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BOB

Bob: 8. BMW IBSF Weltcup im Viererbob in Pyeongchang

Francesco Friedrich holt sich Kombinations-Gesamtweltcupsieg

Pyeongchang (bsd/19.03.2017) Am Samstag, 18. März 2017, starteten die achten und zugleich letzten Bob-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang.

Pyeongchang (bsd/19.03.2017) Am Samstag, 18. März 2017, starteten die achten und zugleich letzten Bob-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang. Nach den ersten Rennen im Zweierbob der Männer und im Frauenbob schlossen am Sonntag (19.03.) die beiden Rennläufe der Viererbobs die Weltcupsaison 2016/17 ab.

Auf den ersten Platz fuhr das russische Team um Alexander Kasjanov mit einem Vorsprung von 23 hundertstel Sekunden. Den zweiten Platz belegte das Team um Rico Peter aus der Schweiz. Den dritten Platz sicherte sich das lettische Team um Oskars Kibermanis.

Das beste deutsche Ergebnis holte sich das Team um Nico Walther mit dem fünften Platz. Team Lochner wurde Sechster, Team Friedrich fuhr auf den elften Rang.

O-Ton Nico Walther -->

O-Ton Johannes Lochner -->


Den Gesamtweltcupsieg sicherte sich der Russe Alexander Kasjanov mit insgesamt 1500 Punkten. Zweiter wurde Rico Peter aus der Schweiz mit 1471 Punkten, den dritten Platz belegt Steven Holcomb (USA) mit 1362 Punkten.
Bester Deutscher in der Gesamtwertung wird Nico Walther auf dem fünften Rang mit 1268 Punkten. Johannes Lochner setzt sich mit 1243 Punkten auf den sechsten Platz, Francesco Friedrich wird mit 1224 Siebter.



Im Kombinations-Gesamtweltcup gewinnt Francesco Friedrich mit drei Punkten Vorsprung und insgesamt 2769 Punkten. Zweiter wird Alexander Kasjanov (2766 Punkte), Dritter wird Steven Holcomb aus den USA mit 2693 Punkten.
Johannes Lochner setzt sich mit 2527 Punkten auf den fünften Rang, Nico Walther wird mit 2220 Punkten Neunter.

Auflistung der deutschen Bob-Athleten im Weltcup-Rennen

5. Platz: Team Nico Walther (Rödiger/Korona/Franke)
6. Platz: Team Johannes Lochner (Sommer/Bluhm/Rasp)
11. Platz: Team Francesco Friedrich (Bauer/Bäcker/Margis)

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Bob: 8. BMW IBSF Weltcup der Zweierbobs in Pyeongchang

Team Friedrich/Margis gewinnt Weltcuprennen und siegt im Gesamtweltcup

Pyeongchang (bsd/18.03.2017) Am Samstag, 18. März 2017, wurden die achten und zugleich letzten Bob-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang ausgetragen.

Pyeongchang (bsd/18.03.2017) Am Samstag, 18. März 2017, wurden die achten und zugleich letzten Bob-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang ausgetragen. Die ersten Rennen wurden am Samstag von den Frauen gefahren, anschließend fanden die beiden Rennläufe der Zweierbobs statt.

Mit einem Vorsprung von 30 hundertstel Sekunden sicherte sich das deutsche Team Friedrich/Margis den Sieg. Die Letten Kibermanis/Miknis fuhren auf den zweiten Rang, das Team Lochner/Bluhm (GER) wurde Dritter.

Das dritte deutsche Team Walther/Korona fuhr auf den elften Platz.

Im Gesamtweltcup sicherte sich Francesco Friedrich mit insgesamt 1545 Zählern souverän den Sieg. Zweiter wurde der US-Amerikaner Steven Holcomb mit 1331 Punkten, den dritten Platz belegt Yunjong Won aus Korea (1312 Punkte).

O-Ton Francesco Friedrich -->


Johannes Lochner verfehlte um 28 Punkte das Podest und belegt in der Gesamtwertung den vierten Platz. Nico Walther fuhr mit insgesamt 952 Punkten auf den elften Rang.

