Skeleton: Jaqueline Lölling und Alexander Gassner holen DM-Titel
Deutsche Meisterschaften Skeleton in Winterberg

Winterberg (bsd/30.12.2011) Die Lokalmatadoren Jaqueline Lölling (RSG Hochsauerland) und Alexander Gassner (BSC Winterberg) haben sich auf der Bobbahn Winterberg Hochsauerland die Titel bei den Deutschen Meisterschaften 2012 gesichert. Auf Grund anhaltend starken Schneefalls musste die Entscheidung, die aus Termingründen noch vor den Jahreswechsel datiert wurde, in nur einem Lauf fallen.

 

Mit der Laufzeit von 1:01,56 Minuten distanzierte die erst 16-jährige Lölling überraschend Sophia Griebel (RT Suhl) und Weltmeisterin Marion Thees (BRC Friedrichroda) auf die weiteren Podestplätze und feierte damit den größten Erfolg ihrer noch jungen Karriere. Zuletzt hatte die Schülerin mit guten Leistungen im Intercontinental Cup auf sich aufmerksam gemacht. Bei den ersten Olympischen Jugend-Winterspielen vom 13. bis 22. Januar 2012 im österreichischen Igls wird Lölling um olympisches Edelmetall kämpfen. Titelverteidigerin Anja Huber (RC Berchtesgaden) war aus gesundheitlichen Gründen in Winterberg nicht am Start.

 

Bei den Herren war Alexander Gassner auf seiner Heimbahn nicht zu schlagen. Der Junioren-Weltmeister von 2010, der zuletzt schon beim Weltcuprennen an gleicher Stelle mit Rang sechs überzeugen konnte, verwies Maximilian Graßl (WSV Königssee) und Michael Zachau (WSV Oberhof) 1:01,08 Minuten auf die Ränge zwei und drei.

 

Titelverteidiger Sandro Stielicke (BSC Winterberg), der sich mit einer guten Leistung auf seiner Winterberger Heimbahn wieder für das Weltcup-Team empfehlen wollte, musste sich mit Rang vier zufrieden geben. Der WM-Vierte und Gesamtweltcup-Zweite des Vorjahrs hatte sich nicht für die ersten drei Rennen zur Viessmann Weltcup Serie 2011/2012 qualifizieren können.

 

Der WM-Dritte Frank Rommel (TSC Zella-Mehlis) belegte Rang sechs, der dritte Weltcup-Starter Alexander Kröckel (BSR Rennsteig Oberhof) kam nicht über Rang 18 hinaus.

 

Cheftrainer Jens Müller bewertete: "Das waren heute wirklich sehr schwierige, auch wechselnde Bedingungen. Letztendlich wollten wir das Rennen aber fahren und bei einer Outdoor-Sportart kann so etwas schon einmal vorkommen."

 

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