------------ BSD
NEWS

Skeleton: Axel Jungk bester Deutscher mit Platz 4 in Lake Placid

• Dukurs gewinnt vor Yun und Tretiakov
• Axel Jungk nur knapp am Podest vorbei
• Christopher Grotheer in den Top Ten, Alexander Gassner wird 18ter

Lake Placid (bsd/10.11.2017)  Für die deutschen Skeleton Männer stand der Einstieg in die neue Weltcupsaison 2017/18 unter keinem guten Stern. Die notwendigen Trainingsfahrten konnten aufgrund zu warmer Temperaturen nicht durchgeführt werden und verhinderten somit die bestmögliche Vorbereitung auf der schwierigen Bahn in Lake Placid. Am Renntag selbst hielt nun der Winter Einzug und sorgte mit -12 Grad Celsius in den Morgenstunden für einen starken Temperatursturz an der Bahn, auf den es sich nun einzustellen galt.

Die deutschen Skeletonis beendeten den Weltcup-Auftakt mit zwei Top Ten-Platzierungen von Axel Jungk und Christopher Grotheer sowie einem weit abgeschlagenen Alexander Gassner auf dem 18. Rang.

Axel Jungk, der nach dem ersten Lauf auf dem vierten Rang lag, konnte zwei sehr starke Startzeiten auf Weltklasse-Niveau für sich verbuchen und holte mit seinem vierten Platz nach dem zweiten Lauf das beste deutsche Ergebnis ein: „Die äußeren Bedingungen waren heute sehr schwierig, da es so extrem kalt war und man sich im Gegensatz zu den letzten Tagen wieder umstellen musste. Ärgerlich ist es natürlich schon, dass es wieder nur der vierte Platz ist. Aber ich denke, dass wir auf einem guten Weg sind“, so Axel Jungk.

--> O-Ton Axel Jungk


Christopher Grotheer fuhr auf den zehnten Platz, Teamkollege Alexander Gassner fiel auf den 18. Platz zurück. Beide hatten sowohl beim Start als auch in der Bahn größere Probleme.

Den Sieg holte sich der starke Lette Martins Dukurs, Zweiter wurde der Chinese Sungbin Yun (+ 0.11 Sek), auf den dritten Patz fuhr Alexander Tretiakov aus Russland (+ 0.17 Sek).

Cheftrainer Jens Müller zeigt sich mit den Leistungen seiner Mannschaft zufrieden, hofft jedoch auf bessere Wetterbedingungen in Park City: „Axel Jungk hat mit seinem vierten Platz das beste Ergebnis für uns erzielen können. Grundlage waren vor allen Dingen die sehr guten Startzeiten und die sehr gute Materialabstimmung. Grotheer und Gassner hatten zu schlechte Startzeiten, die ein besseres Ergebnis leider verhinderten. Wir blicken nun auf die Weltcups in Park City und in Whistler, bei denen wir uns hoffentlich auf die Bahnverhältnisse besser einstellen können.“

--> O-Ton Jens Müller


Das nächste Weltcuprennen der Skeleton Männer findet am 18. November um 20.00 Uhr (MEZ) in Park City statt.

Auflistung der deutschen Skeleton-Männer


4. Platz: Axel Jungk
10. Platz: Christopher Grotheer
18. Platz: Alexander Gassner

Zur Ergebnisliste -->

 

Bob: Nico Walther holt sich 1. Weltcupsieg im Zweierbob

• Team Walther/Poser gewinnen Weltcupauftakt nach Führung im ersten Lauf
• Team Friedrich/Margis unter den Top Ten
• Team Lochner/Rasp landen auf dem 12. Platz

Lake Placid (bsd/10.11.2017) Für manche Wintersportathleten kann die Führung nach einem ersten Durchgang in einem Wettkampf zu einer starken Belastungsprobe werden. Nervosität, zu großer Druckaufbau oder eine hohe Fehleranfälligkeit kann manche Siegträume platzen lassen.

Für den deutschen Bobpiloten Nico Walther hatte die Führung nach dem ersten Rennlauf im Weltcupauftakt in Lake Placid keine derlei negativen Auswirkungen. Mit einem soliden zweiten Rennlauf ließ sich der WM-Dritte im Viererbob von 2017 die Führung nicht mehr aus der Hand nehmen und gewann zusammen mit Anschieber Christian Poser mit 11 hundertstel Sekunden Vorsprung. „Wir sind natürlich sehr zufrieden mit unserem ersten Weltcupsieg in der neuen Saison. Es gibt zwar noch Verbesserungen am Start und bei der Fahrweise, aber wir sind denke ich auf einem guten Weg“, so Nico Walther.

