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Naturbahnrodler starten mit einem jungen Team in den Weltcup

Endlich geht es wieder los: Die Naturbahnrodler starten an diesem Wochenende mit dem Parallel Race im Tiroler Kühtai in die neue Weltcup-Saison.

Endlich geht es wieder los: Die Naturbahnrodler starten an diesem Wochenende mit dem Parallel Race im Tiroler Kühtai in die neue Weltcup-Saison. Bei den Damen hat der BSD dabei mit Theresa Maurer (SC Riessersee), Michaela Niemetz und Lisa Walch (beide WSV Unterammergau) drei heiße Eisen im Feuer.

Maurer belegte im vergangenen Jahr Rang sechs, Walch in ihrem damals ersten Weltcuprennen Rang Zwölf. Die beiden gelten als die großen Nachwuchstalente im Team. Niemetz, mit 23 die erfahrenste in der Mannschaft, freut sich über die Konkurrenz durch die jungen Athletinnen: „Das spornt an und bietet auch im Training ein bisschen Wettkampfstimmung.“

Die besondere Stimmung und der direkte Wettbewerb machen für die Sportler auch den Reiz des Events im Kühtai aus. „Wenn man an manchen Stellen der Bahn seinen Gegner selber sieht, ist das total spannend und spornt total an“ erzählt Niemetz. Maurer und Walch schwärmen vom Format in den Tiroler Bergen: „Es ist ein Saisonhighlight gleich zu Beginn.“ Das wissen auch die Veranstalter und möchten heuer bis zu 3000 Zuschauer an die Bahnen des spektakulären Rennens locken. Die parallel stattfindende Saisoneröffnung im Skigebiet soll noch zusätzlich Publikum bringen.

Doch egal wie viele Fans die Rennstrecke zieren werden, die Athleten sind heiß auf das erste Rennen der Saison. „Wir freuen uns, dass es endlich wieder losgeht“, sagt Walch. Die Schülerin der Sportinternats Mals (Südtirol) hatte zwar im Herbst schon ein paar Mal Schnee unter den Kufen, „aber das war ja nur so ein Rumrodeln am Gletscher.“ Die Gefühle beim ersten Bahntraining am vergangenen Wochenende in Campill (Italien) waren da schon besser. „Endlich ist die Sommerpause rum“, strahlte auch Niemetz und schob mit ihren beiden Teamkolleginnen gleich noch ein paar Extraeinheiten ein.

Mit dabei waren da auch Seppi Limmer und Marius Schmelzer, die im Kühtai in der Herrenklasse antreten. „Wir starten heuer mit einem kompakten, jungen Team in die Saison“, erklärt Thomas Niemetz, Koordinator für den Naturbahnsport im BSD. Das sei ganz im Sinne der aktuellen Ausrichtung der Sparte, den Nachwuchs nach vorne zu bringen und eine schlagkräftige Truppe für die Zukunft zu schaffen. So besteht das Team nach dem Rücktritt der langjährigen Topfahrer, dem Geschwisterpaar Michaela und Georg Maurer, aus nur vier Athleten in der allgemeinen Klasse. Dafür wartet der Kader aber gleich mit neun Junioren auf. Ein starkes Versprechen für die Zukunft!

 

BSD-Team:

Damen

Theresa Mauerer

Michaela Niemetz

Lisa Walch

Herren

Seppi Limmer

Marius Schmelzer

3. Viessmann Rennrodel Weltcup und 2. Viessmann Team Staffel Weltcup presented by BMW

Whistler (bsd/06.12.2016) Der Weltcuptross der Rennrodler ist weiter gezogen nach Kanada. Am 9. und 10. Dezember 2016 finden in Whistler der dritte Viessmann Rennrodel-Weltcup und der zweite Viessmann Team Staffel Weltcup presented by BMW statt.

Whistler (bsd/06.12.2016) Der Weltcuptross der Rennrodler ist weiter gezogen nach Kanada. Am 9. und 10. Dezember 2016 finden in Whistler der dritte Viessmann Rennrodel-Weltcup und der zweite Viessmann Team Staffel Weltcup presented by BMW statt.

