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Feuerprobe für neue Olympiabahn in PyeongChang - 8. Viessmann Rennrodel Weltcup auf neuer Olympiabahn in Korea

PyeongChang (bsd/14.02.2017) Ein Jahr vor den Olympischen Winterspielen 2018 in Korea starten die Rennrodler am 18. und 19. Februar 2017 erstmals bei einem internationalen Wettkampf auf der neuen Olympiabahn im Alpensia Sliding Centre in PyeongChang.

PyeongChang (bsd/14.02.2017) Ein Jahr vor den Olympischen Winterspielen 2018 in Korea starten die Rennrodler am 18. und 19. Februar 2017 erstmals bei einem internationalen Wettkampf auf der neuen Olympiabahn im Alpensia Sliding Centre in PyeongChang. 156 Athletinnen und Athleten aus 30 Nationen haben für den 8. Viessmann Rennrodel Weltcup in Korea gemeldet. Das ist eine neue Rekord-Teilnehmerzahl der Rennrodel-Nationen in der Viessmann-Serie.

Beim Olympia-Test für 2018 geht es aber trotzdem noch um die Kristallkugeln der Gesamtweltcup-Sieger im Viessmann-Weltcup 2016/17. Bei den Damen hat Olympiasiegerin Natalie Geisenberger vor den beiden letzten Weltcuprennen in Korea und dem Finale eine Woche darauf im sächsischen Altenberg, derzeit 77 Weltcuppunkte Vorsprung auf Weltmeisterin Tatjana Hüfner.

Bei den Herren kann der Vize-Weltmeister Roman Repilov aus Russland ebenfalls auf diesen doch komfortablen Vorsprung von 77 Zählern auf Olympiasieger Felix Loch blicken. Weitere 86 Zähler hinter Loch folgt der Weltmeister von 2015 Semen Pavlichenko (Russland) auf Rang drei der Gesamtwertung.

In der Disziplin der Doppelsitzer haben die beiden Weltmeister Toni Eggert/Sascha Benecken vor den beiden letzten Weltcuprennen einen souveränen Vorsprung von 167 Weltcuppunkten. Dahinter folgen die Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt.

Im Viessmann Team-Staffel-Weltcup presented by BMW ist noch alles offen. Das BSD-Team führt derzeit mit 331 Zählern. Auf Rang zwei zeitgleich findet man die Teams von Russland und Kanada (jeweils 270 Punkte). Knapp dahinter folgt das Team der USA mit 261 Weltcuppunkten. Auch Lettland (250) und Österreich (240) können sich bei den zwei verbleibenden Team-Staffel-Weltcups noch Chancen ausrechnen.

Am 25. Und 26. Februar 2017 findet schließlich im sächsischen Altenberg das Finale des Viessmann Rennrodel Weltcup 2016/17 statt. Dort werden dann die großen Joska-Kristallkugeln an die jeweiligen Gesamtsieger vergeben.

O-Ton

Norbert Loch

 

Das BSD-Aufgebot

 

Damen

Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)

Herren

Johannes Ludwig (BSR Oberhof)
Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis)
Julian von Schleinitz (WSV Königssee)
Sebastian Bley (RT Suhl)

Doppelsitzer

Toni Eggert/Sascha Benecken (RT Suhl/BRC Ilsenburg-Harz)
Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke/David Gamm (BSC Winterberg)

 

Nationencup

Ralf Palik (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)

 

Zeitplan Viessmann Weltcup PyeongChang (CET)

 

Samstag 18. Februar 2017

1. Lauf Doppel 08.20 Uhr
2. Lauf Doppel 09.30 Uhr
1. Lauf Damen 11.00 Uhr
2. Lauf Damen 13.20 Uhr

Sonntag 19. Februar 2017

1. Lauf Herren 09.20 Uhr
2. Lauf Herren 10.55 Uhr
Team-Staffel 11.00 Uhr

Bob/Skeleton: BSD-Asse gehen bei Heim-WM auf Medaillenjagd

BMW IBSF Bob + Skeleton WM Königssee (Vorbericht)

Schönau a. Königssee (bsd/07.02.2017) Die kommenden zwei Rennwochenenden stehen für die deutschen Bob- und Skeleton-Cracks ganz im Zeichen des absoluten Saisonhöhepunktes – den BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften am heimischen Königssee.

Schönau a. Königssee (bsd/07.02.2017) Die kommenden zwei Rennwochenenden stehen für die deutschen Bob- und Skeleton-Cracks ganz im Zeichen des absoluten Saisonhöhepunktes – den BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften am heimischen Königssee. Am Freitag (17. Februar 2017) werden ab 14.15 Uhr (MEZ) mit den ersten zwei von insgesamt vier Läufen der Frauenbobs die Titelkämpfe auf der traditionsreichen 1.740 Meter langen Berchtesgadener Kunsteisbahn sportlich eröffnet.
 
Dass die besten Bobfahrer und Skeletonis in diesem Winter im Berchtesgadener Land um WM-Medaillen kämpfen, kam unverhofft: Das Präsidium des Weltverbandes IBSF hatte sich erst Mitte Dezember aufgrund des russischen Doping-Skandals für einen WM-Entzug des ursprünglich vorgesehenen Austragungsortes Sochi ausgesprochen und so den Weg für die fünften Bob-Titelkämpfe (1979, 1986, 2004 & 2011 / seit 2004 auch im Skeleton) auf der ersten Kunsteisbahn der Welt möglich gemacht. Mit der WM der Skeleton-Männer im Jahr 1990 ist die WM 2017 sogar schon die sechste Weltmeisterschaft im Bob und Skeleton am Fuße des Watzmann.
 
Einen „WM-Testlauf“ hatte die Deutsche Post Eisarena Königssee bereits vor knapp drei Wochen, als der sechste BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup des Winters 2016/2017 ebenfalls am Fuße des Watzmann ausgetragen wurde. Und die Kufen-Cracks des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) deuteten bei den Weltcup-Entscheidungen durchaus an, dass sie bei den anstehenden Welttitelkämpfen ein großes Wort im Kampf um die Medaillen mitsprechen werden: Drei Siege und neun von insgesamt 15 möglichen Podiumsplätzen konnten die BSD-Asse verbuchen.
 
Insgesamt blicken die Bobsportler und Skeletonis des BSD auf eine bislang bärenstarke Saison zurück. In zwei der fünf Weltcup-Disziplinen (Zweierbob Männer & Skeleton Frauen) stellen die deutschen Kufen-Cracks nach sieben von acht ausgetragenen Rennen den Spitzenreiter im Gesamtweltcup. Das ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass die deutschen Bob-Asse auf einen Start bei der zweiten Weltcup-Station in Lake Placid verzichteten und so wichtige Punkte liegen ließen.
 
Im Zweierbob der Männer dominierte Weltmeister Francesco Friedrich mit vier Siegen bei sechs Starts (dazu zweimal Zweiter) beinahe nach Belieben das Geschehen und geht somit beim WM-Rennen im kleinen Schlitten als absoluter Top-Favorit an den Start. Friedrich, der bei den Weltmeisterschaften im Vorjahr in Igls den Titel-Hattrick in seiner Paradedisziplin perfekt gemacht hatte, peilt bei den Titelkämpfen am Königssee zum vierten Mal in Folge WM-Gold im Zweierbob an. Das gab es in der WM-Historie erst einmal: In den späten 50er Jahren konnte der legendäre Eugenio Monti vier Mal Gold in Serie im kleinen Schlitten gewinnen.
 
