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BOB

Olympia: André Lange holt 4. Gold / Silber für Thomas Florschütz
XXI. Olympische Winterspiele Vancouver / Bob Herren-Zweier

Whistler (bsd/22.02.2010) Historischer Triumph für André Lange (BSR Rennsteig Oberhof)! Der 36-Jährige war im Whistler Sliding Centre im kleinen Schlitten nicht zu schlagen und sicherte sich als erster Bob-Pilot zum vierten Mal olympisches Gold. Thomas Florschütz (BRC Riesa) machte den ersten deutschen Doppelerfolg bei Olympia seit 26 Jahren perfekt. Bronze sicherte sich der Russe Alexsandr Zubkov.

Whistler (bsd/22.02.2010) Historischer Triumph für André Lange (BSR Rennsteig Oberhof)! Der 36-Jährige war im Whistler Sliding Centre im kleinen Schlitten nicht zu schlagen und sicherte sich als erster Bob-Pilot zum vierten Mal olympisches Gold. Thomas Florschütz (BRC Riesa) machte den ersten olympischen deutschen Doppelerfolg seit 26 Jahren perfekt.

 

Zuletzt hatte Wolfgang Hoppe bei den Winterspielen 1984 in Sarajevo im Zweier- und Vierer-Bob Gold vor Bernhard Lehmann gewonnen.

 

Lange, der wie bei den drei Olympiasiegen 2002 (Vierer) und 2006 (Zweier & Vierer) von Kevin Kuske angeschoben wurde, hatte schon zur „Halbzeit“ auf Goldkurs gelegen. Und auch am zweiten Tag der olympischen Zweierbob-Entscheidung war der Oberhofer das Maß der  Dinge und brillierte mit zwei weiteren Bestzeiten im Hochgeschwindigkeitseiskanal von Whistler.

 

„Wir haben nur auf uns geschaut, auf unseren Schlitten und unser Können. Es waren gute Läufe dabei, auch ein paar Fehler. Aber das ist jetzt alles egal. Wir haben gewonnen und werden das genießen“, so der Sieger.

 

Vor 12.000 begeisterten Zuschauern distanzierte der achtmalige Weltmeister die Konkurrenz am Ende deutlich und siegte mit einem Vorsprung von 0,22 Sekunden auf Thomas Florschütz, der sich mit Anschieber Richard Adjei über die Silber-Medaille freute. Bronze sicherte sich das russische Duo Alexsandr Zubkov/Alexey Voevoda. Der dritte deutsche Pilot Karl Angerer (WSV Königssee) belegte mit Anschieber Gregor Bermbach den neunten Rang.

 

„Wir haben voll angegriffen und es bis zum Schluss spannend gemacht. Aber mehr als gut fahren konnten wir nicht. André hat keine Fehler gemacht. Am Ende haben wir nicht Gold verloren, sonder Silber gewonnen“, sagte Thomas Florschütz.

 

Nachdem im Training und in den ersten beiden Läufen fast 20 Schlitten zu Sturz kamen, war - auch auf Drängen von BSD-Generalsekretär Thomas Schwab - das Eis in der berüchtigten "Fifty-Fifty"-Kurve noch einmal nachgebessert worden. Der zweite Wettkampftag blieb ohne Stürze. Prominentestes Opfer an Tag eins war der kanadische Lokalmatador Lyndon Rush, der nach dem ersten Lauf noch aussichtsreich auf dem dritten Platz gelegen hatte.

 

Zuvor hatte bereits der Schweizer Beat Hefti, der als vierfacher Weltcup-Saisonsieger zum engsten Favoritenkreis auf Gold im kleinen Schlitten zählte, seinen Start absagen müssen. Der Europameister hatte sich bei einem Trainingssturz am Mittwoch schwere Prellungen am ganzen Körper und eine Gehirnerschütterung zugezogen. Ob Hefti im Viererbob-Rennen (26./27. Februar) als Anschieber antreten wird, steht noch nicht fest.

 

André Lange, der nach 17 Jahren seine Karriere nach den Olympischen Winterspielen in Vancouver beenden wird, greift somit bei der Vierer-Entscheidung erneut nach dem olympischen Double und könnte ein weiteres Kapitel Bobsport-Geschichte schreiben: Es wäre sein dritter Olympiasieg in der Königsdisziplin in Folge - das hat ebenfalls noch kein Pilot zuvor geschafft.

 

Zu den Ergebnissen ->

 

(Fotos: Charlie Booker)

 

Olympia: Lange muss auf Stamm-Anschieber Hoppe verzichten
Waden-Verletzung verhindert Olympia-Start im Viererbob

Whistler (15.02.2010) André Lange (BSR Rennsteig Oberhof) muss bei seiner Mission Olympia-Gold einen herben Rückschlag einstecken: Bei Stamm-Anschieber René Hoppe ist eine alte Muskelverletzung an der Wade wieder aufgebrochen. Der 33-Jährige musste seine Reise nach Vancouver daher absagen. Beim Viererrennen am 27. Februar rückt Alexander Rödiger, der ursprünglich im großen Schlitten von Karl Angerer zum Einsatz kommen sollte, ins Team des dreimaligen Olympiasiegers.

