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3. GRM Group Weltcup / 3. FIL Juniorenweltcup im Rennrodeln auf Naturbahn

• Deutsche Naturbahnrodler bestätigen ihre Leistungen
• Vor allem Junioren überzeugen mit Saisonbestleistungen

Moos im Passeier (ITA) und St. Sebastian (AUT) – Nach einem gemeinsamen Start beim 2. Naturbahn-Weltcup vergangenes Wochenende war das deutsche Team von 12. bis 14. Januar wieder getrennt unterwegs. Sehr dezimiert war dadurch das Weltcup-Team. Gewohnt stark konnten dagegen die Junioren ihre Leistungen abrufen.

Nachdem Sara Bachmann (WSV Unterammrgau) mit einer Sehnenverletzung im Fuß pausieren und Marius Schmelzer (WSV Oberaudorf) wegen wichtiger Prüfungen seinen Start beim 3. GRM Group Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn absagen musste, blieben dem deutschen Team noch zwei Athleten übrig. Michaela Niemetz und Christian Wichan (beide WSV Unterammergau) wollten trotz der Verlegung des Weltcups von Moskau (RUS) nach Moos im Passeier zeigen, dass mit ihnen zu rechnen ist.

Michaela Niemetz bestätigte ihre Form. Die 24-Jährige landete mit 7,67 Sekunden Rückstand auf die italienische Siegerin Evelin Lanthaler auf dem 10. Platz. Trotzdem haderte sie am Ende: „Ich hätte mir mehr erhofft. Wir konnten diese Saison hier noch nicht trainieren und ich brauche immer ein paar Fahrten bis ich rein komme. Trotzdem waren es für mich im Rennen die schnellsten Zeiten auf der Bahn.“

So sehen zufriedene Sportler aus: Michaela Niemetz beim Weltcup in Moos.

Das bestätigte auch der sportliche Leiter Gerhard Pilz: „Wir hätten noch fünf bis sechs Trainingsfahrten gebraucht, dann hätte das Ergebnis noch einmal ganz anders aussehen können.“ Trotzdem ist er vor allem mit den Zeiten der beiden zufrieden. Die blieb bei Christian Wichan am Ende bei 1:55.44 stehen, 6,62 Sekunden hinter dem Italiener Alex Gruber, der sich knapp vor dem Österreicher Thomas Kammerlander in Führung setzte. „Ich bin noch nicht zufrieden“, resümierte der 31-Jährige. „Der Zeitabstand ist mir noch zu groß. Aber ich konnte mich zumindest in jedem Lauf steigern.“

Langsam wird das Lächeln breiter. Christian Wichan freut sich über seine Steigerung von Wettkampf zu Wettkampf, will aber noch mehr.

 

Saisonbestleistungen für Junioren


Gesteigert hat sich auch das Junioren-Team, das zeitgleich im österreichischen St. Sebastian Station gemacht hat. Besonders die Herren konnten im Einsitzer ihre Saisonbestleistung abrufen. „Vor allem Josef Limmer macht riesige Fortschritte“, freute sich der sportliche Leiter Gerhard Pilz über den 6. Platz des 19-Jährigen. „Und dass trotz der schwierigen Bedingungen. Das warme Wetter sorgte bei uns für eine Materialtüftlerei.“

3. Rennen, 3. Podest, Josef Limmer (l.) und Simon Dietz fühlen sich wohl.

Eben diese Tüftlerei endete für Lisa Walch (WSV Unterammergau) am Ende mit Platz 7. „Wir haben entschieden das Material für die Junioren-Weltmeisterschaft in Laas komplett umzustellen. Da musste ich mich noch daran gewöhnen. Doch es ist auf jeden Fall schneller“, erklärte die 16-Jährige nach dem Rennen. Ihre Teamkameraden Oliver Schiller und Simon Dietz (beide WSV Unterammergau) beendeten den 3. Junioren-Weltcup auf den Plätzen 8 und 21. Das Duo Limmer/Dietz wurde starker 3.

Bei 4. GRM Group Weltcup wieder als großes Team am Start


Am kommende Wochenende pausieren die Junioren mit ihrem eigenen Weltcup, weswegen beim 4. GRM Group Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn von 20. bis 21.01. alle deutschen Athleten wieder als Team in St. Sebastian antreten werden. Ursprünglich sollte der Wettbewerb in Kindberg ausgetragen werden. „Da die Junioren die Bahn in St. Sebastian schon kennen, können wir sie beruhigt beim Weltcup starten lassen, um Erfahrungen zu sammeln“, so Pilz.