Im großen Schlitten avancierte Lokalmatador Johannes Lochner im Saisonverlauf zum absoluten Siegfahrer. Drei Erfolge im Viererbob-Weltcup bei fünf Starts sprechen eine deutliche Sprache. Aber auch im kleinen Schlitten ist mit dem Zweierbob Vize-Weltmeister der vergangenen zwei Jahre zu rechnen. Hier konnte Lochner bei sechs Starts in diesem Winter zwei Mal zum Sieg fahren. Bei der WM-Generalprobe vor knapp drei Wochen am heimischen Königssee war der 26-Jährige das Maß der Dinge und triumphierte in beiden Schlitten. Auch Nico Walther richtet den Blick auf eine Medaille. Der Vize-Weltmeister von 2015 fuhr im großen Schlitten beim Weltcup am Königssee auf Rang zwei und verbuchte mit Rang zwei in Winterberg einen weiteren Weltcup-Podestplatz im bisherigen Saisonverlauf.

Mit Außenseiterchancen auf Edelmetall gehen auch die deutschen Bob-Frauen bei der Heim-WM an den Start. Shootingstar Mariama Jamanka, die Mitte Januar in Winterberg überraschend EM-Gold feiern konnte und sich dabei in der Weltcup-Wertung nur knapp der US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor geschlagen geben musste, untermauerte auch beim WM-Testlauf am Königssee vor gut drei Wochen mit Rang drei ihre Medaillenambitionen. Und auch Stephanie Schneider – WM-Vierte des Vorjahrs – die nach einer langen Verletzungspause gerade erst in den Weltcup zurückgekehrt ist, zeigte mit Rang vier am vergangenen Wochenende in Igls, dass mit ihr bei der WM zu rechnen ist. Das deutsche WM-Aufgebot im Bereich Bob wird zudem von den Gewinnern der Junioren-Weltmeisterschaften, die Ende Januar in Winterberg ausgetragen wurden, komplettiert. Mit ihren Siegen im Zweier- und Viererbob sicherten sich die BSD Nachwuchs-Piloten Richard Oelsner sowie Bennet Buchmüller das WM-Ticket für Königssee.
 
Im Wettbewerb der Skeleton-Frauen hat der Bob- und Schlittenverband für Deutschland zwei ganz heiße Eisen im Feuer. Europameisterin Jacqueline Lölling und Weltmeisterin Tina Hermann präsentierten sich im Saisonverlauf in bestechender Form und führen nach sieben von acht Rennen das Weltcup-Gesamtklassement an. Spitzenreiterin Jacqueline Lölling, die Mitte Januar in Winterberg zu EM-Gold raste, entschied bereits zwei Weltcups in diesem Winter für sich und stand zwei weitere Male auf dem Podium. Und Tina Hermann, die im Vorjahr bei den Welt-Titelkämpfen sensationell Gold einfahren konnte, triumphierte zuletzt beim Weltcup in Igls und stand drei weitere Male auf dem Podest. Lokalmatadorin Anna Fernstädt konnte beim Weltcup Ende Januar am Königssee mit Rang drei ihren ersten Podestplatz einfahren.
 
Bei den Skeleton-Männern gehen Axel Jungk, Christopher Grotheer und Alexander Gassner mit Außenseiterchancen auf Edelmetall an den Start. Alle drei schafften im Saisonverlauf jeweils einmal den Sprung aufs Weltcup-Podium. Die konstanteste Leistung zeigte Axel Jungk. Der WM-Vierte des Vorjahrs belegt in der Weltcup-Gesamtwertung Rang drei. Der 25-Jährige fuhr in Altenberg auf Rang drei, belegte zweimal Rang vier und war in diesem Winter nie schlechter platziert als auf Rang sieben. Christopher Grotheer erzielte mit seinem Sieg beim Weltcup in Altenberg das beste Resultat der deutschen Skeleton-Männer. Der WM-Fünfte von 2015 belegt derzeit im Gesamtklassement Rang fünf. Alexander Gassner, der als Dritter am Königssee den Sprung aufs Weltcup-Podest schaffte, belegt in der Gesamtwertung Rang sieben. 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

WM-Austragungsort

 

Die Eisbahn am Königssee ist die weltweit erste ihrer Art, gilt aber heute noch als technisch anspruchsvolle Bob- und Rennrodelbahn.
Der Bau der Bahn begann 1959 durch den WSV Königssee mit Unterstützung durch den Fremdenverkehrsverband des Berchtesgadener Landes. Die Eröffnung erfolgte 1960 mit den Internationalen Süddeutschen Rennrodelmeisterschaften. 1968 wurde die Rodelbahn zu einer Kunsteisbahn ausgebaut. Die Kosten betrugen damals 4,6 Millionen DM.
 
Der Eiskanal verfügt heute über 16 anspruchsvolle Kurven. Die Bahn ist 1.587 m lang (Rennstrecke Bob: 1.244 m) und neben den ungeheuren Fliehkräften, denen der Sportler ausgesetzt ist, werden Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h erreicht. Nach den Umbauarbeiten an der Kunsteisbahn am Königssee im Jahr 2010 zeigt sich die Bahn in neuem, weltmeisterlichem Glanz. Mit dem Auspumpen des Ammoniaks aus der Bahn begann damals der umfassende Umbau. Der Bahnkörper wurde ab Kurve 15 bis in den Auslaufbereich komplett erneuert. Die Bahn glänzt nun mit einer neuen Energieversorgung, Beleuchtung und Bahnwasserversorgung, erweitertem Parkplatz- und Sanitätsbereich, einem Löschwassertank mit 100.000 Litern Fassungsvermögen und einer weiteren Brücke an der Bob-Verladerampe.

BSD WM-Aufgebot

 

Skeleton

Frauen
Tina Hermann (WSV Königssee)
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)

Männer
Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BRC Thüringen)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Bob

Zweierbob
Francesco Friedrich / Thorsten Margis (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Johannes Lochner / Joshua Bluhm (BC Stuttgart Solitude)
Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg) / Kevin Kuske (SC Potsdam)
Richard Oelsner / Alexander Schüller (BSC Sachsen Oberbärenburg)

Frauenbob
Mariama Jamanka (BRC Thüringen) / Annika Drazek (BSC Winterberg)
Stephanie Schneider / Lisa Buckwitz (BSR Sachsen Oberbärenburg)
Christin Senkel (ESC Erfurt) / Ann-Christin Strack (Eintracht Wiesbaden)


Viererbob
Team Francesco Friedrich (Friedrich, Bauer, Grothkopp, Margis)
Team Johannes Lochner (Lochner, Mrowka, Kagerhuber, Rasp)
Team Nico Walther (Walther, Hübenbecker, Rödiger, Wobeto)
Team Bennet Buchmüller (Buchmüller, Hertel, Scherer, Laurenz)

WM-Zeitplan

 
Freitag, 17. Februar 2017
 
14.00 Uhr Frauenbob (1. Lauf)
16.00 Uhr Frauenbob (2. Lauf)
 
Samstag, 18. Februar 2017
 
10.30 Uhr Zweierbob Männer (1. Lauf)
12.00 Uhr Zweierbob Männer (2. Lauf)
15.15 Uhr Frauenbob (3. Lauf)
16.45 Uhr Frauenbob (4. Lauf)

