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Bob/Skeleton: „WM-Generalprobe“ steigt am Fuße des Watzmann - 6. BMW IBSF Weltcup Königssee

Schönau a. Königssee (bsd/23.01.2017) Die Deutsche Post Eisarena Königssee trägt am kommenden Wochenende den 6. BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup des Winters 2016/2017 aus.

Schönau a. Königssee (bsd/23.01.2017) Die Deutsche Post Eisarena Königssee trägt am kommenden Wochenende den 6. BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup des Winters 2016/2017 aus. Drei Wochen vor den Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften am Königssee vom 13. bis 26. Februar bilden die Wettkämpfe am Fuße des Watzmann einen echten Gradmesser für den Saisonhöhepunkt.
 
Dass die besten Bobfahrer und Skeletonis in diesem Winter gleich zweimal im Berchtesgadener Land zu Gast sind, kommt unverhofft: Das Präsidium des Weltverbandes IBSF hatte sich erst Mitte Dezember aufgrund des russischen Doping-Skandals für einen WM-Entzug des ursprünglich vorgesehenen Austragungsortes Sochi ausgesprochen und so den Weg für die fünften Bob-Titelkämpfe (1979, 1986, 2004, 2011 / seit 2004 auch im Skeleton) auf der ältesten Kunsteisbahn der Welt möglich gemacht.
 
Auch wenn einige Teams sicher die Gelegenheit nutzen, um ihr Material optimal für die WM auszurichten, so steht bei den Wettbewerben der Kampf um die begehrten Kristallkugeln im Fokus.
 
Beste Aussichten auf einen Triumph im Gesamtweltcup hat Skeleton-Ass Jacqueline Lölling. Die frischgebackene Europameisterin konnte von bislang fünf Rennen jenes in Altenberg gewinnen und stand zwei weitere Male auf dem Podest (2x 2. Platz in Whistler und Winterberg). Nach fünf von acht Rennen führt die 21-Jährige das Klassement mit 989 Punkten vor der Österreicherin Janine Flock (953) an. Tina Hermann belegt mit 906 Punkten Rang vier. Bei den Skeleton-Männern kämpfen Christopher Grotheer als derzeit Drittplatzierter (897 Punkte) und Axel Jungk als Viertplatzierter (896 Punkte) um einen Podiumsplatz in der Gesamtwertung.
 
Der Blick auf das Weltcup-Tableau bei den Bob-Männern verspricht ebenfalls Spannung pur. Dies ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass die deutschen Kufen-Cracks auf einen Start bei der zweiten Weltcup-Station in Lake Placid verzichteten und demnach wichtige Punkte liegen ließen. In der Zweierbob-Gesamtwertung liegt Weltmeister Francesco Friedrich, der bei vier Starts drei Siege und einen zweiten Rang verbuchen konnte, mit 885 Punkten in Schlagdistanz zum Führenden Koreaner Yungjong Won (896 Punkte). In der Viererbob-Wertung liegt Europameister Johannes Lochner, der bei seinen vier Starts im großen Schlitten zweimal siegreich war und ein weiteres Mal (Dritter in Whistler) aufs Podium fahren konnte, mit 842 Punkten aussichtsreich hinter Alexander Kasjanov (947 Punkte) und Rico Peter (915 Punkte) auf dem dritten Platz.
 

Der Austragungsort

 
"Deutsche Post Eisarena Königssee" – Die Eisbahn am Königssee ist weltweit die erste ihrer Art, gilt aber auch heute noch als eine der technisch anspruchsvollsten Bob- und Rodelbahnen der Welt.
Der Bahnbau begann 1959 durch den WSV Königssee mit Unterstützung durch den Fremdenverkehrsverband des Berchtesgadener Landes. Die Eröffnung erfolgte 1960 mit den Internationalen Süddeutschen Rennrodelmeisterschaften. 1968 wurde die Rodelbahn zu einer Kunsteisbahn ausgebaut. Die Kosten betrugen damals 4,6 Millionen DM.
 
Der Eiskanal verfügt heute über 16 anspruchsvolle Kurven. Die Bahn ist 1740m lang und neben den ungeheuren Fliehkräften, denen der Sportler ausgesetzt ist, werden Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h erreicht. Nach den Umbauarbeiten an der Kunsteisbahn am Königssee im Jahr 2010 zeigt sich die Bahn in neuem, weltmeisterlichem Glanz. Mit dem Auspumpen des Ammoniaks aus der Bahn begann damals der umfassende Umbau. Der Bahnkörper wurde ab Kurve 15 bis unten in den Auslaufbereich komplett erneuert. Die Bahn glänzt nun mit einer neuen Energieversorgung, Beleuchtung und Bahnwasserversorgung, erweitertem Parkplatz- und Sanitätsbereich, einem Löschwassertank mit 100.000 Litern Fassungsvermögen und einer weiteren Brücke an der Bob-Verladerampe.

 

BSD-Aufgebot

 

Skeleton

 

Frauen

Tina Hermann (WSV Königssee)
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)

Männer

Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BRC Thüringen)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

 

Bob

 

Zweierbob

Francesco Friedrich / Thorsten Margis (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) / Christian Rasp (WSV Königssee)
Nico Walther / Eric Franke (BSC Sachsen Oberbärenburg)

Frauenbob

Mariama Jamanka (BRC Thüringen) / Annika Drazek (BSC Winterberg)
Stephanie Schneider / Lisa Buckwitz (BSR Sachsen Oberbärenburg)
Christin Senkel (ESC Erfurt) / Franziska Bertels (BSR Oberhof)

Viererbob

Team Francesco Friedrich (Friedrich, Bauer, Grothkopp, Margis)
Team Johannes Lochner (Lochner, Mrowka, Kagerhuber, Rasp)
Team Nico Walther (Walther, Hübenbecker, Rödiger, Wobeto)

Zeitplan

 

Freitag, 27. Januar 2017

10:00 Uhr Frauenbob
13:15 Uhr Skeleton Frauen
 

Samstag, 28. Januar 2017

10:30 Uhr Skeleton Männer
14:30 Uhr Zweierbob Männer
 

Sonntag, 29. Januar 2017

13:00 Uhr Viererbob

 

Bob: Europacup und Junioren-WM in Winterberg - 7 Rennen in einer Woche

Ein Rennprogramm mit sieben internationalen Bob-Entscheidungen erlebt die VELTINS-EisArena Winterberg in dieser Woche.

