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Bob/Skeleton: Die Oberhofer Eis-Starthalle bebte

• Internationale Deutsche Startmeisterschaften in Oberhof
• Skeletonis Griebel und Keisinger sowie Bobteam Schneider holen sich Titel

Oberhof (bsd/01.10.2017) Am Samstag, 30. September 2017 ging es in der Oberhofer Eisstart-Halle um den Titel Deutscher Startmeister beziehungsweise Startmeisterin im Bob und Skeleton. Über 60 Athletinnen und Athleten waren zu den internationalen Deutschen Anschub-Meisterschaften nach Oberhof gereist.

Die Titel im Skeleton sicherten sich Sophia Griebel (Suhl) und Felix Keisinger (Königssee). Deutsche Vizemeister im Skeletonstart wurden Susanne Kreher (Oberbärenburg) und Dominic Rady (Königssee). Die beiden Sauerländer Janine Becker (Winterberg) und Yannik Loth (Hochsauerland) kamen auf den Bronzerang.

Im Frauenbob siegten die Favoritinnen Stephanie Schneider (Oberbärenburg) und Lisa Buckwitz (Potsdam). Fünf Hundertstelsekunden dahinter auf den Bronzerang schoben die Europameisterinnen Mariama Jamanka (Thüringen) und Annika Drazek (Winterberg). Rang drei bei den Deutschen Bob-Startmeisterschaften ging an Sandra Kroll und Ann Kathrin Strack (Königssee).

In Abwesenheit der Weltmeister Francesco Friedrich und Johannes Lochner, die sich noch im Champions Club der Deutsche Sporthilfe in Apulien aufhielten, zeigte der EM-Dritte  Benjamin Maier mit Markus Sammer (Österreich) in beiden Starts die schnellsten Zeiten mit dem Zweierbob. Die Lokalmatadore Hans-Peter Hannighofer und Alexander Rödiger (BRC Thüringen) waren mit neun Hundertstelsekunden Rückstand nach den beiden Durchgängen Zweite. Duminik Dvorak und David Egydy aus Tschechien kamen drei Hundertstel hinter den Thüringern auf den dritten Rang. Als schnellste BSD-Starter sind Hannighofer/Rödiger damit die Deutschen Bobstart-Meister 2017.

Im Viererbob wiederholte das österreichische Team von Benjamin Maier den Sieg. Drei Hundertstelsekunden hinter den Tirolern kam Juniorenweltmeister Richard Oelsner mit Benedikt Hertel, Alex Schüller und Philipp Knötzsch auf den Silberrang in der internationalen Wertung. Damit ist das Team von Richard Oelsner (Oberbärenburg/Potsdam) zugleich Deutscher Meister im Viererbob-Anschub. Weitere drei Hundertstelsekunden in Addition der beiden Starts dahinter landeten Bennet Buchmüller, Costa Laurenz, Issam Ammour und Niklas Scherer (Winterberg/Wiesbaden).

Die offene Deutsche Meisterschaft wurde für die BSD-Athletinnen und Athleten auch als zentraler Leistungstest im Mannschaftsstart gewertet. Zahlreiche Zuschauer feuerten die Spitzenathleten und -athletinnen lautstark an und genossen die Thüringer Köstlichkeiten vor der Eisstart-Halle, wo im Anschluss auch die Siegerehrungen stattfanden.

 

 

 

Potsdamer Bobsportler ins 'Team Pyeongchang - Land Brandenburg' berufen

Potsdam ist eine erfolgreiche Bobsport-Stadt. Für die Winterspiele 2018 gibt es fünf Hoffnungsträger vom Luftschiffhafen, die ins brandenburgische Olympiateam berufen wurden.

Potsdam ist eine erfolgreiche Bobsport-Stadt. Für die Winterspiele 2018 gibt es fünf Hoffnungsträger vom Luftschiffhafen, die ins brandenburgische Olympiateam berufen wurden. Vor den Wettkämpfen in Pyeongchang beschäftigt auch die angespannte politische Lage in Korea.
Dr. Dietmar Woidke setzt angesichts der gegenwärtig beunruhigenden Politiklage in Nordkorea auf die Kraft des Sports. „Die jungen Menschen sollen bei den Olympischen Spielen 2018 von Pyeongchang ein Signal des Miteinanders aus Südkorea senden“, sagte Brandenburgs Ministerpräsident (SPD), als am vergangenen Freitag in der Staatskanzlei fünf Bobanschieber und ein Trainer des SC Potsdam ins märkische Olympia-Förderteam berufen worden. Das Potsdamer Sportler-Quintett hofft, im Februar an den Spielen teilzunehmen – in friedlicher Atmosphäre.