Ein starkes Team (v.r.n.l.): Lisa Walch, Oliver Schiller, Simon Dietz und Josef Limmer mit dem technischen Leiter Herbert Kögl

Bob: Deutsches Podest beim Zweierbob der Männer in St. Moritz

• Team Walther/Poser gewinnen mit 0,05 Sek. Vorsprung
• Team Friedrich/Margis werden Zweiter
• Team Lochner/Weber auf dem dritten Platz

St. Moritz (bsd/13.01.2018) Für die deutsche Männerbob-Mannschaft begann das vorletzte Weltcup-Wochenende der Saison 2017/18 mit einem sensationellen Teamergebnis: Im Zweierbob-Bewerb in St. Moritz holten sich die drei deutschen Teams alle drei Podestplätze und verwiesen die internationale Konkurrenz geschlossen auf die hinteren Ränge.

Den Sieg holte sich Pilot Nico Walther mit Anschieber Christian Poser. Mit knappen fünf hundertstel Sekunden Vorsprung sicherte sich Walther zudem seinen zweiten Saisonsieg im kleinen Schlitten.

Auf den zweiten Platz fuhren Francesco Friedrich und Thorsten Margis, den dritten Platz sicherten sich Johannes Lochner und Christopher Weber mit 21 hundertstel Sekunden Rückstand auf Walther/Poser.

Im Gesamtweltcup führt der Kanadier Justin Kripps (1431 Pkte.), vor Francesco Friedrich mit 1279 Punkten und Chris Spring (CAN) mit 1259 Zählern.

Der nächste und zugleich letzte Zweierbob-Weltcup der Saison 2017/18 wird vom 19. bis 21. Januar 2018 in der Deutsche Post Eisarena in Berchtesgaden-Königssee ausgetragen. Der erste Lauf beginnt am Samstag, 20. Januar um 12.15 Uhr. (lr)

 

Platzierungen der deutschen Bob-Athleten

1. Platz: Nico Walther/Christian Poser
2. Platz: Francesco Friedrich/Thorsten Margis
3. Platz: Johannes Lochner/Christopher Weber

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Bilder: Viesturs Lacis/IBSF

Rennrodeln: Deutsche Rodeldamen in Oberhof nicht zu schlagen

• Dajana Eitberger gewinnt nach Halbzeitführung
• Natalie Geisenberger und Tatjana Hüfner komplettieren das deutsche Podest
• Jessica Tiebel mit Platz 9 in den Top Ten

Oberhof (bsd/13.01.2018) Nach dem Dreifachtriumph am vergangenen Wochenende am bayerischen Königssee zeigten die deutschen Rodeldamen beim siebten VIESSMANN Rennrodel-Weltcup in Oberhof erneut ihre überragende Dominanz und holten sich alle drei Podestplätze.

Die Siegerin hieß am heutigen Tag Dajana Eitberger. Nach der Habzeitführung ließ sie sich ihren zweiten Podestplatz der Saison nicht mehr streitig machen und fuhr mit 0,047 Sekunden Vorsprung vor ihren Teamkolleginnen auf den ersten Platz: „Ein Sieg zuhause ist immer ein tolles Erlebnis, vor allem da es in den letzten Jahren nie ganz gereicht hat. Ich habe dieses Jahr schon mit einer Podestplatzierung geliebäugelt, ich wusste, was ich drauf habe. Der Plan ist es, für die Olympischen Winterspiele genug Selbstvertrauen zu erarbeiten.“

--> O-Ton Dajana Eitberger


Zweite wurde Natalie Geisenberger, die im Olympiawinter bereits fünfmal gewonnen hat und mit dem zweiten Platz ihre Gesamtweltcup-Führung ausbauen konnte. Zudem konnte sie einen neuen Bahnrekord einfahren.

Den dritten Rang sicherte sich Tatjana Hüfner, die nach ihrer Verletzungspause mit gewohnter Stärke aufzeigte und somit das deutsche Podest komplettierte.

Weltcup-Rookie Jessica Tiebel, die am Königssee ihren ersten Weltcup-Podestplatz eingefahren hatte, holte sich mit dem neunten Platz beim heutigen Rennen eine weitere Top Ten-Platzierung.