Das abschließende Rennen der Viererbobs wird am Sonntag, 19. März 2017 ab 07.30 Uhr (MEZ) ausgetragen.

Auflistung der deutschen Bob-Athleten im Weltcup-Rennen

1. Platz: Francesco Friedrich/Thorsten Margis
3. Platz: Johannes Lochner/Joshua Bluhm
11. Platz: Nico Walther/Kevin Korona

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Bob: 8. BMW IBSF Weltcup im Frauenbob in Pyeongchang

Team Jamanka fährt auf den 4. Platz

Pyeongchang (bsd/18.03.2017) Am Samstag, 18. März 2017, starteten die achten und zugleich letzten Bob-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang.

Pyeongchang (bsd/18.03.2017) Am Samstag, 18. März 2017, starteten die achten und zugleich letzten Bob-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang. Die beiden Rennläufe der Frauenbobs wurden am Samstag ab 06.00 Uhr (MEZ) ausgetragen.

Den ersten Platz sicherte sich das US-amerikanische Team Greubel Poser/Evans mit einem Vorsprung von 15 hundertstel Sekunden. Zweiter wurde das Team Meyers Taylor/Jones (USA), auf den dritten Platz fuhr das Team Rissling/Appiah aus Kanada.

Das deutsche Frauenbob-Team Jamanka/Drazek, das nach dem ersten Lauf noch auf Platz 3 lag, verfehlte leider knapp das Podest und fuhr auf den 4. Platz. Das Team Schneider/Buckwitz wurde Siebter, das dritte deutsche Team Senkel/Strack fuhr auf den 15. Platz.

O-Ton Mariama Jamanka -->


Im Gesamtweltcup setzte sich letztendlich die US-Amerikanerin Jamie Gereubel Poser mit insgesamt 1644 Punkten an die Spitze. Zweite wurde die Kanadierin Kallie Humphries (1630 Punkte), den dritten Platz belegt Elana Meyers Taylor aus den USA (1530 Punkte).

Mariama Jamanka erzielte in der Gesamtwertung mit 1258 Punkten den siebten Rang. Christin Senkel belegt mit 696 Punkten den 15. Rang, Stephanie Schneider wird mit 480 Punkten Achtzehnte.

Gleich im Anschluss finden ab 10.00 Uhr (MEZ) die Bewerbe der Zweierbob Männer statt.

Auflistung der deutschen Bob-Athletinnen im Weltcup

4. Platz: Mariama Jamanka/Annika Drazek
7. Platz: Stephanie Schneider/Lisa-Marie Buckwitz
15. Platz: Christin Senkel/Ann-Christin Strack

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Bob/Skeleton: Weltcup-Finale auf neuer Olympiabahn

8. BMW IBSF Weltcup PyeongChang (KOR) / Vorbericht

PyeongChang (bsd/15.03.2017) Das Finale zur BMW IBSF Bob und Skeleton Weltcup Tour findet vom 17. bis 19. März 2017 auf der neuen Olympiabahn im koreanischen PyeongChang statt.

PyeongChang (bsd/15.03.2017) Das Finale zur BMW IBSF Bob und Skeleton Weltcup Tour findet vom 17. bis 19. März 2017 auf der neuen Olympiabahn im koreanischen PyeongChang statt. Eine internationale Trainingswoche fand bereits vom 02. bis 12. März für die BobsportlerInnen und Skeletonis im neuen Alpensia Sliding Center von PyeongChang statt. Im Februar 2018 werden die Olympischen Winterspiele auf dieser neuen Bahn ausgetragen. Aus 30 Nationen kommen die Bob- und Skeleton-Sportler, die beim BMW IBSF Weltcupfinale 2017 und damit am Olympia-Test teilnehmen werden.

Die Kufen-Cracks des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) haben seit dem 02. März versucht, sich die neue und anspruchsvolle Olympiabahn zu erarbeiten. Dabei haben sich vor allem die Kurven 2 und 9 mit der anschließenden Geraden (K10 und K11) als Schlüsselstellen herausgestellt. Die Schützlinge von Bob-Cheftrainer René Spies und Skeleton-Cheftrainer Jens Müller gehen nach der erfolgreichen Heim-WM voller Selbstvertrauen in die „Olympia-Generalprobe“ in Korea.

