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2. GRM Group World Cup 2017/2018 – Naturbahnrodeln in Latzfons (ITA)

• Trotz Verletzungen überzeugen deutsche Naturbahnrodler in Latzfons
• Junioren sorgen auch im Weltcup-Team für Aufschwung

Latzfons (ITA) – Am Wochenende hat der Naturbahnrodel-Weltcup im italienischen Latzfons Station gemacht. Die deutsche Mannschaft konnte dort trotz einiger Verletzungen ein sehr gutes Ergebnis einfahren.

Allen voran war es wieder das Duo Josef Limmer (SC Riesserssee) und Simon Dietz (WSV Unterammergau), die nach dem Junioren-Weltcup auf der Seiser Alm auch in Latzfons gezeigt haben, dass sie gut harmonieren. Bei ihrem ersten Weltcup-Rennen in dieser Saison sicherten sie sich mit 4,39 Sekunden Rückstand auf die italienischen Sieger Patrick Pigneter und Florian Clara den 7. Platz. „Sie waren mit ihrer Zeit vernünftig dabei“, resümierte der sportliche Leiter Gerhard Pilz. Für ihn ist die Zeit letztendlich aussagekräftiger wie die Platzierung.

Trotz Verletzung Leistung abgerufen


Doch auch die Platzierung stimmte beim 2. GRM Group World Cup in Südtirol. Sara Bachmann vom WSV Unterammergau landete mit 2,39 Sekunden Rückstand - auf die ebenfalls aus Italien kommende Siegerin Evelin Lanthaler - auf Platz sechs, trotz einer Verletzung am Fuß. „Im Hinblick auf die Situation war ihre Leistung sensationell“, freute sich der Trainer. Und auch die 22-Jährige ist zufrieden: „Obwohl ich im zweiten Lauf keinen sauberen Lauf hatte, habe ich einen Platz gut gemacht.“
Zufrieden sind auch Lisa Walch und Michaela Niemetz (beide WSV Unterammergau). Sie beendeten das Rennen auf Platz neun und zehn.Vor allem der zweite Lauf von Michaela Niemetz war sehr gut. „Wäre mir im 1. Lauf nicht der Patzer passiert, hätte es noch weiter nach vorne gehen können“, ist sich die 24-Jährige sicher. „Bei Lisa Walch waren es viele kleine Fehler, die eine bessere Platzierung verhindert haben“, analysierte Gerhard Pilz. „Aber für sie war das kennenlernen  der Bahn in Latzfons wichtig. 2019 finden an dieser Stelle die Weltmeisterschaften statt.“

Schmelzer bester Deutscher auf Rang 8


Bei den Herren zeigte vor allem Marius Schmelzer (WSV Oberaudorf), dass er großes Potential hat. Als bester Deutscher landete er mit 1,58 Sekunden Rückstand auf den Sieger Patrick Pigneter aus Italien auf dem 8. Platz. Da ist der 22-Jährige im Großen und Ganzen zufrieden: „Es ist die erste Platzierung meiner Karriere unter den ersten zehn. Trotzdem hatte ich bei zwei soliden Rennläufen kleinere Fehler gemacht.“ Auch der sportliche Leiter ist überzeugt, dass noch mehr drin gewesen wäre.
Viel traut Gerhard Pilz außerdem Junior Oliver Schiller (WSV Unterammergau) zu. Der 18-Jährige brachte zwei konstante Läufe ins Ziel und ist deshalb mit seinem 16. Platz sehr zufrieden. Mit Platz 19. und 20. blieben Josef Limmer und Christian Wichan (WSV Unterammergau) hinter ihren Erwartungen zurück . Beide waren allerdings durch Verletzungen gehemmt. Limmer schnitt sich beim Kufenschleifen am Samstagabend in beide Daumen, Wichan stürzte beim 1. Training.

Nächster Weltcup in Moos (ITA)


Der nächste Bewerb des GRM Group Weltcups 2017/2018 findet vom 12.–14. Januar 2018 statt – allerdings aufgrund von Schneemangel nicht, wie ursprünglich geplant, in Moskau (RUS), sondern in Moos in Passeier (ITA). Wer dort aus deutscher Sicht an den Start geht entscheiden die Verantwortlichen am Dienstag. Marius Schmelzer wird dem Team definitiv fehlen, er hat wichtige Prüfungen. Die Junioren tragen ihren Weltcup am 13./14. Januar 2018 in St. Sebastian (AUT) aus.

