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Rennrodeln: Eggert/Benecken sichern sich 4. Saisonsieg in Calgary

• Toni Eggert und Sascha Benecken gewinnen in Calgary vor Penz/Fischler (AUT)
• Tobias Wendl/Tobias Arlt auf dem Podest mit dem 3. Platz
• Robin Geueke und David Gamm fahren auf den 5. Rang

Calgary (bsd/09.12.2017) Auch bei der vierten Station der VIESMANN Rennrodel-Weltcupserie 2017/18 im kanadischen Calgary war das deutsche Duo Toni Eggert und Sascha Benecken einfach nicht zu schlagen. Mit 0,143 Sekunden Vorsprung gewann das deutsche Doppelsitzer-Team vor den Österreichern Peter Penz und Georg Fischler und stellte zudem einen neuen Bahnrekord auf – mit 43,421 Sekunden lösten Eggert/Benecken den alten Rekord der US-Amerikaner Grimmette/Martin (43,564 Sek.) ab.

Das zweite deutsche Duo um Tobias Wendl und Tobias Arlt fuhr mit 0,236 Sekunden Rückstand auf die Führenden mit Platz drei den zweiten deutschen Podestplatz ein. Für die beiden „Tobis“ ist es in diesem Winter der vierte Podestplatz.

Das dritte deutsche Duo Robin Geueke/David Gamm verpasste bei diesem Weltcup leider das Podest und wurde mit 0,474 Sekunden Rückstand auf das Sieger-Duo Fünfter.

Mit drei Doppelsitzer-Duos in den Top Sechs ist Cheftrainer Norbert Loch auf der schwierigen Bahn in Calgary mehr als zufrieden: „Die Doppelsitzer haben heute gezeigt, dass wir auch auf dieser Bahn bestehen können. Es war ein sehr hartes Rennen. Wir wissen, dass Penz/Fischler aus Österreich sowie die Einheimischen wie Walker/Snith auf dieser Bahn immer sehr stark sind. Vor allem Eggert/Benecken haben heute wieder gezeigt, dass sie in dieser Saison eine Klasse für sich sind – starkes Rennen. Mit dem dritten Platz von Wendl/Arlt bin ich auch zufrieden, da sie schön langsam wieder in die Spur zurückfinden. Und Geueke/Gamm zeigen mit ihrem fünften Platz, dass sie ebenso zur internationalen Spitze gehören.“

Die Gesamtwertung führen weiterhin die drei deutschen Duos an: Eggert/Benecken liegen mit 485 Punkten auf dem ersten Platz, vor Wendl/Arlt (385) und Geueke/Gamm (291). (lr)

 

Platzierungen der deutschen Doppelsitzer-Athleten


1. Platz: Toni Eggert/Sascha Benecken
3. Platz: Tobias Wendl/Tobias Arlt
5. Platz: Robin Geueke/David Gamm


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Skeleton: Axel Jungk bester Deutscher beim Weltcup in Winterberg

• Axel Jungk und Christopher Grotheer mit Platz 6 und 10 in den Top Ten
• Alexander Gassner wird 16ter
• Rennen wird witterungsbedingt nach dem ersten Lauf abgesagt

Winterberg (bsd/08.12.2017) Das Wetter im nordrhein-westfälischen Winterberg ist ja bekanntermaßen nicht immer das stabilste – vor allem wenn in der Veltins EisArena Weltcups im Bob, Skeleton oder Rennrodel ausgetragen werden. Bereits vor zwei Wochen, als der Rennrodel-Weltcup in Winterberg Station hatte, war es für die internationale Rennrodel-Elite kein Leichtes, unter fairen Bedingungen das Rennen zu fahren.

Beim vierten Bob- und Skeleton-Weltcup 2017/18 hatten dieses Mal die Skeleton Männer Pech mit dem Wetter und mussten bereits im ersten Lauf mit Schneefall und widrigen Bedingungen kämpfen. Der zweite Lauf wurde aufgrund des verstärkten Schneefalls schließlich abgesagt – und das Rennen nach den Ergebnissen aus dem ersten Lauf gewertet.

