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BSD: 9x WM-Gold, 4x Silber und 5x Bronze

Saisonrückblick BSD 2016/17

Berchtesgaden (bsd/03.04.2017) Die Erfolge der Eiskanal-Sportler des BSD in der vorolympischen Saison 2016/17 können sich sehen lassen: Nicht weniger als neun Gold-, vier Silber- und fünf Bronzemedaillen gewannen die Rennrodler, Bobsportler und Skeletonis bei den Weltmeisterschaften 2017.

Berchtesgaden (bsd/03.04.2017) Die Erfolge der Eiskanal-Sportler des BSD in der vorolympischen Saison 2016/17 können sich sehen lassen: Nicht weniger als neun Gold-, vier Silber- und fünf Bronzemedaillen gewannen die Rennrodler, Bobsportler und Skeletonis bei den Weltmeisterschaften 2017.


Die Bob-Teams von Francesco Friedrich und Johannes Lochner, Jacqueline Lölling am Skeleton, Tatjana Hüfner sowie Toni Eggert/Sascha Benecken auf dem Rennrodel sowie die Teams der Rennrodler bei der WM in Igls und der Bobsportler und Skeletonis bei der WM am bayerischen Königssee holten sich allesamt die WM-Titel.


Von 13 Gesamtweltcups in den drei Olympischen Sportarten holten die BSD-Sportlerinnen und Sportler insgesamt acht Weltcup-Titel. Diese zeigen, wer über die gesamte Saison am konstantesten die Erfolge brachte.

Team Francesco Friedrich: König im Bob

Im Zweierbob konnte sich Francesco Friedrich zum ersten Mal die Kristallkugel des Gesamtweltcup-Siegers holen. Die große Kugel für den Gesamtsieger aus der Weltcupwertung im Zweier- und Viererbob in Addition ging ebenfalls an das Team des sächsischen Doppelweltmeisters der vorolympischen Saison – und das, obwohl das BSD-Team beim Weltcup Nummer zwei in Lake Placid gar nicht an den Start ging und so eine Weltcup-Station weniger als die Konkurrenz absolvierte.

Lölling dominierte Skeleton-Saison

Die BSD-Frauen dominieren die Welt des Skeleton-Sports. Jacqueline Lölling hat die vor-olympische Saison als Welt- und Europameisterin beendet und holte mit ihrem dritten Saison-Sieg auf der Olympiabahn in Korea auch den Gesamtweltcup. Vorjahres-Weltmeisterin Tina Hermann wurde sowohl bei der WM als auch im Gesamtweltcup hinter ihrer Teamkollegin Lölling Zweite.
Der Gesamtweltcup-Vierte Axel Jungk konnte bei der Heim-WM am bayerischen Königssee Silber gewinnen und zeigte damit, dass er für die Olympischen Winterspiele im kommenden Jahr zum Kreis der Favoriten gehört.

Doppelsitzer-Rennrodler zeigen es allen

Sowohl bei der WM als auch bei der EM holten die Doppelsitzer-Rennrodler des BSD alle drei Medaillen. Neben den Dominatoren des vorolympischen Winters Toni Eggert und Sascha Benecken und den Olympiasiegern Tobias Wendl und Tobias Arlt ist das dritte deutsche Doppel mit Robin Geueke und David Gamm im vergangenen Winter in der Weltspitze angekommen. Man spricht deutsch in der Doppelsitzer-Disziplin.

Bei den Frauen holte sich  Tatjana Hüfner zum fünften Mal den WM-Titel und Natalie Geisenberger sicherte sich den fünften Gesamtweltcupsieg in Folge. Bei den Männern wurde Olympiasieger Felix Loch Gesamtweltcup-Zweiter.


Sieben Europameistertitel, fünfmal EM-Silber und dreimal EM-Bronze gingen im vergangenen Winter auf das Konto der deutschen Bob- und Schlittensportler.
Die Erfolge des vorolympischen Winters machen Lust auf die kommende Olympiasaison.

Olympische Winterspiele als Saison-Höhepunkt 2018


Das Saison-Highlight des nächsten Winters sind die XXIII. Olympischen Winterspiele im koreanischen PyeongChang. Die Spiele werden am 09. Februar 2018 offiziell eröffnet. Bis dahin werden die BSD-Athletinnen und -Athleten noch bei neun Viessmann Rennrodel Weltcups und acht BMW IBSF Weltcups im Bob und Skeleton starten und ihre Qualifikationsrennen bestreiten.

Bob/Skeleton: Weltcup-Finale auf neuer Olympiabahn – 8. BMW IBSF Weltcup PyeongChang (KOR) / Vorbericht

PyeongChang (bsd/14.03.2017) Das Finale zur BMW IBSF Bob und Skeleton Weltcup Tour findet vom 17. bis 19. März 2017 auf der neuen Olympiabahn im koreanischen PyeongChang statt.

PyeongChang (bsd/14.03.2017) Das Finale zur BMW IBSF Bob und Skeleton Weltcup Tour findet vom 17. bis 19. März 2017 auf der neuen Olympiabahn im koreanischen PyeongChang statt. Eine internationale Trainingswoche fand bereits vom 02. bis 12. März für die BobsportlerInnen und Skeletonis im neuen Alpensia Sliding Center von PyeongChang statt. Im Februar 2018 werden die Olympischen Winterspiele auf dieser neuen Bahn ausgetragen. Aus 30 Nationen kommen die Bob- und Skeleton-Sportler, die beim BMW IBSF Weltcupfinale 2017 und damit am Olympia-Test teilnehmen werden.

Die Kufen-Cracks des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) haben seit dem 02. März versucht, sich die neue und anspruchsvolle Olympiabahn zu erarbeiten. Dabei haben sich vor allem die Kurven 2 und 9 mit der anschließenden Geraden (K10 und K11) als Schlüsselstellen herausgestellt. Die Schützlinge von Bob-Cheftrainer René Spies und Skeleton-Cheftrainer Jens Müller gehen nach der erfolgreichen Heim-WM voller Selbstvertrauen in die „Olympia-Generalprobe“ in Korea.

O-Ton Cheftrainer Bob René Spies -->

 

O-Ton Cheftrainer Skeleton Jens Müller -->

 
Im Kampf um die begehrten Weltcup-Kristallkugeln liegen zwei BSD-Asse aussichtsreich in Führung: In der Zweierbob-Wertung liegt Weltmeister Francesco Friedrich mit vier Weltcupsiegen und zwei zweiten Plätzen souverän an der Spitze (1320 Punkte), obwohl die BSD-Bobs beim zweiten Saisonweltcup in Lake Placid (USA) nicht am Start waren. Der US-Amerikaner Steven Holcomb (USA, 1219) ist vor dem Weltcupfinale Gesamt-Zweiter, der Russe Alexander Kasjanaov folgt auf Rang drei mit 1170 Zählern.

