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Stützpunkttrainer/in für Rennrodel in Berchtesgaden gesucht

Der Bayerische Bob- und Schlittensportverband e.V. sucht zum 15.10.2017 eine(n) Stützpunkttrainer/in für die Sportart Rennrodel.

Der Bayerische Bob- und Schlittensportverband e.V. sucht zum 15.10.2017 eine(n) Stützpunkttrainer/in für die Sportart Rennrodel.

Der Stützpunkttrainer ist für die Koordinierung und Abstimmung des Nachwuchsleistungssports in der Sportart Rennrodel für den Stützpunkt in Berchtesgaden verantwortlich. Zusätzlich gestaltet er die inhaltlich-konzeptionelle Entwicklung und Durchführung der Talentsichtung mit.

Genaue Details zur Stellenausschreibung finden Sie unter der Rubrik Jobs.

Vorankündigung: 25. Internationaler Sommerrodel-Cup in Ilmenau

Ilmenau (bsd/23.08.2017) Am Freitag, 1. und Samstag, 2. September 2017 findet im thüringischen Ilmenau auf der Rennschlittenbahn „Wolfram Fiedler“ zum 25. Mal der FIL Sommerrodel-Cup statt.

Ilmenau (bsd/23.08.2017) Am Freitag, 1. und Samstag, 2.  September 2017 findet im thüringischen Ilmenau auf der Rennschlittenbahn „Wolfram Fiedler“ zum  25. Mal der FIL Sommerrodel-Cup statt.

Viele internationale Weltklasse-Athleten und Nachwuchs-Rennrodler haben sich zum Sommerrodeln in Ilmenau angemeldet. Der Rodelclub Ilmenau sorgt für baugleiche Schlitten für alle Starter. Die Sportgeräte werden auch untereinander getauscht.

Die 430 Meter lange Sommerrodel-Bahn hat acht Kurven, lässt Höchstgeschwindigkeiten von rund 75 km/h zu und wurde im Herbst 1989 fertig gestellt. Benannt ist die Rennstrecke nach dem Ilmenauer Rennrodelweltmeister von 1975 Wolfram Fiedler.

Zeitplan


Freitag, 1. September

13.00 - 16.00 Uhr offenes Training
bis 15.00 Meldung / Aktualisierung Starter
16.00 Uhr 1. Mannschaftsführersitzung, kleines Festzelt, Auslosung JugA
16.00 - 17.00 Uhr Pflichttraining, 1 Lauf, Jugend A  m/w, vereinsweise
17.15 - 17.30 Eröffnung
17.30 - 20.00 Uhr Pflichttraining, 3 Läufe D/Jw, H/Jm,
Qualifying (Startnummern, Schlittentausch, "best race")
ab 18.00 Uhr Abendessen im Festzelt
20.00 Uhr Party im großen Festzelt

Samstag, 2. September

10.00 Uhr  3 Rennläufe Jugend A m/w und
anschl.    KO – Rennen der Restgruppe  
13.00 Uhr  3 Rennläufe "Eliterennen" (D/Jw und H/Jm)
ca. 14.30 Uhr Siegerehrung

Weitere Infos gibt es beim RC Ilmenau:

Telefon: +49 3677 / 671631

und unter folgendem Link: http://hse-massivhaus.de/rci/

Fotos: Ronny Knoll/Facebook

Neues Lizenzmanagementsystem des DOSB – BSD-Trainerlizenzen in neuem Format

Berchtesgaden (bsd/10.08.2017) Seit Januar 2016 arbeitet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) an einer Umstellung des Lizenzmanagementsystems, mit welchem Trainerlizenzen deutscher Sportverbände schneller, einfacher und kostengünstiger ausgestellt und verwaltet werden können.

Berchtesgaden (bsd/10.08.2017) Seit Januar 2016 arbeitet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) an einer Umstellung des Lizenzmanagementsystems, mit welchem Trainerlizenzen deutscher Sportverbände schneller, einfacher und kostengünstiger ausgestellt und verwaltet werden können.

