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RENNRODEL

Rennrodeln: BSD-Youngster zeigen bei Junioren-WM in Altenberg auf

• Jessica Tiebel und Max Langenhan fahren zu JWM-Gold
• Orlamünder/Gubitz gewinnen JWM-Silber
• Insgesamt 7 Medaillen für Team-Deutschland

Altenberg (03.02.2018) Am 02. und 03. Februar 2018 wurden im DKB Eiskanal im sächsischen Altenberg die Junioren-Weltmeisterschaften im Rennrodeln ausgetragen. Mit sieben Podestplätzen – davon drei Siegen – zeigte die deutsche Nachwuchsmannschaft zum Abschluss der Wintersaison 2017/18 noch einmal mit sensationellen Leistungen auf.

Am Freitag, 02. Februar, starteten die Juniorinnen und Junioren in das WM-Wochenende und holten sich hierbei zugleich fünf Podestplätze.

Bei den Juniorinnen konnte die amtierende Junioren-Weltmeisterin und Lokalmatadorin Jessica Tiebel souverän ihren Titel verteidigen und feierte damit ihren insgesamt dritten Weltmeistertitel nach 2015 und 2017. Silber gewann die Russin Tatiana Tcvetova (+ 0,422). Für eine Überraschung sorgte am Samstagnachmittag die erst 15-jährige Jessica Degenhardt, die bei ihrer ersten JWM gleich zu Bronze fuhr (+ 0,434 Sek.) – nur 0.012 Sekunden Rückstand auf die zweitplatzierte Russin.

Die dritte deutsche Starterin Anna Berreiter wurde Fünfte, Europameisterin Cheyenne Rosenthal verpasste knapp ein Top-Ten Ergebnis und wurde 11.

Bei den Junioren hätte es nicht besser laufen können. Die Schützlinge von Steffen Wöller feierten am Freitagvormittag beim Sieg von Max Langenhan einen sensationellen Vierfacherfolg.
Langenhan fuhr mit einem souveränen Vorsprung von 0,585 Sekunden zu seinem ersten JWM-Titel und krönte damit seine überragende Saison – nach JWM-Bronze 2017 in Sigulda, sechs von sechs möglichen Weltcupsiegen sowie dem EM-Titel – mit seinem ersten JWM-Gold. Das perfekte Ergebnis komplettierten seine Teamkollegen David Nößler mit Silber, Paul-Lukas Heider mit Bronze und Moritz Bollmann als Vierter.

Am Samstag, 03. Februar, standen abschließend noch die Rennen der Doppelsitzer sowie die Team-Staffel auf dem Programm.

Bei den Doppelsitzern konnte sich das Duo Orlamünder/Gubitz die Silbermedaille sichern. Das Doppel musste sich nur den Italienern Nagler/Malleier mit 0,215 Sekunden Rückstand geschlagen geben. Dritte wurden Kashkin/Korshunov aus Russland (+ 0,394 Sek.).

Das zweite deutsche Duo Ewald/Jannusch landete auf Rang sieben, Seibert/Meister belegte Platz 11.

In der Team-Staffel zeigte die deutsche Nachwuchsmannschaft nochmals mit beindruckenden Leistungen auf und gewann mit 0,953 Vorsprung vor dem russischen Team. Auf den dritten Platz fuhr Team Italien (+ 1,051 Sek.). (tw)

Zitat Steffen Wöller (Junioren-Cheftrainer)


"Wir haben tolle Wettbewerbe gesehen in den Herren-, Damen- und Doppelsitzer-Entscheidungen, aber auch die Team-Staffel war sehr interessant. Insgesamt konnten wir sieben Medaillen erkämpfen, womit wir nicht gerechnet hätten. Schließlich ist es nicht selbstverständlich, sich Zuhause so dominant zu präsentieren und alles bestmöglich umsetzen zu können. Ganz klar beeindruckt haben mich die Männer mit den Plätzen eins bis vier – das war richtig stark und nicht zu erwarten. Auch bei den Damen wurde Jessica Tiebel ihrer Favoritenrolle gerecht und konnte einen super Abschluss in der Junioren-Konkurrenz feiern. Aber auch Jessica Degenhardt hat sich als Jüngste in der Mannschaft super präsentiert und hat mich sehr überrascht. Insgesamt sind wir sehr zufrieden wie wir uns als Mannschaft prästiert haben und es macht Hoffnung für die Zukunft", so Wöller.