Als Sieger ging wie bereits in den letzten beiden Weltcups der Koreaner Sungbin Yun aus dem Rennen. Zweiter wurde der Lette Martins Dukurs mit sechs hundertstel Sekunden Rückstand, auf den dritten Platz fuhr Dave Greszczyszyn aus Kanada (+ 0,26 Sekunden).

Bestplatzierter Deutscher wurde Axel Jungk mit Platz sechs, Christopher Grotheer fuhr mit Platz 10 noch in die Top Ten-Wertung. Alexander Gassner wurde Sechzehnter.

Cheftrainer Jens Müller: „Aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen war bereits der erste Lauf ein Roulettespiel für die Athleten. Es kam hierbei vor allem auf die Startnummern an. Wir sind mit Platz 6 von Axel Jungk, Platz 10 von Christopher Grotheer und Platz 16 von Alexander Gassner heute aus dem Rennen gegangen. Dieses Ergebnis ist natürlich für alle drei nicht zufriedenstellend. Das Ziel war, auf das Podium oder unter die Top Sechs zu fahren. Das war bei den heutigen Bedingungen leider nicht möglich. Wir hoffen, dass wir nächste Woche in Innsbruck ein besseres Ergebnis erzielen können.“

--> O-Ton Jens Müller


Die nächste Weltcupstation der Skeleton Männer liegt im österreichischen Innsbruck/Igls. Im Zuge des fünften BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcups werden zudem die Europameisterschaften ausgetragen – im Race-in-race-Modus können alle europäischen Athleten um EM-Medaillen kämpfen.

Der erste Lauf der Skeleton Männer startet am Freitag, 15. Dezember um 10.00 Uhr. (lr)

Platzierungen der deutschen Skeleton-Athleten

6. Platz: Axel Jungk
10. Platz: Christopher Grotheer
16. Platz: Alexander Gassner

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Bilder: Sportpresse Dietmar und Petra Reker

Skeleton: Jacqueline Lölling gewinnt auf Heimbahn in Winterberg

• Jacqueline Lölling holt sich zweiten Saisonsieg in Folge
• Tina Hermann wird Fünfte, Anna Fernstädt Neunte
• Vathje (CAN) und Nikitina (RUS) auf Platz 2 und 3

Winterberg (bsd/08.12.2017) Der vierte BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup im nordrhein-westfälischen Winterberg endete für Lokalmatadorin Jacqueline Lölling mit dem zweiten Saisonsieg in Folge. Mit 24 hundertstel Sekunden Vorsprung konnte sie das Rennen für sich entscheiden und holte wie bereits im ersten Lauf vor allem im unteren Streckenabschnitt die wertvollen Hundertstel heraus.

Zweite wurde die Kanadierin Elisabeth Vathje, auf den dritten Platz fuhr Elena Nikitina aus Russland. Nikitina und Lölling lagen nach dem ersten Lauf zeitgleich in Führung – die Deutsche konnte jedoch den Heimvorteil nutzen und Nikitina trotz neuem Startzeitrekord auf Platz drei verweisen.

Tina Hermann, nach dem ersten Lauf noch auf dem aussichtsreichen dritten Platz, konnte ihre Leistung im zweiten Lauf nicht wiederholen und fiel auf den fünften Rang zurück.

Anna Fernstädt hatte im zweiten Lauf mit einer schlechten Startzeit zu kämpfen, konnte allerdings ihren großen Rückstand während der Fahrt stark minimieren. Sie wurde letztendlich Neunte.