--> O-Ton Nico Walther


Damit wurde auch die US-amerikanische Doppelführung von Nick Cunningham/Ryan Bailey sowie Codie Bascue/Carlo Valdes vereitelt. Mit 11 bzw. 15 hundertstel Sekunden Rückstand verwies Walther die beiden Top-Teams aus den USA auf Rang zwei und drei.

Das zweite deutsche Team um Francesco Friedrich und Thorsten Margis musste sich mit dem 9. Platz zufriedengeben, Johannes Lochner und Christian Rasp fielen auf den 12. Rang zurück.

„Bei den Männern sind wir mit den Platzierungen von Francesco Friedrich und Johannes Lochner natürlich etwas enttäuscht. Da gibt es für das zweite Rennen am Freitag sicherlich noch einige Reserven. Überragend war natürlich der Sieg von Nico Walther, der zwei sehr starke Läufe gefahren ist“, so Cheftrainer René Spies.

--> O-Ton René Spies


Am Freitag, 10. November 2017, findet um 19.00 Uhr (MEZ) ein weiteres Zweierbob-Rennen statt. Aufgrund der witterungsbedingten Trainingsausfälle für den Viererbob haben die IBSF und die Veranstalter bereits einige Tage zuvor entschieden, ein zweites Zweierbob-Rennen in Lake Placid und stattdessen zwei Viererbob-Rennen in Park City auszutragen.

Auflistung der deutschen Bob-Athleten

1. Platz: Nico Walther/Christian Poser
9. Platz: Francesco Friedrich/Thorsten Margis
12. Platz: Johannes Lochner/Christian Rasp

Zur Ergebnisliste -->

 

Bob: Podestplatz für Bobteam Schneider/Buckwitz beim Weltcup-Auftakt in Lake Placid

• Team Schneider/Buckwitz holen sich sensationellen dritten Platz
• Team Jamanka/Nolte sind mit 5. Platz ebenso ganz vorne mit dabei
• Team Köhler/Fritz-Glahn fahren auf den 12. Platz

Lake Placid (bsd/09.11.2017) Sich gegen das starke nordamerikanische Bobpilotinnen-Trio Kaillie Humphries, Elana Meyers Taylor und Jamie Greubel Poser durchzusetzen, ist unter normalen Umständen schon keine leichte Aufgabe. Dies auf einer der schwierigsten Bobbahnen der Welt – in diesem Fall im US-amerikanischen Lake Placid – anzustreben, ist meist ein Ding der Unmöglichkeit. Beim Weltcup-Auftakt der Olympiasaison 2017/18 hat es nun das deutsche Frauenbobteam um Stephanie Schneider und deren Anschieberin Lisa-Marie Buckwitz geschafft, sich zwischen diesem Trio zu platzieren.

Nach einem starken zweiten Lauf fuhren Schneider/Buckwitz auf den dritten Platz und starten somit mit einem sensationellen Ergebnis in den Olympiawinter. Pilotin Stephanie Schneider kann es kaum glauben: „Im ersten Lauf war ich sehr nervös, gerade weil wir auch noch Startnummer 1 hatten. Auch die Tatsache, dass der Weltcup-Auftakt auf der schwierigen Bahn in Lake Placid begonnen hat, hat meine Nervosität noch mehr verstärkt. Im zweiten Lauf hatte ich die Bahn hingegen dann deutlich besser im Griff.“

--> O-Ton Stephanie Schneider


Auch die Teamkolleginnen Mariama Jamanka und Erline Nolte sind mit ihrem fünften Platz ganz vorne mit dabei. Mit 42 hundertstel Sekunden platzierten sie sich unter den besten Sechs. Pilotin Mariama Jamanka ist jedoch nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis: „Wir hätten im ersten Lauf besonders beim Start eine bessere Leistung bringen müssen. Der zweite Lauf war auch nicht besser, daher hoffen wir, dass es nächste Woche in Park City besser läuft.“

--> O-Ton Mariama Jamanka


Als Siegerin ging das kanadische Team um Kallie Humphries/Melissa Lotholz aus dem Rennen. Zweite wurde Elana Meyers Taylor mit Anschieberin Lauren Gibbs (USA).

Weltcup-Rookie Anna Köhler, die sich das dritte Weltcupticket im deutschen Frauenbobteam sicherte, fuhr im zweiten Lauf zusammen mit ihrer Anschieberin Franziska Fritz-Glahn vom 19. auf den 12. Platz vor.