Ein Rennprogramm mit sieben internationalen Bob-Entscheidungen erlebt die VELTINS-EisArena Winterberg in dieser Woche. Bereits am Dienstag (24. Januar 2017) startet die IBSF Europacup-Serie 2016/2017 ihre Finalläufe. Um 14.00 Uhr findet der 8. und letzte Europacup dieser Saison im Zweierbob der Männer statt. Am Mittwoch (25. Januar 2017) steht der 7. und vorletzte Europacup im Viererbob, am Donnerstag (26. Januar 2017) dann der 8. und letzte Europacup im Viererbob sowie der 8. und letzte Europacup im Frauenbob auf dem Programm. 

Ohne Pause geht es über in den Saisonhöhepunkt im internationalen Junioren-Bobsport: Nach nur einem Trainingstag (Freitag, 27. Januar 2017) ermittelt der Internationale Bob- und Skeletonverband (IBSF) am kommenden Samstag und Sonntag (28./29. Januar 2017) seine Titelträger bei den IBSF JUNIOREN-WELTMEISTERSCHAFTEN 2017 im Zweierbob der Männer (28.01.) sowie im Frauen- und Viererbob (29.01.). Das komplette Wochenprogramm entnehmen Sie bitte dem beigefügten Terminplan für die 4. Kalenderwoche vom 23. bis 29. Januar 2017.

Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland hat folgende deutsche Starter für die Europacup-/Junioren-WM-Woche gemeldet:

Männerbob

 

Richard Oelsner (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christoph Hafer (BC Bad Feilnbach)
Bennet Buchmüller (BSC Winterberg)
Pablo Nolte (BSC Winterberg)
Jonas Jannusch (RRV Sonneberg Schalkau)

Frauenbob

Kim Kalicki (TUS Eintracht Wiesbaden)
Anna Köhler (BSC Winterberg)
Sandra Kroll (WSV Königssee)

Rennrodeln: WM-Countdown läuft… Titeljagd in Igls beginnt - 47. FIL-Weltmeisterschaften Innsbruck (AUT)

Innsbruck (bsd/22.01.2017) Der Saisonhöhepunkt für die weltbesten Rennrodler und Rennrodlerinnen steht kurz bevor: Vom 27. bis 29. Januar 2017 geht es bei den 47. FIL-Weltmeisterschaften im österreichischen Innsbruck-Igls um die Medaillen.

Innsbruck (bsd/22.01.2017) Der Saisonhöhepunkt für die weltbesten Rennrodler und Rennrodlerinnen steht kurz bevor: Vom 27. bis 29. Januar 2017 geht es bei den 47. FIL-Weltmeisterschaften im österreichischen Innsbruck-Igls um die Medaillen. Auf der Olympiabahn von 1976 kämpfen 27 Nationen um sieben Goldmdeiallen: 52 Herren, 45 Damen und 27 Doppelsitzer sowie 15 potenzielle Team-Staffeln greifen in den vier olympischen Disziplinen (Damen, Herren, Doppel und Team-Staffel) und den drei Sprint-Wettbewerben (Damen, Herren und Doppel) nach Edelmetall.
 
Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) geht bei sechs der sieben Wettbewerbe als Titelverteidiger an den Start. Bei den Heim-Weltmeisterschaften im Vorjahr am bayerischen Königssee räumten die BSD-Asse auf der anspruchsvollen Bahn im Berchtesgadener Land insgesamt sechs Mal Gold, viermal Silber und zwei Mal Bronze ab. Beim Projekt „Titelverteidigung“ sieht es für die Schützlinge von Cheftrainer Norbert Loch gut aus: Vor allem die deutschen Damen und Doppelsitzer präsentierten sich im bisherigen Saisonverlauf in absoluter Bestform und führen die Weltcup-Gesamtwertungen nach neun von zwölf Rennen an.
 
Bei den Damen hat Weltmeisterin Natalie Geisenberger mit drei Saisonsiegen vor Dauer-Rivalin Tatjana Hüfner, die in diesem Winter ein Weltcup-Rennen für sich entscheiden konnte, die Spitzenposition im Gesamtklassement inne. Auch bei den Doppelsitzern gibt es eine BSD Zweifach-Führung in der Gesamtwertung – hier gab es im aktuellen Weltcup-Winter nur deutsche Siege: Toni Eggert/Sascha Benecken stehen mit bereits sieben Weltcup-Erfolgen ganz oben im Gesamtklassement. Das Weltmeister-Duo Tobias Wendl/Tobias Arlt rangiert mit zwei Saisonsiegen auf Rang zwei der Gesamtwertung.
 
Die deutschen Herren um Olympiasieger und Weltmeister Felix Loch kommen in diesem Winter dagegen nicht so richtig in Fahrt. Nur zwei deutsche Weltcup-Siege stehen für die erfolgsverwöhnten BSD-Asse im Saisonverlauf bisher zu Buche. Johannes Ludwig (Einzelrennen) und Felix Loch (Sprint) konnten beim Saisonauftakt in Winterberg triumphieren, verpassten seitdem aber bei allen weiteren Rennen das Weltcup-Podium. Einzig der Olympia-Vierte Andi Langenhan, der aktuell mit Rückenproblemen zu kämpfen hat, fuhr beim Weltcup in Whistler (CAN) noch mit Rang drei auf das Podium.
 

Rückblick WM 2016 & WM Statistik

 
Bei der erstmals bei einer WM ausgetragenen Sprint-Entscheidung sicherten sich Felix Loch und die Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt im Vorjahr Premieren-Gold. Beim Dreifacherfolg der deutschen Männer distanzierte Olympiasieger Felix Loch seine Teamkollegen Andi Langenhan und Ralf Palik auf den Silber- bzw. Bronze-Rang. Bei den Damen verpasste die favorisierte Lokalmatadorin Natalie Geisenberger knapp WM-Gold im Sprint. Die Olympiasiegerin musste sich überraschend der Schweizerin Martina Kocher geschlagen geben. Bronze sicherte sich Dajana Eitberger. Beim Sprint der Doppelsitzer überzeugten die Lokalmatadore Wendl/Arlt und gingen als erste Sprint-Weltmeister im Rennrodeln in die Geschichte ein.
 
Nach Gold im Sprint rasten Tobias Wendl und Tobias Arlt auch in der Doppelsitzer-Entscheidung der 46. FIL-Weltmeisterschaften am bayerischen Königssee souverän zu Gold. Die Lokalmatadore setzten sich bereits zum dritten Mal in Serie (nach 2015 & 2013) die WM-Krone auf und blieben damit auch bei der vierten Großveranstaltung in Folge (Olympiasieg 2014) das Maß der Dinge. Nach der Disqualifikation im Sprint fuhr das Duo Toni Eggert/Sascha Benecken erneut auf den Silberrang. Die Thüringer landeten bei Weltmeisterschaften damit bereits zum dritten Mal nach 2012 und 2013 auf dem zweiten Platz. 
 
