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Bob: Deutsche Meisterschaften am Königssee

• Deutsche Meisterschaften am Königssee
• Weltcup-Mannschaften bereits in PyeongChang

Königssee (bsd/06.02.2018) Am 05. und 06. Februar 2018 fanden am bayerischen Königssee in Abwesenheit der Weltcup-Mannschaften die Deutschen Meisterschaften im Bob in der Deutsche Post Eisarena statt.

Am Montag (05. Februar) starteten die Bewerbe der Zweierbob Männer sowie der Frauenbobs. Bei den Frauen konnte sich das Team um Pilotin Christin Senkel den Sieg sichern. Laura Nolte und Sarah Wimmer holten mit deutlichem Rückstand die Plätze zwei und drei.

Im Zweierbob der Männer gewann das Team Oelsner/Schüller mit einem knappen Vorsprung von sieben hundertstel Sekunden Vorsprung vor dem Team um Pilot Pablo Nolte. Den dritten Rang sicherte sich das Team um Jonas Jannusch.

Am 06. Februar stand abschließend die Entscheidung im Viererbob auf dem Programm. Das Team Klammer gewann mit knappen drei hundertstel Sekunden Vorsprung vor Christoph Hafer. Dritter wurde der Vortagessieger im Zweierbob, Richard Oelsner.

Mit den Deutschen Meisterschaften endete eine sehr erfolgreiche Saison für die deutschen Nachwuchssportler, die zugleich eine gute Ausgangsposition für die kommende Europacup-Saison bildet.

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11. FIL Juniorenweltmeister-
schaften im Rennrodeln auf Naturbahn in Laas (ITA)

• Erfolgreiche Juniorenweltmeisterschaften für BSD-Rodler
• Walch und Limmer/Dietz verpassen Medaillen nur knapp

Laas (ITA) – Nach zwei Tagen und acht Wertungsläufen kann der Bob- und Schlittenverband für Deutschland eine positive Bilanz der Juniorenweltmeisterschaften im Rennrodeln auf Naturbahnen im italienischen Laas ziehen. Vor allem bei den Damen und den Doppelsitzern gab es Grund zur Freude.

„Es war ein unglaubliches Rennen auf hohem Niveau“, bilanzierte der sportliche Leiter des deutschen Naturbahnrodel-Teams, Gerhard Pilz nach dem Damen-Rennen. „Es war klar, dass Italien mit vier Läuferinnen und vielen Trainingsfahrten der klare Favorit sein würde.“ Aber Lisa Walch vom WSV Unterammergau hat gut mitgehalten. „Sie hat mitgekämpft, gute Zeiten gefahren und eine sensationelle Leistung abgeliefert“, freute sich der Trainer. Am Ende landete die 16-Jährige auf dem undankbaren vierten Rang hinter Alexandra Pfattner, Nadine Staffler und Christa Unterholzer aus Italien. Die vierte Italienerin Daniela Mittermair ließ sie hinter sich.

Voll konzentriert: Lisa Walch will hoch hinaus.

„Ich bin mit dem vierten Platz zufrieden“, fiel das Resümee der gebürtigen Tirolerin Walch aus. „Ich bin drei konstante Zeiten gefahren. Ich hätte mich natürlich über eine Medaille gefreut, doch die anderen waren einfach besser.“ Auch Pilz trauert der Medaille nicht nach. „Es hatten alle vier fehlerfreie Läufe, da entscheidet am Ende die Zeit.“ Von Lisa Walchs Zeit, könnten sich die männlichen Konkurrenten eine Scheibe abschneiden, sagte er mit einem Augenzwinkern beim Blick auf das Ergebnis der Männer.

Super Leistung von Josef Limmer


Dort war das Podest nicht klar in italienischer Hand. Laurin Jakob Kompatscher musste sich den zwei Österreichern Fabian Achenrainer und Florian Markt geschlagen geben. Josef Limmer vom SC Riessersee landete auf Platz elf. „Das war eine super Leistung von Seppi“, lobte Trainer Pilz. „Er hat im zweiten Lauf zu viel gewollt, hat das aber gut analysiert und ist zum Schluss eine Bombenzeit gefahren.“ Bei drei konstanten Läufen wäre die Reise noch weiter nach vorne gegangen, ist sich Gerhard Pilz sicher.

Für Oliver Schiller vom WSV Unterammergau endete die Reise auf dem 16. Platz. Damit bestätigte er leider seine absteigende Form, die sich im letzten Weltcuprennen in Umhausen (AUT) schon abgezeichnet hat. „Zurzeit läuft es nicht gut“, gibt Gerhard Pilz zu. „Wir wissen nicht genau, woran es liegt.“ Das soll in den nächsten Wochen bei den abschließenden Trainings analysiert werden.