O-Ton Francesco Friedrich -->

 

O-Ton Mariama Jamanka -->


Beste Chancen auf den Triumph im Gesamtweltcup hat auch Skeleton-Weltmeisterin Jacqueline Lölling. Die 22-Jährige liegt mit 1366 Weltcuppunkten bei zwei Saisonsiegen und vier Podestplätzen in Führung. Vor dem letzten Rennen in Korea hat Lölling 25 Zähler Vorsprung auf ihre Teamkollegin Tina Hermann (1341 Punkte) und Janine Flock aus Österreich (1321).

Austragungsort: Alpensia Sliding Center (KOR)

Das Alpensia Sliding Centre von PyeongChang (KOR) ist nach Nagano (JPN) die zweite Kunsteisbahn in Asien. Der neue Olympia-Eiskanal befindet sich in fußläufiger Nähe zum Hauptpressezentrum von PyeongChang 2018 und in unmittelbarer Nähe zu vielen olympischen Austragungsstätten im alpinen und nordischen Skisport. Die Eisbahn ist insgesamt 1.376 Meter lang und weist einen Höhenunterschied von gut 116 Metern auf.

Vor dem Auftakt des Olympia-Winters 2017/2018 steht für die IBSF-Athleten vom 23. bis 29. Oktober 2017 eine weitere Internationale Trainings-Periode (ITP) in PyeongChang auf dem Terminkalender.

Technische Daten

Bauzeit: Dezember 2013 bis Dezember 2017
Rennstrecke Bob/Skeleton: 1.376 m
Gesamt-Bahnlänge: 1.857 m
Höhendifferenz: 117 m
Seehöhe Start: 930 m
Durchschnittliches Gefälle Bob/Skeleton:
9.48 %
Kurvenanzahl: 16
Zuschauer-Kapazität: 7.000 (1.000 Sitz- und 6.000 Stehplätze)
Offizielle Website: www.pyeongchang2018.com

BSD-Nominierungen


Skeleton Frauen

Tina Hermann (WSV Königssee)
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)

Skeleton Männer

Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BRC Thüringen)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Zweierbob Männer

Francesco Friedrich / Thorsten Margis (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) / Christian Rasp (WSV Königssee)
Nico Walther / Eric Franke (BSC Sachsen Oberbärenburg)

Frauenbob

Mariama Jamanka (BRC Thüringen) / Annika Drazek (BSC Winterberg)
Stephanie Schneider / Lisa Buckwitz (BSR Sachsen Oberbärenburg)
Christin Senkel (ESC Erfurt) / Ann-Christin Strack (Eintracht Wiesbaden)

Viererbob

Team Francesco Friedrich (Friedrich, Bauer, Grothkopp, Margis)
Team Johannes Lochner (Lochner, Mrowka, Kagerhuber, Rasp)
Team Nico Walther (Walther, Hübenbecker, Rödiger, Wobeto)

Zeitplan

Freitag, 17.03.2017
 
14.00 Uhr (06.00 Uhr MEZ): Skeleton Frauen
18.00 Uhr (10.00 Uhr MEZ): Skeleton Männer
 
Samstag, 18.03.2017
 
14.00 Uhr (06.00 Uhr MEZ): Frauenbob
18.00 Uhr (10.00 Uhr MEZ): Zweierbob Männer
 
Sonntag, 19.02.2017
 
15.30 Uhr (07.30 Uhr MEZ): Viererbob

Weltcup-Finale - 9. Viessmann Rennrodel Weltcup: Geisenberger und Eggert/Benecken vorzeitige Sieger - Entscheidung um den Gesamtsieg bei den Männern steht an

Altenberg (bsd/22.02.2017) Am 25. und 26. Februar 2017 steigt im sächsischen Altenberg das Weltcupfinale der Rennrodler.

Altenberg (bsd/22.02.2017) Am 25. und 26. Februar 2017 steigt im sächsischen Altenberg das Weltcupfinale der Rennrodler. Bei den Männern ist der Kampf um die Kristallkugel des Gesamtsiegers noch offen. Im Bereich der Damen und Doppelsitzer ist die Entscheidung bereits vorzeitig gefallen:

Natalie Geisenberger sicherte sich zum fünften Mal in Folge die begehrte Joska-Trophäe. Toni Eggert und Sascha Benecken holten sie zum zweiten Mal nach 2015. Im Viessmann Team-Staffel-Weltcup presented by BMW siegte das Team von Deutschland bereits zum siebten Mal in Folge.

Nur bei den Männern im Einsitzer ist die Entscheidung noch nicht endgültig gefallen. Der Juniorenweltmeister von 2016 Roman Repilov aus Russland liegt in der Gesamtwertung vor dem Finale von Altenberg mit 745 Weltcuppunkten klar in Führung. Theoretisch könnten ihn sein Landsmann Semen Pavlichenko (674 Zähler) oder Felix Loch (663 Punkte) noch verdrängen. Für einen Einzelsieg gibt es 100 Punkte. Loch konnte krankheitsbedingt vergangene Woche in Korea nicht an den Start gehen. So fehlen ihm wertvolle Punkte um nochmal in die Entscheidung um den Gesamtsieg aus eigener Kraft eingreifen zu können.

Lokalmatador Ralf Palik wird beim Heimrennen in Altenberg nicht mehr teilnehmen. Der 26-jährige muss sich einer Schulter-Operation unterziehen. Ebenso wird Andi Langenhan nicht am Start sein. Neben Loch und Ludwig bekommen Bley, Eißler und Paffe aus dem B-Team eine Chance sich bei einem Heimweltcup in Deutschland zu beweisen.

 

Das BSD-Aufgebot

Damen

Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Julia Taubitz (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)

Herren

Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Johannes Ludwig (BSR Oberhof)
Chris Eißler (ESV Lok Zwickau)
Sebastian Bley (RT Suhl)
Christian Paffe (BRC Hallenberg)

Doppelsitzer

Toni Eggert/Sascha Benecken (RT Suhl/BRC Ilsenburg-Harz)
Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke/David Gamm (BSC Winterberg)


Zeitplan

 

Samstag 25. Februar 2017

10.05 Uhr           1. Lauf Doppelsitzer
11.25 Uhr           2. Lauf Doppelsitzer
12.50 Uhr           1. Lauf Herren
14.30 Uhr           2. Lauf Herren

Sonntag 26. Februar 2017

09.30 Uhr           1. Lauf Damen
10.50 Uhr           2. Lauf Damen
12.40 Uhr           Team-Staffel

Deutsche Medaillen-Kandidaten in drei Disziplinen - BMW IBSF WM Bob & Skeleton 2017: Skeleton und Viererbob am 2. Wochenende

Schönau a. Königssee (bsd/22.02.2017) Athletinnen und Athleten aus 36 Nationen nehmen an den BMW IBSF Weltmeisterschaften im Bob und Skeleton teil. Das erste WM-Wochenende brachte über 5.000 Zuschauer an die Eisbahn am Königssee.

