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Naturbahn: Naturbahnrodler starten in die Saison

• Naturbahn-Weltcup-Auftakt im österreichischen Kühtai
• Junges Team gut aufgestellt

Kühtai (bsd/29.11.2017) Während die Konkurrenz im künstlichen Eiskanal bereits die ersten Weltcup-Siege und -Punkte eingesackt hat, fiebern die Naturbahnrodler auf ihr erstes Weltcup-Rennen am Wochenende hin.

Im österreichischen Kühtai findet am Samstag und Sonntag das erste Kräftemessen statt. Geht es bei den Kunsteis-Rodlern um die Olympia-Qualifikation, arbeiten die Naturbahnrodler daran, 2022 auch endlich an olympischen Spielen teilnehmen zu dürfen.

Das steht für Marius Schmelzer (WSV Oberaudorf), Christian Wichan, Oliver Schiller (beide WSV Unterammergau) und Josef Limmer (SC Riessersee) aber nicht im Vordergrund. Sie wollen, genau wie ihre Kolleginnen Michaela Niemetz, Sara Bachmann und Lisa Walch (alle WSV Unterammergau), in diesem Winter so viele Weltcuppunkte wie möglich sammeln und vielleicht sogar am Stockerl landen. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, ist der sportlicher Leiter der Naturbahnrodler Gerhard Pilz überzeugt: „Wir sind gut aufgestellt, haben uns gut vorbereitet.“

Allerdings liegt das Hauptaugenmerk des deutschen Teams auf den Junioren. „Im Junioren-Weltcup   sind wir heuer auch im Doppelsitzer dabei und haben eine geschlossene Mannschaft.“ Beim Weltcup-Auftakt in Kühtai sind gleich drei Junioren mit am Start. Schiller, Limmer und Walch können beim Training und den Rennen mit den 'Großen' die Basis für ihre Entwicklung legen, ist Pilz überzeugt.

Die beiden besten aus dem vergangenen Winter, Michaela Niemetz und Marius Schmelzer, wollen an ihre Form anknüpfen und konstant unter den Top Ten landen. Die ersten Trainingsfahrten in Kühtai haben sie hinter sich und die Tücken der Strecke schon ausgemacht. Unterstützt werden sie heuer von Sara Bachmann, die in dieser Saison erstmals für Deutschland startet. Die Südtirolerin wurde bei den vergangenen Weltmeisterschaften 4. und kann das Team nur bereichern.

Bis Mitte Februar stehen sechs Weltcup-Rennen und die Europameisterschaften im österreichischen Winterleiten auf dem Programm. Die ersten Ergebnisse werden die Richtung für die Athleten vorgeben.

 

Rennrodeln: 3. Viessmann Weltcup in Altenberg (02. – 03. 12.2017)

• 2. Heim-Weltcup der Olympiasaison
• Geisenberger, Loch und Eggert/Benecken im gelben Trikot
• Am Sonntag 2. ViessmannTeam-Staffel Weltcup presented by BMW

Altenberg (bsd/28.11.2017) Nach einem Dreifach-Erfolg der deutschen Doppelsitzer, dem zweiten Rang von Olympiasieger Felix Loch und dem 40. Weltcupsieg für Natalie Geisenberger beim Viessmann Weltcup in Winterberg, startet die Rennrodel-Nationalmannschaft des BSD mit großem Rückenwind in das zweite Heimrennen vom 1. bis 3. Dezember im sächsischen Altenberg.

Geisenberger, Loch und Eggert/Benecken führen aktuell die Gesamtwertung des Viessmann-Weltcups nach drei von 13 Rennen an und starten in Altenberg im gelben Trikot.

In Altenberg sind 193 Rennrodler/-innen aus 29 Nationen am Start - 54 Damen, 67 Herren und 36 Doppelsitzer haben gemeldet. Am Samstag (2.12.) finden die Rennen der Doppelsitzer (ab 9.10 Uhr) und der Herren Einsitzer (ab 11.55 Uhr)  statt. Am Sonntag (3.12.) werden das Damen-Rennen (10 Uhr) sowie die Team-Staffel (13.10 Uhr) ausgetragen.

Am 25. und 26. Februar  2017 fand zuletzt das Weltcup-Finale der Rennrodler an der Bahn am Kohlgrund in Altenberg statt. Damals fand Olympiasieger Felix Loch, nach einer durchwachsenen Saison, zurück in die Erfolgsspur und überzeugte in Altenberg mit Rang zwei hinter dem Gesamtsieger Roman Repilov aus Russland. Olympiasiegerin Natalie Geisenberger und die Doppelsitzer-Weltmeister Toni Eggert und Sascha Benecken waren auf der schwierigen Bahn in Sachsen nicht zu schlagen und krönten ihre Saison mit dem Gesamtsieg im Viessmann-Weltcup.

Cheftrainer Norbert Loch: „Ich hoffe, dass die bisher in dieser Saison gezeigten sehr guten Fahrweise-Leistungen unserer Sportlerinnen und Sportler auch in Altenberg wieder umgesetzt werden können. Dann sind wir auf jeden Fall wieder ganz vorne dabei.“ mdp


BSD-Nominierungen:

Damen
Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)

Herren
Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis)
Johannes Ludwig (BRC Oberhof)
Ralf Palik (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
Julian von Schleinitz (WSV Königssee)

Doppelsitzer
Toni Eggert / Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/RT Suhl)
Tobias Wendl / Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke / David Gamm (BSC Winterberg)

Nationencup
Jessica Tiebel (RRV Altenberg)
Christian Paffe (BRC Hallenberg)
Chris Eißler (ESV Lok Zwickau)
Toni Gräfe (RC Ilmenau)
Florian Löffler/Florian Berkes (RRV Sonneberg-Schalkau / RT Suhl)
Nico Semmler/Johannes Pfeiffer (BRC Ilsenburg/WSC Oberwiesenthal)

Zeitplan:

Freitag, 01. Dezember 2017
9.30 Uhr Nationencup
14:30 Uhr Training Gesetztengruppe