O-Ton Steffen Wöller -->

 

Platzierungen der deutschen Rennrodel-Athleten


Juniorinnen
1. Platz: Jessica Tiebel
3. Platz: Jessica Degenhardt
5. Platz: Anna Berreiter
11. Platz: Cheyenne Rosenthal

Junioren
1. Platz: Max Langenhan
2. Platz: David Nößler
3. Platz: Paul-Lukas Heider
4. Platz: Moritz Bollmann

Doppelsitzer
2. Platz: Orlamünder/Gubitz
7. Platz: Ewald/Jannusch
11. Platz: Seibert/Meister

Team-Staffel:
1. Platz: Team Deutschland

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Rennrodeln: Russland gewinnt Team-Staffel in Sigulda

• Russland gewinnt vor Deutschland und Lettland
• Team Deutschland holt sich Gesamtweltcupsieg in der Team-Staffel

Sigulda (bsd/28.01.2018) Beim allerletzten Rennen der Rennrodler vor den Olympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang konnte die deutsche Mannschaft den EM-Titel in der Team-Staffel des vergangenen Jahres leider nicht verteidigen – Gold holte sich am heutigen Tag die russische Mannschaft um Tatiana Ivanova, Semen Pavlichenko sowie Denisev/Antonov.

Auf den zweiten Platz fuhr das deutsche Team mit Natalie Geisenberger, Felix Loch und dem Duo Eggert/Benecken mit 0,151 Sekunden Rückstand. Den dritten Platz holte sich das lettische Team mit Kendija Aparjode, Inars Kivlenieks und Sics/Sics (+ 0,179 Sek.).

Den Gesamtweltcup 2017/18 in der VIESSMANN Team-Staffel presented by BMW gewann mit 485 Punkten das deutsche Team. Zweiter wurde Österreich mit 400 Zählern, den dritten Platz sicherte sich Kanada (381 Pkte.).

Das finale Weltcup-Wochenende der Saison 2017/18 in Sigulda endete für die deutschen Rennrodler mit einem guten Gesamtergebnis: Insgesamt acht Podestplätze konnte die deutsche Mannschaft einholen und zeigt sich damit bestens gewappnet für die Olympischen Winterspiele in PyeongChang, die in knapp zwei Wochen beginnen. (lr)

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Rennrodeln: Eggert/Benecken, Tatiana Ivanova und Roman Repilov gewinnen Sprint-Finale in Sigulda

• Toni Eggert und Sascha Benecken gewinnen Sprint-Weltcupfinale
• Natalie Geisenberger auf Platz 2, hinter Tatiana Ivanova
• Felix Loch auf Rang drei beim Sprint-Weltcup

Sigulda (bsd/28.01.2018) Beim letzten BMW Sprint Weltcup der Saison 2017/18 im lettischen Sigulda holten sich die deutschen Athleten insgesamt drei Podestplätze.

Beim Sprint-Weltcup der Doppelsitzer setzten sich in gewohnter Manier Toni Eggert und Sascha Benecken an die Spitze und sicherten sich somit ihren zehnten Saisonsieg. Auf den zweiten Platz fuhr das lettische Duo Sics/Sics (+ 0,087 Sek.), Dritter wurden die Letten Gudramovics/Kalnins (+ 0,194 Sek.). Das zweite deutsche Duo um Tobias Wendl und Tobias Arlt fiel aufgrund eines Fahrfehlers auf den elften Rang zurück.