Schönau a. Königssee (bsd/22.02.2017) Athletinnen und Athleten aus 36 Nationen nehmen an den BMW IBSF Weltmeisterschaften im Bob und Skeleton teil. Das erste WM-Wochenende brachte über 5.000 Zuschauer an die Eisbahn am Königssee. Medaillen im Zweierbob und Team-Bewerb gab es am ersten WM-Wochenende für Deutschland, USA und Kanada.
Am zweiten WM-Wochenende vom 24. bis 26. Februar werden wieder in jeweils vier Rennläufen die Entscheidungen im Skeleton und im Viererbob fallen.


Die Medaillen-Favoritinnen im Skeleton kommen aus Deutschland, Kanada und Österreich. Die 22-jährige Sauerländerin Jacqueline Lölling startet als Weltcup-Spitzenreiterin bei der WM am Königssee. Die frisch gebackene Europameisterin hat in diesem Winter bereits zwei Weltcupsiege eingefahren – einen davon Ende Januar auf der WM-Bahn am Königssee. Konkurrenz um den WM-Titel hat Lölling dabei vor allem aus dem eigenen Team. WM-Titelverteidigerin Tina Hermann (WSV Königssee) ist aktuell hinter Lölling Gesamtweltcup-Zweite. Eine starke Saison lieferten bisher vor allem die kanadischen Skeleton-Athletinnen. Mirela Rahneva kam in den bisherigen sieben Weltcup-Rennen auf vier Podiumsplätze. Ihre Teamkollegin Elisabeth Vathje überzeugte mit zwei Weltcup-Siegen im kanadischen Whistler und in Winterberg. Vizeweltmeisterin Janine Flock aus Österreich fuhr im laufenden Winter viermal auf das Podest. Sie siegte auf der anspruchsvollen Bahn im amerikanischen Lake Placid.


Bei den Männern ist WM-Favorit Martins Dukurs aus Lettland aktuell auch der Spitzenreiter im Weltcup, den er sich bereits zum achten Mal in Folge sichern könnte. Sungbin Yun aus Korea liegt Dukurs jedoch mit nur 14 Weltcup-Punkten Rückstand auf den Fersen. Fünf Mal stand der Koreaner in dieser Saison auf dem Weltcup-Podium. Doch er wird nicht bei der WM am Königssee starten, sondern zu Hause auf der Olympiabahn in Pyeongchang trainieren. Dafür müssen die BSD-Skeletonis Olympiasieger Alexander Tretjakov aus Russland ganz oben auf der Liste der WM-Favoriten haben. Der WM-Vierte Axel Jungk aus Sachsen ist aktuell Dritter im Gesamtweltcup und darf sich neben seinen beiden Teamkollegen – dem Thüringer Christopher Grotheer und dem Sauerländer Alexander Gassner – durchaus Chancen auf einen Podestplatz ausrechnen. Grotheer feierte in diesem Winter in Altenberg (GER) seinen ersten Weltcup-Sieg. Alexander Gassner fuhr am Sonntag (19. Februar) bei der Team-WM bereits Bahnrekord am Königssee und stand Ende Januar 2017 auf der WM-Bahn mit Rang drei auf dem Weltcup-Podium.

Deutschland, Lettland, Russland und USA mit Medaillenchancen im Vierer


Aus dem WM-Gastgeberland Deutschland, aus den USA, Lettland und Russland kommen die Favoriten für WM-Medaillen im Viererbob bei den BMW IBSF Weltmeisterschaften. Am Samstag (25.02.) und Sonntag (26.02.) stehen die vier WM-Läufe auf dem Programm.


Neben Vizeweltmeister Francesco Friedrich, Nico Walther und Lokalmatador Johannes Lochner startet auch Junioren-Weltmeister Bennet Buchmüller bei der WM im großen Schlitten.
Johannes Lochner, WM-Dritter vom Zweierbob-Wochenende, hat besonders gute Karten für den Titel. Der 26-Jährige kann in dieser Saison bereits auf drei Viererbob-Weltcupsiege blicken. Unter anderen siegte er beim Königssee-Weltcup Ende Januar. Nico Walther, Vizeweltmeister von 2015, landete dabei auf dem Silberrang. Neben Lochner und Walther ist aber auch der viermalige Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich ein großer Medaillenkandidat. Weltcupspitzenreiter Alexander Kasjanov aus Russland und sein Teamkollege Alexey Stulnev (Dritter beim Königssee-Weltcup) müssen die deutschen Piloten ebenso auf der Rechnung haben wie den Titelverteidiger Oskars Melbardis aus Lettland und Altmeister Steven Holcomb aus den USA. Der Olympiasieger von 2010 landete bei der WM-Generalprobe am Königssee auf dem vierten Platz.

Zeitplan 2. WM-Wochenende


Freitag, 24. Februar
11.00 Uhr            Skeleton Männer 1. und 2. Lauf
15.00 Uhr            Skeleton Frauen 1. und 2. Lauf

Samstag, 25. Februar
08.30 Uhr            Skeleton Frauen 3. und 4. Lauf
13.30 Uhr            Viererbob 1. und 2. Lauf

Sonntag, 26. Februar
08.30 Uhr            Skeleton Männer 3. und 4. Lauf
13.30 Uhr            Viererbob 3. und 4. Lauf

Feuerprobe für neue Olympiabahn in PyeongChang - 8. Viessmann Rennrodel Weltcup auf neuer Olympiabahn in Korea

PyeongChang (bsd/14.02.2017) Ein Jahr vor den Olympischen Winterspielen 2018 in Korea starten die Rennrodler am 18. und 19. Februar 2017 erstmals bei einem internationalen Wettkampf auf der neuen Olympiabahn im Alpensia Sliding Centre in PyeongChang.

PyeongChang (bsd/14.02.2017) Ein Jahr vor den Olympischen Winterspielen 2018 in Korea starten die Rennrodler am 18. und 19. Februar 2017 erstmals bei einem internationalen Wettkampf auf der neuen Olympiabahn im Alpensia Sliding Centre in PyeongChang. 156 Athletinnen und Athleten aus 30 Nationen haben für den 8. Viessmann Rennrodel Weltcup in Korea gemeldet. Das ist eine neue Rekord-Teilnehmerzahl der Rennrodel-Nationen in der Viessmann-Serie.

Beim Olympia-Test für 2018 geht es aber trotzdem noch um die Kristallkugeln der Gesamtweltcup-Sieger im Viessmann-Weltcup 2016/17. Bei den Damen hat Olympiasiegerin Natalie Geisenberger vor den beiden letzten Weltcuprennen in Korea und dem Finale eine Woche darauf im sächsischen Altenberg, derzeit 77 Weltcuppunkte Vorsprung auf Weltmeisterin Tatjana Hüfner.