Samstag, 02. Dezember 2017
9.10 Uhr Viessmann Weltcup, Doppelsitzer
11.55 Uhr  Viessmann Weltcup, Herren Einsitzer

Sonntag, 03. Dezember 2017
10.00 Uhr  Viessmann Weltcup, Damen Einsitzer
13.10 Uhr  Viessmann Team-Staffel Weltcup presented by BMW

Bahn-Informationen Altenberg:

Land: Deutschland (Sachsen)
Name der Bahn:  DKB Eiskanal Altenberg
Gesamtlänge: 1413 m
Wettkampflänge:
Herren: 1387 m Länge, 17 Kurven
Damen: 1220 m Länge, 15 Kurven
Starthöhe: 785 m
Zielhöhe: 660 m
Maximalgefälle: 15.00 %
Durchschnittsgefälle: 8.66 %
Höhenunterschied: 122.22 m
Zahl der Kurven: 17 

BSD-Statement zu den Disqualifikationen der russischen Bobsportler und Skeleton-Athleten durch das IOC

- bezüglich der Olympischen Winterspiele 2014 in Sochi

Berchtesgaden (bsd/27.11.2017) Der BSD Vorstandsvorsitzende Thomas Schwab äußert sich zu den Sanktionierungen russischen Bobsportler und Skeletonis durch das IOC: 


 
„Prinzipiell begrüßen wir ein konsequentes Vorgehen des IOC im Anti-Doping-Kampf. Wir warten jetzt auf detaillierte Begründungen zu den Disqualifikationen und die damit verbundenen weiteren Vorgehensweisen. Die Meldung bezüglich der Disqualifikation und Sanktionierung der vier russischen Skeleton-Athleten und Bobsportler um den zweifachen Olympiasieger Alexander Zoubkov durch die IOC Oswald Kommission, kam für den BSD überraschend. Wir hätten nicht gedacht, dass unsere Sportarten in diesem Ausmaß vom Dopingskandal betroffen sind. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen uns keine Informationen vor, die zur Disqualifikation der russischen Athleten geführt haben. Vor diesem Hintergrund wird der BSD keine weitere offizielle Stellungnahme dazu abgeben.“ 

Thomas Schwab
Vorstandsvorsitzender BSD

Bob/Skeleton: 3. BMW IBSF World Cup in Whistler (CAN), 24. – 25.11.17

• “Die Weltspitze ist noch näher zusammen gerückt”
• Skeleton: Fernstädt kommt für Griebel
• Zweier- und Viererbobs am Start

Whistler (bsd/21.11.2017) Mit drei Podiumsplätzen im Skeleton und zwei Siegen im Viererbob, glänzten die BSD-Sportler zuletzt bei der zweiten Station zum BMW IBSF Worldcup im amerikanischen Park City. Damit liegt Axel Jungk im Skeleton der Männer in der Gesamt-Weltcupwertung aktuell auf Rang drei hinter dem zweifachen Gesamtweltcup-Zweiten Sungbin Yun aus Korea und Serienweltmeister Martins Dukurs aus Lettland. Die Viererbob-Wertung führt Johannes Lochner mit seinem Team, vor den Mannschaften von Chris Spring (Kanada) und Codie Bascue (USA), an.

Inzwischen ist der Weltcup-Tross der Bobsportler und Skeletonis aus den USA weiter gereist ins kanadische Whistler Mountain. Im Whistler Sliding Center findet am Freitag, 24. und Samstag, 25. November 2017 der dritte Weltcup der Olympiasaison statt.



Die Olympiabahn von 2010 war auch im vergangenen Jahr ein gutes Pflaster für die deutschen Eiskanal-Cracks. Skeleton Weltmeisterin Jacqueline Lölling und Vizeweltmeisterin Tina Hermann rasten beim letzten Weltcup, am 2. Dezember 2016 mit Rang zwei und drei aufs Podium. Nur die Kanadierin Elisabeth Vathje war auf ihrer Heimbahn schneller.
Den letzten Zweierbob-Weltcup in Whistler, am 3. Dezember 2016, konnte Francesco Friedrich gewinnen und Johannes Lochner fuhr damals im großen Schlitten auf den dritten Rang.



Bob Cheftrainer René Spies: „Mit den bisherigen Rennen in der Saison bin ich zufrieden. Wir haben allerdings auch noch Optimierungsbedarf in der Materialabstimmung und in der Konstanz unserer Fahrweise. An diesen beiden Dingen müssen wir noch besonders arbeiten. Die Rennen haben gezeigt, dass die Weltspitze noch näher zusammen gerückt ist. Der Grat zwischen Platz eins und zehn ist sehr schmal geworden. Kleine Fahrfehler reichen aus um aus den Top10 heraus zu fallen. Es wird noch sehr enge Rennen geben und vor allem zu den Olympischen Spielen rollt richtig was auf uns zu. Aber ich bin der Überzeugung, dass wir ein sehr leistungsfähiges Team haben, sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern, um gegen die starke Konkurrenz zu bestehen.“



Skeleton Cheftrainer Jens Müller: „Auf Grund ihrer Leistungen bei den ersten beiden Weltcups, wird Sophia Griebel für den dritten Weltcup in Whistler mit Anna Fernstädt tauschen. Anna startet also am kommenden Wochenende als dritte Frau. Nach dem Ergebnis des Weltcups in Whistler wird über die weiteren Starts entschieden.
Wir wollen in Whistler an die positiven Ergebnisse vom zweiten Weltcup in Park City anknüpfen. Wir wollen auch auf der Hochgeschwindigkeitsbahn in Whistler um die Medaillen mitfahren. Das wird nicht einfach, da die Bahn hier aktuell sehr gut ausgebaut ist und viele der top Fahrer hier sicher sehr gut unterwegs sind. Daher wird es bei den Damen und Herren ein sehr enges Rennen geben.“ mdp



BSD-Nominierungen:

Skeleton:
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Tina Hermann (WSV Königssee)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)
Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BSR Oberhof)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Frauenbob:
Stephanie Schneider (BSC Sachsen Oberbärenburg) und Ann-Christin Strack (BSC Winterberg)
Mariama Jamanka (BRC Thüringen) und Sarah Noll (WSV Königssee)
Anna Köhler (BSC Winterberg) und  Franziska Fritz-Glahn (BSC Sachsen Oberbärenburg)