O-Ton Cheftrainer Bob René Spies -->

 

O-Ton Cheftrainer Skeleton Jens Müller -->

 
Im Kampf um die begehrten Weltcup-Kristallkugeln liegen zwei BSD-Asse aussichtsreich in Führung: In der Zweierbob-Wertung liegt Weltmeister Francesco Friedrich mit vier Weltcupsiegen und zwei zweiten Plätzen souverän an der Spitze (1320 Punkte), obwohl die BSD-Bobs beim zweiten Saisonweltcup in Lake Placid (USA) nicht am Start waren. Der US-Amerikaner Steven Holcomb (USA, 1219) ist vor dem Weltcupfinale Gesamt-Zweiter, der Russe Alexander Kasjanaov folgt auf Rang drei mit 1170 Zählern.

O-Ton Francesco Friedrich -->

 

O-Ton Mariama Jamanka -->


Beste Chancen auf den Triumph im Gesamtweltcup hat auch Skeleton-Weltmeisterin Jacqueline Lölling. Die 22-Jährige liegt mit 1366 Weltcuppunkten bei zwei Saisonsiegen und vier Podestplätzen in Führung. Vor dem letzten Rennen in Korea hat Lölling 25 Zähler Vorsprung auf ihre Teamkollegin Tina Hermann (1341 Punkte) und Janine Flock aus Österreich (1321).

Austragungsort: Alpensia Sliding Center (KOR)

Das Alpensia Sliding Centre von PyeongChang (KOR) ist nach Nagano (JPN) die zweite Kunsteisbahn in Asien. Der neue Olympia-Eiskanal befindet sich in fußläufiger Nähe zum Hauptpressezentrum von PyeongChang 2018 und in unmittelbarer Nähe zu vielen olympischen Austragungsstätten im alpinen und nordischen Skisport. Die Eisbahn ist insgesamt 1.376 Meter lang und weist einen Höhenunterschied von gut 116 Metern auf.

Vor dem Auftakt des Olympia-Winters 2017/2018 steht für die IBSF-Athleten vom 23. bis 29. Oktober 2017 eine weitere Internationale Trainings-Periode (ITP) in PyeongChang auf dem Terminkalender.

Technische Daten

Bauzeit: Dezember 2013 bis Dezember 2017
Rennstrecke Bob/Skeleton: 1.376 m
Gesamt-Bahnlänge: 1.857 m
Höhendifferenz: 117 m
Seehöhe Start: 930 m
Durchschnittliches Gefälle Bob/Skeleton: 9.48 %
Kurvenanzahl: 16
Zuschauer-Kapazität: 7.000 (1.000 Sitz- und 6.000 Stehplätze)
Offizielle Website: www.pyeongchang2018.com

BSD-Nominierungen


Skeleton Frauen

Tina Hermann (WSV Königssee)
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)

Skeleton Männer

Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BRC Thüringen)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Zweierbob Männer

Francesco Friedrich / Thorsten Margis (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) / Christian Rasp (WSV Königssee)
Nico Walther / Eric Franke (BSC Sachsen Oberbärenburg)

Frauenbob

Mariama Jamanka (BRC Thüringen) / Annika Drazek (BSC Winterberg)
Stephanie Schneider / Lisa Buckwitz (BSR Sachsen Oberbärenburg)
Christin Senkel (ESC Erfurt) / Franziska Bertels (BSR Oberhof)

Viererbob

Team Francesco Friedrich (Friedrich, Bauer, Grothkopp, Margis)
Team Johannes Lochner (Lochner, Mrowka, Kagerhuber, Rasp)
Team Nico Walther (Walther, Hübenbecker, Rödiger, Wobeto)

