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BSD: 86. IBSF Kongress am 28. Juni 2017 in Salt Lake City (USA) - Vergabe WM 2021, Bericht PyeongChang 2018

Berchtesgaden (bsd/26.06.2017) Der jährliche Kongress des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes IBSF findet am Mittwoch, 28. Juni 2017 in Salt Lake City im Bundesstaat Utah (USA) statt. In Salt Lake City fanden im Februar 2002, also vor gut 15 Jahren, die Olympischen Winterspiele statt.

Berchtesgaden (bsd/26.06.2017) Der jährliche Kongress des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes IBSF findet am Mittwoch, 28. Juni 2017 in Salt Lake City im Bundesstaat Utah (USA) statt. In Salt Lake City wurden im Februar 2002, also vor gut 15 Jahren, die Olympischen Winterspiele ausgetragen.

Rund 140 Kongressteilnehmer aus über 35 Ländern werden an dem Jahrestreffen des Bob- und Skeletonsports teilnehmen. Vom BSD sind Andreas Trautvetter (IBSF Vizepräsident für Finanz- und Verbandsfragen) sowie Thomas Schwab und Alexander Resch als Delegierte des BSD-Vorstandes in Salt Lake City dabei.

Neben den Berichten von IBSF-Präsident Ivo Ferriani (ITA) und den Organisatoren der Olympischen Winterspiele im Februar 2018 im südkoreanischen PyeongChang, werden auch die IBSF Weltmeisterschaften des Jahres 2021 vergeben. Im Jahr 2019 findet die IBSF WM im kanadischen Whistler und 2020 dann im sächsischen Altenberg statt. Am Mittwoch, 28. Juni fällt in einer Wahl der Delegierten der anwesenden Nationalverbände dann die Entscheidung für den WM-Ort 2021.

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Der BSD trauert um Olympiasiegerin Steffi Walter-Martin

Berchtesgaden (bsd/21.06.2017) Die Rennrodel Olympiasiegerin von 1984 (Sarajevo) und 1988 (Calgary) Steffi Walter-Martin ist im Alter von 54 Jahren an einem Krebsleiden verstorben. Der BSD trauert um die aus Sachsen stammende Ausnahmeathletin der 1980er Jahre.

Berchtesgaden (bsd/21.06.2017) Die Rennrodel Olympiasiegerin von 1984 (Sarajevo) und 1988 (Calgary) Steffi Walter-Martin ist im Alter von 54 Jahren an einem Krebsleiden verstorben. Der BSD trauert um die aus Sachsen stammende Ausnahmeathletin der 1980er Jahre.

In ihrer Heimatstadt Lauter im Erzgebirge startete Steffi Martin ihre sportliche Laufbahn beim SSG Dynamo Lauter in der Leichtathletik. 1976 wechselte sie in die Sektion Rennrodeln des SC Traktor Oberwiesenthal. Steffi Martin wurde im Jahr 1981 Junioren-Europameisterin in Bludenz (AUT).

Bei den Olympischen Spielen 1984 in Sarajevo (damals Yugoslawien) gewann sie unter ihrem Mädchennamen Steffi Martin und vier Jahre später bei den Olympischen Spielen 1988 in Calgary (CAN) unter ihrem Namen Steffi Walter jeweils die Goldmedaille im Rennrodeln. Mit diesen beiden Siegen bei Olympischen Spielen gehört sie neben Sylke Otto zu den erfolgreichsten Rennrodlerinnen der Geschichte. In den Jahren 1983 in Lake Placid (USA) und 1985 in Oberhof (DDR) wurde sie jeweils Weltmeisterin, 1984 Gesamtweltcupsiegerin für die damalige DDR (Deutsche Demokratische Republik).