Bei den Herren kann der Vize-Weltmeister Roman Repilov aus Russland ebenfalls auf diesen doch komfortablen Vorsprung von 77 Zählern auf Olympiasieger Felix Loch blicken. Weitere 86 Zähler hinter Loch folgt der Weltmeister von 2015 Semen Pavlichenko (Russland) auf Rang drei der Gesamtwertung.

In der Disziplin der Doppelsitzer haben die beiden Weltmeister Toni Eggert/Sascha Benecken vor den beiden letzten Weltcuprennen einen souveränen Vorsprung von 167 Weltcuppunkten. Dahinter folgen die Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt.

Im Viessmann Team-Staffel-Weltcup presented by BMW ist noch alles offen. Das BSD-Team führt derzeit mit 331 Zählern. Auf Rang zwei zeitgleich findet man die Teams von Russland und Kanada (jeweils 270 Punkte). Knapp dahinter folgt das Team der USA mit 261 Weltcuppunkten. Auch Lettland (250) und Österreich (240) können sich bei den zwei verbleibenden Team-Staffel-Weltcups noch Chancen ausrechnen.

Am 25. Und 26. Februar 2017 findet schließlich im sächsischen Altenberg das Finale des Viessmann Rennrodel Weltcup 2016/17 statt. Dort werden dann die großen Joska-Kristallkugeln an die jeweiligen Gesamtsieger vergeben.

O-Ton

Norbert Loch

 

Das BSD-Aufgebot

 

Damen

Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)

Herren

Johannes Ludwig (BSR Oberhof)
Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis)
Julian von Schleinitz (WSV Königssee)
Sebastian Bley (RT Suhl)

Doppelsitzer

Toni Eggert/Sascha Benecken (RT Suhl/BRC Ilsenburg-Harz)
Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke/David Gamm (BSC Winterberg)

 

Nationencup

Ralf Palik (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)

 

Zeitplan Viessmann Weltcup PyeongChang (CET)

 

Samstag 18. Februar 2017

1. Lauf Doppel 08.20 Uhr
2. Lauf Doppel 09.30 Uhr
1. Lauf Damen 11.00 Uhr
2. Lauf Damen 13.20 Uhr

Sonntag 19. Februar 2017

1. Lauf Herren 09.20 Uhr
2. Lauf Herren 10.55 Uhr
Team-Staffel 11.00 Uhr

Bob/Skeleton: BSD-Asse gehen bei Heim-WM auf Medaillenjagd

BMW IBSF Bob + Skeleton WM Königssee (Vorbericht)

Schönau a. Königssee (bsd/07.02.2017) Die kommenden zwei Rennwochenenden stehen für die deutschen Bob- und Skeleton-Cracks ganz im Zeichen des absoluten Saisonhöhepunktes – den BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften am heimischen Königssee.

Schönau a. Königssee (bsd/07.02.2017) Die kommenden zwei Rennwochenenden stehen für die deutschen Bob- und Skeleton-Cracks ganz im Zeichen des absoluten Saisonhöhepunktes – den BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften am heimischen Königssee. Am Freitag (17. Februar 2017) werden ab 14.15 Uhr (MEZ) mit den ersten zwei von insgesamt vier Läufen der Frauenbobs die Titelkämpfe auf der traditionsreichen 1.740 Meter langen Berchtesgadener Kunsteisbahn sportlich eröffnet.
 
Dass die besten Bobfahrer und Skeletonis in diesem Winter im Berchtesgadener Land um WM-Medaillen kämpfen, kam unverhofft: Das Präsidium des Weltverbandes IBSF hatte sich erst Mitte Dezember aufgrund des russischen Doping-Skandals für einen WM-Entzug des ursprünglich vorgesehenen Austragungsortes Sochi ausgesprochen und so den Weg für die fünften Bob-Titelkämpfe (1979, 1986, 2004 & 2011 / seit 2004 auch im Skeleton) auf der ersten Kunsteisbahn der Welt möglich gemacht. Mit der WM der Skeleton-Männer im Jahr 1990 ist die WM 2017 sogar schon die sechste Weltmeisterschaft im Bob und Skeleton am Fuße des Watzmann.
 
Einen „WM-Testlauf“ hatte die Deutsche Post Eisarena Königssee bereits vor knapp drei Wochen, als der sechste BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup des Winters 2016/2017 ebenfalls am Fuße des Watzmann ausgetragen wurde. Und die Kufen-Cracks des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) deuteten bei den Weltcup-Entscheidungen durchaus an, dass sie bei den anstehenden Welttitelkämpfen ein großes Wort im Kampf um die Medaillen mitsprechen werden: Drei Siege und neun von insgesamt 15 möglichen Podiumsplätzen konnten die BSD-Asse verbuchen.
 
Insgesamt blicken die Bobsportler und Skeletonis des BSD auf eine bislang bärenstarke Saison zurück. In zwei der fünf Weltcup-Disziplinen (Zweierbob Männer & Skeleton Frauen) stellen die deutschen Kufen-Cracks nach sieben von acht ausgetragenen Rennen den Spitzenreiter im Gesamtweltcup. Das ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass die deutschen Bob-Asse auf einen Start bei der zweiten Weltcup-Station in Lake Placid verzichteten und so wichtige Punkte liegen ließen.
 
Im Zweierbob der Männer dominierte Weltmeister Francesco Friedrich mit vier Siegen bei sechs Starts (dazu zweimal Zweiter) beinahe nach Belieben das Geschehen und geht somit beim WM-Rennen im kleinen Schlitten als absoluter Top-Favorit an den Start. Friedrich, der bei den Weltmeisterschaften im Vorjahr in Igls den Titel-Hattrick in seiner Paradedisziplin perfekt gemacht hatte, peilt bei den Titelkämpfen am Königssee zum vierten Mal in Folge WM-Gold im Zweierbob an. Das gab es in der WM-Historie erst einmal: In den späten 50er Jahren konnte der legendäre Eugenio Monti vier Mal Gold in Serie im kleinen Schlitten gewinnen.
 
Im großen Schlitten avancierte Lokalmatador Johannes Lochner im Saisonverlauf zum absoluten Siegfahrer. Drei Erfolge im Viererbob-Weltcup bei fünf Starts sprechen eine deutliche Sprache. Aber auch im kleinen Schlitten ist mit dem Zweierbob Vize-Weltmeister der vergangenen zwei Jahre zu rechnen. Hier konnte Lochner bei sechs Starts in diesem Winter zwei Mal zum Sieg fahren. Bei der WM-Generalprobe vor knapp drei Wochen am heimischen Königssee war der 26-Jährige das Maß der Dinge und triumphierte in beiden Schlitten. Auch Nico Walther richtet den Blick auf eine Medaille. Der Vize-Weltmeister von 2015 fuhr im großen Schlitten beim Weltcup am Königssee auf Rang zwei und verbuchte mit Rang zwei in Winterberg einen weiteren Weltcup-Podestplatz im bisherigen Saisonverlauf.