 

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Skeleton: Deutscher Dreifacherfolg in Altenberg

• Jacqueline Lölling holt sich dritten Saisonsieg
• Teamkollegin Tina Hermann wird Zweite
• Anna Fernstädt komplettiert das deutsche Podest mit dem dritten Rang

Altenberg (bsd/05.01.2018) Für „Speed-Queen“ Jacqueline Lölling konnte das Olympiajahr 2018 kaum besser beginnen: Beim sechsten BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup im sächsischen Altenberg holte sich die 22-jährige Brachbacherin ihren dritten Saisonsieg und düpierte einmal mehr die internationale Konkurrenz mit ihren überragenden Geschwindigkeitsläufen. Lölling versteht es in dieser Saison wie keine andere, vor allem in den unteren Streckenabschnitten das Tempo stetig zu erhöhen und kann somit ihre Startzeitrückstände wettmachen.

Tina Hermann, die nach dem ersten Lauf auf Rang zwei gelegen hatte, fuhr mit 13 hundertstel Sekunden Rückstand auf Lölling auf den zweiten Platz. Die dritte deutsche Starterin Anna Fernstädt komplettierte das sensationelle deutsche Ergebnis mit dem dritten Rang (+ 0,43 Sek.) und holte sich zugleich ihren ersten Podestplatz der neuen Saison.

Im Gesamtweltcup baut Jacqueline Lölling ihren Vorsprung weiter aus und führt nun mit 1227 Punkten vor der Kanadierin Elisabeth Vathje (1118 Punkte). Tina Hermann liegt mit 1084 Zählern auf dem dritten Platz.

Die nächste Station ist der BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup in St. Moritz (SUI) vom 12. bis 14. Januar 2018.

Die Rennen der Skeleton Frauen starten am Freitag, 12. Januar, um 09.30 Uhr mit dem ersten Lauf. (lr)

Platzierungen der deutschen Skeleton-Athletinnen

1. Platz: Jacqueline Lölling
2. Platz: Tina Hermann
3. Platz: Anna Fernstädt

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Bilder: Sportpresse Reker

Skeleton: Siegesserie geht weiter

• Felix Keisinger mit Doppelsieg
• Janine Becker siegt beim 5. Intercontinental Cup

St. Moritz (bsd/08.01.2018) Das ICC-Team startete vergangenes Wochenende beim 5. und 6. Intercontinental-Cup im schweizerischen St. Moritz ins neue Jahr.

Am Donnerstag (04. Januar) sicherte sich Janine Becker ihren ersten Saisonsieg vor der US-Amerikanerin Katie Uhlaender und der Russin Olga Potylitsina. Sophia Griebel und Hannah Neise beendeten das Rennen auf den Plätzen 7 und 12. Das Rennen der Männer wurde aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse auf den nächsten Tag verschoben.



Am Freitag (05. Januar) stand demnach der 5. und 6. ICC der Männer auf dem Programm. Bei beiden Rennen konnte sich Felix Keisinger souverän mit bester Start- und Laufzeit den Sieg sichern.
Michael Zachrau wurde zweimal Sechster, Kilian von Schleinitz holte sich mit Platz zwei einen Podestplatz sowie den 15. Rang.



Beim 6. ICC-Rennen der Frauen gewann Katie Uhleander vor Sophia Griebel und Alina Taraychenkova. Die Vortages-Siegerin Janine Becker belegte den  vierten  Rang, Hannah Neise wurde Sechste.

Bundesnachwuchstrainer David Lingmann war trotz der schwierigen Wetterlage sehr zufrieden mit den Ergebnissen seiner Athleten und zeigt sich im Hinblick auf die letzten beiden ICC-Rennen sehr zuversichtlich.

Der nächste und zugleich letzte ICC der Saison 2017/18 findet am 12. und 13. Januar im DKB Eiskanal in Altenberg statt.

Naturbahnrodel-Junioren weiter im Aufwind

Josef Limmer/Simon Dietz bestätigen ihre Form

Seis (ITA) Der zweite Junioren-Weltcup im Naturbahnrodel hat die gute Form des deutschen Teams bestätigt. Vor allem Josef Limmer und Simon Dietz hatten Grund zu feiern.
Nach 1:12.28 Minuten leuchtete am Ende die Zwei für das deutsche Duo. Wie bereits beim Auftakt im österreichischen Winterleiten mussten sie sich nur den Österreichern Fabian Achenrainer und Miguel Brugger geschlagen geben. Aufgrund der deutlich kürzeren Bahn auf der Seiser Alm war der Rückstand mit 0,59 Sekunden auch deutlich kürzer wie noch in Österreich.