Whistler (15.02.2010) André Lange (BSR Rennsteig Oberhof) muss bei seiner Mission Olympia-Gold einen herben Rückschlag einstecken: Bei Stamm-Anschieber René Hoppe ist eine alte Muskelverletzung an der Wade wieder aufgebrochen. Der 33-Jährige musste seine Reise nach Vancouver daher absagen.

 

Beim Viererrennen am 27. Februar rückt Alexander Rödiger, der ursprünglich im großen Schlitten von Karl Angerer (WSV Königssee) zum Einsatz kommen sollte, ins Team des dreimaligen Olympiasiegers.

 

Der 1,82 Meter große und 91 kg schwere 24-jährige Eisenacher, der eigentlich sowieso zur Mannschaft des Oberhofers gehört, sollte bei den olympischen Rennen in Whistler das Team Angerers verstärken. 2009 wurde Rödiger WM-Zweiter im großen Schlitten mit André Lange, 2007 wurde er Europameister. Ersatzmann Andreas Bredau (BSC Winterberg) wird nun anstelle von Rödiger für die Mannschaft Angerers anschieben.

 

„Das ist eine Tragödie. Ich bin maßlos enttäuscht. Für dieses Rennen in Vancouver habe ich in der Vorbereitung sehr hart gearbeitet. Ich war top-fit. Auch für mein Team tut es mir unendlich leid. Ich hoffe, sie zeigen eine Trotzreaktion und kommen mit Gold zurück. Ich drücke ihnen ganz fest die Daumen“, so ein enttäuschter René Hoppe.

 

Bob: WM-Gold im Zweier- & Viererbob - BSD-Junioren mit Top-Bilanz
FIBT Junioren-Weltmeisterschaft in St. Moritz (SUI)

St. Moritz (bsd/31.01.2010) 2x Gold, 2x Silber und 2x Bronze, so lautet das starke Ergebnis der deutschen Bob-Junioren bei den Weltmeisterschaften im Nobel-Wintersportort St. Moritz. Nach dem Dreifacherfolg der Herren im Zweierbob, fuhr der BSD-Nachwuchs auch am zweiten Tag der Welttitelkämpfe auf die Medaillenränge. Für das Highlight sorgte am Sonntag Manuel Machata (WSV Königssee), der in der Königsdisziplin Viererbob den Titel gewann.

St. Moritz (bsd/31.01.2010) 2x Gold, 2x Silber und 2x Bronze, so lautet das starke Ergebnis der deutschen Bob-Junioren bei den Weltmeisterschaften im Nobel-Wintersportort St. Moritz. Nach dem Dreifacherfolg der Herren im Zweierbob, fuhr der BSD-Nachwuchs auch am zweiten Tag der Welttitelkämpfe auf die Medaillenränge. Für das Highlight sorgte am Sonntag Manuel Machata (WSV Königssee), der in der Königsdisziplin Viererbob den Titel gewann.

 

Nachdem sich der Europacup-Gesamtsieger am Vortag bei der Entscheidung im kleinen Schlitten (zur Meldung Zweierbob ->) noch mit Silber hinter dem Oberhofer Maximilian Arndt (BSR Rennsteig Oberhof) zufrieden geben musste, fuhr er am Sonntag mit dem großen Schlitten ganz oben auf das Podium und verwies den Russen Nikita Zarharov und Vortagessieger Arndt auf die Plätze zwei und drei. Benjamin Schmid (WSV Königssee) wurde Vierter.

 

In einem spannenden Rennen setzte sich der 25-jährige Ramsauer gegen seine Konkurrenz deutlich durch. Mit seiner Crew Gino Gerhardi, Andreas Bredau und Michail Makarow hatte er nach zwei Läufen 26 Hundertstelsekunden Vorsprung auf den Russen Zarharov. „Heute lief es echt gut. Im zweiten Lauf haben wir noch richtig was gezündet, dann hat‘s gereicht. Gestern im Zweier lief es nicht so gut, da war der Start total verkorkst“, so Machata.

 

Auch in der Damenkonkurrenz konnte der BSD eine Medaille verbuchen: Stefanie Szczurek (BSR Rennsteig Oberhof) holte wie schon im Vorjahr den Vize-Weltmeistertitel hinter der Schweizerin Sabina Hafner. Mit einer Gesamtzeit von 2:20.18 Minuten lagen am Ende 0,88 Sekunden zwischen ihr und der Siegerin. Dritte wurde Christina Hengster (1,34 Sekunden auf die Siegerin).

 

Coach Christoph Langen zog nach einer erfolgreichen Saison mit seinen Zöglingen Bilanz: „Das Vierer-Rennen heute war nicht leicht. Nachdem die Russen im ersten Lauf schon 29 Hundertstelsekunden Vorsprung hatten, habe nicht mehr mit einem Sieg gerechnet. Es war ein sehr spannendes Rennen und ich bin stolz auf die gesamte Mannschaft. Sie haben alle gezeigt, was sie können. Steffi Szczurek ist auch ein sehr, sehr gutes Rennen gefahren. Gegen Sabina Hafner war heute einfach nicht mehr drin und man muss ihr den Erfolg neidlos anerkennen. Ich bin mit Steffis Leistung sehr zufrieden. Es gab eine deutliche Steigerung vom Training zum Wettkampf, sie hat ihr Maximum gezeigt. Die Saison ist für uns nun vorbei und wir haben sowohl im Europacup als auch bei den Juniorenweltmeisterschaften super Leistungssteigerungen erzielt. Ich bin stolz auf das, was wir erreicht haben."  