Die Weltcupspitzenreiter kommen aktuell alle aus Deutschland. Bei den Damen führen mit Tatjana Hüfner, Natalie Geisenberger und Dajana Eitberger gleich drei BSD-Rennrodlerinnen die Weltcup-Rangliste an. Bei den Doppelsitzern sieht es ähnlich aus. Toni Eggert und Sascha Benecken liegen mit der Maximalpunktzahl von 300 Zählern nach drei Rennen in Führung. Dahinter kommen die BSD-Teams Geueke/Gamm und Wendl/Arlt. In der Männerwertung liegt Olympiasieger und Weltmeister Felix Loch einen Punkt vor seinem Landsmann und Verfolger Johannes Ludwig, dem Auftakt-Sieger von Winterberg. 23 Weltcupzähler dahinter folgt der Russe  Roman Repilov, der auch in Winterberg mit Rang Zwei auf dem Weltcuppodium stand.

Beste Erinnerungen an die Olympiabahn von 2010 im kanadischen Bundesstaat British Columbia haben die Olympiasieger Tatjana Hüfner und Felix Loch. Beide freuen sich wieder in Whistler zu starten. Der letzte Rennrodel Weltcup im Whistler Sliding fand vor drei Jahren, am 6. und 7. Dezember 2013, statt. Damals siegten Natalie Geisenberger und Felix Loch. Bei den Doppelsitzern gab es sogar einen Zweifach-Erfolg durch Wendl/Arlt und Eggert/Benecken.

Cheftrainer Norbert Loch: „Von den Damen erwarte ich, dass sie weiterhin auf der Überseetour zeigen, dass sie in diese Saison besser gestartet sind als in die vergangene.  Die Herren müssen sich deutlich gegenüber dem Weltcup von Lake Placid steigern. Ein Podiumsplatz muss das Ziel sein für unsere Einsitzer. Im Doppelsitzer erwarte ich, dass wir das Leistungsniveau weiter halten und Wendl/Arlt hier wieder zeigt was sie können. Die Entscheidung über den Sieg wird vor allem der Start fallen, weil besonders für die Damen und Doppelsitzer die Strecke, bei um die 36 Sekunden Fahrzeit, sehr kurz ist. Außerdem muss natürlich die Kurvenkombination 11/12 passen. Die Strecke liegt uns aber normalerweise, somit sollten auch Top-Platzierungen zu erwarten sein.“

Nominierung BSD-Team

 

Damen

Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)
 

Herren

Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Ralf Palik (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)
Julian v. Schleinitz (WSV Königssee)
Johannes Ludwig (BSR Oberhof)
Andi Langenhan (RC Zella-Mehlis)
 

Doppelsitzer

Toni Eggert/Sascha Benecken (RT Suhl/BRC Ilsenburg-Harz)
Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke/David Gamm (BSC Winterberg) 

Nationencup

Chris Eissler (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)


Zeitplan

 

Samstag, 10.12.2016

 

09:00 Uhr - Damen (18:00 Uhr MEZ)

11:40 Uhr - Doppelsitzer (20:40 Uhr MEZ)

15:40 Uhr - Herren (00:40 Uhr MEZ)

18:40 Uhr - Teamstaffel (01:40 Uhr MEZ)

2. Viessmann Rennrodel Weltcup und 1. Viessmann Team Staffel Weltcup presented by BMW

Lake Placid (bsd/30.11.2016) Am Freitag, 2. und Samstag, 3. Dezember 2016 finden in Lake Placid, im US-Bundesstaat New York, der zweite Viessmann Rennrodel-Weltcup und der erste BMW Team Staffel Weltcup der Rennrodler statt.

Lake Placid (bsd/30.11.2016) Am Freitag, 2. und Samstag, 3. Dezember 2016, finden in Lake Placid, im US-Bundesstaat New York, der zweite Viessmann Rennrodel-Weltcup und der erste BMW Team Staffel Weltcup der Rennrodler statt.