Im Einsitzer lief es für Josef Limmer, der für den SC Riessersee startet, nicht ganz so gut. Doch da es sich um einen Verfolgungswettkampf handelte, konnte der 19-Jährige, beim Sieg von Fabian Achenrainer (AUT), mit Platz 9 zufrieden sein. Auch für den sportlichen Leiter Gerhard Pilz sind die Platzierungen nicht ausschlaggebend. „Wir müssen uns die Zeiten noch genauer anschauen“, resümierte er.

Denn vor allem im Fall von Oliver Schiller lässt Platz 17 auf eine schlechtere Zeit schließen. Im direkten Duell landete er knapp hinter einem Kontrahenten und schied damit aus. Zeitlich gesehen hätte er sich am Ende aber weiter vorne plaziert. Simon Dietz (beide WSV Unterammergau) wurde 28. Er fährt seine erste Saison im Junioren-Weltcup und darf Erfahrungen sammeln.

Lisa Walch vom WSV Unterammergau hat ihre Möglichkeiten nicht ganz ausgeschöpft. Beim zweiten Lauf passierte ihr in Kurve vier ein grober Fehler, deshalb schaffte sie es nicht unter die Top 6 und konnte nicht um die vorderen Plätze mitfahren. Die 16-Jährige musste sich mit Platz 8 zufrieden geben. Den Sieg holte sich Nadine Staffler aus Italien.

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Bildrechte: Markus Kompatscher

Bob/Skeleton: 6. BMW IBSF World Cup Altenberg, 05. – 07.01.2018 / Vorschau

• Lölling und Lochner Weltcupführende nach 5 von 8 Rennen
• Lokalmatadore wollen in Altenberg angreifen
• 4 von 5 Weltcupsiege 2017 in Altenberg für BSD

Altenberg (bsd/01.01.2018) Im DKB EISKANAL von Altenberg startet der BMW ISBF Weltcup vom 5. bis 7. Januar ins Olympia-Jahr 2018. Fünf Weltcup-Rennen standen bereits im Jahr 2017 auf dem Programm der BMW Weltcup-Serie 2017/2018. Drei Weltcupstationen folgen noch mit dem sächsischen Altenberg, St. Moritz in der Schweiz und dem bayerischen Königssee, bevor in PyeongChang (Südkorea) am 9. Februar 2018 die XXIII. Olympischen Winterspiele als Saison-Highlight eröffnet werden.

Athletinnen und Athleten aus 24 Nationen haben für den Altenberg-Weltcup gemeldet. Insgesamt werden 51 Skeletonis (26 Frauen, 25 Männer) und 71 Bob-Teams (23 Frauenbobs, 24 Männer Zweierbobs und 23 Vierer) an den Start gehen.
Am Freitag, 5. Januar starten zunächst die Skeletonis mit ihren Weltcuprennen. Die Zweierbobs der Frauen und Männer gehen am Samstag in die Eisschlange am Altenberger Kohlgrund und am Sonntag bilden die großen Viererbobs den Abschluss des Weltcup-Wochenendes in Sachsen.
Als Lokalmatadore vom BSC Sachsen Oberbärenburg gehen die frischgebackene Europameisterin Stephanie Schneider, der viermalige Zweierbob-Weltmeister und amtierende Weltmeister im Vierer Francesco Friedrich sowie der WM-Dritte im Viererbob Nico Walther, der in dieser Saison insgesamt schon viermal auf dem Treppchen stand, an den Start. Skeleton-Pilot Axel Jungk, amtierender Vizeweltmeister im Einzel und Team-Weltmeister, will auf seiner Heimbahn angreifen – traditionell lautstark unterstützt wird der Hohndorfer von seinem Fanclub.

In der Gesamtwertung zum BMW IBSF Weltcup 2017/2018 führt bei den Skeleton Frauen  souverän die  Titelverteidigerin Jacqueline Lölling (Winterberg, 1002 Punkte) vor Elisabeth Vathje (CAN, 966). Mirela Rahneva (CAN, 920) startet auf Platz drei ins Olympia-Jahr 2018. Bei den Männern holte sich der 33-Jährige erfolgreichsten Skeleton-Athleten aller Zeiten,
Skeleton-Athlet Martins Dukurs aus Lettland hat zuletzt in Igls sein goldenes Weltcup-Jubiläum mit dem Gewinn des EM-Titels gekrönt: Beim BMW IBSF Weltcup in Innsbruck (AUT) gewann der Skeleton-Athlet aus Lettland sein insgesamt 50. Weltcup-Rennen und feierte bei der gleichzeitigen EM-Wertung den neunten Titel in Folge seit 2010.