Limmer/Dietz kratzten am Podest


Aufsteigende Form zeigt dagegen Youngster Simon Dietz (ebenfalls WSV Unterammergau). Er konnte sich von Training zu Training, von Wertungslauf zu Wertungslauf steigern. „Ich bin zufrieden mit meinen Zeiten, da ich mich um ca. drei Sekunden im zweiten und dritten Wertungslauf verbessert habe.“ Am Ende landete Dietz auf Platz 23. Im Doppelsitzer konnte er mit seinem Partner Josef Limmer die Besten gehörig ärgern.

Ein eingespieltes Team: Simon Dietz (hinten) und Josef Limmer wollen noch weiter nach vorne.

„Wir sind auf dem richtigen Weg“, bestätigte Pilz das Ergebnis des Duos. Sie beendeten die Junioren-Weltmeisterschaft und somit den Saison-Höhepunkt auf Platz vier. Vor ihnen landeten Fabian Achenrainer und Miguel Brugger aus Österreich, Florian Haselrieder und Elias Gruber aus Italien und Kirill Kravchuk und Aleksandr Zyrianov aus Russland. „Klar ist es schade, dass wir die Medaille verpasst haben. Aber mit dem vierten Platz sind wir auch sehr zufrieden“, konnten Limmer und Dietz sich am Ende freuen.

Jetzt heißt es für die meisten Junioren die Zeit nutzen, um Fehler auszumerzen und Materialabstimmungen zu treffen, bevor der Winter vorbei ist. Lisa Walch darf dagegen noch bei der Europameisterschaft (09.-10.02./ Winterleiten (AUT)) in der allgemeinen Klasse antreten. „Eventuell wird auch das Duo Limmer/Dietz an den Start gehen“, blickte der sportliche Leiter voraus. „Das entscheidet sich im Laufe der Woche.“ Dann wird auch der Rest des deutschen Teams für den Saisonhöhepunkt benannt.

Das deutsche Team hat bei der Juniorenweltmeisterschaft im Naturbahnrodeln überzeugt.

Para Bob: Weltcupfinale in St. Moritz

Am 01. und 02. Februar 2018 stand das Weltcupfinale der Para Bobsportler im Olympia Bobrun von St. Moritz-Celerina auf dem Programm. Die beiden für Deutschland startenden Piloten Alex Feretos und Niko Johann wurden an diesen Tagen von Wolfgang Hoppe gecoacht. Auf der einzigartigen Naturbobbahn konnten sie sich im renommierten Starterfeld in ihren Leistungen erneut steigern: Niko Johann belegte in den zwei abschließenden Rennen den 9. und 7. Rang. Alex Feretos sicherte sich die Plätze 15 und 14.

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Im Gesamtweltcup der Saison 2017/2018 belegte Niko Johann den 11. Platz, Alex Feretos wurde Gesamt-20ter. Den ersten Platz sicherte sich der Brite Corie Mapp.

Als Saisonabschluss finden am 10. und 11. März die IBSF Weltmeisterschaften der Para-Sportler im norwegischen Lillehammer statt.

Rennrodeln: BSD-Youngster zeigen bei Junioren-WM in Altenberg auf

• Jessica Tiebel und Max Langenhan fahren zu JWM-Gold
• Orlamünder/Gubitz gewinnen JWM-Silber
• Insgesamt 7 Medaillen für Team-Deutschland

Altenberg (03.02.2018) Am 02. und 03. Februar 2018 wurden im DKB Eiskanal im sächsischen Altenberg die Junioren-Weltmeisterschaften im Rennrodeln ausgetragen. Mit sieben Podestplätzen – davon drei Siegen – zeigte die deutsche Nachwuchsmannschaft zum Abschluss der Wintersaison 2017/18 noch einmal mit sensationellen Leistungen auf.

Am Freitag, 02. Februar, starteten die Juniorinnen und Junioren in das WM-Wochenende und holten sich hierbei zugleich fünf Podestplätze.

Bei den Juniorinnen konnte die amtierende Junioren-Weltmeisterin und Lokalmatadorin Jessica Tiebel souverän ihren Titel verteidigen und feierte damit ihren insgesamt dritten Weltmeistertitel nach 2015 und 2017. Silber gewann die Russin Tatiana Tcvetova (+ 0,422). Für eine Überraschung sorgte am Samstagnachmittag die erst 15-jährige Jessica Degenhardt, die bei ihrer ersten JWM gleich zu Bronze fuhr (+ 0,434 Sek.) – nur 0.012 Sekunden Rückstand auf die zweitplatzierte Russin.

Die dritte deutsche Starterin Anna Berreiter wurde Fünfte, Europameisterin Cheyenne Rosenthal verpasste knapp ein Top-Ten Ergebnis und wurde 11.