Den Gesamtsieg der BMW Sprint Weltcup-Serie 2017/18 sicherten sich die Letten Andris und Juris Sics. Zweiter wurden die US-Amerikaner Matt Mortensen und Jayson Terdiman, auf den dritten Platz fuhren die Berchtesgadener Tobias Wendl und Tobias Arlt.

Im Sprint-Weltcup der Damen konnte sich wie bereits am Vortag die Russin Tatiana Ivanova an die Spitze setzten und verwies Natalie Geisenberger mit hauchdünnen 0,005 Sekunden Vorsprung erneut auf Platz zwei. Auf den dritten Platz fuhr die Lettin Kendija Aparjode (+ 0,113 Sek.). Dajana Eitberger musste sich wieder mit dem vierten Platz zufriedengeben, Julia Taubitz wurde Zwölfte.

Den Gesamtweltcup 2017/18 im Sprint der Damen gewann die Vorjahressiegerin Natalie Geisenberger. Zweite wurde die US-Amerikanerin Summer Britcher, vor Tatiana Ivanova aus Russland.

Bei den Herren siegte der Russe Roman Repilov mit 0,072 Sekunden Vorsprung vor Jozef Ninis und Felix Loch (+ 0,138 Sek.). Johannes Ludwig wurde Fünfter, Ralf Palik sicherte sich Platz sechs.

In der Gesamtwertung des BMW Sprint Weltcups 2017/18 holte sich der Österreicher Wolfgang Kindl den Sieg. Felix Loch wurde zeitgleich mit Johannes Ludwig Zweiter.

Den Gesamtweltcup der Saison 2017/18 holte sich nun endgültig und bereits zum sechsten Mal Felix Loch mit 923 Punkten. Wolfgang Kindl wurde mit 838 Zählern Zweiter, vor Roman Repilov aus Russland mit 774 Punkten. (lr)


Platzierungen der deutschen Rennrodel-Herren

3. Platz: Felix Loch
5. Platz: Johannes Ludwig
6. Platz: Ralf Palik

Platzierungen der deutschen Rennrodel-Damen

2. Platz: Natalie Geisenberger
4. Platz: Dajana Eitberger
12. Platz: Julia Taubitz

Platzierungen der deutschen Rennrodel-Doppelsitzer

1. Platz: Toni Eggert/Sascha Benecken
11. Platz: Tobias Wendl/Tobias Arlt


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Rennrodeln: Felix Loch gewinnt EM-Silber in Sigulda

• Felix Loch sichert sich EM-Silber hinter Titelverteidiger Semen Pavlichenko
• Johannes Ludwig zweitbester Deutscher mit Platz 8
• Ralf Palik auf Platz 14, Andi Langenhan wird 16ter und Chris Eißler 17ter

Sigulda (bsd/28.01.2018) Bei den 49. FIL Europameisterschaften im lettischen Sigulda konnte sich Titelverteidiger Semen Pavlichenko erneut die Goldmedaille sichern und verwies seine Konkurrenten Felix Loch und Roman Repilov auf die Plätze zwei und drei.

Felix Loch, der mit 0,011 Sekunden Rückstand auf Pavlichenko auch in der Weltcup-Wertung den zweiten Platz belegte, ist mit seinem Ergebnis zufrieden: „Es war sehr knapp – wenn ich im ersten Lauf sauber runtergefahren wäre, hätte es gereicht. Es war auch ein bisschen ein Startnummernrennen, deswegen bin ich mit meinen zwei Läufen und Zeiten sehr zufrieden. Es kann so weitergehen.“

--> O-Ton Felix Loch


Zweitbester Deutscher wurde Johannes Ludwig mit Rang acht (+ 0,313 Sek.), in der EM-Wertung wurde er Siebter.