Sonntag, 19. Februar 2017
 
10.30 Uhr Zweierbob Männer (3. Lauf)
12.00 Uhr Zweierbob Männer (4. Lauf)
15.00 Uhr Team Event

Freitag, 24. Februar 2017
 
11.00 Uhr Skeleton Männer (1. Lauf)
13.00 Uhr Skeleton Männer (2. Lauf)
15.00 Uhr Skeleton Frauen (1. Lauf)
17.00 Uhr Skeleton Frauen (2. Lauf)
 
Samstag, 25. Februar 2017
 
08.30 Uhr Skeleton Frauen (3. Lauf)
10.30 Uhr Skeleton Frauen (4. Lauf)
13.30 Uhr Viererbob (1. Lauf)
15.20 Uhr Viererbob (2. Lauf)
 
Sonntag, 26. Februar 2017
 
08.30 Uhr Skeleton Männer (3. Lauf)
10.30 Uhr Skeleton Männer (4. Lauf)
13.30 Uhr Viererbob (3. Lauf)
15.20 Uhr Viererbob (4. Lauf)


Weitere Infos www.bobwm.de

Bob/Skeleton: Traditionsbahn in Igls als WM-Generalprobe

7. BMW IBSF Weltcup in Innsbruck-Igls (AUT) / Vorbericht

Innsbruck-Igls (bsd/30.01.2017) Die siebte Station des BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup der Saison 2016/2017 ist das österreichische Innsbruck-Igls (03. bis 05. Februar).

Innsbruck-Igls (bsd/30.01.2017) Die siebte Station des BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup der Saison 2016/2017 ist das österreichische Innsbruck-Igls (03. bis 05. Februar). Für die Kufen-Cracks des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) wird die Rückkehr an den WM-Austragungsort des Vorjahres zum letzten Gradmesser für den diesjährigen Saisonhöhepunkt – die Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften 2017 vom 13. bis 26. Februar am heimischen Königssee.
 
Die Schützlinge von Bob-Cheftrainer René Spies und Skeleton-Cheftrainer Jens Müller gehen nach zuletzt bärenstarken Leistungen voller Selbstvertrauen in die WM-Generalprobe auf der traditionsreichen Olympiabahn von 1976 und rechnen sich auch in Hinblick auf den Gesamtweltcup bei zwei noch ausstehenden Weltcup-Rennen in dieser Saison berechtigte Chancen aus. Das ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass die deutschen Bob-Asse auf einen Start bei der zweiten Weltcup-Station in Lake Placid verzichteten und so wichtige Punkte liegen ließen.


 
Im Kampf um die begehrten Kristallkugeln liegen gleich drei BSD-Asse aussichtsreich im Rennen: In der Vierer-Gesamtwertung schob sich der „Mann der Stunde“ Johannes Lochner dank seines dritten Saisonsieges am Königssee auf Rang zwei vor und liegt jetzt mit 1067 Punkten in Schlagdistanz zum russischen Spitzenreiter Alexander Kasjanov (1123 Punkte).
Im Zweierbob-Klassement konnte Weltmeister Francesco Friedrich nach Rang zwei auf der Berchtesgadener Kunsteisbahn sogar die Führung (1095 Punkte) in der Gesamtwertung übernehmen. Der US-Amerikaner Steven Holcomb (USA, 1075) ist Gesamt-Zweiter.

 

Gute Chancen auf den Triumph im Gesamtweltcup hat auch Skeleton-Europameisterin Jacqueline Lölling. Die 21-Jährige baute am Königssee mit dem zweiten Saisonsieg ihre Führung in der Gesamtwertung weiter aus und hat mit nun 1214 Punkten 93 Zähler Vorsprung vor Janine Flock aus Österreich (1121).

O-Ton Skeleton-Cheftrainer Jens Müller -->

 

Austragungsort Innsbruck-Igls

 
Die Olympia-Bobbahn Igls hat eine lange Tradition. Bereits im Jahr 1935 fanden in Igls erstmals Weltmeisterschaften im Zweierbob statt. In den Jahren 1963 und 1993 wurden dort die WM-Medaillen im kleinen und großen Schlitten vergeben. Die Skeleton-AthletInnen ermittelten in Igls sowohl im Jahr 1991 (Männer) als auch im Jahr 2000 (Frauen/Männer) ihre Weltmeister. Eine komplette WM im Bob und Skeleton mit insgesamt sechs Entscheidungen inklusive dem Mannschafts-Wettbewerb Skeleton fand erstmals 2016 in Igls statt.
 
Nach der Vergabe der Olympischen Spiele 1964 an Innsbruck begann man 1962 mit dem Bau der Kunstbahn in Innsbruck-Igls. Unterhalb des Patscherkofels wurden zwei separierte Kunsteisbahnen aus Beton errichtet. Mit 1506 m Länge, 13 Kurven und einem Höhenunterschied von 136 Metern zählte sie zu den beeindruckendsten Bahnen der Welt.


Anlässlich der Olympischen Winterspiele 1976 begann man 1973/74 mit dem Bau der Kunsteisbahn, wobei die zwei separierten Kunsteisbahnen abgetragen und durch eine kombinierte Bob-, Rodel- und Skeletonbahn ersetzt wurden. Somit konnten erstmals alle olympischen Bob- und Rodelbewerbe auf einer Bahn veranstaltet werden. Als weltweit erste kombinierte Bahn war diese Sportanlage Vorbild für zukünftige Kunsteis-, Bob- und Rodelbahnen weltweit. (Quelle: www.olympiaworld.at)

Technische Daten
Gesamtlänge: 1.270 m
Höhendifferenz: ca. 100 m
Kurvenanzahl: 14 (inkl. Kreisel)
Maximale Kurvenhöhe: 7 m
Gesamtlänge der verlegten Kühlrohre: 80 km
Kunsteisfläche: 5.500 m2

BSD-Nominierungen

 

Skeleton

Frauen
Tina Hermann (WSV Königssee)
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)

Männer
Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BRC Thüringen)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Bob

Zweierbob
Francesco Friedrich / Thorsten Margis (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) / Christian Rasp (WSV Königssee)
Nico Walther / Eric Franke (BSC Sachsen Oberbärenburg)

Frauenbob
Mariama Jamanka (BRC Thüringen) / Annika Drazek (BSC Winterberg)
Stephanie Schneider / Lisa Buckwitz (BSR Sachsen Oberbärenburg)
Christin Senkel (ESC Erfurt) / Franziska Bertels (BSR Oberhof)

Viererbob
Team Francesco Friedrich (Friedrich, Bauer, Grothkopp, Margis)
Team Johannes Lochner (Lochner, Mrowka, Kagerhuber, Rasp)
Team Nico Walther (Walther, Hübenbecker, Rödiger, Wobeto)

Zeitplan

 
Freitag, 03. Februar 2017
 
10.30 Uhr:     Skeleton Frauen
14.00 Uhr:     Skeleton Männer
 
Samstag, 04. Februar 2017
 
11.15 Uhr:     Zweierbob Männer
14.45 Uhr:     Frauenbob
 
Sonntag, 05. Februar 2017
 
12.00 Uhr:     Viererbob
 

Nach den Weltmeisterschaften am heimischen Königssee steigt vom 17. bis 19. März 2017 das große Weltcup-Finale im südkoreanischen Pyeongchang – Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2018.

Rennrodeln: Saisonhöhepunkt steht mit JWM an
32. FIL Junioren-WM in Sigulda (LAT) am 04./05. Februar 2017

Sigulda (bsd/30.01.2017) Der Saisonhöhepunkt für die Rennrodel-Junioren steht mit den 32. FIL-Rennrodel Weltmeisterschaften am kommenden Wochenende im lettischen Sigulda an.