 

Zu den Ergebnissen Bob-WM St. Moritz ->

 

Am Freitag hatte bereits der Skeleton-Nachwuchs des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland bei den Titelkämpfen in St. Moritz beide Titel abgeräumt (zur Meldung Skeleton & Ergebnisse ->).

 

 

 

Bob: WM-Dreifacherfolg für BSD-Bob-Nachwuchs im kleinen Schlitten
FIBT Junioren-Weltmeisterschaft in St. Moritz (SUI) / Herren Zweier

St. Moritz (bsd/30.01.2010) Der deutsche Zweierbob-Nachwuchs hat bei den Junioren-Weltmeisterschaften im schweizerischen Nobel-Wintersportort St. Moritz einen Dreifachtriumph gefeiert: Den Titel auf der einzigen Natureisbahn der Welt holte Maximilian Arndt (BSR Rennsteig Oberhof). Zweiter wurde der Europacup-Gesamtsieger Manuel Machata (WSV Königssee), Oliver Harraß (BSR Rennsteig Oberhof) fuhr auf den Bronzerang.

St. Moritz (bsd/30.01.2010) Der deutsche Zweierbob-Nachwuchs hat bei den Junioren-Weltmeisterschaften im schweizerischen Nobel-Wintersportort St. Moritz einen Dreifachtriumph gefeiert: Den Titel auf der einzigen Natureisbahn der Welt holte Maximilian Arndt (BSR Rennsteig Oberhof). Zweiter wurde der Europacup-Gesamtsieger Manuel Machata (WSV Königssee), Oliver Harraß (BSR Rennsteig Oberhof) fuhr auf den Bronzerang.

 

Der Vorsprung des 23-jährigen Oberhofers, der von Alexander Rödiger angeschoben wurde, auf das Zweitplatzierte Duo Manuel Machata/Andreas Bredau betrug am Ende 0,38 Sekunden bei einer Gesamtzeit von 2:14.15 Minuten. Oliver Harraß/Christoph Gernand fuhren mit 0,53 Sekunden Rückstand auf den Sieger auf Rang drei und machten so den BSD-Dreifacherfolg im kleinen Schlitten perfekt.

 

Nachwuchs-Coach Christoph Langen lobte seine Schützlinge: „Alle drei haben eine super Leistung gezeigt. Dass am Ende so ein deutlicher Abstand zu den starken Russen besteht hatte ich nicht gedacht. Zum Max kann ich nur sagen: hervorragend, wirklich supergeil. Die Jungs haben gezeigt, was in ihnen steckt und ich bin stolz auf sie.“

 

Zu den Ergebnissen ->

 

Am morgigen Sonntag, 31. Januar kämpfen noch die Viererbobs und Frauen-Zweier ab 8:30 Uhr bei Welt-Titelkämpfen in der Schweiz um die Medaillen. 

 

Bereits am Freitag hatte der Skeleton-Nachwuchs des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland bei den Titelkämpfen in St. Moritz beide Titel abgeräumt (zur Meldung & Ergebnisse ->).

 

Bob/Skeleton: FIBT-Junioren kämpfen in St. Moritz um WM-Titel
FIBT Junioren-Weltmeisterschaft in St. Moritz (SUI) / Vorbericht

St. Moritz (bsd/27.01.2010) Der schweizerische Nobel-Wintersportort St. Moritz ist Schauplatz des Saison-Highlights für den internationalen Bob- und Skeleton-Nachwuchs: Am kommenden Rennwochenende gehen die „Stars von morgen“ bei den FIBT Junioren-Weltmeisterschaften auf der einzigen Natureisbahn der Welt an den Start. Der deutsche Nachwuchs peilt in allen Wettbewerben die Medaillenränge an.

St. Moritz (bsd/27.01.2010) Der schweizerische Nobel-Wintersportort St. Moritz ist Schauplatz des Saison-Highlights für den internationalen Bob- und Skeleton-Nachwuchs: Am kommenden Rennwochenende gehen die „Stars von morgen“ bei den FIBT Junioren-Weltmeisterschaften auf der einzigen Natureisbahn der Welt an den Start. Der deutsche Nachwuchs peilt in allen Wettbewerben die Medaillenränge an.

 

Im Bereich Bob führen der EC-Sieger im kleinen und großen Schlitten Manuel Machata (WSV Königssee) sowie die Europacup-Zweite Stefanie Szczurek (BSR Rennsteig Oberhof) das BSD-Aufgebot an.

 

Der amtierende Vize-Juniorenweltmeister möchte seinen Vierer-Titel von 2006 zurückgewinnen. Für das deutsche Team an den Start gehen werden im Zweierbob der Herren Manuel Machata, Maximilian Arndt und Oliver Harraß (beide BSR Rennsteig Oberhof), im Viererbob startet anstatt Harraß Benjamin Schmid (WSV Königssee). Die deutschen Damen werden allein durch die Thüringerin Stefanie Szczurek vertreten.