Bei den Junioren hätte es nicht besser laufen können. Die Schützlinge von Steffen Wöller feierten am Freitagvormittag beim Sieg von Max Langenhan einen sensationellen Vierfacherfolg.
Langenhan fuhr mit einem souveränen Vorsprung von 0,585 Sekunden zu seinem ersten JWM-Titel und krönte damit seine überragende Saison – nach JWM-Bronze 2017 in Sigulda, sechs von sechs möglichen Weltcupsiegen sowie dem EM-Titel – mit seinem ersten JWM-Gold. Das perfekte Ergebnis komplettierten seine Teamkollegen David Nößler mit Silber, Paul-Lukas Heider mit Bronze und Moritz Bollmann als Vierter.

Am Samstag, 03. Februar, standen abschließend noch die Rennen der Doppelsitzer sowie die Team-Staffel auf dem Programm.

Bei den Doppelsitzern konnte sich das Duo Orlamünder/Gubitz die Silbermedaille sichern. Das Doppel musste sich nur den Italienern Nagler/Malleier mit 0,215 Sekunden Rückstand geschlagen geben. Dritte wurden Kashkin/Korshunov aus Russland (+ 0,394 Sek.).

Das zweite deutsche Duo Ewald/Jannusch landete auf Rang sieben, Seibert/Meister belegte Platz 11.

In der Team-Staffel zeigte die deutsche Nachwuchsmannschaft nochmals mit beindruckenden Leistungen auf und gewann mit 0,953 Vorsprung vor dem russischen Team. Auf den dritten Platz fuhr Team Italien (+ 1,051 Sek.). (tw)

Zitat Steffen Wöller (Junioren-Cheftrainer)


"Wir haben tolle Wettbewerbe gesehen in den Herren-, Damen- und Doppelsitzer-Entscheidungen, aber auch die Team-Staffel war sehr interessant. Insgesamt konnten wir sieben Medaillen erkämpfen, womit wir nicht gerechnet hätten. Schließlich ist es nicht selbstverständlich, sich Zuhause so dominant zu präsentieren und alles bestmöglich umsetzen zu können. Ganz klar beeindruckt haben mich die Männer mit den Plätzen eins bis vier – das war richtig stark und nicht zu erwarten. Auch bei den Damen wurde Jessica Tiebel ihrer Favoritenrolle gerecht und konnte einen super Abschluss in der Junioren-Konkurrenz feiern. Aber auch Jessica Degenhardt hat sich als Jüngste in der Mannschaft super präsentiert und hat mich sehr überrascht. Insgesamt sind wir sehr zufrieden wie wir uns als Mannschaft prästiert haben und es macht Hoffnung für die Zukunft", so Wöller.

O-Ton Steffen Wöller -->

 

Platzierungen der deutschen Rennrodel-Athleten


Juniorinnen
1. Platz: Jessica Tiebel
3. Platz: Jessica Degenhardt
5. Platz: Anna Berreiter
11. Platz: Cheyenne Rosenthal

Junioren
1. Platz: Max Langenhan
2. Platz: David Nößler
3. Platz: Paul-Lukas Heider
4. Platz: Moritz Bollmann

Doppelsitzer
2. Platz: Orlamünder/Gubitz
7. Platz: Ewald/Jannusch
11. Platz: Seibert/Meister

Team-Staffel:
1. Platz: Team Deutschland

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Para Bobsport – Mit Sicherheit rasant

Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland e. V. (BSD) fördert gemeinsam mit dem Deutschen Behindertensportbund (DBS) den paralympischen Bobsport (Para Bob – später ggf. auch Para Skeleton). Das gemeinsame Ziel ist die Teilnahme eines deutschen Para Bobteams bei den Winter-Paralympics 2022 in Peking.

Im März 2016 fand zum ersten Mal eine Para Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft im US-amerikanischen Park City statt. Diese Weltmeisterschaft war für den Internationalen Bob- und Skeleton Verband (IBSF) ein großer und wichtiger Schritt.

Innovation, Emotion und Aktion kennzeichnen die noch junge Sportart Para Bob. Zum Einsatz kommt ein Monobob, der bereits bei den Youth Olympic Games eingesetzt wurde. Dieser Bob ist mit zusätzlichen Elementen ausgestattet (u. a. höhere Seitenwände), um die Piloten, die den Bob alleine steuern, besser zu schützen. Beim Para Bob starten die Aktiven sitzend von der Starthöhe des normalen Bobstarts. Dabei wird der Bob entweder „abgelassen“ (bei steilen Startprofilen wie in Oberhof) oder mit Hilfe eines „Katapultes“ beschleunigt (bei flachen Startpassagen wie in St. Moritz).

Teilnehmen dürfen laut IBSF-Reglement behinderte Athleten, die abwärts der Hüfte gehandicapt sind. Oberkörper und Wahrnehmungsorgane dürfen nicht eingeschränkt sein.

Das Para Bob Angebot des BSD/DBS richtet sich an Sportler bzw. Interessenten mit Handicap („gehfähig“ und „nicht gehfähig“).