Mit ihrem Mann und drei Kindern lebte Walter-Martin zuletzt in Großdubrau. Seit 1998 ist sie Ehrenbürgerin von Lauter. Nach ihrer sportlichen Karriere arbeitete Steffi Walter-Martin als Physiotherapeutin. Aufgrund lädierter Bandscheiben und Handgelenke als Spätfolgen ihrer Leistungssportkarriere wurde sie im Alter von 45 Jahren pensioniert. Mit nur 54 Jahren starb die ehemalige Weltklasse-Athletin an den Folgen ihres Krebsleidens im Juni 2017.

Foto: Bundesarchiv (rechts: Steffi Walter-Martin und links Ute Oberhoffner)

FIL-Kongress 2017 in Rumänien: FIL feiert 60. Geburtstag
50. FIL WM im Jahr 2021 findet in Calgary statt

Constanta (bsd/17.06.2017) Vom 15. bis 17. Juni 2017 fand der 65. Jahreskongress des Internationalen Rennrodelverbandes FIL im rumänischen Constanta statt.

Constanta (bsd/17.06.2017) Vom 15. bis 17. Juni 2017 fand der 65. Jahreskongress des Internationalen Rennrodelverbandes FIL im rumänischen Constanta statt. Delegierte aus 35 Nationen waren beim FIL-Kongress 2017 am Schwarzen Meer anwesend. Als neues Mitglied konnte Portugal in der internationalen Rennrodel-Familie begrüßt werden.

Wie die FIL in ihrer Pressemeldung bekannt gab, zog Präsident Josef Fendt in seinem Bericht zum Kongress-Auftakt ein positives Fazit der Arbeit im vergangenen Jahr: „Athleten aus insgesamt 36 Nationen haben in der vergangenen Saison unseren Sport ausgeübt, wobei 33 Nationen aus vier Kontinenten an den insgesamt 29 offiziellen FIL-Veranstaltungen teilnahmen“, berichtete Präsident Fendt. Bei den Weltmeisterschaften im Januar 2017 in Innsbruck-Igls habe es mit 27 Nationen und beim Weltcup in PyeongChang (KOR) mit 30 Nationen die größten Teilnehmerzahlen gegeben, so der Weltpräsident weiter.

Das Haushaltsvolumen der FIL betrage rund 6,5 Millionen Euro. „Bisher ist es uns durch solide Haushaltsführung immer gelungen, eine gesunde Finanzbasis zu erhalten“, sagte Fendt. Zur Erfüllung der Aufgaben gebe es neben Präsidium, Exekutive und Geschäftsstelle noch zehn bis zwölf Fachkommissionen und Arbeitsgruppen, die alle mit Experten besetzt seien.

Der Kongress 2017 stand ganz im Zeichen des 60-jährigen Jubiläums der FIL. Die „Fédération de Luge de Course“ war im Jahr 1957 in Davos durch Delegierte aus 13 Nationen gegründet worden. Am Freitagabend wurde der 60. Geburtstag des internationalen Sportverbandes in einem Festabend offiziell gefeiert.



50. FIL WM im Jahr 2021 in Calgary

Das thüringische Oberhof unterlag bei der Wahl des WM-Austragungsortes für das Jahr 2021 dem kanadischen Calgary knapp (20 Stimmen Calgary und 15 für Oberhof). So werden die 50. Weltmeisterschaften des Internationalen Rennrodelverbandes (FIL) im Jahr 2021 in Kanada, auf der Olympiabahn von 1988, ausgetragen. Calgary ist damit zum vierten Mal nach 1990, 1993 und 2001 Schauplatz von FIL-Weltmeisterschaften.

Im kommenden Winter sind die Olympischen Winterspiele im koreanischen PyeongChang Saisonhöhepunkt der internationalen Rennrodel-Elite. In den folgenden Jahren finden die FIL-Weltmeisterschaften in Winterberg (2019) in Deutschland und im russischen Sochi (2020) statt. Nach den Titelkämpfen 2021 in Calgary stehen dann schon wieder die Olympischen Winterspiele auf dem Programm, die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) nach Peking vergeben worden waren.