Sigulda (bsd/30.01.2017) Der Saisonhöhepunkt für die Rennrodel-Junioren steht mit den 32. FIL-Rennrodel Weltmeisterschaften am kommenden Wochenende im lettischen Sigulda an.

Schwer wird es traditionell auf der anspruchsvollen Kunsteisbahn im Baltikum, auf der die deutschen Athletinnen und Athleten wenig Training haben. Zudem kann die Hälfte des BSD-Teams nicht in der Gesetztengruppe starten und muss mit Startnummern aus dem hinteren Feld in die Rennen gehen. Denn aus Kostengründen nahm der deutsche Nachwuchs in diesem Winter bisher nur an zwei von vier Junioren-Weltcups teil.

So sind vor allem die starken russischen und lettischen Athletinnen und Athleten auf ihrer Heimbahn favorisiert. Doch die Junioren-Weltmeisterin von 2015 Jessica Tiebel (Altenberg) und die Junioren-Europameister Max Langenhan (Friedrichroda) und Hannes Orlamünder/Paul Gubitz (Zella-Mehlis) wollen um die Titel fahren.

Junioren-Cheftrainer Steffen Wöller sagt: „Das Ziel ist klar. Wir wollen selbstverständlich versuchen, in allen Disziplinen auf das Podest zu fahren.“

Zeitplan der 32. FIL Junioren-Weltmeisterschaften im Rennrodeln:

 

Samstag, 04. Februar 2017

10:00 Uhr Junioren männlich
13:00 Uhr Junioren weiblich

Sonntag,05. Februar 2017

10:00 Uhr Doppelsitzer
13:00 Uhr Team-Staffel

Das BSD-Aufgebot

 

Juniorinnen

Jessica Tiebel (RRC Altenberg)
Cheyenne Rosenthal (BSC Winterberg)
Tina Müller (RRC Altenberg)
Alisa Dengler (WSV Königssee)

Junioren

Max Langenhan (BRC 05 Friedrichroda)
Moritz Bollmann (RRV Sonneberg/Schalkau)
Paul Lukas Heider (RC Ilmenau)
Markus Hummer (RC Berchtesgaden)

Doppelsitzer

Hannes Orlamünder/Paul Gubitz (RRC Zella-Mehlis)
Nico Semmler/Johannes Pfeiffer (BRC Ilsenburg-Harz/WSC Erzg. Oberwiesenthal)
Tobias Heinze/Maximilian Illmann (ESV Lok Zwickau)

Zeitplan (CET):

 

Samstag,  04.02.2017

09:00 Uhr            Junioren (zwei Rennläufe)
12:00 Uhr            Juniorinnen (zwei Rennläufe)

Sonntag,  05.02.2017

09:00 Uhr            Doppelsitzer (zwei Rennläufe)
11:30 Uhr            Team-Bewerb

Rennrodel: Thüringer Rennrodler daheim favorisiert
7. Viessmann Rennrodel Weltcup in Oberhof, 04./05. Februar 2017

Oberhof (bsd/30.01.2017) Die siebte Station des Viessmann Rennrodel Weltcup ist Oberhof in Thüringen.

Oberhof (bsd/30.01.2017) Die siebte Station des Viessmann Rennrodel Weltcup ist Oberhof in Thüringen. Die Weltcup-Rennen der Doppelsitzer und Herren Einsitzer finden am Samstag, 4. Februar statt. Während die Entscheidungen der Damen und Team-Staffeln am Sonntag, 5. Februar fallen.

Nach dem Gewinn von jeweils zwei Weltmeistertiteln am vergangenen Wochenende in Innsbruck Igls durch Tatjana Hüfner und das Doppel Eggert/Benecken, die sich sowohl in ihren Disziplinen als auch gemeinsam mit Johannes Ludwig in der Team-Staffel-WM die Goldmedaillen sicherten, sind die Lokalmatadore  für den Heim-Weltcup klar favorisiert. Drei von vier WM-Titeln gingen in Igls an den BSD. Bei den Doppelsitzern konnten sogar alle drei WM-Medaillen von den BSD-Duos eingefahren werden. Vor allem im Doppelsitzer werden die drei BSD-Schlitten in Oberhof vermutlich das Maß der Dinge sein.

Im vergangenen Winter überzeugten die deutschen Rennrodler beim Heim-Weltcup in Thüringen mit zwei Dreifach-Erfolgen bei den Damen und Herren. Tatjana Hüfner und Felix Loch setzten sich dabei jeweils an die Spitze. Bei den Doppelsitzern gab es einen Zweifach-Erfolg beim Oberhof-Weltcup im Januar 2016. Wendl/Arlt kam damals vor Eggert/Benecken ins Ziel.  

Die Entscheidung um die Gesamtweltcupsiege geht nun in die finale Phase. Mit Oberhof sind es noch drei Weltcup-Stationen im laufenden Winter. Nach Oberhof geht es am 6. Februar direkt zur internationalen Trainingswoche und dem Olympiatest-Weltcup am 18. und 19. Februar nach PyeongChang in Korea. Das Finale des Viessmann-Weltcup findet schließlich am 25. und 26. Februar 2017 im sächsischen Altenberg statt.

Und so ist die Ausgangslage aktuell im Viessmann Weltcup: Bei den Männern haben nach neun von zwölf Weltcups die beiden Russen Roman Repilov (647 Punkte / Vizeweltmeister von Igls) und Semen Pavlichenko (600 Zähler / Weltmeister von 2015) die Nase im Gesamtweltcup vorne. Der frisch gebackene Weltmeister Wolfgang Kindl aus Österreich folgt mit 576 Weltcuppunkten auf Rang drei. Bester Deutscher der Viessmann-Serie ist aktuell Olympiasieger Felix Loch (555 Punkte) auf Platz vier.

Bei den Damen liegen die BSD-Olympiasiegerinnen Natalie Geisenberger (697 Pkt.) und Tatjana Hüfner (635 Pkt.) souverän an der Spitze. Derzeit auf Rang drei des Weltcup-Rankings ist Erin Hamlin (USA) platziert. Sie liegt mit 494 Zählern schon etwas zurück.

Bei den Doppelsitzern liegen ebenfalls zwei deutsche Schlitten in Führung. Die beiden Spitzenduos Eggert/Benecken (855 Zähler) und Wendl/Arlt (673 Pkt.) verfügen bereits über einen komfortablen Vorsprung auf ihre Verfolger aus den USA Mortesen/Terdiman ( 501 Pkt.).

Cheftrainer Norbert Loch zum Heim-Weltcup in Oberhof 

O-Ton ->

 

Das BSD-Aufgebot

 

Damen

Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)
 

Herren

Johannes Ludwig (BSR Oberhof)
Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis)
Ralf Palik (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)
Sebastian Bley (RT Suhl)
 

Doppelsitzer

Toni Eggert/Sascha Benecken (RT Suhl/BRC Ilsenburg-Harz)
Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke/David Gamm (BSC Winterberg)

Zeitplan (CET):

Samstag,  14.01.2017

09:00 Uhr        1. Rennlauf Doppel
10:20 Uhr        2. Rennlauf Doppel
12:45 Uhr        1. Rennlauf Herren
14:20 Uhr        2. Rennlauf Herren

Sonntag,  15.01.2017

09:00 Uhr        1. Rennlauf Damen
10:20 Uhr        2. Rennlauf Damen
12.30 Uhr        Viessmann Team Staffel Weltcup presented by BMW

 

 

Bob/Skeleton: „WM-Generalprobe“ steigt am Fuße des Watzmann - 6. BMW IBSF Weltcup Königssee

Schönau a. Königssee (bsd/23.01.2017) Die Deutsche Post Eisarena Königssee trägt am kommenden Wochenende den 6. BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup des Winters 2016/2017 aus.