Auch der Bob- und Schlittenverband für Deutschland e.V. ist nun in dem neuen, online-basierten System integriert und verwaltet die Trainerlizenzen über die offizielle Bildungsnetz-Webseite des DOSB. Dadurch wird das bisherige Verfahren zur Ausstellung, Verlängerung und Verwaltung erheblich vereinfacht als auch modernisiert und vereinheitlicht.

Die neuen Lizenzen werden im übersichtlichen DIN-A4-Format an die Trainer ausgegeben und können zudem per Mail verschickt werden.

Dr. André Sander, BSD-Vorstand für Leistungssport-Entwicklung, zeigt sich mit dem neuen Lizenzmanagementsystem sehr zufrieden: „Für uns ist das neue Lizenzmanagementsystem des DOSB eine erhebliche Optimierung in der Lizenzverwaltung. Dies war ein wesentlicher Grund für die Umstellung auf das neue System. Hinzu kommt über das Bildungsnetzwerk die Möglichkeit eines noch engeren Austauschs mit anderen Verbänden. Dadurch erhalten wir stetig neue Anregungen für die eigene Trainerausbildung.“

Bildquelle: https://bildungsnetz.dosb.de/

Polizeimeister aus dem Spitzensport - Bayerische Polizei ernennt die ersten Sportler aus dem Bereich des BSD

Ainring (bsd/28.07.2017) Die ersten bayerischen Polizeimeister aus dem bereich des BSD wurden ernannt. Sie gehörten zu einer Ausbildungsklasse mit den ersten Wintersportlern der Bayerischen Polizei, die nun in in Ainring im Berchtesgadener Land ihre Polizeiausbildung erfolgreich abgeschlossen haben.

Ainring (bsd/28.07.2017) Der Präsident der Bayerischen Bereitschaftspolizei, Wolfgang Sommer, ernannte am Freitagvormittag, 28. Juli 2017 in Ainring im Berchtesgadener Land die ersten Wintersportler aus der Spitzensportförderung der Bayerischen Polizei zu/r Polizeimeister/in.

 

Unter ihnen ist Bobpilotin Sandra Kroll aus Bischofswiesen, Rennrodler Tim Brendel aus Schönau am Königssee und die Skeletonis Florian Funk aus Bad Feilnbach sowie Josef Lechner aus Flintsbach. Funk und Lechner werden direkt in den Polizeiberuf und zwar bei der Polizeiinspektion Miesbach und ins Unterstützungskommando bei der Bereitschaftspolizei in Dachau wechseln während Kroll und Brendel nun wegen ihrer Leistungssportkarriere in eine spezielle Sportfördergruppe in Ainring integriert werden.


Polizeipräsident Wolfgang Sommer erinnerte bei der Ernennungsfeier am BPFI daran, dass die Bayerische Polizei vor fünf Jahren damit begann, Spitzensportler zu fördern und diese Aufgabe der Bereitschaftspolizei übertrug. „Damals haben wir sie in unserer ersten Spitzensportgruppe eingestellt“, sagte Sommer an die Sportler gewandt.



Spitzensportler bringen alle Voraussetzungen für den Polizeiberuf mit, sagte Sommer. „Sie sind hoch motiviert und sehr strebsam. Sie gehen sowohl ihr Leben als auch ihren Beruf mit großem Elan und großer Zielstrebigkeit an.“ Weiter schrieb der Polizeipräsident den jungen Menschen hohe Belastbarkeit und Teamfähigkeit zu. „Eigenschaften, die auch wesentliche Elemente erfolgreicher polizeilicher Arbeit sind.“


Aktuell seien 48 Spitzensportler in diesem Fördermodell, davon 26 Sommer- und 22 Wintersportler. Sommer dankte dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr für die Unterstützung durch die organisatorischen und personellen Rahmenbedingungen. Er dankte den 13 Sportverbänden für die gute Zusammenarbeit. Bei diesem dualen Ausbildungssystem kümmere sich die Bayerische Polizei um die Berufsausbildung, während die Verbände den sportlichen Teil abdecken.

