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SKELETON

Skeleton/Rennrodeln: Stimmen zu den Weltcups in Igls und Lake Placid

Igls/Lake Placid (bsd/14.12.2017) Am letzten Wochenende vor der Weihnachtspause stehen für die internationale Kufensport-Elite noch zwei Weltcups auf dem Programm: Der fünfte VIESSMANN Rennrodel-Weltcup im US-amerikanischen Lake Placid (15. bis 16. Dez.) sowie der fünfte BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup (15. bis 17. Dez.) im österreichischen Innsbruck/Igls. In Igls werden im Race-in-race-Modus zudem die Europameisterschaften im Bob und Skeleton ausgetragen.

Hören Sie rein in die O-Töne unserer Trainer und Sportler und erfahren Sie, wie die Vorbereitungen auf die Weltcups in Igls und Lake Placid gelaufen sind.

O-Töne

 

 

 

Skeleton

 

Tina Hermann -->

 

Jacqueline Lölling -->

 

Axel Jungk -->

 

Christopher Grotheer -->

 

Cheftrainer Jens Müller zum Frauenrennen -->

 

Cheftrainer Jens Müller zum Männerrennen -->

 

Rennrodeln

 

Cheftrainer Norbert Loch -->

 

 

 

Skeleton: Axel Jungk bester Deutscher beim Weltcup in Winterberg

• Axel Jungk und Christopher Grotheer mit Platz 6 und 10 in den Top Ten
• Alexander Gassner wird 16ter
• Rennen wird witterungsbedingt nach dem ersten Lauf abgesagt

Winterberg (bsd/08.12.2017) Das Wetter im nordrhein-westfälischen Winterberg ist ja bekanntermaßen nicht immer das stabilste – vor allem wenn in der Veltins EisArena Weltcups im Bob, Skeleton oder Rennrodel ausgetragen werden. Bereits vor zwei Wochen, als der Rennrodel-Weltcup in Winterberg Station hatte, war es für die internationale Rennrodel-Elite kein Leichtes, unter fairen Bedingungen das Rennen zu fahren.

Beim vierten Bob- und Skeleton-Weltcup 2017/18 hatten dieses Mal die Skeleton Männer Pech mit dem Wetter und mussten bereits im ersten Lauf mit Schneefall und widrigen Bedingungen kämpfen. Der zweite Lauf wurde aufgrund des verstärkten Schneefalls schließlich abgesagt – und das Rennen nach den Ergebnissen aus dem ersten Lauf gewertet.

Als Sieger ging wie bereits in den letzten beiden Weltcups der Koreaner Sungbin Yun aus dem Rennen. Zweiter wurde der Lette Martins Dukurs mit sechs hundertstel Sekunden Rückstand, auf den dritten Platz fuhr Dave Greszczyszyn aus Kanada (+ 0,26 Sekunden).

Bestplatzierter Deutscher wurde Axel Jungk mit Platz sechs, Christopher Grotheer fuhr mit Platz 10 noch in die Top Ten-Wertung. Alexander Gassner wurde Sechzehnter.

Cheftrainer Jens Müller: „Aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen war bereits der erste Lauf ein Roulettespiel für die Athleten. Es kam hierbei vor allem auf die Startnummern an. Wir sind mit Platz 6 von Axel Jungk, Platz 10 von Christopher Grotheer und Platz 16 von Alexander Gassner heute aus dem Rennen gegangen. Dieses Ergebnis ist natürlich für alle drei nicht zufriedenstellend. Das Ziel war, auf das Podium oder unter die Top Sechs zu fahren. Das war bei den heutigen Bedingungen leider nicht möglich. Wir hoffen, dass wir nächste Woche in Innsbruck ein besseres Ergebnis erzielen können.“

--> O-Ton Jens Müller


Die nächste Weltcupstation der Skeleton Männer liegt im österreichischen Innsbruck/Igls. Im Zuge des fünften BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcups werden zudem die Europameisterschaften ausgetragen – im Race-in-race-Modus können alle europäischen Athleten um EM-Medaillen kämpfen.