Schönau a. Königssee (bsd/23.01.2017) Die Deutsche Post Eisarena Königssee trägt am kommenden Wochenende den 6. BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup des Winters 2016/2017 aus. Drei Wochen vor den Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften am Königssee vom 13. bis 26. Februar bilden die Wettkämpfe am Fuße des Watzmann einen echten Gradmesser für den Saisonhöhepunkt.
 
Dass die besten Bobfahrer und Skeletonis in diesem Winter gleich zweimal im Berchtesgadener Land zu Gast sind, kommt unverhofft: Das Präsidium des Weltverbandes IBSF hatte sich erst Mitte Dezember aufgrund des russischen Doping-Skandals für einen WM-Entzug des ursprünglich vorgesehenen Austragungsortes Sochi ausgesprochen und so den Weg für die fünften Bob-Titelkämpfe (1979, 1986, 2004, 2011 / seit 2004 auch im Skeleton) auf der ältesten Kunsteisbahn der Welt möglich gemacht.
 
Auch wenn einige Teams sicher die Gelegenheit nutzen, um ihr Material optimal für die WM auszurichten, so steht bei den Wettbewerben der Kampf um die begehrten Kristallkugeln im Fokus.
 
Beste Aussichten auf einen Triumph im Gesamtweltcup hat Skeleton-Ass Jacqueline Lölling. Die frischgebackene Europameisterin konnte von bislang fünf Rennen jenes in Altenberg gewinnen und stand zwei weitere Male auf dem Podest (2x 2. Platz in Whistler und Winterberg). Nach fünf von acht Rennen führt die 21-Jährige das Klassement mit 989 Punkten vor der Österreicherin Janine Flock (953) an. Tina Hermann belegt mit 906 Punkten Rang vier. Bei den Skeleton-Männern kämpfen Christopher Grotheer als derzeit Drittplatzierter (897 Punkte) und Axel Jungk als Viertplatzierter (896 Punkte) um einen Podiumsplatz in der Gesamtwertung.
 
Der Blick auf das Weltcup-Tableau bei den Bob-Männern verspricht ebenfalls Spannung pur. Dies ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass die deutschen Kufen-Cracks auf einen Start bei der zweiten Weltcup-Station in Lake Placid verzichteten und demnach wichtige Punkte liegen ließen. In der Zweierbob-Gesamtwertung liegt Weltmeister Francesco Friedrich, der bei vier Starts drei Siege und einen zweiten Rang verbuchen konnte, mit 885 Punkten in Schlagdistanz zum Führenden Koreaner Yungjong Won (896 Punkte). In der Viererbob-Wertung liegt Europameister Johannes Lochner, der bei seinen vier Starts im großen Schlitten zweimal siegreich war und ein weiteres Mal (Dritter in Whistler) aufs Podium fahren konnte, mit 842 Punkten aussichtsreich hinter Alexander Kasjanov (947 Punkte) und Rico Peter (915 Punkte) auf dem dritten Platz.
 

Der Austragungsort

 
"Deutsche Post Eisarena Königssee" – Die Eisbahn am Königssee ist weltweit die erste ihrer Art, gilt aber auch heute noch als eine der technisch anspruchsvollsten Bob- und Rodelbahnen der Welt.
Der Bahnbau begann 1959 durch den WSV Königssee mit Unterstützung durch den Fremdenverkehrsverband des Berchtesgadener Landes. Die Eröffnung erfolgte 1960 mit den Internationalen Süddeutschen Rennrodelmeisterschaften. 1968 wurde die Rodelbahn zu einer Kunsteisbahn ausgebaut. Die Kosten betrugen damals 4,6 Millionen DM.
 
Der Eiskanal verfügt heute über 16 anspruchsvolle Kurven. Die Bahn ist 1740m lang und neben den ungeheuren Fliehkräften, denen der Sportler ausgesetzt ist, werden Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h erreicht. Nach den Umbauarbeiten an der Kunsteisbahn am Königssee im Jahr 2010 zeigt sich die Bahn in neuem, weltmeisterlichem Glanz. Mit dem Auspumpen des Ammoniaks aus der Bahn begann damals der umfassende Umbau. Der Bahnkörper wurde ab Kurve 15 bis unten in den Auslaufbereich komplett erneuert. Die Bahn glänzt nun mit einer neuen Energieversorgung, Beleuchtung und Bahnwasserversorgung, erweitertem Parkplatz- und Sanitätsbereich, einem Löschwassertank mit 100.000 Litern Fassungsvermögen und einer weiteren Brücke an der Bob-Verladerampe.

 

BSD-Aufgebot

 

Skeleton

 

Frauen

Tina Hermann (WSV Königssee)
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)

Männer

Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BRC Thüringen)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

 

Bob

 

Zweierbob

Francesco Friedrich / Thorsten Margis (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) / Christian Rasp (WSV Königssee)
Nico Walther / Eric Franke (BSC Sachsen Oberbärenburg)

Frauenbob

Mariama Jamanka (BRC Thüringen) / Annika Drazek (BSC Winterberg)
Stephanie Schneider / Lisa Buckwitz (BSR Sachsen Oberbärenburg)
Christin Senkel (ESC Erfurt) / Franziska Bertels (BSR Oberhof)

Viererbob

Team Francesco Friedrich (Friedrich, Bauer, Grothkopp, Margis)
Team Johannes Lochner (Lochner, Mrowka, Kagerhuber, Rasp)
Team Nico Walther (Walther, Hübenbecker, Rödiger, Wobeto)

Zeitplan

 

Freitag, 27. Januar 2017

10:00 Uhr Frauenbob
13:15 Uhr Skeleton Frauen
 

Samstag, 28. Januar 2017

10:30 Uhr Skeleton Männer
14:30 Uhr Zweierbob Männer
 

Sonntag, 29. Januar 2017

13:00 Uhr Viererbob

 

Bob: Europacup und Junioren-WM in Winterberg - 7 Rennen in einer Woche

Ein Rennprogramm mit sieben internationalen Bob-Entscheidungen erlebt die VELTINS-EisArena Winterberg in dieser Woche.

Ein Rennprogramm mit sieben internationalen Bob-Entscheidungen erlebt die VELTINS-EisArena Winterberg in dieser Woche. Bereits am Dienstag (24. Januar 2017) startet die IBSF Europacup-Serie 2016/2017 ihre Finalläufe. Um 14.00 Uhr findet der 8. und letzte Europacup dieser Saison im Zweierbob der Männer statt. Am Mittwoch (25. Januar 2017) steht der 7. und vorletzte Europacup im Viererbob, am Donnerstag (26. Januar 2017) dann der 8. und letzte Europacup im Viererbob sowie der 8. und letzte Europacup im Frauenbob auf dem Programm. 

Ohne Pause geht es über in den Saisonhöhepunkt im internationalen Junioren-Bobsport: Nach nur einem Trainingstag (Freitag, 27. Januar 2017) ermittelt der Internationale Bob- und Skeletonverband (IBSF) am kommenden Samstag und Sonntag (28./29. Januar 2017) seine Titelträger bei den IBSF JUNIOREN-WELTMEISTERSCHAFTEN 2017 im Zweierbob der Männer (28.01.) sowie im Frauen- und Viererbob (29.01.). Das komplette Wochenprogramm entnehmen Sie bitte dem beigefügten Terminplan für die 4. Kalenderwoche vom 23. bis 29. Januar 2017.

Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland hat folgende deutsche Starter für die Europacup-/Junioren-WM-Woche gemeldet:

Männerbob

 

Richard Oelsner (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christoph Hafer (BC Bad Feilnbach)
Bennet Buchmüller (BSC Winterberg)
Pablo Nolte (BSC Winterberg)
Jonas Jannusch (RRV Sonneberg Schalkau)

Frauenbob

Kim Kalicki (TUS Eintracht Wiesbaden)
Anna Köhler (BSC Winterberg)
Sandra Kroll (WSV Königssee)

Rennrodeln: WM-Countdown läuft… Titeljagd in Igls beginnt - 47. FIL-Weltmeisterschaften Innsbruck (AUT)

Innsbruck (bsd/22.01.2017) Der Saisonhöhepunkt für die weltbesten Rennrodler und Rennrodlerinnen steht kurz bevor: Vom 27. bis 29. Januar 2017 geht es bei den 47. FIL-Weltmeisterschaften im österreichischen Innsbruck-Igls um die Medaillen.

Innsbruck (bsd/22.01.2017) Der Saisonhöhepunkt für die weltbesten Rennrodler und Rennrodlerinnen steht kurz bevor: Vom 27. bis 29. Januar 2017 geht es bei den 47. FIL-Weltmeisterschaften im österreichischen Innsbruck-Igls um die Medaillen. Auf der Olympiabahn von 1976 kämpfen 27 Nationen um sieben Goldmdeiallen: 52 Herren, 45 Damen und 27 Doppelsitzer sowie 15 potenzielle Team-Staffeln greifen in den vier olympischen Disziplinen (Damen, Herren, Doppel und Team-Staffel) und den drei Sprint-Wettbewerben (Damen, Herren und Doppel) nach Edelmetall.
 
Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) geht bei sechs der sieben Wettbewerbe als Titelverteidiger an den Start. Bei den Heim-Weltmeisterschaften im Vorjahr am bayerischen Königssee räumten die BSD-Asse auf der anspruchsvollen Bahn im Berchtesgadener Land insgesamt sechs Mal Gold, viermal Silber und zwei Mal Bronze ab. Beim Projekt „Titelverteidigung“ sieht es für die Schützlinge von Cheftrainer Norbert Loch gut aus: Vor allem die deutschen Damen und Doppelsitzer präsentierten sich im bisherigen Saisonverlauf in absoluter Bestform und führen die Weltcup-Gesamtwertungen nach neun von zwölf Rennen an.
 
Bei den Damen hat Weltmeisterin Natalie Geisenberger mit drei Saisonsiegen vor Dauer-Rivalin Tatjana Hüfner, die in diesem Winter ein Weltcup-Rennen für sich entscheiden konnte, die Spitzenposition im Gesamtklassement inne. Auch bei den Doppelsitzern gibt es eine BSD Zweifach-Führung in der Gesamtwertung – hier gab es im aktuellen Weltcup-Winter nur deutsche Siege: Toni Eggert/Sascha Benecken stehen mit bereits sieben Weltcup-Erfolgen ganz oben im Gesamtklassement. Das Weltmeister-Duo Tobias Wendl/Tobias Arlt rangiert mit zwei Saisonsiegen auf Rang zwei der Gesamtwertung.
 
Die deutschen Herren um Olympiasieger und Weltmeister Felix Loch kommen in diesem Winter dagegen nicht so richtig in Fahrt. Nur zwei deutsche Weltcup-Siege stehen für die erfolgsverwöhnten BSD-Asse im Saisonverlauf bisher zu Buche. Johannes Ludwig (Einzelrennen) und Felix Loch (Sprint) konnten beim Saisonauftakt in Winterberg triumphieren, verpassten seitdem aber bei allen weiteren Rennen das Weltcup-Podium. Einzig der Olympia-Vierte Andi Langenhan, der aktuell mit Rückenproblemen zu kämpfen hat, fuhr beim Weltcup in Whistler (CAN) noch mit Rang drei auf das Podium.
 

Rückblick WM 2016 & WM Statistik

 
Bei der erstmals bei einer WM ausgetragenen Sprint-Entscheidung sicherten sich Felix Loch und die Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt im Vorjahr Premieren-Gold. Beim Dreifacherfolg der deutschen Männer distanzierte Olympiasieger Felix Loch seine Teamkollegen Andi Langenhan und Ralf Palik auf den Silber- bzw. Bronze-Rang. Bei den Damen verpasste die favorisierte Lokalmatadorin Natalie Geisenberger knapp WM-Gold im Sprint. Die Olympiasiegerin musste sich überraschend der Schweizerin Martina Kocher geschlagen geben. Bronze sicherte sich Dajana Eitberger. Beim Sprint der Doppelsitzer überzeugten die Lokalmatadore Wendl/Arlt und gingen als erste Sprint-Weltmeister im Rennrodeln in die Geschichte ein.
 
Nach Gold im Sprint rasten Tobias Wendl und Tobias Arlt auch in der Doppelsitzer-Entscheidung der 46. FIL-Weltmeisterschaften am bayerischen Königssee souverän zu Gold. Die Lokalmatadore setzten sich bereits zum dritten Mal in Serie (nach 2015 & 2013) die WM-Krone auf und blieben damit auch bei der vierten Großveranstaltung in Folge (Olympiasieg 2014) das Maß der Dinge. Nach der Disqualifikation im Sprint fuhr das Duo Toni Eggert/Sascha Benecken erneut auf den Silberrang. Die Thüringer landeten bei Weltmeisterschaften damit bereits zum dritten Mal nach 2012 und 2013 auf dem zweiten Platz. 
 
Nach dem verpassten Sieg zum Auftakt im Sprint-Wettbewerb war Olympiasiegerin Natalie Geisenberger im Einzelrennen der Damen nicht zu schlagen und sicherte sich ihr bereits drittes WM-Gold (2016, 2015 & 2013). Silber sicherte sich Sprint-Weltmeisterin Martina Kocher aus der Schweiz. Die Russin Tatiana Ivanova fuhr zu Bronze. Tatjana Hüfner verpasste als Vierte ihre siebte WM-Medaille hauchdünn. Die erfolgreichste WM-Teilnehmerin aller Zeiten konnte bislang bei Weltmeisterschaften vier Mal Gold (2007, 2008, 2011 & 2012), ein Mal Silber (2013) und ein Mal Bronze (2015) einfahren.
 
Bei den Herren konnte sich Felix Loch bereits zum fünften Mal in seiner herausragenden Laufbahn die WM-Krone im Herren-Einzel aufsetzen. Den deutschen Doppelsieg auf der traditionsreichen Kunsteisbahn am Fuße des Watzmann machte überraschend Teamkollege Ralf Palik bei seiner WM-Premiere perfekt. Bronze sicherte sich wie schon im Jahr zuvor der Österreicher Wolfgang Kindl. Felix Loch hat damit bereits sieben WM-Medaillen (ohne Team- und Sprintrennen) auf dem Konto: Neben fünf Mal Gold (2008, 2009, 2012, 2013 & 2016) konnte der Berchtesgadener in den Jahren 2011 & 2015 noch WM-Silber verbuchen. Nur bei seiner WM-Premiere im Alter von 16 Jahren ging Loch 2007 in Innsbruck-Igls mit Rang neun leer aus. In der „ewigen WM-Bestenliste“ rangiert der Olympiasieger nur noch hauchdünn hinter Rekordweltmeister Armin Zöggeler. Der Südtiroler sammelte in seiner einzigartigen Karriere sechs Gold-, drei Silber- und eine Bronzemedaille bei Weltmeisterschaften.
 