Zweierbob Männer:
Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg) und Thorsten Margis (SV Halle)
Nico Walther (BSC Sachen Oberbärenburg) und Alexander Rödiger (BRC Thüringen)
Johannes Lochner (BSC Stuttgart) und Christian Rasp (WSV Königssee)


Viererbob:
Francesco Friedrich
, Martin Grothkopp (beide BSC Sachsen Oberbärenburg), Jannis Bäcker (BSC Winterberg)  und Thorsten Margis (SV Halle)
Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg), Kevin Kuske (SC Potsdam), Kevin Korona (Mitteldeutscher Sportclub) und Eric Franke (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude), Marc Rademacher  (BC Bad Feilnbach), Christopher Weber (BC Stuttgart Solitude)  und Christian Rasp (WSV Königssee)



Zeitplan:

Freitag, 24. November 2017

19.00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Skeleton Frauen

Samstag, 18. November 2017
00.00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Zweierbob Männer
03.00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Frauenbob
19:00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Skeleton Männer
23.00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Viererbob


Bahn-Informationen Whistler:

Land: Kanada
Name der Bahn: Whistler Sliding Centre
Olympische Winterspiele: 2010
Gesamtlänge: 1700 m
Wettkampflänge: 1450.4 m
Starthöhe: 935 m
Zielhöhe: 802 m
Maximalgefälle: 20.00 %
Durchschnittsgefälle: 9.00 %
Höhenunterschied: 148.00 m
Zahl der Kurven: 16


Rennrodeln: 2. Viessmann Weltcup in Winterberg (24. – 26. 11.2017)

• 30 Nationen am Start
• Geisenberger und Eggert/Benecken im gelben Trikot
• 1. BMW-Sprint der Saison am Sonntag

Winterberg (bsd/21.11.2017) Die zweite Station zum Viessmann Rennrodel Weltcup 2017/18 liegt im nordrhein-westfälischen Winterberg. Am Samstag (25.11.) finden die Rennen der Herren Einsitzer und der Doppelsitzer statt. Am Sonntag (26.11.) werden das Damen-Rennen sowie der erste Sprint-Weltcup der Olympiasaison ausgetragen.

Rennrodlerinnnen und -rodler aus 30 Nationen haben für Winterberg gemeldet. 70 Herren und 57 Damen starten im Einsitzer sowie 38 Doppelsitzer werden dabei sein.



Am Freitag, 17. November ab 9.30 Uhr findet mit dem Nationencup die Weltcup-Qualifikation statt. Die jeweils zwölf schnellsten Damen und Doppelsitzer sowie die 15 schnellsten Herren der vergangenen drei Weltcups (zwei davon liegen in der letzten Saison) sind bereits für den Weltcupauftakt über die Gruppe der Gesetzten nominiert. Sie fahren am Freitag ab 14.30 Uhr das Training der Gesetzten-Gruppe.

Der Auftakt der Olympiasaison wurde vergangenes Wochenende in Innsbruck-Igls gemacht. Olympiasiegerin Natalie Geisenberger feierte, rund 90 Tage vor den Olympischen Winterspielen in Korea, ihren 39. Weltcup-Sieg in Igls. Ex-Europameisterin Dajana Eitberger und Weltmeisterin Tatjana Hüfner komplettierten das Deutsche Podium zum Saisonauftakt im Olympia-Eiskanal von Igls.

Bei den Männern war es der Weltmeister von 2015 Semen Pavlichenko aus Russland, der im Schnee-Rennen von Igls die Nase vorne hatte. Hinter dem Weltmeister von 2017 Wolfgang Kindl (Österreich) konnte der 5-fache Weltmeister in Einsitzer Felix Loch auf den dritten Rang rodeln. Bei den Doppelsitzern konnten die Gesamtweltcupsieger und Weltmeister des vergangenen Winters Eggert/Benecken sich die 100 Weltcuppunkte für den Sieg holen. Italiens Duo Rieder/Rastner holte 85 Zähler für Rang Zwei und die deutschen Olympiasieger Wendl/Arlt schnappten sich mit dem dritten Rang noch 70 Weltcuppunkte.
Somit gehen mit dem gelben Trikot des Weltcup-Spitzenreiters Natalie Geisenberger, Eggert/Benecken und der Russe Semen Pavlichenko in Winterberg in die Weltcup-Rennen.

Im vergangenen Jahr gab es einen Dreifach-Erfolg der BSD-Damen beim Weltcup in Winterberg. Olympiasiegerin Natalie Geisenberger (Miesbach) siegte vor der späteren Weltmeisterin Tatjana Hüfner (Erfurt) und Dajana Eitberger (Ilmenau). Eitberger war die schnellste Sprinterin beim BMW-Weltcup. Eine Überraschung war damals die Österreicherin Birgit Platzer auf dem zweiten Rang, vor Natalie Geisenberger. Bei den Herren feierte der Oberhofer Johannes Ludwig vor einem Jahr seinen ersten Weltcupsieg in Winterberg. Andi Langenhan (Zella-Mehlis) wurde Dritter, hinter dem Russen Roman Repilov, der sich am Ende der Saison den Gesamtweltcup-Sieg holte. Den BMW-Sprint in Winterberg dominierten Felix Loch (Berchtesgaden). Der Olympiasieger siegte vor Johannes Ludwig und dem Russen Stephan Fedorov. In der Doppelsitzer-Konkurrenz dominierte das Duo Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl). Sie konnten sowohl den Viessmann-Weltcup als auch den BMW-Sprint gewinnen. Mit auf dem Podium jeweils die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) und die Lokalmatadore Robin Geueke und David Gamm (Winterberg), die Zweite beim Weltcup und dritte im Sprint wurden.