Regionalzentrum Wintersport in Berchtesgaden nimmt Betrieb auf - Offizielle Eröffnung und Tag der offenen Tür am 15. September

Berchtesgaden (bsd/25.07.2017) Die neue BSD-Geschäftsstelle im Regionalzentrum Wintersport in Berchtesgaden ist fertig. Nach einer Millioneninvestition für den Ersatz-Neubau haben die Berchtesgadener Wintersportler und die BSD-Zentrale eine neue Heimat erhalten.

Berchtesgaden (bsd/25.07.2017) Alle Büros, die Krafträume und Werkstätten wurden neu errichtet und sind inzwischen fertig bezogen. Die Arbeit wurde in den neuen Räumlichkeiten wieder komplett aufgenommen.


Alles begann vor knapp eineinhalb Jahren. Die BSD-Geschäftsstelle und das  Olympia-stützpunkt-Büro zogen im März 2016 in das Übergangs-Quartier nach Bischofswiesen. Danach begann der Rückbau des alten Gebäudes an der Schießstätte. Unter der Leitung des Architekten Armin Riedl wurde in den folgenden 15 Monaten das neue Regionalzentrum Wintersport am alten Standort an der Schießstätte errichtet. Die Investition für den Ersatz-Neubau, mit gesamt 2.100 Quadratmetern, wurde mit 6,3 Millionen Euro veranschlagt.


BSD Vorstandsvorsitzender Thomas Schwab berichtet: „Wie es im Moment aussieht, sind wir bei den Baukosten unter dem veranschlagten Betrag geblieben. Der im Gesamtvolumen enthaltene Teil der BSD-Geschäftsstelle mit neun Büros, Besprechungsraum, Teeküche, Sozialraum und Kleiderlager war nicht förderfähig und musste vom BSD aus Eigenmitteln finanziert werden.“


Auf 219 Quadratmetern ist die Außenstelle des Olympiastützpunkt Bayern mit zwei Büros, Diagnostikraum, Physiobereich mit Infrarotkabine, Eisbecken, Unterwassermassage und Arztzimmer, untergebracht.


Gesamt 500 Quadratmeter im Parterre sind jetzt für die Werkstätten der Sportarten Bob, Rennrodel und Skeleton reserviert. Hier konnte nun endlich der Sportlerbereich von der Fertigung getrennt und der Arbeitsschutz, der zuvor nicht gegeben war, gewährleistet werden.
Über den Werkstätten, im ersten Stock, sind jetzt auf 310 Quadratmetern die beiden Krafträume für die Wintersportler zu finden. Zuvor waren die Krafträume weit voneinander entfernt. Nun bilden sie eine für den Trainingsbetrieb vernünftige Einheit mit dem OSP, BSD und dem Trainerbereich. In acht Büros sind Cheftrainer, Bundesstützpunkttrainer und Landestrainer des BSD und des Snowboardverband Deutschland untergebracht.



Am Freitag, 15. September 2017 wird das nagelneue Regionalzentrum Wintersport in Berchtesgaden offiziell eröffnet. Ab 10 Uhr starten die Feierlichkeiten für geladene Gäste mit Rundgängen durch die neuen Räumlichkeiten. Ab 13 Uhr ist das Regionalzentrum dann für die Öffentlichkeit zum „Tag der offenen Tür“ bereit. Die einzelnen Wintersportdisziplinen präsentieren sich und bieten ein umfangreiches Kinderprogramm (vom Biathlon-Schießen bis zum Elektro-Rodeln) für die Besucher an.

Der BSD gratuliert:

Ex-Bobanschieber und Sportwart Bogdan Musiol wird 60

Berchtesgaden (bsd/25.07.2017) 31 Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften gewann der spätere BSD-Sportwart Bogdan Musiol als Bob-Anschieber im Laufe seiner Karriere. Damit ist er der erfolgreichste Bob-Anschieber weltweit.