Zum Abschluss der Welt-Titelkämpfe am heimischen Königssee gewannen die deutschen Rennrodler auch noch Gold im Staffel-Wettbewerb. Natalie Geisenberger, Felix Loch und das Doppel Tobias Wendl/Tobias Arlt verwiesen die Mannschaften aus Lettland und Kanada auf die weiteren Medaillenränge und sicherten Deutschland das sechste Staffel-Gold bei Weltmeisterschaften in Folge. Rechnet man die Team-Wettbewerbe dazu, die vor dem 2008 eingeführten Staffel-Wettbewerb ausgetragen wurden, war es sogar das zwölfte Team-Gold für Deutschland in Serie.
 

Innsbruck-Igls / WM-Austragungsort 2017

 
Die traditionsreiche Bahn am Fuße des Patscherkofels ist bereits zum fünften Mal nach 1977, 1987, 1997 und 2007 Schauplatz interkontinentaler Meisterschaften im Rennrodeln. Bereits im Jahr 1935 fanden in Igls erstmals Weltmeisterschaften im Zweierbob statt. Nach der Vergabe der Olympischen Spiele 1964 an Innsbruck begann man 1962 mit dem Bau der Kunstbahn in Innsbruck-Igls. Unterhalb des Patscherkofels wurden zwei separierte Kunsteisbahnen aus Beton errichtet. Mit 1506 m Länge, 13 Kurven und einem Höhenunterschied von 136 m zählte sie zu den beeindruckendsten Bahnen der Welt.
 
Anlässlich der Olympischen Winterspiele 1976 begann man 1973/74 mit dem Bau der Kunsteisbahn, wobei die zwei separierten Kunsteisbahnen abgetragen und durch eine kombinierte Bob-, Rodel- und Skeletonbahn ersetzt wurden. Somit konnten erstmals alle olympischen Bob- und Rodelbewerbe auf einer einzigen Bahn veranstaltet werden. Als weltweit erste kombinierte Bahn war diese Sportanlage Vorbild für zukünftige Kunsteis-, Bob- und Rodelbahnen weltweit. (Quelle: www.olympiaworld.at)

Technische Daten

Gesamtlänge: 1.270 m
Höhendifferenz: ca. 100 m
Kurvenanzahl: 14 (inkl. Kreisel)
Maximale Kurvenhöhe: 7 m
Gesamtlänge der verlegten Kühlrohre: 80 km
Kunsteisfläche: 5.500 m2

O-Ton Cheftrainer Norbert Loch zur WM-Vorbereitung ->

 

WM-Nominierung / BSD-Team

 

Damen

Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)
 

Herren

Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis)
Ralf Palik (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)
Johannes Ludwig (BSR Oberhof)
 

Doppelsitzer

Toni Eggert/Sascha Benecken (RT Suhl/BRC Ilsenburg-Harz)
Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke/David Gamm (BSC Winterberg)
 

WM Zeitplan

 

Donnerstag, 26.01.2017

18.30 Uhr: Eröffnungszeremonie Altstadt Innsbruck
 

Freitag, 27.01.2017

13.30 Uhr: Sprint
anschl. Showprogramm, Siegerehrung, Ö3 Disco
 

Samstag, 28.01.2017

10.00 Uhr: Damen
13.30 Uhr: Doppelsitzer
anschl. Showprogramm, Siegerehrung, WM-Party
 

Sonntag, 29.01.2017

10.25 Uhr: Herren
15.00 Uhr: Team-Staffel
anschl. Siegerehrung & Schlussfeier


Bob/Skeleton: 5. BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcup in St. Moritz

Europameister Lölling, Jamanka, Friedrich und Lochner am Start

St. Moritz (bsd/18.01.2017) Die frisch gebackenen Europameisterinnen und Europameister im Bob und Skeleton starten eine Woche nach ihrem Triumph von Winterberg bei der fünften Station zur BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcupserie im Schweizer Wintersportort St. Moritz.

St. Moritz (bsd/18.01.2017) Die frisch gebackenen Europameisterinnen und Europameister im Bob und Skeleton starten eine Woche nach ihrem Triumph von Winterberg bei der fünften Station zur BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcupserie im Schweizer Wintersportort St. Moritz.

Jacqueline Lölling im Skeleton der Frauen, Mariama Jamanka und Annika Drazek im Zweierbob der Frauen, Francesco Friedrich und Thorsten Margis bei den Männern im Zweierbob und Johannes Lochner mit seiner Viererbob-Crew sind allesamt deutsche Titelträger. Einzig im Skeleton der Männer hat sich Seriensieger Martins Dukurs aus Lettland den bereits achten EM-Titel geholt.

Vier von acht Weltcuprennen zur BMW IBSF Serie wurden bereits gefahren. Zur Halbzeit liegen momentan Jacqueline Lölling (829 Weltcuppunkte), Martins Dukurs (LAT, 811 Punkte), Kaillie Humphries aus Kanada im Zweierbob Frauen (834 Zähler), der Koreaner Yunjong Won im Zweierbob Männer (736 Punkte) und im Viererbob der Russe Alexander Kasjanov (787 Punkte) in Führung. Die Bobteams aus Deutschland gingen beim zweiten Saison-Weltcup in Lake Placid (USA) nicht an den Start. Umso beeindruckender ist der aktuell vierte Rang von Francesco Friedrich im Zweierbob, der mit drei Siegen bei drei Starts und 675 Weltcuppunkten nach St. Moritz ins Oberengadin gereist ist. Der für Stuttgart startende Bayer Johannes Lochner liegt mit seinem Vierer-Team derzeit auf dem sechsten Rang in der Weltcupliste (650 Zähler). Das Team Lochner überzeugte mit zwei Siegen und einem dritten Platz. Auch die Berlinerin Mariama Jamanka hat es mit einem Weltcupstart weniger und den Weltcupplatzierungen 11, 10 und 2 zur Halbzeit auf den neunten Weltcup-Rang und damit in die erste Startgruppe der Frauenbobs geschafft.

Besonders beeindruckend ist die Halbzeitbilanz der deutschen Skeleton-Frauen. Mit den aktuellen Weltcupplatzierungen 1, 3 und 6 überzeugten Europameisterin Jacqueline Lölling, Weltmeisterin Tina Hermann und Youngster Anna Fernstädt bisher nachhaltig. Auch bei den Männern überzeugten die BSD-Starter bisher. Christopher Grotheer, Axel Jungk und Alexander Gassner liegen auf den Weltcuprängen 3, 4 und 8.

Die bevorstehenden Weltcuprennen werden von Freitag bis Sonntag (20. bis 22. Januar) auf dem Olympia Bobrun St. Moritz-Celerina ausgetragen. Am Schauplatz der Alpinen Ski-WM 2017 steht die einzige noch verbliebene Natureis-Bob- und Skeletonbahn der Welt. Der Start des Olympia Bobrun ist im Nobel-Wintersportort St. Moritz, das Ziel des 1.733 Meter langen Eiskanals liegt unterhalb im Nachbarort Celerina.