Cheftrainer René Spies ist mit dem Ergebnis seiner Frauenteams mehr als zufrieden: „Nordamerika ist bekanntermaßen ein schwieriges Pflaster für uns, von daher sind wir mit dem ersten Tag sehr zufrieden. Vor allem natürlich die Riesenüberraschung von Stephanie Schneider, die eine überragende Leistung hingelegt hat. Auch die Ergebnisse von Mariama Jamanka mit Platz 5 und Anna Köhler mit Platz 12 sind für den Weltcupstart eine gelungene Leistung.“

--> O-Ton Cheftrainer René Spies


Nächste Woche steht dann das zweite von insgesamt drei Überseerennen der Frauenbobs in Park City (USA) an. Am 18. November 2017 startet um 02.00 Uhr (MEZ) der erste Lauf.

 

Auflistung der deutschen Bob-Athletinnen


3. Platz: Stephanie Schneider/Lisa-Marie Buckwitz
5. Platz: Mariama Jamanka/Erline Nolte
12. Platz: Anna Köhler/Franziska Fritz-Glahn

Zur Ergebnisliste -->

 

Skeleton: Zwei deutsche Top Ten-Platzierungen in Lake Placid

• Janine Flock gewinnt vor Elisabeth Vathje und Lizzy Yarnold
• Jacqueline Lölling und Tina Hermann fahren in die Top Ten
• Sophia Griebel verpasst zweiten Lauf

Lake Placid (bsd/09.11.2017) Der amerikanische Wettergott hatte in den letzten Tagen kein rechtes Einsehen mit dem internationalen Skeletonsport. Zu warmes Wetter verhinderte ausreichende Trainingsfahrten und erschwerte es Athleten und deren Trainern, sich bestmöglich auf den Saisonauftakt in Lake Placid vorzubereiten.

Für die deutschen Skeleton-Fahrerinnen endete der Weltcup mit einem eher mittelmäßigen Ergebnis. Beste deutsche Pilotin wurde Jacqueline Lölling, die nach dem ersten Lauf noch auf dem aussichtsreichen vierten Rang lag, im zweiten Lauf in der Kurve 12 jedoch einen groben Patzer machte. Mit 62 hundertstel Sekunden Rückstand fuhr sie letztendlich auf den achten Rang: „Ich habe mir definitiv eine bessere Platzierung vorgestellt. Ich habe zu viele Fehler während meiner Fahrten gemacht. Ich hoffe auf das nächste Rennen in Park City, da mir diese Bahn mehr liegt.“

O-Ton Jacqueline Lölling -->


Ihre Teamkollegin Tina Hermann tat sich auf der schwierigen Bahn in Lake Placid nicht gerade leichter. Nach dem ersten Lauf lag sie auf Platz neun und rutschte im zweiten Lauf noch einen Platz zurück. Mit 84 hundertstel Sekunden Rückstand fuhr die Vizeweltmeisterin von 2017 immerhin noch in die Top Ten.

Janine Flock kam mit der anspruchsvollen Bahn in Lake Placid hingegen sehr gut zurecht. Wie bereits im Vorjahr gewann die Österreicherin das heutige Rennen, vor der Kanadierin Elisabeth Vathje und Lizzy Yarnold (GBR).

Für die dritte deutsche Starterin Sophia Griebel endete das erste Weltcuprennen nach ihrer zehnmonatigen Verletzungspause bereits nach dem ersten Lauf. Mit Rang 23 schaffte sie es leider nicht in den zweiten Durchgang.

Cheftrainer Jens Müller ist mit dem Ergebnis seiner Skeleton-Damen wie zu erwarten nicht zufrieden: „Die Plätze 8, 10 und 23 zeigen nicht den wahren Leistungsstand, den wir auch hier auf der schwierigen Bahn draufhaben. Es passierten zu viele Fahrfehler, die es verhinderten, dass eine bessere Platzierung zustande kommt. Auch am Start waren wir heute nicht konkurrenzfähig. Diese beiden Faktoren gilt es für die nächsten beiden Stationen in Park City und in Whistler zu verbessern.“

--> O-Ton Jens Müller


Morgen starten um 14.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit auch die Skeleton Männer in den Weltcup-Winter 2017/18.

Die nächste Station für die Skeleton Frauen ist der Weltcup in Park City (USA) am 17. November 2017.

Auflistung der deutschen Skeleton-Frauen

8. Platz: Jacqueline Lölling
10. Platz: Tina Hermann
23. Platz: Sophia Griebel

Zur Ergebnisliste -->

 

 

BSD: Holt euch die neue BSD Push App

• Die neue BSD PushApp ab sofort im App Store und auf Google Play erhätlich
• Kostenlos und ohne Registrierung

Berchtesgaden (bsd/08.11.2017) Brandaktuell, informativ und exklusiv – die BSD PushApp gibt seit Oktober 2017 interessante Einblicke in die Welt des Kufensports, informiert über die aktuellsten Rennergebnisse und liefert spannende Hintergrundberichte, Interviews und Fakten rund um die Bob-, Rennrodel- und Skeletonwelt.