Die nächsten FIL-Meisterschaften:

2018   XXIII. Olympische Winterspiele  in PyeongChang (KOR)
2019   48. FIL-Weltmeisterschaften in Winterberg (GER)
2020   49. FIL-Weltmeisterschaften Sochi (RUS)
2021   50. FIL-Weltmeisterschaften Calgary (CAN)
2022   XXIV. Olympische Winterspiele Peking (CHN)


Norbert Hiedl erster Ethik-Beauftragter der FIL

Laut FIL-Pressemeldung ist Norbert Hiedl der erste Ethik-Beauftragte des Internationalen Rennrodelverbandes (FIL). Beim 65. Kongress des Weltverbandes FIL in Rumänien wurde der 68-jährie Rechtsanwalt aus Waltrop in Deutschland einstimmig gewählt. Im Ethik-Code der FIL sind Werte definiert und Grundsätze beschlossen, die das Verhalten und den Umgang innerhalb des Weltverbandes und mit Außenstehenden regeln.

Bilder:

Irina Gladkikh (IOC) übergibt FIL-Präsident Josef Fendt ein Geschenk des IOC zum Jubiläum 60 Jahre FIL
Den BSD vertraten Sportdirektor und Vorstandsvorsitzender Thomas Schwab und Cheftrainer Norbert Loch beim Kongress in Rumänien
Die Oberhof-Delegation zur Bewerbung für die Jubiläums-WM der FIL im Jahr 2021

IBSF gibt Saisonkalender bekannt:
8 Weltcups und OWS in PyeongChang (KOR) als Höhepunkt

Berchtesgaden (bsd/18.06.2017) Der Internationale Bob & Skeleton Verband IBSF hat den Wettkampfkalender für die folgende Olympiasaison 2017/18 bekannt gegeben. Im kommenden Winter werden die XXIII. Olympischen Winterspiele im Februar 2018 im koreanischen PyeongChang das Highlight der Saison bilden.

<b>Berchtesgaden</b> (bsd/18.06.2017) Der Internationale Bob & Skeleton Verband IBSF hat den Wettkampfkalender für die folgende Olympiasaison 2017/18 bekannt gegeben. Im kommenden Winter werden die XXIII. Olympischen Winterspiele im Februar 2018 im koreanischen PyeongChang das Highlight der Saison bilden.

Gesamt wird es 151 Rennen in acht Ländern und auf drei Kontinenten geben. Die internationalen BobsportlerInnen und Skeletonis messen sich wieder in der BWM IBSF Weltcup Serie mit acht Stationen und jeweils fünf Disziplinen. Außerdem wird es den IBSF Para-Sport Weltcup, die IBSF Para-Sport Weltmeisterschaften, acht Bob & Skeleton Europacups, acht Nordamerika-Cups und acht Intercontinental-Cups (nur Skeleton) geben.

Die Weltcupsaison im Bob & Skeleton wird in Nordamerika starten. Lake Placid/USA (5. - 10. Nov. 2017) bildet den Auftakt, bevor Park City/USA (13. - 18. Nov. 2017) und Whistler Mountain/CAN (20. - 25. Nov. 2017) als Weltcuporte der BMW-Serie folgen.

In Europa beginnen die Sportlerinnen und Sportler in Winterberg/GER (4. - 10. Dez. 2017). Darauf folgt Igls/AUT (11. - 17. Dez. 2017), bevor es in eine kurze Weihnachtspause geht.

Zum Jahresstart 2018 folgt das  Weltcup-Rennen in Altenberg/GER (1. - 7. Jan. 2018), danach geht es auf die Natureisbahn in St. Moritz/SUI (8. - 14. Jan. 2018) und danach zum Saisonfinale der BMW IBSF Weltcup Serie an den Königssee/GER (15. - 21. Jan. 2018).