Der erste Lauf der Skeleton Männer startet am Freitag, 15. Dezember um 10.00 Uhr. (lr)

Platzierungen der deutschen Skeleton-Athleten

6. Platz: Axel Jungk
10. Platz: Christopher Grotheer
16. Platz: Alexander Gassner

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Bilder: Sportpresse Dietmar und Petra Reker

Skeleton: Jacqueline Lölling gewinnt auf Heimbahn in Winterberg

• Jacqueline Lölling holt sich zweiten Saisonsieg in Folge
• Tina Hermann wird Fünfte, Anna Fernstädt Neunte
• Vathje (CAN) und Nikitina (RUS) auf Platz 2 und 3

Winterberg (bsd/08.12.2017) Der vierte BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup im nordrhein-westfälischen Winterberg endete für Lokalmatadorin Jacqueline Lölling mit dem zweiten Saisonsieg in Folge. Mit 24 hundertstel Sekunden Vorsprung konnte sie das Rennen für sich entscheiden und holte wie bereits im ersten Lauf vor allem im unteren Streckenabschnitt die wertvollen Hundertstel heraus.

Zweite wurde die Kanadierin Elisabeth Vathje, auf den dritten Platz fuhr Elena Nikitina aus Russland. Nikitina und Lölling lagen nach dem ersten Lauf zeitgleich in Führung – die Deutsche konnte jedoch den Heimvorteil nutzen und Nikitina trotz neuem Startzeitrekord auf Platz drei verweisen.

Tina Hermann, nach dem ersten Lauf noch auf dem aussichtsreichen dritten Platz, konnte ihre Leistung im zweiten Lauf nicht wiederholen und fiel auf den fünften Rang zurück.

Anna Fernstädt hatte im zweiten Lauf mit einer schlechten Startzeit zu kämpfen, konnte allerdings ihren großen Rückstand während der Fahrt stark minimieren. Sie wurde letztendlich Neunte.

Cheftrainer Jens Müller: "Jacqueline Lölling hat sich hier bei schwierigen Bedingungen durchgesetzt und das Rennen gewonnen. Tina Hermann fiel aufgrund zu vieler Fahrfehler auf den fünften Rang zurück, sie hätte allerdings locker auf das Podium fahren können. Anna Fernstädt hatte etwas Pech mit der Startnummer und ist auf den neunten Platz gefahren. Wir hatten sehr widrige Bedingungen mit viel Schneefall, Sturmböen – sogar ein kleines Gewitter war dabei. Insofern bin ich mit der Leistung der Damen zufrieden. Wir müssen schauen, dass wir nächste Woche in Innsbruck an die Ergebnisse anknüpfen können – vor allem bei Jacqueline Lölling – und dass die anderen beiden wieder weiter nach vorne fahren."

--> O-Ton Jens Müller


Im Gesamtweltcup baut Lölling ihren Vorsprung weiter aus und führt nun mit 810 Punkten, vor Elisabeth Vathje aus Kanada (756) und Tina Hermann (738).

Die nächste Station ist der BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup in Innsbruck/Igls (AUT) vom 15. bis 17. Dezember 2017. Im Race-in-race-Modus finden für alle europäischen Athleten zugleich die Europameisterschaften statt.

Die Rennen der Skeleton Frauen starten am Freitag, 15. Dezember um 14.00 Uhr mit dem ersten Lauf. (lr)

Platzierungen der deutschen Skeleton-Athletinnen


1. Platz: Jacqueline Lölling
5. Platz: Tina Hermann
9. Platz: Anna Fernstädt


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Bilder: Sportpresse Dietmar und Petra Reker

Interview Cheftrainer Skeleton Jens Müller

• In Park City und Whistler konnten wir zeigen wo wir stehen
• Aktuell Verletzungen auskurieren und athletisch weiter entwickeln
• Winterberg wird für uns gar nicht so leicht!

Oberhof (bsd/29.11.2017) Nach fünf Wochen Training in Korea und anschließenden Weltcups in den USA und Kanada, ist die deutsche Skeleton Nationalmannschaft in die Heimat zurückgekehrt. Für das BSD-Portal haben wir die Woche an den Stützpunkten genutzt um mit Cheftrainer Jens Müller über den Saisonstart seiner Schützlinge zu sprechen.

Herr Müller, wie zufrieden sind sie mit dem Saisonstart in den vergangenen fünf Wochen auf internationalem Eis?