In der Gesamtwertung zum BMW IBSF Weltcup 2017/2018 verteidigte Sungbin Yun (KOR, 1095 Punkte) nach fünf von acht Rennen seine Führung vor Titelverteidiger Martins Dukurs (LAT, 1046). Tomass Dukurs (LAT, 928), Sechster in Innsbruck, ist derzeit Gesamt-Dritter. Axel Jungk (912) folgt auf Rang vier. Jungk holte sich in Igls EM-Bronze.

Überraschend stark präsentierten sich die Bob-Frauen des BSD bisher in der Olympia-Saison: Stephanie Schneider sicherte sich kurz vor Weihnachten ihren zweiten Weltcupsieg und den EM-Titel in Igls. Ex-Europameisterin Mariama Jamanka wurde Weltcup-Dritte und Vize-Europameisterin. In der Gesamtwertung zum BMW IBSF Weltcup 2017/2018 verteidigte Olympiasiegerin Kaillie Humphries aus Kanada (1044 Punkte) ihre Führung knapp vor Elana Meyers Taylor (USA, 1030). Weltcup-Titelverteidigerin Jamie Greubel Poser (USA, 979) ist vor den letzten drei Weltcups im Olympia-Winter Gesamt-Dritte. Doch Mariama Jamanka sitzt den Nordamerikanerinnen auf Rang vier mit 952 Punkten im Nacken. Bis zum 14. Januar 2018 möchten die drei Frauenbob-Teams von Jamanka, Schneider und der Winterbergerin Anna Köhler in der Weltrangliste auf Rang eins oder zwei liegen, um sich den dritten Startplatz für die Olympischen Winterspiele in Korea zu sichern.

Alles ist möglich im Zweierbob: Fünf verschiedene Weltcupsieger gab es in der laufenden Saison in fünf verschiedenen Rennen. Mit seinem ersten Saisonsieg beim Zweierbob-Weltcup von Innsbruck-Igls und dem Gewinn des EM-Titels, hat sich Weltmeister Francesco Friedrich in der IBSF-Rangliste auf Platz drei vorgearbeitet (859 Weltcuppunkte). Justin Kripps aus Kanada baute mit 1014 Punkten, nach fünf von acht Saisonrennen seine Führung vor seinem Teamkollegen Chris Spring (963 Zähler) aus. In seiner Paradedisziplin will der Pirnaer Friedrich zu Hause in Altenberg den Sieg holen.

Im großen Schlitten ist der Berchtesgadener Johannes Lochner favorisiert. Sein Team und das von Francesco Friedrich sind zeitgleich amtierende Viererbob-Weltmeister. Doch Lochner schaffte zuletzt in Igls seinen dritter Saisonsieg und die Verteidigung des EM-Titels. In der Gesamtwertung zum BMW IBSF Weltcup 2017/2018 baute Johannes Lochner ( 1051 Punkte) seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus. Nico Walther (GER, 971 Punkte), Fünfter in Innsbruck, verteidigte Platz zwei im Zwischen-Klassement knapp vor Justin Kripps (CAN, 964).

Bob Cheftrainer Rene Spies: "Altenberg ist immer eine Herausforderung, auch für unsere Pilotinnen und Piloten und vor allem natürlich im Viererbob. Alle müssen daher im Training und im Wettkampf sehr konzentriert ans Werk gehen. Bei den Herren erwarte ich im Zweier und im Vierer, dass wir um den Sieg mitfahren. Bei den Frauen erwarte ich eine stabile Fahrweise und dass wir mit Anna Köhler und Anni Drazek weiter den dritten Olympia-Startplatz absichern."

Altenberg ist traditionell ein gutes Pflaster für die BSD-Athletinnen und Athleten. Beim letzten Weltcup Anfang Januar 2017 siegten Francesco Friedrich und Martin Grothkopp im kleinen und  Johannes Lochner, Sebastian Mrowka, Joshua Bluhm und Christian Rasp im großen Schlitten. Das Team von Francesco Friedrich fuhr im Viererbob mit Rang drei ebenfalls auf das Podium.

Skeleton Cheftrainer Jens Müller: „Wir wollen im Jahr 2018 wieder an die Erfolge des vergangenen Weltcups in Altenberg anknüpfen, der ist damals recht erfolgreich für uns verlaufen.“
Am 6. und 7. Januar 2017 fand zuletzt der BMW Weltcup in Altenberg statt. Damals holten die BSD-Skeletons vier von sechs möglichen Podestplätzen und sicherten sich auch noch die beiden vierten Ränge, bei den Frauen und Männern. Christopher Grotheer und Jacqueline Lölling waren damals die Schnellsten und standen ganz oben auf dem Weltcup-Podium. (mdp)


BSD-Nominierungen:

