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Der BSD trauert um Karl Stiepan

Bischofswiesen (bsd/30.03.2017) Karl Stiepan (geb. 18.12.1931), langjähriger BSD-Sportwart für Naturbahnrodeln, ist am 27. März 2017 im Alter von 85 Jahren verstorben.

 

 

Bischofswiesen (bsd/30.03.2017) Karl Stiepan (geb. 18.12.1931), langjähriger BSD-Sportwart für Naturbahnrodeln, ist am 27. März 2017 im Alter von 85 Jahren verstorben.

Karl Stiepan war neben seiner Funktion als Sportwart für Naturbahnrodeln zudem Ehrenvorsitzender im Deutschen Förderkreis für Rennrodeln auf Naturbahn e.V..
Mit Karl Stiepan verliert der Bob- und Schlittenverband für Deutschland e.V. einen hochgeschätzten Sportwart und Kollegen.

 

 

 

Wir werden ihn immer in Erinnerung behalten und möchten hiermit allen Angehörigen unser herzliches Beileid aussprechen.

Thomas Schwab

Vorstandsvorsitzender des BSD
Generalsekretär & Sportdirektor

Der Seelengottesdienst findet am Freitag (31. März 2017) um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Egern statt mit anschließender Beerdigung im Kirchenfriedhof.
Von Beileidsbekundungen am Grab bitten die Angehörigen Abstand zu nehmen.

Bildquelle: https://trauer.merkur.de/traueranzeige/karl-stiepan

Skeleton: 8. BMW IBSF Weltcup der Skeleton Männer in Pyeongchang

Gassner bester Deutscher auf Rang 6, Jungk wird Gesamt-WC-Vierter

Pyeongchang (bsd/17.03.2017) Am Freitag, 17. März 2017, wurde im koreanischen Pyeongchang das achte und zugleich letzte Skeleton-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 ausgetragen.

Pyeongchang (bsd/17.03.2017) Am Freitag, 17. März 2017, wurde im koreanischen Pyeongchang das achte und zugleich letzte Skeleton-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 ausgetragen.

Den ersten Platz sicherte sich der Weltmeister von 2017 Martins Dukurs (LAT) mit einem Vorsprung von nur einer hundertstel Sekunde. Auf den zweiten Platz fuhr der Koreaner Sungbin Yun, Dritter wurde Tomass Dukurs (LAT).

Bester Deutscher wurde Alexander Gassner. Er fuhr auf den sechsten Rang. Axel Jungk wurde Siebter, Christopher Grotheer fuhr auf den achten Rang.

O-Ton Alexander Gassner -->


Den Gesamtweltcupsieg sicherte sich zum achten Mal in Folge der Lette Martins Dukurs mit insgesamt 1662 Punkten. Zweiter wurde der Koreaner Sungbin Yun (1623). Den dritten Platz belegt Alexander Tretiakov aus Russland mit 1454 Punkten.



Axel Jungk wird Gesamtweltcup-Vierter mit 1448 Punkten. Christopher Grotheer belegt mit 1425 Punkten den fünften Platz im Gesamtweltcup, Alexander Gassner wird mit 1392 Punkten Sechster.

Auflistung der deutschen Skeleton-Männer

6. Platz: Alexander Gassner
7. Platz: Axel Jungk
8. Platz: Christopher Grotheer

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Skeleton: 8. BMW IBSF Weltcup der Skeleton-Frauen in Pyeongchang

Lölling gewinnt und holt sich Gesamtweltcupsieg

Pyeongchang (bsd/17.03.2017) Am Freitag, 17. März 2017, fand das achte und zugleich letzte Skeleton-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang statt.

Pyeongchang (bsd/17.03.2017) Am Freitag, 17. März 2017, fand das achte und zugleich letzte Skeleton-Weltcup-Rennen der BMW IBSF Bobsleigh & Skeleton World Cup Tour 2016/17 im koreanischen Pyeongchang statt. Den Anfang machten die Skeleton Frauen, die mit einem hervorragenden Ergebnis aufzeigten und die Saison 2016/17 zugleich mit einem Zweifacherfolg im Gesamtweltcup abschließen konnten.