Jens Müller: „Zuerst haben wir uns einmal die Olympiabahn in Korea recht gut erarbeiten können. Wir hoffen, dass das unter den veränderten Eisbedingungen im Februar zu den Olympischen Winterspielen auch noch so gilt. Danach sind wir direkt von Korea aus zum Weltcupauftakt nach Lake Placid geflogen. Unter den schwierigen Bedingungen dort und dem wenigen Training auf Grund der zuerst sommerlichen und dann arktischen Temperaturen zum Wettkampf – weit unter Null Grad – konnten wir bei den Rennen nicht zeigen was wir `drauf haben. Westlich besser ging es dann zum zweiten Weltcup in Park City und beim 3. Weltcup in Whistler. Hier haben wir uns als Mannschaft dort präsentiert wo wir wirklich stehen, nämlich bei den Damen und Herren im Vorderfeld.“

Jetzt sind Sie wieder ein paar Tage an den jeweiligen Heim-Stützpunkten. Was steht da für ihre Sportlerinnen und Sportler auf dem Programm?


Jens Müller: „Wir können uns jetzt athletisch an den Stützpunkten weiter entwickeln und die eine oder andere Verletzung auskurieren. Nach fünf Wochen am Stück auf sehr schwierigen Bahnen mit wenig Training, bleiben schon die einen oder anderen Blessuren zurück.
Auch die FES hat momentan Hochkonjunktur. Im Bereich Material gibt es auch viel zu tun. Einiges muss noch verfeinert und optimiert werden. Am Wochenende reisen wir bereits nach Winterberg.“

 

Kommende Woche geht es in Winterberg mit dem 4. BMW IBSF Weltcup weiter. Dürfen wir da ein großes Heimspiel erwarten?


Jens Müller: „Es wird für uns gar nicht so leicht in Winterberg zu bestehen, auch wenn es unser erstes Heimrennen ist. Jeder der Top-Leute ist hier in der Lage die Bahn optimal zu bewältigen. Der Heimvorteil wird also nicht so groß sein. Aber wir wollen in Winterberg natürlich angreifen und uns ordentlich präsentieren. Wir brauchen Top-Platzierungen, denn wir wollen weiterhin Punkte sammeln um in der Damen und Herren-Nationenwertung den jeweils dritten Startplatz für die Olympischen Winterspiele zu bekommen. Aus diesem Grund haben wir auch eine Entscheidung währen der drei Wochen in Übersee treffen müssen. Wir haben Sophia Griebel mit Anna Fernstädt getauscht. Das ist im Hinblick auf PyeongChang 2018 und unsere Startplätze geschehen. Der sechste Platz von Anna Fernstädt in Whistler hat die Richtigkeit dieser Entscheidung bestätigt.
Wir hoffen, dass wir in Winterberg bei sehr guten Bedingungen – optimalerweise Sonnenschein und winterliche Bedingungen – fahren könnten.“ mdp

Vielen Dank für das Gespräch!

Skeleton: Christopher Grotheer bester Deutscher in Whistler

• Christopher Grotheer verpasst um 4 hundertstel Sekunden das Podest
• Alexander Gassner zweitbester Deutscher mit Platz 5, Axel Jungk wird Neunter
• Sungbin Yun gewinnt vor Nikita Tregubov und Tomass Dukurs

Whistler (bsd/25.11.2017) Für das deutsche Skeleton Männerteam um Axel Jungk, Christopher Grotheer und Alexander Gassner endete die diesjährige Überseetour mit drei Top Ten-Platzierungen im kanadischen Whistler. Bester Deutscher wurde Christopher Grotheer, der um nur vier hundertstel Sekunden seinen ersten Podestplatz der neuen Saison verpasste und auf Rang vier landete. Alexander Gassner fuhr auf den starken fünften Rang. Der dritte deutsche Starter Axel Jungk – in Park City eine Woche zuvor noch auf dem Podest – musste sich heute mit dem neunten Rang zufriedengeben.

Der Sieger des dritten BMW IBSF Skeleton-Weltcups heißt wie bereits in Park City (USA) Sungbin Yun aus Korea. Mit 75 hundertstel Sekunden Vorsprung verwies er den Russen Nikita Tregubov auf Platz zwei. Tomass Dukurs aus Lettland wurde mit 99 hundertstel Sekunden Rückstand Dritter.

Cheftrainer Jens Müller: "Ich denke, dass wir mit den Plätzen 4, 5 und 9 ein ganz gutes Ergebnis erreicht haben. Gerade nach dem ersten Lauf wäre allerdings noch mehr drin gewesen. Axel hatte leider im ersten Lauf einen großen Fehler am Start und auch während der Fahrt weitere Fehler eingebaut. Da war leider nicht mehr möglich als Platz neun. Die anderen beiden waren im ersten Lauf eigentlich gut platziert und hatten geringe Zeitrückstände. Leider ist es ihnen im zweiten Lauf nicht gelungen, diese Chance auszunutzen. Insgesamt können wir jedoch mit den Plätzen 4 und 5 zufrieden sein."