Ralf Palik, der im vergangenen Jahr noch die Silbermedaille bei den Europameisterschaften am Königssee gewonnen hatte, fiel heute auf den 12. Rang zurück. In der Weltcup-Wertung wurde er Vierzehnter.

Andi Langenhan und Chris Eißler bildeten mit den Rängen 16 (14. Platz EM) und 17 das Schlusslicht der deutschen Mannschaft.

In der Gesamtwertung konnte Felix Loch seinen Vorsprung zu Wolfgang Kindl aus Österreich ausbauen und führt nun mit 853 Punkten. Kindl liegt mit 778 Zählern auf Rang zwei, vor Semen Pavlichenko (RUS) mit 747 Punkten. (lr)

Weltcup-Platzierungen der deutschen Rennrodel-Athleten

2. Platz: Felix Loch
8. Platz: Johannes Ludwig
14. Platz: Ralf Palik
16. Platz: Andi Langenhan
17. Platz: Chris Eißler

EM-Platzierungen der deutschen Rennrodel-Athleten

2. Platz: Felix Loch
7. Platz: Johannes Ludwig
12. Platz: Ralf Palik
14. Platz: Andi Langenhan


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Rennrodeln: EM-Silber für Natalie Geisenberger in Sigulda

• Natalie Geisenberger sichert sich Silbermedaille in Sigulda
• Dajana Eitberger verpasst knapp das Podest, Julia Taubitz wird Siebte
• Tatjana Hüfner stürzt im ersten Lauf

Sigulda (bsd/27.01.2018) Der 44. Weltcupsieg ihrer beeindruckenden Karriere muss nun doch noch etwas warten: Olympiasiegerin Natalie Geisenberger musste sich beim Weltcupfinale im lettischen Sigulda der Russin Tatjana Ivanova geschlagen geben und fuhr mit 0,087 Sekunden Rückstand auf den zweiten Platz.

Gleichzeitig sicherte sich die 29-jährige Miesbacherin die EM-Silbermedaille und kann sich seit dem vergangenem Weltcupwochenende zudem als sechsfache Gesamtweltcupsiegerin feiern lassen: „Ich weiß, dass ich in einer guten Form und auch realtiv konstant bin - das gibt natürlich Selbstvertrauen. In Korea wird für uns die Kurve 9 eine Herausforderung sein, da müssen wir schauen, wie wir das bewältigen werden. Mit der Weltcupsaison bin erstmal sehr zufrieden.“

--> O-Ton Natalie Geisenberger


Dajana Eitberger, nach dem ersten Lauf auf Rang sieben gelegen, verpasste am heutigen Tag leider das Podest und wurde hinter der Südtirolerin Sandra Robatscher Vierte (+ 0,435 Sek.). Ihre Teamkollegin Julia Taubitz sicherte sich ebenfalls eine Top-Ten-Platzierung und wurde Siebte. In der EM-Wertung fuhr sie mit Rang sechs sogar noch eine Top-Sechs-Platzierung ein.

Tatjana Hüfner stürzte im ersten Lauf und konnte daher im zweiten Durchgang nicht an den Start gehen.

Den Gesamtweltcup der Saison 2017/18 gewinnt vorzeitig die Miesbacherin Natalie Geisenberger. Nach dem dritten Platz beim BMW Sprint Weltcup in Lillehammer am 20. Januar 2018 konnte sich die 29-jährige Olympiasiegerin bereits eine Woche vor dem Weltcupfinale vorzeitig den Gesamtsieg sichern.