Skeleton:
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Tina Hermann (WSV Königssee)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)
Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BSR Oberhof)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Frauenbob:
Bobteam Stephanie Schneider (BSC Sachsen Oberbärenburg): Schneider/Buckwitz
Bobteam Mariama Jamanka (BRC Thüringen): Jamanka/Strack
Bobteam Anna Köhler (BSC Winterberg): Köhler/Drazek

Zweierbob Männer:
Bobteam Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg): Friedrich/Margis
Bobteam Nico Walther (BSC Sachen Oberbärenburg): Walther/Kuske
Bobteam Johannes Lochner (BSC Stuttgart): Lochner/Bluhm

Viererbob:
Bobteam Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg): Friedrich/Bauer/Grothkopp/Margis
Bobteam Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg): Walther/Kuske/Poser/Franke
Bobteam Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude): Lochner/Weber/Bluhm/Rasp


Zeitplan:

Freitag, 05.01.2018
10.00 Uhr BMW IBSF World Cup, Skeleton Frauen
14.00 Uhr BMW IBSF World Cup, Skeleton Männer

Samstag, 06.01.2018
13.00 Uhr BMW IBSF World Cup, Frauenbob
17.15 Uhr BMW IBSF World Cup, Zweierbob

Sonntag, 07.01.2018
13.45 Uhr BMW IBSF World Cup, Viererbob


Bahn-Informationen Altenberg:

Land: Deutschland (Sachsen)
Name der Bahn: DKB Eiskanal Altenberg
Gesamtlänge: 1.413 m
Wettkampflänge:  1.411 m
Zahl der Kurven:  17
Starthöhe: 785 m
Zielhöhe: 660 m
Höhenunterschied:  122 m
maximales Gefälle:  15 %
durchschnittliches Gefälle:  8,66 %
Geschwindigkeit:  bis 140km/h

Fotos: Viesturs Lacis

Rennrodeln: Weltmeisterin Hüfner sagt Weltcup Königssee ab

• Hüfner sagt Weltcup Königssee verletzungsbedingt ab
• Comeback eine Woche später für Oberhof geplant
• Juniorenweltmeisterin Jessica Tiebel vor Weltcup-Debüt

Berchtesgaden (bsd/02.01.2018) Rennrodel Weltmeisterin Tatjana Hüfner musste kurzfristig verletzungsbedingt ihre Teilnahme am 6. Viessmann Rennrodel Weltcup am kommenden Samstag, 6. Januar am bayerischen Königssee absagen.

Die für den RC Blankenburg startende und am Leistungsstützpunkt Oberhof trainierende Olympiasiegerin von 2010 laboriert an einer Verletzung im rechten Bein und musste sich zwischen Weihnachten und Neujahr in die ärztliche Behandlung des Erfurter Sportmediziners Gerald Lutz begeben. In den kommenden Tagen wird die Olympia-Zweite von Sochi einen mit Arzt und Physiotherapeuten erarbeiteten Trainingsplan absolvieren und soll Ende der Woche wieder ins Bahntraining auf ihrer Heimstrecke in Oberhof einsteigen.

Cheftrainer Norbert Loch hat in Abstimmung mit Tatjana als Vorsichtsmaßnahme einen Start am Königssee abgesagt. Dazu Norbert Loch: „Das primäre Ziel sind jetzt die Olympischen Spiele. Zum Weltcup in Oberhof wird Tatjana wieder voll angreifen!“

Juniorenweltmeisterin Jessica Tiebel bekommt am Königssee über die Qualifikation im Nationencup die Chance zu ihrem Weltcup-Debüt. Die 19-Jährige Schülerin vom RRC Altenberg hatte im November auf ihrer Heimbahn in Altenberg bereits den Nationencup gewonnen. (mdp)

Rennrodeln: 6. Viessmann Weltcup mit Team-Staffel am Königssee (06./07.01.2018) / Vorschau

· Geisenberger, Loch und Eggert/Benecken im gelben Trikot
· Team-Staffel Weltcup am Sonntag, 07. Januar
· Team Korea nicht dabei – individuelle Vorbereitung auf Olympiabahn

Königssee (bsd/27.12.2017) In der Deutsche Post Eisarena Königssee, am Fuße des Watzmanns, starten die weltbesten Rennrodler beim 6. Viessmann Rennrodel-Weltcup am 6. und 7. Januar ins Olympia-Jahr 2018.

Die Schützlinge von Cheftrainer Norbert Loch, allen voran die bayerischen Olympiasieger Natalie Geisenberger, Felix Loch, Tobias Wendl und Tobias Arlt wollen am heimischen Königssee natürlich auf das Weltcup-Siegertreppchen rodeln. Der Weltcup bringt vor allem wertvolle Punkte im Kampf um die große Kristallkugel der Gesamtweltcupsieger. Immerhin 100 Punkte gibt es für den Sieger eines Weltcuprennens. Der zweite Rang bringt noch 85 und der dritte Platz 70 Zähler.

