSV Unterammergau) und Josef Limmer (SC Riessersee) aber nicht im Vordergrund. Sie wollen, genau wie ihre Kolleginnen Michaela Niemetz, Sara Bachmann und Lisa Walch (alle WSV Unterammergau), in diesem Winter so viele Weltcuppunkte wie möglich sammeln und vielleicht sogar am Stockerl landen. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, ist der sportlicher Leiter der Naturbahnrodler Gerhard Pilz überzeugt: „Wir sind gut aufgestellt, haben uns gut vorbereitet.“

Allerdings liegt das Hauptaugenmerk des deutschen Teams auf den Junioren. „Im Junioren-Weltcup   sind wir heuer auch im Doppelsitzer dabei und haben eine geschlossene Mannschaft.“ Beim Weltcup-Auftakt in Kühtai sind gleich drei Junioren mit am Start. Schiller, Limmer und Walch können beim Training und den Rennen mit den 'Großen' die Basis für ihre Entwicklung legen, ist Pilz überzeugt.

Die beiden besten aus dem vergangenen Winter, Michaela Niemetz und Marius Schmelzer, wollen an ihre Form anknüpfen und konstant unter den Top Ten landen. Die ersten Trainingsfahrten in Kühtai haben sie hinter sich und die Tücken der Strecke schon ausgemacht. Unterstützt werden sie heuer von Sara Bachmann, die in dieser Saison erstmals für Deutschland startet. Die Südtirolerin wurde bei den vergangenen Weltmeisterschaften 4. und kann das Team nur bereichern.

Bis Mitte Februar stehen sechs Weltcup-Rennen und die Europameisterschaften im österreichischen Winterleiten auf dem Programm. Die ersten Ergebnisse werden die Richtung für die Athleten vorgeben.

 

Rennrodeln: 3. Viessmann Weltcup in Altenberg (02. – 03. 12.2017)

• 2. Heim-Weltcup der Olympiasaison
• Geisenberger, Loch und Eggert/Benecken im gelben Trikot
• Am Sonntag 2. ViessmannTeam-Staffel Weltcup presented by BMW

Altenberg (bsd/28.11.2017) Nach einem Dreifach-Erfolg der deutschen Doppelsitzer, dem zweiten Rang von Olympiasieger Felix Loch und dem 40. Weltcupsieg für Natalie Geisenberger beim Viessmann Weltcup in Winterberg, startet die Rennrodel-Nationalmannschaft des BSD mit großem Rückenwind in das zweite Heimrennen vom 1. bis 3. Dezember im sächsischen Altenberg.

Geisenberger, Loch und Eggert/Benecken führen aktuell die Gesamtwertung des Viessmann-Weltcups nach drei von 13 Rennen an und starten in Altenberg im gelben Trikot.

In Altenberg sind 193 Rennrodler/-innen aus 29 Nationen am Start - 54 Damen, 67 Herren und 36 Doppelsitzer haben gemeldet. Am Samstag (2.12.) finden die Rennen der Doppelsitzer (ab 9.10 Uhr) und der Herren Einsitzer (ab 11.55 Uhr)  statt. Am Sonntag (3.12.) werden das Damen-Rennen (10 Uhr) sowie die Team-Staffel (13.10 Uhr) ausgetragen.

Am 25. und 26. Februar  2017 fand zuletzt das Weltcup-Finale der Rennrodler an der Bahn am Kohlgrund in Altenberg statt. Damals fand Olympiasieger Felix Loch, nach einer durchwachsenen Saison, zurück in die Erfolgsspur und überzeugte in Altenberg mit Rang zwei hinter dem Gesamtsieger Roman Repilov aus Russland. Olympiasiegerin Natalie Geisenberger und die Doppelsitzer-Weltmeister Toni Eggert und Sascha Benecken waren auf der schwierigen Bahn in Sachsen nicht zu schlagen und krönten ihre Saison mit dem Gesamtsieg im Viessmann-Weltcup.