Cheftrainer Jens Müller: "Jacqueline Lölling hat sich hier bei schwierigen Bedingungen durchgesetzt und das Rennen gewonnen. Tina Hermann fiel aufgrund zu vieler Fahrfehler auf den fünften Rang zurück, sie hätte allerdings locker auf das Podium fahren können. Anna Fernstädt hatte etwas Pech mit der Startnummer und ist auf den neunten Platz gefahren. Wir hatten sehr widrige Bedingungen mit viel Schneefall, Sturmböen – sogar ein kleines Gewitter war dabei. Insofern bin ich mit der Leistung der Damen zufrieden. Wir müssen schauen, dass wir nächste Woche in Innsbruck an die Ergebnisse anknüpfen können – vor allem bei Jacqueline Lölling – und dass die anderen beiden wieder weiter nach vorne fahren."

--> O-Ton Jens Müller


Im Gesamtweltcup baut Lölling ihren Vorsprung weiter aus und führt nun mit 810 Punkten, vor Elisabeth Vathje aus Kanada (756) und Tina Hermann (738).

Die nächste Station ist der BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup in Innsbruck/Igls (AUT) vom 15. bis 17. Dezember 2017. Im Race-in-race-Modus finden für alle europäischen Athleten zugleich die Europameisterschaften statt.

Die Rennen der Skeleton Frauen starten am Freitag, 15. Dezember um 14.00 Uhr mit dem ersten Lauf. (lr)

Platzierungen der deutschen Skeleton-Athletinnen


1. Platz: Jacqueline Lölling
5. Platz: Tina Hermann
9. Platz: Anna Fernstädt


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Bilder: Sportpresse Dietmar und Petra Reker

Bob/Skeleton: Stimmen zum 4. BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup in Winterberg

• Europatour beginnt im nordrhein-westfälischen Winterberg

Winterberg (bsd/07.12.2017) Vom 08. bis 10. Dezember 2017 findet in der Veltins EisArena in Winterberg der vierte Weltcup der BMW IBSF Bob- und Skeleton-Rennserie 2017/18 statt.

Die Winterberger Bahn ist die viertälteste Kunsteisbahn der Welt – nach Königssee, Oberhof und Igls – und wurde am 10. Dezember 1977 offiziell eingeweiht. Das Weltcup-Wochenende wird daher ganz im Zeichen des 40-jährigen Bestehens des Eiskanals „An der Kappe“ stehen und lädt zum Mitfeiern und Anfeuern an.

Für die deutschen Skeleton- und Bob-Sportler ist der Weltcup in Winterberg das erste Rennen auf heimischen Boden im Olympiawinter 2017/18. Die Lokalmatadore sind neben den beiden Skeletonis Jacqueline Lölling und Alexander Gassner die Bob-Anschieberin Annika Drazek, Bobpilotin Anna Köhler sowie Erline Nolte, Christopher Weber und Jannis Bäcker.

Hören Sie rein in die O-Töne unserer Trainer und Sportler und erfahren Sie, wie die Vorbereitungen auf den vierten Bob- und Skeleton-Weltcup in Winterberg gelaufen sind.

Skeleton

Tina Hermann

Jacqueline Lölling

Christopher Grotheer

Jens Müller

 

Bob

Francesco Friedrich

Nico Walther

Mariama Jamanka

 

 

Bob/Skeleton: 4. BMW IBSF World Cup in Winterberg, 8. – 10.12.17 / Vorschau

• 27 Nationen in Winterberg am Start
• Mehr Konstanz auf deutschen Bahnen erwartet
• Saison-Comeback für Annika Drazek
• Skeleton-Lokalmatadorin Lölling favorisiert

Winterberg (bsd/06.12.2017) Athletinnen und Athleten aus 27 Nationen werden bei der vierten Station zur BMW IBSF World Cup Tour vom 8. bis 10. Dezember 2017 in Winterberg an den Start gehen. 35 Zweierbobs und 32 Viererbobs bei den Männern, 21 Frauenbobs, 34 Skeleton Männer sowie 28 Skeleton Frauen haben für den Weltcup im Sauerland gemeldet.