In der Gesamtwertung des Viessmann-Weltcups hat die Miesbacherin Natalie Geisenberger bei den Damen nach fünf von neun Rennen 80 Weltcuppunkten Vorsprung auf Rekord-Weltmeisterin Tatjana Hüfner (460 Punkte) und Alex Gough aus Kanada (368 Zähler).

Olympiasieger Felix Loch liegt in der Gesamtweltcupwertung derzeit in  Führung mit 501 Punkten. Auf den Plätzen zwei und drei folgen der russische Ex-Weltmeister Semen Pavlichenko (351 Zähler) und Österreichs Weltmeister Wolfgang Kindl (329).

Vor der sechsten Station des Viessmann Weltcups im Doppelsitzer, am Samstag 6. Januar 2018 in der Deutsche Post Eisarena Königssee führen die Weltmeister Toni Eggert und Sascha Benecken mit 585 Weltcuppunkten vor den Olympiasiegern Tobias Wendl/Tobias Arlt (431). Die Österreicher Peter  Penz/Georg Fischler folgen mit 331 Punkten auf Rang drei.


Cheftrainer Norbert Loch freut sich auf den Heim-Weltcup: „Man hat schon bei den ersten Weltcuprennen gesehen, die Konkurrenz im Einsitzer ist sehr groß. Daher erwarte ich beim Heimrennen am Königssee wieder sehr  spannende Entscheidungen. Unser Olympiateam steht bereits fest. Einzig Andi Langenhan sollte am Königssee mit einem top Weltcupergebnis sein nationales Nominierungskriterium noch erfüllen.
Mit Erfolgen gleich zu Beginn des neuen Jahres wollen wir natürlich die Weltcupführung in allen Disziplinen ausbauen und uns noch das nötige Selbstvertrauen für die am 9. Februar in Südkorea beginnenden Olympischen Winterspiele holen.“


Am Samstag, 6. Januar fallen die Entscheidungen bei den Doppelsitzern und Damen. Am Sonntag, 7. Januar starten die Herren Einsitzer und der beliebte Viessmann Team-Staffel Weltcup presented by BMW. Die Team-Staffel des Internationalen Rennrodelverbandes FIL feierte zu Beginn des Jahres 2017 ihr 10-jähriges Bestehen. Die Premiere fand vor elf Jahren, am 7. Januar 2007 auf der Kunsteisbahn Königssee im Rahmen der Weltcupserie statt. Zuvor wurden die Zeiten der einzelnen Schlitten beim Team-Weltcup noch addiert. Bei der Staffel läuft die Zeit bei allen drei Schlitten durch. Nachdem der erste Schlitten mit der Dame im Ziel ist und bei der Zieldurchfahrt erfolgreich am Touch-Pad angeschlagen wurde, öffnet sich das Start-Tor für den nächsten Schlitten mit dem Herren Einsitzer. Die Männer fahren ebenfalls vom Damen- und Doppelsitzer-Start, was eine besondere Herausforderung ist, da es nicht ihre gewohnte Starthöhe im Weltcup ist. Die Zeit läuft weiter, auch beim zweiten Wechsel. Der Rennrodler schlägt bei der Zieldurchfahrt mit der Hand auf die Anschlag-Matte und das Tor am Start springt wieder auf für den Doppelsitzer-Schlitten. Erst wenn der dritte Schlitten im Ziel ist und sein Vordermann das Ziel-Pad bei rasanter Fahrt mit der Hand getroffen hat, stoppt die Zeit. Das Team mit der schnellsten Zeit gewinnt den Weltcup. (mdp)

BSD-Nominierungen

Damen
Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)

Herren
Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis)
Johannes Ludwig (BRC Oberhof)
Ralf Palik (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
Christian Paffe (BRC Hallenberg)

Doppelsitzer
Toni Eggert / Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/RT Suhl)
Tobias Wendl / Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke / David Gamm (BSC Winterberg)

Nationencup

Jessica Tiebel (RRV Altenberg)
Chris Eißler (ESV Lok Zwickau)
Toni Gräfe (RC Ilmenau)
Markus Hummer (RC Berchtesgaden)
Florian Löffler/Florian Berkes (RRV Sonneberg-Schalkau / RT Suhl)
Nico Semmler/Johannes Pfeiffer (BRC Ilsenburg/WSC Oberwiesenthal)

 

