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BOB

Bob/Skeleton: 4. BMW IBSF World Cup in Winterberg, 8. – 10.12.17 / Vorschau

• 27 Nationen in Winterberg am Start
• Mehr Konstanz auf deutschen Bahnen erwartet
• Saison-Comeback für Annika Drazek
• Skeleton-Lokalmatadorin Lölling favorisiert

Winterberg (bsd/06.12.2017) Athletinnen und Athleten aus 27 Nationen werden bei der vierten Station zur BMW IBSF World Cup Tour vom 8. bis 10. Dezember 2017 in Winterberg an den Start gehen. 35 Zweierbobs und 32 Viererbobs bei den Männern, 21 Frauenbobs, 34 Skeleton Männer sowie 28 Skeleton Frauen haben für den Weltcup im Sauerland gemeldet.

Winterberg bildet mit der VELTINS-EisArena, nach den drei Übersee-Stationen in Lake Placid und Park City (USA) sowie Whistler (Kanada),  die vierte von insgesamt acht Weltcup-Veranstaltungen in der Olympiasaison. Der Saisonhöhepunkt findet mit den 23. Olympischen Winterspielen vom 9. bis 25. Februar 2018 im südkoreanischen PyeongChang statt.

Die Weltcupwertung wird aktuell im Viererbob von Weltmeister Johannes Lochner und seinem Team angeführt. Im Zweier liegt das Team von Nico Walther derzeit auf dem dritten Rang. Bei den Frauen rangiert Mariama Jamanka auf Platz vier und im Skeleton liegt die Winterberger Lokalmatadorin und Weltmeisterin Jacqueline Lölling in Führung und der WM-Zweite Axel Jungk auf Rang fünf. Dem BMW IBSF Weltcup kommt in diesem Winter eine ganz besondere Bedeutung zu. Es geht schließlich um die Olympiaqualifikation und um die Anzahl der Startplätze für das deutsche Olympiateam.

In den drei Übersee-Weltcups holten die deutschen Männer-Bobs drei Siege und einen dritten Platz. Allerdings waren die anderen Ergebnisse noch etwas inkonstant. Das soll nun auf den Heimbahnen besser werden.


Der vierfache Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich wird beim BMW IBSF Weltcup in Winterberg mit einem neuen Zweierbob des Herstellers Wallner aus Österreich, antreten. Mit dem bisherigen Bob war Friedrich nicht zufrieden. Er belegte in Übersee zweimal die  Plätze neun (Lake Placid und Park City) und 13 (Whistler).


In Winterberg wird auch die schnellste Anschieberin der BSD-Frauenbobs, Lokalmatadorin Annika Drazek ihr Saison-Debut geben. Sie war nicht auf der Übersee-Tour dabei. Im vergangenen Winter gewann Drazek gemeinsam mit ihrer Pilotin Mariama Jamanka in Winterberg erstmals den Europameister-Titel.

Bei den Skeleton-Frauen ist Lokalmatadorin und Weltmeisterin Jacqueline Lölling – nicht nur in Winterberg – hoch favorisiert. Die Favoritenrolle der deutschen Skeleton Damen unterstreicht Vizeweltmeisterin Tina Hermann, die derzeit im Gesamtweltcup auch auf Rang zwei liegt. Nach dem sechsten Platz bei ihrem ersten Saisonweltcup in Whistler, erhält Skeletoni Anna Fernstädt auch in Winterberg das Vertrauen von Cheftrainer Jens Müller. Sophia Griebel, die bei den ersten beiden Weltcups in den USA die Plätze 23 und 13 belegte, wird als Vorläuferin an den Start gehen.

 

 

BSD-Nominierungen

 

Skeleton
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Tina Hermann (WSV Königssee)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)
Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BSR Oberhof)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Frauenbob
Bobteam Stephanie Schneider (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Bobteam Mariama Jamanka
Bobteam Anna Köhler (BSC Winterberg)

Zweierbob Männer
Bobteam Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Bobteam Nico Walther (BSC Sachen Oberbärenburg)
Bobteam Johannes Lochner (BSC Stuttgart)

Viererbob
Bobteam Francesco Friedrich (beide BSC Sachsen Oberbärenburg)
Bobteam Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Bobteam Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude)

 

Zeitplan

 

Freitag, 8. Dezember 2017

10.00 Uhr   BMW IBSF World Cup, Skeleton Frauen, 1. Lauf
11.30 Uhr   BMW IBSF World Cup, Skeleton Frauen, 2. Lauf
13.30 Uhr  BMW IBSF World Cup, Skeleton Männer, 1. Lauf
15.15 Uhr  BMW IBSF World Cup, Skeleton Männer, 2. Lauf