Deutschland hat mindestens zwei Startplätze pro Disziplin


Woidke, der auch Schirmherr der brandenburgischen Sporthilfe ist, überreichte die Ernennungsurkunden an Lisa-Marie Buckwitz, Kevin Kuske, Christian Poser, Philipp Wobeto sowie Coach Jörg Weber. Tino Paasche, der fünfte Luftschiffhafen-Athlet im Bunde vom Stuttgarter Team des Piloten Johannes Lochner, fehlte krankheitsbedingt.
Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) darf in Pyeongchang je zwei Mannschaften in der Zweier- und Viererkonkurrenz der Männer sowie im Zweier der Frauen an den Start bringen. Sogar eine dritte Teilnehmercrew wäre jeweils möglich, wenn der BSD in der diesjährigen Weltcup-Nationenwertung unter die Top 3 kommt. Der harte Kampf um die begehrten Plätze in den deutschen Schlitten hat bereits begonnen. Anfang September fand in Oberhof der zentrale Anschub-Leistungstest statt.

Ministerpräsident Woidke: "Brandenburg fiebert mit ihnen"


Am besten präsentierte sich dabei Bob-Ikone Kevin Kuske. Viermal Olympiagold hat er schon gewonnen, nun möchte er zum Abschluss seiner glorreichen Karriere ein fünftes Mal in die olympische Eisrinne und dabei erneut eine Edelmetallspur ziehen. Neben dem 38 Jahre alten Routinier gehören auch seine Vereinskollegen Philipp Wobeto, früherer Junioren-Weltmeister und amtierender WM- Titelträger mit der Mannschaft, sowie Christian Poser zum Team von Pilot Nico Walther aus Oberbärenburg. Hinter Poser, der 2011 Weltmeister war und drei Jahre später bei Olympia in Sotschi startete, liegt eine einjährige Verletzungspause. Diese hat er offenbar gut überstanden, denn beim Leistungstest in Oberhof überzeugte er. „Ich bin total fit“, sagte der 31-Jährige. Gleiches gilt für Lisa-Marie Buckwitz, die sich bei den Tests auch stark präsentierte. Wie viele Bobanschieber war sie einst in der Leichtathletik zuhause, doch als die Entwicklung der Siebenkämpferin stagnierte, wechselte sie zum Bobfahren. Das erste Mal sauste Buckwitz 2013 in Altenberg den Kanal hinab. „Das war überwältigend für mich und genau die richtige neue Herausforderung“, erzählte die 22-Jährige, die bereits zweifache Junioren-Weltmeisterin ist und ein gemeinsames Gespann mit Pilotin Stephanie Schneider (Oberbärenburg) bildet. Schneider erhielt ebenfalls in Potsdam ihren sportlichen Schliff. Sie begann als Werferin, ehe ihr dann von Athletiktrainer Heinz Rieger das Abc des Bobanschiebens vermittelt wurde – bis zu seinem Tod in diesem Juni betreute er Schneider.

Nach den guten Auftritten im reinen Anschubvergleich müssen Potsdams explosive Bob-Beschleuniger nun bei den Weltcup-Rennen Top-Leistungen bringen, um das Ticket Richtung Südkorea zu lösen. Im Anschluss an die letzte Station der Serie – Königssee vom 19. bis 21. Januar – wird die endgültige Entscheidung über die Nominierung für das deutsche Bob-Team der Winterspiele 2018 fallen. „Unsere olympischen Hoffnungen in Eis und Schnee ruhen wieder auf den ‚Bob- Exoten‘ des SC Potsdam, Brandenburg fiebert mit ihnen“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke. Er ergänzte: „Es ist eine Erfolgsgeschichte, die Mitte der 1970er-Jahre begann.“ Und im südkoreanischen Pyeongchang ein weiteres Kapitel hinzubekommen soll. 