 

Manuel Machata hat hohe Erwartungen an die Rennen im Mekka des Bobsports: „es schaut ganz gut aus für nächste Woche. Ich rechne mit einem guten Ergebnis. Alle, die mitfahren, sind schlagbar. Mein Ziel ist es, in beiden Disziplinen zu gewinnen.“

 

Coach Christoph Langen meint: „Erwartungen habe ich keine. Ich hoffe, jeder der Athleten kann sein Potential abrufen und eine ähnliche Leistung wie im Europacup liefern. Stefanie Szczurek hat in der Saison viel gelernt. Mit ihr werde ich noch am Start arbeiten um die Leistung für nächste Woche noch einmal zu steigern.“  

 

Nach den starken Ergebnissen bei Europa- und Intercontinental-Cups peilen die deutschen Kufencracks auch im Bereich Skeleton die Medaillenränge an. Allen voran Alexander Gasznar (BSC Winterberg), der Sieger des letzten Europacups, der am vergangenen Wochenende eben hier an gleicher Stelle ausgetragen wurde. Gazner hatte dafür auf den zeitgleich stattfindenden letzten Intercontinental Cup im amerikanischen Park City verzichtet und damit auch auf den möglichen Gewinn der ICC-Gesamtwertung.

 

Aber auch Alexander Kröckel (WSV Oberhof), der bei der WM-Generalprobe am vergangenen Wochenende hier auf Rang zwei fahren konnte, zählt zu den Medaillenkandidaten. Ebenso wie die BSD-Juniorinnen Katharina Heinz (RSG Hochsauerland) und Tina Hermann (WSV Königssee), die beim Europacup die Ränge zwei und drei erzielten.

 

„Alle Sportlerinnen und Sportler sind höchst konzentriert. Ich stelle eine gewisse Spannung fest. Ich denke, dass wir trotz der schwierigen Bedingungen in beiden Disziplinen eine Medaille als Ziel aussetzen können“, so Coach Bernhard Lehmann

 

Zeitplan WM St. Moritz

 

Freitag, 29.1.

 

13:00 Uhr: Junioren-WM Skeleton Damen & Herren

 

Samstag, 30.1.

 

8:30 Uhr: Junioren-WM Bob Herren-Zweier

 

Sonntag, 31.1.

 

8:30 Uhr: Junioren-WM Bob Herren-Vierer & Damen

 

 

 

Bob: Silber für Schneiderheinze-Stöckel - Machata siegt im Viererbob
8. Intersport FIBT Europacup in St. Moritz (SUI)

St. Moritz (bsd/24.01.2010) Auch bei der achten und letzten Station des kontinentalen Cups, im schweizerischen Wintersportort St. Moritz, fuhr der deutsche Bob-Nachwuchs um die vorderen Plätze mit. Manuel Machata (WSV Königssee) fand mit Silber im Zweier- und Gold im Viererbob wieder zu alter Form zurück. Bei den Damen musste sich Anja Schneiderheinze-Stöckel (BSC Winterberg) nur der amtierenden Weltmeisterin Nicola Minichiello (GBR) geschlagen geben.

St. Moritz (bsd/24.01.2010) Auch bei der achten und letzten Station des kontinentalen Cups, im schweizerischen Wintersportort St. Moritz, fuhr der deutsche Bob-Nachwuchs um die vorderen Plätze mit. Manuel Machata (WSV Königssee) fand mit Silber im Zweier- und Gold im Viererbob wieder zu alter Form zurück.  Bei den Damen musste sich Anja Schneiderheinze-Stöckel (BSC Winterberg) nur der amtierenden Weltmeisterin Nicola Minichiello (GBR) geschlagen geben.

 

Angeschoben von Patricia Polifka (BSC Winterberg), verpasste Schneiderheinze-Stöckel knapp ihren siebten Saisonsieg. Bei einer Gesamtzeit von 2:17.89 Minuten fehlten ihr gerade einmal acht Hundertstel Sekunden auf die Tagessiegerin. Stefanie Szczurek holte mit Bremserin Stephanie Schneider (beide BSR Rennsteig Oberhof) Bronze (0,66 Sekunden zurück). Mit diesem Ergebnis siegt Schneiderheinze-Stöckel in der Gesamt-Europacup-Wertung vor Teamkollegin Stefanie Szczurek.

 

Bei den Herren meldete sich Manuel Machata wieder an der Spitze zurück. Im Zweierbob sicherte er sich mit Anschieber Andreas Bredau (WSV Königssee) Silber hinter dem Weltcup-Starter Edwin van Calker (NED). Dritter wurde das Duo Oliver Harraß/Christoph Gernand. Maximilian Arndt, angeschoben von Alexander Rödiger (BSR Rennsteig Oberhof) und Benjamin Schmid mit Bremser Marko Hübenbecker (WSV Königssee) reihten sich auf den Plätzen vier und fünf ein.  