Cheftrainer Norbert Loch: „Es war ein ganz starkes und spannendes Rennen, vor allem um Platz eins zwischen Natalie Geisenberger mit neuem Bahnrekord und Dajana Eitberger, die zurückgeschlagen hat. Gratulation auch an Tatjana Hüfner mit Platz drei – ich denke, dass wir eine sehr starke Olympia-Mannschaft haben.“

--> O-Ton Norbert Loch


Im Gesamtweltcup führt weiterhin Natalie Geisenberger mit 795 Punkten, vor Dajana Eitberger mit 618 Zählern und Tatjana Hüfner (585 Pkte.). (lr)


Platzierungen der deutschen Rennrodel-Athletinnen

1. Platz: Dajana Eitberger
2. Platz: Natalie Geisenberger
3. Platz: Tatjana Hüfner
9. Platz: Jessica Tiebel

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Bilder: Sportpresse Reker

Rennrodeln: Sieg für Eggert/Benecken auf der Heimbahn in Oberhof

• Eggert/Benecken sichern sich siebten Saisonsieg
• Wendl/Arlt auf Platz zwei
• Geueke/Gamm verpassen Podest und werden Vierte

Oberhof (bsd/13.01.2018) Nur sieben tausendstel Sekunden trennten die beiden besten Doppelsitzer-Duos beim siebten VIESSMANN Rennrodel-Weltcup im thüringischen Oberhof: Den Sieg holten sich dann letztendlich die Lokalmatadore Toni Eggert und Sascha Benecken, die damit ihren siebten Saisonsieg feiern konnten und weiterhin die Weltcupspitze dominieren: „In den letzten vier Jahren hat sich gezeigt, dass Wendl/Arlt hier fast unschlagbar waren. Beide Teams haben heute ein paar kleine Fehler gemacht. Zum Schluss ging es für uns positiv aus. Es ist sehr schön, dass wir uns den Sieg im zweiten Lauf kämpferisch erarbeiten konnten. Wir sind trotz schwieriger Trainingsbedingungen ein super Rennen gefahren.“

--> O-Ton Eggert/Benecken


Zweite wurden Tobias Wendl und Tobias Arlt, die vor einer Woche ihren zweiten Saisonsieg auf der Heimbahn am Königssee feierten und nun wieder ganz vorne mitmischen. Auf den dritten Platz fuhren mit 0,498 Sekunden Rückstand die Österreicher Peter Penz und Georg Fischler.

Das dritte deutsche Duo um Robin Geueke und David Gamm verpasste leider das Podest und wurde Vierter.

Cheftrainer Norbert Loch: „Es war ein spannendes Rennen heute. Es war mir klar, dass es so eng wird, weil es auch ein kleiner Prestigekampf von beiden Duos ist. Heute hatten Eggert/Benecken die Nase vorne. Gratulation an die beiden, es war eine richtig starke Leistung. Für Geueke/Gamm hat es leider nicht für das Podium gereicht. Es ist trotzdem ein tolles Mannschaftsergebnis.“

--> Cheftrainer Norbert Loch


Im Gesamtweltcup bauen Eggert/Benecken weiterhin ihre Führung aus und zählen nun 870 Punkte. Auf dem zweiten Platz liegen Wendl/Arlt mit 652 Punkten, vor Penz/Fischler aus Österreich (546 Pkte.). (lr)

 

Platzierungen der deutschen Doppelsitzer-Athleten

1. Platz: Toni Eggert/Sascha Benecken
2. Platz: Tobias Wendl/Tobias Arlt
4. Platz: Robin Geueke/David Gamm


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Bilder: Sportpresse Reker

Bob: Jamanka und Schneider auf dem Podest in St. Moritz

• Jamanka/Drazek holen sich dritten Podestplatz der Saison
• Schneider/Buckwitz auf Platz 3
• Köhler/Nolte weit abgeschlagen auf Platz 17

St. Moritz (bsd/13.01.2018) Die US-amerikanische Bob-Pilotin Elana Meyers Taylor konnte beim siebten BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup in St. Moritz ihren Vorjahressieg erfolgreich verteidigen und setzte zudem mit neuem Bahn- sowie Startzeitrekord neue Bestmarken im Olympia Bobrun von St. Moritz-Celerina.