Text: Gerhard Pohl

Rund 60 deutsche Top-Athleten reisen zum Champion des Jahres – Mit dabei auch 11 SportlerInnen des BSD

ROBINSON Club Apulia heißt Deutschlands beste Sommer- und Wintersportler willkommen / Höhepunkt ist die Auszeichnung des Champion des Jahres 2017

Am Samstag, 23. September starteten die erfolgreichsten deutschen Athleten der vergangenen zwölf Monate zum Champion des Jahres. Die Event-Woche vom 23. bis 30. September führt die Teilnehmer in diesem Jahr in den ROBINSON Club Apulia in Süditalien. Die Sportler, die sich durch herausragende sportliche Erfolge für diese weltweit einzigartige Reise qualifizieren müssen, erwartet rund 150km südlich von Bari ein abwechslungsreiches Sport-, Aktions- und Unterhaltungsprogramm, bei dem sich die Sommer- und Wintersportler näher kommen und austauschen können.



Höhepunkt der Veranstaltung ist die Wahl zum Champion des Jahres 2017, bei der Deutschlands Spitzenathleten in einem zweistufigen Wahlverfahren ihren Besten ermitteln. Die Nominierung erfolgt durch die Athleten vor Ort, die am Sonntag (24.09.) bei einer geheimen Wahl ihre fünf Favoriten benennen. Diese werden auf der abends stattfindenden Eröffnungsgala der Veranstaltung bekannt gegeben. In einem anschließenden Online-Voting unter den rund 4.000 von der Sporthilfe geförderten Athleten wird der Sieger ermittelt. Der Nachfolger von Wasserspringer Patrick Hausding, der 2016 als Champion des Jahres ausgezeichnet wurde, wird auf der Abschlussgala der Woche am Freitag, 29.09., verkündet.



Die aktuelle Teilnehmerliste des Champion des Jahres vergegenwärtigt die zahlreichen großartigen Erfolge deutscher Athleten in diesem Jahr. Neben den erfolgreichen Leichtathleten der WM in London sind zahlreiche Kanuten, Vielseitigkeitsreiter, Ringer und Athleten anderer Sportarten vertreten. Die Riege der Wintersportler wird angeführt vom Team der Nordischen Kombinierer sowie dem deutschen Bob-Team und zahlreichen Biathleten. Leider konnten die meisten erfolgreichen Rennrodler nicht mit dabei sein, weil sie bereits in den kommenden Tagen zum ersten Eislehrgang nach Lillehammer (NOR) aufbrechen werden.

Mit dem Champion des Jahres honoriert die Deutsche Sporthilfe als Veranstalter die großartigen Erfolge deutscher Athleten. Die Premium-Partner der Veranstaltung Deutsche Kreditbank, ROBINSON, smart, die Zurich Versicherung und die DFL Deutsche Fußball Liga als Premium-Partner der Sporthilfe, sowie der Ausrüster adidas ermöglichen mit ihrem Engagement dieses besondere Event für Deutschlands beste Athleten.



Vom BSD mit in Apulien dabei sind:

Bob: Francesco Friedrich (mit Team), Johannes Lochner (mit Team)
Rodeln: Johannes Ludwig
Skeleton Axel Jungk, Jacqueline Lölling

Weitere Informationen zum Champion des Jahres:
www.champion-des-jahres.de
facebook.com/deutschesporthilfe
instagram.com/sporthilfe
#ChampionDesJahres

Online-Voting zum Juniorsportler des Jahres 2017

Erstmals wählen Sportbegeisterte aus fünf Nachwuchs-Talenten ihren Juniorsportler / Abstimmung auf juniorsportler-des-jahres.de / Deutsche Post zum dritten Mal Partner der Juniorsportler / Gewinnspiel mit Mercedes-Benz A-Klasse PEAK Edition

Frankfurt am Main, 20. September 2017 - Zusammen mit der Deutschen Post sucht die Deutsche Sporthilfe den Juniorsportler des Jahres 2017. Erstmals kann jeder Sportinteressierte vom 20. September bis zum 8. Oktober auf www.juniorsportler-des-jahres.de aus fünf Top-Talenten seinen Favoriten wählen - und mit etwas Glück eine A-Klasse PEAK Edition von Mercedes-Benz, zwei VIP-Tickets inkl. einer Renntaxifahrt für ein DTM Rennen 2018 nach Wahl oder zwei Tickets für das DFB-Länderspiel am 14.11.2017 in Köln gewinnen.