Winterberg bildet mit der VELTINS-EisArena, nach den drei Übersee-Stationen in Lake Placid und Park City (USA) sowie Whistler (Kanada),  die vierte von insgesamt acht Weltcup-Veranstaltungen in der Olympiasaison. Der Saisonhöhepunkt findet mit den 23. Olympischen Winterspielen vom 9. bis 25. Februar 2018 im südkoreanischen PyeongChang statt.

Die Weltcupwertung wird aktuell im Viererbob von Weltmeister Johannes Lochner und seinem Team angeführt. Im Zweier liegt das Team von Nico Walther derzeit auf dem dritten Rang. Bei den Frauen rangiert Mariama Jamanka auf Platz vier und im Skeleton liegt die Winterberger Lokalmatadorin und Weltmeisterin Jacqueline Lölling in Führung und der WM-Zweite Axel Jungk auf Rang fünf. Dem BMW IBSF Weltcup kommt in diesem Winter eine ganz besondere Bedeutung zu. Es geht schließlich um die Olympiaqualifikation und um die Anzahl der Startplätze für das deutsche Olympiateam.

In den drei Übersee-Weltcups holten die deutschen Männer-Bobs drei Siege und einen dritten Platz. Allerdings waren die anderen Ergebnisse noch etwas inkonstant. Das soll nun auf den Heimbahnen besser werden.


Der vierfache Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich wird beim BMW IBSF Weltcup in Winterberg mit einem neuen Zweierbob des Herstellers Wallner aus Österreich, antreten. Mit dem bisherigen Bob war Friedrich nicht zufrieden. Er belegte in Übersee zweimal die  Plätze neun (Lake Placid und Park City) und 13 (Whistler).


In Winterberg wird auch die schnellste Anschieberin der BSD-Frauenbobs, Lokalmatadorin Annika Drazek ihr Saison-Debut geben. Sie war nicht auf der Übersee-Tour dabei. Im vergangenen Winter gewann Drazek gemeinsam mit ihrer Pilotin Mariama Jamanka in Winterberg erstmals den Europameister-Titel.

Bei den Skeleton-Frauen ist Lokalmatadorin und Weltmeisterin Jacqueline Lölling – nicht nur in Winterberg – hoch favorisiert. Die Favoritenrolle der deutschen Skeleton Damen unterstreicht Vizeweltmeisterin Tina Hermann, die derzeit im Gesamtweltcup auch auf Rang zwei liegt. Nach dem sechsten Platz bei ihrem ersten Saisonweltcup in Whistler, erhält Skeletoni Anna Fernstädt auch in Winterberg das Vertrauen von Cheftrainer Jens Müller. Sophia Griebel, die bei den ersten beiden Weltcups in den USA die Plätze 23 und 13 belegte, wird als Vorläuferin an den Start gehen.

 

 

BSD-Nominierungen

 

Skeleton
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Tina Hermann (WSV Königssee)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)
Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BSR Oberhof)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Frauenbob
Bobteam Stephanie Schneider (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Bobteam Mariama Jamanka
Bobteam Anna Köhler (BSC Winterberg)

Zweierbob Männer
Bobteam Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Bobteam Nico Walther (BSC Sachen Oberbärenburg)
Bobteam Johannes Lochner (BSC Stuttgart)

Viererbob
Bobteam Francesco Friedrich (beide BSC Sachsen Oberbärenburg)
Bobteam Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Bobteam Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude)

 

Zeitplan

 

Freitag, 8. Dezember 2017

10.00 Uhr   BMW IBSF World Cup, Skeleton Frauen, 1. Lauf
11.30 Uhr   BMW IBSF World Cup, Skeleton Frauen, 2. Lauf
13.30 Uhr  BMW IBSF World Cup, Skeleton Männer, 1. Lauf
15.15 Uhr  BMW IBSF World Cup, Skeleton Männer, 2. Lauf