Zeitplan

Freitag, 17.03.2017
 
14.00 Uhr (06.00 Uhr MEZ): Skeleton Frauen
18.00 Uhr (10.00 Uhr MEZ): Skeleton Männer
 
Samstag, 18.03.2017
 
14.00 Uhr (06.00 Uhr MEZ): Frauenbob
18.00 Uhr (10.00 Uhr MEZ): Zweierbob Männer
 
Sonntag, 19.02.2017
 
15.30 Uhr (07.30 Uhr MEZ): Viererbob

Bob: BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM am Königssee

Endergebnis Viererbob: Doppelweltmeistertitel und Dreifachtriumph für Deutschland

Königssee (bsd/26.02.2017) Am zweiten Wochenende der BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM 2017 am Königssee wurden die Weltmeistertitel im Skeleton sowie im Viererbob ermittelt. Nach den sensationellen Erfolgen der deutschen Skeletonis – einmal Gold und zweimal Silber – beendeten die Viererbobs der Männer die WM mit einem Doppelweltmeistertitel und insgesamt drei Medaillen.

Königssee (bsd/26.02.2017) Am zweiten Wochenende der BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM 2017 am Königssee wurden die Weltmeistertitel im Skeleton sowie im Viererbob ermittelt. Nach den sensationellen Erfolgen der deutschen Skeletonis – einmal Gold und zweimal Silber – beendeten die Viererbobs der Männer die WM mit einem Doppelweltmeistertitel und insgesamt drei Medaillen.

Erstmals in der Geschichte des Bobsports fuhren zwei Teams gleichzeitig auf den ersten Platz und holten zwei Goldmedaillen für Deutschland – das Team um Johannes Lochner als auch das Team um Francesco Friedrich, der sich nun Doppelweltmeister 2017 (2er- und 4er-Bob) nennen darf. Das Team um Nico Walther holte sich Bronze und machte somit den Dreifachtriumph für Deutschland perfekt.

O-Ton Johannes Lochner und Francesco Friedrich -->

 

O-Ton Francesco Friedrich -->


Das vierte deutsche Team um Juniorenweltmeister Bennet Buchmüller fuhr bei ihrer ersten Weltmeisterschaft auf den 20. Platz.

Auflistung der deutschen Bob-Athleten

1. Platz: Team Johannes Lochner (Kagerhuber/Bluhm/Rasp)
1. Platz: Team Francesco Friedrich (Bauer/Grothkopp/Margis)
3. Platz: Team Nico Walther (Kuske/Korona/Franke)
20. Platz: Team Bennet Buchmüller (Krenz/Scherer/Laurenz)

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Bob: BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM am Königssee

Zwischenergebnis Viererbob: Team Lochner liegt auf 1. Platz

Königssee (bsd/25.02.2017) Am zweiten Wochenende der BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM 2017 am Königssee werden die Weltmeistertitel im Skeleton sowie im Viererbob ermittelt.

Königssee (bsd/25.02.2017) Am zweiten Wochenende der BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM 2017 am Königssee werden die Weltmeistertitel im Skeleton sowie im Viererbob ermittelt. Den Anfang machte am Samstag (25. Februar) die Entscheidung der Skeleton Frauen, bei der Jacqueline Lölling mit Gold und Tina Hermann mit der Silbermedaille für einen deutschen Zweifachtriumph sorgte.

Am Samstag wurden zudem noch die ersten beiden von insgesamt vier Rennläufen der Viererbobs der Männer ausgetragen.

Nach der Halbzeit liegt nun das Team um Johannes Lochner mit einem Vorsprung von drei hundertstel Sekunden an erster Stelle, vor ihren Teamkollegen um Francesco Friedrich. Dritter wurde das lettische Team um Oskars Melbardis.

O-Ton Johannes Lochner -->

O-Ton Team Lochner -->

 

O-Ton Francesco Friedrich -->


Nico Walther liegt mit seinem Team an fünfter Stelle, Juniorenweltmeister im Viererbob Bennet Buchmüller fuhr auf den 19. Rang.

Morgen werden ab 08.30 Uhr die letzten beiden Rennläufe der Skeleton Männer ausgetragen, ab 13.30 Uhr starten schließlich die finalen WM-Bewerbe der Viererbobs.