Definition von „gehfähig“    

• Gliedmaßenverlust oder -behinderung (z.B. einseitige Beinamputation)
• Muskelkraftbeschränkung der Beine
• Bewegungseinschränkungen (z. B. Ankylose in einem Fuß oder Knöchel)
• Beinlängendifferenz: Ein Bein muss z. B. mindestens 7 % kürzer sein als das andere (Messpunkte: Bauchnabel bis zum höchsten Punkt des Innenknöchels)

Definition „nicht gehfähig“

• Gliedmaßenverlust oder -behinderung (z. B. beidseitige Amputation oberhalb des Knies (mindestens ein Drittel von jedem Oberschenkelknochen muss vorhanden sein)
• Muskelkraftbeschränkung der Beine

Einschränkungen hinsichtlich des Einschätzens der Geschwindigkeit oder der Reaktionsfähigkeit bzw. an den oberen Extremitäten dürfen nicht bestehen.

Ferner wird vorausgesetzt

• Interesse an der hochinteressanten Sportart Para Bob und am Leistungssport
• Lust auf Innovation, Emotion und Aktion
• Bereitschaft zur Weiterentwicklung und Verbreitung von Para Bob in Deutschland
• Kommunikationsbereitschaft und Aufgeschlossenheit gegenüber internationalen Athleten mit und ohne Behinderung
• Mindestalter 18 Jahre und körperliche Eignung (v. a. gute Rumpf- und Nackenmuskulatur, gute Auge-Hand-Koordination und komplexe Reaktionsfähigkeit)

Erfahrene Trainer weisen zunächst in Theorie und Praxis des Bobsports, in die RSBO und die Monobobs ein. Anschließend werden die insgesamt vier Starthöhen der RSBO gemeinsam schrittweise nach dem Motto „Sicherheit und Gründlichkeit vor Schnelligkeit“ erarbeitet. Das heißt, erst wenn der Streckenabschnitt nach der untersten Starthöhe bis zum Ziel (fahr)sicher absolviert wird, erfolgt die Erarbeitung des Streckenabschnitts vom nächsthöheren Startpunkt aus. Helfer unterstützen die Sportler mit Handicap beim Ein-/Ausstieg sowie beim Transport an der Bahn.

Für Training und Wettkämpfe werden baugleiche Monobobs (Chancengleichheit) zur Verfügung gestellt, welche der Pilot alleine fährt/steuert.

Bereits in der Saison 2014/2015 nahm ein deutscher Athlet an Weltcupveranstaltungen des IBSF im Para Bob teil. Aufgrund seines Alters (über 40 Jahre) und seiner beruflichen Rahmenbedingungen ließen sich weitere Wettkampfteilnahmen leider nicht vereinbaren.

In der Saison 2015/16 nahm kein deutscher Athlet an internationalen Rennen teil. Erst in der Saison 2016/2017 stiegen wieder deutsche Athleten bei internationalen Trainingswochen des IBSF in den Monobob.

• Niko Johann und Kevin Lindner: beide Rollstuhlfahrer
• Tom Kierey (gehbehindert; Para-Kanute und Silbermedaillengewinner bei den Paralympics 2016 in Rio)

Der BSD hat daher ab der Saison 2017/2018 Sichtungs- und Trainingslehrgänge auf der Rennschlitten- und Bobbahn Oberhof (RSBO; u. a. BSD-Leistungszentrum Para Bobsport) organisiert und durchgeführt. Zu den bisher drei Sportlern kam Alex Feretos (Rollstuhlfahrer) hinzu. Diese vier Para Bobpiloten wurden durch erfahrene Trainer (und frühere Bobfahrer) auf die diesjährigen europäischen Para Bobwettkämpfe vorzubereitet. Ziel dabei war, mindestens einen Sportler für den Heimweltcup in Oberhof am 25./26. Januar 2018 an den Start zu bringen.

Aufgrund der hervorragenden Trainingsresultate wurden bereits für den Doppel-Weltcup bzw. für die Europameisterschaften in Innsbruck/Igls drei Sportler gemeldet (je Weltcup drei Starter/Nation). Aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle konnte nur Niko Johann starten – und das mit Bravour. In seinem ersten Weltcuprennen erzielte er Rang 12, im zweiten Rennen den sechsten Rang. Dies bedeutete in der EM-Wertung Rang fünf und 152 Punkte insgesamt. Damit belegt er in der IBSF Para Bobweltrangliste nach nur zwei Rennen Platz 14 (von 26 Athleten).

Beim ersten Para Bob-Weltcup im Frühjahr 2017 in Oberhof ging noch kein deutscher Para Bobpilot an den Start. Für den zweiten Heimweltcup am 25/26. Januar 2018 in Oberhof waren drei Para-Athleten für die Fahrt durch den Eiskanal nominiert. Der Deutsch-Grieche Alex Feretos, Niko Johann und Tom Kierey gingen an den Start und bildeten das erste deutsche Team bei einem IBSF-Weltcup, das von Roland Wetzig betreut wird.