Für Natalie Geisenberger ist es der sechste Gesamtweltcupsieg in Folge, mit dem sie zugleich einen neuen Rekord aufstellt – ihre Landsfrauen Silke Kraushaar-Pilach und Tatjana Hüfner kamen in ihren Karrieren auf fünf Gesamtweltcupsiege. (lr)

Weltcup-Platzierungen der deutschen Rennrodel-Athletinnen

2. Platz: Natalie Geisenberger
4. Platz: Dajana Eitberger
7. Platz: Julia Taubitz

EM-Platzierungen der deutschen Rennrodel-Athletinnen

2. Platz: Natalie Geisenberger
4. Platz: Dajana Eitberger
6. Platz: Julia Taubitz

 

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Rennrodeln: Goldmedaille für Eggert/Benecken bei den Europameisterschaften in Sigulda

• Eggert/Benecken sichern sich 9. Saisonsieg und gewinnen EM-Gold
• Wendl/Arlt holen EM-Bronze
• Geueke/Gamm weit abgeschlagen auf Rang 16

Sigulda (bsd/27.01.2018) Als krönenden Abschluss einer überragenden Saison sicherte sich das deutsche Doppelsitzer-Duo um Toni Eggert und Sascha Benecken neben dem neunten Saisonsieg die Goldmedaille bei den 49. FIL Europameisterschaften im lettischen Sigulda. Die Europameisterschaften wurden im Race-in-race-Modus ausgetragen – die Sieger der vergangenen Saison, Tobias Wendl und Tobias Arlt, konnten ihren Titel dieses Jahr nicht verteidigen und mussten sich den dominierenden Teamkollegen geschlagen geben.

„Die Ergebnisse heute sind natürlich ein super Fundament für die Olympischen Spiele. Wir haben Woche für Woche hart gearbeitet. Ich glaube, wir können alle gestärkt Richtung PyeongChang schauen. Wir freuen uns sehr auf das, was in den nächsten Tagen und Wochen auf uns zukommen wird. Es war bis jetzt eine schöne Saison und wir hoffen, dass wir aus Korea erfolgreich wieder zurückkommen werden“, so die Europameister Toni Eggert und Sascha Benecken.

--> O-Ton Toni Eggert und Sascha Benecken


Die beiden Tobis sicherten sich in diesem Jahr die EM-Bronzemedaille und fuhren in der Weltcup-Wertung mit dem dritten Rang (+ 0,226 Sek.) ihren neunten Podestplatz der Saison ein. Zweiter wurden die Letten Andris und Juris Sics mit 0,055 Sekunden Rückstand auf das Siegerduo.

Das dritte deutsche Duo um Robin Geueke und David Gamm fiel mit 1,268 Sekunden Rückstand auf den 16. Platz zurück.

Den Gesamtweltcupsieg der Saison 2017/18 konnten sich die deutschen Saison-Dominatoren Toni Eggert und Sascha Benecken bereits heute sichern – für das deutsche Duo ist es nach 2014/15 und 2016/17 der dritte Gesamtweltcupsieg ihrer Karriere. (lr)


Weltcup-Platzierungen der deutschen Doppelsitzer-Athleten

1. Platz: Toni Eggert/Sascha Benecken
3. Platz: Tobias Wendl/Tobias Arlt
16. Platz: Robin Geueke/David Gamm

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EM-Platzierungen der deutschen Doppelsitzer-Athleten

1. Platz: Toni Eggert/Sascha Benecken
3. Platz: Tobias Wendl/Tobias Arlt
14. Platz: Robin Geueke/David Gamm

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Rennrodeln: 9. Viessmann Rennrodel Weltcup in Sigulda (LAT) / Vorschau

• Viessmann Weltcup und 49. FIL Europameisterschaften
• BMW Sprint Weltcup am Sonntag, 28. Januar
• Viessmann Team Staffel Weltcup am Sonntag 28. Januar

Sigulda (bsd/23.01.2018) Am Wochenende des 27. und 28. Januar 2018 werden im lettischen Sigulda  im so genannten Race-in-Race Modus die Titel für die 49. FIL Europameisterschaften und die letzten Punkte im Viessmann Weltcup vergeben. Titelverteidiger der Europameisterschaften sind die Miesbacherin Natalie Geisenberger, der Russe Semen Pavlichenko, das bayerische Doppel-Duo Tobias Wendl/Tobias Arlt und die Deutsche Team-Staffel.