Zusammen mit Nicki Graczyk, Gründer der Online Training Platform Firma DokuMe, hat der „Bob- und Schlittenverband für Deutschland“ die App in den letzten Monaten entwickelt und verfeinert. Pünktlich zur BSD-Pressekonferenz, die am 17. Oktober 2017 im BMW-Doppelkegel in München stattgefunden hat, wurde sie veröffentlicht und offiziell vorgestellt.

Alexander Resch, BSD-Vorstand für Leistungssport-Management, sieht in der Entwicklung der BSD-App einen wichtigen Meilenstein in Richtung fortschreitender Digitalisierung des Verbandes: „Mit der BSD PushApp wollen wir unsere Fans und alle, die sich für den Kufensport interessieren, zunächst brandaktuell auf dem Laufenden halten. Natürlich bietet eine App noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten – wie z. B. das Livestreaming unserer kleineren Veranstaltungen, diverse Dienstleistungen bei unseren Weltcups, die kommunikative Integration der Nachwuchsarbeit an den einzelnen Stützpunkten u. v. m. – die wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt mit unseren Landesverbänden und Ausrichtern diskutieren. Wir hoffen, dass wir noch in dieser Saison zu den Olympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang die PushApp um weitere Funktionen erweitern können und sind optimistisch, dass es uns in Zusammenarbeit mit Nicki gelingen wird.“
Die BSD PushApp kann im App Store oder auf Google Play kostenlos und ohne Registrierung heruntergeladen werden.

Ganz nach dem Motto „High Tech – High Speed – High Performance“ steht die neue BSD PushApp für Begeisterung, Spannung, Aktualität und Emotionen.

Get the App:


App Store:     goo.gl/fNgfFu

Google Play:  goo.gl/xSYjpk

 

 

Bob/Skeleton: 1. BMW IBSF World Cup in Lake Placid (USA)

• Auftakt zur BMW IBSF World Cup Tour
• BSD mit sechs Skeletonis und sechs Bobteams am Start
• Nordamerikanische Athletinnen und Athleten favorisiert

Lake Placid (bsd/06.11.2017) Im Olympiaort von 1932 und 1980 starten die Bobsportler und Skeletonis am 9. und 10. November 2017 in die Weltcupsaison 2017/18. Das US-amerikanische Lake Placid sieht damit den Auftakt zur BMW IBSF World Cup Tour in der Olympiasaison.

Am Fuße des Mount Van Hoevenberg sind die nordamerikanischen Athleten traditionell favorisiert. Im Frauenbob gab es im vergangenen Jahr beim zweiten Saisonweltcup einen Doppelsieg der amerikanischen Olympia-Medaillengewinnerinnen Jamie Greubel Poser und Elana Meyers Taylor. Die zweifache Olympiasiegerin Kaillie Humphries aus Kanada wurde Dritte. Bei den Männern dominierte der am 6. Mai 2017 mit erst 37 Jahren völlig überraschend verstorbene Lokalmatador Steven Holcomb im Zweierbob, vor den beiden Kanadiern Justin Kripps und Chris Spring. Im Vierer wurde Holcomb,  Olympiasieger von 2010, Zweiter hinter dem Schweizer Rico Peter. Auf Rang drei fuhr wieder der Kanadier Chris Spring.

BSD-Bobsportler waren beim zweiten Saisonweltcup der vergangenen Saison in Lake Placid allerdings nicht am Start. Die Skeletonis hielten die deutschen Farben hoch. Die beste deutsche Platzierung erreichte damals Anna Fernstädt mit dem vierten Rang. Jacqueline Lölling wurde Fünfte, beim Sieg der Österreicherin Janine Flock. Bei den Männern gewann Olympiasieger Alexander Tretjakov aus Russland. Die BSD-Starter Axel Jungk und Christopher Grotheer landeten auf den Rängen sechs und sieben.