Mit Außenseiterchancen auf Edelmetall gehen auch die deutschen Bob-Frauen bei der Heim-WM an den Start. Shootingstar Mariama Jamanka, die Mitte Januar in Winterberg überraschend EM-Gold feiern konnte und sich dabei in der Weltcup-Wertung nur knapp der US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor geschlagen geben musste, untermauerte auch beim WM-Testlauf am Königssee vor gut drei Wochen mit Rang drei ihre Medaillenambitionen. Und auch Stephanie Schneider – WM-Vierte des Vorjahrs – die nach einer langen Verletzungspause gerade erst in den Weltcup zurückgekehrt ist, zeigte mit Rang vier am vergangenen Wochenende in Igls, dass mit ihr bei der WM zu rechnen ist. Das deutsche WM-Aufgebot im Bereich Bob wird zudem von den Gewinnern der Junioren-Weltmeisterschaften, die Ende Januar in Winterberg ausgetragen wurden, komplettiert. Mit ihren Siegen im Zweier- und Viererbob sicherten sich die BSD Nachwuchs-Piloten Richard Oelsner sowie Bennet Buchmüller das WM-Ticket für Königssee.
 
Im Wettbewerb der Skeleton-Frauen hat der Bob- und Schlittenverband für Deutschland zwei ganz heiße Eisen im Feuer. Europameisterin Jacqueline Lölling und Weltmeisterin Tina Hermann präsentierten sich im Saisonverlauf in bestechender Form und führen nach sieben von acht Rennen das Weltcup-Gesamtklassement an. Spitzenreiterin Jacqueline Lölling, die Mitte Januar in Winterberg zu EM-Gold raste, entschied bereits zwei Weltcups in diesem Winter für sich und stand zwei weitere Male auf dem Podium. Und Tina Hermann, die im Vorjahr bei den Welt-Titelkämpfen sensationell Gold einfahren konnte, triumphierte zuletzt beim Weltcup in Igls und stand drei weitere Male auf dem Podest. Lokalmatadorin Anna Fernstädt konnte beim Weltcup Ende Januar am Königssee mit Rang drei ihren ersten Podestplatz einfahren.
 
Bei den Skeleton-Männern gehen Axel Jungk, Christopher Grotheer und Alexander Gassner mit Außenseiterchancen auf Edelmetall an den Start. Alle drei schafften im Saisonverlauf jeweils einmal den Sprung aufs Weltcup-Podium. Die konstanteste Leistung zeigte Axel Jungk. Der WM-Vierte des Vorjahrs belegt in der Weltcup-Gesamtwertung Rang drei. Der 25-Jährige fuhr in Altenberg auf Rang drei, belegte zweimal Rang vier und war in diesem Winter nie schlechter platziert als auf Rang sieben. Christopher Grotheer erzielte mit seinem Sieg beim Weltcup in Altenberg das beste Resultat der deutschen Skeleton-Männer. Der WM-Fünfte von 2015 belegt derzeit im Gesamtklassement Rang fünf. Alexander Gassner, der als Dritter am Königssee den Sprung aufs Weltcup-Podest schaffte, belegt in der Gesamtwertung Rang sieben. 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

WM-Austragungsort

 

Die Eisbahn am Königssee ist die weltweit erste ihrer Art, gilt aber heute noch als technisch anspruchsvolle Bob- und Rennrodelbahn.
Der Bau der Bahn begann 1959 durch den WSV Königssee mit Unterstützung durch den Fremdenverkehrsverband des Berchtesgadener Landes. Die Eröffnung erfolgte 1960 mit den Internationalen Süddeutschen Rennrodelmeisterschaften. 1968 wurde die Rodelbahn zu einer Kunsteisbahn ausgebaut. Die Kosten betrugen damals 4,6 Millionen DM.
 
Der Eiskanal verfügt heute über 16 anspruchsvolle Kurven. Die Bahn ist 1.587 m lang (Rennstrecke Bob: 1.244 m) und neben den ungeheuren Fliehkräften, denen der Sportler ausgesetzt ist, werden Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h erreicht. Nach den Umbauarbeiten an der Kunsteisbahn am Königssee im Jahr 2010 zeigt sich die Bahn in neuem, weltmeisterlichem Glanz. Mit dem Auspumpen des Ammoniaks aus der Bahn begann damals der umfassende Umbau. Der Bahnkörper wurde ab Kurve 15 bis in den Auslaufbereich komplett erneuert. Die Bahn glänzt nun mit einer neuen Energieversorgung, Beleuchtung und Bahnwasserversorgung, erweitertem Parkplatz- und Sanitätsbereich, einem Löschwassertank mit 100.000 Litern Fassungsvermögen und einer weiteren Brücke an der Bob-Verladerampe.

BSD WM-Aufgebot

 

Skeleton

Frauen
Tina Hermann (WSV Königssee)
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)

Männer
Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BRC Thüringen)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Bob

Zweierbob
Francesco Friedrich / Thorsten Margis (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Johannes Lochner / Joshua Bluhm (BC Stuttgart Solitude)
Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg) / Kevin Kuske (SC Potsdam)
Richard Oelsner / Alexander Schüller (BSC Sachsen Oberbärenburg)

Frauenbob
Mariama Jamanka (BRC Thüringen) / Annika Drazek (BSC Winterberg)
Stephanie Schneider / Lisa Buckwitz (BSR Sachsen Oberbärenburg)
Christin Senkel (ESC Erfurt) / Ann-Christin Strack (Eintracht Wiesbaden)


Viererbob
Team Francesco Friedrich (Friedrich, Bauer, Grothkopp, Margis)
Team Johannes Lochner (Lochner, Mrowka, Kagerhuber, Rasp)
Team Nico Walther (Walther, Hübenbecker, Rödiger, Wobeto)
Team Bennet Buchmüller (Buchmüller, Hertel, Scherer, Laurenz)

WM-Zeitplan

 
Freitag, 17. Februar 2017
 
14.00 Uhr Frauenbob (1. Lauf)
16.00 Uhr Frauenbob (2. Lauf)
 
Samstag, 18. Februar 2017
 
10.30 Uhr Zweierbob Männer (1. Lauf)
12.00 Uhr Zweierbob Männer (2. Lauf)
15.15 Uhr Frauenbob (3. Lauf)
16.45 Uhr Frauenbob (4. Lauf)

Sonntag, 19. Februar 2017
 
10.30 Uhr Zweierbob Männer (3. Lauf)
12.00 Uhr Zweierbob Männer (4. Lauf)
15.00 Uhr Team Event

Freitag, 24. Februar 2017
 
11.00 Uhr Skeleton Männer (1. Lauf)
13.00 Uhr Skeleton Männer (2. Lauf)
15.00 Uhr Skeleton Frauen (1. Lauf)
17.00 Uhr Skeleton Frauen (2. Lauf)
 
Samstag, 25. Februar 2017
 
08.30 Uhr Skeleton Frauen (3. Lauf)
10.30 Uhr Skeleton Frauen (4. Lauf)
13.30 Uhr Viererbob (1. Lauf)
15.20 Uhr Viererbob (2. Lauf)
 
Sonntag, 26. Februar 2017
 
08.30 Uhr Skeleton Männer (3. Lauf)
10.30 Uhr Skeleton Männer (4. Lauf)
13.30 Uhr Viererbob (3. Lauf)
15.20 Uhr Viererbob (4. Lauf)


Weitere Infos www.bobwm.de

Bob/Skeleton: Traditionsbahn in Igls als WM-Generalprobe

7. BMW IBSF Weltcup in Innsbruck-Igls (AUT) / Vorbericht

Innsbruck-Igls (bsd/30.01.2017) Die siebte Station des BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup der Saison 2016/2017 ist das österreichische Innsbruck-Igls (03. bis 05. Februar).