Im Vorjahr war das Podest fest in US-amerikanischer und kanadischer Hand. Beim heutigen Weltcup-Rennen sicherten sich zwei deutsche Bobteams hinter Meyers Taylor den zweiten und dritten Platz.

Mit 21 hundertstel Sekunden fuhr Mariama Jamanka mit Anschieberin Annika Drazek auf den zweiten Platz. Jamanka sicherte sich damit ihren dritten Weltcup-Podestplatz im Olympiawinter 2018.

Den dritten Platz holten sich Stephanie Schneider und Lisa-Marie Buckwitz mit 49 hundertstel Sekunden Rückstand auf Meyers Taylor – für Europameisterin Stephanie Schneider die bereits vierte Podestplatzierung in der Weltcup-Wertung 2017/18.

Die dritte deutsche Pilotin Anna Köhler, die zusammen mit Erline Nolte unterwegs war, verpatzte leider den ersten Lauf und fuhr letztendlich auf den 17. Platz.

Im Gesamtweltcup führt weiterhin die kanadische Pilotin Kaillie Humphries mit 1421 Punkten. Auf dem zweiten Platz liegt knapp dahinter Elana Meyers Taylor (USA) mit 1391 Punkten. Mariama Jamanka ist mit 1346 Zählern auf dem dritten Rang.

Die nächste und zugleich letzte Station der BMW IBSF Bob- und Skeleton-Rennserie 2017/18 ist der Weltcup am bayerischen Königssee. Die Rennen der Frauenbobs starten am Samstag, 20. Januar um 15.15 Uhr mit dem ersten Lauf. (lr)

Platzierungen der deutschen Bob-Athletinnen

2. Platz: Mariama Jamanka/Annika Drazek
3. Platz: Stephanie Schneider/Lisa-Marie Buckwitz
17. Platz: Anna Köhler/Erline Nolte


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Skeleton: Zweiter Platz für Axel Jungk in St. Moritz

• Axel Jungk sichert sich mit Platz 2 in St. Moritz seinen 2. Podestplatz der Saison
• Alexander Gassner wird Vierter, Christopher Grotheer auf dem 8. Platz
• Sungbin Yun (KOR) holt sich 5. Saisonsieg, Martins Dukurs (LAT) wird Dritter

St. Moritz (bsd/12.01.2018) Im schweizerischen St. Moritz dominierte beim siebten BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup erneut der Koreaner Sungbin Yun und setzte seine Erfolgsserie mit Start- sowie Laufbestzeit im ersten Lauf sowie einem neuen Bahnrekord im zweiten Lauf eindrucksvoll fort. Mit einem Vorsprung von 87 hundertstel Sekunden verwies er den besten deutschen Athleten Axel Jungk auf Platz zwei, der damit sein bisher bestes Saisonergebnis einfahren konnte. Dritter wurde der Lette Martins Dukurs (+ 1,10 Sek.).

Alexander Gassner verpasste um fünf hundertstel Sekunden das Podest und fuhr auf den vierten Rang. Christopher Grotheer wurde mit 1,47 Sekunden Rückstand auf den Sieger Achter.

Im Gesamtweltcup führt weiterhin Sungbin Yun mit 1545 Punkten. Martins Dukurs liegt mit 1430 Zählern auf dem zweiten Rang. Axel Jungk hat sich mit seinem heutigen Podestplatz auf den dritten Platz vorgeschoben und zählt nun 1282 Punkte.

Die nächste und zugleich Weltcupstation der Skeleton Männer in der Saison 2017/18 liegt im bayerischen Berchtesgaden-Königssee.

Der erste Lauf der Skeleton Männer startet am Freitag, 19. Januar um 12.00 Uhr. (lr)

Platzierungen der deutschen Skeleton-Athleten

2. Platz: Axel Jungk
4. Platz: Alexander Gassner
8. Platz: Christopher Grotheer

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Skeleton: Tina Hermann wird Zweite in St. Moritz

• Tina Hermann holt sich vierten Podestplatz der Saison
• Anna Fernstädt mit Platz 5 und Jacqueline Lölling mit Platz 6 in der Top Sechs-Wertung mit dabei
• Österreicherin Janine Flock sichert sich zweiten Saisonsieg

St. Moritz (bsd/12.01.2018) Auf der weltweit einzigen Natureisbahn im schweizerischen St. Moritz holte sich die Österreicherin Janine Flock ihren zweiten Saisonsieg und gewann mit 42 hundertstel Sekunden Vorsprung. Zweite und somit zugleich beste Deutsche wurde Tina Hermann. Auf den dritten Platz fuhr die Kanadierin Elisabeth Vathje (+ 0,45 Sek.).