Cheftrainer Norbert Loch: „Die Wettkampfstrecke in Winterberg ist vor allem für die Damen und Herren sehr lang. Aus diese Grund wird die Geschwindigkeit im unteren Abschnitt entscheidend sein.
Ich würde mich besonders für die Männer freuen, wenn sie endlich einmal bei ihrem Einsitzer-Rennen in Winterberg Glück mit dem Wetter hätten. In den letzten fünf Jahren hat das nie geklappt. Da war es auch egal ob der Wettkampf am Samstag oder am Sonntag stattfand. Es hat immer die Männer erwischt.“

 

BSD-Nominierungen:

Damen
Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)

Herren
Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis)
Johannes Ludwig (BRC Oberhof)
Ralf Palik (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
Julian von Schleinitz (WSV Königssee)

Doppelsitzer
Toni Eggert / Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/RT Suhl)
Tobias Wendl / Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke / David Gamm (BSC Winterberg)

Nationencup
Jessica Tiebel (RRV Altenberg)
Christian Paffe (BRC Hallenberg)
Chris Eißler (ESV Lok Zwickau)
Toni Gräfe (RC Ilmenau)
Florian Löffler/Florian Berkes (RRV Sonneberg-Schalkau / RT Suhl)
Nico Semmler/Johannes Pfeiffer (BRC Ilsenburg/WSC Oberwiesenthal)

Zeitplan:

Freitag, 24. November 2017:

09:20 Uhr  Nationencup (Herren, Damen, Doppelsitzer)
14:30 Uhr Training Gesetztengruppe

Samstag, 25. November 2017:

Herren Einsitzer
10:00 - 1. Lauf
11:35 - 2. Lauf

Doppelsitzer
13:10 - 1. Lauf
14:30 - 2. Lauf

anschl. Siegerehrungen in der Zielarena

Sonntag, 26. November 2017:

Damen
11:30 - 1. Lauf
12:45 - 2. Lauf

BMW Sprint-Weltcup

14:05 - Herren
14:40 - Damen
15:25 - Doppelsitzer

anschl. Siegerehrungen in der Zielarena

Bahn-Informationen Winterberg:


Land: Deutschland (NRW)
Name der Bahn:  VELTINS Eis Arena
Gesamtlänge: 1330 m
Herren: 1324 m Länge, 15 Kurven
Damen: 1293 m Länge, 15 Kurven
Starthöhe: 760 m
Zielhöhe: 665 m
Maximalgefälle: 15.00 %
Durchschnittsgefälle: 9.00 %
Höhenunterschied: 110.00 m
Zahl der Kurven: 15

Bob/Skeleton: 2. BMW IBSF World Cup in Park City (USA), 17. – 19.11.17

• BMW IBSF World Cup geht in die zweite Runde
• Zwei Viererbob-Weltcups in Park City
• Skeletonis wollen wieder ähnlich gut in Fahrt kommen wie zuletzt 2016

Park City (bsd/14.11.2017) Nachdem beim Auftakt zum BMW IBSF Weltcup am 9. und 10. November in Lake Placid (USA) auf Grund der Eisqualität nur zwei Zweierbob Weltcups gefahren werden konnten, kommt am Wochenende vom 17. bis 19. November in Park City (USA)  dafür zweimal der große Schlitten zum Einsatz.

Zuletzt fand am 15. und 16. Januar 2016 ein IBSF Weltcup in Park City statt. Damals wurden auch zwei Viererbob-Rennen und kein Zweier gefahren. Für das BSD-Team war der Weltcup mit zwei Siegen und drei weiteren Podestplätzen damals sehr erfolgreich. Tina Hermann im Skeleton der Damen und Nico Walther beim ersten Vierer-Weltcup konnten ganz oben auf das Podium fahren. Aber auch Max Arndt mit zweimal Platz Zwei und Axel Jungk mit einem dritten Rang beim Skeleton der Männer überzeugten.



Bob Cheftrainer René Spies: „Die Temperaturen sind, wie in Lake Placid, tagsüber wieder sehr hoch und mit Sonnenschein und um die 13 Grad. Die Bahn ist trotzdem in einem sehr guten Zustand. Die Eisqualität ist gut. Wir müssen abwarten wie sich das mit den vielen Viererbobs über die Woche entwickelt. Es soll die ganze Woche relativ warm bleiben. Wir sind aber guter Dinge, alle sind gesund und optimistisch. Wir freuen uns auf den zweiten Weltcup hier in den USA. Wir wollen das Ergebnis des zweiten Zweierbob-Weltcups in Lake Placid revidieren und hier in Park City wieder um die Medaillen fahren.“

Skeleton Cheftrainer Jens Müller: „Ein Teil unserer Schlittenkisten, mit dem ganzen Material, ist beim Verladen in Lake Placid abgestürzt. Jetzt waren wir schon etwas nervös wegen der zu erwartenden Schäden an unseren Sportgeräten. Doch als wir die Kisten vor dem ersten Training hier in Park City ausgepackt haben, konnten wir zum Glück keine größeren Schäden feststellen. Nun hoffen wir, dass wir in Park City wieder ähnlich gut wie 2016 in Fahrt kommen. Normalerweise ist uns die Bahn ja immer recht gut gelegen.“



BSD-Nominierungen:

Skeleton:
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Tina Hermann (WSV Königssee)
Sophia Griebel (RT Suhl)
Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BSR Oberhof)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Frauenbob:
Mariama Jamanka (BRC Thüringen) und Erline Nolte (BSC Winterberg)
Stephanie Schneider (BSC Sachsen Oberbärenburg) und Lisa Buckwitz (SC Potsdam)
Anna Köhler und  Ann-Christin Strack (BSC Winterberg)

Viererbob:
Francesco Friedrich, Martin Grothkopp (beide BSC Sachsen Oberbärenburg), Jannis Bäcker (BSC Winterberg)  und Thorsten Margis (SV Halle)
Nico Walther, Eric Franke (beide BSC Sachsen Oberbärenburg), Kevin Kuske und Christian Poser (beide SC Potsdam)
Johannes Lochner, Christopher Weber (beide BC Stuttgart Solitude), Marc Rademacher  (BC Bad Feilnbach) und Christian Rasp (WSV Königssee)


Zeitplan:

Freitag, 17. November 2017
20.00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Skeleton Frauen
23.00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Viererbob