Berchtesgaden (bsd/25.07.2017) 31 Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften gewann der spätere BSD-Sportwart Bogdan Musiol als Bob-Anschieber im Laufe seiner Karriere. Damit ist er der erfolgreichste Bob-Anschieber weltweit.
Am 25. Juli 2017 feiert der Sachse zu Hause in Oschatz seinen 60. Geburtstag und der ganze BSD gratuliert dazu recht herzlich.


In Wermsdorf begann Bogdan Musiol ursprünglich als Leichtathlet. Das Kugelstoßen war seine Paradedisziplin. 1977 wechselte er zum Bobsport. Als erstes fuhr er im Zweierbob mit dem Piloten Horst Bernhardt. Mit Horst Schönau wurde er 1978 erstmals Weltmeister. Nach und nach schob Musiol fast alle bedeutenden Bobpiloten der DDR zum Erfolg: Bernhard Germeshausen, Meinhard Nehmer, Bernhard Lehmann, Detlef Richter und schließlich Wolfgang Hoppe waren seine Piloten.


Von 1980 bis 1994 nahm „Boggi“ – wie er liebevoll genannt wird - an fünf Olympischen Spielen teil (Erfolge siehe unten). Der Hauptmann der NVA war bei seinem Karriereende mit 31 Medaillen bei internationalen Wettkämpfen (Olympische Spiele, Weltmeisterschaften, Europameisterschaften – 7x Gold, 16x Silber, 8x Bronze) der erfolgreichste Bobfahrer überhaupt. Erst sein langjähriger Pilot Wolfgang Hoppe konnte diese Marke mit 33 Erfolgen übertreffen. Noch heute – 22 Jahre nach seinem Karriereende – ist Musiol der erfolgreichste Bobanschieber weltweit. Bis 1993 war Musiol als Bob-Anschieber für Oberhof aktiv.


Im Jahr 2000 wurde er Sportwart des BSD. Bis zum Jahr 2010 unterstützte Diplomsportlehrer Musiol das BSD-Präsidium als Bob-Sportwart. 2010 gab er das Amt ab, weil er sich mehr um sein Gesundheitszentrum in Oschatz und seine Familie kümmern wollte.


Olympische Erfolge:


1980 in Lake Placid: Gold im Viererbob, Bronze im Zweierbob
1984 in Sarajevo: Silber im Viererbob, Silber im Zweierbob
1988 in Calgary: Silber im Viererbob, Silber im Zweierbob
1992 in Albertville: Silber im Viererbob

BSD Olympiaseminar PyeongChang 2018

Auf dem Weg nach Korea

Berchtesgaden (bsd/20.07.2017) Am Dienstag, 18. Juli 2017 trafen sich alle BSD-Trainer der Nationalmannschaften in der neuen BSD-Geschäftsstelle in Berchtesgaden zum Olympia-Vorbereitungsseminar für PyeongChang 2018.

Berchtesgaden (bsd/20.07.2017) Am Dienstag, 18. Juli 2017 trafen sich alle BSD-Trainer der Nationalmannschaften in der neuen BSD-Geschäftsstelle in Berchtesgaden zum Olympia-Vorbereitungsseminar für PyeongChang 2018.
 
Gut 200 Tage vor dem Beginn der XXIII. Olympischen Winterspiele am 9. Februar 2018 steht beim BSD bereits alles im Zeichen der fünf Ringe. Die einzelnen Disziplinen analysierten während des BSD-Seminars die Olympiabahn in Korea mit ihren verschiedenen Bahnparametern, den optimalen Fahrweisen und der Auswirkung des Bahncharakters auf das Material. Aus den Arbeitsergebnissen wurden die trainingsmethodischen Strategien für die kommenden Internationalen Trainingswochen und schließlich auch für die Olympischen Winterspiele abgeleitet.



Zudem wurden die organisatorischen Maßnahmen in Sachen Reise, Quartiere, Mobilität und Trainingsstätten vor Ort besprochen. Weiter standen Themen wie die Akkreditierung, Nominierung, Zusammenstellung der Betreuerteams, medizinische Versorgung, Einkleidung sowie die Kommunikation vor Ort auf der Tagesordnung des BSD-Olympiaseminars.
 