Auflistung der deutschen Bob-Athleten

1. Platz: Team Johannes Lochner (Kagerhuber/Bluhm/Rasp)
2. Platz: Team Francesco Friedrich (Bauer/Grothkopp/Margis)
5. Platz: Team Nico Walther (Kuske/Korona/Franke)
19. Platz: Team Bennet Buchmüller (Krenz/Scherer/Laurenz)

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Der schmale Grat zwischen kompletter Niederlage und Triumph

Interview mit Bob-Cheftrainer René Spies über die Heim-WM am Königssee

Nach den ersten Wettkämpfen bei den IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften haben wir mit dem deutschen Bob-Cheftrainer René Spies gesprochen. Über seine erste Bilanz, das kommende Wochenende und die nächste Saison.

Nach den ersten Wettkämpfen bei den IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften haben wir mit dem deutschen Bob-Cheftrainer René Spies gesprochen. Über seine erste Bilanz, das kommende Wochenende und die nächste Saison.

Wie fällt die Bilanz nach dem Zweierbob der Damen aus?


René Spies: Ich denke, dass wir unser Ziel erreicht haben. Patz vier haben wir auch ausgegeben. Wir wussten dass Elana Meyers Taylor (USA, Gold), Kaillie Humphries (CAN, Silber) und Jamie Greubel Poser (USA, Bronze) ganz schwer zu schlagen sein werden, weil sie einfach viel mehr Wettkampf-Erfahrung haben als unsere Mädchen. Genau das haben sie auch gezeigt. Sie waren ganz ruhig, haben wenig Fehler gemacht und daher hochverdient die ersten drei Plätze belegt. Wir sind mit Platz vier sehr zufrieden, weil die Zielsetzung erfüllt ist.


Stimmt dieses Ergebnis zuversichtlich für die kommende Olympia-Saison?

Spies: Wir wissen, dass der Abstand zu den dreien sehr groß ist. Das ist so. Wir werden trotzdem versuchen, diesen Abstand zu verkürzen und wir müssen einfach, wenn eine dieser drei Damen bei Olympia patzt, da sein und müssen dann die Chance nutzen. Das wird die Strategie sein und die Ausrichtung für die Olympia-Saison.


Wie sieht es nach dem Zweierbob der Herren aus? Mit Gold und Bronze muss man doch zufrieden sein?


Spies: Gold und Bronze ist super. Gold und Silber wäre nicht auszuhalten. Von mir aus hätte Franz (Francesco Friedrich) die Gerade in einem Lauf quer runter kommen können, aber alle vier Läufe waren sehr gut. Johannes Lochner war in den letzten zwei Wochen arg gebeutelt, einmal durch den Sturz in St. Moritz und einen langwierigen Infekt, der Anfang der Woche nochmal schlimmer geworden ist. Von daher hat er einfach nicht die körperliche Verfassung, um vorne einzugreifen. Deshalb bin ich mit dem dritten Platz sehr, sehr zufrieden.

Nico Walther war zu schwach. Nico ist für mich ein Pilot, wo man die Messlatte ganz, ganz hochlegen muss. Das ist sein eigener Anspruch und den hab ich auch an ihn. Er hat eine sehr sensible Kufe gefahren, das wussten wir im Vorfeld, aber das war mir fahrerisch in den ersten beiden Läufen zu wenig.

Bei Richard Oelsner ist mir klar, dass er mit dem Material, das er unterm Hintern hat, nicht vorne unter die Top Ten fahren kann,aber ich erwarte einfach, dass er vier saubere Läufe runter bringt. In den ersten beiden war das nicht der Fall. Von dem her bin ich mit diesen beiden Teams nicht sehr zufrieden.


Mit Gold und Bronze im Zweier-Bob und Gold und Silber im Team-Wettbewerb sind die Ziele für die Weltmeisterschaft im Viererbob klar, oder?


Spies: Wir haben die letzten beiden Weltcups im Zweier und im Vierer am Königssee gewonnen. Wenn ich jetzt sage, wir fahren um Platz drei, dann glaubt mir das keiner. Das wäre auch gelogen. Natürlich wollen wir um Gold fahren, das ist klar. Ob das am Ende gelingt, das ist eine ganz andere Sache.