Zeitplan

Freitag, 05.01.2018

09:30 Uhr  Nationencup
14:30 Uhr  Training Gesetztengruppe

Samstag, 06.01.2018

11:15 Uhr  1. Rennlauf Viessmann Weltcup Doppelsitzer
12:35 Uhr  2. Rennlauf Viessmann Weltcup Doppelsitzer
14:20 Uhr  1. Rennlauf Viessmann Weltcup Damen
15:40 Uhr  2. Rennlauf Viessmann Weltcup Damen

Sonntag, 07.01.2018

10:40 Uhr  1. Rennlauf Viessmann Weltcup Herren
12:15 Uhr  2. Rennlauf Viessmann Weltcup Herren
14:10 Uhr Viessmann Team-Staffel Weltcup presented by BMW

 

Bahn-Informationen Königssee

Land: Deutschland (GER), Bundesland: Bayern
Name der Bahn: Deutsche Post Eisarena Königssee
Starthöhe: 730 m SH
Zielhöhe: 630 m SH
Höhenunterschied: 120 m
Gesamtlänge: 1.675,4 m
Wettkampflänge:
Herren: 1.332 m Länge, 16 Kurven
Damen/Doppel: 1.216 m Länge, 12 Kurven
Maximalgefälle: 20 %
Durchschnittsgefälle: 10,35 % (vom Herrenstart)
Höhenunterschied: 128 m
Zahl der Kurven: 16
Bahnberohrung: 70 km
Gesamte vereiste Fläche: 7.000 qm

Auftakt des Junioren-Weltcups in Obdach-Winterleiten (AUT)

Florian Markt (AUT), Daniela Mittermair (ITA) und Achenrainer/Brugger (AUT) siegreich

OBDACH-WINTERLEITEN (FIL/31.12.2017) Vom 30. bis 31. Dezember 2017 fanden im österreichischen Obdach- Winterleiten die Auftaktrennen für die Saison 2017/2018 des Junioren-Weltcups im Rennrodeln auf Naturbahn statt.

Bei den Junioren konnte sich am Ende Florian Markt (AUT) durchsetzen: Der Österreicher kam mit einer Zeit von 02:26.76 Minuten ins Ziel und war damit lediglich drei Hundertstelsekunden schneller als der amtierende Gesamtweltcup-Sieger der Junioren, Fabian Achenrainer (AUT), der mit einem starken zweiten Lauf noch knapp an Markt herankam. Auf Rang drei folgte Laurin Jakob Kompatscher aus Italien, dessen Abstand auf Markt über eineinhalb Sekunden betrug.

Bei den Juniorinnen sorgte Daniela Mittermair (ITA), die den Gesamtweltcup der Vorsaison für sich entscheiden konnte, einmal mehr für klare Verhältnisse: Die Italienerin lieferte in beiden Läufen die schnellsten Zeiten ab und ließ ihre erste Verfolgerin Lisa Walch (GER) mit einem Vorsprung von 1,31 Sekunden hinter sich. Der Abstand auf die drittplatzierte Nadine Staffler (ITA) betrug sogar über zweieinhalb Sekunden.

Auch im Doppelbewerb waren die amtierenden Gesamtweltcup-Sieger erfolgreich: Fabian Achenrainer/Miguel Brugger (AUT) fuhren zweimal Bestzeit und verwiesen damit Josef Limmer/Simon Dietz (GER) sowie Kirill Kravchuk/Aleksandr Zyrianov (RUS) mit einem Abstand von 2,94 bzw. 4,65 Sekunden auf die Plätze.

Mit der Junioren-Serie des Weltcups geht es schon in wenigen Tagen weiter, wenn die Athleten vom 3.–4. Jänner 2018 auf der Seiser Alm/Alpe di Siusi (ITA) um die besten Zeiten kämpfen werden.

 

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Bilder Podium: FIL

Tradition verpflichtet: Alle Kräfte für Olympia in Pyeongchang bündeln

München – Mit dem schon traditionellen Weißwurstfrühstück in Bayerns Metropole verabschieden wir ein unglaublich erfolgreiches Jahr im Eiskanal. Zugleich läuten wir den Countdown für die Olympischen Winterspiele im Februar in Pyeongchang ein. Dafür müssen wir im Rodeln, Bob und Skeleton alle Kräfte bündeln.