Zur Wahl stehen (in alphabetischer Reihenfolge):

 - Vinzenz Geiger (Nordische Kombination), 20 Jahre, aus Oberstdorf:
Junioren-Weltmeister 2017

 - Niklas Kaul (Leichtathletik - Zehnkampf), 19 Jahre, aus Saulheim:
Junioren-Europameister 2017 mit Junioren-Weltrekord

 - Jacob Schopf (Kanurennsport), 18 Jahre, aus Berlin: zweifacher Junioren-Weltmeister 2017

 - Jessica Tiebel (Rennrodeln), 18 Jahre, aus Altenberg:
Junioren-Weltmeisterin 2017


 - Elena Wassen (Wasserspringen), 16 Jahre, aus Berlin:
Junioren-Weltmeisterin 2016

Die Deutsche Sporthilfe ehrt mit der höchsten Auszeichnung im deutschen Nachwuchssport seit 39 Jahren Talente, von denen sich viele zu internationalen Größen in ihrer Disziplin entwickelt haben, seit drei Jahren in Kooperation mit ihrem Nationalen Förderer Deutsche Post. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Persönlichkeiten wie Michael Groß (1981), Franziska van Almsick (1992), Timo Boll (1997), Maria Höfl-Riesch (2004), Magdalena Neuner (2007/2008) und Laura Dahlmeier (2013). Im vergangenen Jahr wurde die inzwischen vierfache Junioren-Weltmeisterin im Bahnradsport, Pauline Grabosch ausgezeichnet.

Welches der fünf Top-Talente dieses Jahr die wichtigste Auszeichnung im deutschen Nachwuchssport erhält, wird im Rahmen einer Preisverleihung am 14.
Oktober in DIE HALLE Tor 2 in Köln verkündigt.

Zur Abstimmung: www.juniorsportler-des-jahres.de

BSD: Sportler und Funktionäre auf der BMW Wiesn – BMW Sportfamilie trifft sich zum Oktoberfest in München

München (BMW/bsd/19.09.2017) Der BMW Wiesn Sport-Stammtisch hat eine lange Tradition. Am Dienstag lud BMW seine Sport- und Markenbotschafter sowie viele weitere Athleten und Funktionäre aus unterschiedlichen Disziplinen bereits zum achten Mal auf das Münchner Oktoberfest ein.

München (BMW/bsd/19.09.2017) Der BMW Wiesn Sport-Stammtisch hat eine lange Tradition. Am Dienstag lud BMW seine Sport- und Markenbotschafter sowie viele weitere Athleten und Funktionäre aus unterschiedlichen Disziplinen bereits zum achten Mal auf das Münchner Oktoberfest ein.

Eingeläutet wurde der Tag mit einer besonderen Wiesn-Gaudi auf dem Gelände der BMW und MINI Driving Academy in Maisach (GER). Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum der BMW und MINI Driving Experience gingen dort einige Sportlerinnen und Sportler in aktuellen BMW Modellen auf die Strecke.

Mit dabei waren unter anderem die neue BMW M Markenbotschafterin Lena Gercke (GER), BMW Classic Markenbotschafterin Katarina Witt (GER), BMW Markenbotschafter Alessandro Zanardi (ITA) sowie zahlreiche Olympiasieger, Weltmeister und Top-Athleten aus den Bereichen Winter-, Outdoor und Motorsport.

In der BMW und MINI Driving Academy in Maisach gab es für die Gäste am Vormittag spezielle „Wiesn-Challenges“ zu bewältigen. Spaß war dabei garantiert, denn für die Beifahrer galt es, während der Fahrt durch den Driftparcours Lebkuchenherzen zu beschriften oder im Slalomparcours beim Dosenwerfen aus dem offenen Fenster zu glänzen. Von Maisach ging es weiter auf das Oktoberfest. Dort stand zunächst ein Rundgang über die Festwiese auf dem Programm, ehe die Gäste im gemütlichen Ambiente der Käfer-Wiesn-Schänke zusammenkamen und den BMW Wiesn Sport-Stammtisch für viele interessante Gespräche nutzten.