Am 14. Januar 2018 endet der Qualifikationsprozess für die XXIII. Olympischen Winterspiele. Die 220 qualifizierten IBSF-Athletinnen und Athleten werden vom 15. bis 17. Februar (Skeleton), 18. bis 21. Februar (Zweierbob der Männer und Frauen) und am 24. und 25. Februar (Viererbob) im Alpensia Sliding Center in PyeongChang/Korea um die Medaillen fahren.

Der Para-Sport Rennkalender bietet eine spannende Rennserie mit insgesamt fünf Doppel-Weltcup Events (Calgary/CAN, 19. - 24. Nov.; Lake Placid/USA, 27 Nov. - 01. Dez.; Igls/AUT, 14. - 19. Jan.; Oberhof/GER 21. - 26. Jan.; St. Moritz/SUI, 29. Jan. - 02. Feb.). Die Para-Sport Weltmeisterschaften vom 6. - 11. März 2018 bilden das Highlight der Para-Sport Saison.

IBSF Saison 2017/2018:


1. BMW IBSF Bob + Skeleton Weltcup Lake Placid (USA) 5. - 10. Nov. 2017
2. BMW IBSF Bob + Skeleton Weltcup Park City (USA) 13. - 18. Nov. 2017
3. BMW IBSF Bob + Skeleton Weltcup Whistler Mountain (CAN) 20. - 25. Nov. 2017
4. BMW IBSF Bob + Skeleton Weltcup Winterberg (GER) 4. - 10. Dez. 2017
5. BMW IBSF Bob + Skeleton Weltcup Innsbruck (AUT) 11. - 17. Dez. 2017
6. BMW IBSF Bob + Skeleton Weltcup Altenberg (GER) 1. - 7. Jan. 2018
7. BMW IBSF Bob + Skeleton Weltcup St. Moritz (SUI) 8. - 14. Jan. 2018
8. BMW IBSF Bob + Skeleton Weltcup Königssee (GER) 15. - 21. Jan. 2018
XXIII. Olympische Winterspiele in PyeongChang (KOR) 9. - 25. Feb 2018
IBSF Para-Sport Weltmeisterschaften 6. - 11. März 2018

65. FIL-Kongress 2017 in Rumänien - 60-jähriges Jubiläum der FIL

Berchtesgaden (bsd/16.06.2017) Am 16. und 17. Juni 2017 findet in Constanta (Rumänien) der 65. FIL Kongress statt. Der Kongress 2017 steht im Zeichen des 60-jährigen Jubiläums des Internationalen Rennrodelverbandes FIL. Im Jahr 1957 wurde die „Fédération International de Luge de Course“ im Schweizer Wintersportort Davos gegründet.

Berchtesgaden (bsd/16.06.2017) Am 16. und 17. Juni 2017 findet in Constanta (Rumänien) der 65. FIL Kongress statt. Der Kongress 2017 steht im Zeichen des 60-jährigen Jubiläums des Internationalen Rennrodelverbandes FIL. Im Jahr 1957 wurde die „Fédération International de Luge de Course“ im Schweizer Wintersportort Davos gegründet.

Am Freitag, 16. Juni soll es einen festlichen Jubiläumsabend geben. Der BSD wird beim FIL-Kongress am Schwarzen Meer von Sportdirektor Thomas Schwab und Cheftrainer Norbert Loch vertreten.

Neben den Berichten von FIL-Präsident Josef Fendt, Generalsekretär Svein Romstad und Vizepräsident Finanzen Harald Steyrer, werden vor allem die Präsentationen der Verantwortlichen für die Olympischen Winterspiele 2018 in Korea und die Vergabe der FIL Meisterschaften mit Spannung erwartet. Der BSD bewirbt sich gemeinsam mit Thüringen und der Rennschlittenbahn in Oberhof um die FIL Weltmeisterschaften im Jahr 2021.

Außerdem stehen verschiedene Wahlen in Gremien des Weltverbandes auf der Tagesordnung. Gewählt werden der Vorsitzende des Rechtsausschusses sowie dessen Mitglieder, der Ethik-Beauftragte sowie der Vorsitzende des Schiedsgerichts und dessen Mitglieder.