Mit einem Vorsprung von 30 hundertstel Sekunden und Bahnrekord sicherte sich die Weltmeisterin von 2017 Jacqueline Lölling den ersten Platz. Zweite wurde Elena Nikitina aus Russland, auf den dritten Platz fuhr Kimberley Bos (NED).


Die weiteren deutschen Starterinnen Anna Fernstädt und Tina Hermann platzierten sich beide in den Top Ten – Fernstädt wurde Siebte, Hermann fuhr auf den neunten Rang.

Den Gesamtweltcup gewann mit 98 Zählern Vorsprung Jacqueline Lölling (1591 Punkte). Zweite wurde die Vorjahres-Siegerin und Teamkollegin Tina Hermann mit 1493 Punkten. Auf den dritten Platz setzte sich die Kanadierin Mirela Rahneva (1475).


Anna Fernstädt, die in dieser Saison das erste Mal im Weltcup gefahren ist, platzierte sich in der Gesamtwertung auf dem sehr guten achten Rang.

O-Ton Jacqueline Lölling -->

O-Ton Cheftrainer Jens Müller -->


Im Anschluss werden ab 10.00 Uhr (MEZ) die Bewerbe der Skeleton Männer ausgetragen.

Auflistung der deutschen Skeleton-Frauen im Weltcup

1. Platz: Jacqueline Lölling
7. Platz: Anna Fernstädt
9. Platz: Tina Hermann

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Bob/Skeleton: Weltcup-Finale auf neuer Olympiabahn

8. BMW IBSF Weltcup PyeongChang (KOR) / Vorbericht

PyeongChang (bsd/15.03.2017) Das Finale zur BMW IBSF Bob und Skeleton Weltcup Tour findet vom 17. bis 19. März 2017 auf der neuen Olympiabahn im koreanischen PyeongChang statt.

PyeongChang (bsd/15.03.2017) Das Finale zur BMW IBSF Bob und Skeleton Weltcup Tour findet vom 17. bis 19. März 2017 auf der neuen Olympiabahn im koreanischen PyeongChang statt. Eine internationale Trainingswoche fand bereits vom 02. bis 12. März für die BobsportlerInnen und Skeletonis im neuen Alpensia Sliding Center von PyeongChang statt. Im Februar 2018 werden die Olympischen Winterspiele auf dieser neuen Bahn ausgetragen. Aus 30 Nationen kommen die Bob- und Skeleton-Sportler, die beim BMW IBSF Weltcupfinale 2017 und damit am Olympia-Test teilnehmen werden.

Die Kufen-Cracks des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) haben seit dem 02. März versucht, sich die neue und anspruchsvolle Olympiabahn zu erarbeiten. Dabei haben sich vor allem die Kurven 2 und 9 mit der anschließenden Geraden (K10 und K11) als Schlüsselstellen herausgestellt. Die Schützlinge von Bob-Cheftrainer René Spies und Skeleton-Cheftrainer Jens Müller gehen nach der erfolgreichen Heim-WM voller Selbstvertrauen in die „Olympia-Generalprobe“ in Korea.

O-Ton Cheftrainer Bob René Spies -->

 

O-Ton Cheftrainer Skeleton Jens Müller -->

 
Im Kampf um die begehrten Weltcup-Kristallkugeln liegen zwei BSD-Asse aussichtsreich in Führung: In der Zweierbob-Wertung liegt Weltmeister Francesco Friedrich mit vier Weltcupsiegen und zwei zweiten Plätzen souverän an der Spitze (1320 Punkte), obwohl die BSD-Bobs beim zweiten Saisonweltcup in Lake Placid (USA) nicht am Start waren. Der US-Amerikaner Steven Holcomb (USA, 1219) ist vor dem Weltcupfinale Gesamt-Zweiter, der Russe Alexander Kasjanaov folgt auf Rang drei mit 1170 Zählern.

O-Ton Francesco Friedrich -->

 

O-Ton Mariama Jamanka -->


Beste Chancen auf den Triumph im Gesamtweltcup hat auch Skeleton-Weltmeisterin Jacqueline Lölling. Die 22-Jährige liegt mit 1366 Weltcuppunkten bei zwei Saisonsiegen und vier Podestplätzen in Führung. Vor dem letzten Rennen in Korea hat Lölling 25 Zähler Vorsprung auf ihre Teamkollegin Tina Hermann (1341 Punkte) und Janine Flock aus Österreich (1321).