Ist eine Heim-WM leichter oder schwerer für die Athleten?


Spies: Es sieht immer recht einfach aus, jetzt auch mit dem Vorsprung von Francesco. Die WM ist der Höhepunkt im Jahr. Da ist es schon mal an sich schwierig, zu diesem Zeitpunkt die Leistung abzurufen. Bei einer Heim-WM ist es insofern noch mal schwieriger, weil man eigentlich seit zwei Monaten nur hört, dass man Weltmeister wird; dass die deutschen Favoriten sind und alles abräumen werden und dass man sich schon blöd anstellen muss, auf der Heimbahn und so weiter. Der Druck ist also wahnsinnig groß, das merkt man auch, wenn man im Mannschaftshotel ist. Bei den Mahlzeiten vor den Wettkämpfen kann man eine Stecknadel fallen hören. Da sieht man, was für ein Druck auf den Athleten lastet.

Königssee ist dann auch noch die Bahn, wo man das S4 treffen muss. Da ist der Grad manchmal ganz schmal zwischen kompletter Niederlage und Triumph. Von daher gibt es ein paar Komponenten, die den Druck bei so einer Heim-WM in Königssee wirklich sehr erhöhen.

War es als Pilot oder ist als Trainer leichter, bei den Weltmeisterschaften dabei zu sein?


Spies:
Von Freitag auf Samstag habe ich nicht viel geschlafen, weil man es nicht in der Hand hat. Man geht alle Sachen nochmal durch: hat man an alles gedacht, sind die Athleten bestens vorbereitet, werden die Kufen die richtigen sein. Du bist einfach machtlos, stehst daneben und wünscht ihnen alles Gute. Du hoffst, dass sie es machen.

Als Pilot hat man es selber in der Hand gehabt, das war irgendwie in dem Moment leichter. Trotzdem macht’s mir ganz viel Spaß. Es ist ein super Team und ich freu mich, mit ihnen in die nächste Saison zu gehen.

 

 

 

Deutsche Medaillen-Kandidaten in drei Disziplinen

BMW IBSF WM Bob & Skeleton 2017: Skeleton und Viererbob am 2. Wochenende

Schönau a. Königssee (bsd/22.02.2017) Athletinnen und Athleten aus 36 Nationen nehmen an den BMW IBSF Weltmeisterschaften im Bob und Skeleton teil. Das erste WM-Wochenende brachte über 5.000 Zuschauer an die Eisbahn am Königssee.

Schönau a. Königssee (bsd/22.02.2017) Athletinnen und Athleten aus 36 Nationen nehmen an den BMW IBSF Weltmeisterschaften im Bob und Skeleton teil. Das erste WM-Wochenende brachte über 5.000 Zuschauer an die Eisbahn am Königssee. Medaillen im Zweierbob und Team-Bewerb gab es am ersten WM-Wochenende für Deutschland, USA und Kanada.
Am zweiten WM-Wochenende vom 24. bis 26. Februar werden wieder in jeweils vier Rennläufen die Entscheidungen im Skeleton und im Viererbob fallen.


Die Medaillen-Favoritinnen im Skeleton kommen aus Deutschland, Kanada und Österreich. Die 22-jährige Sauerländerin Jacqueline Lölling startet als Weltcup-Spitzenreiterin bei der WM am Königssee. Die frisch gebackene Europameisterin hat in diesem Winter bereits zwei Weltcupsiege eingefahren – einen davon Ende Januar auf der WM-Bahn am Königssee. Konkurrenz um den WM-Titel hat Lölling dabei vor allem aus dem eigenen Team. WM-Titelverteidigerin Tina Hermann (WSV Königssee) ist aktuell hinter Lölling Gesamtweltcup-Zweite. Eine starke Saison lieferten bisher vor allem die kanadischen Skeleton-Athletinnen. Mirela Rahneva kam in den bisherigen sieben Weltcup-Rennen auf vier Podiumsplätze. Ihre Teamkollegin Elisabeth Vathje überzeugte mit zwei Weltcup-Siegen im kanadischen Whistler und in Winterberg. Vizeweltmeisterin Janine Flock aus Österreich fuhr im laufenden Winter viermal auf das Podest. Sie siegte auf der anspruchsvollen Bahn im amerikanischen Lake Placid.