Samstag, 9. Dezember 2017

09.45 Uhr  BMW IBSF World Cup, Frauenbob, 1. Lauf
11.15 Uhr  BMW IBSF World Cup, Frauenbob, 2. Lauf
13.30 Uhr  BMW IBSF World Cup, Zweierbob Männer, 1. Lauf
15.00 Uhr  BMW IBSF World Cup, Zweierbob Männer, 2. Lauf


Sonntag, 10. Dezember 2017

11.30 Uhr  BMW IBSF World Cup, Viererbob, 1. Lauf
13.00 Uhr  BMW IBSF World Cup, Viererbob, 2. Lauf

 

Bahn-Informationen Winterberg


Land: Deutschland
Name der Bahn: Veltins EisArena Winterberg
Gesamtlänge: 1330 m
Wettkampflänge: 1609 m
Starthöhe: 760 m
Zielhöhe: 665 m
Maximalgefälle: 15 %
Durchschnittsgefälle: 9 %
Höhenunterschied: 110 m
Zahl der Kurven: 15
www.bobbahn.de 

Bob: Dritter Europacup am Königssee

Sechs Podestplätze für die deutschen Bob-Athleten

Königssee (bsd/04.12.2017) Vom 01. bis 03. Dezember 2017 fanden in der Deutsche Post Eisarena Königssee die Rennen des dritten Bob-Europacups statt. Am Freitag, 01. Dezember, starteten die Rennen der Männer-Zweierbobs sowie der Frauenbobs.

Im Zweierbob sicherte sich das deutsche Team um Lochner/Bluhm souverän den ersten Platz mit einem Vorsprung von 50 hundertstel Sekunden. Den zweiten Platz belegte das tschechische Team um Dvorak/Nosek. Das Team Maier/Walch aus Österreich fuhr auf den dritten Platz.



Bei den Frauen gewann das österreichische Team um Beierl/Onasanya, vor dem deutschen Team Senkel/Bertels und dem Team Constantin/Iusco aus Rumänien.



Am Samstag, 02. Dezember, waren erneut die Frauen sowie die Viererbobs am Start.
Im Frauenbob holte sich das österreichische Team Beierl/Onasanya mit einem Vorsprung von 41 hundertstel Sekunden den zweiten Sieg in Folge am Königssee. Den zweiten Platz sicherte sich wie bereits am Vortag die deutsche Pilotin Christin Senkel mit Anschieberin Leonie Fiebig. Auf den dritten Platz fuhr das rumänische Team Grecu/Iusco.

Im Viererbob gewann das deutsche Team um Pablo Nolte, vor den Teams um Rico Peter aus der Schweiz und dem deutschen Team um Christoph Hafer.

Am Sonntag, 03. Dezember, wurde abschließend noch ein Viererbob-Rennen ausgetragen. Hier setzte sich dieses Mal das am Vortag drittplatzierte deutsche Team um Christoph Hafer mit einem Vorsprung von 32 hundertstel Sekunden an die Spitze. Den zweiten Platz belegte das russische Team um Maxim Andrianov, vor dem Team um Markus Treichl aus Österreich.



Das nächste Europacup-Rennen wird vom 15. bis 17. Dezember im französischen La Plagne ausgetragen, bevor es in die Weihnachtspause geht.

 

Platzierungen der deutschen Bob-Athletinnen und -Athleten


Freitag, 01. Dezember

4. EC Zweierbob Männer
1. Platz: Johannes Lochner/Joshua Bluhm
5. Platz: Pablo Nolte/Florian Bauer
6. Platz: Christoph Hafer/Markus Reichle
12. Platz: Jonas Jannusch/Alexej Bogdaschin

4. EC Frauenbob
2. Platz: Christin Senkel/Franziska Bertels
4. Platz: Sandra Kroll/Sarah Noll
10. Platz: Laura Nolte/Lena Zelichowski


Samstag, 02. Dezember

5. EC Frauenbob
2. Platz: Christin Senkel/Leonie Fiebig
7. Platz: Sandra Kroll/Sarah Noll
9. Platz: Laura Nolte/Vanessa Mark

2. EC Viererbob
1. Platz: Team Nolte (Hertel/Schüller/Straub)
3. Platz: Team Hafer (Salzer/Reichle/Schneider)
5. Platz: Team Buchmüller (Krenz/Ammour/Laurenz)
7. Platz: Team Jannusch (Ebert/Bogdaschin/Heber)