Francesco Friedrich freute sich: „Der Auftakt bei der BMW Driving Experience hat super viel Spaß gemacht. Wenn man den Motor startet und diesen tollen Sound hört, ist das schon großartig. Das Driften war wahnsinnig schwierig, weil die Fahrzeuge so viel Power haben. Auf der Wiesn selbst ist es dann immer sehr gemütlich. Man trifft viele Leute, kann sich gut unterhalten und macht einen kleinen Rundgang. Das ist immer schön, gerade weil man die Leute auch länger nicht gesehen hat.“

Natalie Geisenberger (Rodel-Olympiasiegerin): „Ich finde es super, diese schnellen Autos ausprobieren und damit ein paar Runden drehen zu können. Gerade in so einem Rahmen macht das wahnsinnig viel Spaß. Es ist ein bisschen Wettkampf und ein bisschen Spiel dabei und sicherlich für alle eine gute Einstimmung auf die Wiesn. Mittlerweile ist der Wiesn-Stammtisch schon eine richtige Tradition. Man sitzt gemütlich zusammen, isst etwas, der eine oder andere trinkt sicher auch eine Maß. Ich bin ab morgen wieder im Testmodus und mitten in der Saisonvorbereitung, deshalb geht es bei mir nicht. Aber es ist trotzdem eine schöne Abwechslung.“


Rennrodeln: Startlehrgang der Junioren in Oberhof – Meitzner, Langenhan und Orlamünder/Gubitz die Schnellsten

Oberhof (bsd/19.09.2017) Vom 12. bis 17. September fand auf der Startanlage in Oberhof der letzte Vorbereitungslehrgang des C-Kaders der Rennrodel Junioren statt.

Oberhof (bsd/19.09.2017) Vom 12. bis 17. September fand auf der Startanlage in Oberhof der letzte Vorbereitungslehrgang des C-Kaders der Rennrodel Junioren statt.

Josefine Meitzner (Altenberg), der Junioren-WM Dritte Max Langenhan (Friedrichroda) und die Juniorenweltmeister im Doppelsitzer Hannes Orlamüder/Paul Gubitz (Zella-Mehlis) überzeugten beim Startwettkampf mit Bestleistungen und konnten sich den Sieg und damit wertvolle Punkte für die Weltcup-Qualifikation bei den Junioren sichern.

Sowohl bei den athletischen Leistungen als auch beim Eisstart zeigten die meisten der jeweils neun Damen und Herren Einsitzer und der sechs Doppelsitzer eine steigende Formkurve gegenüber dem letzten Jahr. Sowohl für den Start- als auch den Athletiktest gibt es Qualifikationspunkte für die Nominierung zum Junioren-Weltcup.

Im November 2017 werden dann drei Qualifikationsrennen in Winterberg, Altenberg und Oberhof gefahren. Danach steht das BSD-Team für den Junioren-Weltcup 2017/18.

Junioren-Cheftrainer Steffen Wöller zeigte sich zufrieden: „In Oberhof konnten wir eine sehr gute Trainingswoche mit anschließendem Athletik- und Startwettkampf durchführen. Unsere Sportlerinnen und Sportler haben in allen Disziplinen sehr gute Werte erreicht und alle Juniorinnen und Junioren sind in einem guten körperlichen Zustand. Jetzt freuen wir uns, dass der Winter im Eiskanal für uns bald losgeht.“

Skeleton: Zentraler Leistungstest in Oberhof und Erfurt – Griebel und Keisinger die Schnellsten auf Eis

Erfurt/Oberhof (bsd/18.09.2017) Sophia Griebel (Suhl) und Felix Keisinger (Königssee) siegten am Samstag, 16. September 2017 beim Skeleton-Eisstart Leistungstest in Oberhof.

Erfurt/Oberhof (bsd/18.09.2017) Sophia Griebel (Suhl) und Felix Keisinger (Königssee) siegten am Samstag, 16. September 2017 beim Skeleton-Eisstart Leistungstest in Oberhof. Die WM-Siebte von 2016 Sophia Griebel meldete sich damit nach 18-monatiger Verletzungspause eindrucksvoll zurück.
 
