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SKELETON

Skeleton: Zentraler Leistungstest in Oberhof und Erfurt – Griebel und Keisinger die Schnellsten auf Eis

Erfurt/Oberhof (bsd/18.09.2017) Sophia Griebel (Suhl) und Felix Keisinger (Königssee) siegten am Samstag, 16. September 2017 beim Skeleton-Eisstart Leistungstest in Oberhof.

Erfurt/Oberhof (bsd/18.09.2017) Sophia Griebel (Suhl) und Felix Keisinger (Königssee) siegten am Samstag, 16. September 2017 beim Skeleton-Eisstart Leistungstest in Oberhof. Die WM-Siebte von 2016 Sophia Griebel meldete sich damit nach 18-monatiger Verletzungspause eindrucksvoll zurück.
 
Nach der zentralen Leistungsüberprüfung der A-, B- und C-Kader-Sportlerinnen und -Sportler im Eisstart auf der Oberhofer Startanlage ging es am Sonntag, 17. September 2017 in Erfurt noch um die Tests der aktuellen Athletikwerte.


 
Als besondere Teambuilding-Maßnahme besuchte Cheftrainer Jens Müller mit seinen Sportlern am Samstagnachmittag die Schlittenscheune mit vielen interessanten historischen Sportgeräten. Einige der jungen Skeletonis versuchten sich im Anschluss noch selbst beim Rennrodel-Training auf Rollenrodeln in Ilmenau.
 
Cheftrainer Jens Müller resumierte: „Wir hatten zwei gute Testtage, bei denen wir viele persönliche Bestleistungen, sowohl im Spitzenbereich wie auch bei den Anschlusskadern,  gesehen haben. Leider haben wir derzeit zu viele Verletzte und kranke Sportlerinnen und Sportler, die an den Tests nicht oder nur teilweise teilnehmen konnten. Tina konnte aus gesundheitlichen und Axel aus privaten Gründen (sein Bruder hat geheiratet) nicht an den Tests teilnehmen. Bitter ist, dass Tamara Seer, Kilian von Schleinitz und Alexander Gassner verletzt sind.


 
Es freut mich aber sehr, dass es viele persönliche Bestleistungen gab und sich Sophia zurückmelden konnte. Die Leistung von Felix ist wirklich sehr stark. Jacka hat ihre persönliche Bestleistung unterboten und hat über den Sommer gut trainiert. Christopher und Michael sind aktuell noch nicht auf dem Leistungsniveau, auf das sie hin sollen, aber ich bin zuversichtlich, dass das bis zum Saisonstart gelingt.
 
Unsere Zielstellung in der Spitze ist eine deutliche Verbesserung unserer Startleistungen, um den Abstand zur Weltspitze zu verringern. Ob wir da auf einem guten Weg sind, werden wir erst im internationalen Vergleich sehen. Ich kann noch nicht abschätzen, wie sich das internationale Niveau weiterentwickelt hat,“ so die persönliche Einschätzung von Cheftrainer Jens Müller.

Skeleton: Zentraler Leistungstest und medizinische Jahresuntersuchung

BSD-Skeletonis in München

München (bsd/05.07.2017) Vom 30. Juni bis 3. Juli 2017 fand am Olympiastützpunkt (OSP) München der zentrale Leistungstest (ZLT) der BSD-Skeletonis des A-, B- und C-Kader statt. Neben den allgemeinen Kraft- und Schnelligkeitstests nahmen 21 Athletinnen und Athleten des BSD an der medizinischen Jahresuntersuchung der TU (Technische Universität) München teil.

München (bsd/05.07.2017) Vom 30. Juni bis 3. Juli 2017 fand am Olympiastützpunkt (OSP) München der zentrale Leistungstest (ZLT) der BSD-Skeletonis des A-, B- und C-Kader statt. Neben den allgemeinen Kraft- und Schnelligkeitstests nahmen 21 Athletinnen und Athleten des BSD an der medizinischen Jahresuntersuchung der TU (Technische Universität) München teil.

Skeleton-Cheftrainer Jens Müller leitete den ZLT in München und ist von den Neuerungen und der Entwicklung im Athletikbereich überzeugt: „Die jüngsten Tests in München haben ergeben, dass sich die meisten Sportlerinnen und Sportler im Bereich der Zubringerwerte für den Skeletonstart verbessert haben. Das stimmt mich für die kommende Saison grundsätzlich optimistisch. Den positiven Trend im Bereich der Startleistungen gilt es auszubauen und vor allem dann beim Saisonhöhepunkt im Februar 2018 auf das Eis zu bringen. Auf dem Weg dahin gibt es natürlich noch viel zu tun und unsere Leistungsträger müssen verletzungsfrei bleiben. Dann sehe ich uns auf einem sehr guten Weg“, so der Chef-Coach.