Sonntag, 03. Dezember

3. EC Viererbob
1. Platz: Team Hafer (Salzer/Reichenberger/Schneider)
4. Platz: Team Jannusch (Ebert/Jagusch/Bauer)
5. Platz: Team Nolte (Hertel/Schüller/Strauß)
7. Platz: Team Buchmüller (Ammour/Hammers/Laurenz)

 

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Interview Bob-Cheftrainer René Spies

• Zur gewohnten Konstanz in der Fahrweise zurück kehren
• Es gibt noch viel zu tun bis Olympia
• An beiden Bobs weiter arbeiten

Winterberg (bsd/30.11.2017) Nach den ersten drei Weltcups zur BMW IBSF Serie in Nordamerika, ist die Deutsche Bobnationalmannschaft in die Heimat zurückgekehrt. Doch lange dauert sie nicht an, die Verschnaufpause  an den Heim-Stützpunkten. In der kommenden Woche geht es bereits weiter mit dem ersten Heim-Weltcup im sauerländischen Winterberg. Ein Heim-Spiel für Bob-Cheftrainer René Spies, mit dem wir uns aktuell für das BSD-Portal unterhalten haben:


Wie fällt Ihr Resümee nach den ersten drei Weltcup-Rennen in Nordamerika aus?  

René Spies: „Bei den Frauen sind wir sehr zufrieden. Auf den sehr anspruchsvollen nordamerikanischen Bahnen, auf denen unsere Frauen wenig oder gar keine Erfahrungen hatten, haben sich unsere Athletinnen sehr gut geschlagen. Mariama Jamanka beendete alle drei Rennen im Anschluss an den Medaillenbereich, Stephanie Schneider konnte sogar einmal aufs Podium fahren. Auch Anna Köhler, die das erste Mal in Nordamerika war, hat sich sehr gut geschlagen. Sie konnte alle drei Rennen beenden und erzielte dabei mit Platz 8 in Park City ein Drittel der vom DOSB geforderten Olympianorm.

Im Zweier der Männer sind wir sehr glücklich über den Sieg von Nico Walther beim Weltcup in Lake Placid. Insgesamt sind aber die Leistungen unserer Mannschaften noch nicht zufriedenstellend, hier bedarf es einer klaren Leistungssteigerung in den nächsten Rennen.

Von den drei Rennen im Viererbob konnten wir zwei gewinnen und einmal mit Platz 3 auf dem Podium abschließen. Damit gehen wir mit einer Doppelführung im Gesamtweltcup in die europäischen Weltcup-Rennen. Die Rennen haben aber auch gezeigt, dass der Grat zwischen Platz 1 und 10 in der olympischen Saison sehr schmal geworden ist.
Richtung Olympia müssen wir zu gewohnter Konstanz in unserer Fahrweise zurückkehren, um in dem Kampf um Siege stets präsent zu sein.“

 

Wie ist der aktuelle Status Quo in Hinblick auf die Olympianominierung?

René Spies: „Wir müssen mit unseren Teams sowohl nationale als auch internationale Nominierungskriterien erfüllen.
Das bedeutet für die nationalen Kriterien das Erreichen von zwei Podestplätzen oder das Erreichen von drei Top 8 Platzierungen.


Diese Kriterien haben bisher Nico Walther(2x Podest) und Johannes Lochner(3x Top 8) erreicht. Alle anderen Pilotinnen und Piloten haben diese Norm erst zum Teil erfüllt. Ich bin mir aber sehr sicher, dass alle Teams die vom DOSB geforderte Norm erfüllen werden.

Für die Erfüllung der internationalen Kriterien müssen wir nach Abschluss von sieben Weltcup-Rennen unter den besten drei Nationen bei den Männern bzw. den besten zwei Nationen bei den Frauen platziert sein. Bei den Männern liegen wir im Zweier auf Platz drei und im Vierer führen wir die Nationenwertung an. Im Frauenbereich liegen wir mit geringen Rückständen auf dem dritten Platz."

 

Wie ist der aktuelle Stand hinsichtlich der Materialentwicklung der beiden Hersteller Wallner uns FES? 

René Spies: „Mit der Arbeit des FES bin ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt zufrieden. Der neue Zweier zeigte insbesondere beim ersten Rennen in Lake Placid gute Tendenzen. Ebenso ist es den Berlinern mit dem neuen Vierer gelungen, an die Weltspitze anzuschließen. Nico Walther ist in sehr guter Form und kommt mit seinen beiden neuen Geräten gut zurecht.