Nach dem verpassten Sieg zum Auftakt im Sprint-Wettbewerb war Olympiasiegerin Natalie Geisenberger im Einzelrennen der Damen nicht zu schlagen und sicherte sich ihr bereits drittes WM-Gold (2016, 2015 & 2013). Silber sicherte sich Sprint-Weltmeisterin Martina Kocher aus der Schweiz. Die Russin Tatiana Ivanova fuhr zu Bronze. Tatjana Hüfner verpasste als Vierte ihre siebte WM-Medaille hauchdünn. Die erfolgreichste WM-Teilnehmerin aller Zeiten konnte bislang bei Weltmeisterschaften vier Mal Gold (2007, 2008, 2011 & 2012), ein Mal Silber (2013) und ein Mal Bronze (2015) einfahren.
 
Bei den Herren konnte sich Felix Loch bereits zum fünften Mal in seiner herausragenden Laufbahn die WM-Krone im Herren-Einzel aufsetzen. Den deutschen Doppelsieg auf der traditionsreichen Kunsteisbahn am Fuße des Watzmann machte überraschend Teamkollege Ralf Palik bei seiner WM-Premiere perfekt. Bronze sicherte sich wie schon im Jahr zuvor der Österreicher Wolfgang Kindl. Felix Loch hat damit bereits sieben WM-Medaillen (ohne Team- und Sprintrennen) auf dem Konto: Neben fünf Mal Gold (2008, 2009, 2012, 2013 & 2016) konnte der Berchtesgadener in den Jahren 2011 & 2015 noch WM-Silber verbuchen. Nur bei seiner WM-Premiere im Alter von 16 Jahren ging Loch 2007 in Innsbruck-Igls mit Rang neun leer aus. In der „ewigen WM-Bestenliste“ rangiert der Olympiasieger nur noch hauchdünn hinter Rekordweltmeister Armin Zöggeler. Der Südtiroler sammelte in seiner einzigartigen Karriere sechs Gold-, drei Silber- und eine Bronzemedaille bei Weltmeisterschaften.
 
Zum Abschluss der Welt-Titelkämpfe am heimischen Königssee gewannen die deutschen Rennrodler auch noch Gold im Staffel-Wettbewerb. Natalie Geisenberger, Felix Loch und das Doppel Tobias Wendl/Tobias Arlt verwiesen die Mannschaften aus Lettland und Kanada auf die weiteren Medaillenränge und sicherten Deutschland das sechste Staffel-Gold bei Weltmeisterschaften in Folge. Rechnet man die Team-Wettbewerbe dazu, die vor dem 2008 eingeführten Staffel-Wettbewerb ausgetragen wurden, war es sogar das zwölfte Team-Gold für Deutschland in Serie.
 

Innsbruck-Igls / WM-Austragungsort 2017

 
Die traditionsreiche Bahn am Fuße des Patscherkofels ist bereits zum fünften Mal nach 1977, 1987, 1997 und 2007 Schauplatz interkontinentaler Meisterschaften im Rennrodeln. Bereits im Jahr 1935 fanden in Igls erstmals Weltmeisterschaften im Zweierbob statt. Nach der Vergabe der Olympischen Spiele 1964 an Innsbruck begann man 1962 mit dem Bau der Kunstbahn in Innsbruck-Igls. Unterhalb des Patscherkofels wurden zwei separierte Kunsteisbahnen aus Beton errichtet. Mit 1506 m Länge, 13 Kurven und einem Höhenunterschied von 136 m zählte sie zu den beeindruckendsten Bahnen der Welt.
 
Anlässlich der Olympischen Winterspiele 1976 begann man 1973/74 mit dem Bau der Kunsteisbahn, wobei die zwei separierten Kunsteisbahnen abgetragen und durch eine kombinierte Bob-, Rodel- und Skeletonbahn ersetzt wurden. Somit konnten erstmals alle olympischen Bob- und Rodelbewerbe auf einer einzigen Bahn veranstaltet werden. Als weltweit erste kombinierte Bahn war diese Sportanlage Vorbild für zukünftige Kunsteis-, Bob- und Rodelbahnen weltweit. (Quelle: www.olympiaworld.at)

Technische Daten

Gesamtlänge: 1.270 m
Höhendifferenz: ca. 100 m
Kurvenanzahl: 14 (inkl. Kreisel)
Maximale Kurvenhöhe: 7 m
Gesamtlänge der verlegten Kühlrohre: 80 km
Kunsteisfläche: 5.500 m2

O-Ton Cheftrainer Norbert Loch zur WM-Vorbereitung ->

 

WM-Nominierung / BSD-Team

 

Damen

Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)
 

Herren

Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis)
Ralf Palik (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)
Johannes Ludwig (BSR Oberhof)
 

Doppelsitzer

Toni Eggert/Sascha Benecken (RT Suhl/BRC Ilsenburg-Harz)
Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke/David Gamm (BSC Winterberg)
 

WM Zeitplan

 

Donnerstag, 26.01.2017

18.30 Uhr: Eröffnungszeremonie Altstadt Innsbruck
 

Freitag, 27.01.2017

13.30 Uhr: Sprint
anschl. Showprogramm, Siegerehrung, Ö3 Disco
 

Samstag, 28.01.2017

10.00 Uhr: Damen
13.30 Uhr: Doppelsitzer
anschl. Showprogramm, Siegerehrung, WM-Party
 

Sonntag, 29.01.2017

10.25 Uhr: Herren
15.00 Uhr: Team-Staffel
anschl. Siegerehrung & Schlussfeier


Bob/Skeleton: 5. BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcup in St. Moritz

Europameister Lölling, Jamanka, Friedrich und Lochner am Start

St. Moritz (bsd/18.01.2017) Die frisch gebackenen Europameisterinnen und Europameister im Bob und Skeleton starten eine Woche nach ihrem Triumph von Winterberg bei der fünften Station zur BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcupserie im Schweizer Wintersportort St. Moritz.

St. Moritz (bsd/18.01.2017) Die frisch gebackenen Europameisterinnen und Europameister im Bob und Skeleton starten eine Woche nach ihrem Triumph von Winterberg bei der fünften Station zur BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcupserie im Schweizer Wintersportort St. Moritz.