Nach den Olympischen Winterspielen 2014 wurde ein Kompetenzteam Athletik im Bereich Skeleton initiiert. Das Kompetenzteam trifft sich regelmäßig, zuletzt im Juni 2017 in Oberhof. Dazu BSD-Vorstand Dr. André Sander: „Wir haben uns im Bereich Athletik seit Sochi auf jeden Fall weiter entwickelt. Aktuell arbeiten wir bereits wieder an der Ausrichtung nach PyeongChang 2018. Vor allem im Bereich der zukünftigen Leistungsdiagnostik und der zu setzenden Trainingsschwerpunkte haben wir neue Erkenntnisse, die wir in Zukunft umsetzen werden“, so der promovierte Sportwissenschaftler.

Skeleton: 8. BMW IBSF Weltcup der Skeleton Männer in Pyeongchang

Gassner bester Deutscher auf Rang 6, Jungk wird Gesamt-WC-Vierter

Pyeongchang (bsd/17.03.2017) Am Freitag, 17. März 2017, wurde im koreanischen Pyeongchang das achte und zugleich letzte Skeleton-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 ausgetragen.

Pyeongchang (bsd/17.03.2017) Am Freitag, 17. März 2017, wurde im koreanischen Pyeongchang das achte und zugleich letzte Skeleton-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 ausgetragen.

Den ersten Platz sicherte sich der Weltmeister von 2017 Martins Dukurs (LAT) mit einem Vorsprung von nur einer hundertstel Sekunde. Auf den zweiten Platz fuhr der Koreaner Sungbin Yun, Dritter wurde Tomass Dukurs (LAT).

Bester Deutscher wurde Alexander Gassner. Er fuhr auf den sechsten Rang. Axel Jungk wurde Siebter, Christopher Grotheer fuhr auf den achten Rang.

O-Ton Alexander Gassner -->


Den Gesamtweltcupsieg sicherte sich zum achten Mal in Folge der Lette Martins Dukurs mit insgesamt 1662 Punkten. Zweiter wurde der Koreaner Sungbin Yun (1623). Den dritten Platz belegt Alexander Tretiakov aus Russland mit 1454 Punkten.



Axel Jungk wird Gesamtweltcup-Vierter mit 1448 Punkten. Christopher Grotheer belegt mit 1425 Punkten den fünften Platz im Gesamtweltcup, Alexander Gassner wird mit 1392 Punkten Sechster.

Auflistung der deutschen Skeleton-Männer

6. Platz: Alexander Gassner
7. Platz: Axel Jungk
8. Platz: Christopher Grotheer

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Skeleton: 8. BMW IBSF Weltcup der Skeleton-Frauen in Pyeongchang

Lölling gewinnt und holt sich Gesamtweltcupsieg

Pyeongchang (bsd/17.03.2017) Am Freitag, 17. März 2017, fand das achte und zugleich letzte Skeleton-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang statt.

Pyeongchang (bsd/17.03.2017) Am Freitag, 17. März 2017, fand das achte und zugleich letzte Skeleton-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang statt. Den Anfang machten die Skeleton Frauen, die mit einem hervorragenden Ergebnis aufzeigten und die Saison 2016/17 zugleich mit einem Zweifacherfolg im Gesamtweltcup abschließen konnten.

Mit einem Vorsprung von 30 hundertstel Sekunden und Bahnrekord sicherte sich die Weltmeisterin von 2017 Jacqueline Lölling den ersten Platz. Zweite wurde Elena Nikitina aus Russland, auf den dritten Platz fuhr Kimberley Bos (NED).


Die weiteren deutschen Starterinnen Anna Fernstädt und Tina Hermann platzierten sich beide in den Top Ten – Fernstädt wurde Siebte, Hermann fuhr auf den neunten Rang.

Den Gesamtweltcup gewann mit 98 Zählern Vorsprung Jacqueline Lölling (1591 Punkte). Zweite wurde die Vorjahres-Siegerin und Teamkollegin Tina Hermann mit 1493 Punkten. Auf den dritten Platz setzte sich die Kanadierin Mirela Rahneva (1475).


Anna Fernstädt, die in dieser Saison das erste Mal im Weltcup gefahren ist, platzierte sich in der Gesamtwertung auf dem sehr guten achten Rang.

O-Ton Jacqueline Lölling -->

O-Ton Cheftrainer Jens Müller -->


Im Anschluss werden ab 10.00 Uhr (MEZ) die Bewerbe der Skeleton Männer ausgetragen.