Johannes Wallner ist mit den Veränderungen der neuen Zweier-Schlitten von Francesco Friedrich und Johannes Lochner über das Ziel hinausgeschossen. Die Veränderungen am Rahmen und im Aufbau der Verkleidung zeigten nicht den gewünschten Effekt. Beide Piloten kehren im Zweier wieder zu ihren Basisgeräten zurück und werden hoffentlich bereits beim Weltcup in Winterberg an ihre Vorjahresleistungen anknüpfen können.


Ganz anders ist die Situation im Vierer. Hier zeigen die von BMW aerodynamisch optimierten Wallnerschlitten - trotz einiger Fahrfehler unserer Piloten - sehr gute Tendenzen.
An beiden Gerätesystemen sehen wir allerdings noch Potential zur Weiterentwicklung. Wir sind gut beraten, an beiden Systemen konstant weiterzuarbeiten, da die ersten Rennen recht eindrucksvoll zeigten, dass einige Nationen deutlich aufholen konnten und das internationale Wettrüsten begonnen hat.“

Wie nutzen Sie die Zeit bzw. die Pause bis zum vierten Weltcup in Winterberg?

René Spies: „Diese Vorbereitung läuft sehr individuell. Durch den 21. Platz von Johannes Lochner beim Zweier-Weltcup in Whistler ist dieser gezwungen, die verlorenen Punkte durch einen Start beim Europacup am Königssee zumindest teilweise zu kompensieren. Anna Köhler nutzt die Woche, um sich beim Bahntraining in Winterberg auf ein neues Bobmodell einzustellen.

Alle anderen Athletinnen und Athleten verbringen die „bobfreie“ Woche damit, sich zu regenerieren, die Zeitanpassung so schnell wie möglich herzustellen und das athletische Training zu intensivieren.“

 


Was erwarten Sie für die nächsten Weltcup-Rennen in Europa?
 
René Spies: „Ich erwarte von allen Athletinnen und Athleten weiterhin eine professionelle Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele.
Bei den zu durchlaufenden Weltcupstationen erwarte ich bei den Frauen die eine oder andere Podestplatzierung und bei den Männern den einen oder anderen Sieg.“ mdp


Vielen Dank für das Gespräch!

 

Bob: Deutsche Athleten holen 7 Podestplätze in Altenberg

• Zweiter Europacup in Altenberg
• Team Hafer und Team Senkel gewinnen

Altenberg (bsd/27.11.2017) Vom 23. bis 25. November 2017 fanden im DKB-Eiskanal in Altenberg die Rennen des zweiten Bob-Europacups statt.

Am Donnerstag, 23. November 2017, starteten die Rennen der Männer-Zweierbobs, bei dem sich Christopher Hafer und Tobias Schneider den Sieg sichern konnten. Das Duo gewann mit einem Vorsprung von 0,26 Sekunden auf die Tschechen Dvorak/Nosek. Platz drei ging an die Teamkollegen um Bennet Buchmüller und Issam Ammour (+0,34 Sek.). Auch das dritte deutsche Team um Pablo Nolte/Florian Bauer konnte mit Rang sechs ein Top-Ten Ergebnis einfahren.

Am Freitag, 24. November 2017, waren neben den Frauenrennen erneut die Zweierbobs der Männer am Start. Diesmal musste sich Team Hafer/Salzer nur den Polen Luty/Tylkowski um hauchdünne 0,03 Sekunden geschlagen geben. Platz drei ging an Team Heinrich aus Frankreich.
Team Nolte/Bauer konnte sich im Gegensatz zum Vortag steigern und belegte als zweitbestes deutsches Team Platz fünf, die Teamkollegen Buchmüller/Hammers fuhren auf Platz sieben.  

Die BSD-Frauen konnten einen deutschen Dreifachtriumph feiern. Das Team Christin Senkel/Franziska Bertels gewann souverän mit 1,12 Sekunden Vorsprung auf ihre Teamkolleginnen um Laura Nolte und Lena Zelichowski sowie Sandra Kroll und Stefanie Pähler (+ 2,13 Sek.).  