Cheftrainer Norbert Loch: „Ich hoffe, dass die bisher in dieser Saison gezeigten sehr guten Fahrweise-Leistungen unserer Sportlerinnen und Sportler auch in Altenberg wieder umgesetzt werden können. Dann sind wir auf jeden Fall wieder ganz vorne dabei.“ mdp


BSD-Nominierungen:

Damen
Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)

Herren
Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis)
Johannes Ludwig (BRC Oberhof)
Ralf Palik (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
Julian von Schleinitz (WSV Königssee)

Doppelsitzer
Toni Eggert / Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/RT Suhl)
Tobias Wendl / Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke / David Gamm (BSC Winterberg)

Nationencup
Jessica Tiebel (RRV Altenberg)
Christian Paffe (BRC Hallenberg)
Chris Eißler (ESV Lok Zwickau)
Toni Gräfe (RC Ilmenau)
Florian Löffler/Florian Berkes (RRV Sonneberg-Schalkau / RT Suhl)
Nico Semmler/Johannes Pfeiffer (BRC Ilsenburg/WSC Oberwiesenthal)

Zeitplan:

Freitag, 01. Dezember 2017
9.30 Uhr Nationencup
14:30 Uhr Training Gesetztengruppe

Samstag, 02. Dezember 2017
9.10 Uhr Viessmann Weltcup, Doppelsitzer
11.55 Uhr  Viessmann Weltcup, Herren Einsitzer

Sonntag, 03. Dezember 2017
10.00 Uhr  Viessmann Weltcup, Damen Einsitzer
13.10 Uhr  Viessmann Team-Staffel Weltcup presented by BMW

Bahn-Informationen Altenberg:

Land: Deutschland (Sachsen)
Name der Bahn:  DKB Eiskanal Altenberg
Gesamtlänge: 1413 m
Wettkampflänge:
Herren: 1387 m Länge, 17 Kurven
Damen: 1220 m Länge, 15 Kurven
Starthöhe: 785 m
Zielhöhe: 660 m
Maximalgefälle: 15.00 %
Durchschnittsgefälle: 8.66 %
Höhenunterschied: 122.22 m
Zahl der Kurven: 17 

BSD-Statement zu den Disqualifikationen der russischen Bobsportler und Skeleton-Athleten durch das IOC

- bezüglich der Olympischen Winterspiele 2014 in Sochi

Berchtesgaden (bsd/27.11.2017) Der BSD Vorstandsvorsitzende Thomas Schwab äußert sich zu den Sanktionierungen russischen Bobsportler und Skeletonis durch das IOC: 


 
„Prinzipiell begrüßen wir ein konsequentes Vorgehen des IOC im Anti-Doping-Kampf. Wir warten jetzt auf detaillierte Begründungen zu den Disqualifikationen und die damit verbundenen weiteren Vorgehensweisen. Die Meldung bezüglich der Disqualifikation und Sanktionierung der vier russischen Skeleton-Athleten und Bobsportler um den zweifachen Olympiasieger Alexander Zoubkov durch die IOC Oswald Kommission, kam für den BSD überraschend. Wir hätten nicht gedacht, dass unsere Sportarten in diesem Ausmaß vom Dopingskandal betroffen sind. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen uns keine Informationen vor, die zur Disqualifikation der russischen Athleten geführt haben. Vor diesem Hintergrund wird der BSD keine weitere offizielle Stellungnahme dazu abgeben.“ 

Thomas Schwab
Vorstandsvorsitzender BSD

Bob/Skeleton: 3. BMW IBSF World Cup in Whistler (CAN), 24. – 25.11.17

• “Die Weltspitze ist noch näher zusammen gerückt”
• Skeleton: Fernstädt kommt für Griebel
• Zweier- und Viererbobs am Start

Whistler (bsd/21.11.2017) Mit drei Podiumsplätzen im Skeleton und zwei Siegen im Viererbob, glänzten die BSD-Sportler zuletzt bei der zweiten Station zum BMW IBSF Worldcup im amerikanischen Park City. Damit liegt Axel Jungk im Skeleton der Männer in der Gesamt-Weltcupwertung aktuell auf Rang drei hinter dem zweifachen Gesamtweltcup-Zweiten Sungbin Yun aus Korea und Serienweltmeister Martins Dukurs aus Lettland. Die Viererbob-Wertung führt Johannes Lochner mit seinem Team, vor den Mannschaften von Chris Spring (Kanada) und Codie Bascue (USA), an.

Inzwischen ist der Weltcup-Tross der Bobsportler und Skeletonis aus den USA weiter gereist ins kanadische Whistler Mountain. Im Whistler Sliding Center findet am Freitag, 24. und Samstag, 25. November 2017 der dritte Weltcup der Olympiasaison statt.