Samstag, 9. Dezember 2017

09.45 Uhr  BMW IBSF World Cup, Frauenbob, 1. Lauf
11.15 Uhr  BMW IBSF World Cup, Frauenbob, 2. Lauf
13.30 Uhr  BMW IBSF World Cup, Zweierbob Männer, 1. Lauf
15.00 Uhr  BMW IBSF World Cup, Zweierbob Männer, 2. Lauf


Sonntag, 10. Dezember 2017

11.30 Uhr  BMW IBSF World Cup, Viererbob, 1. Lauf
13.00 Uhr  BMW IBSF World Cup, Viererbob, 2. Lauf

 

Bahn-Informationen Winterberg


Land: Deutschland
Name der Bahn: Veltins EisArena Winterberg
Gesamtlänge: 1330 m
Wettkampflänge: 1609 m
Starthöhe: 760 m
Zielhöhe: 665 m
Maximalgefälle: 15 %
Durchschnittsgefälle: 9 %
Höhenunterschied: 110 m
Zahl der Kurven: 15
www.bobbahn.de 

Rennrodeln: 4. Viessmann Weltcup in Calgary (08. – 09. 12.2017)

• Die Übersee-Tour beginnt in Kanada
• Geisenberger, Loch und Eggert/Benecken Weltcup-Spitzenreiter
• "Die Bahn in Calgary liegt uns"

Calgary (bsd/05.12.2017) Nach den überragenden Erfolgen der deutschen Rennrodler bei den Heim-Weltcups in Winterberg und Altenberg geht es nun nach Nordamerika. Am 8. und 9. Dezember 2017 wird der 4. Viessmann Rennrodel Weltcup der Olympiasaison im Canada Olympic Park in Calgary ausgetragen. Gut 120 Athletinnen und Athleten werden auf der Olympiabahn von 1988 um die Weltcuppunkte und Olympia-Nominierungen kämpfen.

Die so genannte Gleiterbahn, 80 Kilometer östlich der Kanadischen Rocky Mountains, scheint den deutschen Rennrodlern und -rodlerinnen sehr gut zu liegen. Zuletzt fand am 18. und 19. Dezember 2015 ein Viessmann Weltcup und BMW Sprint-Weltcup in der kanadischen Provinz Alberta statt. Damals überzeugten die aktuellen Weltcupspitzenreiter Felix Loch, Natalie Geisenberger und Eggert/Benecken mit Siegen. Den  anschließenden BMW Sprint konnten Felix Loch, Summer Britcher (USA) und Wendl/Arlt für sich entscheiden.  

In diesem Jahr wird allerdings kein Sprint-Weltcup in Calgary ausgetragen, sondern eine Team-Staffel am Samstagabend nach Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) gefahren.

Cheftrainer Norbert Loch: „In Calgary waren die BSD-Rennrodler schon oft sehr erfolgreich. Die Bahn liegt uns eigentlich sehr gut. Interessant ist hier das Wetter, das häufig schnell von Plus- auf tiefe Minusgrade wechselt und oft mit starkem Wind einhergeht. Aber wir hoffen, dass die Witterungsbedingungen mitspielen und wir unsere aktuellen Spitzenpositionen im Viessmann Weltcup bestätigen können.“

Den zweiten Weltcup-Einsatz seiner Karriere erhält in Calgary Christian Paffe vom BRC Hallenberg. Der 23-jährige Goldmedaillengewinner der Olympischen Jugendspiele 2012 in Innsbruck-Igls, hatte sich über seine Leistungen im B-Team der deutschen Rennrodler qualifiziert und kommt nun für Julian von Schleinitz ins Weltcup-Team.