Jacqueline Lölling im Skeleton der Frauen, Mariama Jamanka und Annika Drazek im Zweierbob der Frauen, Francesco Friedrich und Thorsten Margis bei den Männern im Zweierbob und Johannes Lochner mit seiner Viererbob-Crew sind allesamt deutsche Titelträger. Einzig im Skeleton der Männer hat sich Seriensieger Martins Dukurs aus Lettland den bereits achten EM-Titel geholt.

Vier von acht Weltcuprennen zur BMW IBSF Serie wurden bereits gefahren. Zur Halbzeit liegen momentan Jacqueline Lölling (829 Weltcuppunkte), Martins Dukurs (LAT, 811 Punkte), Kaillie Humphries aus Kanada im Zweierbob Frauen (834 Zähler), der Koreaner Yunjong Won im Zweierbob Männer (736 Punkte) und im Viererbob der Russe Alexander Kasjanov (787 Punkte) in Führung. Die Bobteams aus Deutschland gingen beim zweiten Saison-Weltcup in Lake Placid (USA) nicht an den Start. Umso beeindruckender ist der aktuell vierte Rang von Francesco Friedrich im Zweierbob, der mit drei Siegen bei drei Starts und 675 Weltcuppunkten nach St. Moritz ins Oberengadin gereist ist. Der für Stuttgart startende Bayer Johannes Lochner liegt mit seinem Vierer-Team derzeit auf dem sechsten Rang in der Weltcupliste (650 Zähler). Das Team Lochner überzeugte mit zwei Siegen und einem dritten Platz. Auch die Berlinerin Mariama Jamanka hat es mit einem Weltcupstart weniger und den Weltcupplatzierungen 11, 10 und 2 zur Halbzeit auf den neunten Weltcup-Rang und damit in die erste Startgruppe der Frauenbobs geschafft.

Besonders beeindruckend ist die Halbzeitbilanz der deutschen Skeleton-Frauen. Mit den aktuellen Weltcupplatzierungen 1, 3 und 6 überzeugten Europameisterin Jacqueline Lölling, Weltmeisterin Tina Hermann und Youngster Anna Fernstädt bisher nachhaltig. Auch bei den Männern überzeugten die BSD-Starter bisher. Christopher Grotheer, Axel Jungk und Alexander Gassner liegen auf den Weltcuprängen 3, 4 und 8.

Die bevorstehenden Weltcuprennen werden von Freitag bis Sonntag (20. bis 22. Januar) auf dem Olympia Bobrun St. Moritz-Celerina ausgetragen. Am Schauplatz der Alpinen Ski-WM 2017 steht die einzige noch verbliebene Natureis-Bob- und Skeletonbahn der Welt. Der Start des Olympia Bobrun ist im Nobel-Wintersportort St. Moritz, das Ziel des 1.733 Meter langen Eiskanals liegt unterhalb im Nachbarort Celerina.

 

 

 

 

 

BSD-Nominierung

 

Skeleton

 

Frauen

Tina Hermann (WSV Königssee)
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)

Männer

Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BRC Thüringen)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Zweierbob

Francesco Friedrich / Martin Grothkopp (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) / Christian Rasp (WSV Königssee)
Nico Walther / Eric Franke (BSC Sachsen Oberbärenburg)

Frauenbob

Mariama Jamanka (BRC Thüringen) / Annika Drazek (BSC Winterberg)
Christin Senkel (ESC Erfurt) / Franziska Bertels (BSR Oberhof)

Viererbob

Team Francesco Friedrich (Friedrich, Bauer, Grothkopp, Margis)
Team Johannes Lochner (Lochner, Mrowka, Kagerhuber, Rasp)
Team Nico Walther (Walther, Hübenbecker, Rödiger, Wobeto)


Zeitplan

 

Freitag, 20.01.2017

09:30 Uhr        Skeleton Männer 1. Lauf
11:00 Uhr        Skeleton Männer 2. Lauf

13:00 Uhr        Skeleton Frauen 1. Lauf
14:30 Uhr        Skeleton Frauen 2. Lauf

Samstag, 21.01.2017

09:00 Uhr        Frauenbob 1. Lauf
10:30 Uhr        Frauenbob 2. Lauf

12:30 Uhr        Zweierbob Männer 1. Lauf
14.00 Uhr        Zweierbob Männer 2. Lauf

Sonntag, 22.01.2017

10:30 Uhr        Viererbob 1. Lauf
12:00 Uhr        Viererbob 2. Lauf

Bob/Skeleton: 4. BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcup in Winterberg - Zugleich Race-in-Race als Bob- und Skeleton-EM

Winterberg (bsd/11.01.2017) Mit dem 4. BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcup werden gleichzeitig die IBSF Europameisterschaften vom 13. bis 15. Januar 2017 in der VELTINS EisArena in Winterberg ausgetragen.

Winterberg (bsd/11.01.2017) Mit dem 4. BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcup werden gleichzeitig die IBSF Europameisterschaften vom 13. bis 15. Januar 2017 in der VELTINS EisArena in Winterberg ausgetragen. Die letzte Bob- und Skeleton-EM wurde im Januar 2011 im Sauerland ausgetragen. Im Februar 2015 fanden schließlich die IBSF Weltmeisterschaften statt.

Über 100 Athletinnen und Athleten aus rund 20 Nationen werden zu den kontinentalen Meisterschaften und Weltcuprennen erwartet. Darunter befinden sich auch die deutschen Altenberg-Sieger des vergangenen Wochenendes: Lokalmatadorin Jacqueline Lölling (Skeleton), Christopher Grotheer (Skeleton), Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich und der Viererbob-Sieger von Altenberg Johannes Lochner mit seinem Team.
Bob-Weltmeisterin und Lokalmatadorin Annika Drazek wird in Winterberg ihr Saison-Debut im Bob von Mariama Jamanka geben. Stephanie Schneider, WM-Vierte im Frauenbob, startet nach ihrer Schulteroperation erstmals in dieser Saison im Weltcup.

Die russischen Skeleton-Athleten, die beim letzten Weltcup in Altenberg vom internationalen Verband IBSF aufgrund der Enthüllungen des McLaren-Reports zum russischen Staatsdoping während der Olympischen Winterspiele von Sochi suspendiert waren, können nach einer Anhörung vom 03. Januar 2017 am Weltcup und bei der EM in Winterberg wieder teilnehmen.