 

In der Königsdisziplin fuhr der 25-jährige Ramsauer dann seinen sechsten Saisonsieg ein. In einem spannenden Rennen kämpften die vier deutschen Teams um den Sieg im letzten Rennen der Saison auf der einzigen Natureisbahn der Welt. Am Ende hatte Machata knapp die Nase vorn und sicherte sich mit einer Gesamtzeit von 2:11.70 Minuten und sieben Hundertstel Vorsprung Gold vor Benjamin Schmid. Bronze holte das Team um Maximilian Arndt (17/100 Sekunden zurück). Oliver Harraß lag nach dem ersten Lauf noch auf Platz drei, musste sich am Ende jedoch mit Rang vier zufrieden geben (22/100 Sekunden zurück). Machata: „Heute lief es wirklich nicht schlecht. Im zweiten Lauf haben wir noch einmal Gas gegeben und sind Bestzeit gefahren. Sieht denke ich ganz gut aus für nächste Woche bei den Junioren-Weltmeisterschaften.“

 

Europacup-Trainer Christoph Langen zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung seiner Athleten: „Die Jungs sind alle auf einem sehr hohen Niveau gefahren. Es war ein sehr spannendes Rennen, bei dem man bis zum Schluss mitgefiebert hat.“

 

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Bob: 8. EM-Gold! Lange siegt im 4er / Martini feiert 3. EM-Gold
8. Intersport FIBT-Weltcup + EM in Igls (AUT)

Igls (bsd/24.01.2010) André Lange (BSR Rennsteig Oberhof) hat bei den Viererbob-Europameisterschaften im österreichischen Igls seinen achten EM-Titel eingefahren. Der dreimalige Olympiasieger gewann mit Kevin Kuske, René Hoppe und Martin Putze auch den parallel ausgetragenen achten und letzten Viererbob-Weltcup des Olympia-Winters. Bereits am Freitag war Cathleen Martini (SC Oberbärenbrg) auf der Olympiabahn von 1976 zu EM-Gold gefahren.

Igls (bsd/24.01.2010) André Lange (BSR Rennsteig Oberhof) hat bei den Viererbob-Europameisterschaften im österreichischen Igls seinen achten EM-Titel eingefahren. Der dreimalige Olympiasieger André Lange gewann am Sonntag, 24. Januar im Tiroler Wintersportort Igls in seiner Starbesetzung mit Kevin Kuske, René Hoppe und Martin Putze den achtem EM-Titel seiner Karriere  (jeweils 4 Titel im 2er und im 4er).

 

Damit stieg der 36-Jährige zum alleinigen Rekord-Titelträger auf. Auch was die Anzahl der Medaillen bei Europameisterschaften angeht ist er Rekordhalter. André Lange gewann 19 EM-Medaillen (8x Gold / 7x Silber / 4x Bronze). Der ehemalige Weltklasse-Pilot Christoph Langen brachte es in seiner aktiven Zeit auf 14 EM-Medaillen (7x Gold / 3x Silber / 4x Bronze).

 

Für den achtmaligen Weltmeister war es das letzte Weltcup-Rennen seiner Laufbahn. Seit seiner Debüt-Saison als Pilot 1992/93 verbuchte der Berufssoldat in 152 Rennen insgesamt 46 Weltcupsiege. 19 Erfolge davon fuhr er im kleinen und 27 im großen Schlitten ein. Der 8-fache Europameister im BSD-Portal Audio-Interview nach dem Rennen.

 

EM-Silber im Vierer holte sich der Schweizer Ivo Rüegg, der nach dem ersten Lauf noch in Führung lag, dann aber im entscheidenden zweiten Durchgang im unteren Abschnitt der Igler Kunsteisbahn zu viel Zeit auf Lange verlor. Am Ende betrug Rüeggs Rückstand fünf Hundertstelsekunden auf Europameister Lange. Thomas Florschütz (BRC Riesa) überzeugte mit EM-Bronze und Karl Angerer (WSV Königssee) landete knapp dahinter auf dem undankbaren vierten Rang.

 

Bereits am Samstag hatte André Lange mit Kevin Kuske bei den Zweierbob-Europameisterschaften die Silber-Medaille gewonnen. Der dreimalige Olympiasieger musste sich beim parallel ausgetragenen achten und letzten Weltcup des Olympia-Winters nur dem Schweizer Beat Hefti geschlagen geben.

  

Die Bronze-Medaille in Igls gewann überraschend der Schweizer Daniel Schmid. Karl Angerer (WSV Königssee) landete mit Anschieber Gregor Bermbach auf Platz vier, das dritte deutsche Duo Thomas Florschütz/Ronny Listner (BRC Riesa) belegte Rang fünf.

 

Den Sieg im Zweierbob-Gesamtweltcup sicherte sich der Schweizer Ivo Ruegg, der in Igls Weltcup-Rang neun und in der EM-Wertung Rang sieben belegte. Florschütz und Angerer belegen im Gesamtklassement die Plätze zwei und drei.

 

Viererbob-Weltcupsieger 2009/10 wurde der Amerikaner Steven Holcomb mit 1615 Punkten vor dem Letten Janis Minins (1354) und André Lange (1334). Thomas Florschütz erreichte im Vierer-Gesmamtklassement den fünften (1302) und Karl Angerer den siebten Rang (1279).

 

Martini feiert 3. EM-Gold

 

Bereits am Freitag war Cathleen Martini (SC Oberbärenbrg) auf der Olympiabahn von 1976 zu EM-Gold gefahren. Die Vize-Weltmeisterin verpasste dabei nur knapp ihren sechsten Saisonsieg und musste sich hinter Tagessiegerin Shauna Rohbock aus den USA mit Rang zwei begnügen. Die Kanadierin Kaillie Humphries belegte Rang drei der Weltcup-Tageswertung.