Die BSD-Skeletonis sind in diesem Jahr direkt von der internationalen Trainingswoche in Korea nach Lake Placid gereist und wollten vor dem offiziellen Training bereits ein paar Fahrten auf der anspruchsvollen Bahn absolvieren. Allerdings war bei den herbstlichen Temperaturen kaum Training möglich. Cheftrainer Jens Müller: „Unsere Sportler schlagen sich bei dem wenigen Training bisher ganz gut. Jetzt wird es auch etwas kälter und die Bedingungen werden besser. Ich erwarte hier bei den Damen und Herren ein sehr enges Rennen. Favoriten bei den Herren sind die Kandidaten der letzten Jahre: Dukurs, Sungbin, Tretjakov und Antoine. Bei den Damen sind in Lake Placid vor allem die kanadischen Mädels zu beachten. Wir werden sehen, wie es zum Weltcup aussieht. Auf jeden Fall kämpfen wir um jede Hundertstel.“

Bob-Cheftrainer René Spies geht gelassen in den ersten Saisonweltcup: „Man muss jetzt erst einmal abwarten, wie die Bedingungen vor Ort in Lake Placid sind. Es kommt dort immer auch auf den Bahnausbau und die Witterung an. Ich erwarte aber, dass sich alle Teams im Training diese schwierige Bahn hochkonzentriert erarbeiten, zum Wettkampf eine optimale Fahrleistung bringen und am Start ihre maximale Leistung abrufen. Dann wäre ich für den Weltcup-Auftakt zufrieden. Was am Ende dann für Plätze herauskommen, das ist wirklich noch nicht die Priorität.“

Am Montag, 6. November ist die deutsche Delegation mit allen Sportlern, Trainern und Betreuern zum Empfang des Generalkonsuls David Gill in Lake Placid eingeladen.

Die Jury der IBSF gab gemeinsam mit dem Bahn-Management in Lake Placid und dem Organisations-Komittee des BMW IBSF Weltcups bekannt, dass aufgrund des warmen Wetters in den letzten Tagen eine durchgängig gute Eis-Qualität für Viererbob-Rennen nicht gesichert werden kann.
Aufgrund der Bedeutung der Rennen als Teil des Qualifikations-Prozesses für die Olympischen Winterspiele, hat die IBSF beschlossen, in Lake Placid zwei Zweierbob-Rennen abzuhalten. Beim BMW IBSF Weltcup in Park City (17. + 18. November) gibt es dann zwei Viererbob-Rennen.

Nominierung:

Skeleton:

Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Tina Hermann (WSV Königssee)
Sophia Griebel (RT Suhl)
Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BSR Oberhof)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Zweierbob-Pilotinnen und Piloten:

Mariama Jamanka (BRC Thüringen)
Stephanie Schneider (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Anna Köhler (BSC Winterberg)
Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude)
Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg)

Viererbob-Piloten:

Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude)
Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg)

Anschieberinnen und Anschieber:

Sarah Noll, Lisa Buckwitz, Franziska Fritz-Glahn, Erline Nolte, Lisette Thöne und Ann Christin Strack

Torsten Margis, Jannis Bäcker, Martin Grothkopp, Christopher Weber, Christian Rasp, Matthias Sommer, Christian Poser, Kevin Kuske, Eric Franke, Kevin Korona, Alexander Rödiger und Marc Rademacher


Zeitplan:

Donnerstag, 9. November 2017

14.30 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Skeleton Frauen
18.30 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Frauenbob
21.30 Uhr (MEZ)    BMW IBSF Word Cup, Zweierbob

Freitag, 10. November 2017

14.30 Uhr (MEZ)    BMW IBSF World Cup, Skeleton Männer
19:00 Uhr (MEZ)     BMW IBSF World Cup, 2. Zweierbob-Rennen


Bahn-Informationen Lake Placid:

Land: USA (United States of America)
Name der Bahn: Mt. Van Hoevenberg Combination Bobsled, Skeleton & Luge Track
Gesamtlänge: 1680 m
Wettkampflänge: 1455 m
Maximalgefälle: 20.00 %
Durchschnittsgefälle: 9.00 %
Höhenunterschied: 128.00 m
Zahl der Kurven: 20

Auf der sehr schwierigen, ursprünglich in Lake Placid errichteten Olympia-Bobbahn wurden die Olympischen Winterspiele 1932 und 1980 ausgerichtet. Anstelle dieser inzwischen veralteten Olympia-Bobbahn wurde in den 1990er Jahren eine neue, kombinierte Kunsteisbahn für Bob, Rennrodeln und Skeleton gebaut. Die neue Bahn wurde im Jahr 2000 fertig gestellt. Auch diese neue Rennstrecke mit insgesamt 20 Kurven gilt wieder als eine der technisch anspruchsvollsten Bahnen für alle drei olympischen Eiskanal-Sportarten. Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften fanden zum letzten Mal im Jahr 2012 in Lake Placid statt. Die Rennrodel Weltmeisterschaften wurden im Jahr 2009 zuletzt am Fuße des Mount Van Hoevenberg ausgetragen.