Bei den Frauen gibt es nach der ersten Weltcupstation im sauerländischen Winterberg eine BSD-Doppelführung durch Olympiasiegerin Natalie Geisenberger und der Europameisterin von 2015,  Dajana Eitberger. Die beiden BSD-Rennrodlerinnen liegen mit jeweils 170 Weltcuppunkten gemeinsam in Führung vor der Österreicherin Birgit Platzer (145 Zähler). Bei den Herren hat Johannes Ludwig (Oberhof) mit ebenfalls 170 Punkten knapp die Nase vor Olympiasieger Felix Loch (160 Zähler). Im Doppelsitzer-Weltcup-Ranking führen Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenberg/Suhl) mit der Maximalpunktzahl von 200 (zwei Siege in zwei Wettbewerben) das Gesamtklassement an.

 

Lake Placid war oftmals ein schwieriges Eis für die BSD-Rennrodler

 

Auf der Kunsteisbahn am Fuße des Mount Van Hoevenberg überzeugten im Jahr zuvor die Damen aus dem Team USA. Sie feierten einen Dreifach-Erfolg durch die Olympia-Dritte und Ex-Weltmeisterin Erin Hamlin, Emily Sweeney und Summer Britcher. 

Auf der anspruchsvollen Kunsteisbahn im zweimaligen Olympiaort Lake Placid ging im Vorjahr Julian von Schleinitz als Viertplatzierter und bester BSD-Herr im Einsitzer über die Ziellinie. Die Lokalmatadore Tucker West und Chris Mazdzer sicherten sich in den beiden letzten Jahren die Weltcupsiege in Lake Placid. Felix Loch konnte sich im Jahr 2009 im US-Bundesstaat New York seinen zweiten WM-Titel sichern. Einen Weltcupsieg konnte er dort allerdings noch nie einfahren.

O-Ton Julian v. Schleinitz ->

Anders dürfte es bei den Doppelsitzern aussehen. Hier haben die US-Boys Mortensen/Terdiman allenfalls Außenseiterchancen auf einen Sieg im heimischen Eiskanal. Die BSD-Doppel mit den Weltmeistern Tobias Wendl/Tobias Arlt und den Weltcup-Spitzenreitern Toni Eggert/Sascha Benecken sind favorisiert. Auch das dritte BSD-Doppel mit den Winterbergern Robin Geueke/David Gamm scheint nach den beiden ersten Podestplätzen ihrer Karriere, am vergangenen Wochenende in Winterberg, derzeit in fantastischer Form zu sein.


 

Lake Placid ist die zweite von insgesamt neun Weltcupstationen in der Saison 2016/17. Der Saisonhöhepunkt findet mit den 47. FIL Weltmeisterschaften am letzten Januarwochenende im österreichischen Innsbruck-Igls statt.

Nominierung BSD-Team

 

Damen

Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)
 

Herren

Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Ralf Palik (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)
Julian v. Schleinitz (WSV Königssee)
Johannes Ludwig (BSR Oberhof)
Andi Langenhan (RC Zella-Mehlis)
 

Doppelsitzer

Toni Eggert/Sascha Benecken (RT Suhl/BRC Ilsenburg-Harz)
Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke/David Gamm (BSC Winterberg)
 
 

1. BMW IBSF Weltcup Bob + Skeleton: Weltcup-Auftakt in Whistler (CAN)

Whistler (bsd/30.11.2016) Der Saisonauftakt zur BMW IBSF Weltcup-Serie im Bob und Skeleton findet am kommenden Wochenende vom 02. bis 04. Dezember 2016 auf der Olympiabahn von 2010 im kanadischen Whistler Mountain statt.

Whistler (bsd/30.11.2016) Der Saisonauftakt zur BMW IBSF Weltcup-Serie im Bob und Skeleton findet am kommenden Wochenende vom 02. bis 04. Dezember 2016 auf der Olympiabahn von 2010 im kanadischen Whistler Mountain statt.