Sigulda, als die finale Weltcup-Station der Viessmann-Serie, war in den Jahren 2003 und 2015 WM-Ort. Hier werden mit dem Viessmann-Weltcup und dem BWM Sprint-Weltcup am kommenden Wochenende noch zwei Rennen gefahren, bevor die Gesamtsieger gekürt werden können.

Drei von vier Entscheidungen fallen am Wochenende, 27. und 28. Januar 2018 noch. Nur bei den Damen konnte sich Olympiasiegerin Natalie Geisenberger bereits am 20. Januar, beim Weltcup im norwegischen Lillehammer, zum sechsten Mal in Folge als Gesamtweltcup-Siegerin feiern lassen.

Die Weltcupspitzenreiter im Doppelsitzer Toni Eggert und Sascha Benecken stürzten in Lillehammer und wollen sich nun am kommenden Wochenende in Lettland zum dritten Mal nach 2015 und 2017 die Joska Kristall-Trophäe für den Gesamtsieg sichern.

Olympiasieger Felix Loch führt die Gesamtwertung vor dem Weltcupfinale mit 45 Punkten vor Weltmeister Wolfgang Kindl aus Österreich an. Hier könnte es durchaus nochmal spannend werden im Kampf um die Kristallkugel des Weltcupsiegers der Olympiasaison 2017/2018.
Beim Viessmann Team-Staffel-Weltcup presented by BMW fällt ebenfalls in Sigulda die Entscheidung. Hier führt Deutschland aktuell mit 400 Punkten vor Österreich (345 Zähler) und Kanada (331 Punkte).

Dem Finalwochenende der FIL-Weltcupsaison kommt, knapp zwei Wochen vor dem Beginn der XXIII. Olympischen Winterspiele im koreanischen PyeongChang (Eröffnungsfeier am 9. Februar 2018) eine besondere Bedeutung zu. Die letzten Rennen bieten noch einmal die Chance um Selbstvertrauen zu tanken vor dem Saisonhighlight in Asien.

BSD-Nominierungen:

Damen
Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)

Herren
Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis)
Johannes Ludwig (BRC Oberhof)
Ralf Palik (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
Chris Eißler (ESV Lok Zwickau)

Doppelsitzer
Toni Eggert / Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/RT Suhl)
Tobias Wendl / Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke / David Gamm (BSC Winterberg)


Zeitplan Viessmann Weltcup Sigulda:

 

Samstag, 27.01.2018

09:40 Uhr  1. Lauf Doppelsitzer
11:00 Uhr 2. Lauf Doppelsitzer
12:20 Uhr 1. Lauf Damen Einsitzer
13:40 Uhr 2. Lauf Damen Einsitzer



Sonntag, 28.01.2018

09:15 Uhr 1. Lauf Herren Einsitzer
10:50 Uhr 2. Lauf Herren Einsitzer
12:20 Uhr  BMW Sprint Weltcup Damen
14.50 Uhr Team Staffel Weltcup

Bahn-Informationen Sigulda:

Land: Lettland (LAT)
Name der Bahn: Bobsleigh and luge track "Sigulda"

Gesamtlänge: 1420 m
Wettkampflänge: 1200 m
Männer: 1260 m Länge, 16 Kurven
Damen: 998 m Länge, 13 Kurven
Starthöhe: 117 m
Zielhöhe: 18 m
Maximalgefälle: 9 %
Durchschnittsgefälle: 8 %
Höhenunterschied: 99 m
Zahl der Kurven: 16

www.sigulda.lv

Rennrodeln: Max Langenhan und Cheyenne Rosenthal küren sich mit Junioren-EM-Titel

• Max Langenhan bei allen sechs Junioren-Weltcups ungeschlagen
• Cheyenne Rosenthal und Max Langenhan gewinnen Junioren-Gesamtweltcup 2017/18

Winterberg (bsd/22.01.2018) Beim letzten Junioren-Weltcup der Saison und den gleichzeitig stattfindenden Europameisterschaften (race-in-race) konnten die BSD-Junioren insgesamt fünf Podestplätze feiern.