Skeleton: Sensationeller Auftakt bei den Junioren

• InterContinental-Team zeigt in Whistler eine starke Leistung
• Sechs Podestplätze in zwei Rennen

Whistler (bsd/06.11.2017) Anna Fernstädt und Kilian v. Schleinitz haben im kanadischen Whistler den ersten InterContinentalcup (ICC) der Saison gewonnen. Bei den Frauen siegte am Samstag (06.11.) die junge Berchtesgadenerin – mit beinahe neuem Streckenrekord – vor der Kanadierin Lanette Prediger (+ 0,7 Sek.) und der Schweizerin Marina Gilardoni (+ 1,57 Sek.). Janine Becker, Rookie der Mannschaft, fuhr auf der für sie neuen Bahn auf Rang 14.

Die jungen Männer konnten beim Saisonauftakt sogar einen Doppelerfolg feiern. Kilian v. Schleinitz holte sich vor seinem Teamkollegen Felix Keisinger und dem Russen Pavel Kulikov, die beide zeitgleich auf Rang zwei fuhren (+0,24), den Sieg. Michael Zachrau verpasste um lediglich 0,03 Sekunden knapp das Podest und wurde Vierter.

Auch beim zweiten Rennen am Sonntag (05.11.) zeigten die jungen Skeleton-Athleten um Junioren-Bundestrainer David Lingmann mit starken Leistungen auf.

Die Männer konnten sogar noch einen draufsetzen und einen sensationellen Dreifacherfolg einfahren. Von Schleinitz holte sich in einem Hundertstelkrimi seinen zweiten Sieg und überzeugte mit konstanter Leistung in allen Läufen. Rookie Felix Keisinger musste sich nach Halbzeitführung und einem Startfehler im zweiten Lauf letztlich um knappe 0,07 Sekunden geschlagen geben. Michael Zachrau (+ 0,08 Sekunden) zeigte mit Laufbestzeit im zweiten Lauf sein Potential und komplettierte als Dritter den perfekten Saisonstart.

Die Frauen verpassten am Sonntag das Podest nur knapp. Anna Fernstädt stürzte im ersten Lauf, konnte jedoch mit einer hervorragenden Aufholjagd und einer Bestzeit im zweiten Lauf von Rang 13 auf Platz vier vorfahren. Janine Becker fuhr nach Platz 14 am Vortag ein Top-Ten Ergebnis ein und wurde Achte.

Das Team um BSD Junioren-Bundestrainer Lingmann zeigte mit sechs Podestplätzen zum Saisonauftakt eine starke Performance: „Es ist ein super Einstieg in die Saison. Die Leistungen sind hoch einzuschätzen und zeigen uns, dass wir über die Sommermonate gut gearbeitet haben. Die Athleten konnten die extremen Bedingungen auf der Highspeed-Bahn von Whistler gut meistern und ergriffen ihre Chancen“, freut sich Lingmann nach dem gelungenen Auftakt.

Die Ergebnisse versprechen Spannung pur für die nächsten Rennen, die am 12. und 13. November 2017 in Calgary (CAN) stattfinden. „Die Konkurrenz ist stark, doch wir sind stärker“, so der zuversichtliche Lingmann.

Zu den Ergebnissen ->

 

Bob: Team für EC und JWM nominiert

• Drei Startplätze für JWM bei den Männern fix vergeben
• Bobteam Jannosch und Nolte teilen sich Startplatz im EC-Team

Königssee (bsd/03.11.2017) Am Freitag, 3. November 2017 nahm das Trainerteam um Junioren-Bundestrainer Matthias Höpfner die Nominierung des Europacup-Teams der Saison 2017/18 vor.

Nach zwei Selektionsrennen im Zweier- und Viererbob am letzten Wochenende in Altenberg (28./29.10.) sowie diese Woche am bayerischen Königssee konnten sich bei den Männern die Teams um Richard Oelsner, Bennet Buchmüller und Christoph Hafer als die Besten herauskristallisieren. Damit sicherten sich die drei Teams nicht nur den Startplatz für die Junioren-Weltmeisterschaften Ende Januar in St. Moritz, sondern sind ebenso fester Bestandteil des Europacup-Teams 2017/18.

Den vierten Startplatz in der EC-Serie teilen sich die Teams um Jonas Jannusch und Pablo Nolte. Die beiden können sich im Rahmen der EC-Rennen zudem für das letzte offene JWM-Ticket sowie den möglichen U23-Startplatz empfehlen.