Der BSD Vorstandsvorsitzende und Sportdirektor Thomas Schwab resümierte: „Ich denke, dass das Seminar, das im erweiterten Trainerkreis mit allen BSD-Disziplinen durchgeführt wurde, für alle Beteiligten sehr interessant und vor allem innovativ war. Der gemeinsame Austausch der  unterschiedlichen Erfahrungswerte über die recht schwierige Bahn in Korea hat uns alle ein Stück weiter gebracht. Außerdem halte ich es für extrem wichtig, dass die Trainer in die organisatorischen Maßnahmen des Verbandes eng eingebunden sind. Auch hier ergaben sich neue Ansätze, die wir gemeinsam verfolgen werden.“

„Silberne Schlange“ feiert 40-jähriges Jubiläum

VELTINS-EisArena verkörpert absolute Weltklasse

Winterberg (ske) Man nennt sie liebe- und gleichzeitig respektvoll „die Silberne Schlange am Hang“. In diesem Jahr feiert sie Geburtstag, keinen „echten“ runden, aber immerhin hat sie am 10. Dezember 40 Jahre auf dem Buckel.

Winterberg (ske) Man nennt sie liebe- und gleichzeitig respektvoll „die Silberne Schlange am Hang“. In diesem Jahr feiert sie Geburtstag, keinen „echten“ runden, aber immerhin hat sie am 10. Dezember 40 Jahre auf dem Buckel. In dieser Zeit hat sich die VELTINS-EisArena, wie sie dank des Engagements der Grevensteiner Brauerei seit Oktober 2015 heißt, zu einer Kunsteisbahn von absoluter Weltklasse entwickelt und spielt seit Jahrzehnten eine überragende Rolle im Regionalmarketing. Winterberg und die Region sind dank der Eisarena weltweit bekannt. Zudem ist sie ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. In sportlicher Hinsicht besitzt sie einen glänzenden Ruf als Austragungsstätte bedeutender internationaler Veranstaltungen. Mit der Rennrodel-WM 2019 steht bereits das nächste Großereignis bevor.

Die Idee, in Winterberg eine künstliche Bob- und Rodelbahn zu bauen, entstand in den 1960er-Jahren, als die 1910 errichtete Natureisbahn unter anderem aufgrund der Witterung buchstäblich nicht mehr „funktionierte“ und 1969 am Königssee die erste deutsche Kunsteisbahn eröffnet wurde. Winterberg musste sich gegen namhafte Konkurrenz wie Garmisch-Partenkirchen durchsetzen. Nach Königssee, Oberhof und Igls wurde schließlich am 10. und 11. Dezember 1977 die weltweit vierte Kunsteisbahn für Bob und Rodeln eingeweiht. Der Spatenstich war bereits am 30. September 1976 erfolgt.

Spatenstich am 30. September 1976


Als „Vater der Bobbahn“ gilt der langjährige Bundestagsabgeordnete Ferdi Tillmann aus Sundern-Dörnholthausen. Tillmann, Unternehmer und von 1980 bis 1994 auch Vorsitzender des Bundestags-Sportausschusses, setzte sich mit Vehemenz dafür ein, dass an der Winterberger Kappe anstelle der ehemaligen Natureisbahn die zukunftsträchtige Kunsteisbahn entstand. Dass es dabei Schwierigkeiten zu überwinden galt, war klar. Was die Finanzierung betraf, so musste Tillmann in der Politik Überzeugungsarbeit leisten. Bund, das Land NRW, der damalige Kreis Brilon und die Stadt Winterberg mussten dem Bau zustimmen und auch für die Finanzierung sorgen. Es entstand, so Tillmann im Jubiläums-Magazin „100 Jahre BSC Winterberg“, ein regelrechtes „Schwarzer-Peter-Spiel“. Schließlich stand die Finanzierung, der Bau sollte nicht mehr als 10 Millionen D-Mark kosten. Die Einweihungsfeier war ein wichtiges Winterberger Datum – und darüber hinaus. Auch die Kritiker feierten mit. „Ich habe aber von vielen Seiten, darunter vor allem vom Winterberger Bürgermeister Josef Schnorbus und Oberkreisdirektor Dr. Adalbert Müllmann aus Brilon, Unterstützung bekommen“, meinte Tillmann, der von 1977 bis 1993 auch Präsident des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes (NWBSV) war.