Mit dem Gelben Trikot der Weltcupspitzenreiter gehen die Olympiasieger Natalie Geisenberger und Felix Loch sowie die Doppelsitzer-Weltmeister Toni Eggert und Sascha Benecken an den Start beim 4. Viessmann Weltcup der Olympiasaison. Die BSD-Spitzenreiter konnten sich bei den ersten vier Rennen, an drei Standorten (Igls, Winterberg und Altenberg) jeweils schon einen ordentlichen Vorsprung auf die Verfolger herausfahren. Bei Natalie Geisenberger sind das 70 Punkte auf ihre Teamkollegin Tatjana Hüfner, die wiederum 72 Zähler Vorsprung vor Dajana Eitberger hat. Die vierte BSD-Athletin Julia Taubitz liegt nur 13 Punkte hinter Eitberger auf dem vierten Rang. Bei den Männern hat Felix Loch bereits einen komfortablen Vorsprung von 99 Weltcuppunkten auf den Weltmeister von 2015 Semen Pavlichenko aus Russland. Und das Weltmeister-Doppel Eggert/Benecken liegt 70 Zähler vor den Olympiasiegern Wendl/Arlt. Auf Rang drei, 79 Zähler dahinter, folgen die Winterberger Geueke/Gamm.

 

BSD-Nominierungen


Damen
Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)


Herren

Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis)
Johannes Ludwig (BRC Oberhof)
Ralf Palik (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
Christian Paffe (BRC Hallenberg)

Doppelsitzer
Toni Eggert / Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/RT Suhl)
Tobias Wendl / Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke / David Gamm (BSC Winterberg)

Zeitplan (MEZ)

Freitag, 08. Dezember 2017

23.00 Uhr  Viessmann Weltcup, Doppelsitzer (1. Lauf)

Samstag, 09. Dezember 2017

0.20 Uhr Viessmann Weltcup, Doppelsitzer (2. Lauf)

1.40 Uhr Viessmann Weltcup, Herren Einsitzer (1. Lauf)
3.15 Uhr Viessmann Weltcup, Herren Einsitzer (2. Lauf)

17.40 Uhr  Viessmann Weltcup, Damen Einsitzer (1. Lauf)
19.00 Uhr  Viessmann Weltcup, Damen Einsitzer (2. Lauf)

20.50 Uhr  Viessmann Team-Staffel Weltcup presented by BMW

 

Bahn-Informationen Calgary


Land: Kanada (Alberta)
Name der Bahn:  WinSport Canada Olympic Park
Gesamtlänge: 1494 m
Wettkampflänge:
Herren:  1494 m Länge, 14 Kurven
Damen: 1487 m Länge, 14 Kurven
Starthöhe: 1251 m
Zielhöhe: 1130 m
Maximalgefälle: 15 %
Durchschnittsgefälle: 8 %
Höhenunterschied: 121 m
Zahl der Kurven: 19

BSD: Statement zum Ausschluss der Russischen Olympiamannschaft

• Von den Olympischen Winterspiele (9. bis 25. Februar 2018) in PyeongChang (KOR)
• Richtiges Zeichen für die Sportwelt
• Wahrung der Rechte sauberer Athleten

Berchtesgaden (bsd/06.12.2017) Der BSD Vorstandsvorsitzende Thomas Schwab äußert sich zum Ausschluss der Russischen Olympiamannschaft für die Winterspiele 2018 durch das IOC: 

 
„Wir finden die IOC-Entscheidung zum Ausschluss der Russischen Olympiamannschaft bei den Winterspielen in PyeongChang ein richtiges Zeichen im weltweiten Kampf gegen Doping im Sport. Das IOC hat hier eine entscheidende, harte Linie eingeschlagen. Das ist ein gutes, richtiges Zeichen für die Sportwelt.
Auf der anderen Seite begrüßen wir aber auch die Wahrung der Rechte sauberer Athleten. Sie haben die Möglichkeit, unter neutraler Flagge und mit Auflagen, an den Winterspielen teilzunehmen. Man muss auch sauberen Athleten, die sich vier Jahre lang fair auf ihre Olympiateilnahme vorbereitet haben, gerecht werden.“

 

Thomas Schwab
Vorstandsvorsitzender BSD

 


 

Bob: Dritter Europacup am Königssee

Sechs Podestplätze für die deutschen Bob-Athleten

Königssee (bsd/04.12.2017) Vom 01. bis 03. Dezember 2017 fanden in der Deutsche Post Eisarena Königssee die Rennen des dritten Bob-Europacups statt. Am Freitag, 01. Dezember, starteten die Rennen der Männer-Zweierbobs sowie der Frauenbobs.