Samstag, 18. November 2017
02.00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Frauenbob
20:00 Uhr (MEZ)     BMW IBSF World Cup, Skeleton Männer

Sonntag, 19. November 2017
0.00 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Viererbob


Bahn-Informationen Park City:

Land: United States of America
Name der Bahn: Utah Olympic Park
Olympische Winterspiele: 2002
Gesamtlänge: 1570 m
Wettkampflänge: 1335 m
Starthöhe: 2232 m
Zielhöhe: 2128 m
Maximalgefälle: 15 %
Durchschnittsgefälle: 8 %
Höhenunterschied: 104 m
Zahl der Kurven: 15

Rennrodeln: 1. Viessmann Weltcup in Igls (17. – 19. 11.2017)

• Start in den Olympia-Winter
• FIL meldet Rekordbeteiligung: 31 Nationen
• BSD-Männer wollen WM-Revanche

Igls (bsd/14.11.2017) Mit der Rekordbeteiligung von 31 Nationen startet der Viessmann Rennrodel Weltcup in Innsbruck-Igls in die Olympia-Saison 2017/2018. 71 Herren, 65 Damen, 36 Doppelsitzer und 15 Team-Staffeln sind gemeldet. 

Igls bildet die erste von neun Weltcupstationen in der Viessmann-Serie, die in diesem Winter ihr 40-jähriges Jubiläum feiert. Die Saison wird mit den XXIII. Olympischen Winterspielen vom 9. bis 25. Februar 2018 im südkoreanischen PyeongChang ihren Höhepunkt finden.

Am Freitag, 17. November ab 9.30 Uhr findet mit dem Nationencup die Weltcup-Qualifikation statt. Die jeweils zwölf schnellsten Damen und Doppelsitzer sowie die 15 schnellsten Herren der vergangenen Saison sind bereits für den Weltcupauftakt nominiert. Sie fahren am Freitag ab 14.30 Uhr das Training der Gesetzten-Gruppe.

Die BSD-Athletinnen und Athleten gehören zu den Favoriten in allen Disziplinen. Bei den Damen muss man vor allem die Olympiasiegerinnen Natalie Geisenberger (2014) und Tatjana Hüfner (2010) auf der Rechnung haben. Hüfner wurde im vergangenen Winter in Igls zum fünften Mal Weltmeisterin im Einsitzer. Bei den Doppelsitzern holten sich Toni Eggert und Sascha Benecken WM-Gold an gleicher Stelle und das vor den weiteren deutschen Duos Wendl/Arlt und Geueke/Gamm.

Am schwierigsten dürfte es für die BSD-Männer im Einsitzer werden. Auf Lokalmatador und Igls-Weltmeister Wolfgang Kindl ruhen die Hoffnungen des Gastgebers Österreich. Russland hat mit Weltcupsieger Roman Repilov sowie dem WM-Zweiten und Europameister Semen Pavlichenko gleich zwei heiße Eisen im Feuer. Doch der WM-Vierte Johannes Ludwig, Olympiasieger Felix Loch und Andi Langenhan (sieben Weltcupsiege) wollen die Revanche für die Medaillenlose Herren-WM im vergangenen Winter in Igls.

Cheftrainer Norbert Loch: „Wir fahren sehr gerne in Igls, haben dort schon sehr schöne Erfolge einfahren können und freuen uns jetzt auf den Weltcupstart. Wir wollen beim Auftakt in den Viessmann-Weltcup vor allem auch bei den Männern erfolgreich in den Olympiawinter starten.“


BSD-Nominierungen:

Damen
Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)

Herren
Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis)
Johannes Ludwig (BRC Oberhof)
Ralf Palik (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
Julian von Schleinitz (WSV Königssee)

Doppelsitzer
Toni Eggert / Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/RT Suhl)
Tobias Wendl / Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke / David Gamm (BSC Winterberg)

Nationencup
Jessica Tiebel (RRV Altenberg)
Christian Paffe (BRC Hallenberg)
Florian Löffler/Florian Berkes (RRV Sonneberg-Schalkau / RT Suhl)

Zeitplan:

Freitag, 17. November 2017

09.30 Uhr  Nationencup
14.30 Uhr  Training Gesetzten-Gruppe

Samstag, 18. November 2017

10.30 Uhr  Viessmann Weltcup Damen, 1. Lauf
11.50 Uhr  Viessmann Weltcup Damen, 2. Lauf

13:10 Uhr   Viessmann Weltcup Doppelsitzer, 1. Lauf
14.30 Uhr  Viessmann Weltcup Doppelsitzer, 2. Lauf

Sonntag, 19. November 2017

10.15 Uhr  Viessmann Weltcup Herren Einsitzer, 1. Lauf
11.50 Uhr  Viessmann Weltcup Herren Einsitzer, 2. Lauf

13.45 Uhr  Team-Staffel Weltcup


Bahn-Informationen Igls:


Land: AUT (Österreich)
Name der Bahn:  Olympia Eiskanal Innsbruck
Gesamtlänge: 1478 m
Wettkampflänge:
Herren:  1227 m Länge, 14 Kurven
Damen:  817 m Länge, 10 Kurven
Starthöhe: 1124 m
Zielhöhe:  1006 m
Maximalgefälle: 18  %
Durchschnittsgefälle:  9 %
Höhenunterschied:  124 m
Zahl der Kurven: 14

 

Bob/Skeleton: 1. BMW IBSF World Cup in Lake Placid (USA), 5. - 10. 11. 17

• Auftakt zur BMW IBSF World Cup Tour
• BSD mit sechs Skeletonis und sechs Bobteams am Start
• Nordamerikanische Athletinnen und Athleten favorisiert

Lake Placid (bsd/06.11.2017) Im Olympiaort von 1932 und 1980 starten die Bobsportler und Skeletonis am 9. und 10. November 2017 in die Weltcupsaison 2017/18. Das US-amerikanische Lake Placid sieht damit den Auftakt zur BMW IBSF World Cup Tour in der Olympiasaison.