Bei den Männern ist WM-Favorit Martins Dukurs aus Lettland aktuell auch der Spitzenreiter im Weltcup, den er sich bereits zum achten Mal in Folge sichern könnte. Sungbin Yun aus Korea liegt Dukurs jedoch mit nur 14 Weltcup-Punkten Rückstand auf den Fersen. Fünf Mal stand der Koreaner in dieser Saison auf dem Weltcup-Podium. Doch er wird nicht bei der WM am Königssee starten, sondern zu Hause auf der Olympiabahn in Pyeongchang trainieren. Dafür müssen die BSD-Skeletonis Olympiasieger Alexander Tretjakov aus Russland ganz oben auf der Liste der WM-Favoriten haben. Der WM-Vierte Axel Jungk aus Sachsen ist aktuell Dritter im Gesamtweltcup und darf sich neben seinen beiden Teamkollegen – dem Thüringer Christopher Grotheer und dem Sauerländer Alexander Gassner – durchaus Chancen auf einen Podestplatz ausrechnen. Grotheer feierte in diesem Winter in Altenberg (GER) seinen ersten Weltcup-Sieg. Alexander Gassner fuhr am Sonntag (19. Februar) bei der Team-WM bereits Bahnrekord am Königssee und stand Ende Januar 2017 auf der WM-Bahn mit Rang drei auf dem Weltcup-Podium.

Deutschland, Lettland, Russland und USA mit Medaillenchancen im Vierer


Aus dem WM-Gastgeberland Deutschland, aus den USA, Lettland und Russland kommen die Favoriten für WM-Medaillen im Viererbob bei den BMW IBSF Weltmeisterschaften. Am Samstag (25.02.) und Sonntag (26.02.) stehen die vier WM-Läufe auf dem Programm.


Neben Vizeweltmeister Francesco Friedrich, Nico Walther und Lokalmatador Johannes Lochner startet auch Junioren-Weltmeister Bennet Buchmüller bei der WM im großen Schlitten.
Johannes Lochner, WM-Dritter vom Zweierbob-Wochenende, hat besonders gute Karten für den Titel. Der 26-Jährige kann in dieser Saison bereits auf drei Viererbob-Weltcupsiege blicken. Unter anderen siegte er beim Königssee-Weltcup Ende Januar. Nico Walther, Vizeweltmeister von 2015, landete dabei auf dem Silberrang. Neben Lochner und Walther ist aber auch der viermalige Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich ein großer Medaillenkandidat. Weltcupspitzenreiter Alexander Kasjanov aus Russland und sein Teamkollege Alexey Stulnev (Dritter beim Königssee-Weltcup) müssen die deutschen Piloten ebenso auf der Rechnung haben wie den Titelverteidiger Oskars Melbardis aus Lettland und Altmeister Steven Holcomb aus den USA. Der Olympiasieger von 2010 landete bei der WM-Generalprobe am Königssee auf dem vierten Platz.

Zeitplan 2. WM-Wochenende


Freitag, 24. Februar
11.00 Uhr            Skeleton Männer 1. und 2. Lauf
15.00 Uhr            Skeleton Frauen 1. und 2. Lauf

Samstag, 25. Februar
08.30 Uhr            Skeleton Frauen 3. und 4. Lauf
13.30 Uhr            Viererbob 1. und 2. Lauf

Sonntag, 26. Februar
08.30 Uhr            Skeleton Männer 3. und 4. Lauf
13.30 Uhr            Viererbob 3. und 4. Lauf

BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM am Königssee

Team-Event: Zweifacherfolg für Deutschland

Königssee(bsd/19.02.2017) Nach den Titelkämpfen der Frauenbobs und der Zweierbob der Männer – Gold ging an Meyers Taylor/Jones und Friedrich/Margis – schloss am Sonntag (19. Februar) der Team-Event das erste WM-Wochenende ab.