 

Am Ende fehlten Martini, die von Romy Logsch angeschoben wurde, bei einer Gesamtzeit von 1:47.44 Minuten 0.31 Sekunden auf die Siegerin. In der EM-Wertung hatte die sympathische Zwickauerin aber die Nase vorn. Nach zuletzt drei Mal Silber in Folge, schaffte die 28-Jährige auf der Olympiabahn von 1976 ihren dritten EM-Erfolg nach 2004 und 2005.

 

Die deutschen Bob-Damen behalten damit ihre weiße Weste bei Europameisterschaften. Seit der Premierenveranstaltung 2004 in Sigulda stand immer eine BSD-Pilotin ganz oben auf dem Treppchen. Vier Mal hieß die Siegerin Sandra Kiriasis, drei Mal Cathleen Martini.

 

Die Silber-Medaille bei den kontinentalen Titelkämpfen sicherte sich überraschend die Schweizerin Sabina Hafner. Titelverteidigerin Sandra Kiriasis (RSG Hochsauerland), die mit Christin Senkel am Start war, musste sich nach zuletzt vier EM-Titeln in Serie diesmal mit der Bronze-Medaille zufrieden geben. In der Weltcup-Tageswertung belegte die Olympiasiegerin Rang sechs und machte somit ihren achten Weltcup-Gesamtsieg in Folge perfekt.

 

Der dritte deutsche Bob mit Claudia Schramm/Janine Tischer (BSR Rennsteig Oberhof) kam in der Weltcup-Wertung nicht über Rang elf (EM-6.) hinaus.

 

Zu den Ergebnissen Igls ->

 

 

 

 

Bob/Skeleton: BSD-Cracks gehen in Igls auf Medaillenjagd
8. Intersport FIBT-Weltcup + EM in Igls (AUT) - Vorbericht

Igls (bsd/18.01.2010) Die FIBT Intersport-Rennserie macht am kommenden Rennwochenende Station im österreichischen Igls. Auf der Olympiabahn von 1976 werden im Rahmen des achten und letzten Weltcups im Olympia-Winter auch die Europameister 2010 gekürt. Die Bob- und Skeleton-Cracks des BSD haben drei Titel zu verteidigen: Drei Mal Gold, drei Mal Silber und zwei Mal Bronze... So lautete die beeindruckende BSD-Bilanz bei den Titelkämpfen 2009 in St. Moritz.

Igls (bsd/18.01.2010) Die FIBT Intersport-Rennserie macht am kommenden Rennwochenende Station im österreichischen Igls. Auf der Olympiabahn von 1976 werden im Rahmen des achten und letzten Weltcups im Olympia-Winter auch die Europameister 2010 gekürt. Die Bob- und Skeleton-Cracks des BSD haben drei Titel zu verteidigen: Drei Mal Gold, drei Mal Silber und zwei Mal Bronze... So lautete die beeindruckende BSD-Bilanz bei den Titelkämpfen 2009 in St. Moritz.

 

Im Vorjahr schrieb Sandra Kiriasis (RSG Hochsauerland) im Schweizer Nobel-Wintersportort ein weiteres Kapitel Bobsport-Geschichte und sicherte sich zum vierten Mal in Folge den EM-Titel. Die diesjährige Weltcup-Seriensiegerin Cathleen Martini gewann damals EM-Silber. Bei den erst seit 2004 ausgetragenen Damenbob-Europameisterschaften sind die deutschen Pilotinnen bislang ungeschlagen. 

 

Bei den Herren setzte sich André Lange bei den Titelkämpfen 2009 im kleinen Schlitten zum siebten Mal die EM-Krone auf und zog damit mit dem bisherigen Rekord-Titelträger Christoph Langen gleich. Thomas Florschütz feierte mit Bronze im Zweierbob seine erste EM-Medaille überhaupt. Im Großen Schlitten gewannen Florschütz dann noch Silber und Karl Angerer (WSV Königssee) sicherte sich Bronze.

 

Die anstehenden Europameisterschaften in Österreich genießen für den 36-Jährigen Lange sicher nicht oberste Priorität.  Dennoch, der Oberhofer könnte in Igls Geschichte schreiben und zum alleinigen Rekord-Titelträger aufsteigen. Was die Anzahl der Medaillen bei Europameisterschaften angeht, ist André Lange mit 17 Medaillen (7x Gold / 6x Silber / 4x Bronze) bereits alleiniger Rekordhalter. Der ehemalige Weltklasse Pilot Langen brachte es in seiner aktiven Zeit auf 14 EM-Medaillen (7x Gold / 3x Silber / 4x Bronze).

 

EM-Statistik / Bob

 

1929 wurde die erste Europameisterschaft für Männer im Zweierbob ausgetragen. Danach gab es eine lange Pause bis 1965, ehe die nächste Europameisterschaft im Bobsport veranstaltet wurde. Ab 1967 kam der Viererbob hinzu. Erst seit 2004 werden Damenbob-Europameisterschaften ausgetragen.