Anna Fernstädt wurde als zweitbeste Deutsche Fünfte, Jacqueline Lölling belegte den sechsten Platz.

Cheftrainer Jens Müller: „Nach dem gestrigen Trainingsabschluss war ich mir nicht so sicher, ob wir beim Rennen vorne mitfahren können. Die Mädels haben sich beim Rennen jedoch alle drei extrem gesteigert. Am Start haben sie das Maximale für sich rausgeholt und in der Bahn haben sie ebenfalls mit sehr guten Leistungen aufgezeigt. Tina Hermann hatte leider im ersten Lauf einige Fahrfehler. Auch im zweiten Lauf hätte sie noch Reserven gehabt, es wäre eventuell noch mehr möglich gewesen. Anna Fernstädt hat mit Platz 5 die dritte Nominierungsvorgabe für die Spiele erreicht. Sie hatte zwei fast blitzsaubere Läufe mit den höchsten Geschwindigkeiten, – vor allem im unteren Streckenabschnitt – mit der sie ihre Grundlage gelegt hat. Jacqueline Lölling war leider ein klein bisschen angeschlagen, der sechste Platz ist dennoch zufriedenstellend. Insgesamt haben wir uns als Mannschaft gut geschlagen, vor allem da St. Moritz traditionell nicht unsere Bahn ist.“

--> O-Ton Jens Müller


Im Gesamtweltcup führt weiterhin Jacqueline Lölling mit 1403 Punkten, vor Elisabeth Vathje aus Kanada (1318 Pkte.) und Tina Hermann (1294 Pkte.).

Die nächste Station ist der BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltcup im bayerischen Berchtesgaden-Königssee. Vom 19. bis 21. Januar 2018 findet in der Deutsche Post Eisarena das Weltcupfinale statt, bevor es ab 09. Februar im südkoreanischen PyeongChang mit den Olympischen Winterspielen losgeht.

Die Rennen der Skeleton Frauen starten am Freitag, 19. Januar um 09.00 Uhr mit dem ersten Lauf. (lr)

 

Platzierungen der deutschen Skeleton-Athletinnen

2. Platz: Tina Hermann
5. Platz: Anna Fernstädt
6. Platz: Jacqueline Lölling

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3. GRM Group Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn im Passeiertal/Val Passiria (ITA)

• Deutsche Hoffnungsträgerin fällt aus
• Sara Bachmann am Fuß verletzt
• Deutsches Team stark dezimiert

Moos im Passeier (ITA) – Beim 3. Naturbahnrodel-Weltcup muss die deutsche Mannschaft mit einem sehr kleinen Team an den Start gehen. Zwei Sportler wollen die Fahne aber hoch halten.

Michela Niemetz und Christian Wichan (beide WSV Unterammergau) sind die beiden übrig gebliebenen Athleten, die am kommenden Wochenende (12.-14. Januar) beim GRM Group Weltcup an den Start gehen werden. Die Junioren, die vergangene Woche Weltcup-Luft schnuppern durften, sind zeitgleich bei ihrem eigenen Wettkampf im österreichischen St. Sebastian. Marius Schmelzer (WSV Oberaudorf) schreibt wichtige Prüfungen und Sara Bachmann (WSV Unterammergau) ist am Fuß verletzt.

„Sara fällt uns sicher die beiden Weltcups aus“, gab Thomas Niemetz, der Koordinator Naturbahn beim Bob- und Schlittenverband für Deutschland, am Dienstag bekannt. Nach einer Sehnenverletzung muss die gebürtige Südtirolerin den Fuß absolut ruhig halten. Besonders bitter für das deutsche Team, da Sara mit Platz sieben und Platz sechs bisher die besten deutschen Platzierungen eingefahren hat und im Passeier einen Podestplatz fest ins Auge gefasst hatte.
Dennoch werden Michaela Niemetz und Christian Wichan voll angreifen, um die Italiener bei ihrem zweiten Heimweltcup in Folge zumindest ein bisschen zu ärgern. Moos im Passeier war für Moskau (RUS) eingesprungen, die den Weltcup aufgrund von Schneemangel absagen mussten. „Im Passeier hält die Bahn“, ist sich Thomas Niemetz sicher.