Am Fuße des Mount Van Hoevenberg sind die Nordamerikanischen Athletinnen und Athleten traditionell favorisiert. Im Frauenbob gab es im vergangenen Jahr beim zweiten Saisonweltcup einen Doppelsieg der amerikanischen Olympia-Medaillengewinnerinnen Jamie Greubel Poser und Elana Meyers Taylor. Die zweifache Olympiasiegerin Kaillie Humphries aus Kanada wurde Dritte. Bei den Männern dominierte der am 6. Mai 2017 mit erst 37 Jahren völlig überraschend verstorbene Lokalmatador Steven Holcomb im Zweierbob, vor den beiden Kanadiern Justin Kripps und Chris Spring. Im Vierer wurde der  Olympiasieger von 2010 Holcomb Zweiter hinter dem Schweizer Rico Peter. Auf Rang drei für wieder der Kanadier Chris Spring.

BSD Bobsportler waren beim zweiten Saisonweltcup der vergangenen Saison in Lake Placid allerdings nicht am Start. Die Skeletonis hielten die deutschen Farben hoch. Die beste deutsche Platzierung erreichte damals Anna Fernstädt mit dem vierten Rang. Jacqueline Lölling wurde Fünfte, beim Sieg der Österreicherin Janine Flock. Bei den Männern gewann Olympiasieger Alexander Tretjakov aus Russland. Die BSD-Starter Axel Jungk und Christopher Grotheer landeten auf den Rängen sechs und sieben.

Die BSD-Skeletonis sind in diesem Jahr direkt von der internationalen Trainingswoche in Korea nach Lake Placid gereist und wollten vor dem offiziellen Training bereits ein paar Fahrten auf der anspruchsvollen Bahn absolvieren. Allerdings war bei den herbstlichen Temperaturen kaum Training möglich. Cheftrainer Jens Müller: „Unsere Sportler schlagen sich bei dem wenigen Training bisher ganz gut. Jetzt wird es auch etwas kälter und die Bedingungen werden besser. Ich erwarte hier bei den Damen und Herren ein sehr enges Rennen. Favoriten bei den Herren sind die Kandidaten der letzten Jahre, Dukurs, Sungbin, Tretjakov, und Antoine. Bei den Damen sind in Lake Placid vor allem die Kanadischen Mädels zu beachten. Wir werden sehen wie es zum Weltcup aussieht. Auf jeden Fall kämpfen wir um jede Hundertstel.“

Bob-Cheftrainer René Spies geht gelassen in den ersten Saisonweltcup: „Man muss jetzt erst einmal abwarten, wie die Bedingungen vor Ort in Lake Placid sind. Es kommt dort immer auch auf den Bahnausbau und die Witterung an. Ich erwarte aber, dass alle Teams sich im Training diese schwierige Bahn hoch konzentriert erarbeiten, dann zum Wettkampf eine optimale Fahrleistung bringen und am Start ihre maximale Leistung abrufen. Dann wäre ich für den Weltcup-Auftakt zufrieden. Was am Ende dann für Plätze heraus kommen, das ist wirklich noch nicht die Priorität.“

Am Montag, 6. November ist die deutsche Delegation mit allen Sportlern, Trainern und Betreuern zum Empfang des Generalkonsuls David Gill in Lake Placid eingeladen.

 

Die Jury der IBSF gab gemeinsam mit dem Bahn-Management in Lake Placid und dem Organisations-Komittee des BMW IBSF Weltcups bekannt, dass aufgrund des warmen Wetters in den letzten Tagen eine durchgängig gute Eis-Qualität für Viererbob-Rennen nicht gesichert werden kann.
Aufgrund der Bedeutung der Rennen als Teil des Qualifikations-Prozesses für die Olympischen Winterspiele, hat die IBSF beschlossen, in Lake Placid zwei Zweierbob-Rennen abzuhalten. Beim BMW IBSF Weltcup in Park City (17. + 18. November) gibt es dann zwei Viererbob-Rennen.


Nominierung:

Skeleton:

Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Tina Hermann (WSV Königssee)
Sophia Griebel (RT Suhl)
Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BSR Oberhof)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)


Zweierbob-Pilotinnen und Piloten:

Mariama Jamanka (BRC Thüringen)
Stephanie Schneider (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Anna Köhler (BSC Winterberg)
Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude)
Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg)


Viererbob-Piloten:

Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude)
Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg)

 

Anschieberinnen und Anschieber:

Sarah Noll, Lisa Buckwitz, Franziska Fritz-Glahn, Erline Nolte, Lisette Thöne und Ann Christin Strack

Torsten Margis, Jannis Bäcker, Martin Grothkopp, Christopher Weber, Christian Rasp, Matthias Sommer, Christian Poser, Kevin Kuske, Eric Franke, Kevin Korona, Alexander Rödiger und Marc Rademacher



Zeitplan:

Donnerstag, 9. November 2017

14.30 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Skeleton Frauen
18.30 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Frauenbob
21.30 Uhr (MEZ)    BMW IBSF Word Cup, Zweierbob


Freitag, 10. November 2017

14.30 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Skeleton Männer
19:00 Uhr (MEZ)     BMW IBSF World Cup, 2. Zweierbob-Rennen



Bahn-Informationen Lake Placid:

Land: USA (United States of America)
Name der Bahn: Mt. Van Hoevenberg Combination Bobsled, Skeleton & Luge Track
Gesamtlänge: 1680 m
Wettkampflänge: 1455 m
Maximalgefälle: 20.00 %
Durchschnittsgefälle: 9.00 %
Höhenunterschied: 128.00 m
Zahl der Kurven: 20

Auf der sehr schwierigen, ursprünglich in Lake Placid errichtete Olympia-Bobbahn wurden die Olympischen Winterspiele 1932 und 1980 ausgerichtet. Anstelle dieser inzwischen veralteten Olympia-Bobbahn wurde jedoch in den 1990er-Jahren eine neue, kombinierte Kunsteisbahn für Bob, Rennrodeln und Skeleton gebaut. Die neue Bahn wurde im Jahr 2000 fertig gestellt. Auch diese neue Rennstrecke, mit gesamt 20 Kurven, gilt wieder als eine der technisch anspruchsvollsten Bahnen für alle drei Olympischen Eiskanal-Sportarten. Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften fanden zum letzten Mal im Jahr 2012 in Lake Placid statt. Die Rennrodel Weltmeisterschaften waren im Jahr 2009 zuletzt am Fuße des Mount Van Hoevenberg ausgetragen worden.