Jeweils drei Frauen und Männer auf dem Skeleton, zwei Frauenbobs, drei Zweier- sowie drei Viererbobs werden auf der schnellsten Bahn der Welt für Deutschland an den Start gehen. In Whistler fällt zudem der Startschuss für die vorolympische Saison, denn hier werden die Weichen für das Olympia-Jahr 2018 gestellt: Die Athletinnen und Athleten kämpfen um die Olympiaqualifikation. Doch eines darf sich 2018 in Korea nicht wiederholen: „Wir dürfen uns nicht noch eine Pleite wie 2014 in Sochi erlauben“, sagt BSD-Sportdirektor Thomas Schwab. Die deutschen Bobsportler und Skeletonis blieben bei der historischen Olympia-Pleite ohne Edelmetall – und das obwohl zuvor die Rennrodler des BSD erfolgreich alle vier möglichen Goldmedaillen abgeräumt hatten. Sportdirektor und Generalsekretär Schwab ist daher extra zum Weltcupauftakt der Bobsportler und Skeletonis nach Kanada gereist.

Der neue Bob-Cheftrainer René Spies geht ungewöhnliche Wege. Zum Weltcupstart in Kanada werden die deutschen Bobs dabei sein. In der Woche darauf, beim zweiten Saisonweltcup im amerikanischen Lake Placid (16./17. Dezember), werden sie fehlen. Der 43-jährige Winterberger ist von seiner Entscheidung überzeugt: „Zwei Wochen in Übersee, ohne Athletiktraining und mit wenig Abfahrten auf der Bahn, bringen uns nicht weiter. Wir werden die Zeit zu Hause in Winterberg und Königssee nutzen und unser Material testen.“

Spies sieht seine Entscheidung strategisch: „Es ist alles auf Olympia ausgerichtet. Wir müssen das schnellste Material heraustesten, um für die Olympischen Winterspiele in PyeongChang gerüstet zu sein."

O-Ton René Spies -->

Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich hat bereits wichtige Erfahrungen auf der Olympiabahn von 2010 im kanadischen Whistler gesammelt.

O-Ton Francesco Friedrich -->

 

Dafür fährt der Zweierbob-Vizeweltmeister Johannes Lochner zum ersten Mal auf der schnellen und technisch anspruchsvollen Bahn.

 

O-Ton Johannes Lochner -->

 

Im Frauenbob wird nur das Team um Mariama Jamanka an den Start gehen. Stephanie Schneider hat sich am Mittwoch, 30. November 2016, eine leichte Schulterverletzung zugezogen und wird daher das erste Weltcup-Rennen in Whistler nicht bestreiten. 

 

Whistler – eine gute Bahn für die Skeleton-Frauen des BSD

 

Im Januar 2016 waren die Bobsportler und Skeletonis zuletzt in Whistler zum Weltcup. Damals überzeugten die Skeletonis auf der schwierigen Strecke. Tina Hermann, die spätere Weltmeisterin und Gesamtweltcup-Siegerin, siegte im Skeleton der Frauen. Ihre Teamkollegin Jacqueline Lölling wurde hinter der US-Amerikanerin Anne O’Shea Dritte. Bei den Männern verpatzte Axel Jungk den zweiten Lauf und fiel vom sechsten auf den neunten Rang zurück. Doch der WM-Vierte und Teamweltmeister fühlt sich fit und gerüstet für die neue Saison und möchte im Weltcup auf das Podest fahren. „Ich habe mir viel vorgenommen und peile bei meinen Starts im Weltcup auf jeden Fall die Podestplätze an“, so der ehemalige Skispringer aus Sachsen.

Cheftrainer Jens Müller ist zuversichtlich, dass seine Schützlinge auf der schwierigen Bahn zur bestmöglichen Form gelangen und an die Leistungen des vergangenen Winters anknöpfen können.