Nach der zentralen Leistungsüberprüfung der A-, B- und C-Kader-Sportlerinnen und -Sportler im Eisstart auf der Oberhofer Startanlage ging es am Sonntag, 17. September 2017 in Erfurt noch um die Tests der aktuellen Athletikwerte.


 
Als besondere Teambuilding-Maßnahme besuchte Cheftrainer Jens Müller mit seinen Sportlern am Samstagnachmittag die Schlittenscheune mit vielen interessanten historischen Sportgeräten. Einige der jungen Skeletonis versuchten sich im Anschluss noch selbst beim Rennrodel-Training auf Rollenrodeln in Ilmenau.
 
Cheftrainer Jens Müller resumierte: „Wir hatten zwei gute Testtage, bei denen wir viele persönliche Bestleistungen, sowohl im Spitzenbereich wie auch bei den Anschlusskadern,  gesehen haben. Leider haben wir derzeit zu viele Verletzte und kranke Sportlerinnen und Sportler, die an den Tests nicht oder nur teilweise teilnehmen konnten. Tina konnte aus gesundheitlichen und Axel aus privaten Gründen (sein Bruder hat geheiratet) nicht an den Tests teilnehmen. Bitter ist, dass Tamara Seer, Kilian von Schleinitz und Alexander Gassner verletzt sind.


 
Es freut mich aber sehr, dass es viele persönliche Bestleistungen gab und sich Sophia zurückmelden konnte. Die Leistung von Felix ist wirklich sehr stark. Jacka hat ihre persönliche Bestleistung unterboten und hat über den Sommer gut trainiert. Christopher und Michael sind aktuell noch nicht auf dem Leistungsniveau, auf das sie hin sollen, aber ich bin zuversichtlich, dass das bis zum Saisonstart gelingt.
 
Unsere Zielstellung in der Spitze ist eine deutliche Verbesserung unserer Startleistungen, um den Abstand zur Weltspitze zu verringern. Ob wir da auf einem guten Weg sind, werden wir erst im internationalen Vergleich sehen. Ich kann noch nicht abschätzen, wie sich das internationale Niveau weiterentwickelt hat,“ so die persönliche Einschätzung von Cheftrainer Jens Müller.

BSD: 15. September - Tag der offenen Tür – Wir feiern die neue Geschäftsstelle!

Berchtesgaden (bsd/08.09.2017) Am Freitag, 15. September 2017 wird das neue Regionalzentrum Wintersport am Olympiastützpunkt Berchtesgaden und damit auch die BSD-Geschäftsstelle offiziell eingeweiht und der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Berchtesgaden (bsd/08.09.2017) Am Freitag, 15. September 2017 wird das neue Regionalzentrum Wintersport am Olympiastützpunkt Berchtesgaden und damit auch die BSD-Geschäftsstelle offiziell eingeweiht und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ab 9.30 Uhr startet die Einweihungs-Feier für geladene Gäste. Ab 13 Uhr ist das Regionalzentrum dann für die Öffentlichkeit zum „Tag der offenen Tür“ bereit.
Die einzelnen Wintersportdisziplinen präsentieren sich und bieten ein Schnuppertraining vom Biathlon-Schießen bis zum Elektro-Rodeln an. In der Sporthalle gibt es für die Kinder ein abwechslungsreiches Programm – mit Geschicklichkeitsparcours, Trampolinspringen und Fußballspielen.

Im Partyzelt ist für Kulinarisches gesorgt. DJ Sebastian Rasp ist für Musik und Stimmung verantwortlich. Das BSD-Team freut sich auf viele Besucher und interessierte Kinder!

Rennrodeln: Dajana Eitberger und Andi Langenhan gewinnen – Vorjahreserfolge beim Ilmenauer Sommerrodel-Cup wiederholt

Ilmenau (bsd/06.09.2017) Die Thüringer Weltklasse-Rennrodler Dajana Eitberger und Andi Langenhan siegten am Samstag, 2. September 2017 beim 25. FIL-Sommercup in Ilmenau zum wiederholten Mal.

Ilmenau (bsd/06.09.2017) Die Thüringer Weltklasse-Rennrodler Dajana Eitberger und Andi Langenhan siegten am Samstag, 2. September 2017 beim 25. FIL-Sommercup in Ilmenau zum wiederholten Mal.