Königssee (bsd/19.02.2017) Die kommenden zwei Rennwochenenden stehen für die deutschen Bob- und Skeleton-Athletinnen und Athleten ganz im Zeichen des Saisonhöhepunkts – den BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften am heimischen Königssee. Nach den Titelkämpfen der Frauenbobs und der Zweierbob der Männer – Gold ging an Meyers Taylor/Jones und Friedrich/Margis – schloss am Sonntag (19. Februar) der Team-Event das erste WM-Wochenende ab.

Beim Team-Bewerb traten jeweils zwei Zweierbobs (Frauen und Männer) und zwei Skeleton-Athleten (Frau und Mann) an. Die Zeiten aus je einem Lauf wurden addiert, der Sieg ging an die Mannschaft mit der besten Gesamtzeit.



Die Goldmedaille holte sich Team Deutschland I mit Jacqueline Lölling, Axel Jungk, Mariama Jamanaka, Franziska Bertels sowie Johannes Lochner und Christian Rasp mit einem Vorsprung von 60 hundertstel Sekunden. Silber gewann Team Deutschland II mit Tina Hermann, Christopher Grotheer, Stephanie Schneider, Lisa-Marie Buckwitz sowie Nico Walther und Philip Wobeto. Auf den dritten Platz fuhr Team International III mit Anna Fernstädt, Alexander Gassner, dem rumänischen Frauenbob-Team Maria Constantin und Andreea Grecu sowie Richard Oelsner und Marc Rademacher.

Team-Event

1. Platz: Team Deutschland I
2. Platz: Team Deutschland II
3. Platz: Team International III

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Bob: BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM am Königssee

Entscheidung Zweierbob Männer: Team Friedrich/Margis ist Weltmeister

Königssee (bsd/19.02.2017) Nach den Titelkämpfen der Frauenbobs am Tag zuvor, bei der sich das US-amerikanische Team Meyers Taylor/Jones Gold holte, wurden am Sonntag (19. Februar) schließlich die Weltmeister der Zweierbob Männer gekürt.

Königssee (bsd/19.02.2017) Die kommenden zwei Rennwochenenden stehen für die deutschen Bob- und Skeleton-Athletinnen und Athleten ganz im Zeichen des Saisonhöhepunkts – den BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften am heimischen Königssee. Nach den Titelkämpfen der Frauenbobs am Tag zuvor, bei der sich das US-amerikanische Team Meyers Taylor/Jones Gold holte, wurden am Sonntag (19. Februar) schließlich die Weltmeister der Zweierbob Männer gekürt.

Die Goldmedaille holten sich Francesco Friedrich und Thorsten Margis aus Deutschland mit einem Vorsprung von 1,20 Sekunden und stellten zugleich noch einen neuen Start- und Bahnrekord auf. Silber gewann das kanadische Team Justin Kripps/Jesse Lumsden, auf den dritten Platz fuhr der Lokalmatador Johannes Lochner mit Anschieber Joshua Bluhm.

 

O-Ton Francesco Friedrich -->

O-Ton Thorsten Margis -->

O-Ton Joshua Bluhm -->

Video Francesco Friedrich -->


Das dritte deutsche Team um Nico Walther und Eric Franke fuhr auf den 8. Platz, Richard Oelsner und Alexander Schüller wurden 25te.



Gleich im Anschluss findet um 15.00 Uhr der Team-Event statt, bei dem jeweils zwei Zweierbobs (Frauen und Männer) und zwei Skeleton-Athleten (Frau und Mann) antreten. Die Zeiten aus je einem Lauf werden addiert, der Sieg geht an die Mannschaft mit der besten Gesamtzeit.

Auflistung der deutschen Bob-Athleten nach dem 4. Rennlauf

1. Platz: Francesco Friedrich/Thorsten Margis
3. Platz: Johannes Lochner/Joshua Bluhm
8. Platz: Nico Walther/Eric Franke
25. Platz: Richard Oelsner/Alexander Schüller

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