Bei den Frauen gehen zum Saison-Auftakt am 11./12. November 2017 in Lillehammer (NOR) sowie beim EC-Rennen in Altenberg die Teams um Christin Senkel, Kim Kalicki und Laura Nolte an den Start. Die Teams Senkel und Kalicki sind zudem für den Europacup in Königssee und La Plagne (FRA) nominiert. Bobteam Sandra Kroll, das verletzungsbedingt nicht an den Sichtungsrennen teilnehmen konnte, startet beim Europacup in Altenberg und Königssee, sofern es der Gesundheitszustand zulässt.

Die Nominierung der Frauen für die anstehende JWM in St. Moritz (SUI) wird erst im Rahmen des letzten Europacups in Winterberg entschieden.

„Da der 4er Bob letzte Woche in Altenberg witterungsbedingt ausgefallen ist, mussten die Herren am Königssee drei Rennen in zwei Tagen absolvieren. Deshalb waren die letzten 48 h eine harte Bewährungsprobe. Aus meiner Sicht haben sich alle Teams sehr professionell vorbereitet und zeigten insgesamt ein gutes Niveau. Ich bin gespannt wie sich unsere Teams international einordnen und freue mich auf die anstehenden Rennen“, so Höpfner.

Bereits am Sonntag (05.11.) geht es für das EC-Team zum ersten Rennen der Saison ins norwegische Lillehammer.

EC-Team Europacup -
1. Saisonhälfte:


Männer:

• Bobteam Oelsner
• Bobteam Buchmüller
• Bobteam Hafer
• Bobteam Nolte / Bobtam Jannusch

Frauen:

• Bobteam Senkel
• Bobteam Kalicki
• Bobteam Nolte / Bobteam Kroll

Bob: Interview Cheftrainer René Spies

• Die Olympiabahn hat wieder gezeigt, dass sie ihre Tücken hat
• Es wird zu Olympia ein echt harter Kampf werden
• Der Druck ist noch nie so groß gewesen wie jetzt

Winterberg (bsd/02.11.2017) Die deutsche Bob-Nationalmannschaft ist gerade von der Internationalen Trainingswoche der IBSF auf der Olympiabahn in PyeongChang (KOR) zurückgekehrt und startet am Donnerstag, 02. November zum Weltcupauftakt nach Lake Placid (USA). Kurz vor der Abreise nach Nordamerika haben wir für das BSD-Portal mit Bob-Cheftrainer René Spies gesprochen.
 

Herr Spies, welche Bedeutung hatte die Internationale Trainingswoche in Korea und wie zufrieden sind Sie mit den Fahrten und der dort gezeigten Performance ihrer Schützlinge?

René Spies: „Die ITW auf der Olympiabahn war die zweitwichtigste Veranstaltung der Saison. Das war eine ganz besondere Herausforderung für uns. Wir haben sehr akribisch an den Lauflängen am Start und an der Fahrlinie gearbeitet. In der Fahrspurentwicklung war das eine sehr wichtige Woche. Die Bahn hat wieder gezeigt, dass sie ihre Tücken hat. Im Bereich Material haben wir viele Komponenten versucht, was die Schlitten und Kufen betrifft. Alle Teams konnten sich in der vergangenen Woche aber nochmal steigern und das stimmt mich sehr positiv.“

Die internationale Konkurrenz, vor allem bei den Männern, ist sehr groß. Wie haben sich die anderen Teams jetzt zur ITW in Korea präsentiert?

René Spies: „Wir sind immer nur in kleinen Gruppen gefahren, weil die warmen Temperaturen die Bahn schnell langsam gemacht haben. Es musste oftmals zwischen den Läufen gewartet werden. Das war eine sehr gute Entscheidung des OKs. Dafür hatten wir aber natürlich wenig direkten Vergleich zu den anderen Teams. Die Amerikanerinnen haben einen sehr starken Eindruck gemacht. Aber auch unsere Mädels haben sich im Vergleich zum vergangenen Winter noch einmal gesteigert.
In unserer Gruppe haben die Russen trainiert, da war vor allem Kasjanaov richtig schnell. Das ist der Mann über den aus unserer Sicht der Olympiasieg in PyeongChang gehen wird. Justin Ohlsen mit seinem Raketenstart kann im Zweier sehr gefährlich werden und auch Rico Peter war sehr stark unterwegs. Es wird ein echt harter Wettkampf werden, weil es unglaublich viele Teams gibt, die auf hohem Niveau vorne mitmischen können.“
 

Ihre zweite Saison als Cheftrainer hat gerade begonnen. Haben Sie sich die Arbeit so vorgestellt? Was sind die größten Herausforderungen in Ihrem Job?