Wie schwierig und eng die olympischen Rennen im „Alpensia Sliding Centre“ werden, deutete bereits die laufende Weltcup-Saison an. Die Dichte in der Weltelite ist in den Kufensportarten noch enger geworden. Olympia wird kein Selbstläufer. Fünf verschiedene Sieger in den fünf Zweierbob-Rennen der Männer, drei verschiedene Weltcupsieger im Viererbob – was nur daran liegt, dass Johannes Lochner gleich dreimal im großen Schlitten siegte und auch seinen EM-Titel in Innsbruck-Igls verteidigte. Bei den Frauen durchbrach Stephanie Schneider als Pilotin die Dominanz der Nordamerikanerinnen und feierte zuletzt zwei Weltcupsiege. „Der Traum von einer Olympia-Medaille wächst“, so Cheftrainer René Spies.

Im Rodeln ist die Rechnung bei den Frauen einfacher. Da teilten sich Olympiasiegerin Natalie Geisenberger (vier Saisonsiege), Weltmeisterin Tatjana Hüfner und Dajana Eitberger (beide je einen Weltcupsieg) das oberste Treppchen fast allein auf. Nur die Amerikanerin Emily Swenney gewann den Sprint in Winterberg.

Auf dem ersten Blick sieht die glitzernd strahlende Bahn in Pyeongchang nicht so schwierig aus. „Die erste Bob-Bahn mit kompletter LED-Beleuchtung“, meinte der Sportstätten-Manager Hong Yun Ju bei der Eröffnung. Doch der Schein trügt. Das 93 Millionen Euro teure Eislabyrinth hat enorm knifflige Stellen, selbst eine Schanze. Die Geheimnisse kennt der 1376 Meter langen Bahn kennt Thomas Schwab, Vorstandsvorsitzender, Generalsekretär und Sportdirektor des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland und Mitglied der IBSF-Bahnkommission. Der Berchtesgadener hat den Bau des neuen Eiskanals in Südkorea, der von der Stuttgarter Deyle Gruppe geplant und vom Industrie-Konzern Daelim gebaut wurde, über Jahre begleitet. Viel Wert wurde auch auf den Sicherheitsaspekt gelegt. Die maximale Höchstgeschwindigkeit wurde auf 135 Stundenkilometer reduziert.

Mit Geschwindigkeit und Sicherheit kennt sich auch Martin Tomczyk aus. Der Rennfahrer gewann 2011 mit dem Team Phoenix die DTM-Serie und wird beim Bob- und Skeleton-Weltcup am 20./21. Januar am Königssee aktiv beim legendären „Deutsche Post Historic Bob-Race“ teilnehmen. Die Formel1 des Winters kennt er bereits aus der Vergangenheit. Er ist gern gesehener Gast an den Bobbahnen dieser Welt.

Fotos: Philip Koch

Skeleton: Tina Hermann und Felix Seibel gewinnen Deutsche Meisterschaften in Winterberg

Winterberg (bsd/23.12.2017) Am Tag vor Heiligabend, den 23. Dezember 2017, fanden in der Veltins EisArena in Winterberg die Deutschen Meisterschaften im Skeleton statt.

Deutsche Meisterin 2017/18 wurde Tina Hermann, Weltmeisterin von 2016, mit einem Vorsprung von 0,73 Sekunden. Auf den zweiten Platz fuhr Sophia Griebel, Dritte wurde die Lokalmatadorin Hannah Neise (+ 1,02 Sek.). Cheftrainer Jens Müller ist mit den Leistungen der Frauen zufrieden: „Tina Hermann hat heute zwei gute und stabile Läufe abgeliefert. Sophia Griebel konnte als Zweitplatzierte mit guten Startzeiten aufzeigen. Hannah Neise ist nach ihrer langen Verletzungspause im Dezember wieder im Training eingestiegen und konnte sich aufgrund ihrer guten fahrerischen Leistungen und den guten Startzeiten den dritten Platz sichern.“

Bei den Männern ging der Sieg an den 20-jährigen Felix Seibel aus Hallenberg. Seibel lag nach dem ersten Lauf noch auf Rang zwei, konnte sich jedoch mit einem starken zweiten Lauf den Titel sichern. Zweiter wurde Martin Rosenberger mit einem Rückstand von 0,10 Sekunden. Den dritten Rang belegte Felix Keisinger mit 0,31 Sekunden Rückstand, der in beiden Läufen mit Startbestzeit aufzeigte (4,94 Sek.).

„Mit den Leistungen der Männer bin ich insgesamt sehr zufrieden. Für die Zukunft haben wir bei den Männern einige Athleten, die auch den Sprung in die Weltcup-Mannschaft schaffen können.“, so Jens Müller.

Jens Müller möchte sich in diesem Zuge nochmals sehr herzlich bei der Winterberger Bahn-Crew sowie bei den Betreuern und Ehrenamtlichen bedanken, die mit der reibungslosen Organisation der Deutschen Meisterschaften eine tolle Arbeit abgeliefert haben.

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Bilder: Sportpresse Reker