Am Samstag, 25. November 2017, wurde abschließend das Viererbob-Rennen ausgetragen. Hier gewann das österreichische Team um Markus Treichl mit einem Vorsprung von 0,10 Sekunden auf das deutsche Team um Christoph Hafer. Das Team Buchmüller verpasste nur knapp das Podest und musste sich um hauchdünne 0,02 Sekunden Rückstand am Ende mit Rang vier zufriedengeben. Das Team Nolte konnte nicht in die Top Ten fahren und belegte Rang 14.  

Das nächste Europacup-Rennen findet vom 01. bis 03. Dezember 2017 am Königssee statt.

Platzierungen der deutschen Bob-Athleten

 

Donnerstag, 23. November 2017


3. EC Zweierbob Männer
1. Platz: Christoph Hafer/Tobias Schneider
3. Platz: Bennet Buchmüller/Issam Ammour
6. Platz: Pablo Nolte/Florian Bauer

2. EC Frauenbob
1. Platz: Christin Senkel/Franziska Bertels
4. Platz: Laura Nolte/Lena Zelichowski
3. Platz: Sandra Kroll/Stefanie Paehler

Freitag, 24. November 2017


4. EC Zweierbob Männer
2. Platz: Christoph Hafer/Michael Salzer
5. Platz: Pablo Nolte/Florian Bauer
7. Platz: Bennet Buchmüller/Christian Hammers

Samstag, 25. November 2017


1. EC Viererbob
2. Platz: Team Hafer (Salzer/Reichle/Schneider)
4. Platz: Team Buchmüller (Krenz/Hammers/Laurenz)
14. Platz: Team Nolte (Ammour/Bauer/Kirstges)

Bob: Team Walther rast aufs Podest beim Viererbob in Whistler

• Team Walther holt sich dritten Podestplatz der neuen Saison mit Platz 3
• Team Lochner wird Fünfter, Team Friedrich landet auf dem 12. Platz
• Alexander Kasjanov aus Russland gewinnt vor Lamin Deen aus Großbritannien

Whistler (bsd/26.11.2017) Mit einem neuen Bahnrekord im ersten Lauf und einer Geschwindigkeit von über 155 km/h raste das Viererbob-Team um Nico Walther zum dritten Mal in der neuen Saison aufs Podest. Mit Platz drei in Whistler und zwei Siegen in Lake Placid (2er) und Park City (4er) kann Nico Walther die Überseetour mit einem guten Gefühl abschließen: „In allererster Linie sind wir erst einmal froh, dass alles gut gelaufen ist und alle heil runtergekommen sind. Die Bahn in Whistler ist fahrerisch eine extrem große Herausforderung, aber wir sind mit der Podestplatzierung sehr zufrieden. Wir werden in den nächsten Wochen noch an unserer Athletik arbeiten, um auch am Start besser zu werden. Dann werden wir in Europa hoffentlich noch stärker angreifen können.“

--> O-Ton Nico Walther


Mit nur vier hundertstel Sekunden Rückstand auf Nico Walther landete das zweite deutsche Team um Johannes Lochner auf dem fünften Platz. In der Gesamtwertung kann Lochner seine Führung trotzdem halten – er führt mit 601 Punkten vor Teamkollege Nico Walther (577 Punkte) und dem Kanadier Justin Kripps (562 Punkte).

Francesco Friedrich fuhr mit seinem Team auf den 12. Platz – er scheint seine Top-Form in diesem Winter leider noch nicht hundertprozentig abrufen zu können.

Sieger war das russische Viererbob-Team um Pilot Alexander Kasjanov, vor dem zweitplatzierten Team um Lamin Deen aus Großbritannien.

Cheftrainer René Spies: „Es war ein sehr schwieriges Wochenende in Whistler. Beim Viererbob mussten wieder alle an ihre Grenzen gehen. Wir sind in Whistler fahrerisch noch nicht so weit, als dass wir dagegenhalten hätten können. Ich bin jedoch sehr zufrieden, dass es für eine Medaille gereicht hat. Die Abstände zum Podium waren sehr gering, vor allem in Bezug auf den fünften Platz von Johannes.
Mit den Frauen sind wir sehr zufrieden, mit dem Zweierbob-Rennen hingegen überhaupt nicht. Es ist einiges schief gelaufen, aber wir werden im Materialbereich nochmal daran arbeiten und freuen uns jetzt auf die Wettkämpfe in Europa.“

--> O-Ton René Spies


Die nächste Station der BMW IBSF Bob- und Skeleton Weltcup-Serie 2017/18 ist das nordrhein-westfälische Winterberg. Vom 09. bis 10. Dezember findet in der VELTINS EisArena der vierte Bob- und Skeleton-Weltcup statt. Die Viererbob-Rennen starten am Sonntag, 10.12. um 11.30 Uhr mit dem ersten Lauf. (lr)