Für Alex Feretos war es der erste Weltcupeinsatz. Er ging mit weiteren 15 Athleten – darunter zwei Frauen – an den Start. Letztlich belegte er Rang 15, einen Platz vor Niko Johann. Dieser belegte nach einem gutem ersten Lauf und einem Sturz im zweiten Lauf Rang 16. Die Rennen am Sontag endeten mit den guten Plätzen 8 für Niko Johann und Platz 11 für Alex Feretos. Tom Kierey konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht an den Start gehen.

Anschließend geht es weiter zu den Weltcuprennen nach St. Moritz am 01. und 02. Februar 2018, wo unter der Leitung von Wolfgang Hoppe die einzigartige Naturbobbahn in Angriff genommen wird.

 

Empfang nach dem 1. Renntag (25. Jan) von li: Alex Feretos, Niko Johann, Kevin Lindner, Tom Kierey

Platz 1 bis 3 von li: Alvils Brants, Corie Mapp, Christ Rasmussen

2. Renntag (26. Jan) am Start von li: Niko Johann, Kevin Lindner

Alex Feretos

von li: Niko Johann, Kevin Lindner, Alex Feretos

Alex Feretos

Alex Feretos

Niko Johann

Bob: Deutsche Festspiele bei der Junioren-WM in St. Moritz

• Deutsche Athleten holen insgesamt 11 Titel

St. Moritz (bsd/28.01.2018) Am 27. und 28. Januar 2018 wurden im schweizerischen St. Moritz die Junioren-Weltmeisterschaften im Bob ausgetragen. Bei der IBSF Junioren-WM ging es in diesem Jahr erneut um Titel in zwei Kategorien. Neben der allgemeinen Junioren-WM-Wertung für die Nachwuchs-Sportler im Alter bis 26 gab es auch eine gesonderte U23-Wertung.

Am Samstag (27. Januar) eröffneten die Bewerbe der Zweierbob Männer das Wochenende mit einem deutschen Zweifacherfolg: Das Team um Richard Oelsner und Alexander Schüller gewann mit einem Vorsprung von knappen zwei hundertstel Sekunden. Zweiter wurde das Team um Christoph Hafer und Tobias Schneider, auf den dritten Platz fuhr das österreichische Team Maier/Walch (+ 0,16 Sek.). Die weiteren deutschen Teams Nolte/Bauer, Buchmüller/Ammour und Jannusch/Hertel belegten die die Plätze sieben bis neun.

In der U23-Wertung siegte ebenfalls das deutsche Team um Richard Oelsner und Alexander Schüller, vor dem rumänischen Team Tentea/Daroczi (+ 0,62 Sek.). Jonas Jannusch und Benedikt Hertel wurden mit 1,01 Sekunden Rückstand Dritter.



Im Frauenbob setzte sich das rumänische Team Grecu/Iusco mit einem Vorsprung von 31 hundertstel Sekunden an die Spitze. Zweiter wurde das deutsche Team um Laura Nolte und Lavinia Pittschaft, vor ihren Teamkolleginnen Kim Kalicki und Lena Zelichowski (+ 0,39 Sek.). Sabrina Duljevic und Lisa Gericke fuhren auf den zehnten Rang.

In der U23-Wertung holte sich Laura Nolte mit Lavinia Pittschaft den Junioren-WM-Titel. Das zweite deutsche Team um Duljevic/Gericke wurde Sechster.



Am Sonntag (28. Januar) standen abschließend die Rennläufe der Viererbobs auf dem Programm. Hierbei konnte die deutsche Mannschaft sogar mit einem Fünffacherfolg auftrumpfen.
Junioren-Weltmeister im Viererbob wurde das Team um Pilot Pablo Nolte, vor Christoph Hafer (+ 0,08 Sek.) und Bennet Buchmüller (+ 0,35 Sek.). Auf den vierten Rang fuhr Jonas Jannusch, Fünfter wurde Richard Oelsner.

In der U23-Wertung sicherte sich Richard Oelsner den dritten JWM-Titel an diesem Wochenende: Er gewann mit seinem Team vor Michael Vogt aus der Schweiz (+ 0,24 Sek.) und dem Russen Aleksandr Bredikhin (+ 0,87 Sek.).