Innsbruck-Igls (bsd/30.01.2017) Die siebte Station des BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup der Saison 2016/2017 ist das österreichische Innsbruck-Igls (03. bis 05. Februar). Für die Kufen-Cracks des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) wird die Rückkehr an den WM-Austragungsort des Vorjahres zum letzten Gradmesser für den diesjährigen Saisonhöhepunkt – die Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften 2017 vom 13. bis 26. Februar am heimischen Königssee.
 
Die Schützlinge von Bob-Cheftrainer René Spies und Skeleton-Cheftrainer Jens Müller gehen nach zuletzt bärenstarken Leistungen voller Selbstvertrauen in die WM-Generalprobe auf der traditionsreichen Olympiabahn von 1976 und rechnen sich auch in Hinblick auf den Gesamtweltcup bei zwei noch ausstehenden Weltcup-Rennen in dieser Saison berechtigte Chancen aus. Das ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass die deutschen Bob-Asse auf einen Start bei der zweiten Weltcup-Station in Lake Placid verzichteten und so wichtige Punkte liegen ließen.


 
Im Kampf um die begehrten Kristallkugeln liegen gleich drei BSD-Asse aussichtsreich im Rennen: In der Vierer-Gesamtwertung schob sich der „Mann der Stunde“ Johannes Lochner dank seines dritten Saisonsieges am Königssee auf Rang zwei vor und liegt jetzt mit 1067 Punkten in Schlagdistanz zum russischen Spitzenreiter Alexander Kasjanov (1123 Punkte).
Im Zweierbob-Klassement konnte Weltmeister Francesco Friedrich nach Rang zwei auf der Berchtesgadener Kunsteisbahn sogar die Führung (1095 Punkte) in der Gesamtwertung übernehmen. Der US-Amerikaner Steven Holcomb (USA, 1075) ist Gesamt-Zweiter.

 

Gute Chancen auf den Triumph im Gesamtweltcup hat auch Skeleton-Europameisterin Jacqueline Lölling. Die 21-Jährige baute am Königssee mit dem zweiten Saisonsieg ihre Führung in der Gesamtwertung weiter aus und hat mit nun 1214 Punkten 93 Zähler Vorsprung vor Janine Flock aus Österreich (1121).

O-Ton Skeleton-Cheftrainer Jens Müller -->

 

Austragungsort Innsbruck-Igls

 
Die Olympia-Bobbahn Igls hat eine lange Tradition. Bereits im Jahr 1935 fanden in Igls erstmals Weltmeisterschaften im Zweierbob statt. In den Jahren 1963 und 1993 wurden dort die WM-Medaillen im kleinen und großen Schlitten vergeben. Die Skeleton-AthletInnen ermittelten in Igls sowohl im Jahr 1991 (Männer) als auch im Jahr 2000 (Frauen/Männer) ihre Weltmeister. Eine komplette WM im Bob und Skeleton mit insgesamt sechs Entscheidungen inklusive dem Mannschafts-Wettbewerb Skeleton fand erstmals 2016 in Igls statt.
 
Nach der Vergabe der Olympischen Spiele 1964 an Innsbruck begann man 1962 mit dem Bau der Kunstbahn in Innsbruck-Igls. Unterhalb des Patscherkofels wurden zwei separierte Kunsteisbahnen aus Beton errichtet. Mit 1506 m Länge, 13 Kurven und einem Höhenunterschied von 136 Metern zählte sie zu den beeindruckendsten Bahnen der Welt.


Anlässlich der Olympischen Winterspiele 1976 begann man 1973/74 mit dem Bau der Kunsteisbahn, wobei die zwei separierten Kunsteisbahnen abgetragen und durch eine kombinierte Bob-, Rodel- und Skeletonbahn ersetzt wurden. Somit konnten erstmals alle olympischen Bob- und Rodelbewerbe auf einer Bahn veranstaltet werden. Als weltweit erste kombinierte Bahn war diese Sportanlage Vorbild für zukünftige Kunsteis-, Bob- und Rodelbahnen weltweit. (Quelle: www.olympiaworld.at)

Technische Daten
Gesamtlänge: 1.270 m
Höhendifferenz: ca. 100 m
Kurvenanzahl: 14 (inkl. Kreisel)
Maximale Kurvenhöhe: 7 m
Gesamtlänge der verlegten Kühlrohre: 80 km
Kunsteisfläche: 5.500 m2

BSD-Nominierungen

 

Skeleton

Frauen
Tina Hermann (WSV Königssee)
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)

Männer
Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BRC Thüringen)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Bob

Zweierbob
Francesco Friedrich / Thorsten Margis (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) / Christian Rasp (WSV Königssee)
Nico Walther / Eric Franke (BSC Sachsen Oberbärenburg)

Frauenbob
Mariama Jamanka (BRC Thüringen) / Annika Drazek (BSC Winterberg)
Stephanie Schneider / Lisa Buckwitz (BSR Sachsen Oberbärenburg)
Christin Senkel (ESC Erfurt) / Franziska Bertels (BSR Oberhof)

Viererbob
Team Francesco Friedrich (Friedrich, Bauer, Grothkopp, Margis)
Team Johannes Lochner (Lochner, Mrowka, Kagerhuber, Rasp)
Team Nico Walther (Walther, Hübenbecker, Rödiger, Wobeto)

Zeitplan

 
Freitag, 03. Februar 2017
 
10.30 Uhr:     Skeleton Frauen
14.00 Uhr:     Skeleton Männer
 
Samstag, 04. Februar 2017
 
11.15 Uhr:     Zweierbob Männer
14.45 Uhr:     Frauenbob
 
Sonntag, 05. Februar 2017
 
12.00 Uhr:     Viererbob
 

Nach den Weltmeisterschaften am heimischen Königssee steigt vom 17. bis 19. März 2017 das große Weltcup-Finale im südkoreanischen Pyeongchang – Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2018.

Rennrodeln: Saisonhöhepunkt steht mit JWM an
32. FIL Junioren-WM in Sigulda (LAT) am 04./05. Februar 2017

Sigulda (bsd/30.01.2017) Der Saisonhöhepunkt für die Rennrodel-Junioren steht mit den 32. FIL-Rennrodel Weltmeisterschaften am kommenden Wochenende im lettischen Sigulda an.