Der BSD trauert um Michael Fox - dpa-Journalist und Richard-Hartmann-Preisträger

München (bsd/13.06.2017) Der BSD trauert um den Journalisten Michael Fox. Der 55-Jährige ist am 3. Juni 2017 beim Bergsteigen in den Allgäuer Alpen völlig unerwartet verstorben.

München (bsd/13.06.2017) Der BSD trauert um den Journalisten Michael Fox. Der 55-Jährige ist am 3. Juni 2017 beim Bergsteigen in den Allgäuer Alpen völlig unerwartet verstorben.

Erstmals berichtete Michael Fox über den Rennrodelsport von den Olympischen Winterspielen in Turin 2006. Bis Sochi 2014 blieb er dem Eiskanalsport dann erfolgreich erhalten. Danach wechselte der erfahrene Journalist in ein anderes Ressort im dpa Büro München. Michael Fox erhielt vom BSD den Richard-Hartmann Journalistenpreis 2011 für seine jahrelange, engagierte dpa Berichterstattung über den Rennrodelsport.

„Foxi – wie viele Sportler den dpa Reporter Micheal Fox freundschaftlich nannten -  war ein sympathischer und fairer Journalist, ein  Insider des Rennrodelsports. Bei privaten Sportwetten im Pressezentrum hatte er meistens die Nase vorne. Seine Tipps lagen selten weit daneben“ , berichtet BSD-Sportdirektor Thomas Schwab. Der Wahl-Münchner pflegte ausgezeichnete Kontakte zu den Sportlerinnen und Sportlern.

Rennrodel Olympiasiegerin Natalie Geisenberger ist betroffen: „Ich bin sehr traurig. "Foxi" kam durch seine eher zurückhaltende und unglaublich freundliche Art und sein Fachwissen bei uns Sportlern immer super an. Er war bei allen Großereignissen vor Ort und war wirklich immer fair und objektiv. Genau der Typ Pressevertreter, den man sich als Athlet wünscht.“

Der BSD mit allen Rennrodlern und Rodlerinnen, Trainern und Funktionären spricht Michaels Lebensgefährtin und der Familie sein tiefes Mitgefühl aus.

Die Trauerfeier und Beisetzung findet am Samstag, 17. Juni 2017 um 14.30 Uhr in der Kirche Mittergars im Landkreis Mühldorf statt.

Der BSD trauert um den Rennrodel Vizeweltmeister von 1971 Leonhard Nagenrauft

Berchtesgaden (bsd/01.06.2017) Der BSD und die Kampfrichtergemeinschaft aus Berchtesgaden-Königssee trauern um Leonhard „Hartl“ Nagenrauft. Der für den Rodelclub Berchtesgaden startende Vizeweltmeister von 1971 und Europameister von 1967 verstarb am 22. Mai 2017 im Alter von 79 Jahren. Nagenrauft nahm zweimal an Olympischen Winterspielen (Grenoble und Sapporo) teil.

Berchtesgaden (bsd/01.06.2017) Der BSD und die Kampfrichtergemeinschaft aus Berchtesgaden-Königssee trauern um Leonhard „Hartl“ Nagenrauft. Der für den Rodelclub Berchtesgaden startende Vizeweltmeister von 1971 und Europameister von 1967 verstarb am 22. Mai 2017 im Alter von 79 Jahren. Nagenrauft nahm zweimal an Olympischen Winterspielen (Grenoble und Sapporo) teil.

Insgesamt war der Berchtesgadener fünf Mal Deutscher Meister. Die Urnen-Beisetzung findet am 6. Juni 2017 (10.00 Uhr) im Alten Friedhof in Berchtesgaden statt, die kirchliche Trauerfeier beginnt um neun Uhr in der Berchtesgadener Pfarrkirche.