 

Alle Europameister Bob Herren-Zweier ->

 

Alle Europameister Bob Herren-Vierer ->

 

Alle Europameister Bob Damen->  

 

Auch die Skeletonis waren bei den kontinentalen Titelkämpfen 2009 in St. Moritz erfolgreich: Marion Trott (BSR Rennsteig Oberhof) feierte ihren ersten großen Erfolg und gewann überraschend die Silber-Medaille. Bei den Herren gewann Frank Rommel als erster Deutscher überhaupt den EM-Titel. Nach einer bislang überragenden Saison, gehen die BSD-Skeletonis auch im österreichischen Igls als Medaillen-Favoriten ins Rennen.

 

EM-Statistik / Skeleton

 

Während die Herren bereits von 1981 bis 1988 Europameisterschaften im Skeleton ausgetragen haben, war die erste Europameisterschaft der Frauen im Jahr 2003 erfolgt. Zwischen 1988 und 2003 gab es keine EM im Skeleton und ab 2003 wird jedes Jahr eine EM mit dem Frauenbewerb und Herrenbewerb durchgeführt.

 

Alle Europameister Skeleton ->

 

Alle Europameisterinnen Skeleton ->

 

Zeitplan Igls

 

Freitag, 22.1

 

10.00 h: Skeleton-WC + EM Damen

14.00 h: Bob-WC + EM Damen

 

Samstag 23.1.

 

10.00 h: Skeleton-WC + EM Herren

14.00 h: Bob-WC + EM Herren 2er

  

Sonntag, 24.1.

 

13.00 h: Bob-WC + EM Herren 4er

Bob: Schneiderheinze-Stöckel siegt/Machata 3. im großen Schlitten
7. FIBT Europacup in Cesana / Infos & Ergebnisse

Cesana (bsd/17.01.2010) Beim ersten Kräftemessen im kontinentalen Cup im neuen Jahr präsentierte der deutsche Bob-Nachwuchs ein durchwachsenes Ergebnis. Anja Schneiderheinze-Stöckel (BSC Winterberg) setzte nach verletzungsbedingter Pause zwar ihre Siegesserie fort. Im Zweierbob fuhren die Herren dagegen erstmals in dieser Saison am Podium vorbei. Manuel Machata (WSV Königssee) holte im Viererbob Bronze.

Cesana (bsd/17.01.2010) Beim ersten Kräftemessen im kontinentalen Cup im neuen Jahr präsentierte der deutsche Bob-Nachwuchs ein durchwachsenes Ergebnis. Anja Schneiderheinze-Stöckel (BSC Winterberg) setzte nach verletzungsbedingter Pause zwar ihre Siegesserie fort. Im Zweierbob fuhren die Herren dagegen erstmals in dieser Saison am Podium vorbei. Manuel Machata (WSV Königssee) holte im Viererbob Bronze.

 

Bei der Vierer-Entscheidung am Samstag wurde Machata in der Besetzung Gino Gerhardi, Florian Becke und Jan Speer hinter dem Kanadier Serge Despres und Alexander Kasjanov (RUS) Dritter. Er hatte am Ende mit einer Gesamtzeit von 1:52.56 ganze 81/100 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Maximilian Arndt fuhr auf Rang sechs (0,91 Sekunden zurück), Oliver Harraß wurde Achter (1,43 Sekunden zurück).

 

Im kleinen Schlitten fuhren die BSD-Athleten am Podium vorbei. Den Sieg sicherte sich auch hier Serge Despres. In der Gesamtzeit von 1:54,65 Minuten und 86/100 Sekunden Rückstand auf den Sieger sorgte Maximilian Arndt (BSR Rennsteig Oberhof), angeschoben von Rene Tiefert, mit Rang fünf für das beste deutsche Resultat. Daniel Schmid (SUI) belegte den zweiten Platz. Sein Rückstand auf den Kanadier betrug am Ende gut drei Zehntel Sekunden. Auf Rang drei fuhr der Russe Alexander Kasjanov. Oliver Harraß (BSR Rennsteig Oberhof) belegte direkt hinter Arndt Rang sechs (1,14 Sekunden zurück). Manuel Machata reihte sich auf Platz sieben, Benjamin Schmid (WSV Königssee) auf Rang zehn ein (1,22 und 1,76 Sekunden zurück). Machata zeigte sich unzufrieden mit seiner Leistung: „Ich weiß auch nicht so genau, woran es lag. Ich bin noch ein wenig angeschlagen, da ich die letzten fünf Tage krank war.“ 

 

Auch Europacup-Trainer Christoph Langen war mit der Leistung seiner Schützlinge nicht ganz zufrieden: „Wir waren eigentlich sehr gut vorbereitet. Ich bin davon ausgegangen, dass die Jungs den Weltcup-Startern Paroli bieten können.“

 

Schneiderheinze-Stöckel setzt Siegesserie fort

 

Für die einzige Siegleistung in Cesana sorgte Anja Schneiderheinze-Stöckel. Angeschoben von Beatrice Cristine Spataru (BSC Winterberg) feierte die 31-jährige Erfurterin bereits ihren sechsten Europacup-Sieg in Folge. Das starke Duo legte zweimal Laufbestzeit in den 1.435 m langen Eiskanal und somit auch den Grundstein für den Erfolg. Stefanie Szczurek (BSR Rennsteig Oberhof) wurde hinter der Russin Victoria Tokovaya Dritte. Im Gesamt-Europacup übernimmt Schneiderheinze-Stöckel nun wieder die Führung mit 720 Punkten, gefolgt von Szczurek mit 670 Punkten und der Schweizerin Isabel Baumann mit 608 Punkten.