Austragungsort: Alpensia Sliding Center (KOR)

Das Alpensia Sliding Centre von PyeongChang (KOR) ist nach Nagano (JPN) die zweite Kunsteisbahn in Asien. Der neue Olympia-Eiskanal befindet sich in fußläufiger Nähe zum Hauptpressezentrum von PyeongChang 2018 und in unmittelbarer Nähe zu vielen olympischen Austragungsstätten im alpinen und nordischen Skisport. Die Eisbahn ist insgesamt 1.376 Meter lang und weist einen Höhenunterschied von gut 116 Metern auf.

Vor dem Auftakt des Olympia-Winters 2017/2018 steht für die IBSF-Athleten vom 23. bis 29. Oktober 2017 eine weitere Internationale Trainings-Periode (ITP) in PyeongChang auf dem Terminkalender.

Technische Daten

Bauzeit: Dezember 2013 bis Dezember 2017
Rennstrecke Bob/Skeleton: 1.376 m
Gesamt-Bahnlänge: 1.857 m
Höhendifferenz: 117 m
Seehöhe Start: 930 m
Durchschnittliches Gefälle Bob/Skeleton: 9.48 %
Kurvenanzahl: 16
Zuschauer-Kapazität: 7.000 (1.000 Sitz- und 6.000 Stehplätze)
Offizielle Website: www.pyeongchang2018.com

BSD-Nominierungen


Skeleton Frauen

Tina Hermann (WSV Königssee)
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)

Skeleton Männer

Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BRC Thüringen)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Zweierbob Männer

Francesco Friedrich / Thorsten Margis (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) / Christian Rasp (WSV Königssee)
Nico Walther / Eric Franke (BSC Sachsen Oberbärenburg)

Frauenbob

Mariama Jamanka (BRC Thüringen) / Annika Drazek (BSC Winterberg)
Stephanie Schneider / Lisa Buckwitz (BSR Sachsen Oberbärenburg)
Christin Senkel (ESC Erfurt) / Franziska Bertels (BSR Oberhof)

Viererbob

Team Francesco Friedrich (Friedrich, Bauer, Grothkopp, Margis)
Team Johannes Lochner (Lochner, Mrowka, Kagerhuber, Rasp)
Team Nico Walther (Walther, Hübenbecker, Rödiger, Wobeto)

Zeitplan

Freitag, 17.03.2017
 
14.00 Uhr (06.00 Uhr MEZ): Skeleton Frauen
18.00 Uhr (10.00 Uhr MEZ): Skeleton Männer
 
Samstag, 18.03.2017
 
14.00 Uhr (06.00 Uhr MEZ): Frauenbob
18.00 Uhr (10.00 Uhr MEZ): Zweierbob Männer
 
Sonntag, 19.02.2017
 
15.30 Uhr (07.30 Uhr MEZ): Viererbob

Deutsche und Bayerische Meisterschaften: Tiefster Winter zum Saisonabschluss

Da Regen und Wärme die Bahn in Unterammergau zu stark in Mitleidenschaft gezogen hatten, mussten die Naturbahnrodler für ihre Titelkämpfe um den Deutschen und Bayerischen Meistertitel nach Südtirol ausweichen.

Da Regen und Wärme die Bahn in Unterammergau zu stark in Mitleidenschaft gezogen hatten, mussten die Naturbahnrodler für ihre Titelkämpfe um den Deutschen und Bayerischen Meistertitel nach Südtirol ausweichen. In Moos im Passeier erwartete sie dann ein gewaltiger Wintereinbruch, der Athleten, Betreuern und Veranstaltern alles abverlangte.

„Wir haben den ganzen Tag über geschaufelt und gekehrt“, erzählt Thomas Niemetz vom harten Arbeitstag der Helfer. Zum Glück waren die Veranstalter des WSV Unterammergau sowie alle anderen Betreuer aber höchst motiviert und zauberten trotz permanentem Schneefall eine perfekte Bahn für die Sportler.