Auflistung der deutschen Skeleton-Frauen im Weltcup

1. Platz: Jacqueline Lölling
7. Platz: Anna Fernstädt
9. Platz: Tina Hermann

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Bob: BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM am Königssee

Entscheidung Skeleton Männer: Axel Jungk gewinnt Silbermedaille

Königssee (bsd/26.02.2017) Nach den Titelkämpfen der Skeleton Frauen am Tag zuvor, bei der sich Jacqueline Lölling Gold und Tina Hermann Silber holten, wurde am Sonntag (26. Februar) schließlich der Weltmeister der Skeleton Männer gekürt.

Königssee (bsd/26.02.2017) Nach den Titelkämpfen der Skeleton Frauen am Tag zuvor, bei der sich Jacqueline Lölling Gold und Tina Hermann Silber holten, wurden am Sonntag (26. Februar) schließlich die Weltmeister der Skeleton Männer gekürt.

Die Goldmedaille holte sich der Halbzeitführende Martins Dukurs aus Lettland mit einem Vorsprung von 37 hundertstel Sekunden. Silber gewann Axel Jungk aus Deutschland, auf den dritten Platz fuhr Nikita Tregybov (RUS).

O-Ton Axel Jungk -->

 

Die weiteren deutschen Starter Alexander Gassner und Christopher Grotheer platzierten sich unter den Top Ten: Alexander Gassner wurde Fünfter, Christopher Grotheer fuhr auf den sechsten Platz.

O-Ton Alexander Gassner -->

O-Ton Christopher Grotheer -->

O-Ton Cheftrainer Jens Müller -->


Gleich im Anschluss finden ab 13.30 Uhr die finalen Rennläufe der Viererbobs statt und schließen somit die BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM 2017 am Königssee ab.

Auflistung der deutschen Skeleton-Athleten

2. Platz: Axel Jungk
5. Platz: Alexander Gassner
6. Platz: Christopher Grotheer

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Skeleton: BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM am Königssee

Endergebnis Skeleton Frauen: Zweifachtriumph für Deutschland

Königssee (bsd/25.02.2017) Am zweiten Wochenende der Bob- und Skeleton-WM 2017 am Königssee wurde am Samstagvormittag (25. Februar) der erste Weltmeistertitel vergeben – jener der Skeleton Frauen.

Königssee (bsd/25.02.2017) Am zweiten Wochenende der Bob- und Skeleton-WM 2017 am Königssee wurde am Samstagvormittag (25. Februar) der erste Weltmeistertitel vergeben – jener der Skeleton Frauen.
Aufgrund schlechter Witterungsverhältnisse am Vortag wurde der zweite Rennlauf abgebrochen, somit wurde die Skeleton-WM der Frauen in nur drei Rennläufen entschieden.
 
Die Goldmedaille holte sich die Halbzeitführende Jacqueline Lölling mit einem Vorsprung von 25 hundertstel Sekunden. Silber gewann ihre Teamkollegin und Weltmeisterin von 2016 Tina Hermann. Dritte wurde Lizzy Yarnold aus Großbritannien.

O-Ton Tina Hermann und Jacqueline Lölling -->

 

Die dritte deutsche Starterin Anna Fernstädt verpasste leider das Podest und fuhr auf den 4. Platz.

O-Ton Anna Fernstädt -->

O-Ton Cheftrainer Jens Müller -->

 



Im Anschluss an die Rennläufe der Skeleton Frauen werden ab 13.30 Uhr die ersten beiden von insgesamt vier Rennläufen der Viererbobs ausgetragen.

Auflistung der deutschen Skeleton-Frauen

 
1. Platz: Jacqueline Lölling
2. Platz: Tina Hermann
4. Platz: Anna Fernstädt

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Skeleton: Deutscher Junioren Cup in Winterberg

Winterberg (bsd/27.02.2017) Am Samstag (25. Februar) fand in der Veltins EisArena in Winterberg der Deutsche Junioren Cup im Skeleton statt, der in den Bereichen Junioren A (männlich & weiblich), Jugend (männlich & weiblich) und Junioren B (männlich & weiblich) ausgetragen wurde.

Winterberg (bsd/27.02.2017) Am Samstag (25. Februar) fand in der Veltins EisArena in Winterberg der Deutsche Junioren Cup im Skeleton statt, der in den Bereichen Junioren A (männlich & weiblich), Jugend (männlich & weiblich) und Junioren B (männlich & weiblich) ausgetragen wurde.