--> O-Ton Cheftrainer Jens Müller

 

Auch Stützpunkttrainer Christian Baude aus Oberhof, der vor allem mit Christopher Grotheer eng zusammenarbeitet, ist mit der Leistung Grotheers zufrieden: "Ich bin im Großen und Ganzen schon zufrieden. Die beiden Läufe waren stabil und auch die Startzeiten ansprechend. Beim zweiten Lauf hat er gezeigt, dass er ganz vorne mitfahren könnte. Es haben sich alle Athleten heute etwas schwer getan."

--> O-Ton Christian Baude


Das nächste Weltcuprennen der Skeleton Männer findet am 08. Dezember um 13.30 Uhr in Winterberg statt. (lr)

Platzierungen der deutschen Skeleton-Athleten


4. Platz: Christopher Grotheer
5. Platz: Alexander Gassner
9. Platz: Axel Jungk

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Skeleton: Erster Saisonsieg für Jacqueline Lölling in Whistler

• Jacqueline Lölling holt sich nach Halbzeitführung den Sieg
• Tina Hermann sichert mit dem 3. Platz einen weiteren deutschen Podestplatz
• Anna Fernstädt wird sensationell Sechste

Whistler (bsd/24.11.2017) Sieg für Jacqueline Lölling, dritter Platz für Tina Hermann und der sechste Rang für Anna Fernstädt – beim dritten Skeleton-Weltcup des Olympiawinters 2017/18 holte das deutsche Frauen-Trio im kanadischen Whistler ihr bislang bestes Mannschaftsergebnis ein.

Je schneller, desto besser – dies scheint das Erfolgsgeheimnis des deutschen Frauenteams zu sein. Auf der Hochgeschwindigkeitsbahn im Whistler Sliding Centre waren die Skeleton-Damen ganz in ihrem Element und bestätigten zudem folgende Aussage des IBSF-Livestreaming-Kommentators: „What we know about the Germans they bring big speed late.“ Sowohl Lölling, Hermann als auch Fernstädt fuhren vor allem in den unteren Streckenabschnitten mit Top-Speed den anderen Nationen davon.

Zwischen Jacqueline Lölling und Tina Hermann platzierte sich die Kanadierin Jane Channell mit 23 hundertstel Sekunden Rückstand auf die Siegerin auf dem zweiten Rang.

Cheftrainer Jens Müller: "Ich glaube, wir haben hier das spannende Rennen erlebt, was sich auch in den Trainingsläufen bereits angedeutet hat. Wir waren in der Lage, im unteren Abschnitt den hohen Speed zu fahren und die Ausfahrten aus den Kurven 2 und 6 zu treffen. Jacqueline hat im erste Lauf die Grundlage für ihren Erfolg gelegt. Tina hat zwei stabile Läufe gefahren und das umgesetzt, was sie sich vorgenommen hat. Und Anna hat als Wiedereinsteigerin in den Weltcup einen hervorragenden sechsten Platz geschafft. Mit dem Damenergebnis können wir sehr zufrieden sein."

--> O-Ton Cheftrainer Jens Müller

 

Morgen (25.11.) startet ab 19.00 Uhr der Weltcup der Skeleton Männer in Whistler.

Die nächste Station für die Skeleton Frauen ist der Weltcup in Winterberg am 08. Dezember 2017. (lr)

Platzierungen der deutschen Skeleton-Athletinnen


1. Platz: Jacqueline Lölling
3. Platz: Tina Hermann
6. Platz: Anna Fernstädt


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Skeleton: Acht deutsche Podestplätze beim Europacup in Winterberg

• Martin Rosenberger und Fabian Küchler auf den ersten Plätzen
• 1. und 2. Platz für Corinna Leipold
• Zweimal Dreifacherfolg für die deutschen Männer

Winterberg (bsd/20.11.2017) Am Freitag, 17. November und Samstag, 18. November fanden in Winterberg zwei Europacuprennen im Skeleton statt. Die deutschen Athletinnen und Athleten konnten sich sensationelle acht Podestplatzierungen sichern.