Im Zweierbob sicherte sich das deutsche Team um Lochner/Bluhm souverän den ersten Platz mit einem Vorsprung von 50 hundertstel Sekunden. Den zweiten Platz belegte das tschechische Team um Dvorak/Nosek. Das Team Maier/Walch aus Österreich fuhr auf den dritten Platz.



Bei den Frauen gewann das österreichische Team um Beierl/Onasanya, vor dem deutschen Team Senkel/Bertels und dem Team Constantin/Iusco aus Rumänien.



Am Samstag, 02. Dezember, waren erneut die Frauen sowie die Viererbobs am Start.
Im Frauenbob holte sich das österreichische Team Beierl/Onasanya mit einem Vorsprung von 41 hundertstel Sekunden den zweiten Sieg in Folge am Königssee. Den zweiten Platz sicherte sich wie bereits am Vortag die deutsche Pilotin Christin Senkel mit Anschieberin Leonie Fiebig. Auf den dritten Platz fuhr das rumänische Team Grecu/Iusco.

Im Viererbob gewann das deutsche Team um Pablo Nolte, vor den Teams um Rico Peter aus der Schweiz und dem deutschen Team um Christoph Hafer.

Am Sonntag, 03. Dezember, wurde abschließend noch ein Viererbob-Rennen ausgetragen. Hier setzte sich dieses Mal das am Vortag drittplatzierte deutsche Team um Christoph Hafer mit einem Vorsprung von 32 hundertstel Sekunden an die Spitze. Den zweiten Platz belegte das russische Team um Maxim Andrianov, vor dem Team um Markus Treichl aus Österreich.



Das nächste Europacup-Rennen wird vom 15. bis 17. Dezember im französischen La Plagne ausgetragen, bevor es in die Weihnachtspause geht.

 

Platzierungen der deutschen Bob-Athletinnen und -Athleten


Freitag, 01. Dezember

4. EC Zweierbob Männer
1. Platz: Johannes Lochner/Joshua Bluhm
5. Platz: Pablo Nolte/Florian Bauer
6. Platz: Christoph Hafer/Markus Reichle
12. Platz: Jonas Jannusch/Alexej Bogdaschin

4. EC Frauenbob
2. Platz: Christin Senkel/Franziska Bertels
4. Platz: Sandra Kroll/Sarah Noll
10. Platz: Laura Nolte/Lena Zelichowski


Samstag, 02. Dezember

5. EC Frauenbob
2. Platz: Christin Senkel/Leonie Fiebig
7. Platz: Sandra Kroll/Sarah Noll
9. Platz: Laura Nolte/Vanessa Mark

2. EC Viererbob
1. Platz: Team Nolte (Hertel/Schüller/Straub)
3. Platz: Team Hafer (Salzer/Reichle/Schneider)
5. Platz: Team Buchmüller (Krenz/Ammour/Laurenz)
7. Platz: Team Jannusch (Ebert/Bogdaschin/Heber)


Sonntag, 03. Dezember

3. EC Viererbob
1. Platz: Team Hafer (Salzer/Reichenberger/Schneider)
4. Platz: Team Jannusch (Ebert/Jagusch/Bauer)
5. Platz: Team Nolte (Hertel/Schüller/Strauß)
7. Platz: Team Buchmüller (Ammour/Hammers/Laurenz)

 

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Rennrodeln: Deutschland gewinnt auch Team-Staffel in Altenberg

• Felix Loch, Natalie Geisenberger und Toni Eggert/Sascha Benecken nicht zu schlagen
• Österreich wird Zweiter, Italien fährt auf Platz 3