 

Platzierungen der deutschen Bob-Athleten


3. Platz: Nico Walther/Kevin Kuske/Kevin Korona/Eric Franke
5. Platz: Johannes Lochner/Marc Rademacher/Christopher Weber/Christian Rasp
12. Platz: Francesco Friedrich/Jannis Bäcker/Martin Grothkopp/Thorsten Margis


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Bob: Team Jamanka/Noll auf dem 4. Rang in Whistler

• Jamanka/Noll bestes deutsches Frauenbobteam mit dem 4. Platz
• Köhler/Fritz-Glahn fahren auf den 14. Rang, Team Schneider wird 20ter
• Dreifachführung der Nordamerikanerinnen

Whistler (bsd/25.11.2017) Auch bei der dritten Station der BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcupserie 2017/18 im kanadischen Whistler ließen sich die starken nordamerikanischen Pilotinnen nicht vom Thron stoßen. Das Trio um Kaillie Humphries, Jamie Greubel Poser und Elana Meyers Taylor dominierte bisher in allen drei Überseerennen das Podest und verstärkte zugleich ihre Favoritenrollen für die Olympischen Winterspiele 2018.

In Whistler setzten sich Kaillie Humphries/Melissa Lotholz (CAN) an die Spitze, vor Jamie Greubel Poser/Aja Evans (USA) und Elana Meyers Taylor/Kehri Jones (USA).

Ganz nahe dran an dem Trio war dieses Mal das deutsche Team um Mariama Jamanka und Sarah Noll, die sich den starken vierten Platz holten: „Ich bin heilfroh, dass wir sicher die Bahn runtergekommen sind, vor allem da Stephanie Schneider direkt vor unserem Lauf gestürzt ist. Da ist man natürlich froh, wenn man mit einem vierten Platz aufhören kann. Jetzt fliegen wir nach Hause und dann geht es bald wieder weiter nach Winterberg.“

--> O-Ton Mariama Jamanka


Das zweite deutsche Team mit Anna Köhler und Franziska Fritz-Glahn fuhr auf den 14. Rang. Für die beste deutsche Pilotin der letzten zwei Rennen, Stephanie Schneider, endete das letzte Überseerennen aufgrund eines Sturzes leider nur mit dem 20. Platz.

Für die deutsche Bob-Nationalmannschaft geht es nach einer Woche Pause am 09. Dezember in Winterberg weiter. Das Rennen der Frauenbobs startet am Samstag, 09.12. um 09.45 Uhr mit dem ersten Lauf. (lr)

Platzierungen der deutschen Bob-Athletinnen


4. Platz: Mariama Jamanka/Sarah Noll
14. Platz: Anna Köhler/Franziska Fritz-Glahn
20. Platz: Stephanie Schneider/Ann-Christin Strack

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Bob: Nico Walther bester Deutscher im Zweierbob in Whistler

• Team Walther/Rödiger holt sich mit Platz 7 die beste deutsche Platzierung
• Team Friedrich/Margis wird 13ter, Team Lochner/Rasp verpasst den 2. Lauf
• Doppelführung der Kanadier Spring und Kripps

Whistler (bsd/25.11.2017) Das dritte Überseerennen der BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcupserie im kanadischen Whistler endete für die deutsche Zweierbob-Mannschaft mit einem ungewohnt mittelmäßigen Ergebnis. Bester Deutscher wurde Pilot Nico Walther mit seinem Anschieber Alexander Rödiger, die nach dem ersten Lauf auf dem 11. Rang lagen und im zweiten Durchgang auf Platz sieben vorfuhren. Für Nico Walther heißt es dennoch, nach vorne zu schauen und sich auf das kommende Viererbob-Rennen zu konzentrieren: „Im ersten Lauf hatte ich einen Fahrfehler in Kurve 6. Es ist ärgerlich, da der zweite Lauf sehr gut war. Ich denke, dass wir auch ums Podest mitkämpfen hätten können, da wir zeitlich noch in einem guten Bereich liegen. Beim Vierer werden wir dann wieder voll angreifen.“

--> O-Ton Nico Walther


Das Team um Francesco Friedrich und Thorsten Margis schaffte es nach dem zweiten Lauf leider nicht mal mehr in die Top Ten und belegte den 13. Platz. Das dritte deutsche Team um Johannes Lochner und Christian Rasp verpasste den zweiten Lauf um gerade einmal eine hundertstel Sekunde und musste sich dieses Mal mit dem 21. Platz zufriedengeben.