Sicher ist auch der Start von Josef Limmer (SC Riessersee), Oliver Schiller, Simon Dietz und Lisa Walch (alle WSV Unterammergau) beim Junioren-Weltcup in St. Sebastian (AUT). Sie alle kennen die Bahn noch nicht, freuen sich aber auf die neue Herausforderung. Beim ersten Junioren-Weltcup landeten sowohl das Duo Limmer/Dietz als auch Lisa Walch auf dem 2. Platz. Bei zwei konstant guten Läufen ist den Deutschen also einiges zuzutrauen.

Sara Bachmann muss wegen einer Sehnenverletzung am Fuß mehrere Wochen pausieren.

 

 

Bob/Skeleton: 7. BMW IBSF World Cup St. Moritz (SUI), 12. – 14.01.18 / Vorschau

• Endspurt um die Olympia-Startplätze
• Weltcupspitzenreiterin Lölling möchte erstmals in St. Moritz auf das Podium fahren
• Viererbob Weltcup-Wertung dominieren die deutschen Piloten mit Lochner an der Spitze

St. Moritz (bsd/11.01.2018) Auf der Natureis-Bobbahn von St. Moritz in der Schweiz geht der BMW IBSF Weltcup vom 12. bis 14. Januar 2018 in die vorletzte Runde der Olympiasaison. Nach dieser siebten Weltcupstation werden die Quotenplätze der einzelnen Nationen für die am 9. Februar 2018 im südkoreanischen PyeongChang beginnenden XXIII. Olympischen Winterspiele vergeben.

In der Gesamtwertung zum BMW IBSF Weltcup 2017/2018 baute Weltmeisterin Jacqueline Lölling mit der sechsten Station in Altenberg ihre Weltcup-Führung auf 1.227 Punkte weiter aus. 89 Weltcuppunkte  beträgt vor St. Moritz ihr Vorsprung auf Elisabeth Vathje aus Kanada. Vizeweltmeisterin Tina Hermann liegt mit 1.084 Punkten auf dem derzeit dritten Rang. 225 Punkte gibt es jeweils für einen Weltcupsieg. Daher bleibt es weiter spannend. Jacqueline Lölling hat in ihren beiden Weltcups in St. Moritz 2016 und 2017 jeweils das Podium mit Rang vier (2016) und acht (2017) verfehlt und möchte 2018 natürlich erstmals unter die besten Drei fahren.


Bei den Männern fehlen Axel Jungk derzeit 32 Punkte auf Tomass Dukurs aus Lettland, der auf Rang drei der Weltcup-Gesamtwertung liegt. Für den Sieg wird es bei den zwei letzten Stationen wohl nicht mehr reichen. Den Weltcupsieg werden der Führende Sungbin Yun aus Südkorea und Seriensieger Martins Dukurs aus Lettland unter sich ausmachen. In St. Moritz könnte eine Vorentscheidung fallen. Der für die Olympischen Winterspiele favorisierte Koreaner liegt bereits 90 Punkte vor dem neunmaligen Gesamtsieger Martins Dukurs.

Die Zweierbob-Wertung ist aktuell ganz in kanadischer Hand. Die zweimalige Olympiasiegerin Kallie Humphries und Vize-Weltmeister Justin Kripps führen das Ranking an. Im Viererbob dominieren dagegen die deutschen Teams. Weltmeister Johannes Lochner liegt mit 1235 Zählern an der Spitze der Gesamtwertung. Er konnte mit dem fünften Platz beim vergangenen Weltcup in Altenberg seine Führung gegenüber Nico Walther (1196 Punkte) verteidigen. 40 Punkte hinter Walther folgt der Kanadier Kripps (1156) und auf Rang Vier liegt das Team von Weltmeister Francesco Friedrich (1082). (mdp)


BSD-Nominierungen

Skeleton
Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland)
Tina Hermann (WSV Königssee)
Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden)
Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg)
Christopher Grotheer (BSR Oberhof)
Alexander Gassner (BSC Winterberg)

Frauenbob
Bobteam Stephanie Schneider (BSC Sachsen Oberbärenburg): Schneider/Buckwitz
Bobteam Mariama Jamanka (BRC Thüringen): Jamanka/Drazek
Bobteam Anna Köhler (BSC Winterberg): Köhler/Nolte