O-Ton Jens Müller -->

 

 

Das BSD-Aufgebot

 

Skeleton Frauen

 

Tina Hermann

Jacqueline Lölling

Anna Fernstädt

 

Skeleton Männer

 

Axel Jungk

Christopher Grotheer

Alexander Gassner

 

Zweierbob

 

Francesco Friedrich / Thorsten Margis

Nico Walther / Martin Grothkopp

Johannes Lochner / Joshua Bluhm

 

Frauenbob

 

Mariama Jamanka / Ann Christin Strack

Stephanie Schneider / Lisa Buckwitz

 

Viererbob

 

Friedrich / Bauer / Grothkopp / Margis

Walther / Kuske / Rödiger / Wobeto

Lochner / Kagerhuber / Mrowka / Rasp

 

Zeitplan

 

Freitag, 02. Dezember 2016 (MEZ)

 

23:00 Uhr BMW IBSF World Cup Women´s Skeleton

Samstag, 03. Dezember 2016 (MEZ)

 

03:00 Uhr BMW IBSF World Cup 2-man Bobsleigh

19:00 Uhr BMW IBSF World Cup Men´s Skeleton

23:00 Uhr BMW IBSF World Cup Women´s Bobsleigh

Sonntag, 04. Dezember 2016 (MEZ)

 

03:00 Uhr BMW IBSF World Cup 4-man Bobsleigh

Rennrodeln: Weltcup-Auftakt nach Maß - 6 Weltcups mit 6 Siegen und 15 von 18 möglichen Podestplätzen

Deutsche Schlittensportler mit BMW Aerodynamik-Kompetenz windschnittig durch den Eiskanal

Deutsche Schlittensportler mit BMW Aerodynamik-Kompetenz windschnittig durch den Eiskanal


Winterberg (bsd/28.11.2016) Beim Auftakt zum Viessmann Rennrodel Weltcup und dem BMW Sprint Weltcup vom 26. bis 27. November 2016 im sauerländischen Winterberg entschieden wieder einmal Hundertstelsekunden über Sieg und Niederlage. Die BSD-Rennrodler holten dabei alle sechs möglichen Weltcupsiege und 15 von 18 möglichen Podestplätzen.

Bei den Erfolgen im Eiskanal spielt die Aerodynamik eine entscheidende Rolle. In zahlreichen Tests im BMW Group Windkanal konnte in den Sommermonaten der Luftwiderstand des Anzugmaterials noch einmal verringert werden, sodass die Eiskanal-Cracks in dieser Saison noch windschnittiger an den Start gehen. Auch das Design zeichnet sich durch einen neuen „Look“ aus. Inspiriert wurde dieses durch die BMW Motorsport-Farben.

Trainer, Athleten und Designer der Ausrüster-Firma Descente nutzten den Windkanal der BMW Group, um verschiedene Materialien und Schnitte für die neuen Rennanzüge zu testen. Das Ergebnis der Analysen sind Rennanzüge, die im Fall der Bobsportler am Rücken und an den Schultern aus einem neuartigen Stoff bestehen, über den der Wind an den Schultern und vor allem am Rücken des Bremsers optimal strömt. Der Anzug kommt zudem an diesen aerodynamisch entscheidenden Stellen erstmals ohne Quernähte aus. An den Beinen wurde ein Stoff verwendet, der die Muskeln komprimiert und das Einsteigen erleichtert, da er besonders glatt ist.

„Wir sind unserem Technologiepartner BMW sehr dankbar, dass wir die innovative Infrastruktur nutzen konnten, um erste Erkenntnisse über die Beschaffenheit des Rennanzugmaterials zu gewinnen, es weiterzuentwickeln und nochmals zu testen“, so BSD-Sportdirektor Thomas Schwab.


Weltcup-Auftakt der Rennrodler in Winterberg (GER)

1. Viessmann Rennrodel Weltcup und 1. BMW Sprint Weltcup 22. bis 27. November 2016

Winterberg (bsd/22.11.2016) Am Wochenende vom 26. und 27. November 2016 steigt im sauerländischen Winterberg der erste Viessmann Rennrodel-Weltcup und am Sonntag, 27. November der erste BMW Sprint-Weltcup der Rennrodler.