Lokalmatadorin Jacqueline Lölling wird mit aktuell 619 Weltcup-Punkten im gelben Trikot der Gesamt-Führenden zu Hause an den Start gehen. Die Tirolerin Janine Flock, Europameisterin von 2016, ist aktuell Gesamt-Zweite (561 Punkte), vor Weltcup-Titelverteidigerin Tina Hermann (GER, 554 Zähler).

Bei den Skeleton Männern führt der Koreaner Sungbin Yun, Gesamtsieger der vergangenen Saison, mit 609 Punkten. Gesamt-Zweiter nach drei Weltcupstationen ist der Seriensieger der letzten Jahre  Martins Dukurs (LAT, 586), vor dem US-Amerikaner Matt Antoine (562).

O-Ton Jens Müller ->


In der Weltcupwertung der Frauenbobs führt die zweifache Olympiasiegerin Kaillie Humphries aus Kanada mit 650 Weltcuppunkten vor der US-Amerikanerin Jamie Greubel Poser (609 Punkte). Dritte ist derzeit Christina Hengster (AUT, 586).
In der Gesamtwertung der Zweierbobs der Männer führt nach dem dritten Rennen mit 576 Punkten Titelverteidiger Yunjong Won aus Korea. Der Russe Alexander Kasjanov (546 Zähler) ist Zweiter vor dem Schweizer Team von Rico Peter (530). Im großen Schlitten verteidigte der Schweizer Rico Peter (619 Punkte) seine Führung mit Rang fünf in Altenberg. Alexander Kasjanov (RUS, 595 Punkte) ist Rico auf den Fersen. Auf Rang drei rangiert der Olympiasieger von Vancouver, Steven Holcomb (USA, 554).

Die BSD Bob-Teams haben ein Rennen weniger als die Weltcupspitzenreiter der anderen Nationen, da sie bei der zweiten Station zur BMW IBSF Serie in Lake Placid nicht an den Start gingen. Immerhin haben es die Teams von Francesco Friedrich mit zwei Siegen bei zwei Starts im Zweierbob und Johannes Lochner nach einem Sieg in Altenberg und einem dritten Rang beim Weltcupauftakt in Whistler in der Viererbob-Wertung bereits auf Rang acht und damit souverän in die erste Startgruppe in Richtung Heim-WM geschafft.

Winterberg bildet nach Whistler (CAN), Lake Placid (USA) und Altenberg (GER) die vierte Station der BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcup Serie. Insgesamt gibt es acht Weltcup-Veranstaltungsorte der Saison. Das Weltcupfinale findet Mitte März im koreanischen PyeongChang – dem Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2018 – statt. Die BMW IBSF Weltmeisterschaften werden als Saisonhöhepunkt vom 13. bis 26. Februar 2017 am bayerischen Königssee ausgetragen.

BSD-Nominierung für Winterberg

 

Skeleton

Frauen

Tina Hermann (WSV Königssee)
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)

Männer

Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BRC Thüringen)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Bob

Zweierbob

Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg) / Thorsten Margis (SV Halle)
Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg) / Kevin Kuske (SC Potsdam)
Johannes Lochner / Joshua Bluhm (BC Stuttgart Solitude)

Frauenbob

Mariama Jamanka (BRC Thüringen) / Annika Drazek (BSC Winterberg)
Stephanie Schneider (BSC Sachsen Oberbärenburg) / Lisa-Marie Buckwitz (SC Potsdam)
Christin Senkel (ESC Erfurt) / Ann Christin Strack (TuS Eintracht Wiesbaden)

Viererbob

Team Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Team Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude)
Team Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg)


Zeitplan Weltcup & EM

 

Freitag, 13.01.2017

14:30 Uhr  - BMW IBSF World Cup + EM, Frauenbob

Samstag, 14.01.2017

13:45 Uhr  - BMW IBSF World Cup + EM, Skeleton Männer
17:30 Uhr  - BMW IBSF World Cup + EM, Zweierbob Männer

Sonntag, 15.01.2017

12:15 Uhr  - BMW IBSF World Cup + EM, Skeleton Frauen
16:00 Uhr  - BMW IBSF World Cup + EM, Viererbob

 

 

 

Rennrodel: WM-Generalprobe findet in Lettland statt - 6. Viessmann Rennrodel Weltcup in Sigulda, 14./15. Januar 2017

Zwei Wochen vor den 47. FIL Rennrodel Weltmeisterschaften in Innsbruck-Igls findet der sechste Viessmann Rennrodel Weltcup am 14. und 15. Januar 2017 als WM-Generalprobe im lettischen Sigulda statt.

Sigulda (bsd/10.01.2017) Zwei Wochen vor den 47. FIL Rennrodel Weltmeisterschaften in Innsbruck-Igls findet der sechste Viessmann Rennrodel Weltcup am 14. und 15. Januar 2017 als WM-Generalprobe im lettischen Sigulda statt. Mit den vier olympischen Rennrodel Disziplinen und den drei Sprint-Rennen gibt es eine echte WM-Generalprobe in allen sieben WM-Wettbewerben an einem Wochenende.

Der Viessmann Team-Staffel-Weltcup presented by BMW musste auf Grund eines Schneesturms und der verspäteten Ankunft der Rennschlitten in Whistler (CAN) abgesagt werden. Dieser Staffel-Bewerb wird nun am 15. Januar 2017 in Sigulda nachgeholt.

In Sigulda werden gleich doppelt Weltcuppunkte – für den Viessmann Weltcup und den BMW Sprint-Weltcup vergeben. Das dritte Sprintrennen der Saison ist zudem auch das Finale für den Sprint-Weltcup. Die Gesamtsieger bei den Damen, Herren und im Doppelsitzer werden auf der Rennstrecke im Baltikum geehrt. Gesamtsieger wird derjenige, der die beste Zeit in der Addition aller drei Einzelzeiten auf den drei Bahnen in Winterberg (GER), Park City (USA) und Sigulda (LAT) aufweist. Titelverteidiger sind Dajana Eitberger, Felix Loch und Tobias Wendl/Tobias Arlt (alle GER).