Mit drei souveränen Bestzeiten in allen Läufen gewann Lokalmatadorin Eitberger zum  siebten Mal in Folge auf dem Sommer-Räderschlitten. Die zweimalige Europameisterin verwies die Polin Ewa Kuls um 1,349 Sekunden auf den zweiten Platz. Dritte wurde deren Team-Kollegin Natalia Wojnsciszyn vor der Altenbergerin Tina Müller.


Der Zella-Mehliser Olympia-Vierte Andi Langenhan wiederholte auf der 430 Meter langen Sommerrodelbahn seinen Erfolg vom vergangenen Jahr. Auch er zauberte dreimal Laufbestzeit in die Ilmenauer Bahn. Langenhan verwies den Doppelsitzer-Weltmeister Sascha Benecken (Suhl) um 69 Hundertstelsekunden auf den zweiten Rang. Platz drei ging an Sebastian Bley aus Suhl, vor Toni Gräfe aus Ilmenau.

Zum 25. Jubiläum des Sommerrodel- Cups auf der Rodelbahn „Wolfram Fiedler“ in Ilmenau gab es erstmals eine Liveübertragung der Rennläufe im Internet und Doppelsitzer-Weltmeister Toni Eggert begeisterte mit einer Kunstflug-Show in der Rennpause.

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Bob: Erster zentraler Leistungstest – Start in die Olympiasaison steht bevor

Oberhof (bsd/04.09.2017) Am vergangenen Wochenende fand auf der Bob-Eisstartanlage in Oberhof der erste zentrale Leistungstest im Einzel-Anschub für die bevorstehende Olympiasaison statt.

Oberhof (bsd/04.09.2017) Am vergangenen Wochenende fand auf der Bob-Eisstartanlage in Oberhof der erste zentrale Leistungstest (ZLT) im Einzel-Anschub für die bevorstehende Olympiasaison statt.
Vor allem für die Anschieber/Innen hat der ZLT im Einzel-Start eine hohe Bedeutung. Jeder möchte natürlich einen Platz in einem der Olympiaschlitten ergattern. Da gilt es schon jetzt zu zeigen, dass man sich gut auf die Saison vorbereitet hat.
Aber auch die Pilotinnen und Piloten müssen zuerst die Weltcupnorm im Oberhofer Eishaus schieben, um an den Qualifikationsrennen für das Weltcupteam und schließlich dann auch für die Olympischen Winterspiele im Februar 2018 in Korea berücksichtigt zu werden.

Bob-Cheftrainer René Spies zeigte sich sehr zufrieden mit den meisten Leistungen seiner Schützlinge: „Die drei Weltcupteams der Männer haben sich sehr stark präsentiert. Bei den Piloten sind Johannes Lochner und Francesco Friedrich in bestechender Form. Nico Walther musste leider aufgrund eines Muskelfaserrisses in der Schulter noch geschont werden. Aber auch er hat über den Sommer sehr gut trainiert und wird zum Saisonstart wieder ganz fit sein“, so der Cheftrainer.

Bei den Anschiebern freute sich René Spies über drei Comebacks: „Kevin Kuske war der schnellste Mann mit dem schweren Gerät.
Jannis Bäcker und Christian Poser sind mit tollen Leistungen nach ihren Verletzungen zurück und Martin Grothkopp, Thorsten Margis, Christian Rasp, Joshua Bluhm und Eric Franke haben mich ebenfalls sehr überzeugt. Erwähnen möchte ich aber auch noch Paul Krenz, der als stärkster Junior schon bei den ganz Großen mitschieben kann. Das stimmt mich sehr zuversichtlich für den kommenden Winter.“

Bei den Frauen gab es sogar einen neuen deutschen Startrekord der Pilotinnen durch Stephanie Schneider. René Spies freut sich: „Steffi ist in der Form ihres Lebens, das lässt auf eine tolle Saison hoffen. Es freut mich aber auch, dass sich sechs Pilotinnen für die Qualifikationsrennen um die Weltcup-Startplätze qualifiziert haben, auch wenn es Auflagen gibt. Die stärksten Anschieberinnen sind derzeit Annika Drazek, die noch an einer Wadenverletzung laboriert, Erline Nolte, Ann-Christin Strack, Lisa Buckwitz und Franziska Fritz-Glahn.“