Zuletzt waren die weltbesten Rennrodler zum Weltcupfinale im Februar 2016 im Sauerland. Gleich zum Saisonstart werden Teilnehmer aus 24 Ländern ab Dienstag, 22. November im Eiskanal an der Winterberger Kappe trainieren.

Der deutsche Cheftrainer Norbert Loch ist sehr zuversichtlich, dass seine Athletinnen und Athleten auch in der neuen Saison wieder die Weltklasse im Rennrodelsport mitbestimmen: „Wir haben uns in den beiden vergangenen Wochen in Winterberg und Innsbruck-Igls auf den Weltcup vorbereitet. Daher erwarte ich, dass die von allen unseren Athleten zuletzt erbrachten, konstanten Leistungen auch beim Weltcupauftakt in Winterberg gezeigt werden. Wir wollen uns dort den nötigen Rückenwind holen, den wir für die darauf folgenden schwierigen Bahnen in Übersee brauchen.“

Die BSD-Sportler sind also gut gerüstet für die vorolympische Saison. Olympiasiegerin Natalie Geisenberger sagt: „Die Saison kann kommen, es kann endlich losgehen. Wir sind heiß auf die Rennen.“ Besonders die Doppelsitzer haben mit der VELTINS EisArena in Winterberg gleich zum Saisonstart eine interessante Aufgabe vor sich. Toni Eggert verspricht: „Winterberg ist für die Doppelsitzer immer ein Kracher, weil es dort richtig zur Sache geht“. Die dreifachen WM-Zweiten Eggert/Benecken haben im Februar 2016 das Weltcup-Finale, mit neuem Start- und Bahnrekord, gewonnen.

Die Olympiasieger und Weltmeister Felix Loch, Natalie Geisenberger sowie Tobias Wendl/Tobias Arlt führen das deutsche Aufgebot für die neue Saison an. „Besonders bei den Männern war die Qualifikation um die begehrten Weltcup-Startplätze sehr hart“, sagt der Cheftrainer.

Winterberg ist die erste von insgesamt neun Weltcupstationen in der Saison 2016/17. Der Saisonhöhepunkt findet mit den 47. FIL Weltmeisterschaften am letzten Januarwochenende im österreichischen Innsbruck-Igls statt.

Nominierung BSD-Team


Damen
Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)
 
Herren
Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Ralf Palik (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)
Julian v. Schleinitz (WSV Königssee)
Johannes Ludwig (BSR Oberhof)
Andi Langenhan (RC Zella-Mehlis)
 
Doppelsitzer
Toni Eggert/Sascha Benecken (RT Suhl/BRC Ilsenburg-Harz)
Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke/David Gamm (BSC Winterberg)
 

Zeitplan

1. Viessmann Rennrodel Weltcup und 1. BMW Sprint Weltcup Winterberg, 22. bis 27. November 2016

Samstag, 26.11.2016:
10.00 Uhr - 1. Rennlauf Damen Einsitzer
11.20 Uhr - 2. Rennlauf Damen Einsitzer
12.40 Uhr - 1. Rennlauf Doppelsitzer
14.00 Uhr - 2. Rennlauf Doppelsitzer

Sonntag, 27.11.2016:
09:45 Uhr - 1. Rennlauf Herren Einsitzer
11.20 Uhr - 2. Rennlauf Herren Einsitzer
13.00 Uhr - BMW Sprint Weltcup Damen
13.45 Uhr - BMW Sprint Weltcup Herren
14.30 Uhr - BMW Sprint Weltcup Doppelsitzer
 

INTERVIEW NORBERT LOCH

Herr Loch, Sie waren Ende Oktober eine Woche auf der neuen Olympiabahn in PyeongChang bei den ersten Testfahrten. Was haben Sie für einen Eindruck von der neuen Olympiabahn? Welchen Bahncharakter verkörpert sie und was sind die Besonderheiten?