BSD: DOSB Zielvereinbarungen
Meilensteingespräch 2017

Frankfurt (bsd/01.06.2017) Am 30. und 31. Mai 2017 fand beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in Frankfurt das jährliche Meilensteingespräch für die BSD-Sportarten statt.



Frankfurt (bsd/01.06.2017) Am 30. und 31. Mai 2017 fand beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in Frankfurt das jährliche Meilensteingespräch  für die BSD-Sportarten statt. Vertreter des Bundesministerium des Inneren, des DOSB und BSD überprüften die erbrachten Leistungen der BSD-Athletinnen und Athleten in der vergangenen Saison und legten die Leistungsziele und die Finanzierung für den bevorstehenden Olympiawinter fest. Außerdem fand ein erstes Olympia-Planungsgespräch bezüglich der Organisation, Ausrüstung und den Regularien statt.

BSD-Präsident Andreas Trautvetter, die drei Cheftrainer und der BSD-Vorstand mit Thomas Schwab, Dr. André Sander und Alexander Resch nahmen an den Gesprächen mit dem Dachverband und den Vertretern des Ministeriums teil.


Der BSD-Vorstandsvorsitzende Thomas Schwab berichtete: „Bei dem Gespräch mit den Verantwortlichen des DOSB und BMI ging es vor allem um die Planung des olympischen Winters. Im Vordergrund der Gespräche stand die Finanzierung der Jahresplanung und die Bereitstellung der BSD-Olympiaflotte des FES und der Firma Wallner. Der Verband erhält für den olympischen Winter im Rahmen des Möglichen eine maximale Förderung und sieht sich für die Erreichung der Zielstellungen gut aufgestellt.“

BSD: Management-Seminar für Weltcup-Trainer
„Rennrodel-Trainer arbeiten engagiert und motiviert“

Erlangen (bsd/24.05.2017) Nach der BSD-Führung und dem Trainerteam im Skeleton-Weltcup im Jahr 2016, nahmen vom 22. bis zum 24. Mai 2017 die Rennrodel-Trainer an einem individuellen Führungsseminar teil.

 

Erlangen (bsd/24.05.2017)  Vom 22. bis 24. Mai 2017 traf sich das verantwortliche Weltcupteam der Rennrodel-Trainer unter der Leitung von Cheftrainer Norbert Loch zum Führungskräfte-Seminar mit dem Management-Coach Bernd Huber in Erlangen.

Der erfahrene Management-Trainer Huber begleitet die BSD-Führung mittlerweile im dritten Jahr in Teamtrainings und Management-Seminaren und bescheinigte den Rennrodel-Trainern: „Das gesamte Trainer-Team der Rennrodel Nationalmannschaft ist unheimlich interessiert, engagiert und motiviert. Wir haben abends bis 19 und 20 Uhr sehr intensiv gearbeitet und das ganze Team ist während des Seminars noch mehr zusammen gerückt.“

In dem dreitägigen Trainer-Seminar im Novum Hotel LikeApart Erlangen ging es vor allem um die Optimierung der Zusammenarbeit der Trainer untereinander, im Hinblick auf die bevorstehende Olympiasaison und um die Weiterentwicklung der individuellen Führungskompetenzen jedes einzelnen Trainers.


Athletiktrainer Patric Leitner ist überzeugt: „Alle Trainer unseres Teams haben sich gemeinsam, intensiv mit dem Thema Konfliktlösung und Kooperation beschäftigt. Das Seminar hat uns auf jeden Fall viel gebracht.“


Cheftrainer Norbert Loch freut sich: „Bernd Huber hat uns sehr gut mitgenommen während des ganzen Seminars. Wir haben viele interessante Themen besprochen, die wir in der täglichen Arbeit brauchen können. Jeder Einzelne von uns wurde mit seinem individuellen Aufgabenbereich und Führungsstil angesprochen und die Kommunikation untereinander konnte gemeinsam gefördert werden. Ich freue mich auf die neue Saison und die Arbeit mit meinem hoch motivierten Trainerteam.“