Den Sieg holte sich Lokalmatador Chris Spring, vor seinem Teamkollegen Justin Kripps (+ 0,02 Sek.) und dem Letten Oskars Melbardis (+ 0,09 Sek.).

Das nächste Zweierbob-Rennen wird im Zuge des vierten BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcups am 09. Dezember in Winterberg ausgetragen. (lr)

 

Platzierungen der deutschen Bob-Athleten


7. Platz: Nico Walther/Alexander Rödiger
13. Platz: Francesco Friedrich/Thorsten Margis
21. Platz: Johannes Lochner/Christian Rasp

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Bob/Skeleton: Stimmen zum 3. Weltcup in Whistler (CAN)

Whistler (bsd/24.11.2017) Vom 24. bis 26. November 2017 findet der dritte Weltcup der BMW IBSF Bob- und Skeleton-Rennserie 2017/18 im kanadischen Whistler statt. Das „Whistler Sliding Centre“ wurde eigens für die Olympischen Winterspiele 2010 gebaut und gilt heute als schnellste Bahn der Welt. Geschwindigkeiten über 150 Stundenkilometer verlangen den Athleten höchste Konzentration und Präzision ab – für Fans und Gäste ein atemberaubendes Erlebnis zum Zuschauen und Anfeuern.

Hören Sie rein in die O-Töne unserer Trainer und Sportler und erfahren Sie, wie die Vorbereitungen auf den dritten Bob- und Skeleton-Weltcup in Whistler gelaufen sind.

O-Töne

 

Bob

 

Johannes Lochner

 

Nico Walther

 

Skeleton

 

Anna Fernstädt

 

Tina Hermann

 

Jacqueline Lölling

 

Cheftrainer Jens Müller

 

Bob/Skeleton: 3. BMW IBSF World Cup in Whistler (CAN), 24. – 25.11.17

• “Die Weltspitze ist noch näher zusammen gerückt”
• Skeleton: Fernstädt kommt für Griebel
• Zweier- und Viererbobs am Start

Whistler (bsd/21.11.2017) Mit drei Podiumsplätzen im Skeleton und zwei Siegen im Viererbob, glänzten die BSD-Sportler zuletzt bei der zweiten Station zum BMW IBSF Worldcup im amerikanischen Park City. Damit liegt Axel Jungk im Skeleton der Männer in der Gesamt-Weltcupwertung aktuell auf Rang drei hinter dem zweifachen Gesamtweltcup-Zweiten Sungbin Yun aus Korea und Serienweltmeister Martins Dukurs aus Lettland. Die Viererbob-Wertung führt Johannes Lochner mit seinem Team, vor den Mannschaften von Chris Spring (Kanada) und Codie Bascue (USA), an.

Inzwischen ist der Weltcup-Tross der Bobsportler und Skeletonis aus den USA weiter gereist ins kanadische Whistler Mountain. Im Whistler Sliding Center findet am Freitag, 24. und Samstag, 25. November 2017 der dritte Weltcup der Olympiasaison statt.



Die Olympiabahn von 2010 war auch im vergangenen Jahr ein gutes Pflaster für die deutschen Eiskanal-Cracks. Skeleton Weltmeisterin Jacqueline Lölling und Vizeweltmeisterin Tina Hermann rasten beim letzten Weltcup, am 2. Dezember 2016 mit Rang zwei und drei aufs Podium. Nur die Kanadierin Elisabeth Vathje war auf ihrer Heimbahn schneller.
Den letzten Zweierbob-Weltcup in Whistler, am 3. Dezember 2016, konnte Francesco Friedrich gewinnen und Johannes Lochner fuhr damals im großen Schlitten auf den dritten Rang.