Die Olympiabahn von 2010 war auch im vergangenen Jahr ein gutes Pflaster für die deutschen Eiskanal-Cracks. Skeleton Weltmeisterin Jacqueline Lölling und Vizeweltmeisterin Tina Hermann rasten beim letzten Weltcup, am 2. Dezember 2016 mit Rang zwei und drei aufs Podium. Nur die Kanadierin Elisabeth Vathje war auf ihrer Heimbahn schneller.
Den letzten Zweierbob-Weltcup in Whistler, am 3. Dezember 2016, konnte Francesco Friedrich gewinnen und Johannes Lochner fuhr damals im großen Schlitten auf den dritten Rang.



Bob Cheftrainer René Spies: „Mit den bisherigen Rennen in der Saison bin ich zufrieden. Wir haben allerdings auch noch Optimierungsbedarf in der Materialabstimmung und in der Konstanz unserer Fahrweise. An diesen beiden Dingen müssen wir noch besonders arbeiten. Die Rennen haben gezeigt, dass die Weltspitze noch näher zusammen gerückt ist. Der Grat zwischen Platz eins und zehn ist sehr schmal geworden. Kleine Fahrfehler reichen aus um aus den Top10 heraus zu fallen. Es wird noch sehr enge Rennen geben und vor allem zu den Olympischen Spielen rollt richtig was auf uns zu. Aber ich bin der Überzeugung, dass wir ein sehr leistungsfähiges Team haben, sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern, um gegen die starke Konkurrenz zu bestehen.“



Skeleton Cheftrainer Jens Müller: „Auf Grund ihrer Leistungen bei den ersten beiden Weltcups, wird Sophia Griebel für den dritten Weltcup in Whistler mit Anna Fernstädt tauschen. Anna startet also am kommenden Wochenende als dritte Frau. Nach dem Ergebnis des Weltcups in Whistler wird über die weiteren Starts entschieden.
Wir wollen in Whistler an die positiven Ergebnisse vom zweiten Weltcup in Park City anknüpfen. Wir wollen auch auf der Hochgeschwindigkeitsbahn in Whistler um die Medaillen mitfahren. Das wird nicht einfach, da die Bahn hier aktuell sehr gut ausgebaut ist und viele der top Fahrer hier sicher sehr gut unterwegs sind. Daher wird es bei den Damen und Herren ein sehr enges Rennen geben.“ mdp



BSD-Nominierungen:

Skeleton:
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Tina Hermann (WSV Königssee)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)
Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BSR Oberhof)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Frauenbob:
Stephanie Schneider (BSC Sachsen Oberbärenburg) und Ann-Christin Strack (BSC Winterberg)
Mariama Jamanka (BRC Thüringen) und Sarah Noll (WSV Königssee)
Anna Köhler (BSC Winterberg) und  Franziska Fritz-Glahn (BSC Sachsen Oberbärenburg)


Zweierbob Männer:
Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg) und Thorsten Margis (SV Halle)
Nico Walther (BSC Sachen Oberbärenburg) und Alexander Rödiger (BRC Thüringen)
Johannes Lochner (BSC Stuttgart) und Christian Rasp (WSV Königssee)


Viererbob:
Francesco Friedrich
, Martin Grothkopp (beide BSC Sachsen Oberbärenburg), Jannis Bäcker (BSC Winterberg)  und Thorsten Margis (SV Halle)
Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg), Kevin Kuske (SC Potsdam), Kevin Korona (Mitteldeutscher Sportclub) und Eric Franke (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude), Marc Rademacher  (BC Bad Feilnbach), Christopher Weber (BC Stuttgart Solitude)  und Christian Rasp (WSV Königssee)



Zeitplan:

Freitag, 24. November 2017

19.00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Skeleton Frauen

Samstag, 18. November 2017
00.00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Zweierbob Männer
03.00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Frauenbob
19:00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Skeleton Männer
23.00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Viererbob


Bahn-Informationen Whistler:

Land: Kanada
Name der Bahn: Whistler Sliding Centre
Olympische Winterspiele: 2010
Gesamtlänge: 1700 m
Wettkampflänge: 1450.4 m
Starthöhe: 935 m
Zielhöhe: 802 m
Maximalgefälle: 20.00 %
Durchschnittsgefälle: 9.00 %
Höhenunterschied: 148.00 m
Zahl der Kurven: 16