Herr Loch, Sie waren Ende Oktober eine Woche auf der neuen Olympiabahn in PyeongChang bei den ersten Testfahrten. Was haben Sie für einen Eindruck von der neuen Olympiabahn? Welchen Bahncharakter verkörpert sie und was sind die Besonderheiten?

Norbert Loch: „Zunächst einmal muss ich sagen, dass es eine interessante Stecke ist. Es gibt im Alpensia Sliding Centre zahlreiche lange Kurven, die in den Ein- und Ausfahrten ungewöhnlich flach sind. Eine Besonderheit ist sicher Kurve 2. Sie ist sehr flach, aber man fährt sehr hoch hinauf, beinahe bis unter die Abweiser. Kurve 9 wird sicher die entscheidende Schlüsselstelle der Bahn werden.“
 

Welchen Athletinnen und Athleten bzw. Athletentypen kommt diese Strecke entgegen?

Norbert Loch: „Wem die neue Olympiabahn letztendlich liegen wird, ist schwer zu sagen. Ich denke, dass sie nicht außergewöhnlich schwer zu fahren ist. Daher werden die Zeitabstände wohl sehr gering sein.“

Was ist das Besondere an Korea bzw. in der Umgebung des Olympia-Ortes und in den Bergen um das Alpensia Sliding Centre?


Norbert Loch:
„Vor Ort wird noch sehr viel gebaut. Das Stadion für die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele ist bautechnisch bereits weit fortgeschritten. Auffällig fand ich die vielen Golfplätze im Umfeld der Wintersportanlagen, da Golf eine sehr populäre Sportart in Korea ist.“

Wir stehen kurz vor der neuen Saison 2016/17. Der Weltcupauftakt steigt am 26. und 27. November in Winterberg. Wie lief die Vorbereitung? Ist Ihr Team gerüstet für den vorolympischen Winter?


Norbert Loch: „Die neue Saison steht ganz im Zeichen der Olympiavorbereitung, das spürt man bereits bei den Athleten. Wir hatten aufgrund der guten Bedingungen auf allen Bahnen bisher eine gute Vorbereitung. Der Lehrgang in Lillehammer war besonders positiv für die ersten Bahn-Kilometer. Die Verletzungen einzelner Athleten im Vorfeld der Saison klingen langsam ab, sodass ich sehr zuversichtlich auf den Weltcup-Start in Winterberg blicken kann.“

Es steht noch eine Internationale Trainingswoche auf der WM-Bahn in Igls an. Wie liegt ihrem Team diese Strecke, auf der am letzten Januarwochenende 2017 der Saisonhöhepunkt mit den 47. FIL-Weltmeisterschaften stattfindet?


Norbert Loch:
„Alle Sportlerinnen und Sportler fahren gerne auf der Bahn in Igls. Wir waren dort in den vergangenen Jahren bei den Weltcups zudem immer recht erfolgreich. Allerdings waren die Rennen immer am Saisonanfang. Ich weiß nicht genau, wie das fahrerische Niveau der anderen Topfahrer schließlich in der letzten Januarwoche ist. Die Konkurrenz wird auf jeden Fall sehr groß sein. Wir müssen top vorbereitet in den Saisonhöhepunkt gehen, damit wir den Erwartungshaltungen gerecht werden. Unser Ziel und Anspruch wird es sein, in allen Disziplinen um den Sieg zu fahren.“

 

Norbert Loch, vielen Dank für das Gespräch!

BSD: Startschuss in die vorolympische Saison
Saisoneröffnungs-Pressekonferenz 2016 bei BMW in Maisach

Maisach (bsd/10.11.2016) Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland startete am Donnerstag, 10. November 2016, in der BMW Driving Academy Maisach in die vorolympische Saison 2016/17.

In lockeren Talkrunden präsentierte Bayern 1 Hörfunk-Moderator Gerhard Willmann den zahlreich erschienenen Pressevertretern die Olympia- und WM-Medaillengewinner des BSD sowie weitere hochkarätige Gesprächspartner. BSD-Präsident Andreas Trautvetter sieht den Verband gut gerüstet für die vorolympische Saison.