Altenberg (bsd/03.12.2017) Die ersten drei Weltcup-Wochenenden der VIESSMANN Rennrodel-Serie 2017/18 in Igls, Winterberg und Altenberg sind vorbei und lassen in Bezug auf die deutschen Mannschaftsergebnisse kaum noch Wünsche offen: Mit insgesamt vier Podestplätzen bei den Herren – die Sprint-Weltcups miteingerechnet – , neun Podestplätzen bei den Damen und elf Podestplätzen bei den Doppelsitzern ist die deutsche Mannschaft für die Olympischen Winterspiele 2018 bestens gerüstet und vorbereitet.

Das geschlossen starke Auftreten der Mannschaft wird zusätzlich von den beiden Team-Staffel-Rennen bestätigt, die in Igls sowie bei dem heutigen Bewerb in Altenberg mit einem Sieg für Deutschland endeten.

Felix Loch, Natalie Geisenberger und das Doppelsitzer-Duo Toni Eggert und Sascha Benecken konnten auch die zweite Team-Staffel der Saison in Altenberg mit 0,313 Sekunden Vorsprung vor dem österreichischen Team um Miriam Kastlunger, Wolfgang Kindl und Penz/Fischler für sich entscheiden. Den dritten Platz sicherte sich das italienische Team um Sandra Robatscher, Emanuel Rieder und Nagler/Malleier (+ 0,471 Sek.).

Der nächste Team-Staffel-Bewerb wird im Zuge des vierten VIESSMANN Rennrodel-Weltcups in Calgary (CAN) am 08./09. Dezember 2017 ausgetragen. (lr)

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Bilder: Sportpresse Reker

Rennrodeln: Dreifachtriumph für die deutschen Damen in Altenberg

• Natalie Geisenberger holt sich 3. Saisonsieg
• Tatjana Hüfner und Dajana Eitberger komplettieren das Podest
• Julia Taubitz unter den Top Sechs

Altenberg (bsd/03.12.2017) Der erste Advent wurde in Altenberg mit einem Dreifachtriumph der deutschen Rennrodeldamen eingeläutet. Natalie Geisenberger war auch beim vierten Saisonweltcup 2017/18 – der BMW Sprint-Weltcup miteingerechnet – nicht zu schlagen und holte sich ihren dritten Sieg. Zudem löste sie Teamkollegin Tatjana Hüfner als bisherige Bahnrekord-Halterin ab und fuhr mit 50,036 Sekunden im zweiten Lauf der internationalen Konkurrenz davon: „Geisenberger is a gamer and she is here to play“, so die Kommentatoren des FIL Livestreamings.

Das weitere Podest blieb wie bereits erwartet fest in deutscher Hand. Tatjana Hüfner, die den Startrekord in Altenberg hält, fuhr mit einem starken zweiten Lauf auf den zweiten Rang. Teamkollegin Dajana Eitberger holte sich ihren zweiten Podestplatz der Saison und wurde Dritte.

Die vierte deutsche Starterin Julia Taubitz komplettierte das überaus starke Mannschaftsergebnis mit dem sechsten Platz.

Für Trainer Torsten Görlitzer, der die deutschen Damen am Start betreut, ein tolles Ergebnis: „Heute hat man es den Damen unter Umständen schon ansehen können, dass sie etwas nervös waren. Aber sie sind alle Profis und lassen es sich nach außen nicht anmerken. Heute wollte einfach jede gewinnen.“

--> O-Ton Torsten Görlitzer


Die nächste Station der VIESSMANN Rennrodel-Weltcupserie ist der Weltcup im kanadischen Calgary am 08./09. Dezember 2017. (lr)

 

 

Platzierungen der deutschen Rennrodel-Athletinnen


1. Platz: Natalie Geisenberger
2. Platz: Tatjana Hüfner
3. Platz: Dajana Eitberger
6. Platz: Julia Taubitz


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Bilder: Sportpresse Reker