Sigulda (bsd/30.01.2017) Der Saisonhöhepunkt für die Rennrodel-Junioren steht mit den 32. FIL-Rennrodel Weltmeisterschaften am kommenden Wochenende im lettischen Sigulda an.

Schwer wird es traditionell auf der anspruchsvollen Kunsteisbahn im Baltikum, auf der die deutschen Athletinnen und Athleten wenig Training haben. Zudem kann die Hälfte des BSD-Teams nicht in der Gesetztengruppe starten und muss mit Startnummern aus dem hinteren Feld in die Rennen gehen. Denn aus Kostengründen nahm der deutsche Nachwuchs in diesem Winter bisher nur an zwei von vier Junioren-Weltcups teil.

So sind vor allem die starken russischen und lettischen Athletinnen und Athleten auf ihrer Heimbahn favorisiert. Doch die Junioren-Weltmeisterin von 2015 Jessica Tiebel (Altenberg) und die Junioren-Europameister Max Langenhan (Friedrichroda) und Hannes Orlamünder/Paul Gubitz (Zella-Mehlis) wollen um die Titel fahren.

Junioren-Cheftrainer Steffen Wöller sagt: „Das Ziel ist klar. Wir wollen selbstverständlich versuchen, in allen Disziplinen auf das Podest zu fahren.“

Zeitplan der 32. FIL Junioren-Weltmeisterschaften im Rennrodeln:

 

Samstag, 04. Februar 2017

10:00 Uhr Junioren männlich
13:00 Uhr Junioren weiblich

Sonntag,05. Februar 2017

10:00 Uhr Doppelsitzer
13:00 Uhr Team-Staffel

Das BSD-Aufgebot

 

Juniorinnen

Jessica Tiebel (RRC Altenberg)
Cheyenne Rosenthal (BSC Winterberg)
Tina Müller (RRC Altenberg)
Alisa Dengler (WSV Königssee)

Junioren

Max Langenhan (BRC 05 Friedrichroda)
Moritz Bollmann (RRV Sonneberg/Schalkau)
Paul Lukas Heider (RC Ilmenau)
Markus Hummer (RC Berchtesgaden)

Doppelsitzer

Hannes Orlamünder/Paul Gubitz (RRC Zella-Mehlis)
Nico Semmler/Johannes Pfeiffer (BRC Ilsenburg-Harz/WSC Erzg. Oberwiesenthal)
Tobias Heinze/Maximilian Illmann (ESV Lok Zwickau)

Zeitplan (CET):

 

Samstag,  04.02.2017

09:00 Uhr            Junioren (zwei Rennläufe)
12:00 Uhr            Juniorinnen (zwei Rennläufe)

Sonntag,  05.02.2017

09:00 Uhr            Doppelsitzer (zwei Rennläufe)
11:30 Uhr            Team-Bewerb

Rennrodel: Thüringer Rennrodler daheim favorisiert
7. Viessmann Rennrodel Weltcup in Oberhof, 04./05. Februar 2017

Oberhof (bsd/30.01.2017) Die siebte Station des Viessmann Rennrodel Weltcup ist Oberhof in Thüringen.

Oberhof (bsd/30.01.2017) Die siebte Station des Viessmann Rennrodel Weltcup ist Oberhof in Thüringen. Die Weltcup-Rennen der Doppelsitzer und Herren Einsitzer finden am Samstag, 4. Februar statt. Während die Entscheidungen der Damen und Team-Staffeln am Sonntag, 5. Februar fallen.

Nach dem Gewinn von jeweils zwei Weltmeistertiteln am vergangenen Wochenende in Innsbruck Igls durch Tatjana Hüfner und das Doppel Eggert/Benecken, die sich sowohl in ihren Disziplinen als auch gemeinsam mit Johannes Ludwig in der Team-Staffel-WM die Goldmedaillen sicherten, sind die Lokalmatadore  für den Heim-Weltcup klar favorisiert. Drei von vier WM-Titeln gingen in Igls an den BSD. Bei den Doppelsitzern konnten sogar alle drei WM-Medaillen von den BSD-Duos eingefahren werden. Vor allem im Doppelsitzer werden die drei BSD-Schlitten in Oberhof vermutlich das Maß der Dinge sein.

Im vergangenen Winter überzeugten die deutschen Rennrodler beim Heim-Weltcup in Thüringen mit zwei Dreifach-Erfolgen bei den Damen und Herren. Tatjana Hüfner und Felix Loch setzten sich dabei jeweils an die Spitze. Bei den Doppelsitzern gab es einen Zweifach-Erfolg beim Oberhof-Weltcup im Januar 2016. Wendl/Arlt kam damals vor Eggert/Benecken ins Ziel.  

Die Entscheidung um die Gesamtweltcupsiege geht nun in die finale Phase. Mit Oberhof sind es noch drei Weltcup-Stationen im laufenden Winter. Nach Oberhof geht es am 6. Februar direkt zur internationalen Trainingswoche und dem Olympiatest-Weltcup am 18. und 19. Februar nach PyeongChang in Korea. Das Finale des Viessmann-Weltcup findet schließlich am 25. und 26. Februar 2017 im sächsischen Altenberg statt.

Und so ist die Ausgangslage aktuell im Viessmann Weltcup: Bei den Männern haben nach neun von zwölf Weltcups die beiden Russen Roman Repilov (647 Punkte / Vizeweltmeister von Igls) und Semen Pavlichenko (600 Zähler / Weltmeister von 2015) die Nase im Gesamtweltcup vorne. Der frisch gebackene Weltmeister Wolfgang Kindl aus Österreich folgt mit 576 Weltcuppunkten auf Rang drei. Bester Deutscher der Viessmann-Serie ist aktuell Olympiasieger Felix Loch (555 Punkte) auf Platz vier.

Bei den Damen liegen die BSD-Olympiasiegerinnen Natalie Geisenberger (697 Pkt.) und Tatjana Hüfner (635 Pkt.) souverän an der Spitze. Derzeit auf Rang drei des Weltcup-Rankings ist Erin Hamlin (USA) platziert. Sie liegt mit 494 Zählern schon etwas zurück.

Bei den Doppelsitzern liegen ebenfalls zwei deutsche Schlitten in Führung. Die beiden Spitzenduos Eggert/Benecken (855 Zähler) und Wendl/Arlt (673 Pkt.) verfügen bereits über einen komfortablen Vorsprung auf ihre Verfolger aus den USA Mortesen/Terdiman ( 501 Pkt.).