Bei den Herren krönte Max Langenhan am Sonntag seine überragende Saison mit dem JEM-Titel. Der 18-Jährige verwies seine Teamkollegen um Moritz Bollmann (+0,480 Sek.), David Nößler (+0,493 Sek.) und Paul-Lukas Heider (+0,537 Sek.) auf die Plätze zwei bis vier und feierte damit seinen sechsten Saisonsieg. Mathis Ertel belegte Rang sieben, Thomas Jaensch wurde Dreizehnter.

Langenhan gewann damit souverän die Junioren-Weltcup-Gesamtwertung mit 600 Punkten vor seinen Teamkollegen Moritz Bollmann (421) und David Nössler (402).

Bei den Damen konnte sich Cheyenne Rosenthal den JEM-Titel sichern. Die Winterbergerin verwies ihre Teamkollegin Jessica Tiebel, die am bayerischen Königssee bereits ihr erstes Weltcup-Podest holte, mit 0,032 Sekunden Rückstand auf Rang zwei. Dritte wurde die Italienerin Verena Hofer (+ 0,149 Sek.). Jessica Degenhardt wurde Vierte, Anna Berreiter Sechste und Antonia Weisemann beendete das Rennen auf Rang 10.

Rosenthal holte sich mit zwei Siegen und 37 Punkten Vorsprung den Sieg in der Weltcup-Gesamtwertung vor der Österreicherin Lisa Schulte. Anna Berreiter erreichte mit 385 Zählern Rang drei.

In der Doppelsitzer-Wertung konnte Team Deutschland diesmal leider keinen Podestplatz einfahren. Als bestes deutsches Doppel platzierte sich Seibert/Meister auf Rang fünf, vor den Teamkollegen Ewald/Jannusch (6. Platz). Den Sieg holte das russische Duo Buchnev/Kilseev vor ihren Landsmännern Kashkin/Korshunov und den Rumänen Gitlan/ Craciun.

In der Gesamtwertung erreichte das Duo Orlamünder/Gubitz den zweiten Platz und musste sich um 35 Zähler nur den Russen Kashkin/Korshunov geschlagen geben. Dritte wurden Ewald/Jannusch (350). 

Zum Abschluss der Weltcup-Saison und den Junioren-Europameisterschaften holte das deutsche Team noch den Titel im Mannschaftswettbewerb.

Rennrodeln: Summer Britcher, Penz/Fischler und Semen Pavlichenko gewinnen BMW Sprint in Lillehammer

• Natalie Geisenberger auf Platz 3, Taubitz wird Vierte, Hüfner auf Rang 11
• Wendl/Arlt auf Platz 2, Eggert/Benecken stürzen
• Felix Loch mit Platz 8 bester Deutscher, Johannes Ludwig auf Rang 11

Lillehammer (bsd/21.01.2018) Das achte Weltcup-Wochenende der Rennrodler in Lillehammer endete mit dem dritten von vier BMW Sprint-Weltcups der Saison 2017/18. Die deutsche Mannschaft holte sich hierbei zwei Podestplätze.

Im Sprint-Weltcup der Damen sicherte sich die Vortagessiegerin Summer Britcher aus den USA den ersten Platz. Zweite wurde Viktoria Demchenko aus Russland (+ 0,002 Sek.). Auf den dritten Platz fuhr Natalie Geisenberger (+ 0,023 Sek.), die sich bereits jetzt über den Gesamtweltcupsieg 2017/18 freuen darf: „Natürlich ist es immer schön, den Gesamtweltcup vorzeitig gewinnen zu können. Da hat man im letzten Rennen mehr Ruhe und der Druck ist raus. Aber trotzdem möchte ich in Sigulda vorne mitfahren, die Bahn ist sehr speziell mit vielen Eigenheiten. In den letzten Jahren bin ich allerdings sehr gut damit zurechtgekommen.“

--> O-Ton Natalie Geisenberger


Julia Taubitz verpasste nur knapp das Podest und fuhr auf den vierten Platz. Tatjana Hüfner wurde mit 0,261 Sekunden Rückstand Elfte.