Beim ersten Frauen-EC am Freitag (17.11.) gewann die Britin Brogan Crowley mit 56 hundertstel Sekunden Vorsprung. Auf den zweiten Platz fuhren zeitgleich die deutsche Athletin Corinna Leipold und die Rumänin Maria Marinela Mazilu. Susanne Kreher belegte den siebten Rang, Luisa Hornung wurde Zwölfte.  

Der EC der Männer am Freitag endete mit einem deutschen Dreifacherfolg. Martin Rosenberger holte sich souverän den Sieg, vor seinen Teamkollegen Fabian Küchler (+ 0,22 Sek.) und Felix Seibel (+ 1,30 Sek.). Knapp dahinter verpasste der vierte Deutsche Dominic Rady mit einem Rückstand von 1,31 Sekunden auf den Erstplatzierten leider das Podest.

Auch beim zweiten Rennen am Samstag (18.11.) zeigten die jungen Skeleton-Athleten um Junioren-Bundestrainer David Lingmann mit starken Leistungen auf.
Die Männer konnten den Erfolg vom Vortag wiederholen und sicherten sich erneut alle drei Podestplätze. Fabian Küchler, der Zweitplatzierte vom Vortag, gewann das zweite EC-Rennen, vor seinen Teamkollegen Martin Rosenberger (+ 0,27 Sek.) und Felix Seibel (+ 0,68 Sek.). Dominic Rady fuhr auf den fünften Platz.

Für die deutschen Skeleton-Fahrerinnen endete das EC-Wochenende in Winterberg mit einem Sieg von Corinna Leipold, die nach dem ersten Lauf zeitgleich mit der Russin Ali Tararychenkova in Führung gelegen hat. Im zweiten Durchgang konnte sie sich dann gegen die Russin durchsetzen und gewann mit einem Vorsprung von 31 hundertstel Sekunden Vorsprung vor Ali Tararychenkova. Brogan Crowley aus Großbritannien belegte den dritten Rang (+ 0,37 Sek.). Eine Leistungssteigerung konnten auch Susanne Kreher und Luisa Hornung verzeichnen. Kreher verpasste im zweiten Rennen das Podest nur knapp und platzierte sich auf Rang vier. Ihre Teamkollegin Hornung schaffte ebenso den Sprung in die Top-Ten und konnten letztlich mit Platz sieben aufzeigen. 

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Skeleton: Axel Jungk auf dem Podest beim 2. Weltcup in Park City

• Axel Jungk sensationell auf dem dritten Platz
• Christopher Grotheer mit 4. Platz nur knapp am Podest vorbei, Alexander Gassner wird 7ter
• Sungbin Yun gewinnt, Zweiter wird Martins Dukurs

Park City (bsd/18.11.2017) Nach dem Zweifacherfolg von Tina Hermann und Jacqueline Lölling, die sich beim zweiten Weltcup in Park City die Plätze 2 und 3 gesichert hatten, fuhr eine Stunde später auch das deutsche Herrenteam ein tolles Mannschaftsergebnis ein.

Als bester Deutscher holte sich Axel Jungk mit dem dritten Platz seinen ersten Podestplatz der neuen Saison, vor Christopher Grotheer auf Rang vier. Alexander Gassner belegte den siebten Platz.

Als Sieger ging der starke Koreaner Sungbin Yun aus dem Rennen, Zweiter wurde der Lette Martins Dukurs.

Cheftrainer Jens Müller: "Wir haben als Mannschaft ein sehr gutes Ergebnis abgeliefert. Bei den Männern hat Axel Jungk im zweiten Lauf wieder eine sagenhafte Startzeit hingelegt, die wiederum Grundlage für die gute Platzierung war wie auch in Lake Placid vergangene Woche. Mit den beiden anderen Jungs bin ich auch zufrieden, da man bedenken muss, wie eng die Zeiten bzw. Rückstände bei den Männern beieinanderliegen."

--> O-Ton Jens Müller


Das nächste Weltcuprennen der Skeleton Männer findet am 25. November um 19.00 Uhr (MEZ) in Whistler (CAN) statt. (lr)

Platzierungen der deutschen Skeleton-Athleten

3. Platz: Axel Jungk
4. Platz: Christopher Grotheer
7. Platz: Alexander Gassner

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Skeleton: Zwei Podestplätze für die deutschen Frauen in Park City

• Tina Hermann verpasst um knappe 2 hundertstel Sekunden den Sieg
• Jacqueline Lölling wird Dritte, Sophia Griebel fährt auf den 13. Platz
• Elena Nikitina aus Russland gewinnt mit Startbestzeit

Park City (bsd/18.11.2017) Für den ersten deutschen Weltcupsieg der neuen Saison haben letztlich nur zwei hundertstel Sekunden gefehlt: Die Halbzeitführende Tina Hermann musste sich im zweiten Rennlauf der laufstarken Russin Elena Nikitina geschlagen geben. Die weiteren Podestplatzierungen lagen dann aber fest in deutscher Hand: Tina Hermann wurde starke Zweite, Teamkollegin Jacqueline Lölling fuhr auf den dritten Platz.