 

Zu den Ergebnissen ->

 

 

Bob: Martini & Lange gewinnen im „Mekka des Bobsports“
7. Intersport FIBT-Weltcup in St. Moritz (SUI) / Infos & Ergebnisse

St. Moritz (bsd/17.01.2010) Die deutschen Bob-Cracks haben im Schweizer Nobel-Wintersportort St. Moritz die Konkurrenz in die Schranken gewiesen: Seriensiegerin Cathleen Martini (SC Oberbärenburg) war bei den Damen einmal mehr das Maß aller Dinge und verbuchte ihren fünften Saisonerfolg. André Lange (BSR Rennsteig Oberhof) dominierte sowohl im kleinen als auch im großen Schlitten und feierte neben seinem zweiten Doppelsieg im Olympia-Winter noch ein weiteres Jubiläum...

St. Moritz (bsd/17.01.2010) Die deutschen Bob-Cracks haben im Schweizer Nobel-Wintersportort St. Moritz  die Konkurrenz in die Schranken gewiesen: Seriensiegerin Cathleen Martini (SC Oberbärenburg) war bei den Damen einmal mehr das Maß aller Dinge und verbuchte ihren fünften Saisonerfolg. André Lange (BSR Rennsteig Oberhof) dominierte sowohl im kleinen als auch im großen Schlitten und feierte neben seinem zweiten Doppelsieg im Olympia-Winter noch ein weiteres Jubiläum...

 

Bei der Vierer-Entscheidung am Sonntag ging der Oberhofer zum 150. Mal im Weltcup an den Start. Mit dem  Sieg in der Königsdisziplin gelang dem 36-Jährigen im Schweizer Nobel-Wintersportort der 45. Weltcup-Erfolg seiner Karriere insgesamt. 19 Siege erzielte Lange davon im Zweier- und 26 im Vierer-Bob.

 

Auf der einzigen Natureisbahn der Welt verwies der dreimalige Olympiasieger in der Besetzung Rene Hoppe, Kevin Kuske und Martin Putze mit 25/100 Sekunden Vorsprung das Team von Karl Angerer (WSV Königssee), das nach dem ersten Lauf noch gemeinsam mit Lange geführt hatte, auf Rang zwei. Für Lange war es bereits der dritte Erfolg im Vierer in Serie.

 

Dritter wurde der Russe Alexander Subkow. Thomas Florschütz (BRC Riesa), der mit der ungünstigen Startnummer eins ins Rennen gehen musste, verpasste als 21. den zweiten Lauf.

 

Lange in Olympia-Form

 

Bereits am Samstag hatte Lange seinen zweiten Saisonerfolg im kleinen Schlitten gefeiert. Den Sieg im „Mekka des Bobsports“ musste sich der Oberhofer allerdings zeitgleich mit dem Kanadier Lyndon Rush teilen. Auf Rang drei landete überraschend der Niederländer Edwin van Calker.

 

Knapp vier Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Vancouver demonstrierte der achtfache Weltmeister - angeschoben von Kevin Kuske - auch im kleinen Schlitten einmal mehr sein Ausnahme-Können und fuhr mit überragender Tagesbestzeit im zweiten Durchgang noch von Rang sieben auf eins nach vorne. Nach zwei Läufen lagen das Team Lange und das Team Rush in 2:12,34 Minuten gleichauf an der Spitze.

 

Karl Angerer (WSV Königssee) belegte mit Anschieber Alex Mann den vierten Rang. Thomas Florschütz (BRC Riesa), der wie bei seinem Sieg am vergangenen Wochenende am Königssee mit Richard Adjei am Start war, musste sich in St. Moritz mit Rang sechs zufrieden geben.

 

Martini nicht zu schlagen 

 

Zuvor hatten bereits die deutschen Bob-Damen in St. Moritz einen Dreifacherfolg eingefahren: Seriensiegerin Cathleen Martini (SC Oberbärenburg) war dabei einmal mehr das Maß aller Dinge und verbuchte ihren fünften Sieg im Olympia-Winter.

 

Es war eine Millimeter-Entscheidung: Am Ende distanzierte die Vize-Weltmeisterin, die erneut von der bärenstarken Romy Logsch angeschoben wurde, ihre Dauerrivalin Sandra Kiriasis (RSG Hochsauerland) nur um die Winzigkeit von einer Hundertstel Sekunde auf den zweiten Rang. Die Olympiasiegerin, die mit Christin Senkel am Start war, wartet damit weiter auf ihren ersten Saisonsieg.

 

Im Gesamtweltcup verteidigte Kiriasis, die nach dem ersten Lauf noch in Führung gelegen hatte, ihre Führung erfolgreich und steuert unaufhaltsam ihrem achten Gesamtsieg in Folge an.

 

„Es war verdammt eng. Es waren sicher nicht die besten Fahrten. Ich bin die ganze Woche mit der Bahn nicht so zurecht gekommen. Daher bin ich umso glücklicher, dass es dennoch für den Sieg gereicht hat“, so Martini. Claudia Schramm machte mit Bremserin Berit Wiacker (BSR Rennsteig Oberhof) den ersten Dreifacherfolg der deutschen Bob-Mädels perfekt.

  

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