Matthias Höpfner, Junioren-Bundestrainer, ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Es war ein fantastisches Ergebnis für die deutsche Mannschaft. Der letzte Tag war besonders spannend, der mit einem Fünffacherfolg im Viererbob endete. Hier haben wir unsere Vormachtstellung nochmal unter Beweis gestellt. Wir waren alle hochmotiviert und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Auch auf die Leistungen im Zweierbob mit Platz 1 und 2 und im Frauenbob mit Platz 2 und 3 bin ich sehr stolz. Die Mannschaft sich hat während der ganzen Saison sehr gut geschlagen und das lässt uns hoffnungsvoll auf die nächsten Jahre blicken.“

--> O-Ton Matthias Höpfner

 

Platzierungen der deutschen Bob-Athleten


Samstag, 27. Januar 2018

Zweierbob Männer
1. Platz: Richard Oelsner/Alexander Schüller
2. Platz: Christoph Hafer/Tobias Schneider
7. Platz: Pablo Nolte/Florian Wagner
8. Platz: Bennet Buchmüller/Issam Ammour
9. Platz: Jonas Jannusch/Benedikt Hertel

Zweierbob Männer U23
1. Platz: Richard Oelsner/Alexander Schüller
3. Platz: Jonas Jannusch/Benedikt Hertel

Frauenbob
2. Platz: Laura Nolte/Lavinia Pittschaft
3. Platz: Kim Kalicki/Lena Zelichowski
10. Platz: Sabrina Duljevic/Lisa Gericke

Frauenbob U23
1. Platz: Laura Nolte/Lavinia Pittschaft
6. Platz: Sabrina Duljevic/Lisa Gericke

Sonntag, 28. Januar 2018

Viererbob
1. Platz: Team Nolte (Mair/Sommer/Bauer)
2. Platz: Team Hafer (Salzer/Mrowka/Schneider)
3. Platz: Team Buchmüller (Krenz/Hammers/Laurenz)
4. Platz: Team Jannusch (Ebert/Jagusch/Heber)
5. Platz: Team Oelsner (Hertel/Schüller/Straub)

Viererbob U23
1. Platz: Team Oelsner (Hertel/Schüller/Straub)


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4. FIL Junioren-Weltcup & 5. GRM Group Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn

• Silber und Bronze: Junioren überzeugen bei Weltcup-Finale
• Michaela Niemetz zeigt sich konstant

Umhausen (AUT)/ Deutschnofen (ITA) – An diesem Wochenende lag das Hauptaugenmerk der deutschen Naturbahnrodler auf den Junioren. Im österreichischen Umhausen ging es um die letzten Weltcuppunkte. Beim allgemeinen Weltcup im italienischen Deutschenofen hielt Michaela Niemetz als einzige die deutsche Fahne hoch.

Lauter strahlende Gesichter waren am Sonntagnachmittag in Umhausen zu sehen. Das deutsche Team konnte sich nicht nur zwei Podestplätze sichern, sondern auch zwei dritte Plätze im Gesamt-Weltcup der Junioren. Allen voran bewies Lisa Walch (WSV Unterammergau) erneut ihre Stärke und landete mit nur fünf Hundertstel Rückstand auf Camilla Singer (ITA) auf dem zweiten Platz. Im Gesamt-Weltcup war ihr somit der dritte Platz nicht mehr zu nehmen.„Ich bin super zufrieden mit dem 2. Platz“, freute sich die 16-Jährige. „Es haben nur fünf Hundertstel auf den 1. Platz gefehlt. Im Gesamtweltcup bin ich Dritte. Ich freue mich schon auf die Junioren-Weltmeisterschaft kommendes Wochenende in Laas.“
Diese Begeisterung teilt der technische Leiter Herbert Kögl: „Heute hat Lisa ihre Stärke bewiesen, dass sie ein Rennen zu ihren Gunsten drehen kann. Wir haben heute eine perfekte Abstimmung gefunden. Die fünf Hundertstel kann man irgendwo suchen, aber das sind knapp 15 Zentimeter auf der gesamten Länge. Diese Woche ist sie mir die lieber noch hinten und dafür nächste Woche vorne.“

BU: Die Abstimmung passt. Lisa Walch und ihr Schlitten sind perfekt aufeinander abgestimmt.

 

Doppel erneut stark unterwegs


Vorne dabei waren auch wieder die Doppelsitzer Josef Limmer (SC Riessersee) und Simon Dietz (WSV Unterammergau). Nicht nur beim letzten Junioren-Weltcup der Saison sicherten sie sich den dritten Platz, sondern auch in der Gesamtwertung. „Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich bin sehr stolz auf den dritten Platz im Rennen und im Gesamtweltcup“, strahlte der gerade 15-jährige Dietz. Sein 19-jähriger Doppelpartner konnte dem nur zustimmen: „Ich bin sehr zufrieden mit dem dritten Platz im Gesamtweltcup und wir freuen uns auf die JWM nächstes Wochenende.“

BU: Sie strahlten am Ende des FIL Junioren-Weltcups in Umhausen um die Wette: Josef Limmer, Lisa Walch und Simon Dietz (v.l.).