Bob: Interview Cheftrainer René Spies

• Die Olympiabahn hat wieder gezeigt, dass sie ihre Tücken hat
• Es wird zu Olympia ein echt harter Kampf werden
• Der Druck ist noch nie so groß gewesen wie jetzt

Winterberg (bsd/02.11.2017) Die deutsche Bob-Nationalmannschaft ist gerade von der Internationalen Trainingswoche der IBSF auf der Olympiabahn in PyeongChang (KOR) zurückgekehrt und startet am Donnerstag, 02. November zum Weltcupauftakt nach Lake Placid (USA). Kurz vor der Abreise nach Nordamerika haben wir für das BSD-Portal mit Bob-Cheftrainer René Spies gesprochen.
 

Herr Spies, welche Bedeutung hatte die Internationale Trainingswoche in Korea und wie zufrieden sind Sie mit den Fahrten und der dort gezeigten Performance ihrer Schützlinge?

René Spies: „Die ITW auf der Olympiabahn war die zweitwichtigste Veranstaltung der Saison. Das war eine ganz besondere Herausforderung für uns. Wir haben sehr akribisch an den Lauflängen am Start und an der Fahrlinie gearbeitet. In der Fahrspurentwicklung war das eine sehr wichtige Woche. Die Bahn hat wieder gezeigt, dass sie ihre Tücken hat. Im Bereich Material haben wir viele Komponenten versucht, was die Schlitten und Kufen betrifft. Alle Teams konnten sich in der vergangenen Woche aber nochmal steigern und das stimmt mich sehr positiv.“

Die internationale Konkurrenz, vor allem bei den Männern, ist sehr groß. Wie haben sich die anderen Teams jetzt zur ITW in Korea präsentiert?

René Spies: „Wir sind immer nur in kleinen Gruppen gefahren, weil die warmen Temperaturen die Bahn schnell langsam gemacht haben. Es musste oftmals zwischen den Läufen gewartet werden. Das war eine sehr gute Entscheidung des OKs. Dafür hatten wir aber natürlich wenig direkten Vergleich zu den anderen Teams. Die Amerikanerinnen haben einen sehr starken Eindruck gemacht. Aber auch unsere Mädels haben sich im Vergleich zum vergangenen Winter noch einmal gesteigert.
In unserer Gruppe haben die Russen trainiert, da war vor allem Kasjanaov richtig schnell. Das ist der Mann über den aus unserer Sicht der Olympiasieg in PyeongChang gehen wird. Justin Ohlsen mit seinem Raketenstart kann im Zweier sehr gefährlich werden und auch Rico Peter war sehr stark unterwegs. Es wird ein echt harter Wettkampf werden, weil es unglaublich viele Teams gibt, die auf hohem Niveau vorne mitmischen können.“
 

Ihre zweite Saison als Cheftrainer hat gerade begonnen. Haben Sie sich die Arbeit so vorgestellt? Was sind die größten Herausforderungen in Ihrem Job?

René Spies: „Ja, die Arbeit habe ich mir genauso vorgestellt. Ich bin ja auch schon ein bisschen länger dabei. Die Verantwortung ist natürlich als Cheftrainer jetzt eine andere, aber es macht mir sehr viel Spaß. Die größte Herausforderung wird sein, zum Zeitpunkt der Olympischen Spiele im Februar alle Bereiche auf einem Top-Niveau zu halten und eine Medaille zu holen. Wir müssen das Material noch weiter entwickeln, genau zum Zeitpunkt x die maximale Leistung am Start abrufen, alle müssen gesund sein und die Stimmung in der Mannschaft muss so gut gehalten werden, dass alle psychisch in der Lage sind, ihre maximale Leistung abrufen zu können. Das heißt, die Sportler müssen dann glauben, dass sie an dem Tag, auf den es ankommt, gewinnen können. Das wird insgesamt eine große Herausforderung.“
 

Sie haben das größte Team zu führen und stehen nach dem Debakel von Sochi, das Sie ja im Trainerteam von Cheftrainer Christoph Langen miterlebt haben, ziemlich unter Druck. Empfinden Sie das als Last oder als Ansporn?

René Spies: „Grundsätzlich waren die Wettkämpfe in Sochi der Brennstoff und die Motivation für alles, was wir danach gemacht haben. Wir haben in Sochi keine Medaillen gemacht und würden uns in dieser Olympiasaison natürlich sehr gerne dafür revanchieren. Der Druck ist noch nie so groß gewesen wie jetzt. Damit gilt es umzugehen.“
 

Sind die Weltcupstarter auch automatisch die Olympiastarter? Oder wie wird Ihr Olympiateam gebildet bzw. wann wird nominiert?

René Spies: „Ob wir mit jeweils drei Teams an den Start gehen können, entscheiden die Wettkämpfe bis zum 14. Januar. Da müssen wir bei den Männern unter den besten drei Nationen und bei den Frauen unter den besten zwei Teams sein. Außerdem müssen alle Teams die Nominierungskriterien des DOSB erfüllen. Das heißt, sie müssen zweimal auf das Podium oder dreimal unter die besten Acht fahren. Das wird vor allem für die Frauen nicht leicht werden. Man weiß ja, dass wir in Nordamerika starten. Da haben wir wenig Training und andere Bedingungen als in Europa. Nach dem 14. Januar nominiert der DOSB dann das Olympiateam.“
 

Der Weltcup-Auftakt findet in der kommenden Woche im US-amerikanischen Lake Placid statt. Die Bahn ist sehr anspruchsvoll und traditionell haben sich dort die deutschen Teams nicht immer leicht getan. Was erwarten Sie von Ihren Teams?