In der Junioren A-Kategorie bei den Männern gewann Fabian Küchler (RT Suhl) mit einem Vorsprung von nur einer hundertstel Sekunden, vor Felix Seibel (BRC Hallenberg) und Stefan Röttig (Eintracht Frankenhain).


Bei den Junioren A-Frauen sicherte sich Maxi Just (BSC Sachsen Oberbärenburg) mit einem Vorsprung von 23 hundertstel Sekunden den ersten Platz. Zweite wurde Corinna Leipold (BRC Thüringen), auf den dritten Platz fuhr Janine Becker (BSC Winterberg).



In der Jugend-Gruppe der Männer fuhr Robin Schneider (RC Ilmenau) mit einem Vorsprung von 1,56 Sekunden auf den ersten Platz, vor Cedric Renner (RC Berchtesgaden) und Ludwig Mannhard (SC Steinbach-Hallenberg).


Bei den Frauen (Jugend) gewann Vanessa Voß (BSC Winterberg) mit einem Vorsprung von 3,53 Sekunden. Zweite wurde Josefa Schellmoser (RC Berchtesgaden), Dritte Nele Kaschinski (RT Suhl).



In der Junioren B-Kategorie der Männer sicherte sich wie auch schon in der Junioren A-Kategorie Fabian Küchler (RT Suhl) mit einem Vorsprung von einer hundertstel Sekunden den Sieg, vor Felix Seibel (BRC Hallenberg) und Stefan Röttig (Eintracht Frankenhain).
Bei den Frauen (Junioren B) gewann Susanne Kreher (BSC Sachsen Oberbärenburg) mit einem Vorsprung von 78 hundertstel Sekunden. Zweite wurde Luisa Hornung (BRC 05 Friedrichroda), auf den dritten Platz fuhr Vanessa Voß (BSC Winterberg).

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Skeleton: BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM am Königssee Zwischenergebnis Skeleton Frauen: Zweifachführung für deutsche Damen

Königssee (bsd/24.02.2017) Nach dem Rennen der Skeleton Herren fanden am Freitagnachmittag (24.02.) im Rahmen der BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften am Königssee noch die Rennläufe der Skeleton Damen statt.

Königssee (bsd/24.02.2017) Nach dem Rennen der Skeleton Herren fanden am Freitagnachmittag (24.02.) im Rahmen der BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften am Königssee noch die ersten Rennläufe der Skeleton Damen statt.

Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse und somit unfairen Bedingungen wurde der zweite Rennlauf der Damen abgebrochen. Damit wird die Skeleton-WM der Damen in nur drei Rennläufen entschieden.

Somit führt zur Halbzeit Jacqueline Lölling mit 0,6 Sekunden Vorsprung vor ihre Teamkollegin und Lokalmatadorin Tina Hermann. Auf Bronzekurs liegt vor den beiden Entscheidungsläufen am Samstag die Kanadierin Elisabeth Vathje (+ 0,25 sec.).

Lokalmatadorin Anna Fernstädt platzierte sich nach dem ersten Lauf auf Rang sieben (0,42 sec.).


Am Samstagvormittag (25. Februar 2017) werden die Entscheidungen der dritten und vierten Rennläufe ausgetragen.

 

O-Töne

 

Jacqueline Lölling

Tina Hermann

 

Auflistung der deutschen Skeleton-Frauen zur Halbzeit

 

1. Platz: Jacqueline Lölling
2. Platz: Tina Hermann
7. Platz: Anna Fernstädt

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Skeleton: BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM am Königssee Zwischenergebnis Skeleton Herren: Dukurs führt nach Halbzeit

Königssee (bsd/24.02.2017) Nach dem erfolgreichen Abschneiden der BSD-Athleten und Athletlinnen am ersten WM-Wochenende werden am Freitag und Samstag (24./25.02.) die WM-Entscheidungen im Skeleton ausgetragen.

Königssee (bsd/24.02.2017) Nach dem erfolgreichen Abschneiden der BSD-Athleten und Athletlinnen am ersten WM-Wochenende werden am Freitag und Samstag (24./25.02.) die WM-Entscheidungen im Skeleton ausgetragen. Am Freitagmittag eröffneten die Skeleton-Herren das zweite WM-Wochenende mit den ersten zwei von insgesamt vier Läufen.

Nach den ersten beiden Rennläufen liegt Martins Dukurs (LAT) souverän an der Spitze. Der Lette führt mit 0,76 Sekunden Vorsprung auf den Russen Nikita Tregybov.

Nur knapp dahinter (+0,86 sec.) platzierte sich Axel Jungk auf dem Bronzerang. Der Halbzeitvierte konnte mit einem guten zweiten Lauf noch aufs Podest vorfahren. 