Für Oliver Schiller (WSV Unterammergau) gab es nicht so viel Grund zu Freude: „Ich habe zwei schwere Fehler in den Rennläufen gehabt. Dementsprechend ist die Platzierung.“ Er landete am Ende auf dem 14. Platz. Josef Limmer wurde beim Sieg des Österreichers Fabian Achenrainer Siebter, Simon Dietz 24. Für Limmer und Dietz sieht die Gesamtwertung auch am Ende so aus. Oliver Schiller rangiert dort auf dem zwölften Platz.

„Wir wollen eine Medaille“


Der sportliche Leiter Gerhard Pilz sieht sein Team für die anstehende Junioren-Weltmeisterschaft (03.-04.02.2018/Laas) gut aufgestellt: „Unsere Jahresplanung geht auf. Die Junioren sind sehr gut in Form. Wir haben noch am Material getüftelt, das passt. Wir wollen eine Medaille.“

Ob die Deutschen bei der Europameisterschaft (09.-10.02.2018/Winterleiten) oder beim Finale des GRM Group Weltcups im Rennrodeln auf Naturbahn um die Medaillen mitfahren können, traut sich Pilz noch nicht zu prognostizieren. Sara Bachmann (WSV Unterammergau) ist weiterhin verletzt. Marius Schmelzer (WSV Oberaudorf) verzichtete aus beruflichen Gründen dieses Wochenende erneut auf einen Start. Einzig Michaela Niemetz (WSV Unterammergau) bestätigte ihre Form mit einem neunten Platz beim 5. GRM Group Weltcup im italienischen Deutschnofen. War aber nicht zufrieden: „Ich hatte leider in den beiden Rennläufen je einen Schnitzerin der Zielkurve und konnte deswegen die erhoffte Platzierung nicht ganz erzielen. Aber jetzt ein Trainingswochenende und dann Vollgas zur EM nach Winterleiten.“

BU: Nicht zufrieden mit dem Weltcup in Deutschnofen, aber angriffslustig blickt Michaela Niemetz in Richtung Europameisterschaft.


So sieht auch der Plan von Gerhard Pilz aus. Der hofft – vielleicht auch mit Unterstützung der erfolgreichen Junioren – ein starkes deutsches Team dort an den Start zu schicken.

Rennrodeln: Russland gewinnt Team-Staffel in Sigulda

• Russland gewinnt vor Deutschland und Lettland
• Team Deutschland holt sich Gesamtweltcupsieg in der Team-Staffel

Sigulda (bsd/28.01.2018) Beim allerletzten Rennen der Rennrodler vor den Olympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang konnte die deutsche Mannschaft den EM-Titel in der Team-Staffel des vergangenen Jahres leider nicht verteidigen – Gold holte sich am heutigen Tag die russische Mannschaft um Tatiana Ivanova, Semen Pavlichenko sowie Denisev/Antonov.

Auf den zweiten Platz fuhr das deutsche Team mit Natalie Geisenberger, Felix Loch und dem Duo Eggert/Benecken mit 0,151 Sekunden Rückstand. Den dritten Platz holte sich das lettische Team mit Kendija Aparjode, Inars Kivlenieks und Sics/Sics (+ 0,179 Sek.).

Den Gesamtweltcup 2017/18 in der VIESSMANN Team-Staffel presented by BMW gewann mit 485 Punkten das deutsche Team. Zweiter wurde Österreich mit 400 Zählern, den dritten Platz sicherte sich Kanada (381 Pkte.).

Das finale Weltcup-Wochenende der Saison 2017/18 in Sigulda endete für die deutschen Rennrodler mit einem guten Gesamtergebnis: Insgesamt acht Podestplätze konnte die deutsche Mannschaft einholen und zeigt sich damit bestens gewappnet für die Olympischen Winterspiele in PyeongChang, die in knapp zwei Wochen beginnen. (lr)

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Rennrodeln: Eggert/Benecken, Tatiana Ivanova und Roman Repilov gewinnen Sprint-Finale in Sigulda

• Toni Eggert und Sascha Benecken gewinnen Sprint-Weltcupfinale
• Natalie Geisenberger auf Platz 2, hinter Tatiana Ivanova
• Felix Loch auf Rang drei beim Sprint-Weltcup

Sigulda (bsd/28.01.2018) Beim letzten BMW Sprint Weltcup der Saison 2017/18 im lettischen Sigulda holten sich die deutschen Athleten insgesamt drei Podestplätze.

Beim Sprint-Weltcup der Doppelsitzer setzten sich in gewohnter Manier Toni Eggert und Sascha Benecken an die Spitze und sicherten sich somit ihren zehnten Saisonsieg. Auf den zweiten Platz fuhr das lettische Duo Sics/Sics (+ 0,087 Sek.), Dritter wurden die Letten Gudramovics/Kalnins (+ 0,194 Sek.). Das zweite deutsche Duo um Tobias Wendl und Tobias Arlt fiel aufgrund eines Fahrfehlers auf den elften Rang zurück.