Bob Cheftrainer René Spies: „Mit den bisherigen Rennen in der Saison bin ich zufrieden. Wir haben allerdings auch noch Optimierungsbedarf in der Materialabstimmung und in der Konstanz unserer Fahrweise. An diesen beiden Dingen müssen wir noch besonders arbeiten. Die Rennen haben gezeigt, dass die Weltspitze noch näher zusammen gerückt ist. Der Grat zwischen Platz eins und zehn ist sehr schmal geworden. Kleine Fahrfehler reichen aus um aus den Top10 heraus zu fallen. Es wird noch sehr enge Rennen geben und vor allem zu den Olympischen Spielen rollt richtig was auf uns zu. Aber ich bin der Überzeugung, dass wir ein sehr leistungsfähiges Team haben, sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern, um gegen die starke Konkurrenz zu bestehen.“

Skeleton Cheftrainer Jens Müller: „Auf Grund ihrer Leistungen bei den ersten beiden Weltcups, wird Sophia Griebel für den dritten Weltcup in Whistler mit Anna Fernstädt tauschen. Anna startet also am kommenden Wochenende als dritte Frau. Nach dem Ergebnis des Weltcups in Whistler wird über die weiteren Starts entschieden.
Wir wollen in Whistler an die positiven Ergebnisse vom zweiten Weltcup in Park City anknüpfen. Wir wollen auch auf der Hochgeschwindigkeitsbahn in Whistler um die Medaillen mitfahren. Das wird nicht einfach, da die Bahn hier aktuell sehr gut ausgebaut ist und viele der top Fahrer hier sicher sehr gut unterwegs sind. Daher wird es bei den Damen und Herren ein sehr enges Rennen geben.“



BSD-Nominierungen:

Skeleton:
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Tina Hermann (WSV Königssee)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)
Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BSR Oberhof)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)


Frauenbob:
Stephanie Schneider (BSC Sachsen Oberbärenburg) und Ann-Christin Strack (BSC Winterberg)
Mariama Jamanka (BRC Thüringen) und Sarah Noll (WSV Königssee)
Anna Köhler (BSC Winterberg) und  Franziska Fritz-Glahn (BSC Sachsen Oberbärenburg)


Zweierbob Männer:
Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg) und Thorsten Margis (SV Halle)
Nico Walther (BSC Sachen Oberbärenburg) und Alexander Rödiger (BRC Thüringen)
Johannes Lochner (BSC Stuttgart) und Christian Rasp (WSV Königssee)


Viererbob:
Francesco Friedrich, Martin Grothkopp (beide BSC Sachsen Oberbärenburg), Jannis Bäcker (BSC Winterberg)  und Thorsten Margis (SV Halle)
Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg), Kevin Kuske (SC Potsdam), Kevin Korona (Mitteldeutscher Sportclub) und Eric Franke (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude), Marc Rademacher  (BC Bad Feilnbach), Christopher Weber (BC Stuttgart Solitude)  und Christian Rasp (WSV Königssee)


Zeitplan:

Freitag, 24. November 2017

19.00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Skeleton Frauen

Samstag, 18. November 2017
00.00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Zweierbob Männer
03.00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Frauenbob
19:00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Skeleton Männer
23.00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Viererbob


Bahn-Informationen Whistler:

Land: Kanada
Name der Bahn: Whistler Sliding Centre
Olympische Winterspiele: 2010
Gesamtlänge: 1700 m
Wettkampflänge: 1450.4 m
Starthöhe: 935 m
Zielhöhe: 802 m
Maximalgefälle: 20.00 %
Durchschnittsgefälle: 9.00 %
Höhenunterschied: 148.00 m
Zahl der Kurven: 16

Bob: Deutschlandcup in Winterberg und am Königssee

Winterberg/Königssee(bsd/22.11.2017) Der Deutschlandcup (DC) bietet den jungen Bob-Nachwuchsathleten des BSD im Alter von 16 bis 23 Jahren die Möglichkeit, ihr Talent unter Wettkampfbedingungen zu beweisen.  Auf diese Weise stellt der DC eine optimale Vorbereitung für den Welt- und Europacup dar. Ziel ist es, die Rennerfahrung der Nachwuchsathleten zu festigen und sie gezielt auf den internationalen Einsatz vorzubereiten.

Beim Auftakt des Deutschlandcups am 12. November 2017 in Winterberg gewann das Team Jonas Janusch/Eric Bruckert. Zweiter wurde das Team Dennis Pihale/Peter Adjayi, auf den dritten Platz fuhren Philipp Zielasko und Paul Hänsel.

Am vergangenen Wochenende wurde am Königssee das zweite Rennen der DC-Serie ausgetragen. Hier setzten sich dieses Mal Dennis Pihale und Peter Adjayi an die Spitze. Mit einem Vorsprung von 1,23 Sekunden siegten sie vor dem Team Philipp Zielasko/Christian David, Dritter wurde das Team Tobias Dosthaler/Jakob Mädler.

Die nächsten DC-Rennen finden vom 07. bis 10. Dezember in Altenberg statt.