Auf dieser fuhren viele Altbekannte zum Titel, aber auch zwei Neulinge fanden sich unter den Rodlern. Leo und Luca Niedermair, die zuletzt auf der Seiser Alm bei den FIL Jugendspielen internationale Wettkampfluft geschnuppert hatten, starteten im Passeier auch national. Leo sicherte sich dabei die Titel in der Schülerklasse. Luca wurde in der Juniorenklasse 1 Zweiter hinter dem erfahreneren Florian Limmer.

 

 

Die Titelgewinner

Deutsche Meisterschaft

Bayerische Meisterschaft

Schüler: Leo Niedermair

Schüler: Leo Niedermair

Jugend w: Sarah Schiller

Jugend w: Sarah Schiller

Junioren w: Lisa Walch

Junioren w: Lisa Walch

Junioren 1 m: Florian Limmer

Junioren 1 m: Florian Limmer

Junioren 2 m: Oliver Schiller

Junioren 2 m: Oliver Schiller

Damen: nicht vergeben

Damen: Michaela Niemetz

Herren: Marius Schmelzer

Herren: Marius Schmelzer

Senioren: Hubert Erb

Senioren: Hubert Erb

 

 

FIL Jugendspiele: Beeindruckend und motivierend

Schwer beeindruckt waren die jüngsten Naturbahnrodler von den 29. FIL Jugendspielen auf der Seiser Alm in Südtirol.

Schwer beeindruckt waren die jüngsten Naturbahnrodler von den 29. FIL Jugendspielen auf der Seiser Alm in Südtirol. Den 117 Nachwuchsrodlern aus zehn Nationen wurden ein Rahmenprogramm und Wettkämpfe auf allerhöchstem Niveau geboten. Sportlich waren die Gastgeber aus Italien klar überlegen. Der heimische Nachwuchs nimmt aber einen großen Motivationsschub mit nach Hause.

„Wir konnten nicht mehr erwarten“, erklärt Thomas Niemetz vom BSD die mittemäßigen, sportlichen Ergebnisse. „Unser Team bestand fast ausschließlich aus Athleten, die erst heuer mit dem Rodeln angefangen haben.“ Vor allem Gastgeberland Italien hat da Jahre Trainingsvorsprung.

Dennoch zieht Niemetz ein positives Fazit: „Sarah Schiller hat sich von Lauf zu Lauf verbessert und überzeugt vor allem durch eine gute Eigenanalyse.“ Die junge Unterammergauerin weiß genau, wo sie auf der Bahn ihre Zeit liegen lässt und wie sie dies verbessern kann. Ähnlich ist es auch bei Leo Niedermaier, der als Siebter der Schüler zwei das beste Resultat für die deutsche Mannschaft einfuhr.

Wichtiger als die Ergebnisse war Niemetz aber ohnehin die internationale Erfahrung, die die Kinder in Italien machen konnten: „Ein solcher Event ist Motivation pur.“ Ob die top präparierte Bahn, die stimmungsvolle Eröffnung oder die Spiele-Challenge am Nachmittag: All das macht Lust auf mehr. „Besonders schön war, dass die Gruppen beim Spielenachmittag bunt durchgemischt wurden und sich so alle Nationen untereinander kennenlernen konnten“, erzählt Niemetz.

Schlussendlich haben alle einen großen Motivationsschub bekommen, um sich für eine Zukunft im internationalen Rodelsport fit zu machen und dort die neu gewonnenen Freunde wiederzusehen.

„Danke Königssee“

IBSF-Präsident Ivo Ferriani fehlen die Worte

Schönau am Königssee (bsd/27.02.2016) 18 Medaillen sind vergeben. Die geehrten Sportler kommen aus sieben verschiedenen Nationen. Alle Athleten freuen sich über die gelungenen BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften am Königssee, aber einer freut sich am meisten.