Den Sprint der Doppelsitzer gewann das österreichische Duo um Peter Penz und Georg Fischler, vor Tobias Wendl und Tobias Arlt (+ 0,060 Sek.). Dritte wurden Matt Mortensen und Jayson Terdiman aus den USA mit 0,140 Sekunden Rückstand. Toni Eggert und Sascha Benecken, die als Letzte an den Start gegangen waren, stürzten vor der Zielkurve.

Bei den Herren gewann der Russe Semen Pavlichenko vor Wolfgang Kindl aus Österreich und dem Südtiroler Dominik Fischnaller. Felix Loch wurde als bester Deutscher Achter, Johannes Ludwig fuhr auf den elften Rang.

Der nächste und zugleich letzte Sprint-Weltcup wird im lettischen Sigulda ausgetragen. Am 27. und 28. Januar 2018 findet dort das Weltcupfinale der VIESSMANN Rennrodel-Serie 2017/18 statt. (lr)

Platzierungen der deutschen Rennrodel-Damen

3. Platz: Natalie Geisenberger
4. Platz: Julia Taubitz
11. Platz: Tatjana Hüfner

Platzierungen der deutschen Rennrodel-Doppelsitzer

2. Platz: Tobias Wendl/Tobias Arlt

Platzierungen der deutschen Rennrodel-Herren

8. Platz: Felix Loch
11. Platz: Johannes Ludwig


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Rennrodeln: Sieg für Dominik Fischnaller in Lillehammer

• Johannes Ludwig mit Platz 4 bester Deutscher
• Felix Loch fällt auf Rang 5 zurück
• Andi Langenhan 19ter, Ralf Palik 22ter und Chris Eißler 32ter

Lillehammer (bsd/21.01.2018) Beim achten und zugleich vorletzten VIESSMANN Rennrodel-Weltcup der Saison 2017/18 im norwegischen Lillehammer konnten die deutschen Rennrodel-Herren mit keiner Podestplatzierung aufwarten.

Den Sieg holte sich der Südtiroler Dominik Fischnaller – mit zwei starken Läufen verwies er den Russen Roman Repilov (+ 0,096 Sek.) auf Platz zwei, Dritter wurde Wolfgang Kindl aus Österreich mit 0,132 Sekunden Rückstand.

Bester Deutscher wurde am heutigen Tag der Oberhofer Johannes Ludwig. Er verpasste seine zweite Podestplatzierung der Saison und wurde Vierter.

Felix Loch, nach dem ersten Lauf auf dem aussichtsreichen zweiten Platz gelegen, hatte im zweiten Durchgang mit einem groben Fahrfehler zu kämpfen – dieser ließ ihn auf den fünften Rang zurückfallen.

Für den 33-jährigen Andi Langenhan ging sich dieses Mal nur der 19. Platz aus, sein Teamkollege Ralf Palik fiel ebenfalls weit zurück – er wurde 22ter. Der fünfte deutsche Starter Chris Eißler belegte mit Rang 32 den letzten Platz.

Im Gesamtweltcup hält Felix Loch seine Führung mit 726 Punkten, vor Wolfgang Kindl (AUT) mit 638 Zählern und dem Russen Semen Pavlichenko (547 Pkte.). (lr)

 

Platzierungen der deutschen Rennrodel-Athleten

4. Platz: Johannes Ludwig
5. Platz: Felix Loch
19. Platz: Andi Langenhan
22. Platz: Ralf Palik
32. Platz: Chris Eißler

 

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