Den Gesamtsieg der BMW Sprint Weltcup-Serie 2017/18 sicherten sich die Letten Andris und Juris Sics. Zweiter wurden die US-Amerikaner Matt Mortensen und Jayson Terdiman, auf den dritten Platz fuhren die Berchtesgadener Tobias Wendl und Tobias Arlt.

Im Sprint-Weltcup der Damen konnte sich wie bereits am Vortag die Russin Tatiana Ivanova an die Spitze setzten und verwies Natalie Geisenberger mit hauchdünnen 0,005 Sekunden Vorsprung erneut auf Platz zwei. Auf den dritten Platz fuhr die Lettin Kendija Aparjode (+ 0,113 Sek.). Dajana Eitberger musste sich wieder mit dem vierten Platz zufriedengeben, Julia Taubitz wurde Zwölfte.

Den Gesamtweltcup 2017/18 im Sprint der Damen gewann die Vorjahressiegerin Natalie Geisenberger. Zweite wurde die US-Amerikanerin Summer Britcher, vor Tatiana Ivanova aus Russland.

Bei den Herren siegte der Russe Roman Repilov mit 0,072 Sekunden Vorsprung vor Jozef Ninis und Felix Loch (+ 0,138 Sek.). Johannes Ludwig wurde Fünfter, Ralf Palik sicherte sich Platz sechs.

In der Gesamtwertung des BMW Sprint Weltcups 2017/18 holte sich der Österreicher Wolfgang Kindl den Sieg. Felix Loch wurde zeitgleich mit Johannes Ludwig Zweiter.

Den Gesamtweltcup der Saison 2017/18 holte sich nun endgültig und bereits zum sechsten Mal Felix Loch mit 923 Punkten. Wolfgang Kindl wurde mit 838 Zählern Zweiter, vor Roman Repilov aus Russland mit 774 Punkten. (lr)


Platzierungen der deutschen Rennrodel-Herren

3. Platz: Felix Loch
5. Platz: Johannes Ludwig
6. Platz: Ralf Palik

Platzierungen der deutschen Rennrodel-Damen

2. Platz: Natalie Geisenberger
4. Platz: Dajana Eitberger
12. Platz: Julia Taubitz

Platzierungen der deutschen Rennrodel-Doppelsitzer

1. Platz: Toni Eggert/Sascha Benecken
11. Platz: Tobias Wendl/Tobias Arlt


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Rennrodeln: Felix Loch gewinnt EM-Silber in Sigulda

• Felix Loch sichert sich EM-Silber hinter Titelverteidiger Semen Pavlichenko
• Johannes Ludwig zweitbester Deutscher mit Platz 8
• Ralf Palik auf Platz 14, Andi Langenhan wird 16ter und Chris Eißler 17ter

Sigulda (bsd/28.01.2018) Bei den 49. FIL Europameisterschaften im lettischen Sigulda konnte sich Titelverteidiger Semen Pavlichenko erneut die Goldmedaille sichern und verwies seine Konkurrenten Felix Loch und Roman Repilov auf die Plätze zwei und drei.

Felix Loch, der mit 0,011 Sekunden Rückstand auf Pavlichenko auch in der Weltcup-Wertung den zweiten Platz belegte, ist mit seinem Ergebnis zufrieden: „Es war sehr knapp – wenn ich im ersten Lauf sauber runtergefahren wäre, hätte es gereicht. Es war auch ein bisschen ein Startnummernrennen, deswegen bin ich mit meinen zwei Läufen und Zeiten sehr zufrieden. Es kann so weitergehen.“

--> O-Ton Felix Loch


Zweitbester Deutscher wurde Johannes Ludwig mit Rang acht (+ 0,313 Sek.), in der EM-Wertung wurde er Siebter.

Ralf Palik, der im vergangenen Jahr noch die Silbermedaille bei den Europameisterschaften am Königssee gewonnen hatte, fiel heute auf den 12. Rang zurück. In der Weltcup-Wertung wurde er Vierzehnter.

Andi Langenhan und Chris Eißler bildeten mit den Rängen 16 (14. Platz EM) und 17 das Schlusslicht der deutschen Mannschaft.

In der Gesamtwertung konnte Felix Loch seinen Vorsprung zu Wolfgang Kindl aus Österreich ausbauen und führt nun mit 853 Punkten. Kindl liegt mit 778 Zählern auf Rang zwei, vor Semen Pavlichenko (RUS) mit 747 Punkten. (lr)

Weltcup-Platzierungen der deutschen Rennrodel-Athleten

2. Platz: Felix Loch
8. Platz: Johannes Ludwig
14. Platz: Ralf Palik
16. Platz: Andi Langenhan
17. Platz: Chris Eißler

EM-Platzierungen der deutschen Rennrodel-Athleten

2. Platz: Felix Loch
7. Platz: Johannes Ludwig
12. Platz: Ralf Palik
14. Platz: Andi Langenhan


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