Dajana Eitberger (Ilmenau) wird ihren Titel wohl nicht verteidigen können, obwohl sie in Winterberg den ersten Saisonsprint gewann. Sie wird in Sigulda auf Grund eines grippalen Infektes nicht starten. Der vierte Startplatz der BSD-Damen bleibt unbesetzt. Dafür springt bei den Männern im Einsitzer Chris Eissler (Oberwiesenthal) für den noch mit Rückenproblemen pausierenden Andi Langenhan (Zella-Mehlis) ein. Andi Langenhan ist als WM-Starter für Igls vorgesehen. Der Olympia-Vierte aus Thüringen sagt:  „Ich möchte nichts riskieren und versuche mit Rehatraining bis zum Saisonhöhepunkt in Tirol wieder ganz fit zu werden!“

Cheftrainer Norbert Loch zur WM-Nominierung und dem Weltcup-Einsatz von Chris Eissler

O-Ton Cheftrainer ->


Auf dem Weg zum Gesamtweltcup kann man in Lettland gleich zweimal Weltcuppunkte sammeln. In der Gesamtwertung des Viessmann Weltcup führen Natalie Geisenberger (GER/Miesbach), Roman Repilov (RUS) und Toni Eggert/Sascha Benecken (GER/Ilsenburg-Suhl).

In zwei Wochen, vom 27. bis 29. Januar 2017, findet mit den 47. FIL Rennrodel Weltmeisterschaften der Saisonhöhepunkt der Rennrodler in Innsbruck-Igls statt.

 

Nominierung BSD-Team

 

Damen

Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Julia Taubitz (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)
 

Herren

Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Ralf Palik (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)
Julian v. Schleinitz (WSV Königssee)
Johannes Ludwig (BSR Oberhof)
Chris Eissler (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)
 

Doppelsitzer

Toni Eggert/Sascha Benecken (RT Suhl/BRC Ilsenburg-Harz)
Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke/David Gamm (BSC Winterberg)
 

Zeitplan (CET):

 

Samstag,  14.01.2017

07:40 Uhr - 1. Rennlauf Doppel
08:50 Uhr - 2. Rennlauf Doppel
10:10 Uhr - 1. Rennlauf Damen
11:30 Uhr - 2. Rennlauf Damen

Sonntag,  15.01.2017

08:20 Uhr - 1. Rennlauf Herren
09:55 Uhr - 2. Rennlauf Herren
11:20 Uhr - BMW Sprint Welt Cup Doppel
11:55 Uhr - BMW Sprint Welt Cup Damen
12:35 Uhr - BMW Sprint Welt Cup Herren
13.45 Uhr - Viessmann Team Staffel Weltcup presented by BMW
 

Bob/Skeleton: 3. BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcup in Altenberg

Erster Heim-Weltcup der Saison in Sachsen

Altenberg (bsd/27.12.2016) Mit dem 3. BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcup startet die Elite der Bob- und Skeletonsportler im sächsischen Altenberg ins neue Sportjahr 2017.

Altenberg (bsd/27.12.2016) Mit dem 3. BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcup startet die Elite der Bob- und Skeletonsportler im sächsischen Altenberg ins neue Sportjahr 2017. Die Veranstalter erwarten für die Wettkämpfe vom 06. bis 08. Januar 2017 über 100 Athletinnen und Athleten aus rund 20 Nationen.

Als Lokalmatadore vom BSC Sachsen Oberbärenburg gehen Francesco Friedrich – dreifacher Zweierbob-Weltmeister und Saisonauftakt-Sieger im Zweier – sowie Nico Walther – Bob-Gesamtweltcup-Sieger der vergangenen Saison – an den Start. Neben den Lokalmatadoren hat auch das dritte Männer-Team um Vizeweltmeister Johannes Lochner, der zum Saisonauftakt in Whistler mit Bronze im Vierer überzeugte, gute Chancen in Altenberg.

Nach ihrem Trainingssturz in Whistler und einer Schulter-OP wird Bobpilotin Stephanie Schneider in Altenberg noch nicht starten können. Neben Mariama Jamanka, die beim Weltcupauftakt in Whistler als einzige BSD-Pilotin am Start war, wird Christin Senkel in Altenberg ihr Weltcup-Debüt als Pilotin geben.

Bob-Cheftrainer René Spies: „Der Anspruch bei den Männern in beiden Schlitten besteht natürlich darin, um den Sieg zu fahren. Im Vierer wird das schwerer als im Zweier. Dort haben wir nur Johannes Lochner in der ersten Startgruppe. Da kommt es dann auch auf die Witterungsbedingungen an. Im Zweier sind Franz und Johannes in der ersten Gruppe. Bei den Frauen geht es ganz klar um die Entwicklung und Stabilisierung der Leistungen.“

Bei den Skeletonis ist Axel Jungk ist mit seinen zwei sechsten Plätzen bei den Weltcups in Whistler und Lake Placid gut in die Saison gestartet. Auf seiner Heimbahn in Altenberg will der Deutsche Meister natürlich auf das Podium fahren. Bei den Frauen haben Weltmeisterin Tina Hermann und Jacqueline Lölling, Weltcup-Zweite vom Saisonauftakt in Whistler, berechtigte Siegchancen.

O-Ton Skeleton-Cheftrainer Jens Müller -->

Der DKB EISKANAL Altenberg ist traditioneller Austragungsort internationaler Rennen im Bob-, Skeleton- und Rennrodelsport. Über 100 Helfer und Kampfrichter sind für die Gäste und Sportler da. „Das sächsische Publikum und die Kufensport-Fans sind faire Wegbegleiter. Großartige Stimmung ist somit garantiert“, so OK-Chef und WiA-Geschäftsführer Matthias Benesch. Das Track-TV mit Videowand und den fernseherfahrenen Kommentatoren Ron Ringguth und Marc Huster werden die Besucher nicht nur unterhalten, sondern am Rande der Bahn auch mit wichtigen Informationen versorgen.

Das BSD-Aufgebot

 

Skeleton

Frauen
Tina Hermann (WSV Königssee)
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)

Männer

Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BRC Thüringen)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Zweierbob

Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg) / Thorsten Margis (SV Halle)
Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg) / Kevin Kuske (SC Potsdam)
Johannes Lochner / Joshua Bluhm (BC Stuttgart Solitude)

Frauenbob

Mariama Jamanka (BRC Thüringen) / Franziska Bertels (BSR Oberhof)
Christin Senkel (ESC Erfurt) / Ann Christin Strack (TuS Eintracht Wiesbaden)

Viererbob

Team Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Team Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude)
Team Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg)


Zeitplan

 

Freitag, 06.01.2017

10:00 Uhr – Skeleton Frauen
14:00 Uhr – Frauenbob

Samstag, 07.01.2017

09:30 Uhr – Skeleton Männer
13:30 Uhr – Zweierbob Männer

Sonntag, 08.01.2017

10:00 Uhr – Viererbob

Rennrodeln: Start ins neue Jahr

5. Viessmann Rennrodel-Weltcup und 48. FIL Europameisterschaften

Königssee (bsd/27.12.2016) Am 05. und 06. Januar 2017 starten die weltbesten Rennrodler beim 5. Viessmann Rennrodel-Weltcup in der Deutsche Post Eisarena Königssee ins neue Jahr.