 

 

 

 

 

BSD-Nominierung

 

Skeleton

 

Frauen

Tina Hermann (WSV Königssee)
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)

Männer

Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BRC Thüringen)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Zweierbob

Francesco Friedrich / Martin Grothkopp (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) / Christian Rasp (WSV Königssee)
Nico Walther / Eric Franke (BSC Sachsen Oberbärenburg)

Frauenbob

Mariama Jamanka (BRC Thüringen) / Annika Drazek (BSC Winterberg)
Christin Senkel (ESC Erfurt) / Franziska Bertels (BSR Oberhof)

Viererbob

Team Francesco Friedrich (Friedrich, Bauer, Grothkopp, Margis)
Team Johannes Lochner (Lochner, Mrowka, Kagerhuber, Rasp)
Team Nico Walther (Walther, Hübenbecker, Rödiger, Wobeto)


Zeitplan

 

Freitag, 20.01.2017

09:30 Uhr        Skeleton Männer 1. Lauf
11:00 Uhr        Skeleton Männer 2. Lauf

13:00 Uhr        Skeleton Frauen 1. Lauf
14:30 Uhr        Skeleton Frauen 2. Lauf

Samstag, 21.01.2017

09:00 Uhr        Frauenbob 1. Lauf
10:30 Uhr        Frauenbob 2. Lauf

12:30 Uhr        Zweierbob Männer 1. Lauf
14.00 Uhr        Zweierbob Männer 2. Lauf

Sonntag, 22.01.2017

10:30 Uhr        Viererbob 1. Lauf
12:00 Uhr        Viererbob 2. Lauf

Bob/Skeleton: 4. BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcup in Winterberg - Zugleich Race-in-Race als Bob- und Skeleton-EM

Winterberg (bsd/11.01.2017) Mit dem 4. BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcup werden gleichzeitig die IBSF Europameisterschaften vom 13. bis 15. Januar 2017 in der VELTINS EisArena in Winterberg ausgetragen.

Winterberg (bsd/11.01.2017) Mit dem 4. BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcup werden gleichzeitig die IBSF Europameisterschaften vom 13. bis 15. Januar 2017 in der VELTINS EisArena in Winterberg ausgetragen. Die letzte Bob- und Skeleton-EM wurde im Januar 2011 im Sauerland ausgetragen. Im Februar 2015 fanden schließlich die IBSF Weltmeisterschaften statt.

Über 100 Athletinnen und Athleten aus rund 20 Nationen werden zu den kontinentalen Meisterschaften und Weltcuprennen erwartet. Darunter befinden sich auch die deutschen Altenberg-Sieger des vergangenen Wochenendes: Lokalmatadorin Jacqueline Lölling (Skeleton), Christopher Grotheer (Skeleton), Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich und der Viererbob-Sieger von Altenberg Johannes Lochner mit seinem Team.
Bob-Weltmeisterin und Lokalmatadorin Annika Drazek wird in Winterberg ihr Saison-Debut im Bob von Mariama Jamanka geben. Stephanie Schneider, WM-Vierte im Frauenbob, startet nach ihrer Schulteroperation erstmals in dieser Saison im Weltcup.

Die russischen Skeleton-Athleten, die beim letzten Weltcup in Altenberg vom internationalen Verband IBSF aufgrund der Enthüllungen des McLaren-Reports zum russischen Staatsdoping während der Olympischen Winterspiele von Sochi suspendiert waren, können nach einer Anhörung vom 03. Januar 2017 am Weltcup und bei der EM in Winterberg wieder teilnehmen.

Lokalmatadorin Jacqueline Lölling wird mit aktuell 619 Weltcup-Punkten im gelben Trikot der Gesamt-Führenden zu Hause an den Start gehen. Die Tirolerin Janine Flock, Europameisterin von 2016, ist aktuell Gesamt-Zweite (561 Punkte), vor Weltcup-Titelverteidigerin Tina Hermann (GER, 554 Zähler).

Bei den Skeleton Männern führt der Koreaner Sungbin Yun, Gesamtsieger der vergangenen Saison, mit 609 Punkten. Gesamt-Zweiter nach drei Weltcupstationen ist der Seriensieger der letzten Jahre  Martins Dukurs (LAT, 586), vor dem US-Amerikaner Matt Antoine (562).

O-Ton Jens Müller ->


In der Weltcupwertung der Frauenbobs führt die zweifache Olympiasiegerin Kaillie Humphries aus Kanada mit 650 Weltcuppunkten vor der US-Amerikanerin Jamie Greubel Poser (609 Punkte). Dritte ist derzeit Christina Hengster (AUT, 586).
In der Gesamtwertung der Zweierbobs der Männer führt nach dem dritten Rennen mit 576 Punkten Titelverteidiger Yunjong Won aus Korea. Der Russe Alexander Kasjanov (546 Zähler) ist Zweiter vor dem Schweizer Team von Rico Peter (530). Im großen Schlitten verteidigte der Schweizer Rico Peter (619 Punkte) seine Führung mit Rang fünf in Altenberg. Alexander Kasjanov (RUS, 595 Punkte) ist Rico auf den Fersen. Auf Rang drei rangiert der Olympiasieger von Vancouver, Steven Holcomb (USA, 554).

Die BSD Bob-Teams haben ein Rennen weniger als die Weltcupspitzenreiter der anderen Nationen, da sie bei der zweiten Station zur BMW IBSF Serie in Lake Placid nicht an den Start gingen. Immerhin haben es die Teams von Francesco Friedrich mit zwei Siegen bei zwei Starts im Zweierbob und Johannes Lochner nach einem Sieg in Altenberg und einem dritten Rang beim Weltcupauftakt in Whistler in der Viererbob-Wertung bereits auf Rang acht und damit souverän in die erste Startgruppe in Richtung Heim-WM geschafft.

Winterberg bildet nach Whistler (CAN), Lake Placid (USA) und Altenberg (GER) die vierte Station der BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcup Serie. Insgesamt gibt es acht Weltcup-Veranstaltungsorte der Saison. Das Weltcupfinale findet Mitte März im koreanischen PyeongChang – dem Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2018 – statt. Die BMW IBSF Weltmeisterschaften werden als Saisonhöhepunkt vom 13. bis 26. Februar 2017 am bayerischen Königssee ausgetragen.

BSD-Nominierung für Winterberg

 

Skeleton

Frauen

Tina Hermann (WSV Königssee)
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)

Männer

Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BRC Thüringen)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Bob

Zweierbob

Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg) / Thorsten Margis (SV Halle)
Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg) / Kevin Kuske (SC Potsdam)
Johannes Lochner / Joshua Bluhm (BC Stuttgart Solitude)

Frauenbob

Mariama Jamanka (BRC Thüringen) / Annika Drazek (BSC Winterberg)
Stephanie Schneider (BSC Sachsen Oberbärenburg) / Lisa-Marie Buckwitz (SC Potsdam)
Christin Senkel (ESC Erfurt) / Ann Christin Strack (TuS Eintracht Wiesbaden)

Viererbob

Team Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Team Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude)
Team Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg)


Zeitplan Weltcup & EM

 

Freitag, 13.01.2017

14:30 Uhr  - BMW IBSF World Cup + EM, Frauenbob

Samstag, 14.01.2017

13:45 Uhr  - BMW IBSF World Cup + EM, Skeleton Männer
17:30 Uhr  - BMW IBSF World Cup + EM, Zweierbob Männer

Sonntag, 15.01.2017

12:15 Uhr  - BMW IBSF World Cup + EM, Skeleton Frauen
16:00 Uhr  - BMW IBSF World Cup + EM, Viererbob