Schönau am Königssee (bsd/27.02.2016) 18 Medaillen sind vergeben. Die geehrten Sportler kommen aus sieben verschiedenen Nationen. Alle Athleten freuen sich über die gelungenen BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften am Königssee, aber einer freut sich am meisten: „Als ich die Entscheidung getroffen habe, mit der WM 2017 nicht nach Sochi zu gehen, war die einzig wirkliche Lösung Königssee“, resümiert IBSF-Präsident Ivo Ferriani. „Hier liegt die Professionalität, hier liegt das Herz.“

In nur sieben Wochen haben die Verantwortlichen der Deutsche Post Eisarena Königssee das Unmögliche möglich gemacht. Sportler, Trainer, Funktionäre – alle bestätigen in Gesprächen, dass Königssee die einzige Bahn auf der Welt sei, die das schaffen konnte: Weltmeisterschaften mit Herz, guter Organisation und unglaublicher Stimmung. Ivo Ferriani ist gerührt: „Es ist überschön, ich habe keine Worte. Danke Königssee!“

Danke für 14 Tage spannende Wettkämpfe, gute Unterhaltung und Sport zum Anfassen. „Wir hätten auch nach Nordamerika fliegen können, aber das wäre teurer und komplizierter gewesen“, erklärt der IBSF-Präsident noch einmal seine Entscheidung. „Die Gesamtanalyse hat uns bestätigt, Königssee war die beste Entscheidung.“

Die Entscheidung, beim Historischen Bobrennen mitzufahren, hat Ivo Ferriani auch nicht bereut. Zusammen mit dem Generalsekretär des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland, Thomas Schwab, ist er in einen Siropaes-Bob aus dem Jahr 1973 gestiegen. „Es ist fantastisch“, strahlt Ferriani im Ziel. „Da werde ich wieder zum Kind.“
Dabei ist der IBSF-Präsident 30 Jahre nicht mehr am Königssee gefahren, obwohl er noch fast jedes Jahr einen Lauf an einer anderen Bahn absolviert. Ob neuer Schlitten oder alter spielt für ihn keine Rolle. „Ich habe auf den alten Schlitten in Cortina das Bobfahren gelernt – von ganz oben. Ich habe gelernt, die Lenkung zu nutzen. Ich weiß, was überleben bedeutet“, zwinkert er. „Die neuen Bobs sind viel feinfühliger, aber ich kann auch noch mit den alten fahren.“

Ob die aktuellen Weltmeister auch mit den alten Bobs fahren können, ist nicht bekannt, aber ihre aktuellen Geräte haben sie bestens unter Kontrolle. Deshalb haben sie sich auch mit Recht feiern lassen. Danke Königssee!

 

Bild: Jürgen Wassmuth

Bob: BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM am Königssee

Endergebnis Viererbob: Doppelweltmeistertitel und Dreifachtriumph für Deutschland

Königssee (bsd/26.02.2017) Am zweiten Wochenende der BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM 2017 am Königssee wurden die Weltmeistertitel im Skeleton sowie im Viererbob ermittelt. Nach den sensationellen Erfolgen der deutschen Skeletonis – einmal Gold und zweimal Silber – beendeten die Viererbobs der Männer die WM mit einem Doppelweltmeistertitel und insgesamt drei Medaillen.

Königssee (bsd/26.02.2017) Am zweiten Wochenende der BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM 2017 am Königssee wurden die Weltmeistertitel im Skeleton sowie im Viererbob ermittelt. Nach den sensationellen Erfolgen der deutschen Skeletonis – einmal Gold und zweimal Silber – beendeten die Viererbobs der Männer die WM mit einem Doppelweltmeistertitel und insgesamt drei Medaillen.

Erstmals in der Geschichte des Bobsports fuhren zwei Teams gleichzeitig auf den ersten Platz und holten zwei Goldmedaillen für Deutschland – das Team um Johannes Lochner als auch das Team um Francesco Friedrich, der sich nun Doppelweltmeister 2017 (2er- und 4er-Bob) nennen darf. Das Team um Nico Walther holte sich Bronze und machte somit den Dreifachtriumph für Deutschland perfekt.

O-Ton Johannes Lochner und Francesco Friedrich -->

 

O-Ton Francesco Friedrich -->


Das vierte deutsche Team um Juniorenweltmeister Bennet Buchmüller fuhr bei ihrer ersten Weltmeisterschaft auf den 20. Platz.