Dass später nachfinanziert werden musste, unter anderem wegen der „wandernden“ und rutschenden Kurve 9, sorgte für „Katzenjammer“, wie Tillmann es ausdrückte. Wegen Fehlplanungen war 1986 gar ein Generalumbau der Zielkurve und der Auslaufstrecke fällig. Der Auslauf war viel zu gefährlich geworden. Nach diesen anfänglichen Problemen entwickelte sich die Bahn immer mehr zu einem anerkannten und begehrten „Prestigeobjekt des Sportlandes NRW“. Sie war auch die Grundlage für den Aufstieg heimischer Athletinnen und Athleten in allen drei Sportarten.

Die „Silberne Schlange“ häutete sich in den folgenden Jahren. Wichtige Stationen waren u. a. die enorm wichtige Neugestaltung des Start-Areals (2005/2006) und der Zielarena mit dem Bau eines Funktionsgebäudes (2013) sowie die Modernisierung und Energie-Optimierung der Bahn. Auch die weltweit beachtete und Nachahmer findende Videoüberwachung gehört dazu. Bei der Bob & Skeleton WM 2015, die weltweit überragende Resonanz fand, präsentierte sich die „Silberne Schlange im WM-Look“. Weitere Maßnahmen folgten seitdem, besonders was den Zielbereich betrifft. Er ist das „Herzstück“ der Bahn mit Event- und Stadioncharakter. Für die Sportler aus aller Welt ist klar: Hier sind sie ganz nah an den Zuschauern, eine entsprechende Atmosphäre inbegriffen.

BMW IBSF Bob und Skeleton WM 2015

Das wird auch in dieser Saison wieder der Fall sein. Den Auftakt der Rennsaison macht der IBSF Europa Cup Skeleton am 17. und 18. November 2017. Zwei Weltcups stehen an der Kappe wieder auf dem Programm. Der Viessmann Rennrodel-Weltcup mit den beiden Renntagen am 25. und 26. November 2017. Die drei Renntage des BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcups presented by VETINS sind für den 8., 9. und 10. Dezember 2017 terminiert. Die Deutsche Meisterschaft Skeleton findet am 22. und 23. Dezember 2017 statt. Im neuen Jahr geht es mit dem IBSF Europa Cup Bob (12. bis 14. Januar. 2018) und dem Junioren Weltcup Rennrodeln (20./21. Januar 2018) weiter. Der Deutsche Jugend B Cup Rennrodeln am 27. und 28. Januar 2018 beschließt die Rennsaison in der VELTINS-EisArena.

Danach wird der endgültige Countdown für das nächste Großereignis in Winterberg eingeläutet, die Rennrodel-Weltmeisterschaft 2019. Dieses Event vom 21. bis 27. Januar 2019 ist nach 1989 und 1991 bereits die dritte Rodel-WM auf der Kunsteisbahn im Sauerland, die mit den Bob-Weltmeisterschaften 1995, im Damen-Bob 2000 und 2003 sowie mit der letzten WM im Bob & Skeleton 2015 ihre absolute „Weltklasse“ und ihren internationalen Ruf unterstrichen hat.

BSD: In sieben Monaten beginnen die XXIII. Olympischen Winterspiele 2018

Olympia-Qualifikation steht an

Berchtesgaden (bsd/18.07.2017) Die Qualifikationskriterien für eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang werden vom IOC (Internationales Olympisches Komitee) gemeinsam mit den internationalen Verbänden (FIL und IBSF) festgelegt.