Cheftrainer Norbert Loch zum Heim-Weltcup in Oberhof 

O-Ton ->

 

Das BSD-Aufgebot

 

Damen

Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)
 

Herren

Johannes Ludwig (BSR Oberhof)
Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis)
Ralf Palik (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)
Sebastian Bley (RT Suhl)
 

Doppelsitzer

Toni Eggert/Sascha Benecken (RT Suhl/BRC Ilsenburg-Harz)
Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke/David Gamm (BSC Winterberg)

Zeitplan (CET):

Samstag,  14.01.2017

09:00 Uhr        1. Rennlauf Doppel
10:20 Uhr        2. Rennlauf Doppel
12:45 Uhr        1. Rennlauf Herren
14:20 Uhr        2. Rennlauf Herren

Sonntag,  15.01.2017

09:00 Uhr        1. Rennlauf Damen
10:20 Uhr        2. Rennlauf Damen
12.30 Uhr        Viessmann Team Staffel Weltcup presented by BMW

 

 

Bob/Skeleton: „WM-Generalprobe“ steigt am Fuße des Watzmann - 6. BMW IBSF Weltcup Königssee

Schönau a. Königssee (bsd/23.01.2017) Die Deutsche Post Eisarena Königssee trägt am kommenden Wochenende den 6. BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup des Winters 2016/2017 aus.

Schönau a. Königssee (bsd/23.01.2017) Die Deutsche Post Eisarena Königssee trägt am kommenden Wochenende den 6. BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup des Winters 2016/2017 aus. Drei Wochen vor den Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften am Königssee vom 13. bis 26. Februar bilden die Wettkämpfe am Fuße des Watzmann einen echten Gradmesser für den Saisonhöhepunkt.
 
Dass die besten Bobfahrer und Skeletonis in diesem Winter gleich zweimal im Berchtesgadener Land zu Gast sind, kommt unverhofft: Das Präsidium des Weltverbandes IBSF hatte sich erst Mitte Dezember aufgrund des russischen Doping-Skandals für einen WM-Entzug des ursprünglich vorgesehenen Austragungsortes Sochi ausgesprochen und so den Weg für die fünften Bob-Titelkämpfe (1979, 1986, 2004, 2011 / seit 2004 auch im Skeleton) auf der ältesten Kunsteisbahn der Welt möglich gemacht.
 
Auch wenn einige Teams sicher die Gelegenheit nutzen, um ihr Material optimal für die WM auszurichten, so steht bei den Wettbewerben der Kampf um die begehrten Kristallkugeln im Fokus.
 
Beste Aussichten auf einen Triumph im Gesamtweltcup hat Skeleton-Ass Jacqueline Lölling. Die frischgebackene Europameisterin konnte von bislang fünf Rennen jenes in Altenberg gewinnen und stand zwei weitere Male auf dem Podest (2x 2. Platz in Whistler und Winterberg). Nach fünf von acht Rennen führt die 21-Jährige das Klassement mit 989 Punkten vor der Österreicherin Janine Flock (953) an. Tina Hermann belegt mit 906 Punkten Rang vier. Bei den Skeleton-Männern kämpfen Christopher Grotheer als derzeit Drittplatzierter (897 Punkte) und Axel Jungk als Viertplatzierter (896 Punkte) um einen Podiumsplatz in der Gesamtwertung.
 
Der Blick auf das Weltcup-Tableau bei den Bob-Männern verspricht ebenfalls Spannung pur. Dies ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass die deutschen Kufen-Cracks auf einen Start bei der zweiten Weltcup-Station in Lake Placid verzichteten und demnach wichtige Punkte liegen ließen. In der Zweierbob-Gesamtwertung liegt Weltmeister Francesco Friedrich, der bei vier Starts drei Siege und einen zweiten Rang verbuchen konnte, mit 885 Punkten in Schlagdistanz zum Führenden Koreaner Yungjong Won (896 Punkte). In der Viererbob-Wertung liegt Europameister Johannes Lochner, der bei seinen vier Starts im großen Schlitten zweimal siegreich war und ein weiteres Mal (Dritter in Whistler) aufs Podium fahren konnte, mit 842 Punkten aussichtsreich hinter Alexander Kasjanov (947 Punkte) und Rico Peter (915 Punkte) auf dem dritten Platz.
 

Der Austragungsort

 
"Deutsche Post Eisarena Königssee" – Die Eisbahn am Königssee ist weltweit die erste ihrer Art, gilt aber auch heute noch als eine der technisch anspruchsvollsten Bob- und Rodelbahnen der Welt.
Der Bahnbau begann 1959 durch den WSV Königssee mit Unterstützung durch den Fremdenverkehrsverband des Berchtesgadener Landes. Die Eröffnung erfolgte 1960 mit den Internationalen Süddeutschen Rennrodelmeisterschaften. 1968 wurde die Rodelbahn zu einer Kunsteisbahn ausgebaut. Die Kosten betrugen damals 4,6 Millionen DM.
 
Der Eiskanal verfügt heute über 16 anspruchsvolle Kurven. Die Bahn ist 1740m lang und neben den ungeheuren Fliehkräften, denen der Sportler ausgesetzt ist, werden Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h erreicht. Nach den Umbauarbeiten an der Kunsteisbahn am Königssee im Jahr 2010 zeigt sich die Bahn in neuem, weltmeisterlichem Glanz. Mit dem Auspumpen des Ammoniaks aus der Bahn begann damals der umfassende Umbau. Der Bahnkörper wurde ab Kurve 15 bis unten in den Auslaufbereich komplett erneuert. Die Bahn glänzt nun mit einer neuen Energieversorgung, Beleuchtung und Bahnwasserversorgung, erweitertem Parkplatz- und Sanitätsbereich, einem Löschwassertank mit 100.000 Litern Fassungsvermögen und einer weiteren Brücke an der Bob-Verladerampe.

 

BSD-Aufgebot

 

Skeleton

 

Frauen

Tina Hermann (WSV Königssee)
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)

Männer

Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BRC Thüringen)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

 

Bob

 

Zweierbob

Francesco Friedrich / Thorsten Margis (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) / Christian Rasp (WSV Königssee)
Nico Walther / Eric Franke (BSC Sachsen Oberbärenburg)

Frauenbob

Mariama Jamanka (BRC Thüringen) / Annika Drazek (BSC Winterberg)
Stephanie Schneider / Lisa Buckwitz (BSR Sachsen Oberbärenburg)
Christin Senkel (ESC Erfurt) / Franziska Bertels (BSR Oberhof)

Viererbob

Team Francesco Friedrich (Friedrich, Bauer, Grothkopp, Margis)
Team Johannes Lochner (Lochner, Mrowka, Kagerhuber, Rasp)
Team Nico Walther (Walther, Hübenbecker, Rödiger, Wobeto)

Zeitplan

 

Freitag, 27. Januar 2017

10:00 Uhr Frauenbob
13:15 Uhr Skeleton Frauen
 

Samstag, 28. Januar 2017

10:30 Uhr Skeleton Männer
14:30 Uhr Zweierbob Männer
 

Sonntag, 29. Januar 2017

13:00 Uhr Viererbob