René Spies: „Ja, die Arbeit habe ich mir genauso vorgestellt. Ich bin ja auch schon ein bisschen länger dabei. Die Verantwortung ist natürlich als Cheftrainer jetzt eine andere, aber es macht mir sehr viel Spaß. Die größte Herausforderung wird sein, zum Zeitpunkt der Olympischen Spiele im Februar alle Bereiche auf einem Top-Niveau zu halten und eine Medaille zu holen. Wir müssen das Material noch weiter entwickeln, genau zum Zeitpunkt x die maximale Leistung am Start abrufen, alle müssen gesund sein und die Stimmung in der Mannschaft muss so gut gehalten werden, dass alle psychisch in der Lage sind, ihre maximale Leistung abrufen zu können. Das heißt, die Sportler müssen dann glauben, dass sie an dem Tag, auf den es ankommt, gewinnen können. Das wird insgesamt eine große Herausforderung.“
 

Sie haben das größte Team zu führen und stehen nach dem Debakel von Sochi, das Sie ja im Trainerteam von Cheftrainer Christoph Langen miterlebt haben, ziemlich unter Druck. Empfinden Sie das als Last oder als Ansporn?

René Spies: „Grundsätzlich waren die Wettkämpfe in Sochi der Brennstoff und die Motivation für alles, was wir danach gemacht haben. Wir haben in Sochi keine Medaillen gemacht und würden uns in dieser Olympiasaison natürlich sehr gerne dafür revanchieren. Der Druck ist noch nie so groß gewesen wie jetzt. Damit gilt es umzugehen.“
 

Sind die Weltcupstarter auch automatisch die Olympiastarter? Oder wie wird Ihr Olympiateam gebildet bzw. wann wird nominiert?

René Spies: „Ob wir mit jeweils drei Teams an den Start gehen können, entscheiden die Wettkämpfe bis zum 14. Januar. Da müssen wir bei den Männern unter den besten drei Nationen und bei den Frauen unter den besten zwei Teams sein. Außerdem müssen alle Teams die Nominierungskriterien des DOSB erfüllen. Das heißt, sie müssen zweimal auf das Podium oder dreimal unter die besten Acht fahren. Das wird vor allem für die Frauen nicht leicht werden. Man weiß ja, dass wir in Nordamerika starten. Da haben wir wenig Training und andere Bedingungen als in Europa. Nach dem 14. Januar nominiert der DOSB dann das Olympiateam.“
 

Der Weltcup-Auftakt findet in der kommenden Woche im US-amerikanischen Lake Placid statt. Die Bahn ist sehr anspruchsvoll und traditionell haben sich dort die deutschen Teams nicht immer leicht getan. Was erwarten Sie von Ihren Teams?

René Spies: „Man muss jetzt erst einmal abwarten, wie die Bedingungen vor Ort in Lake Placid sind. Es kommt dort immer auch auf den Bahnausbau und die Witterung an. Ich erwarte aber, dass sich alle Teams im Training diese schwierige Bahn hochkonzentriert erarbeiten, zum Wettkampf eine optimale Fahrleistung bringen und am Start ihre maximale Leitung abrufen. Dann wäre ich für den Weltcup-Auftakt zufrieden. Was am Ende für Plätze herauskommen, das ist noch nicht die Priorität.“

 

DOSB sucht Volunteers für die Einkleidung des Olympia Teams Deutschland

• Volunteers für Olympia Einkleidung gesucht!
• Unser Team. Der Look: Olympische und paralympische Athleten zeigen Outfits von adidas

München (DOSB/03.11.2017) Auf ihrem Weg zu den XXIII. Olympischen Winterspiele PyeongChang 2018 macht unser Olympia Team Deutschland Station in München.

Die dreiwöchige Einkleidung der Athletinnen und Athleten ist ein wichtiger und emotionaler Meilenstein auf dem Weg zu den Wettkampfstätten in Südkorea. Die gepackten Taschen sind für die mehr als 400 Wintersportler, Trainer und Betreuer das sichtbare Zeichen, nun zum Team Deutschland zu gehören.

Zur Unterstützung der Einkleidung möchten wir olympiabegeisterten Volunteers die Möglichkeit geben, sich direkt für unser Team Deutschland zu engagieren.


Für den Zeitraum vom

3. bis 25. Januar 2018

Postpalast München

Wredestraße 10 in 80335 München

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Stephan Reifenberg, Betreff Volunteer Ausschreibung Einkleidung Team Deutschland
E-Mail: reifenberg@dosb.de

 

Zur Ausschreibung -->

Datenblatt -->

Bilder: „Copyright: DOSB / Fotograf: David Daub“