Zweierbob Männer
Bobteam Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg): Friedrich/Margis
Bobteam Nico Walther (BSC Sachen Oberbärenburg): Walther/Kuske
Bobteam Johannes Lochner (BSC Stuttgart): Lochner/Weber

Viererbob
Bobteam Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg): Friedrich/Bauer/Grothkopp/Margis
Bobteam Nico Walther (BSC Sachsen Oberbärenburg): Walther/Kuske/Poser/Franke
Bobteam Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude): Lochner/Bluhm/Weber/Rasp


Zeitplan BMW IBSF Worldcup St. Moritz

Freitag, 12. Januar 2018
09:30 Uhr  BMW IBSF World Cup, Skeleton Frauen
13:00 Uhr  BMW IBSF World Cup, Skeleton Männer

Samstag, 13. Januar 2018
09:30 Uhr BMW IBSF World Cup, Frauenbob
13:00 Uhr BMW IBSF World Cup, Zweierbob Männer

Sonntag, 14. Januar 2018
11:45 Uhr BMW IBSF World Cup, Viererbob


Bahn-Informationen St. Moritz

Land: Schweiz
Name der Bahn: St. Moritz-Celerina Olympia Bobrun
Gesamtlänge: 1962 m
Wettkampflänge: 1722 m
Starthöhe: 1852 m
Zielhöhe: 1738 m
Maximalgefälle: 15 %
Durchschnittsgefälle: 8 %
Höhenunterschied: 130 m
Zahl der Kurven: 19

Rennrodeln: Heimweltcup in Thüringen - 7. Viessmann Rennrodel Weltcup mit Team-Staffel in Oberhof

• BSD-Olympiateam steht
• Deutsche Rennrodler führen in allen vier Disziplinen den Weltcup an
• Geisenberger vor sechstem Weltcup-Gesamtsieg, Eggert/Benecken vor drittem
• Jessica Tiebel nach Sensations-Debüt vom Königssee mit zweitem Weltcupstart in Oberhof

Oberhof (bsd/09.01.2018) Der Viessmann Rennrodel Weltcup macht am 13. und 14. Januar 2018 im thüringischen Oberhof Station. Die siebte Weltcup-Station ist für viele Teams die letzte Chance für die Olympia-Qualifikation. Für das BSD-Team ist diese bereits abgeschlossen. Die Olympiamannschaft wird am Donnerstag, 11. Januar bereits in München vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) eingekleidet. Danach geht es für die deutschen Olympia-Rennrodler sofort wieder zurück nach Oberhof zum Weltcup-Training.

Die Rennschlittenbahn im Oberhof war weltweit, nach Königssee, die zweite künstlich vereiste Rennrodelbahn. Traditionell sind die deutschen Athletinnen und Athleten auf dieser Heimbahn sehr erfolgreich. 

Im vergangenen Jahr fand der Oberhof-Weltcup am 4. und 5. Februar 2017 statt. Damals siegten die Olympiasieger Natalie Geisenberger, Felix Loch, Tobias Wendl und Tobias Arlt. Bei den Frauen gewann die Bayerin Geisenberger mit einer Tausendstelsekunde Vorsprung auf die Lokalmatadorin Tatjana Hüfner. Dajana Eitberger wurde Vierte hinter der Russin Tatyana Ivanova. Bei den Männern war der Gesamtsieger der letztjährigen Weltcupsaison Roman Repilov (Russland) Zweiter hinter Felix Loch. Die Lokalmatadore Andi Langenhan und Johannes Ludwig folgten auf den Plätzen drei und vier und der Sachse Ralf Palik rodelte auf den fünften Weltcuprang. Im Doppelsitzer ließ das BSD-Team beim Heim-Weltcup in Oberhof im vergangenen Februar nichts anbrennen. Tobias Wendl / Tobias Arlt siegten vor den Weltmeistern Toni Eggert/Sascha Benecken und dem Winterberger-Duo Robin Geueke/David Gamm.

Am kommenden Wochenende in Oberhof wieder am Start sind die Junioren-Weltmeisterin Jessica Tiebel  aus Altenberg, die beim Weltcup-Debüt am Dreikönigstag in Königssee mit Rang drei überzeugte und Weltmeisterin Tatjana Hüfner, die am Königssee auf Grund einer Nervenentzündung im rechten Bein, pausierte. 