Tina Hermann über ihren zweiten Platz: "Die Bahn in Lake Placid letzte Woche lag mir leider nicht und ich war natürlich enttäuscht über den 10. Platz. Jetzt bin ich dagegen sehr glücklich über den zweiten Platz. Ich hatte einen Fahrfehler in der Kurve 13/14 und war am Start zu weit hinten. Ich freue mich jetzt auf Whistler, da ich diese Bahn sehr gerne mag."

--> O-Ton Tina Hermann

 

Jacqueline Lölling ist mit ihrem Gesamtergebnis zufrieden: "Ich muss unter anderem am Start meine Reserven noch mehr rausholen. Während der Fahrt habe ich auch zu viele Fehler gemacht, aber der Speed ist auf jeden Fall da. Ich denke, dass mit den nächsten Rennen auch immer mehr Konstanz kommen wird und ich freue mich auf die Bahn in Whistler nächste Woche."

--> O-Ton Jacqueline Lölling


Die dritte deutsche Starterin Sophia Griebel fuhr auf den 13. Rang.

Cheftrainer Jens Müller ist mit den Ergebnissen seines Frauenteams sehr zufrieden: "Es ist sehr schade, dass wir den Sieg noch abgeben mussten, da Elena Nikitina eine so schnelle Starterin ist. Aber die Plätze 2 und 3 sind auf jeden Fall ein sehr gutes Ergebnis."

--> O-Ton Jens Müller


Die nächste Station für die Skeleton Frauen ist der Weltcup im kanadischen Whistler am 24. November 2017 ab 19.00 Uhr (MEZ). (lr)

Platzierungen der deutschen Skeleton-Athletinnen

2. Platz: Tina Hermann
3. Platz: Jacqueline Lölling
13. Platz: Sophia Griebel

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Skeleton: Dominante Vorstellung in Übersee

• Zweimal Doppelsieg
• Fernstädt und Keisinger überragen
• Halbzeit beim ICC der Skeletonis

Calgary (bsd/14.11.2017) Das ICC-Team der deutschen Skeletonis startete in der vergangenen Woche im kanadischen Whistler in die neue Wintersaison 2017/18. Das Team um Junioren-Bundestrainer David Lingmann konnte auf der schwierigen Olympiabahn von 2010 der Konkurrenz deutlich Einhalt bieten. Auch beim dritten und vierten IntercontinentalCup in Calgary dominierte das deutsche Team.

Am Sonntag (12.11.) feierte Felix Keisinger den ersten ICC-Sieg seiner jungen Karriere. Kilian v. Schleinitz und Michael Zachrau belegten die Plätze vier und fünf. Bei den Frauen behielt Anna Fernstädt ihre gute Form bei und gewann vor den Kanadierinnen Madison Charney (+0.15 Sek) und Lanette Prediger (+0.19 Sek). Janine Becker steigerte sich im Vergleich zur Vorwoche und fuhr mit einem sechsten Platz ihr bisher bestes Ergebnis in dieser Saison ein.

Beim vierten IntercontinentalCup am Montag (13.11.) fuhren wie bereits in Whistler alle drei Männer auf das Podest. Den Doppelsieg holte sich Felix Keisinger knapp vor Michael Zachrau (+0.05 Sek) und Kilian v. Schleinitz (+0.32 Sek). Ebenfalls entschied Anna Fernstädt das Rennen für sich und verlässt Kanada mit drei von möglichen vier Siegen. Janine Becker konnte die Form des Vortages nicht halten und fuhr auf den elften Rang.

Die Trainer David Lingmann und Anja Selbach zeigten sich sehr zufrieden mit den starken Leistungen ihrer Athleten: „Zum Abschluss gab es heute viermal die Hymne, und das in Übersee. Ich bin verdammt stolz auf die Leistungen unsere Mädels und Jungs.“

 

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