Berchtesgaden (bsd/18.07.2017) Die Qualifikationskriterien für eine Teilnahme an den  Olympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang werden vom IOC (Internationales Olympisches Komitee) gemeinsam mit den internationalen Verbänden (FIL und IBSF) festgelegt. Neben den Altersvoraussetzungen und den medizinischen Rahmenbedingungen gibt es natürlich die internationalen und nationalen sportlichen Kriterien für eine Olympianominierung.

Maximal drei Herren Einsitzer, drei Frauen Einsitzer, zwei Doppelsitzer-Schlitten sowie eine Team-Staffel dürfen im Rennrodeln bei den am 09. Februar 2018 im koreanischen PyeongChang beginnenden Olympischen Winterspielen für Deutschland an den Start gehen. Die internationale Qualifikation dafür erfolgt über die Weltcups (nicht Sprintbewerbe). Wer die nationale Weltcup-Qualifikation der BSD-Rennrodler geschafft hat, kann an den Olympia-Qualifikationsrennen in PyeongChang, Igls, Winterberg, Altenberg, Calgary und Lake Placid teilnehmen, um sich so eines der begehrten Olympia-Tickets im Rennrodeln zu sichern.

Beim Bob und Skeleton gibt es pro Nation und Disziplin bis zu drei Olympia-Startplätze. Bei den Bob-Männern dürfen die drei Top-Nationen laut IBSF-Ranking drei Bobs im Zweier und Vierer an den Start bringen. Die zwei besten Nationen dürfen bei den Frauen mit drei Bobs starten. „Die drei Piloten der Männer stehen bereits fest, sollte es die drei Startplätze für den BSD geben“, sagt Bob-Cheftrainer René Spies. „Bei den Frauen sind zwei Pilotinnen im Grunde klar. Die Bob-Pilotin, die sich im Oktober 2017 das dritte Weltcup-Ticket für Deutschland sichert, hat noch beste Chancen auf einen Olympiastartplatz, sollte der BSD zu den beiden besten Nationalteams der Bob-Frauen zählen“, berichtet der Cheftrainer weiter.

Auch im Skeleton stellen die zwei besten Nationen der Weltrangliste drei Frauen. Bei den Männern starten, wie beim Bob, ebenso die drei besten Nationen mit drei Schlitten. Für die Nationen dahinter gibt es – laut IBSF Rangliste - zwei oder einen Startplatz bei den Olympischen Winterspielen. Stichtag für den Stand der IBSF-Rangliste ist der 14. Januar 2018.
Bei der nationalen Nominierung ist im Gegensatz zum Bobsport noch alles offen. Niemand ist vornominiert und die Sportlerinnen und Sportler müssen sich erst einmal für das deutsche Weltcup-Team qualifizieren, um Chancen auf eines der begehrten Olympiatickets zu haben.
Die erste Hürde ist also für alle BSD-Athletinnen und Athleten, egal aus welcher Sportart sie kommen, die Weltcup-Qualifikation. Nur wer im Weltcup-Team ist, hat auch die Möglichkeit, sich für die Olympia-Tickets anzubieten.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird schließlich die Deutsche Olympiamannschaft auf Vorschlag der Fachverbände – in unserem Fall des BSD - nominieren. Hier gibt es zwei offizielle Termine, an denen die Qualifizierungsphase abgeschlossen ist:

Nominierungsstichtag Rennrodel:            
31. Dezember 2017

Nominierungsstichtag Bob/Skeleton:      
14. Januar 2018


Die Nominierungssitzungen des DOSB für die Deutsche Olympiamannschaft finden dann am 16. und 23. Januar 2018 statt.

Praktikant/in ab Oktober 2017 gesucht

Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland e.V. sucht ab sofort eine/n neue/n Praktikanten/in.

Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland e.V. möchte sein Team mit einem/einer motivierten Praktikanten/in ab Oktober 2017 für einen Zeitraum von mindestens 6 Monate verstärken.

Mehr zur Stellenausschreibung findet Ihr unter der Rubrik Jobs ->