Tatjana Hüfner freut sich: „Ich bin froh,  in Oberhof wieder an den Start gehen zu können. Freilich wäre ich auch in Königssee gerne dabei gewesen. Ich denke aber, dass es die richtige Entscheidung war zu pausieren. In der letzten Woche ist die Genesung bei mir einen deutlichen Schritt vorwärts gegangen. Bei 100 Prozent meiner Leistungsfähigkeit bin ich freilich noch nicht. Aber es geht Schritt für Schritt aufwärts.“

Johannes Ludwig stand zuletzt beim Weltcup am Königssee als einziger BSD-Herr auf dem Podium: „Die erste Saisonhälfte war nicht ganz so einfach für mich, weil ja die Olympiaqualifikation mein riesen Ziel war und ich mir daher schon viel Druck gemacht habe. Doch jetzt ist es geschafft und ich kann viel lockerer fahren. Meine Formkurve zeigt eindeutig nach oben und ich bin überglücklich, dass ich in PyeongChang meine ersten Olympischen Spiele erleben darf und hoffe, dass ich dort ähnlich erfolgreich sein werde wie zuletzt im Weltcup.“

Fünf Weltcup-Veranstaltungen stehen noch aus, bis die großen Kristallkugeln der Gesamtsieger vergeben werden. Die Führung liegt in allen vier Disziplinen derzeit in deutscher Hand. Bei der Team-Staffel rangiert Deutschland, nach der Disqualifikation durch Frühstart vom Königssee, noch mit 15 Punkten vor dem Team von Kanada an der Spitze. Weitere zehn Weltcuppunkte dahinter folgt Österreich.

Bei den Frauen führt Olympiasiegerin Natalie Geisenberger mit einem souveränen Vorsprung von 192 Punkten auf Dajana Eitberger das Feld an. Geisenberger könnte sich zum sechsten Mal den Weltcup-Gesamtsieg holen. Im Doppelsitzer ist der Vorsprung von 203 Punkten, die das Weltmeister-Duo Eggert/Benecken vor den Olympiasiegern Wendl/Arlt liegt, noch größer. Eggert/Benecken könnten sich demnächst schon den dritten Saisonsieg ihrer Karriere sichern. Immerhin 42 Zähler trennen Olympiasieger Felix Loch, an der Spitze der Herren-Wertung, von seinem großen Kontrahenten Weltmeister Wolfgang Kindl aus Österreich.

In Oberhof sind 142 Athletinnen und Athleten aus 24 Nationen am Start. Insgesamt haben  41 Damen, 53 Herren, 24 Doppelsitzer und 12 Team-Staffeln gemeldet. (mdp)

BSD-Nominierungen

 

Damen

Natalie Geisenberger (SV Miesbach)
Tatjana Hüfner (RC Blankenburg)
Dajana Eitberger (RC Ilmenau)
Jessica Tiebel (RRC Altenberg)

Herren

Felix Loch (RC Berchtesgaden)
Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis)
Johannes Ludwig (BRC Oberhof)
Ralf Palik (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
Christian Paffe (BRC Hallenberg)

Doppelsitzer

Toni Eggert / Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/RT Suhl)
Tobias Wendl / Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee)
Robin Geueke / David Gamm (BSC Winterberg)

Nationencup

Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
Chris Eißler (ESV Lok Zwickau)
Toni Gräfe (RC Ilmenau)
Maximilian Jung (RT Suhl)
Nico Semmler/Johannes Pfeiffer (BRC Ilsenburg/WSC Oberwiesenthal)

 

Zeitplan

 

Samstag, 13.01.2018

10:10 Uhr - 1. Lauf Doppelsitzer
11:30 Uhr - 2. Lauf Doppelsitzer
13:00 Uhr - 1. Lauf Damen
14:20 Uhr - 2. Lauf Damen

Sonntag, 14.01.2018

09:30 Uhr - 1. Lauf Herren Einsitzer
11:05 Uhr - 2. Lauf Herren Einsitzer
13:10 Uhr – Viessmann Team-Staffel Weltcup presented by BMW

 

Bahn-Informationen Oberhof

 

Land: Deutschland (GER), Bundesland: Thüringen
Name der Bahn: Rennrodelbahn Oberhof
Gesamtlänge: 1354,50 m
Wettkampflänge:
Herren: 1070 m Länge, 15 Kurven
Damen: 946 m Länge, 12 Kurven
Durchschnittsgefälle: 9,2 %
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Zahl der Kurven: 15