Königssee (bsd/27.12.2016) Am 05. und 06. Januar 2017 starten die weltbesten Rennrodler beim 5. Viessmann Rennrodel-Weltcup in der Deutsche Post Eisarena Königssee ins neue Jahr. Gleichzeitig werden an diesen beiden Tagen die 48. FIL Europameisterschaften am Königssee ausgetragen.

Die Rennrodel EM kehrt nach 23 Jahren wieder an die weltweit erste Kunsteisbahn zurück. Zuletzt wurden im Jahr 1994 im Berchtesgadener Land die Europameister im Rennrodeln geehrt. Damals waren es die Südtiroler Gerda Weißensteiner und Raffl/Huber, die sich bei den Damen, Doppelsitzern und im Team die EM-Titel sicherten. Der Österreicher Markus Prock gewann bei den Herren im Einsitzer.

Vor den Augen des Schirmherren, dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann, und vielen prominenten Sportlern und Ehrengästen wollen die Schützlinge von Cheftrainer Norbert Loch – allen voran die bayerischen Olympiasieger Natalie Geisenberger, Felix Loch, Tobias Wendl und Tobias Arlt – am heimischen Königssee auf das Weltcup-Podest rodeln und sich zusätzlich die EM-Titel holen. Der Weltcup bringt zudem wertvolle Punkte im Kampf um die große Kristallkugel des Gesamtweltcups ein. Für die Sieger eines Weltcuprennens gibt es 100 Punkte, der zweite Rang bringt 85 und der dritte Platz 70 Zähler ein.

Bei den Herren werden es neben den schnellen Österreichern, Italienern, Nordamerikanern und Russen auch die eigenen Teamkollegen Olympiasieger Felix Loch nicht leicht machen. Julian v. Schleinitz, ein weiterer Lokalmatador vom Königssee, Vizeweltmeister Ralf Palik und die beiden Thüringer Johannes Ludwig und Andi Langenhan sind allesamt heiß auf Medaillen. Das Männerrennen wird am Heiligdreikönigtag, dem 06. Januar 2017, ausgetragen.

Cheftrainer Norbert Loch weiß: „Man hat schon bei den ersten Weltcuprennen – vor allem in den USA und in Kanada – gesehen, dass die Konkurrenz im Einsitzer sehr groß ist. Es macht mir wirklich sehr viel Freude zu sehen, was sich an der Weltspitze tut. Wir erwarten spannende Weltcup-Rennen am Königssee, bei denen wir natürlich vorne mitmischen wollen.“

Am 05. Januar fallen die Entscheidungen bei den Damen und Doppelsitzern. Olympiasiegerin, Weltmeisterin und Gesamtweltcupsiegerin der vergangenen Jahre ist die Miesbacherin Natalie Geisenberger. Die 28-Jährige bekommt vor allem mit Tatjana Hüfner größte Konkurrenz aus dem eigenen Team. Hüfner liegt mit 37 Weltcup-Siegen – gemeinsam mit der zweifachen Olympiasiegerin Sylke Otto, die ihre Karriere 2006 beendet hat – an der Spitze der Rangliste der Weltcupsiegerinnen. Hüfner führt zudem in der Saison 2016/17 nach sechs Rennen das Weltcup-Ranking vor Natalie Geisenberger an.

Auch im Doppelsitzer kommen die härtesten Gegner der Lokalmatadore Tobias Wendl/Tobias Arlt aus der eigenen Mannschaft. Toni Eggert und Sascha Benecken wollen sich zum zweiten Mal nach 2015 den Gesamtweltcupsieg holen. Diesen Titel würden Wendl/Arlt bereits zum fünften Mal gewinnen, sollten sie Ende Februar 2017 mehr Punkte auf ihrem Konto gesammelt haben. Eggert/Benecken waren in der ersten Saisonhälfte eine Klasse für sich. Sie konnten fünf von sechs Weltcup-Rennen für sich entscheiden.

Tobias Wendl: „Wir sind für die EM und die Weltcuprennen daheim am Königssee hoch motiviert. In den letzten Jahren sind wir ungeschlagen und diese Serie wollen wir bestätigen.“

Als letzte Weltcup- und EM-Entscheidung wird am Freitag, 06. Januar, ab 15 Uhr der Viessmann Team-Staffel-Weltcup ausgetragen. Die Team-Staffel des internationalen Rennrodelverbandes FIL feiert im Jahr 2017 ihr 10-jähriges Bestehen. Am 07. Januar 2007 fand auf der Kunsteisbahn Königssee die erste Team-Staffel im Rahmen der FIL-Weltcupserie statt. Zuvor wurden die Zeiten der einzelnen Schlitten beim Team-Weltcup noch addiert.

Bei der Staffel läuft die Zeit bei allen drei Schlitten durch. Nachdem der erste Schlitten der Damen im Ziel ist und bei der Zieldurchfahrt erfolgreich am Touch-Pad angeschlagen wurde, öffnet sich das Start-Tor für den nächsten Schlitten der Doppelsitzer. Die Zeit läuft weiter, auch beim zweiten Wechsel. Der Doppelsitzer-Vordermann schlägt bei der Zieldurchfahrt mit der Hand auf die Anschlag-Matte und das Tor am Start springt erneut für den Herren-Schlitten auf. Erst wenn der dritte Schlitten im Ziel ist und sein Fahrer das Ziel-Pad getroffen hat, stoppt die Zeit. Das Team mit der schnellsten Zeit gewinnt den Weltcup.


