BSD: Streit um die Olympiakufen - BSD bestraft Manuel Machata
Trautvetter sah internationalen Kufenhandel schon immer kritisch

Berchtesgaden (bsd/03.03.2014) Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) hat für den ehemaligen Viererbob Weltmeister Manuel Machata eine einjährige Wettkampfsperre und eine Geldstrafe in Höhe von € 5000,- verhängt. 

 

Als Mitglied der Nationalmannschaft hat Manuel Machata mit seinem Verhalten den Interessen des Verbandes großen Schaden zugefügt. Bevor er seine Wettkampfkufen ins Ausland transferiert, hätte er über die Verwendung des Materials mit dem Verband sprechen müssen. Das Präsidium sieht aber zwischen der Leihgabe der Kufen des Potsdamer Piloten und dem schlechten Abschneiden seiner Bobteams bei den Olympischen Spielen in Sochi keinen Zusammenhang.

 

BSD-Präsident Andreas Trautvetter sagte abschließend: „Natürlich ist uns bekannt, dass auch in der Vergangenheit Kufen international verliehen und gehandelt wurden. Diese Verfahrensweise habe ich schon immer kritisch gesehen. Wir werden die Olympischen Winterspiele von Sochi zum Anlass nehmen um klare Regelungen für deutsche Athletinnen und Athleten in unseren Regularien festzulegen. Diese relativ harte Strafe gegen Manuel Machata, soll ein erster Schritt sein um nationale Interessen zu wahren“, so der Präsident.