Auch die weiteren deutschen Starter liegen allesamt unter den Top-Sechs. Alexander Gassner, der nach Lauf eins sogar auf Rang drei gelegen hatte, platzierte sich auf Rang fünf  (+ 0,97 sec.) unmittelbar vor seinem Teamkollegen Christopher Grotheer (+ 1,39 sec.).

Am Sonntag  (26. Februar 2017) fällt dann die Entscheidung der finalen Rennläufe der Skelton-Herren.

 

O-Ton

 

Alexander Gassner

 

Axel Jungk

 

Christopher Grotheer

 

Auflistung der deutschen Skeleton-Männer nach dem 2. Rennlauf

 

3. Platz: Axel Jungk
5. Platz: Alexander Gassner
6. Platz: Christopher Grotheer

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Die Frauen werden zuschlagen

Interview mit Skeleton-Cheftrainer Jens Müller über die Heim-WM am Königssee

Nach dem Team-Wettbewerb bei den BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften haben wir mit Skeleton-Cheftrainer Jens Müller gesprochen. Über seine erste Bilanz, das kommende Wochenende und die nächste Saison.

Nach dem Team-Wettbewerb bei den BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften haben wir mit Skeleton-Cheftrainer Jens Müller gesprochen. Über seine erste Bilanz, das kommende Wochenende und die nächste Saison.

Im Team-Wettbewerb sind die deutschen Skeletonis zweimal Bahnrekord gefahren. Das lässt für die Einzelwettkämpfe hoffen, oder?
Jens Müller: „Die Stärksten waren noch nicht hier zum Team-Wettbewerb, das muss man auch mal sehen. Aber von der Vorbereitung her, von der Performance, sind wir auf einem guten Weg.“

Wer sind die stärksten Konkurrenten der Deutschen?
Müller: „Bei den Männern sind die beiden Letten Martins und Tomass Dukurs, dann natürlich Olympiasieger Alexander Tretjakov und der aktuell Gesamtweltcup-Zweite Sungbin Yun aus Korea die stärksten Konkurrenten. Bei den Frauen Lelde Priedulena aus Lettland sowie die Kanadierin Mirela Rahneva. Sie ist auch sehr stark. Sie sehe ich als unsere Hauptkonkurrenten.“

Ist bei den Männern eine Medaille möglich?
Müller: „Ein Podiumsplatz bei den Männern wird schwer. Aber wir haben es uns als Ziel gesetzt, dass es wenigstens einer von den dreien schaffen kann. Alle drei haben es drauf. Es ist ein bisschen von der Tagesform abhängig.
Das Problem ist eigentlich, dass die Männer zwischen den Rennläufen einen Tag Pause haben. Da ist es natürlich schwierig, die Konzentration und Motivation über den einen Tag aufrechtzuerhalten und dieselbe Form dann wieder zu erreichen.“

Bei den Damen sollte es aber eine Medaille werden, oder?
Müller: „Jaqueline hat momentan eine absolute Topform hier auf der Bahn. Sie hat ja auch den Weltcup gewonnen. Tina hat sich auch weiter entwickelt. Und Anna mit ihrer Unbekümmertheit ist auch für eine Überraschung gut. Da hoffe ich schon, dass die Frauen vorne zuschlagen.“

War die kurzfristige Verlegung der Weltmeisterschaften an den Königssee ein Problem?
Müller: „Nein, überhaupt nicht. Hier zu fahren ist immer schön, weil es zuhause ist und man nicht nach Sochi fliegen muss. Es ist unsere Heimbahn und wir nehmen das mit als Motivation, dass wir uns auch hier gut vorbereitet haben. Es ist natürlich so, dass die anderen Nationen sich auch sehr gut vorbereiten konnten. Sie haben noch extra Läufe bekommen. Aber für uns ist es Motivation und die Stimmung am Königssee ist immer super.
Hut ab, dass man in so kurzer Zeit so eine Veranstaltung auf die Beine stellt. Ich glaube, es gibt keine Bahn auf der Welt, die das so gut könnte.“

Bedeutet die Heim-WM für die Athleten eine zusätzliche Belastung?
Müller: „Klar gibt es mehr Anfragen, aber Richtung Olympia nächstes Jahr müssen die Leute auch lernen, damit umzugehen. Sicherlich ist es jetzt erst mal nicht so einfach, aber vielleicht ist es auch schon ein bisschen eine Vorbereitung auf Olympia nächstes Jahr.“

Vielen Dank Jens Müller.

 

Bild: Sportpresse Dietmar Reker