Nominierung BSD-Team

 

Damen

Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)
 

Herren

Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Ralf Palik (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)
Julian v. Schleinitz (WSV Königssee)
Johannes Ludwig (BSR Oberhof)
Andi Langenhan (RC Zella-Mehlis)
 

Doppelsitzer

Toni Eggert/Sascha Benecken (RT Suhl/BRC Ilsenburg-Harz)
Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke/David Gamm (BSC Winterberg)
 

Nationencup

 

Herren
Chris Eissler (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)
Toni Gräfe (RC Ilmenau)
Sebastian Bley (RT Suhl)


Doppelsitzer
Florian Löffler/Florian Berkes (RRV Sonneberg/RT Suhl)
Tim Brendel/Markus Graßl (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)


Zeitplan

 

Mittwoch, 04.01.2017

09:30 Uhr – Nationencup

Donnerstag, 05.01.2017

11:40 Uhr – 1. Lauf Doppelsitzer
13:00 Uhr – 2. Lauf Doppelsitzer

14:20 Uhr – 1. Lauf Damen
15:40 Uhr – 2. Lauf Damen 

Freitag, 06.01.2017

11:30 Uhr – 1. Lauf Herren
13:05 Uhr – 2. Lauf Herren
15:10 Uhr – Team-Staffel Weltcup
 

BMW IBSF Bob und Skeleton Weltmeisterschaften 2017 in Deutschland

Weltmeister werden 2017 in der Deutsche Post Eisarena Königssee gekürt – Der BSD übernimmt die Bob und Skeleton WM 2017 von Sochi

Berchtesgaden (bsd/19.12.2016) Die BMW IBSF Bob und Skeleton Weltmeisterschaften 2017 werden vom 13. bis 26. Februar in der Deutsche Post Eisarena Königssee ausgetragen. Diese Entscheidung traf das Präsidium des internationalen Bob- und Skeletonverbandes (IBSF) am Montag, 19. Dezember 2016.

BSD-Generalsekretär und Sportdirektor Thomas Schwab freut sich auf die Heim-WM im Februar 2017: „Nach Rücksprache mit den anderen deutschen Kunsteisbahnen haben wir Königssee als potentiellen WM-Austragungsort favorisiert und versprechen jetzt mit dem erfolgten Zuschlag attraktive Welt-Titelkämpfe. Wir verfügen über ein erfahrenes, professionelles Organisationsteam und haben unter der Leitung von Markus Aschauer eine perfekte Bahncrew. Ich freue mich auf die Heim-WM 2017 und weiß, dass sie bei uns in guten Händen ist.“

Alexander Resch, OK-Chef der Veranstaltungen am Königssee und BSD-Leistungssportreferent, bestätigt: „Es ist uns eine große Ehre, im Februar 2017 erneut WM-Austragungsort, diesmal für Bob und Skeleton, zu sein. Gemeinsam mit unseren Partnern konnten wir innerhalb weniger Tage die Durchführbarkeit der WM gewährleisten und die Finanzierung sicherstellen. Dafür bedanken wir uns insbesondere beim Bundesministerium des Innern, beim Bayerischen Staatsministerium, bei unseren Sponsoring-Partnern sowie bei den regionalen Tourismusverbänden. Es wird eine Herausforderung, aber ich bin mir sicher, dass unser routiniertes OK-Team trotz der kurzen Vorbereitungszeit eine würdige Veranstaltung durchführen wird. Wir freuen uns sehr auf die Weltmeisterschaften und bedanken uns bei den Verantwortlichen der IBSF für das entgegengebrachte Vertrauen.“

Auch der zweifache Vizeweltmeister im Zweierbob Johannes Lochner freut sich: „Mir war das von vorne herein klar, dass die Deutsche Post Eisarena Königssee die WM bekommt. So kurzfristig kann nur der BSD und das top organisierte Team rund um Bahnchef Markus Aschauer so ein sportliches Highlight ausrichten. Ich freue mich jetzt schon riesig auf die WM Dahoam, mit all‘ meinen Fans und Freunden an der Bahn!“

Auf Grund der Doping-Diskussionen infolge des veröffentlichten McLaren-Abschlussberichts entzog die IBSF – als erster Verband weltweit – am 13. Dezember 2016 Russland die Bob und Skeleton WM 2017. Zunächst war unklar, auf welcher Bahn die in zwei Monaten stattfindenden Weltmeisterschaften ausgetragen werden.

Skeleton: 2. BMW IBSF Bob + Skeleton World Cup in Lake Placid (USA)

Lake Placid (bsd/14.12.2016) Im US-amerikanischen zweimaligen Olympiaort Lake Placid wird am 16. und 17. Dezember 2016 der 2. BMW IBSF Bob und Skeleton Weltcup der Saison 2016/2017 ausgetragen.

Lake Placid (bsd/14.12.2016) Im US-amerikanischen zweimaligen Olympiaort Lake Placid wird am 16. und 17. Dezember 2016 der 2. BMW IBSF Bob und Skeleton Weltcup der Saison 2016/2017 ausgetragen.

Die Skeletonis des BSD werden die deutschen Fahnen in den USA hochhalten. Die Bobsportler und -sportlerinnen des BSD gehen dagegen beim 2. BMW IBSF Weltcup nicht an den Start. Sie sind bei wichtigen Materialtests zeitgleich am bayerischen Königssee.

Jeweils drei Frauen und drei Männer starten für den BSD bei den Weltcuprennen im Skeleton. Im Vorjahr belegten die BSD-Asse Tina Hermann und Axel Jungk am Fuße des Mount van Hoevenberg jeweils den vierten Rang. Sieger waren damals die US-Amerikanerin Ann O’Shea und der lettische Rekord-Weltcupsieger Martins Dukurs.

Dieses Jahr sind die Schützlinge von Cheftrainer Jens Müller erfolgreicher in die neue Saison gestartet. Mit einem sechsten Rang durch Axel Jungk und zwei Podestplätzen von  Jacqueline Lölling und Tina Hermann waren die BSD-Skeletonis vor knapp zwei Wochen beim Weltcup-Auftakt in Whistler optimal in die vorolympische Saison gestartet.

Seit Donnerstag, 08. Dezember, trainiert die Weltelite der Skeletonsportler und -sportlerinnen nun mit täglich zwei Fahrten auf der technisch sehr anspruchsvollen Kunsteisbahn in Lake Placid im US-Bundesstaat New York.

Cheftrainer Jens Müller: „Die Bahn hier in Lake Placid ist derzeit noch schwerer zu fahren als sonst. Es sind sehr viele Schläge im Eis und es ist relativ kalt hier. Beim Männer-Rennen am Freitag soll es 20 Grad unter null haben. Dann ist diese Rennstrecke eine echte Herausforderung. Es wird nicht leicht für uns, hier auf das Podium zu fahren. Wir stellen uns aber natürlich dieser Herausforderung und wollen an die Leistungen von Whistler anknüpfen.“

 

Das BSD-Skeleton-Aufgebot in Lake Placid

 

Frauen


Tina Hermann (WSV Königssee)
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)

Männer


Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BRC Thüringen)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Zeitplan

 

Freitag, 16.12.2016


14:45 Uhr (MEZ): BMW IBSF World Cup Men´s Skeleton

Samstag, 17.12.2016   


14:30 Uhr (MEZ): BMW IBSF World Cup Women´s Skeleton