Sportdirektor Thomas Schwab sowie die Cheftrainer Norbert Loch (Rennrodel), René Spies (Bob) und Jens Müller (Skeleton) gaben ihren Ausblick auf die bevorstehende Wintersaison weiter bis zu den Olympischen Winterspielen 2018 im koreanischen PyeongChang. Weiter sprachen die Weltmeister aus den Bereichen Bob, Rennrodel und Skeleton über ihre Saisonvorbereitungen und Ziele auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften 2017 sowie dem in eineinhalb Jahren anstehenden Großereignis Olympische Winterspiele.


Annika Drazek (Weltmeisterin 2016 im Bob), Francesco Friedrich (Weltmeister 2013, 2015 & 2016 im Zweierbob), Johannes Lochner (Vizeweltmeister 2015 & 2016 im Zweierbob), Natalie Geisenberger (Weltmeisterin & Olympiasiegerin im Rennrodeln), Felix Loch (Olympiasieger 2010 & 2014 und Weltmeister im Rennrodeln),  Tobias Wendl und Tobias Arlt (Olympiasieger und Weltmeister), Tina Hermann (Weltmeisterin 2016 im Skeleton), Jacqueline Lölling (Vize-Weltmeisterin 2015 im Skeleton) und Axel Jungk (Weltcup-Dritter 2015 und WM-Sechster 2015 im Skeleton) standen hierfür den Journalisten Rede und Antwort.


Seit dem Jahr 2010 ist BMW Deutschland offizieller Premium- und Technologie-Partner des BSD. Als Gastgeber begrüßte Florian Baumeister (Leiter Events, Ausstellungen und Sportmarketing BMW Deutschland ) alle Medienvertreter, Cheftrainer, Sportlerinnen, Sportler und Gäste. Florian Baumeister wünschte allen eine erfolgreiche neue Saison, in der die „BMW Group mit seiner Technologiekompetenz hoffentlich auch weiterhin einen Beitrag leisten kann, damit viele Erfolge gefeiert werden können.“

Nach der Pressekonferenz des BSD coachte der frisch gekürte BMW DTM-Champion Marco Wittmann die Kufen-Asse um Olympiasieger Felix Loch, Natalie Geisenberger, Tobias Wendl und Tobias Arlt (Rennrodel) sowie die Weltmeister Francesco Friedrich (Bob) und Tina Hermann (Skeleton) beim BMW Fahrdynamik-Training.

„Seit Jahren zeichnet die Partnerschaft zwischen dem BSD und BMW eine erfolgreiche Zusammenarbeit aus. Im Hochleistungssport und im Automobilbau sind Innovationskraft, Effizienz und Leidenschaft gleichermaßen entscheidend für den Erfolg“, so Florian Baumeister, Leiter Events, Ausstellungen und Sportmarketing BMW Deutschland. „Wir sind stolz, dass BMW erneut Gastgeber der BSD-Saisonauftakt-Presseveranstaltung ist und sich zahlreiche Olympiasieger und Weltmeister hier in der BMW Group Driving Academy versammelt haben. Wir hoffen, dass wir der Rennrodel-, Bob- und Skeleton-Nationalmannschaft mit dem heutigen BMW Fahrerlebnis ein zusätzliches Feingefühl für die Wettbewerbe im Eiskanal mitgeben konnten.“

„Wir nehmen viel Schwung aus dem heutigen Tag mit in die neue Saison“, sagte Thomas Schwab, Generalsekretär und Sportdirektor des BSD. „Herzlichen Dank an BMW für eine besondere Auftaktveranstaltung und die großartige technologische Unterstützung, die unsere Partnerschaft auszeichnet und von der wir bei jedem einzelnen Lauf messbar profitieren.“


Pressemappe 2016/2017 ->

 

Aktuelle Pressefotos von der Veranstaltung zur redaktionellen Verwertung finden Sie unter folgendem Link in der Fotodatenbank des BSD ->