Auflistung der deutschen Bob-Athleten

1. Platz: Team Johannes Lochner (Kagerhuber/Bluhm/Rasp)
1. Platz: Team Francesco Friedrich (Bauer/Grothkopp/Margis)
3. Platz: Team Nico Walther (Kuske/Korona/Franke)
20. Platz: Team Bennet Buchmüller (Krenz/Scherer/Laurenz)

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Rennrodeln: 9. Viessmann Rennrodel Weltcup der Damen in Altenberg

Dreifach-Triumph für Deutschland und Sieg in der Team-Staffel

Altenberg(bsd/26.02.2017) Die deutschen Rennrodel-Damen sorgten beim Weltcup-Finale im sächsischen Altenberg für einen perfekten Saisonabschluss und feierten einen sensationellen Dreifach-Erfolg.

Altenberg (bsd/26.02.2017) Die deutschen Rennrodel-Damen sorgten beim Weltcup-Finale im sächsischen Altenberg für einen perfekten Saisonabschluss und feierten einen sensationellen Dreifach-Erfolg.

Mit einem Vorsprung von 0,071 Sekunden gewann die Olympiasiegerin Natalie Geisenberger vor ihrer Teamkollegin und amtierende Weltmeisterin Tatjana Hüfner, die mit Bahnrekord im zweiten Lauf noch auf Rang zwei vorfahren konnte. Dajana Eitberger machte mit ihrem dritten Platz (+ 0,186) das Mannschaftsergebnis aus deutscher Sicht perfekt.

Youngster Julia Taubitz, die in Pyeong Chang die Woche zuvor ihr erstes Weltcup-Podest holen konnte, fuhr im letzten Rennen der Saison auf Rang sieben.

Die Weltup-Gesamtwertung 2016/17 gewann Natalie Geisenberger mit 982 Zählern vor Tatjana Hüfner (865) und Tatyana Ivanova (683).

Im Anschluss findet noch der Viessmann Team-Weltcup presented by BMW statt.

 

Platzierungen der deutschen Athletinnen

 

1. Natalie Geisenberger (SV Miesbach)

2. Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)

3. Dajana Eitberger (RC Ilmenau)

7. Julia Taubitz (WSC Erzgeb. Oberwiesenthal)


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Team-Staffel

 

Als krönenden Abschluss holte das deutsche Quartett um Natalie Geisenberger, Felix Loch und Eggert/Benecken noch den Sieg in der Viessmann Team-Staffel. Platz zwei geht an Team Lettland, Dritter wurde Team Russland.

 

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Bob: BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM am Königssee

Entscheidung Skeleton Männer: Axel Jungk gewinnt Silbermedaille

Königssee (bsd/26.02.2017) Nach den Titelkämpfen der Skeleton Frauen am Tag zuvor, bei der sich Jacqueline Lölling Gold und Tina Hermann Silber holten, wurde am Sonntag (26. Februar) schließlich der Weltmeister der Skeleton Männer gekürt.

Königssee (bsd/26.02.2017) Nach den Titelkämpfen der Skeleton Frauen am Tag zuvor, bei der sich Jacqueline Lölling Gold und Tina Hermann Silber holten, wurden am Sonntag (26. Februar) schließlich die Weltmeister der Skeleton Männer gekürt.

Die Goldmedaille holte sich der Halbzeitführende Martins Dukurs aus Lettland mit einem Vorsprung von 37 hundertstel Sekunden. Silber gewann Axel Jungk aus Deutschland, auf den dritten Platz fuhr Nikita Tregybov (RUS).

O-Ton Axel Jungk -->

 

Die weiteren deutschen Starter Alexander Gassner und Christopher Grotheer platzierten sich unter den Top Ten: Alexander Gassner wurde Fünfter, Christopher Grotheer fuhr auf den sechsten Platz.

O-Ton Alexander Gassner -->

O-Ton Christopher Grotheer -->

O-Ton Cheftrainer Jens Müller -->


Gleich im Anschluss finden ab 13.30 Uhr die finalen Rennläufe der Viererbobs statt und schließen somit die BMW IBSF Bob- und Skeleton-WM 2017 am Königssee ab.

Auflistung der deutschen Skeleton-Athleten

1. Platz: Axel Jungk
5. Platz: Alexander Gassner
6. Platz: Christopher Grotheer

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