René Spies: „Man muss jetzt erst einmal abwarten, wie die Bedingungen vor Ort in Lake Placid sind. Es kommt dort immer auch auf den Bahnausbau und die Witterung an. Ich erwarte aber, dass sich alle Teams im Training diese schwierige Bahn hochkonzentriert erarbeiten, zum Wettkampf eine optimale Fahrleistung bringen und am Start ihre maximale Leitung abrufen. Dann wäre ich für den Weltcup-Auftakt zufrieden. Was am Ende für Plätze herauskommen, das ist noch nicht die Priorität.“

 

Rennrodeln: Interview Cheftrainer Norbert Loch

• „Bis Weihnachten steht unser Olympiateam.“
• „Wichtig ist, dass es im Februar einen fairen Olympischen Wettkampf gibt.“

Berchtesgaden (bsd/30.10.2017) Die BSD-Rennrodler befinden sich auf dem Weg zur internationalen Trainingswoche auf der Olympiabahn in PyeongChang (KOR). Cheftrainer Norbert Loch und der Bundesstützpunkt-Trainer Jan Eichhorn fliegen am Montag, 30. Oktober nach Korea, während der Rest der Mannschaft am Dienstagnachmittag folgt.

Herr Loch, wann beginnt das Training im Alpensia Sliding Center und wie viele Fahrten bekommen die BSD-Rennrodler auf der Olympiabahn?

Norbert Loch: „Am Donnerstag, 1. November um 11 Uhr findet das erste Training für uns statt. Wir kommen am Mittwoch an, haben keinen Akklimatitions-Tag. Es geht sofort los. Unsere Schlitten und Ausrüstung kommen am Dienstagabend an. Wir haben insgesamt zehn Trainingstage mit jeweils drei Läufen. Das ist sehr kulant vom OK in PyeongChang. Normalerweise müssten sie uns nur sieben Trainingstage mit gesamt 21 Läufen anbieten.“

Was ist das Ziel für diese letzten Trainingsläufe vor den Olympischen Winterspielen im Februar 2018?

Norbert Loch: „Die gesamte Mannschaft war bereits im Februar 2017 auf der Bahn. Von dieser Seite sind wir gut vorbereitet. Jetzt geht es bei der bevorstehenden Trainingswoche nocheinmal darum, das eine oder andere zu testen. Natürlich muss man erst sehen wie die Kurve 9 dieses Mal steht. Die Frage ist, ob man sie so fahren muss wie wir es im Februar beim Weltcuprennen versucht haben oder ob es so sein wird, wie es in der vergangenen Woche bei der Trainingswoche der Skeletonis und Bobsportler war, dass der Eisausbau besser ist. Das müssen wir jetzt erst einmal abwarten. Aber ich denke, dass das Bahnpersonal schon verstanden hat wie man es machen muss, dass es im Februar einen fairen Olympischen Wettkampf gibt.“

Die Frage wird dann ja sein, wie es zu den Olympischen Spielen im Februar 2018 sein wird, oder?

Norbert Loch: „Auf jeden Fall wird das Eis im Februar viel schneller werden. Die Witterung ist ja eine ganz andere und es wird sicher deutlich kälter sein. Aber wir wissen nicht genau, ob die Bahn nochmal abgetaut wird und im Januar vielleicht nochmal ganz neues Eis auf die Bahn kommt. Dann wird es im Februar wieder ganz anders aussehen, weil ja dann viel weniger Eis vorhanden ist und die Profilierung der Kurven dadurch eingeschränkter möglich ist. Wir werden sehen, wie das wird.“

Dann geht es in erster Linie um den Eisausbau der Kurve 9?

Norbert Loch: „Nein, auf keinen Fall. Wir dürfen uns natürlich nicht nur mit der K9 auseinandersetzen. Es geht auch darum im oberen Teil richtig Speed zu machen und ganz sauber zu fahren. Wenn der Mittelteil mit der Kurve 9 geschafft ist, dann ist es wichtig unten - vor allem im Bereich der Kurven 13 und 14 - die Ideallinie zu treffen, um den Schwung für den letzten Abschnitt der Strecke optimal mitzunehmen.“

Dann gibt es einige Aufgaben für die Trainingswoche. Ist auch ein Qualifikationsrennen auf der Olympiabahn geplant?

Norbert Loch: „Wir planen sogar zwei Qualifikationsrennen in Korea. Wir müssen ja aus dem Weltcupteam mit fünf Männern, vier Frauen und drei Doppelsitzern das Olympiateam mit drei Männern, drei Frauen und zwei Doppeln bilden. Außer den Weltcupergebnissen der ersten fünf Weltcuprennen in Europa und Nordamerika, möchten wir auch auf der Olympiabahn noch zwei Selektionsrennen fahren. Wann die Rennen gefahren werden, müssen wir vor Ort festlegen. Die Bahnbedingungen müssen entsprechend gut sein, auch die Uhrzeit ist entscheidend und die Entwicklung der Eisbedingungen vom ersten zum zweiten Lauf und so weiter. Da müssen viele Einflussfaktoren berücksichtigt werden, damit wir faire Rennbedingungen haben. Auf jeden Fall werden wir erst einmal fünf Trainingseinheiten als reines Training anbieten.“

Rechnen Sie damit, dass es dann auch im Februar sehr wechselhaft sein kann und die Bedingungen schwierig sein könnten?

Norbert Loch: „ Nein, damit rechnen wir nicht. Im Februar ist es normalerweise sehr kalt in PyeongChang, das Eis wird dann auch kalt und schnell sein und das bringt gute Rennbedingungen für alle. Die Schwierigkeit ist es eher jetzt, bei den herbstlichen Bedingungen eine ordentliche Qualifikation hinzubekommen.“

Dann gibt es insgesamt sieben Olympia-Qualifikationsrennen und bis Weihnachten sollten die Olympiastarter dann feststehen, oder?

Norbert Loch: „Ja, wir planen die beiden Qualifikationsrennen in Korea, wenn es von der Witterungs-situation möglich ist und dann werden die Weltcups von Igls, Altenberg, Winterberg, Calgary und Lake Placid als Olympia-Qualifikationsrennen gewertet. Danach steht unser Team für die Olympischen Winterspiele im Februar eigentlich fest.“